Paul Rosenhayn Elf Abenteuer des Joe Jenkins

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Inhaltsangabe zu „Elf Abenteuer des Joe Jenkins“ von Paul Rosenhayn

Kurz nach der Ankunft in Berlin beginnen für den amerikanischen Privatdetektiv Joe Jenkins elf Abenteuer, die ihn im Laufe der lose verknüpften Geschichten auch nach Paris, London, Stockholm und Hamburg führen. Ein verschollener Geheimvertrag, ein toter Offizier, der seine Frau in den Wahnsinn treibt, ein Mord in der Berliner Theaterszene, rätselhafte Flugzeugabstürze – Joe Jenkins widmet sich elf unheimlichen und angeblich unlösbaren Fällen und bedient sich dabei gerne der deduktiven Methode seines englischen Kollegen Sherlock Holmes. Joe Jenkins machte den Autor über Nacht berühmt. Abgesehen von zahlreichen Kurzgeschichten und Romanen eroberte der Privatdetektiv in insgesamt zwölf Filmen zwischen 1917 und 1919 die Leinwände des Kaiserreichs.

Ein Detektiv der mir interessante Stunden schenkte.

— Seelensplitter
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Joe Jenkins steht Sherlock Holmes in nichts nach!

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  • Ein völlig zu Unrecht in Vergessenheit geratener, überaus talentierter Schriftsteller!

    Elf Abenteuer des Joe Jenkins
    Cellissima

    Cellissima

    08. October 2016 um 21:56

    Der vorliegende Band beinhaltet 11 Fälle des amerikanischen Privatdetektivs Joe Jenkis. Sie führen ihn nach Berlin, Hamburg, London, Paris und Stockholm, haben die unterschiedlichsten Taten zum Inhalt - und doch eines gemeinsam: sie alle sind überaus verzwickt. So verzwickt, dass die Polizei meist kapituliert. Nicht aber Joe Jenkins, denn Joe Jenkins ist nicht irgendein Privatdetektiv, sondern einer, der mit einer wirklich großen Auffassungs- und Kombinationsgabe ausgestattet ist. Es handelt sich hier um den Originaltext aus dem Jahr 1915, der sich jedoch absolut problemlos lesen lässt. Die Stimmung in den einzelnen Kurzkrimis ist meist nüchtern, im Mittelpunkt steht der jeweilige Fall. Ausschmückungen und Schnörkel, die unnötig ablenken, gibt es hier nicht. Dieses Büchlein ist äußerst kurzweilig; ehe man sich´s versieht, hat man alle 11 Abenteuer mit Jenkins gemeistert. Natürlich mag man, wie bei jeder vergleichbaren Sammlung, manche Beiträge lieber als andere, findet manche besser, andere schlechter. Insgesamt besticht aber die weit überwiegende Zahl der hier vertretenen Abenteuer durch ihre literarische Qualität und kann den Leser fesseln, unterhalten und begeistern. Abschließen ist zu sagen, dass es nur zu begrüßen ist, dass es zu einer Neuauflage dieses Werkes durch den Dryas-Verlag kam, und man nur hoffen kann, dass eine Neuauflage weiterer Werke folgen wird. Im Idealfall wird es irgendwann auch die eine oder andere Verfilmung geben. Denn es ist völlig unbegreiflich, wie jemand, der einmal zu den wahren Größen in Deutschland gehörte und dessen Werke sogar in anderen Ländern veröffentlicht wurden, derart in Vergessenheit geraten konnte! Paul Rosenhayn braucht sich nicht vor A.C. Doyle und Agatha Christie, sein Held Joe Jenkins nicht vor Sherlock Holmes und Hercule Poirot zu verstecken. Hier haben wir es vielmehr mit dem deutschen Sherlock Holmes bzw. Hercule Poirot zu tun. Schon deshalb haben Rosenhayn und Jenkins es wahrlich verdient, wiederentdeckt, gelesen und geschätzt zu werden!

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  • Nicht immer ist es so, wie es scheint.

