Paul Pollak

 3.9 Sterne bei 13 Bewertungen

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Paul PollakDie Rivalin
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Die Rivalin
Die Rivalin
 (10)
Erschienen am 09.07.2014
Paul PollakEine Niere fehlt (Zwischen Recht und Gerechtigkeit)
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Eine Niere fehlt (Zwischen Recht und Gerechtigkeit)
Paul PollakTödliches Gebot
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Tödliches Gebot
Tödliches Gebot
 (0)
Erschienen am 06.04.2014

Neue Rezensionen zu Paul Pollak

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Ladybella911s avatar

Rezension zu "Eine Niere fehlt (Zwischen Recht und Gerechtigkeit)" von Paul Pollak

Meine Niere - Deine Niere
Ladybella911vor 9 Monaten

Zwei Menschen brauchen eine Niere. Es gibt eine – für jeweils den Anderen. Ihre Angehörigen beschließen, gegen viel Geld, sich auszutauschen um das Leben ihrer Liebsten zu retten.

Ein Jahr danach passiert ein Banküberfall und eine junge Frau wird erschossen. Die Ermittler rätseln. Es gibt kein logisches Motiv für den Mord und das Geld scheint auch nicht maßgebend gewesen zu sein. Was steckt also dahinter?

Spuren führen ins Leere, bis die Ermittler, die Detectives McWane und Sheppard feststellen, dass einer der Vernommenen, Patrick Coulter, bei seinem Verhör nicht die Wahrheit gesagt hat. Es handelt sich um den Ehemann der Toten. Die Hartnäckigkeit der Ermittler macht sich bezahlt. Endlich kommt man voran, man stellt fest, dass von Patricks Konto eine große Menge Geld abgehoben wurde. Ein Puzzleteil kommt zum anderen und es kommt zum Prozess.

Der Staatsanwalt Edward James Harrison und seine Assistentin, Amanda Cooper, vertreten die Anklage in diesem verzwickten Fall. Hier sind es insbesondere ihre Dialoge, die den Leser fesseln, denn man kann so genau und detailliert verfolgen, wie es zur Entscheidungsfindung kommt.

Allerdings benötigen sie ihre ganze juristische Finesse, um die Schuldigen zu überführen.

Die Handlung, der Prozess und das gesamte Umfeld werden sehr plastisch und realitätsnah dargestellt und der Fall ist, auch aufgrund seiner Aktualität sehr spannend.

Erst kürzlich teilte das Statistische Bundesamt mit, dass bei uns die Anzahl der Organspenden immer weiter zurück geht, da kann man sich sehr gut vorstellen, dass verzweifelte Angehörige zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Man denke nur an den Organspende Skandal aus dem Klinikum Rechts der Isar, München,wo ein leitender Oberarzt Blutwerte von Patienten manipuliert hat, damit diese schneller für eine Transplantation in Frage kommen. Dies ist noch gar nicht so lange her.


Der Krimi hat mir, auch weil er eine sympathische Nebenhandlung beinhaltet die das Ganze etwas auflockert, gut gefallen, insbesondere die Darstellung des Gerichtsprozesses fand ich sehr gelungen.

Er lässt sich gut und flüssig lesen und hat mir interessante Lesestunden beschert. Ich empfehle ihn gerne weiter und vergebe hier 4 Sterne.

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mabuereles avatar

Rezension zu "Eine Niere fehlt (Zwischen Recht und Gerechtigkeit)" von Paul Pollak

Sie hätten leben können
mabuerelevor 9 Monaten

"...Eine alte polizeiliche Weisheit besagt, folge der Kohle, das Geld wird dich zu den Verbrechern führen..."


Zwei Männer kämpfen um das Leben ihres Nächsten. Sie sind bereit, viel Geld zu zahlen, damit eine Nierenspende möglich ist.

Einige Zeit später stirbt eine Frau bei einem Banküberfall. Den ermittelnden Beamten fällt auf, dass es für den Schuss auf die Frau keinerlei Anlass oder Auslöser gab. War der Banküberfall nicht das eigentliche Ziel des Täters? War die Tote kein zufälliges Opfer?

