Paul Sauer Wenn Liebe meinem Herzen fehlt, fehlt mir die ganze Welt

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Inhaltsangabe zu „Wenn Liebe meinem Herzen fehlt, fehlt mir die ganze Welt“ von Paul Sauer

1912 und damit vor nahezu hundert Jahren starb mit Wera von Wrttemberg eine der großen Württembergerinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die russische Großfürstin war die Enkelin des Zaren Nikolaus I. von Russland. Auf Bitten der Eltern nahm Kronprinzessin Olga, seit Ende Juni 1864 Königin von Württemberg, die lebhafte neunjährige Nichte im Dezember 1863 in ihre erzieherische Obhut. Am württembergischen Hof wuchs sie zur stolzen und engagierten Wrttembergerin heran. Ihr bewegtes Leben ist geprägt von großer sozialer Aufgeschlossenheit und tiefer Glaubensberzeugung. Ihr Herz schlug besonders für arme Frauen und Mütter mit und ohne Kinder. Mit den nach ihr benannten "Weraheimen" schuf sie die ersten Frauenhäuser im Land. Sie lebte in der Villa Berg in Stuttgart. Eng dem evangelischen Glauben verhaftet, stiftete und finanzierte die Stuttgarter Heilandskirche ganz in ihrer Nachbarschaft. Paul Sauer ist es gelungen, diese beeindruckende Frau in seiner Biografie zu neuem Leben zu erwecken. Ihr Charme und ihre Tatkraft stecken auch noch heute an.

Ein interessante Persönlichkeit und hier sehr gut dargestellt, gut recherchiert, empfehlenswert!

— Esse74
Esse74

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    Wenn Liebe meinem Herzen fehlt, fehlt mir die ganze Welt
    Esse74

    Esse74

    11. March 2017 um 18:40

    Wera oder Vera Konstantinowna, Großfürstin Romanow von Russland, spätere Herzogin von Württemberg wird hier sehr gut porträtiert. Allerdings ist es sicherlich schwer, sie als Kind genauestens zu beleuchten. Was man an der damals neunjährigen als "nervliches Leiden" beschrieb, war einfach ein unbändiger Lebenswille, Tatendrang, Unbeschwertheit und Wissensdurst, der einer angehenden jungen Dame nicht gut stand aus Elternsicht. Vera war ganz einfach nicht zu bändigen aus der Sicht ihrer Eltern. Sie war kein Mädchen, wie man es sich wünschte- ich würde es heute einfach als "lebendig" bezeichnen. Der Vater hatte eine Affäre, kümmerte sich kaum um die Kinder, die Mutter war überfordert, also schickte man Vera zu ihrer kinderlosen Tante nach Württemberg, Königin Olga, die sich der Kleinen liebevoll annahm. Mit viel Geduld drang sie zu dem Kind vor und dabei ließ sie Vera stets Vera sein. So wurde aus ihr eine liebevolle Mutter, engagierte soziale Wohltäterin, wobei sie sich auch vor einem sehr volksnahen Kontakt nicht scheute- offenherzig und stets offen für die Sorgen der einfachen Menschen. Die Liebe, die sie als Kind nicht erhielt in Russland, fand sie in Württemberg und das Buch ist eine Hommage an eine Frau, die frü verkannt wurde, aber in ihrem späteren Leben durchaus bemerkenswert agierte. 

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