    Elf Abenteuer des Joe Jenkins
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    21. April 2015 um 20:52

    Meine Meinung zum Buch: Elf Abenteuer des Joe Jenkins Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil mir eine Mitarbeiterin des Verlages mir das Buch nahe gelegt hat. Für ein Kurzgeschichten nicht Liebhaber hat mich das Buch doch sehr überraschen können. Natürlich war manches wirklich schnell hervorsehbar, jedoch fand ich das für ein Kurzroman Buch gar nicht so schlecht. Wie ich es in der Schule gelernt habe, sind das hier typische Kurzgeschichten. Aber jede einzelne Geschichte des Buches hat etwas besonderes. Wie fand ich die verschiedenen Geschichten? Wie schon gesagt, jede einzelne hat einen besonderen Kern, ein besonderes Etwas. Das schönste daran fand ich jeweils, wenn ich das Gefühl hatte, wirklich um diese Zeit, wo die Geschichten spielen, zu sein. Manche Geschichte war in meinen Augen zwar etwas übertrieben und zu schnell vorhersehbar. Jedoch nutzte der Autor damalige NoGo´s um wirklich zum denken anzuregen, sei es z.B. ein Selbstmord. Die ein oder andere Geschichte im Buch war sehr witzig zu lesen, andere waren durch ihr Gewand wie sie im Buch verpackt waren, ein kleines besonderes Extra. Spannung: Wie gesagt, die Geschichten sind leider sehr hervorsehbar, aber für Kurzgeschichten, ist das in meinen Augen ziemlich ok. Auch wenn ich manchmal schon etwas mehr Spannung mir gewünscht hätte. Grammatikalische Wirkung: Ich fand es interessant, das Telefonieren, so wie ich das Wort kenne in einem etwas älteren Gewand daher kommt. Aber nicht nur dieses Wort auch andere Worte waren in der alten Rechtschreibung gesetzt. Hier muss ich aber auch sagen, wenn man ein Buch bearbeitet, sollte man auch die reguläre Grammatik umsetzen, obwohl ich selbst kein Held in der Rechtschreibung bin, so wünsche ich mir das in einem Buch was ich lese. Fazit: Dieses Buch ist für Kurzgeschichten Liebhaber total gut geeignet. Auch wenn man einfach mal nur eine kleine Geschichte lesen möchte um zu entspannen, ist hier gut aufgehoben. denn dafür ist das Buch wirklich gut geeignet. Jedoch gibt es auch Kriterien, wo ich sagen muss, es kann sein das es nicht dem entspricht was sich der Leser wünscht. Trotzallem fand ich das Buch wirklich sehr gut umgesetzt und danke dem DRYAS Verlag, das er ein 100 Jahre altes Buch neu hervor gebracht hat. Sterne:  Ich vergebe dem Buch 3.

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  • Joe Jenkins, der Meisterdetektiv

    Elf Abenteuer des Joe Jenkins
    Nirena

    Nirena

    19. September 2014 um 18:45

    Diesem Buch sollte man vorausschicken, dass es sich zwar um eine Neuauflage, aber nicht um ein neues Buch handelt. Ursprünglich wurden Joe Jenkins Abenteuer bereits 1915 veröffentlicht und auch wenn ihr wie ich den Namen Paul Rosenhayn vorher noch nie gehört habt, war eben dieser im Kaiserreich berühmt, nicht nur für seine Bücher, sondern auch durch die Verfilmungen von Joe Jenkins. Nach dem Lesen dieses Buches muss ich klar feststellen, dass Paul Rosenhayns Meisterdetektiv vollkommen zu Unrecht in Vergessenheit geriet, denn Joe Jenkins kann sich selbstbewusst in eine Reihe mit Sherlock Holmes und Hercule Poirot stellen. Die Methode des Detektivs ist der von Sherlock Holmes sehr ähnlich - er stellt Fragen, deren Sinn sich dem Leser nicht direkt erschließen, kommt unvermittelt auf die Lösung des jeweiligen Rätsels und erklärt dann, wie es dazu kam. Automatisch möchte man miträtseln, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich nur ein einziges Mal vor Joe Jenkins auf die Lösung kam. Obwohl der Text beinahe hundert Jahre alt ist, lässt er sich problemlos auch heute lesen, ist unterhaltsam und mitreißend - innerhalb eines Falls ist es unmöglich, das Buch an die Seite zu legen, möchte man doch die Lösung des Rätsels zu gern wissen. Zu meinem Bedauern war das Buch viel zu schnell vorbei und so hege ich die Hoffnung, dass weitere Fälle des Joe Jenkins noch einmal aufgelegt werden, sodass auch die heutigen Leser sich mit den Fällen des Privatdetektivs befassen und unterhalten können. Für Fans von Sherlock Holmes, Hercule Poirot und Miss Marple ein Muß!

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