Paul Sussman

 3.5 Sterne bei 40 Bewertungen

Alle Bücher von Paul Sussman

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Paul SussmanDas letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix
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Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix
Paul SussmanDer Fluch der Isis
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Der Fluch der Isis
Der Fluch der Isis
 (10)
Erschienen am 01.02.2006
Paul SussmanDer Biss des Skorpions
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Der Biss des Skorpions
Der Biss des Skorpions
 (7)
Erschienen am 01.04.2006
Paul SussmanDer Todestempel
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Der Todestempel
Der Todestempel
 (4)
Erschienen am 03.11.2010
Paul SussmanDeath by spaghetti
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Death by spaghetti
Death by spaghetti
 (1)
Erschienen am 01.01.1996
Paul SussmanTod durch Spaghetti
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Tod durch Spaghetti
Tod durch Spaghetti
 (0)
Erschienen am 28.03.2018
Paul SussmanDas letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix
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Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix
Paul SussmanThe Last Secret of the Temple
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The Last Secret of the Temple
The Last Secret of the Temple
 (1)
Erschienen am 02.05.2005

Neue Rezensionen zu Paul Sussman

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Normal-ist-langweiligs avatar

Rezension zu "Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix" von Paul Sussman

100 Jahre - 10 Morde und 1 Giftpille...
Normal-ist-langweiligvor 2 Jahren

Meine Meinung:

Zu allererst  – der Sprecher Edgar M. Böhlke passt bei dieser Geschichte wie die legendäre „Faust aufs Auge“. Wirklich grandios hat die Stimme für mich zu Raphael Ignatius Phoenix gepasst und mich mit auf seine Lebensreise genommen!

Denn genau das findet man hier als Leser/Hörer. Phoenix erzählt seine Lebensgeschichte mit all seinen Facetten. Er berichtet über 100 Jahre Lebenszeit, über alles, was er erlebt hat, wo er gelebt, wie er gelebt hat, was sein Leben ausgemacht hat und wen er alles ermordet hat – wenn auch nicht immer geplant!

Phoenix Geschichte hat ihren ganz eigenen Reiz und Charme  -dabei ist sie teilweise spannend, berührend, überraschend und auch erschreckend. Phoenix erzählt ehrlich und schonungslos, auch über seine erotischen Abenteuer und seine Libido.

Das Hörbuch ist sehr lang und nicht jede seiner Geschichten und auch Morde waren gleich interessant, so dass manche Erzählungen doch langatmig wurden. Man kann sich das von der Zeit her ungefähr so vorstellen, dass jeder Mord in etwa eine Stunde Hörzeit in Anspruch nimmt. Da kann man sich die Ausführlichkeit aller Details vorstellen!

Toll fand ich das Ende, das mich wirklich begeistert hat! Ich hatte so etwas in dieser Art gehofft, aber nicht gedacht, dass es so kommen wird.

Perfekt zur Geschichte wurde auch das Cover des Booklets gestaltet – ich habe mir dieses immer wieder beim Hören genommen und die Stellen des Abschiedsbriefs gelesen und versucht, diese zuzuordnen!

************

Fazit:

Eine etwas andere Lebensgeschichte – außergewöhnlich und schon deshalb hörenswert! Lasst euch 100 Jahre erzählen und wählt euren Lieblingsmord! 

 (4 / 5)

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Betsys avatar

Rezension zu "Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix" von Paul Sussman

Ein einziges Fragezeichen am Ende
Betsyvor 2 Jahren

"Dies wird der längste Abschiedsbrief in der Geschichte. Eine Grabschrift gigantischen Ausmaßes. Eine monströse Todesanzeige. Ein dicker, fetter Blauwal von einem Riesengeständnis. Und da es mit der Tablette enden wird, kann ich auch gleich mit der Tablette beginnen."

In „Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix“ geht es um den 99jährigen Raphael, der zu Neujahr am Tage seines 100. Geburtstages seinen Selbstmord, mittels einer seit seinem 10. Lebensjahr aufbewahrten hochgiftigen Tablette,plant und auf die Idee kommt sein bisheriges Leben mittels eines Abschiedsbriefes, den er auf die Wände seiner Burg schreibt revue passieren zu lassen. Anders als andere Abschiedsbriefe, legt er hier zugleich seine Beichte über die von ihm begangenen Morde ab (sei es mit Vorsatz oder zufällig) und will dies als sein Erbe an die Nachwelt hinterlassen.


