Paul Walz Die Todesgeigerin

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Inhaltsangabe zu „Die Todesgeigerin“ von Paul Walz

Lichthaus dritter Fall. Was passiert, wenn sich ein Programmierer in eine Musikerin verliebt? Wenn er bereit ist, alles zu tun, um mit ihr zusammenzuleben? Wenn das Geld ausgeht und die Geliebte drängt, es denen abzunehmen, die es in ihren Augen nicht mehr benötigen? Alte Menschen, die ihrer Einsamkeit in Senioren-Chats entkommen wollen. Er ist in der Lage, ihren Wohnort aufzuspüren. Und was geschieht, wenn er dann zu ihnen schleicht, in der Nacht ?

Fesselnde Handlung ein Ermittler nach meinem Geschmack.

— Booky-72
Booky-72

Spannender Krimi, der zum Nachdenken anregt.

— Goch9
Goch9

Gelungener Krimi mit viel Gesellschaftskritik! Sehr zu empfehlen!

— Talitha
Talitha

Ein Krimi, der wirklich glaubenswürdig gestaltet worden ist, mit klasse Charakteren mit ganz persönlichen Eigenschaften.

— Seitenfluesterin
Seitenfluesterin

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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  • Leserunde zu "Die Todesgeigerin: Trier Krimi" von Paul Walz

    Die Todesgeigerin
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    Liebe Krimifreunde und –freundinnen, auch im neuen Jahr wollen wir wieder viele spannende Leserunden mit euch erleben. Daher eröffnen wir 2015 mit einem actiongeladenen Krimi. In Die Todesgeigerin von Paul Walz geht es um Cyber-Kriminalität, Sterbehilfe und Einsamkeit. Für unsere Leserunde suchen wir daher 10 neugierige Krimispürnasen. Habt ihr Lust? Dann bewerbt euch jetzt! Der Klappentext: Lichthaus’ dritter Fall Was passiert, wenn sich ein Programmierer in eine Musikerin verliebt? Wenn er bereit ist, alles zu tun, um mit ihr zusammenzuleben? Wenn das Geld ausgeht und die Geliebte drängt, es denen abzunehmen, die es in ihren Augen nicht mehr benötigen? Alte Menschen, die ihrer Einsamkeit in Senioren-Chats entkommen wollen. Er ist in der Lage, ihren Wohnort aufzuspüren. Und was geschieht, wenn er dann zu ihnen schleicht, in der Nacht …? Zur Leseprobe Mehr zum Autor: Paul Walz (Pseudonym) lebt mit seiner Familie in Trier. Hier wurde er 1964 auch geboren, besuchte erst die Schule, dann die Universität und arbeitete auch einige Jahre als Angestellter einer Bank. Der promovierte Diplomkaufmann ist seit 2001 Professor an einer Hochschule im Rhein-Main-Gebiet. Nach zahlreichen Beiträgen in betriebswirtschaftlichen Fachmagazinen, die er unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichte, war »Lichthaus kaltgestellt« sein erster, viel gelobter Kriminalroman um den Hauptkommissar. Nach Lichthaus zweitem Fall »Bauernopfer«, der den bestialischen Mord eines Biobauern schilderte, muss er nun seinen dritten komplizierten Fall in Trier lösen. Bis zum 1. Februar 2015 habt ihr die Chance euch für einen von 10 Leserundenplätzen zu bewerben. Beantwortet uns einfach folgende Frage: Was zeichnet einen guten Krimi aus? Die glücklichen Gewinner werden direkt am 2. Februar 2015 an dieser Stelle bekannt gegeben und per PN benachrichtigt und bekommen ihre Bücher so schnell wie möglich von uns zugeschickt. Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf eine spannende Leserunde mit euch! Euer Prolibris Team *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension

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    • 228
  • Gute Absichten werden hier zum bösen Spiel!