Der Autor hat einen spannenden Gerichtskrimi geschrieben. Die Geschichte spielt in Amerika.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen und sorgt für einen hohen Spannungsbogen.

Anfangs scheinen die Ermittlungen ins Leere zu laufen. Doch dann fällt auf, dass Patrick Coulter,der Mann der Toten, nicht die Wahrheit gesagt hat. Außerdem entdecken die Detectives, dass von Patricks Konto eine große Summe Geld abgehoben wurde. In dem Zusammenhang fällt obiges Zitat. Gut wird beschrieben, wie hartnäckig die Ermittler am Fall bleiben.

Eingebettet sind weitere Schicksale. So muss sich Detektive John McWane zwischen zwei Frauen entscheiden. Staatsanwalt Edward James Harrison bekommt die Stelle eines Richters angeboten. Nach dem Abwägen des Für und Wider trifft er seine Entscheidung. Seiner bisherigen Assistentin Amanda Cooper bietet er seine Stelle an. Sie macht ihre Entscheidung vom Ausgang des aktuellen Falls abhängig.

Der Gerichtsprozess wird detailliert beschrieben. Die gut ausgearbeiteten Dialoge zwischen Edward und Amanda machen auch für einen Laien die Probleme und Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung nachvollziehbar. Schnell werden die Motive der Täter klar. Es bedarf aber geschickten Agierens, um alle Schuldigen zu überführen.

Das Ergebnis ist bitter. Zwei Menschen hätten noch leben können, wenn nicht Geldgier und Eigensucht die Weichen anders gestellt hätten.

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist logisch aufgebaut, lässt keine Frage offen und stets nachvollziehbar.

Kommentare: 5
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Samthas avatar

Rezension zu "Eine Niere fehlt (Zwischen Recht und Gerechtigkeit)" von Paul Pollak

Gesetz ist Gesetz
Samthavor 10 Monaten

Zwei Männer beschließen, ihre Nieren zu tauschen um ihren Liebsten das Leben retten zu können. Da jeweils der eigene Partner nicht in Frage kommt, jedoch jeweils der andere, wird Schmiergeld bezahlt und ein Plan ausgeheckt, damit diese OP stattfinden kann und die Personen überleben können. Ein Jahr später kommt es zu einem Banküberfall, an dem der Täter es scheinbar weniger auf das Geld, als auf die Frau abgesehen hat. Detective McWane und Sheppard werden auf diesen Fall angesetzt und lassen sich auch nicht beirren, als sie in einer Sackgasse landen.

Da ich wenig Erfahrung mit Gerichtskrimis habe, muss ich zugeben, dass ich enttäuscht war, so schnell herauszufinden, wer der Mörder ist und auch warum. Allerdings hat mir danach die weitere Arbeit, sowohl die der Staatsanwaltschaft, als auch die vom Gericht, sehr gut gefallen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und die Geschichte selbst ist sehr interessant und gut aufgebaut. Zudem handelt es sich nicht dauerhaft nur um das eine Thema, sondern es gibt noch ein kleines Thema als Nebengeschichte, die mir auch sehr gut gefallen hat. Es werden zudem viele Sachen aufgegriffen, die man so vermutlcih garnicht wusste über das Thema Nierentransplantation, Lebendspender usw. Ich persönlich habe erst durch das Buch viele Informationen erhalten und habe diese im Nachhinein weiter vertieft.
Dazu kommt, dass mir die zwei Detectives sehr symphatisch sind und die Staatsanwältin mir auch sehr gut gefallen hat, vor allem, in der Ausübung ihres Amtes.

Fazit: Zum Teil ist die Pointe schnell gefunden, jedoch kommt am Ende noch eine weitere, die das ganze dann wieder wett macht. Ausserdem regt diese Geschichte zum nachdenken an und man setzt sich eventuell vermehrt damit auseinander oder überhaupt, falls man es bis dato nicht getan hat. Dieses Buch ist eine interessante Lektüre, eher für zwischendurch, aber Thematisch gesehen hat es sehr viel Spass gemacht, diese zu lesen.

