Paul Shipton Schwein gehabt, Zeus!

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Inhaltsangabe zu „Schwein gehabt, Zeus!“ von Paul Shipton

Wie ungerecht! Alle reden von Homer, Odysseus und Troja – aber niemand von Gryllus, dem sprechenden Schwein. Dabei wäre die altgriechische Geschichte anders verlaufen, wäre Gryllus den verzweifelten Göttern nicht rettend zu Hilfe geeilt. Witzig und umwerfend komisch vermittelt Paul Shipton den Stoff der griechischen Mythen und Sagen – aus der Perspektive eines Schweins.

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  • Griechische Mythologie mal ganz anders

    Schwein gehabt, Zeus!
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 20:54

    "Schwein gehabt, Zeus!" war nicht, was ich erwartet hatte. Ich dachte, dass Gryllus uns Geschichten über sein 'Mitwirken' in der griechischen Mythologie erzählen würde - wie er alles erledigt und den ahnungslosen Göttern und Sterblichen geholfen hat. Teilweise habe ich das auch bekommen; Gryllus hat im Trojanischen Krieg gekämpft (wie er dazu in der Lage war, war ein Twist, der mich überrascht hat - auch wenn er sehr viel Sinn macht) und war mit Odysseus unterwegs. Außerdem erzählt er seine Geschichte einem Jungen, der interessanterweise Homer heißt... Zu großen Teilen dreht sich die Geschichte aber um etwas anderes. Es geschehen seltsame Dinge und eine Seherin Apollons ist davon überzeugt, dass nur Gryllus die Welt retten kann. Also beginnen sie ihre Reise - und sie ist wirklich amüsant. Viele der Helden, die wir aus den Mythen kennen, stellen sich als... na ja... etwas feige heraus, die Götter machen einige gravierende Fehler und einige kuriose Persönlichkeiten (wie der Erfinder des Toasters) sind ebenfalls mit von der Partie. Gryllus erzählt hierbei auf seine ganz spezielle Art und Weise. Besonders unterhaltsam fand ich seine (fehlgeschlagenen) Versuche, die Geschehnisse in Reimen wiederzugeben. Das einzige, was mich wirklich gestört hat, sind die Anachronismen. Meiner Meinung nach waren sie nicht nötig, um die Geschichte zu erzählen, und sie haben mich sehr irritiert. Davon abgesehen hat mir das Buch aber gut gefallen. Es bietet eine neue, humorvolle Sicht auf das Antike Griechenland und die bekannten Helden, die mich gut unterhalten hat. Wegen des Endes dieses Bandes frage ich mich nur, wie es ein zweites Buch geben kann... aber ich schätze, um das herauszufinden, muss ich es wohl kaufen.

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  • Rezension zu "Schwein gehabt, Zeus!" von Paul Shipton

    Schwein gehabt, Zeus!
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    18. February 2013 um 19:37

    ♥-lich Willkommen in der Welt der griechischen Mythologien und Sagen! Und in der Welt von Gryllus… ,dem sprechenden Schwein der Antike!!! Ich rede natürlich von Paul Shiptons Buch: Schwein gehabt, Zeus! Erschienen ist es im Fischer Schatzinsel Verlag. Zuerst muss ich sagen… WER ZUM LACHEN IN DEN KELLER GEHT… FINGER WEG VON DIESEM BUCH!!!! Merkt euch meine Worte! Stellt euch vor, ihr wart mal ein Mensch, wurdet aber zu einem Schwein verzaubert… Wie fühlt ihr euch? RICHTIG: Sauwohl FALSCH: oh mein Gott!!, HILFE Haha… Ertappt! Auf jeden Fall, Gryllus fühlt sich sauwohl in seiner Schweinegestalt, wenn da nicht diese Barbaren von Mensch währen… Alle sind sie auf der Suche nach dem SPRECHENDEN SCHWEIN!!! Die Einen wollen ihn essen, die Nächsten wollen, dass er ein großer Showact in der Taverne von nebenan wird. Die Anderen sagen, dass er vom Gott Apollon auserwählt worden sei, um mit einer verrückten Seherin die Welt und einen kleinen Jungen zu retten… Moment, letzteres ist das Hauptthema… Nach zahlreichen Umwegen, gelangt Gryllus an die verrückte Seherin Sibylle. Sibylle kommt im Auftrag Apollons, einem griechischen Gott. Apollon gab Sibylle den Auftrag, mit Hilfe des sprechendem Schweins, einen kleinen Ziegenhirten zu finden. Was es mit dem Ziegenhirten, Sybille, Gryllus, den Göttern, dem Tot und dem Leben wirklich auf sich hat…. Und wie Gryllus die Welt und Zeus rettet… Das müsst ihr schon selber in Erfahrung bringen… Aber wenn ihr was über die Geschichte Griechenlands lernen wollt, dann…naja… Dann hilft euch dieses Buch wirklich nicht weiter. Das ist aber auch verständlich bei einem Buch, bei dem der Witz im Mittelpunkt steht! Ein herrlich naives Buch aus der Sicht eines Schweins… Das muss man gelesen haben! Ach ja… Und noch etwas… Wer das hier auch immer ließt, WER IST ENDLICH MAL SO KLUG UND VERFILMT SO EIN TOLLES BUCH!! Das wäre ein echter Comedy-Klassiker! Ich vergebe 5 von 5 Löwchens! Ich bin rundum zufrieden und glücklich mit so einem großartigen Buch!!! Bis Bald… Eure Leo Löwchen