Ich kann eigentlich gar nicht mehr viel zu dem Buch sagen. Die Idee fand ich anfangs wirklich grandios und ich war gespannt was mich erwarten würde, denn bei 100 Jahren Lebenszeit und der verheißungsvollen mörderischen Beichte, hab ich mir doch einiges erwartet, was leider dann so gar nicht erfüllt wurde. Anfangs war es noch ganz nett und skurril (zB sein Name in Initialen R.I.P, was sehr orignell ist), aber es wurde dann immer kurioser und für mich persönlich nicht wirklich unterhaltsam. Selbst bei der Darstellung der einzelnen Morde, die teilweise wirklich extrem lustig anmuten, konnte es mich nicht richtig mitreißen.

Raphael rollt hier seine Geschichte rückwärts auf (also beginnend bei seinem letzten Mord bis zum ersten), was einerseits ganz gut gemacht wurde, andererseits aber auch etwas gewöhnungsbedürftig war. Ich war deshalb schon gespannt darauf, wie seine Erzählung wohl enden wird. Der Schluss warf dann aber so unendlich viele Fragen für mich auf, und ganz ehrlich, es war so dermaßen abgehoben, dass ich mich nachher ehrlich gefragt habe, ob ich nicht in einer Folge der Twilight Zone gelandet bin. Alles in allem sehr enttäuschend, auch wenn es sich schnell lesen lässt und der Anfang, wie gesagt, recht vielversprechend war.

"Ich bin, könnte man sagen, kein vorsätzlicher Mörder, sondern ein instinktgeleiteter. Der geborene Mörder, wenn Sie so wollen. Ja, das trifft es - ich bin der geborene Mörder."

Neben Raphael ist es besonders seine Jugendfreundin Emily, die hier eine tragende Rolle spielt und bei der ich mir nach den ersten Kapiteln schon Gedanken gemacht habe, da sie scheinbar immer dann auftaucht, wenn er sie braucht und genauso schnell wieder verschwindet. Es gab noch ein paar andere, sehr seltsame Andeutungen (die ich aber hier nicht näher verraten will, für alle die sich überraschen lassen wollen), bei denen ich erst recht auf die Auflösung gespannt war, was dann ja leider so gar nicht erfüllt wurde.

Fazit: Für mich ein Reinfall und es zeigt daher wieder einmal sehr gut, wie toll eine Idee an und für sich sein kann und wie enttäuschend diese dann letztendlich umgesetzt wird. Kurzweilig ja, aber einfach zu übertrieben für meinen Geschmack und mit einem Ende, das mich etwas ratlos und sprachlos zurücklässt, weil es nicht wirklich Sinn macht und so gut wie nichts erklärt. Daher kann ich es persönlich jetzt nicht weiterempfehlen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, daher möge jeder sich selbst ein Urteil darüber bilden.

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S

Rezension zu "Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix" von Paul Sussman

Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix, rezensiert von Henriette Kreimeyer
Splashbooksvor 2 Jahren

Raphael Ignatius Phoenix ist fast 100 Jahre alt und der geborene Mörder. Schon seine Initialen (R.I.P) deuten darauf hin. In seinem fast einem Jahrhundert umfassenden Leben hat er 10 Morde begangen, begonnen in der Minute seiner Geburt. Diese Morde wird er nun, 10 Tage vor seinem selbst gewählten Ende, der Welt erzählen, in dem er seine Lebensgeschichte aufschreibt, beginnend mit dem letzten Mord.

Der britische Journalist Paul Sussman, welcher vor allem über Archäologie schrieb, wollte in diesem Roman etwas anderes ausprobieren. Er zeigte dieses Manuskript aber nur einem einzigen Agenten, welcher es ablehnte. Entmutigt legte er es zurück in die Schublade, für 15 weitere Jahre. Nach seinem überraschenden Tod 2012 (er war erst 45 Jahre) veröffentlichte seine Frau das Manuskript posthum. Zu seinen Lebzeiten schrieb er 33 Bücher und war als Journalist für verschiedene englischsprachige Zeitschriften tätig. Außerdem half er bei den Ausgrabungen im Tal der Könige.

Auch wenn dieses Buch schwer einzuordnen ist, ist es vor allem eins, anders. Zumindest zu dem Zeitpunkt als es eigentlich erscheinen sollte. Zur Jahrtausendwende. Heute gibt es einige Bücher, die die Sichtweise eines sehr alten, nicht immer unser moralischen Normen entsprechenden Menschen erzählen, zum Beispiel: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand oder Ein Diktator zum Dessert. Doch dieses Buch sticht unter ähnlichen heraus, durch seinen überaus schwarzen Humor. Das Buch ist zynisch, sarkastisch und vor allem böse.

Rest lesen unter:
http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23827/das_letzte_gestaendnis_des_raphael_ignatius_phoenix

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