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Gespräche aus der Community

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Paul_Pollaks avatar
Hallo Krimi- und Gerichtsthriller-Fans,
ich würde euch gern zu einer Leserunde meines Buchs »Eine Niere fehlt« einladen.
Die Medizin ermöglicht uns heutzutage komplizierte Eingriffe, die Leben retten, und einer davon ist die Transplantation. Leider kann man eine unbegrenzte Anzahl von Transplantationen nicht durchführen, die Organe können wir nicht züchten. Und das schafft Platz für Verbrechen. Über so ein Verbrechen ist mein Buch.
Eine verdächtige Transplantation wird organisiert, eine Frau wird während eines Banküberfalls erschossen. Nun kommen die Detectives John McWane und Brian Sheppard ins Spiel. Nicht nur, dass die Ermittlungen kompliziert sind, es interessieren sich auch noch zwei Frauen für McWane, was ihm weitere Kopfschmerzen bereitet. Und danach muss die Staatsanwaltschaft eine knifflige rechtliche Aufgabe lösen.
Der Gerichtskrimi spielt sich in New York ab und er ist der dritte selbstständige Teil der Serie »Zwischen Recht und Gerechtigkeit«. In den attraktiven Plot flechte ich ethische Fragen ein. So ist zumindest meine Absicht: den Leser mit der Geschichte einzufangen und ihm etwas zum Nachdenken zu geben. Ob mir das gelingt, könnt selbstverständlich nur ihr beurteilen.
Für Mitleser vergebe ich zwanzig eBooks (das Buch gibt’s nicht in Druckform). Bitte bei der Bewerbung angeben, ob ihr Mobi oder ePuB wollt. Den Inhalt des Buches verteile ich auf vier Unterthemen:
1) Der erste Teil der Polizeiermittlung (endet mit dem Satz „Wir müssen Mike fragen.“)
2) Der zweite Teil der Polizeiermittlung (endet mit dem Satz „Es schien die einzige Möglichkeit zu sein, die Ermittlungen weiterzubringen.“)
3) Die Ermittlung der Staatsanwaltschaft (endet mit dem Satz „Es sei denn, er wartet lieber hier auf sie.“)
4) Die Gerichtsverfahren. 
Paul_Pollaks avatar
Letzter Beitrag von  Paul_Pollakvor 9 Monaten
Danke schön :-)
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Paul_Pollaks avatar

Hallo Krimi- und Gerichtsthriller-Fans,
ich würde euch gern zu einer Leserunde meines Buchs »Die Rivalin« einladen, das in New York spielt. Meine Einladung gilt vor allem für Fans der Serien »Law & Order« und »Im Namen des Gesetzes«, denn der Plot ist auf dieselbe Weise konstruiert. Die Geschichte endet nicht (wie in Krimis sonst) mit der Festnahme des Mörders, sondern die Sache wird weiter vor dem Gericht verhandelt. 


Die Detectives Brian Sheppard und John McWane ermitteln in einem Mord, der im Spring Creek Park geschehen ist. Ein Mann im mittleren Alter ist dort erstochen worden. Da in diesem Park sich Prostituierte mit ihren Freiern treffen, gehen die Polizisten zuerst dieser Spur nach. Sie stellen fest, dass der Ermordete sich tatsächlich ein Mädchen genommen hat, aber sie können es nicht ausfindig machen. 

 
Für Mitleser vergebe ich zwanzig eBooks (das Buch gibt’s nicht in Druckform). Bitte bei der Bewerbung angeben, ob ihr ein Format für Kindle, ePuB oder PDF wollt. Das Buch ist ziemlich kurz, es ist eine längere Erzählung, nur 52 Seiten, deshalb verteile ich den Inhalt des Buches nur auf zwei Unterthemen: 1) die Suche nach dem Mörder 2) die Gerichtsverhandlung. Der zweite Teil beginnt mit den Worten »Richter Jeremy Clifton nahm seine Calabashpfeife«. 


Das ist meine erste Leserunde, deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn etwas nicht wie geschmiert laufen sollte. 

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