Paul O. Williams

 3.7 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Die Zitadelle von Nordwall, Die Enden des Kreises und weiteren Büchern.

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Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall
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Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (2 von 7): Die Enden des Kreises
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Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (3 von 7): Die Kuppel im Wald
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Pelbar-Zyklus (3 von 7): Die Kuppel im Wald
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 (1)
Erschienen am 23.05.2016
Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (7 von 7): Das Schwert der Geduld
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Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (5 von 7): Der Hinterhalt der Schatten
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Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (6 von 7): Der Gesang der Axt
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Pelbar-Zyklus (6 von 7): Der Gesang der Axt
Pelbar-Zyklus (6 von 7): Der Gesang der Axt
 (0)
Erschienen am 22.08.2016
Paul O. WilliamsPelbar-Zyklus (4 von 7): Der Untergang der Muschel
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Pelbar-Zyklus (4 von 7): Der Untergang der Muschel
Paul O. WilliamsDie Zitadelle von Nordwall
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Die Zitadelle von Nordwall
Die Zitadelle von Nordwall
 (5)
Erschienen am 01.11.1988

Neue Rezensionen zu Paul O. Williams

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Rezension zu "Pelbar-Zyklus (2 von 7): Die Enden des Kreises" von Paul O. Williams

Der zweite Band kann sich sehen lassen!
Sirenevor 2 Jahren

Erster Satz des Buches: "Von der Wetmauer des Rive-Turms in der Stadt Pelbarigen am Herzfluss beugte sich ein junger Gardist im strahlenden Licht der Wintersonne, die tief im Westen stand und von den Schneefeldern jenseits des Flusses reflektiert wurde, hinaus und gähnte."

In jedem Band gibt es zwei verschiedene Klappentexte, einmal der Allgemeine, auf der Rückseite und innen in der Klappenbroschüre noch einen kurzen, der den genauen Teil jeder Reihe beschreibt.

1000 Jahre nach dem nuklearen Holocaust. In den USA haben nur wenige Menschen den Krieg und die nachfolgenden Seuchen überlebt. Ihre Nachfahren sind wieder zu Wilden geworden, die das weite und zum Teil noch radioaktiv verseuchte Land als Jäger durchstreifen oder sich - wie in Pelbar - in kleinen befestigten Siedlungen verschanzen. Allmählich bilden sich kulturelle Zentren aus, erneut erstarkt die Welt. Auf gefahrvollen Expeditionen beginnt man die postatomare Wildnis des amerikanischen Kontinents zu erkunden und trifft auf tödliche Gegner.


Pelbar wird von Frauen regiert. Die Männer haben zu gehorchen und niedere Arbeiten zu verrichten. Doch Stel, ein junger Handwerker, ist nicht bereit sich zu unterwerfen. Er zieht die Freiheit der Prärien vor, trotz der Gefahren, die dort überall drohen. Stel wandert nach Westen, überquert die Berge, auf der Suche nach dem legendärem westlichen Meer, und stößt auf fremdartige Völker, und äußerst seltsame Spuren der fernen technischen Vergangenheit.

Auf dem Cover sehen wir Stel, den Protagonisten des zweiten Bandes. Umgeben ist er von einer herrlichen, weiß-blauen Winterlandschaft in den Bergen, vor ihm die zerstörten Reste eines Flugzeugs, versteckt in der Landschaft.

In diesem Band haben wir wieder einen angenehmen und ruhigen Schreibstil, nur dass die Charaktere diesmal mehr Tiefe aufweisen und die Handlungen schneller aufeinander folgen. Hinzukommt, dass hier mehr Tempo zu finden ist.

In "Enden des Kreises" begleiten wir wieder einen Pelbar, Stel und Arhoe, eine Dahmen, auf ihren Reisen. Die Beiden sind verheiratet, sehr zum missfallen ihrer Familie, die Stel das Leben zur Hölle macht. Die Dahmen erwarten von ihm ganz nach ihrer Kultur, dass er sich gänzlich unterwirft und gehorsam ist, aber so leicht lässt er sich nicht brechen. Er ist von Anfang an ein starker, symphatischer Charakter, der sich nicht runter kriegen lässt. Als sie ihn umbringen wollen ergreift er die Möglichkeit und flieht aus Pelbargien und verlässt die Frau, die er liebt.
Angetan von Jestak seinen Abenteuern möchte auch er mehr von der fremden Welt sehen und begibt auf eine gefährliche Reise in den Westen. Schnell trifft er ein neues Volk nach dem anderem. Verglichen zum ersten Buch und die dort präsentierten Stämme, sind sie hier aufregender und unterscheiden sich viel mehr von den Pelbar und anderen bereits bekannten Völker.
Auf seinen Reisen begegnet Stel einigen interessanten, überschaubaren Charaktere und das Thema der früheren Welt spielt eine größere Rolle. Es tauchen viel mehr Hinweise und Erkenntnisse auf, die die Vergangenheit mehr in den Vordergrund stellt als bisher.

