A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus

von Paul Tremblay 
4,3 Sterne bei14 Bewertungen
A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus
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Auf jeden Fall sollte man dieses Buch gelesen haben...

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Inhaltsangabe zu "A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus"

Ein Meisterwerk des psychologischen Schreckens.

A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird.
Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden.

Stephen King: 'A Head Full of Ghosts hat mir höllisch Angst gemacht, und so leicht erschreckt man mich nicht.'

Stewart O'Nan: 'Verstand verwirrend unheimlich, krank und traurig.'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865526595
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Festa Verlag
Erscheinungsdatum:12.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Jasmin_Garbois avatar
    Jasmin_Garboivor einem Tag
    Kurzmeinung: Ein Must Have and Read!
    Ein Meisterwerk!


     Rezension/Werbung  

    >>,,A Head Full of Ghosts - Ein Exorzismus“, verfasst von Paul Tremblay aus dem FESTA Verlag<< 

    Ist überall als Print und E-Book erhältlich. 

    Hier der Link zum Buch➡ 

    (https://www.festa-verlag.de/a-head-full-of-ghosts-ein-exorzismus-1174.html) 

    Klappentext: 

    Ein Meisterwerk des psychologischen Schreckens. 

    A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird.  
    Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden. 

    Cover: 

    Auf dem Cover sieht man ein Mädchen, welches ihre Körperrückseite zeigt. Der Hintergrund ist düster und nicht deutlich erkennbar, es passt zur Stimmung des Buches. 

    Schreibstil: 

    Der Autor schreibt spannend, gruselig, detailliert. Das Buch wird von Karen und Merry wiedergeben, in unterschiedlichen Zeitebenen. 

    Setting: 

    Die Geschichte spielt in den USA. Es wird sehr stark auf das Haus eingegangen. 

    Charaktere: 

    Merry gibt ein Interview über die wahre Geschichte von Majories Exorzismus. Dabei erzählt sie viel über ihr acht jähriges Ich. Es ist eine starke Entwicklung des Charakters zu sehen. Sie ist ruhig und erzählt ihre Geschichte sehr bildhaft. 

    Majorie ist ein einziges Mysterium bis zum Schluss, man weiß nicht wie man sie einschätzen soll. Ein einzigartiger Charakter. 

    Andere Charaktere werden tiefgründig beschrieben wie z. B. Ihre Eltern und einige aus dem Kamerateam. 

    Eigene Meinung: 

    Kaum zu glauben, ich habe grade das erste und beste Horror Buch gelesen,in meinem Leben!  

    Wow ich bin so fertig mit meinen Nerven. Es hat mir die ganze Zeit Stromschläge verpasst, weil es so spannend und Mysteriös ist. 

    Es ist einfach Literatur die mich schockiert und sprachlos hinterlässt.  

    Ich hatte echt andere Erwartungen, ich hab mich auf Szenen wie in "Der Exorzist" bereit gemacht, aber nein Leute! Es ist viel mehr als nur Dämonenmist, es ist …. . 

    Leute ihr müsst es selber lesen, wahrlich möchte ich nicht Spoilern und bei diesem Buch kann und will ich nicht ins Detail gehen. 

    Fazit: 

    Das Buch gehört in jedes Regal, wer auf abgefahrene Geschichten steht! 

    Ein Must – Read! 


    Danke an den Festa Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. Die Kooperation beeinflusst nicht meine Meinung. 


    5🌕🌕🌕🌕🌕 von 5 Monden 


    Jassy 


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    Alexa_Koservor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Auf jeden Fall sollte man dieses Buch gelesen haben...
    Interessant konstruierte Geschichte, leider nicht so gruselig wie erwartet

    Zum Buch: die 14-jährige Marjorie, mitten in der Pubertät, hört plötzlich Stimmen in ihrem Kopf und tut sehr obstruse und obszöne Dinge... Die sonst gute Beziehung zur kleinen Schwester Meredith,
    8 Jahre, leidet unter dieser Situation. Die Mutter ist in ihrer Hilflosigkeit der Verzweiflung nahe und der Vater, seit längerer Zeit arbeitslos, findet neue Kraft in der katholischen Kirche. Dann kommt es, wie es kommen muß: nachdem ein Psychologe Marjorie nicht helfen konnte, engagiert der Vater einen katholischen Priester, der ein Exorzismus-Ritual durchführen soll. Das Ganze wird von einem Fernsehteam aufgezeichnet und in einer Teil-Reality-Serie ausgestrahlt.