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  • Rezension zu "Schwein gehabt, Zeus!" von Paul Shipton

    Schwein gehabt, Zeus!
    Jari

    Jari

    23. January 2011 um 20:02

    Inhalt: Alles, was Schwein Gryllus will, ist ein einfaches Leben zu führen. Wenn möglich mit ganz viel Futtern und Mittagsschläfchen dazwischen. Doch nichts da! Als plötzlich die Seherin Sybille auftaucht, die ihm erklärt, dass ihr der Gott Apollon erschienen ist, wird Gryllus' Leben so ziemlich auf den Kopf gestellt: Auf einmal heisst es, er sei an der Rettung der Welt beteiligt, diese ist nämlich gerade so ziemlich aus den Fugen geraten. Gryllus, edel wie er ist, will von dem Ganzen nichts wissen und lieber in sein altes Leben zurückkehren. Doch es scheint so, als hätten die Götter -und Sybille- andere Pläne mit ihm... Meine Meinung: "Schwein gehabt, Zeus!" ist ganz im Stil von Paul Shiptons vorherigen Wanzenkrimis geschrieben: Eine aussergewöhnliche Hauptperson, eine skurrile Geschichte und jede Menge Witz. Shipton lässt Schwein Gryllus in einer selbstgefälligen, aber durchaus sympatischen Art erzählen. Man kann nicht anders, als an manchen Stellen loszuprusten. Vor allem, da Shipton in seinem Buch einen fröhlichen Zeitenmix beschreibt, plötzlich haben wir es mit Toastern und Atombomben zu tun. Seltsamerweise erscheint das auch noch in einem annehmbaren Rahmen zu geschehen. Ausserdem treffen wir auf bekannte Namen wie Homer oder Epikur und erfahren endlich, wie sie wirklich zu dem wurden, was sie heute sind. Leider gibt es im Buch auch ein paar weniger interessante Stellen. Wegbeschreibungen und Gryllus' ewiges Genörgel nerven an dieser Stelle leider etwas. Auch fehlt es dem Buch eindeutig an Spannung. Es hat viel Witz, was einiges wieder gut macht, aber leider ging dabei wohl die geschichtliche Entwicklung etwas verloren. Man fragt sich selten, was wohl als nächstes passieren mag und lässt sich mehr durch die Geschehnisse tragen. Dies könnte jedoch auch daran liegen, dass Shipton für junge Leser schreibt, das Buch also original ein Kinderbuch ist. Fazit: Ein witziges Buch, das durch einen speziellen Hauptcharakter besticht und leider auch ein paar Längen hat, die man aber verschmerzen kann. Wer neue Ideen und starke Charaktere in einem Buch schätzt, kann sich an diesem Buch versuchen. Das Zielpublikum sind jüngere und jugendliche Leser, für die Shipton hauptsächlich schreibt, aber auch Erwachsene sollen sich bei diesem Buch keinen Zwang antun, es ist lustig zu lesen und könnte sogar etwas an unserem heutigen Weltbild wackeln. "Schwein gehabt, Zeus!" ist eines jener Bücher, die man in einer längeren Zugfahrt liest, wenn man sich nicht an den seltsamen Blicken der Nachbarn stört, weil man immer wieder auflachen muss.

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