Paul O. Williams Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall

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Inhaltsangabe zu „Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall“ von Paul O. Williams

1000 Jahre nach dem nuklearen Holocaust in den USA haben nur wenige Menschen den Krieg und die nachfolgenden Seuchen überlebt. Ihre Nachfahren sind wieder zu „Wilden“ geworden, die das weite, zum Teil noch radioaktiv verseuchte Land als Jäger durchstreifen, oder sie haben sich in kleinen befestigten Siedlungen verschanzt. Allmählich bilden sich wieder kulturelle Zentren aus; so in Pelbar, der Zitadelle am Herz-Fluss, dem ehemaligen Mississippi. Auf gefahrvollen Expeditionen beginnt man die postatomare Wildnis des amerikanischen Kontinents zu erkunden. Jestak aus Pelbar kehrt nach seiner Flucht aus der Sklaverei in seine Heimat zurück und setzt alles daran, um die benachbarten Stämme zu einen, denn im Norden ist ein mächtiger Gegner entstanden. Dieser hat das Geheimnis des Schießpulvers wiederentdeckt und rückt mit Kanonen auf die Zitadelle von Nordwall vor, um die Pelbar-Städte zu erobern und ihre Bewohner zu versklaven.

1000 Jahre sind seit dem Untergang der Zivilisation vergangen. Eine nukleare Katastrophe hat die Welt verändert. Doch die Menschheit hat ...

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    Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall
    Sirene

    Sirene

    15. June 2016 um 13:33

    Die Pelbar Reihe erschien das erste Mal auf Deutsch vor 30 Jahren (1985) und ist nun wieder erhältlich im Cross Cult Verlag, mit neuer Aufmachung und einer überarbeiteten Übersetzung. Paul O. Williams schrieb nicht viele Romane und mit dieser Reihe sorgte er für viel Aufsehen und gewann den John W. Campbell Award 1983 als Nachwuchsautor. Erster Satz des Buches: "Wieder einmal stieg Adai von Jestan gegen Abend mühevoll die breiten, geschwungenen Steinstufen zum höchsten Turm hinauf."Zu jedem Buch gibt es zwei Klappentexte, einmal der Allgemeine, der auf der Rückseite steht und innen noch einen kurzen, der den genauen Teil jeder Reihe beschreibt.1000 Jahre nach dem nuklearen Holocaust. In den USA haben nur wenige Menschen den Krieg und die nachfolgenden Seuchen überlebt. Ihre Nachfahren sind wieder zu Wilden geworden, die das weite und zum Teil noch radioaktiv verseuchte Land als Jäger durchstreifen oder sich - wie in Pelbar - in kleinen befestigten Siedlungen verschanzen. Allmählich bilden sich kulturelle Zentren aus, erneut erstarkt die Welt. Auf gefahrvollen Expeditionen beginnt man die postatomare Wildnis des amerikanischen Kontinents zu erkunden und trifft auf tödliche Gegner.Zum ersten Band: Jestak kehrt nach seiner Flucht aus der Sklaverei in seine Heimat zurück und setzt alles daran, die benachbarten Stämme zu vereinen, denn im Norden ist ein mächtiger Gegner entstanden. Dieser hat das Geheimnis des Schießpulvers wiederentdeckt und droht, die Pelbar-Städte zu erobern und ihre Bewohner zu versklaven.Das Cover zeigt den Nordwall und den Herzfluss unter ihm, während eins Angriffes. Hier und da erkennt man noch weitere Details, die im Buch beschrieben werden. Es ist durchaus ein schönes Cover, mit angenehmen Farben und den Buchrücken ziert das selbe Bild, verkleiner mit Titel und Reihenzahl.Den Schreibstil von Paul O. Williams, besser gesagt, die Wirkung von seinem Schreibstil würde ich als ruhig und entspannt beschreiben. Aber nicht immer eine leichte Kost, denn am Anfang wird man in eine vollkommen andere Welt geworfen und muss sich zunächst mit ihr auseinander setzen. Die erste Hälfte des Romans empfand ich als eine interessante lange Erzählung, bevor die Spannung anstieg und das Tempo der Handlungen angezogen wurde.Der Protagonist in diesem Band ist Jestak und er gehört zu dem Volk der Pelbar. Die Pelbar leben zurückgezogen in ihren Mauern aus Stein und haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam mit den verschiedenen nomadischen Stämmen in ihrer Gegend. Außerdem regieren in Pelbar nur die Frauen und sonst, sind sie Fremden gegenüber verschlossen.Jestak aber ist anders als sein Volk. Er wurde hinausgeschickt um eine Ausbildung bei den Innanigen zu absolvieren, aber kommt Jahre später zurück. Er hüllt sich in Schweigen, sieht verwildert aus und ist tätowiert mit dem Zeichen der Sentani. Die Pelbar schicken ihn nach Nordwall und dort beginnt Jestak seine Geschichte dem Rat zu erzählen, über mehrere Tage hinweg.Ab dem Punkt wurde es sehr interessant, den wir lernen die anderen Stämme, wie Shumai und Sentani kennen, die über die Länder ziehen.Aber Jestak erzählt viel mehr, als die Pelbar kennen und da fängt ihr Weltbild an zu bröckeln. Gemeinsam mit dem verwunderten Pelbar lernen wir Jestak und seine Geschichte kennen, was in Innanigan passierte, seine Gefangenschaft, seine Flucht und wir er es schaffte mit den anderen Stämmen Freundschaft zu schließen. Der Autor liefert ein faszinierendes Bild von den unterschiedlichen Kulturen, die sich in manchen Dingen sehr ähnlich sind und man fragt sich, was genau ist damals passiert, dass die Völker so weit auseinander geraten sind.Nach diesem Teil fängt die richtige Handlung des Buches an, indem wir mitten im Handlungsgeschehen drinnen sind und von einem Ereignis ins andere geraten. Denn es warten einige Gefahren auf die Pelbar und wagemutige Aktionen.Außerdem finden Jestak und seine Freunde auf ihren langen Reisen alte Ruinen aus einer längst vergessenen Zeit, die nur erahnen lässt wie die Welt vor dem "großen Feuer" aussah.Zum Schluss lässt sich sagen, dass Paul O, Williams in seinem ersten Band einen interessanten Auftakt zur Reihe liefert. Es ist ein phantasievoller abenteuerlicher Roman, der sich stark um die verschiedene Kulturen dreht, ihre Streitigkeiten, Unterschiede und Zusammenleben. Im Hintergrund steht das Rätsel vom "großen Feuer" und dem Ursprung der Völker. Hin und wieder gelangt man an schwierige Stellen, weil sich viele Dialoge und Diskussionen im Buch finden und die Szenen damit in die Länge gezogen werden.Die Reihe werde ich weiter verfolgen, da mich die unterschiedlichen Bilder der Stämme und Charaktere faszinieren und der Schreibstil es mir einfach angetan hat.

