Paul Stewart

 4.1 Sterne bei 663 Bewertungen
Autor von Twig im Dunkelwald, Twig bei den Himmelspiraten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Paul Stewart

Paul Stewart arbeitete zunächst mehrere Jahre als Englischlehrer auf Sri Lanka. Zurück in England, unterrichtete er an Grundschulen. Seine Arbeit als Lehrer hat er mittlerweile aufgegeben um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Paul Stewart lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Brighton.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Paul Stewart

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Cover des Buches Twig im Dunkelwald9783551372178

Twig im Dunkelwald

 (122)
Erschienen am 01.04.2003
Cover des Buches Twig bei den Himmelspiraten9783551372192

Twig bei den Himmelspiraten

 (84)
Erschienen am 01.10.2003
Cover des Buches Twig - Fluch über Sanktaphrax9783551373786

Twig - Fluch über Sanktaphrax

 (56)
Erschienen am 01.09.2005
Cover des Buches Twig im Auge des Sturms9783551372208

Twig im Auge des Sturms

 (54)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Die Helden von Muddelerde9783499212871

Die Helden von Muddelerde

 (32)
Erschienen am 01.06.2006
Cover des Buches Twig im Dunkelwald9783794147441

Twig im Dunkelwald

 (22)
Erschienen am 01.01.1990

Neue Rezensionen zu Paul Stewart

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Rezension zu "Twig im Dunkelwald" von Paul Stewart

Eine Reise durch den geheimnisvollen Dunkelwald
Metalhummelvor 10 Monaten

Die Klippenland Chroniken begleiten mich schon seit Jahren, aber da ich das Gefühl habe, dass sie noch vergleichsweise unbekannt sind (und weil ich die Reihe gerne mal wieder lesen wollte :D), dachte ich, ich stelle sie hier mal vor. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich damals darauf gestoßen bin. Ich glaube, eine Freundin wollte das Buch nicht mehr und hat es mir gegeben. Ich weiß jedenfalls sicher, dass ich zunächst auch sehr skeptisch war. Macht euch das Bild mal groß auf und schaut euch das Cover an. Es sind mehr als seltsame Kreaturen darauf abgebildet. Und ich kann euch auch gleich sagen: Nur weil das Cover auf den ersten Blick bunt erscheint und auch die Beschreibung sehr kindgerecht klingt, ist es noch lange kein Kinderbuch. Wenn überhaupt dann würde ich es für ältere Jugendliche empfehlen, denn die Geschichte ist stellenweise sehr brutal und manchmal auch ekelhaft.
Jedenfalls habe ich angefangen zu lesen und wurde doch sehr schnell in den Bann des Klippenlandes gezogen. Paul Stewart und Chris Riddell schaffen hier nämlich das, was viel zu viele andere Autoren versäumen: Sie erschaffen einen ganzen Kosmos. Wie bei Herr der Ringe oder Harry Potter gibt es unzählige fantastische Wesen und unglaubliche Orte von denen man noch in 100 Jahren neue Geschichten schreiben könnte. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern, die ich so lese, gibt es hier dank des unglaublich talentierten Herrn Riddell tolle Illustrationen, die an Detailverliebtheit kaum zu überbieten sind. Schon dadurch ist das Lesen eine wahre Freude. Der Schreibstil ist recht simpel, aber trotzdem sind die Geschichten nie plump. Paul Steward schafft es immer wieder, durch seine Klippenland-Welt, die so völlig anders ist als unsere, Gesellschaftskritik zu üben.

Zur Geschichte selber sagt der Klappentext eigentlich schon recht viel. Twig hört nicht auf all die Warnungen und entfernt sich vom festen Weg und gerät anschließend von einer gefährlichen Situation in die nächste. Er trifft auf gefährliche Pflanzen wie die Bluteiche und auf gefährliche Kreaturen wie Höhlenfurien oder Faulsauger. Doch er lernt auch ihm freundlich gesinnte Geschöpfe kennen wie die Schlächter oder eine Plapperdrude. Durch die vielen Begegnungen liest sich das Buch sehr schnell durch und wird garantiert niemals langweilig.
Dieses Buch ist daher ein toller Einstieg in die Klippenland-Reihe, denn sie gibt dem Leser einen sehr guten Eindruck von der im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Welt des Dunkelwaldes.
Viele der Kreaturen sind dermaßen seltsam, dass ich dankbar für die vielen Zeichnungen bin. Sicherlich würde einem ohne diese Bilder einfach die Vorstellungskraft fehlen.
Vorne im Buch findet man außerdem eine tolle Zeichnung, die einem einen Überblick über das Klippenland gibt.

