Der Flug des Zitronenfalters

von Paul Steinbeck 
4,4 Sterne bei5 Bewertungen
Der Flug des Zitronenfalters
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Wenn eine Utopie zur Dystopie mutiert...

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Paul Steinbeck versteht es auf wunderbare Weise Realität und Fiktion zu verschmelzen.

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Inhaltsangabe zu "Der Flug des Zitronenfalters"

Was geschieht mit der Weltordnung, wenn das schwarze Gold ausgeht? Was geschieht mit der Menschheit, wenn die Kriege, Kämpfe und Ressourcen die Welt an den Abgrund bringen und sie hineinzustürzen droht?
Wie mag die Welt aus der Sicht der Menschen im ausgehenden 21. Jahrhundert aussehen?
Der junge Lokalredakteur Paul Reimers erlebt in einer kleinen Stadt im Süden eine Zeit der Ruhe und des vordergründigen Friedens, welcher nach den langen Jahrzehnten der Wirren, Kriege und des Chaos eingesetzt hat.
Gelenkt und geleitet werden die Geschicke jener Zeit durch einige wenige. Durch die Eliten.
Doch diese Welt ist zerbrechlich und einseitig.
An dem Tag, an dem Paul per Zufall an wichtige Dokumente eines Zeitzeugen aus der Epoche der großen Wirren gerät, wird die Büchse der Pandora geöffnet. Ohne es zu wissen, entfacht er einen Orkan, der nicht mehr aufzuhalten ist. Die Weltordnung gerät in eine gefährliche Schieflage und die Mächtigen tun alles, um das zu verhindern. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Mitten drinn Paul, der unbeschwert und unbewußt zum Urheber und Katalysator wird. Seine Tochter Mimi wird unweigerlich in diese gefährliche Situation hineingezogen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741807527
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:02.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Schuggavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn eine Utopie zur Dystopie mutiert...
    Wenn eine Utopie zur Dystopie mutiert

    In nicht allzu ferner Zukunft: Rohstoffknappheit hat dazu geführt, dass die Bevölkerung umstrukturiert wurde und nur noch mit einem Mindestmaß an Technologie lebt. Autos gibt es nur noch für den Staatsschutz, große Städte gehören der Vergangenheit an. Die Menschen leben in einem friedlichen Miteinander, und mitten drin Redakteur Paul, dessen Vater gerne von den verbotenen, alten Zeiten erzählt. Durch seine Neugier an der Vergangenheit gerät Paul jedoch immer mehr an verbotenes Wissen, welches die von Paul Steinbeck geschaffene Utopie mehr und mehr zu einer Dystopie mutieren lässt und unseren Hauptprotagonisten zum Zitronenfalter, welcher durch seinen Flügelschlag unbeabsichtigt einen Orkan entfacht und die Welt verändern wird.
    Auf sehr geschickte Art und Weise hat der Autor in diesem Roman das aktuelle Weltgeschehen mit möglichen Zukunftsszenarien kombiniert, um eine realistisch anmutende Zukunft zu erschaffen. Der Roman ist in sich stimmig aufgebaut und lässt sich angenehm lesen. Das Ende lässt genügend Fragen für eine (angekündigte) Fortsetzung offen.

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    Galladans avatar
    Galladanvor 2 Jahren
    Ist nicht meins gewesen aber trotzdem gute Unterhaltung

    Der Flug des Zitronenfalters von Paul Steinbeck, erschienen im neobooks Self-Publishing Verlag am 02.05.2016.

    Paul Reimers lebt in einer kleinen Stadt im Süden Deutschlands. Das 21. Jahrhundert neigt sich seinem Ende zu und gegen die Erwartungen die wir heute an dieses Jahrhundert stellen sind keine bahnbrechenden Erfindungen gemacht worden. Stattdessen gab es in einer nicht zu weit entfernten Zukunft die Meldung, dass Öl und andere Rohstoffe zu Ende gegangen sind und die Menschheit keinen Ersatz dafür hat. Darauf folgte eine Zeit der Kriege und die Welt wird nun von einer Gruppe geleitet die mehr oder weniger despotisch die Welt regiert.

    Paul Reimers hat einen Traum. Keinen großen Traum. Nur eine winzige Revolte gegen die Machthaber indem er sich mit Hilfe von Anderen eine kleine Flucht aus seinem Alltag als Lokalredakteur erlauben will. Er hat Unterlagen eines Zeitzeugen des beginnenden Krieges gefunden und nutzt sie um sich die Arbeit zu erleichtern und veröffentlicht sie in seiner Lokalzeitung ohne sich da einen wirklich großen Kopf draus zu machen. Sowas kann unter einer Diktatur weder unentdeckt bleiben noch gut gehen.

