Paul Pen Das Haus in der Kakteenwüste

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in der Kakteenwüste“ von Paul Pen

Der neue Thriller des Erfolgsautors von „Glühwürmchen, glüh“ Eines Tages klopft ein junger Mann an die Tür. Rose und Elmer sind alarmiert. Denn sie haben sich ein stilles Leben in der Wüste aufgebaut, mit ihren vier Mädchen. Früher waren es fünf, aber das älteste liegt nun begraben unter Sand, Steinen und den dornigen Kakteen. Die Familie hat einander, ihre verträumten Rituale und die Idylle der Abgeschiedenheit – für immer. Etwas kommt Rose und Elmer an dem Fremden merkwürdig vor. Was, wenn er herausfindet, warum sie mit ihren Töchtern in dieser menschenleeren Einsamkeit leben? Wenn er mit diesem Wissen weiterzieht? Das müssen sie verhindern. Um jeden Preis …

Wieder ein Top Thriller des Autors, lesen,lesen,lesen

— mesu

Wirklich außergewöhnlicher psychologischer Thriller

— Lilith79

Nach einem zähen Anfang, nahm die Geschichte etwas an Fahrt auf, aber für einen Thriller zu schwach.

— claudi-1963

Irgendwo zwischen Thriller, Familiendrama und Psychologielehrbuch angesiedelt, für mich nichts Halbes und nichts Ganzes.

— tstone

Ein absolut überzeugendes, spannendes und tragisches Buch!

— wortgeflumselkritzelkram

Durchaus lesenswert, aber eigentlich mehr Drama als Thriller.

— Tichiro
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  • Die Kakteenwüste packt dich mit subtilem Thriller

    Das Haus in der Kakteenwüste

    mesu

    26. May 2017 um 16:05

    Auch das dritte Buch von Paul Pen konnte mich vollends überzeugen.Ein einsames Haus in der Kakteenwüste bewohnt von einer Familie mit vier Töchtern. Sie leben abgekapselt von der Außenwelt ein eigenes mitunter merkwürdiges Leben. Die Töchter haben Blumennamen, keine Freunde, sprechen mit Steinen oder Kakteen und wenn die Lehrerin zum Unterricht kommt, werden die Zwillings-Mädchen getrennt. Niemand soll von ihrer Existenz wissen.Doch es ändert sich alles, als ein junger Mann auf Wanderschaft an ihrem Heim vorbeikommt....Paul Pen erzeugt durch seinen flüssigen, spannenden Schreibstil eine sehr subtile Beklemmung und man kann kaum aufhören zu lesen.Die Geschichte ist gut durchdacht und die Spannung steigt unendlich bis zum EndeWieder eine absolute Leseempfehlung für diesen Autor!

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  • Wirklich außergewöhnlicher psychologischer Thriller