    Meine Meinung: Man kann sich ausmalen, in welchem Dilemma die Familie steckt. Man weiß einfach nicht, ob Marjorie geisteskrank ist oder wirklich von einem Dämon besessen. Der Autor erzählt die Geschichte aus der Sicht der kleinen Meredith, was sich sehr gut liest. Sie schwankt zwischen Angst und Zuneigung vor der großen Schwester. Zwischendurch wird die Geschichte durch aktuelle Blogeinträge ergänzt. Fand ich diesen am Anfang noch störend, muß ich sagen, daß er ein wichtiger Teil des Buches ist, da unheimlich viele Hintergrundinfos darin aufwarten. Die Spannung ist von Anfang bis zum Ende gegeben, eigentlich ist es ein Familiendrama. Vom Cover her hätte ich mir eine gruseligere Story erwartet, diesbezüglich wurde ich leider enttäuscht, deshalb von mir leider nur 4 Sterne. Nichts desto trotz ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert, weil es ganz geschickt konstruiert ist und mit einem absolut unerwarteten Ende überrascht!

    Mein Fazit: Hier braucht sich niemand zu gruseln, allerdings ist es ein Psychodrama par exellence!

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    Annabelvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch, das allerdings nicht halb so schockierend ist, wie erwartet. Spannend und emotional mit unerwartetem Ende.
    Gutes Buch, aber nicht halb so schlimm wie erwartet

    Figuren: 
    Hauptfiguren in diesem Buch sind die beiden Schwestern Meredith, bzw. „Merry“ und Marjorie. Wobei Merry diejenige ist, die die Geschichte ihrer Familie und vor allem ihrer Schwester erzählt. Beide Mädchen sind lebensfroh und verkörpern eigentlich die pure Unschuld. Allerdings wird nach kurzer Zeit offensichtlich, dass etwas mit Marjorie nicht stimmt; Etwas, das über die alltäglichen pubertären Probleme hinausgeht. 
    Während Merry als kleines Mädchen also darum kämpft, eine gewisse Normalität in der Familie wahren zu können, geht es mit Marjorie immer weiter bergab.

    Schreibstil: 
    Paul Trembleys Schreibstil ist sehr locker und unerwartet leicht zu lesen. Bei einem Buch über einen Exorzismus habe ich, ehrlich gesagt, mehr Düsternis und Schwere in den Worten des Autors erwartet. Während er es schafft, immer wieder kleine Schocker in die Geschichte zu flechten bleibt seine Art zu schreiben trotzdem unkompliziert und unterhaltend.

    Inhalt:
    Meredith ist erst 8, als ihre vierzehnjährige Schwester Marjorie beginnt, sich von Tag zu Tag anders als sonst zu verhalten. Was mit Kleinigkeiten beginnt wird bald zu mittelschweren Katastrophen.
    Viele Jahre später spricht sie das erste Mal offen darüber mit einer Frau, die ein Buch über ihre Geschichte und die ihrer vermeintlich von einem Dämon besessenen Schwester veröffentlichen möchte. Dabei durchlebt sie nicht nur die guten Zeiten ihrer Kindheit erneut sondern auch die Gräuel. Merrys Geschichte aus der Sicht einer 8-Jährigen zu erleben und das spätere Fazit einer erwachsenen Frau dazu zu kennen war für mich nicht nur sehr ungewöhnlich sondern auch auf eine besondere Art aufreibend.
    Für bemerkenswert halte ich hier auch die Tatsache, das Merry bei dem Interview eine sehr lockere Haltung hat und weder verstört noch besonders mitgenommen aus der Zeit wirkt.
    Den Kreis der Fakten der gesamten Story schließt Karen, eine Bloggerin, die die damals mit und über die Familie produzierte Serie „Besessen!“ noch einmal sehr unverblümt und teils reißerisch Revue passieren lässt und somit auch die letzten Fragen die ich noch hatte beantwortet. Einerseits halte ich es ja für gut, wenn ich nicht völlig im Dunkeln gelassen werde was die Handlung eines Buches betrifft. Andererseits schwindet die Anspannung auch sehr, wenn einfach nichts mehr offen bleibt.
    Auch aus der Sicht von der sehr jungen Merry werden die Serie, beziehungsweise eher die Dreharbeiten dazu, beschrieben. Und wie zu erwarten sorgt schon die Pilotfolge für heftiges Aufsehen unter der Bevölkerung. Ich habe nicht selten großen Frust und teilweise wirklich immense Wut verspürt, wenn es um die Demonstranten vor dem Haus von Merrys und Marjories Familie, die Priester, die den Exorzismus an Marjorie durchführen sollen oder um den Vater der beiden Mädchen ging.

    Ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll. Auch, wenn „A Head Full of Ghosts“ sehr viel von dem hat, was ich an einem guten Buch schätze, hat mir etwas Essentielles an dem Ganzen gefehlt. Von all dem Guten ist es trotzdem immer noch ein Mü zu wenig um wirklich von weiterer Bedeutung zu sein. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch weder gruselig noch „schlimm“ in einem nennenswerten Ausmaß. Eher würde ich die Geschichte als mitleiderregend und wütendmachend bezeichnen. Das wirklich schockierende Ende hat mich in dieser Meinung nur bestätigt, denn es reißt noch einmal auf ganz unerwartete Weise die Tragik der betroffenen Personen auf und wirft rückblickend ein neues Licht auf alles Erzählte.

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    San1973vor einem Monat
    Klasse Story

    A head full of ghost durfte ich bei einem Wanderbuch kennenlernen. Ich hab mich sehr gefreut, denn von Festa ist man ja schockierendes gewohnt. Inhalt des Buches: In A Head full of Ghost wird die Geschichte von der 14 jährigen Marjorie erzählt. Sie zeigt Anzeichen einer Geisteskrankheit und es wird die die Hilfslosigkeit der Familie dargestellt. Es geht um Exorzismus!! Fazit: Die Story um die Geisteskrankheit und den Exorzismus ist klasse. Nur leider fehlte mir die Umsetzung. Man hätte mehr daraus machen können. Streckenweise musste ich mich zwingen weiter zu lesen. Aber Geschmäcker sind zum Glück verschieden. Lest es selbst 😊

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 2 Monaten
    Faszinierend, erschreckend und unglaublich spannend!

    "A Head Full of Ghosts" ist vor kurzem beim Festa Verlag in der Serie "Festa Must Read" erschienen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, ich war unglaublich neugierig was mich hier erwarten würde. Der Klappentext gefiel mir sofort und so stürzte ich mich quasi auf dieses Buch.

    Die 14 jährige Marjorie verhält sich komisch, weder ihre Eltern noch ihre Lehrer wissen wie sie mit diesen Verhalten umgehen sollen. Selbst Marjories Therapeut ist mit seinem Wissen am Ende.
    Ihre Familie gerät mehr und mehr an ihre Grenzen, hat Marjorie tatsächlich eine Geisteserkrankung? Oder steckt gar ein Dämon in ihr? Ist sie besessen?
    Die Hilflosigkeit der Familie ist deutlich spürbar zudem plagen sie Geldsorgen, die Entscheidung zur Reality Show ist somit schnell gefallen.

    Der Schreibstil des Autoren ist locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Er schreibt sehr einnehmend und bildhaft.

    Der Erzählstil ist hier etwas besonderes denn erzählt wird das ganze aus der Sicht von Marjories jüngerer Schwester Merry.
    Diese gibt Jahre später ein Interview, sie spricht von den tragischen und unheimlichen Ereignissen. Dabei darf man nicht vergessen das Merry noch ein kleines Kind war. Einige ihrer Erinnerungen sind verschwommen, teilweise sogar lückenhaft.
    Dieser Aspekt macht das ganze so unfassbar spannend, denn manches mal fragte ich mich: meint sie das wirklich ernst? Ist das ganze so Geschehen? Oder spielt ihr die Fantasie einen Streich?

