Paul Yves Mossin ...dann kam der Gott des Windes

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Inhaltsangabe zu „...dann kam der Gott des Windes“ von Paul Yves Mossin

Das bildhübsche Mädchen Weiß-wie-Schnee wächst als jüngstes Kind des Reisbauern Alak in bitterer Armut im Norden Thailands auf. Harte Feldarbeit unter sengender Sonne prägen den Alltag der Familie, dem das musisch begabte Kind mit fantasiereichem Spiel und getanzten Tagträumen trotzt.Der verwehrte Schulbesuch wirft einen Schatten auf sein fröhliches Wesen, der es lebenslang begleitet. Doch es kommt noch schlimmer: der Wasserbüffel stirbt! Eine Katastrophe, denn ohne ihn ist keine Bewirtschaftung der Reisfelder möglich. Nur allzu gerne sehen die Eltern in der goldbehangenen ‚Dame‘, die ihr Kind im Auftrag einer Madame Li kauft, eine Retterin für die ganze Familie. Der neue Büffel kommt, die Elfjährige geht nach Bangkok. Madame Li mag sie. Das erspart ihr vieles, aber nicht alles! Ein Leidensweg sklavischer Abhängigkeit beginnt, der ihre Seele tief verwundet und im luxuriösen Ambiente eines reichen Birmanen namens Kyaw in Yangon endet, der die nun Dreizehnjährige gekauft hat, weil sie seiner jung verstorbenen Frau, einer Apsara, ähnlich sieht. Er engagiert Privatlehrer, die ihre Begabungen fördern und ihr künstlerisches Talent ausformen. Denn ein Dämon treibt Kyaw an, der Körper und Seele besitzen will! Doch die Heranwachsende erwacht, emanzipiert sich, dreht den Spieß um und begegnet auf der Plattform der Shwedagon-Pagode einem jungen charismatischen Abt. Seine Worte und ein magisches Licht weisen ihr den Weg in ein neues Leben! Doch wohin führt er? In erneute Abhängigkeit und innere Einsamkeit? Oder gar zurück, in die ‚schlechteste aller Welten‘, ins Milieu? Wird der Gott des Windes, ihr unsichtbarer Freund, der ihre Wunden behauchte und sie, unbemerkt von ihr, in den Heilschlaf wiegte, wenn der Seelenschmerz unerträglich wurde, sie weiterhin begleiten? Er, der von den Göttern gestraft wurde, weil er ihr die Selbstliebe zurückgegeben hatte!
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