Ich merke aber beim Durchlesen, dass all diese Worte trotzdem nicht die Faszination beschreiben können, die Klippenland-Chroniken bei mir ausgelöst haben. Ihr solltet euch daher am besten selbst mal ein Bild machen. Doch ich warne euch noch mal: Es geht hier nicht um eine schöne Welt mit ein paar gefährlichen Kreaturen. Vielmehr ist es eine erbarmungslose Welt, wo jeder für sich selbst auf Leben und Tod kämpft, wo wirklich überall Gefahr und Verrat lauert und und wo man mit viel Glück eine Hand voll Freunde finden kann.
Es gibt fliegende Steine, Himmelspiraten, eine furchtbar fette Köchin, Wig Wigs und Schwebewürmer. Und wenn ihr das schon komisch findet, dann wartet ab, bis ihr Twigs Geschichte gelesen habt ;)

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Rezension zu "Twig bei den Himmelspiraten" von Paul Stewart

Twig darf auf ein Himmelsschiff!
Metalhummelvor 10 Monaten

Nachdem es mir so viel Freude bereitet hat, den ersten Band der Klippenland-Chroniken mal wieder zu lesen, habe ich mir direkt den zweiten Band geschnappt und auch quasi in einem Zug durchgelesen. Auch hier macht alleine der Name des Buches schon neugierig, oder? Himmelspiraten! Und ja, Himmelspiraten fliegen tatsächlich durch die Luft. :) Und das ist nur einer der abenteuerlichen Aspekte dieser fantastischen Welt!
Und genau diesen lernen wir in Band 2 etwas genauer kennen.
Twigs Vater Wolkenwolf begibt sich mit seinem Himmelsschiff und seiner Mannschaft auf eine sehr gefährliche Reise, denn er muss Sturmphrax besorgen. Die Akademiker von Sanktaphrax benötigen diese Substanz ganz dringend, denn nur sie kann die Stadt auf dem schwebenden Felsen davor bewahren, sich von der Ankerkette loszureißen und in den unendlichen Himmel zu fliegen.
Twig soll eigentlich gar nicht mitfahren, aber natürlich findet er doch einen Weg an Bord und plötzlich geht alles gewaltig schief.

Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe, in der man den Dunkelwald kennen lernt, geht es hier vor allem um das Leben auf einem Himmelsschiff und um den Dämmerwald sowie die trostlosen Modersümpfe. Man taucht also ein Stück mehr ein, in die Welt des Klippenlandes und auch diese Orte sind keinesfalls weniger gefährlich, als der Dunkelwald.
Aber faszinierend sind sie, ebenso wie die neuen Geschöpfe, die man hier kennen lernt. Flachkobolde, Nachtschwärmer, Rattenvögel und Eichenelfen sind nur einige davon.
Auch die Grausamkeit vieler Geschöpfe lässt auch im zweiten Band der Reihe nicht nach und ich war manchmal wieder richtig angeekelt.
Aber diese Welt des Klippenlandes ist so einzigartig, dass ich mich jedes Mal erneut wundere, wie so etwas einfach der Fantasie entspringen kann. Großartig!
Natürlich wird das alles auch wieder von den Illustrationen von Chris Riddel unterstützt und visuell umgesetzt.

Twig hat vor allem mit sich selbst zu kämpfen. Einerseits ist er noch so jung und unerfahren, andererseits möchte er Anerkennung von seinem Vater und tut fast alles, um diese zu bekommen. Und in der zweiten Hälfte der Geschichte muss er dann auf einmal ganz alleine die Verantwortung übernehmen und das nicht nur für sich, sondern auch für andere.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass Twig zu Beginn des Buches keinen blassen Schimmer hat vom Fliegen eines Himmelsschiffes und am Ende kann er es dann scheinbar aus dem Nichts. Das erschien mir arg unglaubwürdig und ich hätte mir da tatsächlich einen deutlicheren Lernprozess gewünscht.

Ansonsten ist es aber ein tolles Buch über Mut, Treue und Loyalität. Für jeden Fantasy Fan ist diese Reihe ein absolutes Muss!