Neben der Geschichte von Stel, erleben wir noch eine andere, die von der eigenwilligen Arhoe. Seine Frau kann es nicht ertragen, dass ihr Mann sie verlassen hat und beschließt ihn zurückzuholen. Auf ihrem Weg begegnen der künftigen Mutter einige Gefahren, aber sie findet einen passenden Begleiter in dem Shumai Hagan. Ihre Reise gibt eine weitere interessante Sicht mit sich und gespannt verfolgt man die beiden Wege die das Ehepaar einschlagen, denn sie verfehlen sich immer nur knapp!
Beide Charaktere machen im Laufe der Handlung eine Veränderung durch und wachsen sichtlich mit den neu gewonnen Erfahrungen, aber ihre Zuneigung zueinander bleibt.

Zum Schluss lässt sich sagen, dass der zweite Band einen begeistert zurück lässt und man die beiden Protagonisten schnell ins Herz schließt, aber nicht nur sie! Aber wen noch, müsst ihr schon selber herausfinden! Wer die Kulturen und ihre Wirrungen im ersten Band liebte wird mit "Enden des Kreises" auf seine Kosten kommen, abgesehen davon bringt dieser Teil des Pelbar-Zyklus mehr aufregende Momente und Geschehnisse mit sich, da wir nun zwei Handlungsstränge mit wunderbaren Charakteren verfolgen.

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Rezension zu "Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall" von Paul O. Williams

Ein phantasievoller Klassiker neu aufgelegt!
Sirenevor 2 Jahren

Die Pelbar Reihe erschien das erste Mal auf Deutsch vor 30 Jahren (1985) und ist nun wieder erhältlich im Cross Cult Verlag, mit neuer Aufmachung und einer überarbeiteten Übersetzung. Paul O. Williams schrieb nicht viele Romane und mit dieser Reihe sorgte er für viel Aufsehen und gewann den John W. Campbell Award 1983 als Nachwuchsautor. 

Erster Satz des Buches: "Wieder einmal stieg Adai von Jestan gegen Abend mühevoll die breiten, geschwungenen Steinstufen zum höchsten Turm hinauf."

Zu jedem Buch gibt es zwei Klappentexte, einmal der Allgemeine, der auf der Rückseite steht und innen noch einen kurzen, der den genauen Teil jeder Reihe beschreibt.

1000 Jahre nach dem nuklearen Holocaust. In den USA haben nur wenige Menschen den Krieg und die nachfolgenden Seuchen überlebt. Ihre Nachfahren sind wieder zu Wilden geworden, die das weite und zum Teil noch radioaktiv verseuchte Land als Jäger durchstreifen oder sich - wie in Pelbar - in kleinen befestigten Siedlungen verschanzen. Allmählich bilden sich kulturelle Zentren aus, erneut erstarkt die Welt. Auf gefahrvollen Expeditionen beginnt man die postatomare Wildnis des amerikanischen Kontinents zu erkunden und trifft auf tödliche Gegner.


Zum ersten Band: Jestak kehrt nach seiner Flucht aus der Sklaverei in seine Heimat zurück und setzt alles daran, die benachbarten Stämme zu vereinen, denn im Norden ist ein mächtiger Gegner entstanden. Dieser hat das Geheimnis des Schießpulvers wiederentdeckt und droht, die Pelbar-Städte zu erobern und ihre Bewohner zu versklaven.

Das Cover zeigt den Nordwall und den Herzfluss unter ihm, während eins Angriffes. Hier und da erkennt man noch weitere Details, die im Buch beschrieben werden. Es ist durchaus ein schönes Cover, mit angenehmen Farben und den Buchrücken ziert das selbe Bild, verkleiner mit Titel und Reihenzahl.

Den Schreibstil von Paul O. Williams, besser gesagt, die Wirkung von seinem Schreibstil würde ich als ruhig und entspannt beschreiben. Aber nicht immer eine leichte Kost, denn am Anfang wird man in eine vollkommen andere Welt geworfen und muss sich zunächst mit ihr auseinander setzen. Die erste Hälfte des Romans empfand ich als eine interessante lange Erzählung, bevor die Spannung anstieg und das Tempo der Handlungen angezogen wurde.