    Die Todesgeigerin
    Seitenfluesterin

    Seitenfluesterin

    01. April 2015 um 11:32

    ,,Was passiert, wenn sich ein Programmierer in eine Musikerin verliebt? Wenn er bereit ist, alles zu tun, um mit ihr zusammenzuleben? Wenn das Geld ausgeht und die Geliebte drängt, es denen abzunehmen, die es in ihren Augen nicht mehr benötigen?..." (Klappentext, Die Todesgeigerin)   Die Leiche einer älteren Dame wird auf ihrem Bett in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Dem mumifizierten Zustand der Leiche nach zu urteilen, ist die Leiche monatelang unentdeckt geblieben, dennoch wurde weiterhin fleißig das Geld von ihrem Konto abgehoben. Die Tote war eine einsame Dame, die kaum Kontakt zu der Außenwelt pflegte und sich in ihrer Wohnung in einem Seniorenchat verschanzte. Doch mit ihr ist nicht nur ein Menschenleben gegangen, sondern auch wichtige Hinweise auf diese mysteriöse und in schwarz gekleidete Person, die die Frau vor ihrem Tod noch besucht hatte. Eins ist klar, es wird schwer werden diesen Fall zu lösen, weil die Frau einsam war und somit jegliche Anhaltspunkte fehlen, bis auf den Chat, den sie täglich besucht hatte. Ebenso wie viele andere ihrer Sorte... Den Fall übernimmt Lichthaus mit seinem Ermittlerteam. Doch schnell wird ihnen bewusst, dass es sich hierbei um einen Täter der ganz anderen Sorte handelt und sie sich deshalb Verstärkung holen müssen. Denn dieser Fall spielt sich auf einer ganz anderen Ebene ab, als sie es sonst gewohnt waren. Es handelt sich hierbei um Internetkriminalität. Aus diesem Grund bekommen sie Hilfe aus diesem Bereich, denn sonst droh die Auflösung des Falls zu scheitern. Auch wenn man gleich ein Bild vom Täter vor Augen hat, lässt sich der Verlauf der Handlung dennoch nicht vorhersehen, denn der Täter hat nicht nur ein Gespür dafür wie er sich durch die Lücken des Internets schlängeln kann, sondern auch in der Realität. Es ist mein erstes Lichthaus-Buch und umso begeisterter bin von diesem Buch, denn ich habe das Team Lichthaus bereits liebgewonnen, aber vor allem wurden meine Erwartungen an einen richtigen Krimi erfüllt. Die Spannung ist mit jedem neuen Kapitel, oder in diesem Fall mit jedem Tag, gestiegen- das Ermittlerteam, das lange Zeit im Dunklen tappte, während der Täter immer wieder vor ihrer Nase geflüchtet ist, und immer neue Opfer hinterlassen hat; dann eine krankhafte Liebe, die jedoch tragisch enden musste und eine junge Frau, deren Vergangenheit der Auslöser für all dieses Chaos und Opfer war. Eine wirklich gut durchdachte Handlung, bei der man sehr gut mitfühlen konnte in den einzelnen Abschnitten. In mir kamen während des Lesen verschiedene Gefühle auf: Ärger, wenn der Täter ihnen entwischte, Trauer um die Opfer, Wärme sobald Lichthaus sich liebevoll um seine Familie kümmerte, aber vor allem Neugierde. An dieser Stelle möchte ich auch ein Lob an die einzelnen handelnden Protagonisten aussprechen, den die Persönlichkeiten und Eigenschaften waren sehr sorgfältig ausgewählt, sodass jeder der Handlung das gewisse Etwas verleihen konnte. -Besonders hat mir Lichthaus gefallen, der den Fall nicht in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt hat, sondern mit vollen Herzen seiner Frau in einer schweren "Künstlerphase" geholfen hat. Noch nie ist mir ein solch persönlicher Kommissar begegnet wie Lichthaus. Dieser Fall lädt wirklich zum Mitfiebern ein. ;-)        

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  • Die Todesgeigerin

    Die Todesgeigerin
    Booky-72

    Booky-72

    28. March 2015 um 17:40

    Schön, wenn alte Menschen geistig noch so agil sind, sich mit dem Internet beschäftigen und Kontakt im weltweiten Netz zu Gleichgesinnten suchen. Nicht schön, dass es Menschen gibt, die genau das für ihre perfiden Mordpläne ausnutzen. So geschieht es im Krimi "Die Todesgeigerin", bereit der dritte Fall für Johannes Lichthaus. Ein eigentlich vollkommen ungleiches Pärchen, Dave und Tekki, betreiben aktive Sterbehilfe, um ihre Opfer finanziell zu erleichtern. Dazu treffen sie sich mit den alten Leutchen im Netz, horchen sie über ihre Lebensumstände aus, denn nur völlig einsame, aber gut betuchte Menschen sind ihr Ziel. Die Ermittlergruppe wähnt sich auf dem richtigen Weg, die Täter bald zu schnappen, doch noch sind die Täter überlegen... Flüssiger Schreibstil, fesselnde Handlung und ein Ermittler, ganz nach meinem Geschmack, mit einem turbulenten Privatleben, dass prima in den Fall integriert wird. Auch wenn man hier die Täter schon nach kurzer Zeit kennenlernt, bleibt der Fall bis zum Schluss wunderbar spannend. Klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Todesgeigerin" von Paul Walz

