Paul Nolte Religion und Bürgergesellschaft

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Inhaltsangabe zu „Religion und Bürgergesellschaft“ von Paul Nolte

Religion ist am Anfang des 21. Jahrhunderts in die Welt zurückgekehrt. Auch in Europa und in Deutschland. Sie verlässt die privaten und innerkirchlichen Rückzugsräume. Religion ist zu einem wichtigen Bestandteil von Öffentlichkeit, von bürgerlicher Gesellschaft und Politik geworden. Es ist eine sperrige Beziehung, und doch erweist sich Religion als ein kaum verzichtbarer Faktor des öffentlichen Lebens. Warum gibt es einen neuen Ansturm auf kirchliche Schulen? Welchen Wert hat ein Kinderchor oder ein Weihnachtsbasar? Wofür zahlen wir Kirchensteuer?

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  • Rezension zu "Religion und Bürgergesellschaft" von Paul Nolte

    Religion und Bürgergesellschaft

    WinfriedStanzick

    11. February 2012 um 11:59

    Die Lektüre dieser Essays ist ein Genuss. Und das nicht nur wegen ihrer religionsfreundlichen Thematik und Tendenz. Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität in Berlin geht in insgesamt neun Kapiteln der Frage nach: „Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat?“ Sich unter anderem auch auf die Rede von Jürgen Habermas bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Oktober 2001, wenige Tage nur nach den Anschlägen auf die New Yorker Twin Towers beziehend, schreibt er: „Religion läst sich in der postsäkularen Konstellation nicht mehr radikal privatisieren, aus der Öffentlichkeit ausschließen, und beide Seiten ( die Glaubenden und die Nichtglaubenden, d.R.) sind aufgefordert, die Grenze zwischen Religion und säkularer Gesellschaft zu beachten und kontinuierlich zu bearbeiten.“ An dieser „fließenden Grenze“ (Habermas) entlang bewegen sich Noltes Argumentationen und Thesen, die ihn schlussendlich zu der Forderung führen, auch als säkularer Staat müsse der Staat ein religionsfreundlicher Staat sein, weil diese enorm viel zum Aufbau und Erhalt einer starken Bürgergesellschaft beitrage. Unzählige Beispiele findet er dafür, vom Kinderchor bis zu den immer beliebter werdenden kirchlichen Schulen. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften aber dürfen diese Expertise des Professors nicht als Freibrief verstehen, sondern sind angehalten, getreu ihres Auftrags an der Werteordnung der Gesellschaft und dem Aufbau starker und verlässlicher Bindungen weiter mitzuarbeiten.

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