Der Protagonist in diesem Band ist Jestak und er gehört zu dem Volk der Pelbar. Die Pelbar leben zurückgezogen in ihren Mauern aus Stein und haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam mit den verschiedenen nomadischen Stämmen in ihrer Gegend. Außerdem regieren in Pelbar nur die Frauen und sonst, sind sie Fremden gegenüber verschlossen.
Jestak aber ist anders als sein Volk. Er wurde hinausgeschickt um eine Ausbildung bei den Innanigen zu absolvieren, aber kommt Jahre später zurück. Er hüllt sich in Schweigen, sieht verwildert aus und ist tätowiert mit dem Zeichen der Sentani. Die Pelbar schicken ihn nach Nordwall und dort beginnt Jestak seine Geschichte dem Rat zu erzählen, über mehrere Tage hinweg.
Ab dem Punkt wurde es sehr interessant, den wir lernen die anderen Stämme, wie Shumai und Sentani kennen, die über die Länder ziehen.
Aber Jestak erzählt viel mehr, als die Pelbar kennen und da fängt ihr Weltbild an zu bröckeln. Gemeinsam mit dem verwunderten Pelbar lernen wir Jestak und seine Geschichte kennen, was in Innanigan passierte, seine Gefangenschaft, seine Flucht und wir er es schaffte mit den anderen Stämmen Freundschaft zu schließen. Der Autor liefert ein faszinierendes Bild von den unterschiedlichen Kulturen, die sich in manchen Dingen sehr ähnlich sind und man fragt sich, was genau ist damals passiert, dass die Völker so weit auseinander geraten sind.

Nach diesem Teil fängt die richtige Handlung des Buches an, indem wir mitten im Handlungsgeschehen drinnen sind und von einem Ereignis ins andere geraten. Denn es warten einige Gefahren auf die Pelbar und wagemutige Aktionen.
Außerdem finden Jestak und seine Freunde auf ihren langen Reisen alte Ruinen aus einer längst vergessenen Zeit, die nur erahnen lässt wie die Welt vor dem "großen Feuer" aussah.

Zum Schluss lässt sich sagen, dass Paul O, Williams in seinem ersten Band einen interessanten Auftakt zur Reihe liefert. Es ist ein phantasievoller abenteuerlicher Roman, der sich stark um die verschiedene Kulturen dreht, ihre Streitigkeiten, Unterschiede und Zusammenleben. Im Hintergrund steht das Rätsel vom "großen Feuer" und dem Ursprung der Völker. Hin und wieder gelangt man an schwierige Stellen, weil sich viele Dialoge und Diskussionen im Buch finden und die Szenen damit in die Länge gezogen werden.
Die Reihe werde ich weiter verfolgen, da mich die unterschiedlichen Bilder der Stämme und Charaktere faszinieren und der Schreibstil es mir einfach angetan hat.

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S

Rezension zu "Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall" von Paul O. Williams

Pelbar Zyklus 1: Die Zitadelle von Nordwall, rezensiert von Götz Piesbergen
Splashbooksvor 2 Jahren

Mit "Die Zitadelle von Nordwall" hat der Cross Cult-Verlag einen Klassiker der SciFi-Literatur neu herausgebracht. Band 1 hört auf den Titel "Die Zitadelle von Nordwall". Autor des Romans ist Paul O. Williams.

Der Autor war 1935 in den USA geboren und ist 2009 verschieden. Neben seiner Tätigkeit als SciFi-Schriftsteller hat er auch Haikus, eine spezielle japanische Gedichtsart, komponiert. Er war Professor Emeritus für Englisch am Principa College in Elsah, Illinois.

Es sind 1000 Jahre vergangen, seit dem eine nukleare Katastrophe die Welt heimgesucht hat. Eine Zeit, in der das Leben auf der Erde auf ein Niveau zurückgeworfen wurde, was ungefähr der späten Steinzeit entspricht. Viel Wissen ist verloren gegangen und die Menschen haben sich in verschiedene Stämme aufgesplittet.

Einer der fortschrittlichsten Stämme ist der der Pelbar. Und zu diesem gehört auch Jestak. Er ist ein aufgeweckter Mann, der einst ins Exil geschickt worden ist, wo er in die Sklaverei geriet. Doch er konnte sich befreien und kehrt in seine Heimat zurück. Sein Ziel ist es, dort alle Stämme wieder zu vereinen. Denn ein mächtiger Feind kommt näher. Und dieser hat das Schießpulver wiederentdeckt.

Eine postapokalyptische Zukunft? Das hat man beim Cross Cult-Verlag noch nie zuvor gelesen. Und wenn man den Anspruch der Verantwortlichen bedenkt, was ihr Programm angeht, ist das Interesse beim Leser geweckt. Das kann ja nicht so verkehrt sein, oder?

Rest lesen unter:
http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23759/pelbar_zyklus_1_die_zitadelle_von_nordwall

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