Paul Sussman

 3,6 Sterne bei 43 Bewertungen

Lebenslauf

Paul Sussman arbeitete als freier Journalist und Autor. Er schrieb unter anderem für den Independent, Guardian und Evening Standard. Mit seiner Frau und ihren zwei Kindern lebte er in London. Im Mai 2012 verstarb er unerwartet und hinterließ zahlreiche Freunde und Familienangehörige.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Paul Sussman

Cover des Buches Der Fluch der Isis (ISBN: 9783492261647)

Der Fluch der Isis

(10)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Der Biss des Skorpions (ISBN: 9783492246903)

Der Biss des Skorpions

(7)
Erschienen am 01.04.2006
Cover des Buches Der Todestempel (ISBN: 9783492259941)

Der Todestempel

(4)
Erschienen am 03.11.2010
Cover des Buches Tod durch Spaghetti (ISBN: 9783596320431)

Tod durch Spaghetti

(1)
Erschienen am 28.03.2018
Cover des Buches The Last Secret of the Temple (ISBN: 0802143938)

The Last Secret of the Temple

(1)
Erschienen am 01.09.2008

Neue Rezensionen zu Paul Sussman

Der längste Abschiedsbrief aller Zeiten von R.I.P.

Verfasst von besagtem Mann, der am 1. Tag des 20. Jahrhunderts geboren wurde und mit Beginn des neuen Jahrtausends sich vom Erdenleben verabschieden möchte, genau zu seinem 100. Geburtstag. In seinem letzten Domizil, einer Burg auf einer Klippe, beschreibt er die Wände mit seiner Lebensgeschichte, die eng mit Amelie verbunden ist, der Liebe seines Lebens.


Dieser Brief ist auch eine Art Geständnis von 10 Morden, die er begangen hat. Manche mit großer Absicht, manche fahrlässig und bei manchen wäre die Schuldfrage grundsätzlich zu klären. Doch er schreibt sich die Seele frei und das rückläufig, da er mit seinem letzten Mord im Altenheim mit 85 Jahren beginnt ..


Was für tolle Ideen in diesem Roman verwoben wurden. Ich habe das Hörbuch im Urlaub gehört und konnte gar nicht genug davon bekommen. Natürlich können manche derben Aussprüche und freizügigen Schilderungen Irritationen auslösen, doch ich finde sie passen zu der letztendlich undurchsichtigen Person des Raphael Ignatius Phoenix.


Der Schluss ist überrascht, passt aber zum insgesamt haarsträubenden Verlauf. Für mich gehen somit auch die magischen und phantastischen Einfälle vollkommen in Ordnung.


Das Hörbuch wird von Edgar M Böhlke ganz vorzüglich gelesen. Die Wandelbarkeit seiner Stimme ist beachtenswert und sehr passend zum Handlungsverlauf. Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit über 15 Stunden Hörvergnügen.




Fazit: ein langgezogener Mordsspaß

Weniger ist manchmal mehr

Raphael Ignatius Pheonix oder abgekürzt RIP, ist mit seinen 100 Jahren echt alt genug um von der Erde zu scheiden. Doch als sein letztes Lebenswerk bringt er seine Lebensgeschichte nicht zu Papier, sondern auf die Wand eines alten Gebäudes. Hier beichtet er seine 10 morde die nie wirklich geplant, aber dennoch passiert sind. So gehen wir mit ihm durch seine Geschichte, sein Leben, bis er sich mit einer Pille, die er seit jungen Jahren bei sich trägt, das Leben nimmt. Mein Fazit: Zunächst war ich fasziniert. Der Sprecher ist genial und ich könnte wunderbar lauschen. Besonders gut fand ich, dass der Autor die Pille, also dem Tod, so vergegenwärtigt und für den Protagonisten sowohl greifbar, als sich entscheidbar macht. Eine wirklich gute Idee. Dann gehen wir von Mord zu Mord und was zunächst irgendwie lustig ist (so makaber das auch klingt) wird irgendwann langweilig und langgezogen. Ich habe irgendwann abgeschaltet, da die Überraschung flöten ging. Dennoch kann ich das Hörbuch empfehlen. Es hat doch recht lustige Momente :)

Cover des Buches Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix (ISBN: 9783956390869)
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Rezension zu "Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix" von Paul Sussman

Normal-ist-langweilig
100 Jahre - 10 Morde und 1 Giftpille...

Meine Meinung:

Zu allererst  – der Sprecher Edgar M. Böhlke passt bei dieser Geschichte wie die legendäre „Faust aufs Auge“. Wirklich grandios hat die Stimme für mich zu Raphael Ignatius Phoenix gepasst und mich mit auf seine Lebensreise genommen!

Denn genau das findet man hier als Leser/Hörer. Phoenix erzählt seine Lebensgeschichte mit all seinen Facetten. Er berichtet über 100 Jahre Lebenszeit, über alles, was er erlebt hat, wo er gelebt, wie er gelebt hat, was sein Leben ausgemacht hat und wen er alles ermordet hat – wenn auch nicht immer geplant!

Phoenix Geschichte hat ihren ganz eigenen Reiz und Charme  -dabei ist sie teilweise spannend, berührend, überraschend und auch erschreckend. Phoenix erzählt ehrlich und schonungslos, auch über seine erotischen Abenteuer und seine Libido.

Das Hörbuch ist sehr lang und nicht jede seiner Geschichten und auch Morde waren gleich interessant, so dass manche Erzählungen doch langatmig wurden. Man kann sich das von der Zeit her ungefähr so vorstellen, dass jeder Mord in etwa eine Stunde Hörzeit in Anspruch nimmt. Da kann man sich die Ausführlichkeit aller Details vorstellen!

Toll fand ich das Ende, das mich wirklich begeistert hat! Ich hatte so etwas in dieser Art gehofft, aber nicht gedacht, dass es so kommen wird.

Perfekt zur Geschichte wurde auch das Cover des Booklets gestaltet – ich habe mir dieses immer wieder beim Hören genommen und die Stellen des Abschiedsbriefs gelesen und versucht, diese zuzuordnen!

************

Fazit:

Eine etwas andere Lebensgeschichte – außergewöhnlich und schon deshalb hörenswert! Lasst euch 100 Jahre erzählen und wählt euren Lieblingsmord! 

 (4 / 5)

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