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  • Pelbar Zyklus 1: Die Zitadelle von Nordwall, rezensiert von Götz Piesbergen

    Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall
    Splashbooks

    Splashbooks

    15. June 2016 um 09:22

    Mit "Die Zitadelle von Nordwall" hat der Cross Cult-Verlag einen Klassiker der SciFi-Literatur neu herausgebracht. Band 1 hört auf den Titel "Die Zitadelle von Nordwall". Autor des Romans ist Paul O. Williams. Der Autor war 1935 in den USA geboren und ist 2009 verschieden. Neben seiner Tätigkeit als SciFi-Schriftsteller hat er auch Haikus, eine spezielle japanische Gedichtsart, komponiert. Er war Professor Emeritus für Englisch am Principa College in Elsah, Illinois. Es sind 1000 Jahre vergangen, seit dem eine nukleare Katastrophe die Welt heimgesucht hat. Eine Zeit, in der das Leben auf der Erde auf ein Niveau zurückgeworfen wurde, was ungefähr der späten Steinzeit entspricht. Viel Wissen ist verloren gegangen und die Menschen haben sich in verschiedene Stämme aufgesplittet. Einer der fortschrittlichsten Stämme ist der der Pelbar. Und zu diesem gehört auch Jestak. Er ist ein aufgeweckter Mann, der einst ins Exil geschickt worden ist, wo er in die Sklaverei geriet. Doch er konnte sich befreien und kehrt in seine Heimat zurück. Sein Ziel ist es, dort alle Stämme wieder zu vereinen. Denn ein mächtiger Feind kommt näher. Und dieser hat das Schießpulver wiederentdeckt. Eine postapokalyptische Zukunft? Das hat man beim Cross Cult-Verlag noch nie zuvor gelesen. Und wenn man den Anspruch der Verantwortlichen bedenkt, was ihr Programm angeht, ist das Interesse beim Leser geweckt. Das kann ja nicht so verkehrt sein, oder? Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23759/pelbar_zyklus_1_die_zitadelle_von_nordwall

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