Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer)

von Paul Theroux 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer)
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nach 100 Seiten zur Seite gelegt..... 😖

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Inhaltsangabe zu "Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer)"

Paul Theroux, der wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit, erkundet erstmals seine Heimat. Auf seinem Roadtrip durch die Südstaaten erlebt er die USA als ein Land voller Härten, in dem ihm zugleich ungeahnter Mut, Herzlichkeit und Gemeinschaftsgefühl begegnen. Er landet in Geisterstädten, Freikirchen und auf Waffenausstellungen entlang des 'Old Man', des Mississippi. Rassismus und die Folgen von jahrhundertelanger Segregation sind allgegenwärtig. Theroux begibt sich hinein in diese gespaltene Gesellschaft, fragt nach und hört zu, getrieben von einer unstillbaren Neugier auf die Menschen und ihre Leben. Für alle, die die Menschen Amerikas und die Zerrissenheit ihres Landes verstehen möchten – 'Tief im Süden' ist das richtige Buch zur richtigen Zeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770182855
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:DuMont Reiseverlag
Erscheinungsdatum:03.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    DocAndrewvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: nach 100 Seiten zur Seite gelegt..... 😖
    nach 100 Seiten zur Seite gelegt..... 😖

    Als ich den Titel und den Umschlagtext gelesen habe, war ich sehr interessiert an diesem Buch und dessen Inhalt. Da wir schon mehrfach in den USA waren, jedoch noch nicht im Süden, hatte ich mir von dem Buch einen Einblick in die Südstaaten gewünscht.

    Um es kurz zu machen, ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht. Wie auch andere Rezensenten habe ich von Paul Theroux etwas anderes erwartet. Er wird unter anderem als der „wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit“ beschrieben. Die schwarz/ weiß Fotos zu Beginn, welche Steve McCurry geschossen hat, machen Lust in die Welt der Südstaaten einzutauchen. Nach den ersten Seiten merkt man aber, das dies nicht so einfach möglich ist. Nach gut 100 Seite und ein wenig quer lesen, habe ich das Buch beiseite gelegt. Ich brauche Abstand und werde es wahrscheinlich später noch mal lesen, wenn mit danach ist.

    Warum? Nun ja! Auf den ersten hundert Seiten läßt sich Paul Theroux über viele andere Reiseliteraten aus. Er läßt im Grunde genommen kein Haar an ihnen. Er redet alles schlecht und stellt fest, das alle „Reisestrapazen“ eingebaut hätten, um ihre Reise als besonders „anstrengend“ und „fordernd“ wirken. Viele hätten auch die von ihn beschriebenen Orte gar nicht aufgesucht. Es wirkte auf mich wie eine Abrechnung mit seinen schreibenden Kollegen, oder wie eine Hervorhebung seiner Person und Schreibkunst.

    Da wo er andere Reiseliteraten beschuldigt „Reisestrapazen“ einzubauen, berichtet er selber von den Strapazen und Problemen, die eine innländische Flugreise mit sich bringen würden (Zollkontrollen, Wartezeiten, Personenuntersuchung, Entmündigung, Verspätungen usw.) Daher hat er sich für die Fahrt mit dem Auto entschieden. Dort wäre man unabhängiger und freier. Auch hier verweist er wieder auf andere Reiseliteraten, welche sich entweder selber oder von einem Chauffeure gefahren durch Länder begeben hätten. Dann wird er auch noch esoterisch und beschreibt einen Trance ähnlichen Zustand, indem er beim Fahren verfällt.

    Zwischenzeitlich kommen dann doch Berichte seiner Reise in den Süden, indem 20% der ärmsten Bevölkerung der USA leben. Ich dachte dann immer „nun geht es endlich los“. Aber hat man dann drei vier Seiten gelesen, dann stolpert man wieder in ein anderes Thema. Warum er den Bericht dann nicht weiterführt, kann ich nicht nachvollziehen.

    So erfahren wir unter anderem auch, das er in einem Waffenladen eine Schusswaffe erwerben möchte. Warum er diese benötigt oder ob er nur den Vorwand nutzt, um in ein Gespräch zu kommen, wird nicht erklärt. Da wo ich als Leser erwartet hätte, nun was über die „Waffenfanatiker“ der USA zu erfahren geht es mit einem anderen Thema weiter. Plötzlich findet man sich wieder, wo der Begriff „Neger“ herkommt und welche Bedeutung er heutzutage hat. Dabei geht Theroux wieder exzessiv auf die Literatur der Vergangenheit und Gegenwart ein.

    Nun ja! Ich habe dann „aufgegeben“, da ich nicht das gefunden habe, was ich erwartete. Ich kann verstehen, das man die 20% der ärmsten Bevölkerung zu Hauptdarstellern machen möchte und auch nicht nur die großen bekannten Städte beschreibt, sondern die Orte und Dörfer im Hinterland. Aber dann muss man dies auch machen und nicht immer thematisch hin und herspringen. Hier fehlt mir ganz klar ein linearer Ansatz.

    Wenn ich das Buch weiterlese, werde ich meine Rezension ergänzen. Beim Einstellen der Rezension habe ich dann auch bemerkt, das es dieses Buch schon in einer älteren Auflage gibt und das die Rezensionen hier auch nicht gerade berauschend sind. Scheine also mit meiner Meinung nicht alleine zu liegen.

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