Paul Trummer Pizza globale

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Inhaltsangabe zu „Pizza globale“ von Paul Trummer

Jeder liebt Pizza. Doch nur die wenigsten wissen, welche globalen Probleme in unserem Lieblingsgericht stecken. Anhand der einzelnen Pizzazutaten erklärt der Wirtschaftsjournalist Paul Trummer beispielhaft die Welt der Nahrungsmittel- hersteller: Börsenspekulationen führen zu explodierenden Getreidepreisen. Tomaten und Zucchini wachsen durch künstliches Saatgut, das die Bauern in die Abhängigkeit internationaler Konzerne treibt. Das Futter unserer Kühe kommt aus Südamerika, und afrikanische Viehzüchter leiden an dem subventionierten Export von Huhn- und Schweineresten aus Europa. Pizza Globale bietet umfassend und anschaulich Einblick in die moderne Lebensmittelindustrie und leistet wichtige Verbraucheraufklärung.

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  • Rezension zu "Pizza globale" von Paul Trummer

    Pizza globale
    WildRose

    WildRose

    11. September 2012 um 15:48

    Nach "Die Essensvernichter" war ich schon sehr neugierig auf Paul Trummers "Pizza Globale", da dieses Werk im anderen Buch öfters erwähnt worden war. "Pizza Globale" ist auf jeden Fall sehr interessant und erklärt auch für Laien verständlich die Wirtschaft im Zusammenhang mit Ernährung und all den damit verbundenen Problemen. Paul Trummer hat übersichtlich, klar strukturiert und locker geschrieben. Ich finde das Buch daher auch sehr gelungen für alle, die das Thema interessiert. Allerdings hat mir "Die Essensvernichter" manchmal eine Spur besser gefallen, da vor allem mehr auf Zusammenhänge eingegangen wurde. Die Tipps hinten im Buch für eine bessere, bewusstere Ernährung fand ich ganz okay, auf vieles könnte man aber auch selbst kommen. Dennoch: Eine gute, lehrreiche Lektüre!

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  • Rezension zu "Pizza globale" von Paul Trummer

    Pizza globale
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    09. March 2012 um 14:00

    Wer kann von sich sagen, dass er sie nicht mag – die Pizza, jene Allroundmahlzeit für alle Lebenslagen, die längst nicht mehr nur vom Italiener um die Ecke kommt, sondern die, wie in meinem Fall, in bester Qualität und mit fantasiereichen Namen und Belägen von der deutschen Gaststätte nebenan. Der Pizzaliebhaber und Wirtschaftsjournalist Paul Trummer aus Wien hat in diesem Buch den Weg einer Pizza verfolgt und damit nicht nur einen tiefen Einblick in die Produktion von Lebensmitteln gegeben, wer alles daran beteiligt ist und wer daran verdient, sondern auch auf eine Weise die Weltwirtschaft erklärt und die Globalisierung, wie ich sie aufgelockerter bisher nicht gelesen habe.

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  • Rezension zu "Pizza globale" von Paul Trummer

    Pizza globale
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2011 um 21:04

    In diesem Buch erklärt Herr Paul Trummer – Wirtschaftsjournalist in Wien – die Entstehungsgeschichte einer Tiefkühlpizza, die bei jedem von uns schon mal öfters am Esstisch gelandet ist. Tiefkühlkost hat den Vorteil der Zeit- und Geldersparnis. Was wenig überraschend ist: dass die Zutaten die für die Pizza benötigt werden (auch das Verpackungsmaterial), aus der ganzen Welt zugekauft werden und, dass die Zutaten vollautomatisch hergestellt werden. Es wird aber nicht nur die Herstellung von Pizzen erklärt, sondern auch allgemein auf die Nahrungsmittelproduktion weltweit eingegangen. Was ich herauslesen konnte ist, dass sich die Produzenten in zwei Gruppen unterteilen lassen. Da wären einmal die Großkonzern (zB. Nestle) und auf der anderen Seite ökologische Spezialisten (z.B. regionaler Biobauer). Marktwirtschaftlicher Wettbewerb, politische Verordnungen, und auch Unwissenheit der Konsumenten führen zu Schummeleien seitens der Produzenten und zu negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt. Ein großes Machtpotenzial, das in diesem Buch immer wieder angesprochen wird ist die Konsumentensouveränität. Die Macht der Konsumenten wird aber in diesem Buch als Einbahnstraße erklärt, das auch stimmen mag, wenn ich aber infolge einer Wirtschaftskrise meine Arbeitsstelle verliere und dann von Hartz-IV leben muss, werde ich mich gezwungener Weise für die Diskonter-Marmelade entscheiden und nicht für die Bio-Marmelade vom Bio-Bauernhof. Es muss jeden von uns klar sein, dass eine ökologische Biobauernanbauweise zur Nahrungsmittelbedarfsdeckung von weltweit 6,7 Milliarden Menschen nicht möglich ist. Synthetisch erzeugte Ersatzstoffe sind ein MUSS. Alles in allem aber ein tolles Buch! Als Ergänzung würde ich das Buch „Kann unsere Erde die Menschen noch ernähren“ (Klaus Hahlbrock und Klaus Wiegandt) empfehlen.

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