    Das Haus in der Kakteenwüste

    Lilith79

    26. May 2017 um 09:49

    Paul Pen ist ein spanischer Autor, von dem ich bisher noch nie was gehört hatte. Beim Stöbern für ein Geburtsgeschenk bin ich aber auf den ungewöhnlichen Buchtitel und das Thriller-typische atmosphärische Cover aufmerksam geworden. "Das Haus in der Kakteen Wüste" spielt in Mexiko, dort wohnt eine sechsköpfige Familie abgeschieden, aber auf den ersten Blick glücklich in der Wüste, umgeben nur von einer endlos scheinenden Weite von Wüste und Kakteen. Der Vater Elmer arbeitet Meilen entfernt an einer Tankstelle während die Mutter Rose sich um die 4 Töchter kümmert und auf den ersten Blick eine Idylle geradezu herauf beschwört. Doch schon am Anfang des Buches ist ein ständiges Unwohlsein zu spüren. Rose hat nachts mit Angstattacken zu kämpfen. Die beiden 6-jährigen Zwillingstöchter Dahlia und Daisy haben merkwürdige Rituale die entweder überdreht oder bestenfalls niedlich wirken. Die älteste Tochter Iris vergräbt sich in Büchern und träumt fast fanatisch von einem Liebhaber (und Sex). Die 13-jährige Melissa sammelt Steine, klebt ihnen Augen auf, gibt ihnen Namen und redet mit ihnen, um ihre Einsamkeit zu bekämpfen. Außerdem erfährt man gleich am Anfang, dass der Familie ein schlimmer Schicksalsschlag zugestoßen ist, die älteste Schwester der Mädchen liegt begraben in der Nähe des Hauses, woran und wie sie starb, erfährt der Leser nicht. In diese merkwürdige und brüchig wirkende Idylle, die von Anfang an beunruhigend manisch wirkt, bricht eines Tages ein Fremder ein, der junge Rick kommt scheinbar zufällig als Backpacker bei der Familie vorbei, doch schnell merkt man, dass er eigene Interessen verfolgt. Was danach passiert,  möchte ich gar nicht verraten, die Ereignisse überschlagen sich wie in einem Strudel und der Leser lernt wie wenig zwischen Liebe und Wahnsinn liegen kann. Das Buch hat mich jedenfalls mitgerissen und ich habe es fast in einem Schwung durchgelesen. Für Freunde von klassischen Psycho-Thrillern ist es aber vermutlich nur bedingt etwas, ich bin nicht mal sicher ob ich es im Genre Thriller einordnen würde, es ist vielleicht eher ein etwas außergewöhnliches Familiendrama. Auch der Schreibstil ist durchaus ungewöhnlich, wollte man ihn negativ betrachten, könnte man ihn als blumig oder tendenziell sogar etwas schwülstig bezeichnen, ich fand aber, dass er perfekt zu der Stimmung der Familie passt und das Gefühl, dass mit allem und allen im Buch "etwas nicht stimmt" perfekt unterstrichen hat. Ob ich das Buch weiterempfehlen kann, hängt vermutlich vom Leser ab, auch die Rezensionen zeigen, dass das Buch eher starke Reaktionen auslöst (viele besonders gute oder besonders schlechte Rezensionen). Wer am Ende eines Buches möglichst alles 100% aufgelöst haben will, wird z.B. mit dem Buch vermutlich nicht so glücklich werden, denn Ende und auch einige Hintergründe bleiben relativ offen gehalten. Ich fand das Buch insgesamt wirklich klasse und herausragend und werde auch die anderen Büchern des Autors in Augenschein nehmen.  

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  • gruselig mit unterschwelliger Angst bis zur letzten Seite

    Das Haus in der Kakteenwüste

    Buchfeeling

    24. May 2017 um 17:42

    Puh, ein gruseliges Buch… von der ersten Seite an…eigentlich beginnt die Story sehr ruhig und „normal“. Als Leser lernt man die Familie kennen, die Mädchen, das Umfeld… eine fast normale Familie, die ein Leben in der Einsamkeit der Wüste gewählt hat. Doch die Idylle trügt. Eines der Mädchen ist jetzt 16 Jahre alt und träumt von Jungs. Und eine der Mädchen wünscht sich nichts sehnlicher als Freunde. Sie spricht mit Kakteen und Steinen. Und die Zwillinge? Die sind eine ganz eigene, eingeschworene Gemeinschaft.Mama Rose dagegen plagen tief verwurzelte Ängste. Und als wären die Sorgen der Mutter um ihre heranwachsenden Mädchen nicht groß genug, taucht plötzlich ein junger Mann auf!Die Beschreibung des scheinbar normalen Lebens der Familie in der Wüste allein reicht schon aus, um mich als Leser hinter jedem Stein und jedem Kaktus eine Bedrohung zu wittern. Der Autor schafft es mit banalen Sätzen, die Spannung mit jeder Seite zu erhöhen, obwohl gar nichts passiert. Ein wenig erinnert mich diese subtile Art, Angst aufzubauen, an Steven King!Und als in der Mitte des Buches das wahre Grauen zum Vorschein kommt, schafft es der Autor noch einmal, durch sanfte Worte und banale Handlungen diese Bösartigkeit zu überspielen und zu entschuldigen.Bis zum Schluss steigert sich das Grauen, ohne extreme Grausamkeit… die Taten der Protagonisten erschrecken, überraschen und machen Angst, verbreiten Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, täuschen und verbreiten Lügen. Doch am Ende fragt sich der Leser, ob diese Taten nicht doch irgendwie verständlich sind….Ein sehr emotionales, extrem fesselndes und spannendes Buch, das ohne viel Brutalität Angst und Schrecken verbreitet…