    Bei Merrys Erzählungen merkte ich deutlich wie sich das Grauen ganz langsam aber sicher anbahnt. Es lauert quasi im Hintergrund und wartet nur darauf auszubrechen.
    Die TV Show setzt dem ganzen noch die Krone auf denn hier wurde keinerlei Rücksicht auf die Familie genommen.

    Marjories Verhalten wurde zusehends schlimmer, als es dann zu diesen Exorzismus kommt eskaliert das ganze komplett.
    Dieses Buch baut eine unglaubliche Spannung auf zudem ist der Gruselfaktor deutlich spürbar. Das ganze empfand ich als sehr intensiv und auch realistisch geschildert. Doch schon bald stellte ich mir die Frage wer ist hier wirklich krank.

    Die Charaktere im Buch wurden voller Farbe gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und besonders die Hilflosigkeit der Eltern nachvollziehen. Doch auch Merry konnte ich verstehen, sie als kleines Kind ist von den ganzen Ereignissen einfach nur überfordert.
    Das Ende ließ mich sprachlos zurück denn es lässt ziemlich viel Spielraum für die eigene Fantasie und das ist wieder etwas ganz großes.

    Dieses Buch bewegte mich und ging mir unter die Haut. Der Autor hat hier etwas ganz besonders geschaffen, es lässt sich zudem mit nichts vergleichen. Ich hoffe sehr das es noch weitere Bücher des Autoren auf Deutsch geben wird.
    Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

    Fazit:

    Mit "A Head Full of Ghosts" ist den Autoren ein einnehmendes, erschreckendes, tragisches und vor allem gruseliges Meisterwerk gelungen. Dieses Buch ist ganz großes Kino und ein wahres Highlight!
    Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 2 Monaten
    Eine klare Kaufempfehlung

    A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus – Paul Tremblay
    Verlag: Festa
    Kategorie: Festa Must Read
    Gebundenes Buch: 19,99 €
    Ebook: 5,99 €
    ISBN: 978-3-86552-659-5
    Erscheinungsdatum: 7. Juni 2018
    Genre: Horror / Thriller
    Seiten: 400
    Inhalt:
    A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird.
    Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Hier haben wir ein Cover, was Lust auf mehr macht. Etwas Mystery mit einem Hauch Horror, so empfinde ich es jedenfalls. Das Bild vom Cover zieht sich auch durch das Buch, bei jedem neuen Teil den man beginnt begegnet es uns. Auch die Farben sind hier sehr gut gewählt. Mir gefällt es sehr gut.
    Zum Buch:
    Merry hat ein enges Verhältnis zu ihrer Schwester Marjorie, doch diese verhält sich Zusehens komisch. In dem einen Moment ist sie eine liebevolle Schwester und im nächsten macht sie Merry sehr viel Angst. Sie benimmt sich als wäre sie psychisch labil.
    Erzählt wird die Geschichte von Merry, die versucht das geschehene auf ihre Art zu erzählen. Wie sie die Dinge als 8 jährige sah und wie es auf sie wirkte, aber auch wie sie es jetzt als 24 Jährige empfindet. Dann haben wir noch den Blog von Karen, der vor Sarkasmus trieft, mir aber auch sehr gut gefällt. Zwischendurch fühlte ich mich wie bei der Exorcist und Linda Blair, aber ich denke das ist normal bei solch einer Geschichte. Sehr gut gefielen mir hier die Anspielungen auf Lovecraft. Diese kamen immer wieder mal vor in der Geschichte.
    Die Geschichte ist liebevoll erzählt und die Spannung baut sich nach und nach auf, hier möchte man einfach wissen wie es denn jetzt weitergeht. Der Schreibstil ist total flüssig und hier ist man ganz schnell am Ende der Geschichte. Ich hätte gerne noch ein wenig weiter gelesen.
    Was hier sehr gut rüber kommt, ist wie die Geschichte im TV ausgeschlachtet wird. Hier wird keine Rücksicht auf die Familie genommen und leider ist es ja im realen Leben auch so. wo immer man eine Story wittert muss man sie ausschlachten. Das ging mir sehr nahe, aber genauso nah ging mir Merry und Marjories Schicksal.
    Die Protagonisten sind hier so realistisch dargestellt und herausgearbeitet, das es ein wirkliche Freude ist, dieses Buch zu lesen. Mir gefällt auch der Hauch von Sarkasmus der sich hier durch die Geschichte zieht.
    Dieses Buch spielt mit unserer Psyche, wer hier jetzt den mega Horror erwartet den muss ich enttäuschen, denn hier geht es rein psychologisch zu. Etwas was dieses Buch für mich zu etwas besonderen macht. Für mich gibt es hier eine klare Lese – Empfehlung, ich kann und muss es einfach weiter empfehlen.
    Für mich gibt es hier ganz klar 5 von 5 Sternen, weil mir die psychologische Seite der Geschichte wirklich sehr gut gefallen hat.
    Ich danke dem Festa Verlag für dieses sehr schöne Buch und es ist für mich wirklich ein Must Read.

