Paul Murray Skippy Dies

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Inhaltsangabe zu „Skippy Dies“ von Paul Murray

Ruprecht Van Doren is an overweight genius whose hobbies include very difficult maths and the Search for Extra-Terrestrial Intelligence. Daniel 'Skippy' Juster is his roommate. In the grand old Dublin institution that is Seabrook College for Boys, nobody pays either of them much attention.

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  • Seabrook - No one’s bigger than this school

    Skippy Dies
    Fornika

    Fornika

    07. August 2016 um 10:49

    Nahe Dublin findet man das altehrwürdige Seabrook College for Boys. Hier treffen die unterschiedlichsten Jungs aufeinander. Skippy, der gerade die erste Liebe kennenlernt und prompt bei einem Donutwettessen das Zeitliche segnet. Sein pummeliger Zimmergenosse Ruprecht, der der nächste Einstein werden will und seine Zeit mit wissenschaftlichen Experimenten verbringt. Jeffrey, der ewige Zweite. Auch der Lehrkörper ist bunt gemischt; neben Howard, der als ehemaliger Schüler nun selbst als Lehrer vor der Tafel steht, findet man die erzkatholischen Priester, sowie den gescheiterten Hochleistungssportler Tom. Eine explosive Mischung und alle müssen den Vorgaben dieser Eliteschule genügen, die darum kämpft Tradition und Moderne zu verbinden.  Witzig und komisch; traurig und berührend; skurril, zynisch und dabei verdammt ehrlich. „Skippy dies“ ist all das und viel mehr. Paul Murray hat eine tragische und doch wunderbare Geschichte geschaffen, die sich für mich zu einem echten Lesehighlight gemausert hat. Immer wieder brachte er mich mit skurrilen Momenten zum Lachen, während mir an anderer Stelle das Lachen im Halse stecken blieb. Das Ganze erzählt er in einem Ton, der sich von ernst bis flapsig alles erlaubt. Die Charaktere sind sehr vielseitig gestaltet, allesamt sehr menschlich und nicht ohne Fehler. Murray hat das Talent sie dem Leser nahe zu bringen, auch wenn sie einem z.T. zutiefst unsympathisch sind. Doch auch für den letzten Fiesling entwickelt sich beim Leser so etwas wie Verständnis, man merkt, dass jede Figur ihr Päckchen zu tragen hat. Murray packt große Themen an, Liebe, Verlust, Einsamkeit und Wut. Anfangs ist es nicht leicht seiner Story zu folgen, doch es lohnt sich dran zu bleiben. Skippy stirbt, doch warum und wieso entfaltet sich erst mit der Zeit. Ich habe jede Seite genossen und kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich auch auf komplexere Geschichten einlassen kann.

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