    Die Todesgeigerin
    dorli

    dorli

    Trier. Sieglinde Strabetz wacht mitten in der Nacht auf. Die alte, alleinlebende Frau hat das Gefühl, jemand wäre in ihrer Wohnung. Kurz darauf ist sie tot. Erst vier Monate später wird ihre mumifizierte Leiche gefunden… „Die Todesgeigerin“ ist bereits Johannes Lichthaus’ 3. Fall - für mich war dieser Einsatz in Trier der erste, den ich mit dem sympathischen Kommissar und seinem Team erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände habe ich die Akteure gut kennengelernt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Paul Walz beginnt diesen Krimi mit einem ergreifenden Prolog. Bevor die alte Dame von ihrem Angreifer ermordet wird, erfährt der Leser ihre Gedanken. Sie erzählt von der Einsamkeit und dem Alleinsein, von der Anonymität in ihrem Wohnblock und man fragt sich als Leser gleich, wie vielen Menschen es wohl ähnlich geht wie Sieglinde Strabetz, wie viele zurückgezogen und ohne jeglichen Kontakt zu ihren Mitmenschen leben. Sieglinde Strabetz hatte ein Schlupfloch gefunden: Das Internet. Ein Senioren-Chat, der ihr Ablenkung und eine Fluchtmöglichkeit aus der Isolation bietet - ein kleiner Lichtblick, der ihr zum Verhängnis werden sollte… Das Raubmörder-Pärchen Tekki und Dave hat es sich zur Aufgabe gemacht, einsame, alte Menschen von ihrem „Leid“ zu befreien und aktive Sterbehilfe zu leisten. Natürlich ohne zu fragen, ob die alten Menschen diese Unterstützung überhaupt wollen. Das Vertrauen ihrer Opfer erschleicht das Duo sich in Senioren-Chatrooms, geschickt horchen sie die Teilnehmer aus, denn nur gut betuchte Rentner ohne Angehörige sind ihr Ziel. Obwohl Paul Walz den Leser nicht lange im Dunklen tappen lässt und ruckzuck die Identität der Mörder präsentiert, bleibt die Spannung durchgehend auf einem hohen Level, denn die Ermittler drohen zu scheitern – nach einem missglückten Einsatz wollen sich partout keine neuen Hinweise auftun. Außerdem hinken Lichthaus und Co. der rasanten Entwicklung in der Cyberwelt hinterher und können in diesem Bereich mit den raffinierten Tätern einfach nicht mithalten. Ein weiteres spannendes Thema ist neben der Internetkriminalität die forensische Linguistik. Es hat mich fasziniert, wie man durch die Analyse von Wortschatz, Satzbau, Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung einem Täter auf die Schliche kommen kann. Zusätzlichen Schwung bekommt der Krimi durch das lebhafte Privatleben der Ermittler, besonders Lichthaus’ Familienleben ist mit einigen Hochs und Tiefs gespickt - das lockert die Krimihandlung auf und macht das gesamte Geschehen noch authentischer. „Die Todesgeigerin“ ist ein fesselnder, angenehm zügig zu lesender Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern den Leser durch die aktuellen Themen zum Nachdenken ermuntert.

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    • 2
  • Spannend und bedrückend zugleich