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    NiWas avatar
    NiWavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein hervorragender Exorzismus-Roman.
    Ein Exorzismus

    Als die 14jährige Majorie sich merkwürdig zu benehmen beginnt, wissen weder Eltern, Lehrer noch Psychologen weiter. Bald wird in Frage gestellt, ob es tatsächlich eine Geisteskrankheit ist. Oder treibt ein Dämon sein Unwesen? Der geplante Exorzismus heizt die Fantasie der Familie an. Außerdem kommen die Medien ins Spiel, die eine teuflisch unterhaltsame Reality-TV-Show aus dem verstörenden Verhalten der Teenagerin kreieren.

    Für mich sind Bücher und Filme zum Thema Exorzismus der Inbegriff des Horrors. Leider gibt es kaum gute Romane dazu, weil meistens übertrieben von der katholischen Art der Teufelsaustreibung geschrieben wird. Doch "A Head Full of Ghosts" konnte mich von Beginn an überzeugen und hat mir wohliges Gruseln beschert.

    Im Mittelpunkt steht allerdings nicht Majorie sondern ihre jüngere Schwester Meredith, die vom Exorzismus an ihrer Schwester erzählt. Denn die Ereignisse sind bereits jahrelang her als Meredith als kleines Mädchen im familiären Albtraum gefangen war. Eine Schriftstellerin interessiert sich nun dafür, das Geschehen aus Merediths Perspektive zu erzählen, wofür sie ihr gern ein Interview gibt.

    Dieses Interview mit Meredith ist die Rahmenhandlung, aus der rückblickend Majories Besessenheit betrachtet wird. Meiner Meinung nach wurde damit ein exzellentes Gerüst gewählt, weil es authentisch und seriös wirkt.

    Meredith war zum Zeitpunkt des teuflischen Geschehens ein kleines Kind. Sie ist sich sehr wohl bewusst, dass man in dem Alter manche Situationen falsch einschätzt und interpretiert. Das betont sie während der Interviews immer wieder und führt entsprechende Beispiele an.

    Man geht also mit Meredith in ihre Vergangenheit zurück und merkt, wie sich innerhalb der Familie das Grauen anbahnt. Die große Schwester Majorie verhält sich zunehmend merkwürdig, weil sie von üblichen Teenager-Gepflogenheiten abweicht und makabre Geschichten erzählt. Psychiatrische Behandlungen schlagen nicht an und es reift der Entschluss, geistigen Beistand ins Haus zu holen.

    Dieses 'Vorspiel' bis zum Exorzismus nimmt viel Raum im Roman ein und lässt sich schaurig lesen. Merediths Erinnerungen wirken echt, als ob tatsächlich jemand von einem traumatischen Erlebnis aus der Kindheit erzählt. Sie neigt weder zu Übertreibungen noch heizt sie die Fantasie mit übernatürlichen Spekulationen an. Dennoch ist es gruselig, wenn man ihre Erzählung liest. Denn Majorie hat sich grausame Geschichten ausgedacht, spricht mit dem Priester auf Augenhöhe über Bibelverse und weiß Dinge, die sie beim besten Willen nicht wissen kann.