    Paul Steinbeck hat in sehr schöner Sprache eine interessante Zukunftsversion geschrieben. Dabei faellt es mir schwer diesen Roman wirklich in eine Schublade zu stecken. Leider ist der Zauber der Worte nicht ganz auf mich übergesprungen. Es mag daran liegen, dass ich dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen habe und die Kommentarabschnitte wirklich zu kurz gewesen sind und mein Lesefluss dadurch erheblich gelitten hat.

    Mit dem Protagonisten konnte ich mich erst im letzten Teil des Buchs anfreunden und ich hatte am Anfang sogar das Gefühl ein nicht ganz jugendfreies Jugendbuch zu lesen. So muss ich leider sagen, dass mich die Idee zwar fasziniert hat die hinter der Geschichte steht, ich aber erst recht spät die Geschichte gefunden habe die ich gerne lesen wollte.

    Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas fuer jemanden der aktuell noch Robert A. Heinlein liest und ich denke, dass männliche Leser hier, zumindest im ersten Teil, deutlich mehr angesprochen werden als weibliche. Ich hatte einfach zu viel Assoziationen mit dem 3. Reich und dem Spitzeltum und Informantentum der ehemaligen DDR um mich dieses Buchs wirklich erfreuen zu koennen. Ich werde aber gerne auch den nächsten Band lesen wo der Autor liegengebliebene Fäden der Geschichte aufarbeiten will.

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    FusselFelixs avatar
    FusselFelixvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Paul Steinbeck versteht es auf wunderbare Weise Realität und Fiktion zu verschmelzen.
    Eine wunderbare und zugleich erschreckend reale Geschichte der Zukunft

    Wie der Titel und das Cover des Buches schon vermuten lässt, zeigt Paul Steinbeck in seinem Roman sehr schön die Analogie des Schmetterlings, der mit seinem Flügelschlag einen riesen Orkan entfacht.

    Die Hauptfigur ist ein normaler durchschnittlicher Bürger, mit einem kleinen Traum. Was er mit diesem Traum los tritt und was er für andere Menschen und vor allem für die Oberen bedeutet wird ihm erst viel zu spät bewusst und aus einer kleinen Fantasy wird etwas viel größeres, das er nicht mehr kontrollieren kann.

    Der Autor versteht es auf wunderbare Weise die Fiktion mit der Realität zu verbinden und so wirkt die Zukunft in der die Geschichte sich abspielt erschreckend real. Viele Aspekte der Zukunft wurden von Steinbeck nach realen Vorbildern geschaffen, die auch in unserer heutigen Zeit bereits existieren.

    Auch die verschiedenen Charaktere der Geschichte wurden sehr schön geschrieben und gerade die Hauptfigur Paul (der kleine naive Schmetterling) wächst einem sehr schnell ans Herz.

    Am Ende bleiben noch einige Fragen offen und man darf gespannt sein wie sich die Welt und die Geschichte noch weiter entwickeln wird.

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    tritropvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Packend, spannend, einfühlsam, zum Nachdenken anregend. Ein Buch mit Tiefgang und starker Bildersprache!
    Packend, spannend, einfühlsam! Ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung !

    Packend, spannend, einfühlsam, zum Nachdenken anregend.

    Ein Buch mit viel Tiefgang und starker Bildersprache!

    Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.

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    PaulSteinbecks avatar
    PaulSteinbeckvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein historischer Roman aus der Sicht der Zukunft. Menschen, die im Kleinen wirken und einen Orkan verursachen. Sympathisch, packend.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar

    Was geschieht mit der Weltordnung, wenn das schwarze Gold ausgeht? Was geschieht mit der Menschheit, wenn die Kriege, Kämpfe und Ressourcen die Welt an den Abgrund bringen und sie hineinzustürzen droht?
    Wie mag die Welt aus der Sicht der Menschen im ausgehenden 21. Jahrhundert aussehen?
    Der junge Lokalredakteur Paul Reimers erlebt in einer kleinen Stadt im Süden eine Zeit der Ruhe und des vordergründigen Friedens, welcher nach den langen Jahrzehnten der Wirren, Kriege und des Chaos eingesetzt hat.
    Gelenkt und geleitet werden die Geschicke jener Zeit durch einige wenige. Durch die Eliten.
    Doch diese Welt ist zerbrechlich und einseitig.
    An dem Tag, an dem Paul per Zufall an wichtige Dokumente eines Zeitzeugen aus der Epoche der großen Wirren gerät, wird die Büchse der Pandora geöffnet. Ohne es zu wissen, entfacht er einen Orkan, der nicht mehr aufzuhalten ist. Die Weltordnung gerät in eine gefährliche Schieflage und die Mächtigen tun alles, um das zu verhindern. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
    Mitten drin Paul, der unbeschwert und unbewusst zum Urheber und Katalysator wird. Seine Tochter Mimi wird unweigerlich in diese gefährliche Situation hineingezogen.


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