    Die Todesgeigerin
    Biest

    Biest

    Zum Inhalt: Tekki und Dave sind ein ungleiches Paar, er ein klasse Programmierer und sie eine begnadete Musikerin. Um über die Runden zu kommen, spioniert Dave alte Menschen über einen Seniorenchat aus und findet ihre Adressen heraus. Sie suchen die Senioren zu Hause auf, töten sie und leben von dem Geld, welches diese nun nicht mehr brauchen. Dabei werden die Opfer vorher sorgfältig und unter bestimmen Voraussetzungen ausgewählt. Wäre da nicht die Polizei, die den beiden immer dichter auf die Spur kommt, würde es wohl ewig so weitergehen. Lichthaus und sein Team stürzen sich in die Ermittlungen, wobei das ein oder andere Privatleben ein wenig zu kurz kommt. Meine Meinung: Dem Autor Paul Walz ist es hier gelungen einen wirklich authentischen Regionalkrimi zu Papier zu bringen. Das Thema ist aktuell und betrifft wirklich jeden. Alte Menschen, die scheinbar ihre Lust am Leben verloren haben werden hier zu Opfern roher Gewalttaten. Anstatt sie zu motivieren, werden sie beraubt und getötet. Die Einsamkeit und das Gefühl von allen alleine gelassen zu werden ist immerzu präsent. Man spürt die Ängste und Sehnsüchte der alten Menschen regelrecht. Das Ermittlerteam rund um Lichthaus ist durch die vielen verschiedenen Charaktere sehr gut gelungen. Die Polizeiarbeit ist schön geschildert und lückenlos nachvollziehbar. Auch hat jeder der Beamten ein Privatleben, was genau in der richtigen Dosis offengelegt wird. So hat jeder nebenbei noch sein Päckchen zu tragen. Auch das Gangsterpärchen hat mir gut gefallen. Ein ungleiches Paar auf Beutezug, da ist Stress vorprogrammiert und sorgt zusätzlich für Spannung. Die Darstellung rund um Trier und der Stadt selbst hat mir sehr gut gefallen. Sie ist bildlich und naturgetreu geschildert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich super lesen. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Der Spannungsbogen steigt stetig an und hält bis zum Schluss. Das Ende hat mich doch sehr überrascht, mit diesem Ausgang hab ich zwar irgendwie gerechnet, aber ich hab doch die ganze Zeit gehofft, dass dieser Fall nicht eintritt. Fazit: Eine klare Empfehlung an jeden Liebhaber von Regionalkrimis. Die Spannung kommt hier auf keinen Fall zu kurz und das Buch regt auch im Nachhinein noch zum Nachdenken an.

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    • 2
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    04. March 2015 um 11:10
  • Aktueller denn je

    Die Todesgeigerin
    Siko71

    Siko71

    Die Todesgeigerin, aktueller denn je. In diesem packenden Krimi geht es um Sterbehilfe, Seniorenchats im Internet, Mord und Drogen. Ein neuer spannender Fall für Kommissar Johannes Lichthaus. Alte einsame Menschen werden ermordet und ihre Konten werden geplündert. Allerdings stellt sich bei Luisa Pohl nach einiger Zeit die Frage nach dem Warum? Ich gebe 5 Sterne, da es hier um altuelle Themen geht und die in diesem Krimi sehr gut verarbeitet wurden.

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    • 2
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    02. March 2015 um 08:53
  • ein perfides Spiel

    Die Todesgeigerin
    tweedledee

    tweedledee

    In Kommissar Lichthaus drittem Fall geht es wieder spannend und turbulent zu, diesmal stehen Themen wie Cyberkriminalität, Drogen und Sterbehilfe auf dem Programm. Die mumifizierte Leiche einer alten alleinlebenden Dame wird in deren Wohnung aufgefunden. Sie ist schon vor Monaten verstorben, leider ein Fall, wie er gar nicht so selten vorkommt. Keine Angehörigen, keiner der sich um sie kümmert und sie vermisst. Doch bei der Obduktion wird festgestellt, dass ihr Tod nicht natürlich war, jemand hat nachgeholfen. Als die Konten überprüft werden stellt sich heraus, dass bis zuletzt noch die Rente abgehoben wurde, regelmäßig und immer gerade so viel, dass das Konto noch für Miete und Strom gedeckt war. Lichthaus und sein Team ermitteln in dem Fall, bei ihren Recherchen stoßen sie auf weitere ähnliche Todesfälle von alleinlebenden Senioren. In allen Fällen wurden die Konten geplündert. Die Ermittlungen beginnen, alle Ermordeten haben gemein, dass sie bis zu ihrem Tod in einem Senioren-Chat unterwegs waren. Ergibt sich hier ein erster Ansatzpunkt? Paul Walz greift hier ein wirklich brisantes Thema auf das nachdenklich stimmt und am Ende einen so bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen schildert er das Leben der älteren Menschen, ihre Einsamkeit, Verzweiflung und ihre Suche nach einer Person die ihnen zuhört, sie versteht. Wie bitter, dass sie ausgerechnet an die falsche Person geraten. Man erhält einen Einblick in das Seelenleben der Opfer, zugleich aber auch einen Blick auf die Psyche und Motivation des Täters. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird die Handlung aufgerollt, so dass man als Leser über mehr Informationen als die Ermittler verfügt und schon früher Zusammenhänge erkennt. Die Handlung ist spannend, es gibt Verfolgungsjagden, Feuergefechte und rohe Gewalt. Das Team um Lichthaus ist schockiert, dass alte Menschen gewissenlos ermordet und so perfide als Geldgeber benutzt werden und arbeitet  in den Fällen sehr engagiert. Trotzdem kommen die Ermittlungen nur langsam voran. Jede neue Information muss mühsam in Zusammenhang gebracht werden, bringt sie dem Täter aber Stück für Stück näher. Neben der Krimihandlung  ist man wieder ganz nah an Lichthaus Privatleben, auch hier haben er und seine Frau Claudia mit allerhand Problemen zu kämpfen. Gerade diese Einblicke machen Lichthaus so sympathisch und runden das Bild von ihm ab. Mir gefällt vor allem, dass Lichthaus nicht einer dieser kaputten Ermittler ist, sondern ein intaktes Familienleben hat das ihm Halt und die Kraft gibt, seinen schweren Beruf auszuüben. Doch nicht nur Lichthaus kommt sympathisch rüber, mit seiner Kollegin Sophie und Siri  bilden sie ein super Team. Die Charkatere sind wie gewohnt schön gezeichnet und facettenreich. Der Schreibstil ist atmosphärisch und lässt sich flüssig lesen, wer Trier kennt kann die Wege der Personen gut nachvollziehen, da markante Punkte oder Straßen erwähnt werden. Fazit: Auch der dritte Fall konnte mich mit seinem anspruchsvollen Thema voll überzeugen, atmosphärisch dicht und bis zum Schluss spannend. Genau wie ein Krimi sein muss!