    Außerdem kommt mit Majories anomalen Verhalten die Film-Crew der Reality-Show dazu. Jetzt wird aus dem Grauen der Familie Unterhaltung für die Massen gemacht, was weitere Probleme mit Nachbarn, Schule und sozialem Umfeld schafft.

    Bezüglich des Exorzismus-Rituals wurden förmliche Fehler gemacht, die allerdings im Roman selbst aufgegriffen und kritisiert werden. Zum Beispiel darf ein Exorzismus nicht zum öffentlichen Spektakel skandieren, weil es dem Teufel eine Bühne verschafft. Der Vatikan oder die Diozöse würde einer Reality-TV genauso wenig wie Tonbandaufzeichnungen o. ä. niemals zustimmen. Und ohne ausdrückliche Genehmigung darf kein Exorzismus durchgeführt werden.

    Zu den Erinnerungen und der Rahmenhandlung kommt eine weitere Perspektive dazu, die sich mit der Reality-TV-Show auseinandersetzt. Dazu werden in Blogbeiträgen sämtliche Folgen regelrecht seziert und bis ins kleinste Detail analysiert. Etliche Parallelen zu den bekanntesten Horror-Schockern werden gezogen und Special Effects werden diskutiert.

    Damit hat man als Leser drei Perspektiven auf den Exorzismus von Majorie, der damit einen mysteriös-gruseligen, dennoch echt und glaubwürdigen Grundton hat. Teilweise liest es sich wie ein Sachbuch, aus Merediths Perspektive eher wie ein Coming-of-Age-Roman, um dezent die Grenze zum Horror zur überschreiten, der das düstere Leserherz höher schlagen lässt.

    Meiner Ansicht nach ist Paul Tremblay ein hervorragender Exorzismus-Roman gelungen, der sich an bekannten Vorgängern bedient, gleichzeitig moderne Elemente anhand der Reality-TV-Show einfließen lässt und aufgrund des sachlichen Schreibstils fesselnd zu lesen ist.

    Kommentare: 4
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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 3 Monaten
    Die Besessenheit ihrer Schwester ...

    Schreibstil


    "A Head full of Ghosts" von Paul Tremblay klang ganz nach meinem Geschmack als ich es bei einer lieben Bloggerkollegin gesehen habe. Allerdings muss ich hier gleich zu Beginn sagen, dass das Cover doch eher einen sehr unheimlichen Schauerroman verspricht, während doch der Klappentext die tatsächliche Richtung dieses Romans andeutet.


    Im Grunde ist das Buch nämlich tatsächlich nur ein Bericht und das wird wohl gerade Horrorfans erst einmal etwas enttäuschen. Denn wer hier eine gruselige Atmosphäre erwartet, Horror oder gar einen spannenden Thriller, der wird wohl enttäuscht werden.


    Paul Tremblay erzählt seine Geschichte nämlich recht distanziert, vorwiegend berichtet er das Geschehen nur aus der Sicht eines jungen Mädchens, das, so hat es auf mich gewirkt, keinerlei Angst zeigt. Dadurch bleiben natürlich auch die Emotionen des Lesers auf der Strecke.


    Charaktere


    Merry


    Meredith, die hier kurz Merry genannt wird, erzählt hier während eines Interviews die Geschichte der Besessenheit von ihrer älteren Schwester Marjorie. Als Leser tauchen wir nun also in ihre Gedankenwelt ein und erfahren, was genau damals mit ihrer Schwester geschehen war, als diese für eine Reality-Show als "Besessene" vermarktet wurde.


    Dabei wirken Merrys Erinnerungen wie ein Bericht ohne Wertung, doch leider auch ohne Emotionen. Hatte Merry damals keine echte Angst vor ihrer Schwester? Und was ist mit ihren Eltern? War es nicht etwas verantwortungslos, auch die kleine Merry mit in die ganze Sache zu ziehen?


