Paul Theroux Tief im SĂŒden (DuMont Reiseabenteuer)

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Inhaltsangabe zu „Tief im SĂŒden (DuMont Reiseabenteuer)“ von Paul Theroux

Paul Theroux, der wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit, erkundet erstmals seine Heimat. Auf seinem Roadtrip durch die SĂŒdstaaten erlebt er die USA als ein Land voller HĂ€rten, in dem ihm zugleich ungeahnter Mut, Herzlichkeit und GemeinschaftsgefĂŒhl begegnen. Er landet in GeisterstĂ€dten, Freikirchen und auf Waffenausstellungen entlang des 'Old Man', des Mississippi. Rassismus und die Folgen von jahrhundertelanger Segregation sind allgegenwĂ€rtig. Theroux begibt sich hinein in diese gespaltene Gesellschaft, fragt nach und hört zu, getrieben von einer unstillbaren Neugier auf die Menschen und ihre Leben. FĂŒr alle, die die Menschen Amerikas und die Zerrissenheit ihres Landes verstehen möchten – 'Tief im SĂŒden' ist das richtige Buch zur richtigen Zeit.

nach 100 Seiten zur Seite gelegt..... 😖

— DocAndrew
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    Tief im SĂŒden (DuMont Reiseabenteuer)

    DocAndrew

    12. November 2017 um 23:53

    Als ich den Titel und den Umschlagtext gelesen habe, war ich sehr interessiert an diesem Buch und dessen Inhalt. Da wir schon mehrfach in den USA waren, jedoch noch nicht im SĂŒden, hatte ich mir von dem Buch einen Einblick in die SĂŒdstaaten gewĂŒnscht.Um es kurz zu machen, ich bin von diesem Buch sehr enttĂ€uscht. Wie auch andere Rezensenten habe ich von Paul Theroux etwas anderes erwartet. Er wird unter anderem als der „wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit“ beschrieben. Die schwarz/ weiß Fotos zu Beginn, welche Steve McCurry geschossen hat, machen Lust in die Welt der SĂŒdstaaten einzutauchen. Nach den ersten Seiten merkt man aber, das dies nicht so einfach möglich ist. Nach gut 100 Seite und ein wenig quer lesen, habe ich das Buch beiseite gelegt. Ich brauche Abstand und werde es wahrscheinlich spĂ€ter noch mal lesen, wenn mit danach ist.Warum? Nun ja! Auf den ersten hundert Seiten lĂ€ĂŸt sich Paul Theroux ĂŒber viele andere Reiseliteraten aus. Er lĂ€ĂŸt im Grunde genommen kein Haar an ihnen. Er redet alles schlecht und stellt fest, das alle „Reisestrapazen“ eingebaut hĂ€tten, um ihre Reise als besonders „anstrengend“ und „fordernd“ wirken. Viele hĂ€tten auch die von ihn beschriebenen Orte gar nicht aufgesucht. Es wirkte auf mich wie eine Abrechnung mit seinen schreibenden Kollegen, oder wie eine Hervorhebung seiner Person und Schreibkunst.Da wo er andere Reiseliteraten beschuldigt „Reisestrapazen“ einzubauen, berichtet er selber von den Strapazen und Problemen, die eine innlĂ€ndische Flugreise mit sich bringen wĂŒrden (Zollkontrollen, Wartezeiten, Personenuntersuchung, EntmĂŒndigung, VerspĂ€tungen usw.) Daher hat er sich fĂŒr die Fahrt mit dem Auto entschieden. Dort wĂ€re man unabhĂ€ngiger und freier. Auch hier verweist er wieder auf andere Reiseliteraten, welche sich entweder selber oder von einem Chauffeure gefahren durch LĂ€nder begeben hĂ€tten. Dann wird er auch noch esoterisch und beschreibt einen Trance Ă€hnlichen Zustand, indem er beim Fahren verfĂ€llt.Zwischenzeitlich kommen dann doch Berichte seiner Reise in den SĂŒden, indem 20% der Ă€rmsten Bevölkerung der USA leben. Ich dachte dann immer „nun geht es endlich los“. Aber hat man dann drei vier Seiten gelesen, dann stolpert man wieder in ein anderes Thema. Warum er den Bericht dann nicht weiterfĂŒhrt, kann ich nicht nachvollziehen.So erfahren wir unter anderem auch, das er in einem Waffenladen eine Schusswaffe erwerben möchte. Warum er diese benötigt oder ob er nur den Vorwand nutzt, um in ein GesprĂ€ch zu kommen, wird nicht erklĂ€rt. Da wo ich als Leser erwartet hĂ€tte, nun was ĂŒber die „Waffenfanatiker“ der USA zu erfahren geht es mit einem anderen Thema weiter. Plötzlich findet man sich wieder, wo der Begriff „Neger“ herkommt und welche Bedeutung er heutzutage hat. Dabei geht Theroux wieder exzessiv auf die Literatur der Vergangenheit und Gegenwart ein.Nun ja! Ich habe dann „aufgegeben“, da ich nicht das gefunden habe, was ich erwartete. Ich kann verstehen, das man die 20% der Ă€rmsten Bevölkerung zu Hauptdarstellern machen möchte und auch nicht nur die großen bekannten StĂ€dte beschreibt, sondern die Orte und Dörfer im Hinterland. Aber dann muss man dies auch machen und nicht immer thematisch hin und herspringen. Hier fehlt mir ganz klar ein linearer Ansatz.Wenn ich das Buch weiterlese, werde ich meine Rezension ergĂ€nzen. Beim Einstellen der Rezension habe ich dann auch bemerkt, das es dieses Buch schon in einer Ă€lteren Auflage gibt und das die Rezensionen hier auch nicht gerade berauschend sind. Scheine also mit meiner Meinung nicht alleine zu liegen.

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