Paul Tough Über Bord (DuMont True Tales )

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Inhaltsangabe zu „Über Bord (DuMont True Tales )“ von Paul Tough

Mitten in der Nacht auf dem Nordatlantik: Durch eine unbedachte Bewegung stürzt John Aldridge über Bord seines Fangboots »Anna Mary«. Ohne Zeugen, ohne Schwimmweste oder Notsignal beginnt für den Fischer ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
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    Über Bord (DuMont True Tales )
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    22. June 2017 um 13:00

    Eine neue Reihe mit dem Titel „True Tales“ , wahre Geschichten, bietet der Dumont Reiseverlag in diesem Sommer all jenen an, die gerne Abenteuer- und Reisegeschichten lesen, dabei aber keine großen Wälzer mögen sondern Spaß haben an einer kurzen, spannenden und vor allen Dingen  wahren Geschichte, die sie mitnimmt in die große weite Welt.In dem vorliegenden Band, wie alle anderen etwa 80 Seiten mit vielen Bilder und Fotografien umfassend, erzählt der in Montauk in den USA lebenden Reporter Paul Tough die abenteuerliche Geschichte des Fischers John Aldridge aus Montauk, der mitten in der Nacht im Nordatlantik durch eine unbedachte Bewegung aus seinem Bott „Anna Mary“ stürzt, und ohne eine Schwimmweste oder Notsignal wunderbarerweise überlebt.Welche Rolle dabei seine Gummistiefel spielten, können Sie in diesem spannend erzählten Buch nachlesen, für das Pual Tough lange mit John Aldridge gesprochen hat.

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  • ‚Er war allein in der Finsternis, und ein einziger Gedanke erfüllte ihn: Hier werde ich sterben.‘

    Über Bord (DuMont True Tales )
    sabatayn76

    sabatayn76

    02. June 2017 um 17:39

    Fünfundsiebzig Kilometer vor der Spitze Long Islands fällt der 45-jährige Fischer John Aldridge mitten in der Nacht vom Hummerboot Anna Mary ins Wasser. Keiner hört seine Schreie, und Aldridge kämpft allein ums Überleben. Zwar mobilisiert die Küstenwache sämtliche Kräfte, doch das Suchfeld ist riesig, da niemand weiß, wann genau Aldridge über Bord gegangen ist und wo sich das Boot zu der Zeit befunden hat, und die Helfer suchen an der falschen Stelle. Paul Tough beschreibt in ‚Über Bord‘, wie es zur Katastrophe kam, welche Überlebensstrategien Aldridge angewendet hat, welche Gefahren konkret bestanden, wie seine Gefährten reagiert haben, welche Methoden und Technologien für die Suche eingesetzt wurden. Das Büchlein ‚Über Bord‘ ist zwar sehr knapp gehalten, aber die Geschichte wird sehr spannend erzählt und reißt einen beim Lesen richtig mit. Dabei fand ich die Mischung sehr gut gelungen: Tough bietet Fakten zum Ereignis, er schildert die Gedanken und Gefühle von Aldridge, wobei ich sehr beeindruckend fand, wie ruhig, vernünftig und besonnen Aldridge scheinbar reagiert hat, er erwähnt viele technische Details zu Sarops, was mir bislang nicht geläufig war und was ich dementsprechend interessant und informativ fand. Die Fotos sind sehr anschaulich und tragen so dazu bei, dass die Lektüre spannend ist und Aldridges Abenteuer sehr lebendig und authentisch wirkt.

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  • Glück im Unglück

    Über Bord (DuMont True Tales )
    R_Manthey

    R_Manthey

    15. May 2017 um 11:04

    John Aldridge zieht mit einem Haken an einer Eisbox, um sie auf der Anna Mary ein Stück zu bewegen. Er stemmt sich mit seiner ganzen Körperkraft gegen die Planken des Fischerbootes. Der Haken reißt, und Johns eigene Kraft stößt ihn in den nächtlichen Atlantik. Seine beiden Kameraden auf der Anna Mary schlafen, und sie werden erst Stunden später wach, weil John sie nicht mehr wecken kann. Das ist die Ausgangslage. Manche halten es ohne Rettungsmittel nur Stunden im aufgewühlten Wasser aus, wenn überhaupt. Für eine Rettungsaktion bleiben also nur die Zeit bis zur nächsten Dunkelheit. Doch das Suchgebiet erstreckt sich über 6000 Quadratkilometer, was fast dem Siebenfachen der Ausdehnung Berlins entspricht. Und gesucht wird ein Mensch, von dem vielleicht nur der Kopf über einer sich bewegenden Fläche zu sehen ist. Dass man John dennoch lebend gefunden hat, ist dramatisch, aber auch ein seltener Glücksfall, der in diesen Büchlein beschrieben wird. Erstmals erschienen ist dieser Artikel im New York Times Magazine. Die etwas mehr als 60 Seiten (mit Bildern) lesen sich gut, aber auch nicht so, dass man sich die Fingernägel abknabbern wird. Schließlich ist der Ausgang bekannt. Ein Buch für Zwischendurch, das wie die ganze Reihe eine wahre Geschichte erzählt.

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