    Ich musste mich hier tatsächlich erst einmal an Merrys Naivität gewöhnen. Leider wurden mir die Themen, die sie direkt betreffen (wie beispielsweise das Mobbing an der Schule) zu kurz angesprochen. Zwar habe ich während des Lesens ahnen können, wie es letztendlich in ihr aussehen musste, aber die Distanz zu ihr war mir teilweise zu groß. Dabei ist sie tatsächlich die stille Protagonistin, die, die tatsächlich nach und nach an der "Besessenheit" ihrer Schwester zerbricht.



    Marjorie


    Im Fokus des Ganzen steht hier Merrys ältere Schwester Marjorie. Die Erinnerung Merrys setzt bereits an einem Punkt an, dem sich Marjorie anfängt seltsam zu benehmen. Steckt da wirklich eine echte Besessenheit hinter?


    Die Beziehung zwischen den beiden Schwestern fand ich gut geschildert, denn Merry steht durchgehend auf Marjories Seite, versteht aber noch nicht, was genau mit ihr passiert. Ist sie krank? Oder wirklich von einem Dämon besessen?


    Marjorie selbst lernt der Leser nur durch Merrys Augen und durch die berichtartigen Erzählungen kennen. Für mich hat das leider eine gewisse Distanz geschaffen und ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich weder Marjorie noch Merry wirklich gekannt habe ...


    Meine Meinung


    "A Head full of Ghosts" lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite empfand ich die Thematik furchtbar interessant und fesselnd, auf der anderen Seite hat mich der furchtbar distanzierte Schreibstil genervt. Ich wollte so gerne tiefer in die Geschichte eindringen, doch der Autor hat mir dies leider nicht ermöglicht.


    Irgendwann ist es mir zwar gelungen, mich auf die Geschichte einzulassen, doch das Lesen fiel mir dadurch nicht leichter. Es gab Punkte, an denen es tatsächlich ausreichend Platz für eine gruselige Atmosphäre geschaffen wurden - doch diese hat der Autor für mich leider nicht genutzt. Teilweise habe ich mich wirklich so gefühlt, als würde ich an der Oberfläche treiben, während die Geschichte doch tief unterhalb dieser noch so viel zu bieten hat.


    Die Grundidee hat mir, wie gesagt, auch sehr gut gefallen, genau wie der Aufbau des Buches anhand von Merrys Interview und ihren Erinnerungen an ihre "Kindheit", die durch die Besessenheit von Marjorie doch einen Riss bekam. Auch die Blogeinträge mit den vielen Anspielungen auf Horrorromane und Horrorfilme konnten mich als eingefleischter Fan überzeugen, auch wenn sie mich doch noch weiter aus der Haupthandlung katapultiert haben.


    Die Idee, einen Exorzismus als Reality-Show zu vermarkten, ist nicht neu. Besonders im Filmbereich habe ich da schon einiges gesehen. Positiv bei diesem Roman muss ich daher erwähnen, dass er sich doch kritisch mit der ganzen Thematik auseinandersetzt, auch wenn ich die Familie nicht zu 100% verstehen konnte. Warum lassen sie ihre 8-jährige Tochter das alles mit ansehen? Wieso halten die Eltern Merry nicht von alledem fern? Und warum sehen sie nur das Leid ihrer größeren Tochter?


    Das Ende hat hingegen einen gewissen Nachklang, den das Buch auf jeden Fall gebraucht hat. Erst auf den letzten Seiten offenbart sich das schreckliche Ausmaß, dass diese "Besessenheit" nahm und hier musste ich auch zum ersten Mal richtig schlucken. Der Leser wird hier selbst zum Mitdenken animiert und das empfand ich als absolut passenden Ausgang!


    Abschließend fällt es mir allerdings dennoch schwer, das Buch hier zu bewerten. Teilweise fiel es mir schwer, am Ball zu bleiben, teilweise dachte ich sogar dran, das Buch abzubrechen. So stark ich auch das Ende fand, so holprig war für mich dann aber der Weg dahin, der für mich leider keinen Platz für Emotionen und vor allem Mitgefühl ließ.