Und zum Cover und zum Titel muss ich ja nicht wirklich etwas sagen. Der Titel passt super und nach der Lektüre des Buches wird man jedes Geschöpf auf dem Cover gut zuordnen können. Und neugierig machen die Bilder doch sowieso wieder, oder? ;)

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Rezension zu "Die Klippenland-Chroniken / Twig im Auge des Sturms" von Paul Stewart

Endlich Himmelspirat
Metalhummelvor 10 Monaten

Hach, ich merke immer mehr, wie sehr ich diese Buchreihe doch liebe. Hab direkt nach diesem Teil hier mit dem vierten Band angefangen und freue mich auf einmal wieder wie ein kleines Kind über die ganzen Geschichten. Band 3 schließt unmittelbar an das Ende des 2. Teils an. Twig sucht seinen Vater zusammen mit seiner Mannschaft und zwar nicht irgendwo, sondern jenseits der Klippe. Jenem gefährlichen und unbekannten Terrain, in das sich bislang kaum je ein Himmelspirat gewagt hat. Doch Twig sucht seinen Vater und für ihn fliegt er sogar mitten in den großen Sturm aller Stürme hinein.
Doch dort verliert er nicht nur seine Mannschaft, sondern auch einen Teil seiner Erinnerungen. Und während er zusammen mit seinem neuen Gehilfen Kaulquapp seine über das ganze Klippenland verteilte Mannschaft sucht, wird er das Gefühl nicht los, dass er etwas sehr Wichtiges vergessen hat.
Doch die Suche lenkt ihn ab und führt ihn über Unterstadt in den Dunkelwald, zum Großen Harpyien-Sklavenmarkt und ins Schwärmerland und schließlich in die verborgendste Gegend des Klippenlandes...

"Einst entsprang aus samtig schwarzer Nacht ein Funke. Der Funke drehte, der Wind, er wehte, der Himmel weinte, die Sonne lachte, und so verging der erste Augenblick der Zeit."

Es ist schwer, aus dieser Reihe überhaupt Lieblingsbücher raus zu picken, aber wenn, dann gehört dieses Buch definitiv dazu. Twig ist mittlerweile erwachsen geworden und hat gelernt, als Himmelskapitän Verantwortung zu übernehmen. Er trifft auf den jungen Kaulquapp, den er unter seine Fittiche nimmt, und die beiden werden Weggefährten und Freunde. Kaulquapp ist mir mit seiner zunächst ängstlichen Art sofort ans Herz gewachsen, ebenso wie all die Geschöpfe aus Twigs Mannschaft. Während Twigs Suche nach seinen Freunden können wir als Leser erneut viele neue Ecken des Klippenlandes kennen lernen.

Mit Grusel und absoluter Faszination hat mich der Harpyienmarkt erfüllt. Dieser riesige Markt, der auf Stegen zwischen den Bäumen des Dunkelwalds stattfindet, klingt zunächst magisch, doch es ist ein Sklavenmarkt und genau so brutal und grausam geht es dort zu. Nichtsdestotrotz würde ich diese Szenen so gerne mal verfilmt sehen....

Twig findet zwar nach und nach seine Gefährten wieder, jedoch sind sie alle weiterhin den Gefahren des Dunkelwalds ausgesetzt. Und noch immer plagt ihn das Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Als es ihm endlich wieder einfällt, ist es quasi schon zu spät und nur eine einzige, lebensgefährliche Option bleibt ihm noch. Es geht um nicht weniger als die Rettung des gesamten Klippenlandes.

Spannend, detailreich und erneut voller Tapferkeit, Loyalität und Freundschaft steht dieses Buch seinen Vorgängern in nichts nach. Im Gegenteil bin ich einmal mehr begeistert darüber, wie ich immer neue Gegenden und Geschöpfe des Klippenlandes kennen lernen kann. Es wird nie langweilig.

Wie immer ist das Cover sehr bunt mit den passenden Geschöpfen gestaltet und der Titel passt perfekt zum Buch. Das ist ja durchgehend so bei den Klippenland-Chroniken.

Im 4. Band geht es übrigens endlich auch mal nach Sanktaphrax, die Akademikerstadt auf dem fliegenden Felsen. Aber ich pausiere dort tatsächlich grade, da mir ein gewisser Herr Harry Potter dazwischen gekommen ist ;) Für den habe ich halt eine besondere Schwäche. Hihi.

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Paul Stewart wurde am 01. Januar 1955 in London (Großbritannien) geboren.

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