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  • Überzeugend, spannend und tragisch

    Das Haus in der Kakteenwüste

    wortgeflumselkritzelkram

    20. May 2017 um 08:15

    „Das Haus in der Kakteenwüste“ von Paul Pen ist 2017 bei Amazon Crossing erschienen. Inhalt lt. Verlagshomepage: Eines Tages klopft ein junger Mann an die Tür. Rose und Elmer sind alarmiert. Denn sie haben sich ein stilles Leben in der Wüste aufgebaut, mit ihren vier Mädchen. Früher waren es fünf, aber das älteste liegt nun begraben unter Sand, Steinen und den dornigen Kakteen. Die Familie hat einander, ihre verträumten Rituale und die Idylle der Abgeschiedenheit – für immer. Etwas kommt Rose und Elmer an dem Fremden merkwürdig vor. Was, wenn er herausfindet, warum sie mit ihren Töchtern in dieser menschenleeren Einsamkeit leben? Wenn er mit diesem Wissen weiterzieht? Das müssen sie verhindern. Um jeden Preis … Dies ist weniger ein Thriller, als eigentlich ein psychologisches Familiendrama und dazu äußerst intelligent und geschickt durchdacht. Dem Autor gelingt es, sprachlich und obwohl (oder vielleicht gerade deswegen) er nur einen einzigen Schauplatz für seine Story wählt, ohne großes Blutvergießen eine überaus dichte und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Irgendwo im Nirgendwo leben Rose und Elmer mit ihren Töchtern und man fragt sich als Leser zunächst permanent, warum das so ist und welches Geheimnis die Eltern oder die Familie verbirgt. Doch auch, als das „Warum“ erfahre, lässt die Spannung nicht nach. Eher das Gegenteil passiert: Ich tauche noch tiefer in die Geschichte und die Schicksale der einzelnen Protagonisten ein. Und diese beschreibt Pen überaus einfühlsam und vielschichtig und auch Situationen und Gegebenheiten werden lebhaft und bildreich geschildert. Und immer wieder findet man den schmalen Grat zwischen Warmherzigkeit und absoluter Kälte. So entsteht ein überaus subtiles Gesamtwerk, das mich auf ganzer Linie überzeugt hat und ich freue mich auf weitere Bücher von dem Autor. Ganz klare Leseempfehlung!

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  • Ein Mann ohne Familie ist wie eine Wüste ohne Kakteen

    Das Haus in der Kakteenwüste

    claudi-1963

    14. May 2017 um 20:24

    „Vergebens habe ich dagegen angekämpft. Es geht einfach nicht.Meine Gefühle lassen sich nicht unterdrücken. Sie müssen mir gestatten ihnen zu sagen, wie glühend ich sie verehre und liebe." (aus Stolz und Vorurteil)Elmer und Rose leben mit ihren vier Mädchen Iris, Melissa und den Zwillingen Daisy und Dahlia in der Wüste. Umgeben sind sie in dieser Einöde lediglich mit Steinen und Kakteen. Eigentlich sind es fünf Mädchen gewesen, doch die älteste Tochter Edelweiß liegt begraben unter Sand und Steinen. Diese Familie umgibt etwas Geheimnisvolles den, wenn ihre Lehrerin erscheint, muss immer eines der Zwillinge sich im Zimmer verstecken. Als eines Tages ein junger Mann auf ihr Land kommt und behauptet, er wäre auf Wanderschaft. Doch Rose ist skeptisch und möchte den Fremden am liebsten wieder loswerden, doch zum Glück kommt wenig später ihr Mann Elmer von der Arbeit. Aber auch Elmer ist misstrauisch dem Fremden gegenüber und gibt ihm zu verstehen das er nicht willkommen ist. Was wenn er herausfindet, warum sie mit ihren Mädchen hier in dieser Einöde leben und wenn er die Zwillinge sieht? Elmer macht ihm noch einmal klar, das er spätestens am anderen Morgen weg sein soll. Doch wird der junge Mann verschwunden sein, von dem ihre älteste Tochter ganz angetan ist? Was will er in dieser Einöde, ist er ein Verbrecher?Meine Meinung:Ich danke NetGalley, das ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch vorabzulesen. Das Cover ist ganz schön gestaltet und passt auch zum Inhalt des Buches. Die ersten 100 Seiten plätschert die Geschichte so dahin, wobei ich schon fast geneigt war das Buch abzubrechen. Doch mit dem Auftauchen des Fremden nimmt diese Geschichte dann endlich Fahrt auf. Leider war diese Story für mich aber kein richtiger Thriller, sondern eher eine Familientragödie. Insgesamt hätte es dem Buch gutgetan, wenn es ein paar Seiten weniger gewesen wären. Die ganze Handlung wurde meines Erachtens unnötig in die Länge gezogen und mir erscheint sie mit fast 400 Seiten zu lang. Am meisten nervten mich die vielen Doppelsätze der Zwillinge, ansonsten war der Schreibstil sehr gut. Ein bisschen hatte ich beim Ablauf der Geschichte den Film "Misery" von Stephan King im Kopf, weil es auch hier viele Ähnlichkeiten gab. Alles in allem war es keine spektakuläre Geschichte und das Ende ließ mich mit viele Fragen zurück. Ich hätte mir bei weitem mehr vorgestellt, nach den vielen guten Bewertungen. Von daher von mir leider nur 3 von 5 Sterne.

