Paul Sahner

 3,6 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Karl, Merci, Udo! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Paul Sahner

Paul Sahner, geboren 1944 im westfälischen Bockum-Hövel, war Deutschlands bekanntester Boulevardreporter. Mehr als 3.000 Interviews mit Prominenten führte der »Gottvater der Intimbeichte« (taz) während seiner journalistischen Karriere. Nach Stationen bei Bild, Bunte, Hörzu, Abendzeitung und Stern übernahm er 1992 die Chefredaktion des Männermagazins Penthouse. Von 2001 bis 2014 war er Mitglied der Chefredaktion der Zeitschrift Bunte. Als Autor verfasste Sahner zahlreiche Künstlerbiografien, von Udo Jürgens bis Karl Lagerfeld. Er verstarb 2015 in seinem Landhaus in Marquartstein, wo er mit seiner Frau Martina und seiner italienischen Wildkatze Socki lebte. An seiner Autobiografie Ich hatte sie fast alle arbeitete er bis zuletzt – sie erschien kurz nach seinem Tod im Blanvalet Verlag.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Paul Sahner

Cover des Buches Karl (ISBN: 9783868828702)

Karl

 (6)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Merci, Udo! (ISBN: 9783451342561)

Merci, Udo!

 (1)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Ich hatte sie fast alle! (ISBN: 9783641161903)

Ich hatte sie fast alle!

 (0)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches Ich hatte sie fast alle! (ISBN: 9783734103940)

Ich hatte sie fast alle!

 (0)
Erschienen am 17.10.2016

Neue Rezensionen zu Paul Sahner

Cover des Buches Karl (ISBN: 9783868828702)DenisVonLichtenfelss avatar

Rezension zu "Karl" von Paul Sahner

DAS Grundlagenwerk zur Philosophie des Karlismus...
DenisVonLichtenfelsvor einem Jahr

Karl Lagerfeld war mehr als ein Designer oder Photograph, sondern tatsächlich die Verkörperung einer genialen Philosophie. Nennen wir sie den Karlismus... Dazu gehört etwa die Erkenntnis, dass sich nur gewöhnliche Menschen ärgern oder Stress dadurch entsteht, dass einen die Arbeit nicht amüsiert. Da Paul Sahner kein Intellektueller war, sondern für die BUNTE arbeitete, besaß er die nötige Oberflächlichkeit, um Karls Leben in Anekdoten und Plaudereien Revue passieren zu lassen, anstatt krampfhaft zu versuchen, ihn etwa zu entlarven, woran André Müller gescheitert ist.

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Cover des Buches Merci, Udo! (ISBN: 9783451342561)ChrischiDs avatar

Rezension zu "Merci, Udo!" von Paul Sahner

Merci!
ChrischiDvor 6 Jahren

Kurz vor Weihnachten 2014 hielt die ganze Welt den Atem an, als die Meldung langsam in den Gehirnen ankam: Udo Jürgens ist tot! Dieser Mann, der zahlreiche Generationen vereinen konnte, immer unsterblich schien, sollte nicht mehr sein? Es besteht wohl für niemanden ein Zweifel daran, dass er dennoch unvergessen und unvergänglich sein wird, denn man wird weiter seine Lieder hören und sich erinnern...

Genau so erinnert sich auch Paul Sahner in seinem Buch „Merci, Udo!“, dass vier Wochen nach der schrecklichen Nachricht erschien. Er kannte Udo Jürgens seit 45 Jahren, kann somit von einigen Erlebnissen berichten, die bisher nicht den Weg an die Öffentlichkeit gefunden haben. Gemeinsam mit weiteren Weggefährten und Größen des Showgeschäfts, wie beispielsweise Mario Adorf oder Franz Beckenbauer, lässt er einige Ereignisse, die sich ihm eingebrannt haben, Revue passieren.

Man darf hier wahrlich keine kleinschrittige Biographie eines großen Künstlers erwarten, diese hatte er selbst schon vor über zehn Jahren mit „Der Mann mit dem Fagott“ veröffentlicht. Vielmehr soll sich hier gemeinsam an Udo Jürgens erinnert werden, mit Anekdoten, die mal witziger, manchmal aber auch tragischer Natur sind. Man spürt, dass Sahner und Jürgens sich lange Zeit kannten, in weiten Teilen sicherlich auch schätzten, manches Mal aber vielleicht auch ein bißchen distanziert miteinander umgingen. Doch in welcher Freundschaft gibt es nicht solche Zeiten..

Trotz der sehr geringen Zeit, die Sahner zur Verfügung stand, hat er es geschafft den Leser ein Stück weit aufzufangen, so dass man mit ihm gemeinsam sich noch einmal erinnern konnte. Jeder wird während der Lektüre seinen eigenen Erinnerungen nachhängen, was natürlich genau das Ziel einer solchen Sammlung sein sollte. Gewünscht hätte man sich einen etwas tiefgründigeren Einblick in das Denken der Prominenten, mit denen Sahner telefoniert hat. Hier hat man manchmal das Gefühl nur an der Oberfläche zu kratzen.

Durch „Merci, Udo!“ bleibt ein kleines bißchen mehr von einem großartigen Künstler erhalten, auch wenn die eigenen Erinnerungen in den Köpfen natürlich die besten Bilder ergeben und unvergessen bleiben.

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