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    • 3
  • Mord in Trier

    Die Todesgeigerin
    Leela

    Leela

    In Trier wird die mumifizierte Leiche einer Seniorin in ihrer Wohnung gefunden. Der hinzugerufene Kommissar Lichthaus stellt fest, dass vom Konto der Seniorin immer noch regelmäßig Geld abgehoben wird und kann bald eine Verbindung zu ähnlichen Fällen ziehen, in denen genau dasselbe geschah. Seine Ermittlungen führen ihn auf die Seite eines Senioren-Chats, in dem einsame Senioren sich austauschen können - hat der Täter dort etwa seine Opfer gefunden? Dies ist mein erster Fall mit Kommissar Lichthaus und mein Interesse an den anderen Büchern wurde auf jeden Fall geweckt. Ich interessierte mich vor allem für die Geschichte, weil ich selbst eine lange Zeit in Trier verbracht habe und freute mich auf authentische Beschreibungen der Stadt, von denen ich definitiv nicht enttäuscht wurde. Man entdeckt einige Orte wieder und kann sich andere gut vorstellen. Das Thema der Cyber-Kriminalität kam gut herüber und der Fall schafft es auch ansonsten, den Leser ein paarmal auf eine falsche Fährte zu schicken. Auch die alten Leute sind ein Thema für sich, das jedoch auch einen tragischen Aspekt ins Buch bringt. Mir machte es ansonsten großen spaß, mitzurätseln und der Krimi hat mich auf keinen Fall enttäuscht.

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    • 2
  • Gelungener Krimi mit viel Gesellschaftskritik! Sehr zu empfehlen!

    Die Todesgeigerin
    Talitha

    Talitha

    Lichthaus' neuester Fall: Mord an gut betuchten, aber isoliert lebenden Senioren In Trier wird eine mumifizierte Seniorin in ihrer Wohnung aufgefunden. Anscheinend war die sehr rückgezogen lebende alte Dame eines natürlichen Todes gestorben, doch die Obduktion ergibt, dass es Mord ist. Johannes Lichthaus von der Trierer Mordkommission ermittelt, ob es noch weitere Fälle gibt und bald erscheint ein Schema: ein Mörder geht um und plündert die Konten der Ermordeten... In diesem neuesten Fall von Lichthaus geht es diesmal um das Thema des Altseins, der Isolation und Ausgeschlossenheit von Senioren von der Gesellschaft, ihrer Einsamkeit, die sie zu leichten Opfern macht. Ein sehr aktuelles Thema, was in diesem sehr spannenden und gutgeschriebenen Krimi wirklich gekonnt diskutiert und kritisiert wird. Das hat mir sehr gefallen.  Ansonsten hat man die bei den Lichthaus-Krimis typische Mischung aus Privatleben des Kommissars und Fallaufklärung, die ebenfalls wieder einmal super gelungen ist.  Auch Kapitalismuskritik wird in diesem Krimi erhoben. Es geht vor allem um die Frage, was ein Menschenleben wert ist!  Mir hat dieser tiefgründige und super umgesetzte Krimi sehr gefallen und ich erwarte mit Spannung den nächsten Lichthaus-Fall.  Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

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    • 2
  • Nicht weggucken!