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  • Irgendwie schaler Beigeschmack.

    Das Haus in der Kakteenwüste

    tstone

    14. May 2017 um 19:29

    Die ganze Story ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Habe mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, was das alles eigentlich soll. Geschrieben ist es aber gut, zu Ende gelesen habe ich es also trotzdem. Vielleicht habe ich es nur nicht verstanden, deswegen noch mit drei Sternen bewertet.

  • Spannend und rührend zugleich!

    Das Haus in der Kakteenwüste

    Anjaxxx

    22. April 2017 um 11:47

    Eine Geschichte in die man nicht irgendwie einsteigt, sondern in die man sofort vertieft ist. Als Leser lernt man hier sofort Rose und ihre Familie kennen. Sie lebt mit ihrem Mann und den 4 Töchtern mitten in der Einsamkeit zwischen Sand und Kakteen. Jedes der Mädchen besitzt ihre ganz eigene Persönlichkeit und jede ist auf ihre eigene Weise sehr hinreißend und interessant. Schnell wird jedoch klar, das die sympathische Familie einige kleine, schmerzhafte Geheimnisse mit sich trägt. Ich war wie gefesselt von den anfänglichen Erinnerungen und Erzählungen um und über "Edelweiß" und auch über das seltsame "Verstecken" eines der beiden Zwillinge wenn die Lehrerin kommt. Hier konnte ich mir auf nichts wirklich einen Reim machen und bin durch die Seiten geflogen um schnell zu erfahren wie es weitergeht. Dank dem tollen, lockeren Schreibstil ist das zügige Lesen hier auch absolut kein Problem. Wie aus dem nichts nimmt die Geschichte plötzlich so an Fahrt auf, das ich nicht mehr wusste wo hinten und vorne ist. Die Geheimnisse drohen zu explodieren und Dinge die ich nie erwartet hätte kommen ans Licht. Ich war hier ganz oft schockiert und sofort haben sich schon wieder neue Ungereimtheiten ergeben, die das Buch noch spannender machen als es sowieso bis dahin schon war.  Faszinierend war für mich der schmale Grad, den es hier zwischen absoluter Liebe und Warmherzigkeit und gleichzeitig zu eisiger Kälte gibt. Obwohl die Geschichte in größter Hitze, blendender Sonne und trockenem Sand spielt, so war die Atmosphäre doch sehr dunkel und düster und genauso muss für mich ein Thriller auch sein. Im letzten Drittel haben sich nochmal alle Ereignisse derart überschlagen das es unmöglich gewesen ist das Buch wegzulegen. Rick, die Mädchen, die Eltern, alle waren in scheinbar ausweglosen Situationen. Der Spannungsbogen wird hier wirklich bis zum Schluss ganz oben gehalten und das Buch wird mit einem Epilog der mich zu Tränen gerührt hat, abgeschlossen.

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