Paul Theroux Kowloon Tong

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Inhaltsangabe zu „Kowloon Tong“ von Paul Theroux

Die letzten Tage von Hongkong als britische Kronkolonie. Paul Theroux schrieb seinen fesselnden Thriller mit großem psychologischem Gespür. Ein naiver, in Hongkong ansässiger britischer Firmenerbe mit Hang zum Rotlichtmilieu wird Opfer eines bösen, intrigenreichen Spiels. Er verliert seine Arbeit, den Menschen, der ihm am nächsten steht, und schließlich die Heimat.
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  • Rezension zu "Kowloon Tong" von Paul Theroux

    Kowloon Tong
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    17. September 2011 um 21:00

    Kowloon Tong ist ein Roman von Paul Theroux, der in Hong Kong im Jahre 1996 spielt - ein Jahr somit vor der Rückgabe der britischen Kronkolonie an die Volksrepublik China. Theroux beschreibt die Situation vor dem Machtwechsel aus der Sicht des britischen Unternehmers, Bunt, der in Hong Kong geboren, das Textilunternehmen "Imperial Stitching" von seinem Vater erbt. Schon sehr bald wird er jedoch von einem Vertreter der chinesischen Armee aufgefordert wird, das Unternehmen zu verkaufen. Der 43-jährige Sohn lebt bei seiner sehr dominanten Mutter, handelt recht naiv und häufig fremdbestimmt. Im Verlauf des Romans verliebt er sich in eine nach Hong Kong geflüchtete Chinesin, die in seinem Betrieb arbeitet und Bunt lernt langsam zu erkennen, was ihm selbst wichtig ist. Dem Druck durch den anstehenden Machtwechsel, dem "Chinese Take-Away", kann sich Bunt jedoch nicht entziehen. Für Leser wie mich, die Hong Kong erst nach dem Wechsel kennen lernen konnten, ist der Blick Therouxs auf die Zeit vor der Übergabe sehr interessant. Es ist kein Roman, bei dem man sich stark in die handelnden Personen hineinversetzt und die Gefühle teilt. Vielmehr ist man im Hong Kong der beschriebenen Zeit selbst anwesend, man betrachtet die Episode des Lebens von Bunt und erlebt Hong Kong. Paul Theroux ist als Reiseschriftsteller bekannt, weniger als Romanautor. Das Buch hat mir gefallen und ich nehme es zum Anlass, mir auch die Reiseliteratur des Autors anzusehen.

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