    Die Todesgeigerin
    Goch9

    Goch9

    Sie war einsam, lebte in einem anonymen Wohnblock und hatte kaum noch Kontakt zur Außenwelt. Sieglinde Strabetz wird erst 4 Monate nach ihrem Tod vom Hausmeister gefunden. Sie wurde getötet und ihr Körper mittels Heizstrahler mumifiziert um den Verwesungsgeruch zu verhindern. Niemand vermisst sie und ihr Mörder kann unbehelligt ihr Konto leerräumen und mehrfach ihre Rente abheben. Kommissar Lichthaus und sein Team stehen vor einem Rätsel. Sie werten die Spuren aus, durchleuchten die wenigen Kontakte, die Sieglinde hatte und suchen ähnlich gelagerte Fälle aus der Vergangenheit. Kann es sein, dass alte Menschen getötet werden, weil sie einsam und isoliert sind? Haben sie wirklich mit ihrem Leben abgeschlossen haben und werden erlöst? Aber wie passt der Raub und das Herauszögern des Leichenfundes dazu? Das ist wirklich ein gelungener Krimi, der nachklingt und zum Denken und Diskutieren anregt. Alte Menschen, die keine Angehörigen mehr haben und die von niemandem vermisst werden, töten, konservieren und einige Monaten von deren Ersparnissen leben. Unglaublich, dass das möglich ist. Die Kontakte werden per Internet hergestellt, wo auch die Adressen ausspioniert werden. Die Polizei steht dabei vor mehreren Problemen. Kaum einer beachtet die neben uns lebenden einsamen alten Menschen, so dass die Verbrechen erst sehr spät entdeckt werden. Die Cyberkriminalität entwickelt sich in einem rasend schnellen Tempo und die Polizei kommt mit ihren Spezialisten nicht hinterher. Die Polizeiarbeit wird in diesem Trier Krimi realistisch dargestellt. Kommissar Lichthaus und sein Team wirken engagiert und sympathisch. Sie bearbeiten mittlerweile auch schon ihren dritten Fall. Das Ermittlerteam wühlt und ackert, beleuchte den Fall von verschiedenen Seiten, holt sich Experten aus anderen Dezernaten und kommt doch nur langsam voran. Johannes Lichthaus gefällt mir sehr gut, da er menschlich und einfühlsam rüber kommt. Er versucht neben dem hohen beruflichen Einsatz auch das Private nie aus dem Fokus fallen zu lassen. Er ist kein abgestumpfter und abgebrühter Ermittler. Die Einsamkeit im Alter wurde auch realistisch wiedergegeben. Beim Thema Euthanasie wurde gut vielleicht auch richtig argumentiert. Die Schlussfolgerungen bzw. die Folgen waren tragisch. Die Entlarvung der Polizei als IT-Hinterwäldler und das absolute Ausreizten unseres Rechtssystems sind gut gelungen dargestellt worden. Herr Walz packt hier verschiedene brisante Themen an. Es geht um Raub, Mord, Alterseinsamkeit, Euthanasie und Macht des Geldes. Er hat diese Themen zu einem spannenden Krimi verarbeitet, der noch lange nachhallt, denn den kann man nicht so einfach bei Seite legen, wenn man die letzte Seite gelesen hat.

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    • 2
  • Wann habt Ihr Eure Nachbarin zuletzt gesehen?

    Die Todesgeigerin
    Reinschrift

    Reinschrift

    23. December 2014 um 20:03

    Wieder ein spannender Krimi von Paul Walz! Wie schon in den beiden vorherigen Büchern führt uns Kommissar Lichthaus wieder quer durch Trier, wo Cyer-Kriminalität zur erschreckenden Realität wird. Weniger brutal als in den vorherigen Fällen, dafür sehr perfide und subtil. Situationen, die jedem von uns passieren könnten und die darum so nah gehen. Fazit: Kümmert Euch um Eure (Groß-) Mütter und (Groß-)Väter, sie brauchen Euch!

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