    Fazit


    "A Head full of Ghosts" von Paul Tremblay war ein Buch, das mich auf der einen Seite fasziniert, auf der anderen Seite aber leider auch durch die distanzierte Herangehensweise auch etwas gelangweilt hat. Die Geschichte von Merry und Marjorie ließt sich wie ein Bericht, wie längst vergessene Erinnerungen, die wieder aufgewärmt werden, um den Leser am Ende zu schockieren. Die kritische Betrachtungen haben mir gefallen, doch für mich kam leider keine Atmosphäre auf ...

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    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 4 Monaten
    Tolle Idee, aber Umsetzung ist Geschmacksache

    Als ich dieses Buch gesehen habe in Verbindung mit dem Festa Verlag war ich absolut begeistert und musste es unbedingt so schnell wie möglich lesen.

    Ich möchte mich hier kurz und bündig halten, ohne zu viel zu verraten und jeder soll seine eigene Meinung bilden können. Die Geschichte insgesamt ist erschreckend und detailgetreu geschildert. Man hat das Gefühl, das hat sich wirklich so zugetragen. Oft ist der Verlauf der Handlung verwirrend und man weiß selbst nicht mehr so genau, was nun wirklich Sache ist. Die Grundidee ist toll, super durchdacht, mit einigen Überraschungen.

    Allerdings hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Mir war es einfach zu nüchtern, die Charaktere teils zu blass, selbst für einen Psychothriller. Man hätte meiner Ansicht nach viel mehr herausholen können. Beim Lesen habe ich immer wieder so auf den "besonderen" Moment gewartet, in dem ich richtig gepackt werde, aber leider ist das bis zum Ende nicht passiert.

    Fazit
    Mit A head full of Ghosts verschafft uns der Autor eine Geschichte, die tief in die Abgründe der Psyche eintaucht. Die gesamte Idee dahinter finde ich absolut gelungen, erschreckend und echt heftig. Allerdings ist die Umsetzung zum Teil nicht bei mir angekommen. Ich habe es zwar recht schnell gelesen, aber ich hatte immer das Gefühl dabei, dass mir etwas fehlt. Für dieses Thema bin ich beim Lesen viel zu emotionslos gewesen, was ich sehr schade fand, bei mir ist einfach nicht viel angekommen. Empfehlen kann ich es bedingt, andere werden bestimmt begeistert sein, der nüchterne Schreibstil ist einfach Geschmacksache.

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    Shadowbakis avatar
    Shadowbakivor 4 Monaten
    Viel mehr als nur ein Exorzismus

    Die Ankündigung kam und ich war zwiegespalten:
    Zum Einen hat mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht
    Zum Anderen hab ich mich gefragt: "Ist das Thema Besessenheit und Exorzismus nicht langsam ausgelutscht und wird langweilig?"
    Aber diese wundervolle mitreißende Geschichte, die mir Paul Tremblay mit bildgewaltigen Worten persönlich erzählt hat (ja, das Gefühl hatte ich), hat mich vollkommen überzeugt.
    Schon vor der 50. Seite hatte ich einen eiskalten Schauer, den ich bei dieser Thematik erwarte.

    ACHTUNG! In diesem Absatz befindet sich ein Spoiler (weiterlesen auf eigene Verantwortung):
    Zwischendrin fragt man sich (des öfteren) ist das hier wirklich noch eine Besessenheits-Story? Oder haben wir es mit einer psychisch kranken Teenagerin zu tun? Oder gaukelt sie uns das alles nur vor, um die mediale Aufmerksamkeit und das damit eingehende Geld einzustreichen?
    Auch am Ende kann ich mir als Leser meine Lieblingstheorie aussuchen, das finde ich persönlich grandios gelöst.

    Also Kurz und Knapp:
    Dieses Buch ist in der "Must Read" Reihe goldrichtig aufgehoben, denn genau das MUSS man: Es lesen!!
    Kimi hat ein neues Lieblingsbuch und spricht eine absolute Empfehlung aus (sollte es noch nicht durchgesickert sein) :o)
    Ich hoffe auf noch mehr Stories von Paul Tremblay...

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