Paula Brackston

 3.9 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von Die Tochter der Hexe, Es war einmal ein Mord und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Paula Brackston

Bestseller: Paula Brackston ist eine US-amerikanische Bestseller-Autorin. Die Schriftstellerin schreibt in verschiedenen Genres mit verschiedenen Pseudonymen. So schreibt sie als P. J. Brackston Bücher mit Mystery Content und als P. J. Davy historische Romane. Sie besuchte die Lancaster University, wo sie ihren Abschluss in Kreativem Schreiben machte. Danach übte sie diverse Tätigkeiten aus. Bevor Brackston ihre Karriere als Romanautorin anging, arbeitete sie auf einem Reiterhof, in einem Reisebüro, als Sekretärin und eine Zeit lang als Englischlehrerin. Heute tritt sie gelegentlich als Gastdozentin an der University of Wales auf. Die Autorin lebt heute in Wales mit ihren Mann und ihren zwei Kindern.

Alle Bücher von Paula Brackston

Sortieren:
Buchformat:
Die Tochter der Hexe

Die Tochter der Hexe

 (42)
Erschienen am 11.02.2019
Es war einmal ein Mord

Es war einmal ein Mord

 (13)
Erschienen am 20.12.2013
Nürnberger Frösche

Nürnberger Frösche

 (4)
Erschienen am 18.12.2014
Die wankelmütige Meerjungfrau

Die wankelmütige Meerjungfrau

 (4)
Erschienen am 14.01.2016
Knusper Knusper Morde

Knusper Knusper Morde

 (0)
Erschienen am 15.04.2016
Magier-Mord

Magier-Mord

 (0)
Erschienen am 16.03.2017
The Winter Witch

The Winter Witch

 (4)
Erschienen am 19.09.2013
The Silver Witch

The Silver Witch

 (1)
Erschienen am 21.04.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Paula Brackston

Neu

Rezension zu "Die Tochter der Hexe" von Paula Brackston

Magisch-düstere Hexenstory
ConnyKathsBooksvor 19 Tagen

Batchcombe, England, 1628: Fassungslos muss die junge Bess Hawskmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Kurz darauf findet Bess Zuflucht bei dem geheimnisvoll-faszinierenden Gideon Masters - nichtsahnend, dass Gideon sie bald zu einem dunklen Pakt zwingt.
Dorset, England, 2007: Elizabeth hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues und bescheidenes Leben aufgebaut. Ihre heilsamen Kräuter und Öle finden viel Zuspruch bei den Dorfbewohnern. In der schwatzhaften jungen Tegan findet Sie sogar einen Lehrling. Noch ahnt keiner, dass die freundliche Bess in Wahrheit eine unsterbliche Hexe und 384 Jahre alt ist. Doch die finsteren Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie einfach nicht los.

"Die Tochter der Hexe" stammt aus der Feder von Paula Brackston und ist der Auftakt ihres "Buch der Schatten" - Zweiteilers. Der Roman ist bereits 2008 im Original erschienen, wurde aber jetzt erst ins Deutsche übersetzt. Zum Glück! Denn das Debüt der englischen Autorin hat mir trotz kleinerer Abstriche viele spannende Lesestunden beschert.

Das Ganze wird in verschiedenen Zeit- und Erzählformen geschildert und spielt auf mehreren Zeitebenen. An den Schreibstil musste ich mich zwar erst ein wenig gewöhnen, doch schon bald flogen die Seiten nur so dahin.

Bess ist eine sympathische Figur, mit der ich durchweg mitgefühlt habe. Nach und nach erfahren wir mehr über ihre abenteuerliche und von Flucht geprägte Hexenvergangenheit. Über ihre Gabe des Heilens und ewigen Lebens und eine bekannte Melodie, die sie immer wieder verfolgt.  Über Magie, Liebe, Verlust und dunkle Künste. Wir reisen mit Bess nach Batchcombe, London und Flandern, wo dunkle und bewegte Zeiten auf sie warten. Dabei geht es teilweise richtig düster und schonungslos zu, mit einigen Horror- und Gruselmomenten. Mehr zu den historischen Stationen möchte ich aber nicht verraten.

Gideon als das personifizierte "Böse" ist auch interessant gezeichnet, wobei ich Bess' Hass auf ihn nicht ganz nachvollziehen kann. Das hätte die Autorin noch etwas genauer ausarbeiten können. Trotzdem hat mich die Handlung immer mehr in den Bann gezogen. Im packenden Showdown konnte ich das Buch dann kaum aus der Hand legen. Das Ende des ersten "Buches der Schatten" überrascht und ist offen für eine Fortsetzung, die bereits im Original erschienen ist. Ich hoffe, die deutsche Übersetzung lässt nicht allzu lange auf sich warten.

Insgesamt kann ich daher "Die Tochter der Hexe" empfehlen. Eine magisch-düstere und faszinierende Story über eine Hexe, die seit Jahrhunderten um die Welt wandert. Gute 4 Sterne von mir.

Kommentieren0
33
Teilen

Rezension zu "Die Tochter der Hexe" von Paula Brackston

Geniale Geschichte
Seelensplittervor einem Monat

Meine Meinung zum Roman:

Die Tochter der Hexe

Inhalt in meinen Worten:

Elizabeth wurde in eine Zeit hineingeboren, wo die Pest herrschte, wo kaum einer überlebte, und wenn ja, wurden die Frauen als Hexen verschrien. Ihre Mutter verlor alles und opferte sich dann für Elizabeth auf. Da beginnt also die Geschichte von ihr, doch was sie nicht weiß, der Bekannte ihrer Mutter ist nicht der, der er sein möchte und aus Unwissenheit begibt sie sich in die falschen Hände und daraus erfolgt, das sie unsterblich wird und stets auf der Flucht ist. Bis sie in unserer Zeit ankommt und dort auf ein junges Mädchen trifft, das ihr vielleicht helfen kann, primär möchte sie ihr aber helfen, denn das Mädchen ist einsam und irgendwie eine rastlose Seele, dank ihr lernt sie jedoch das ein Leben eine Aufgabe in sich trägt.

Was wird passieren, wenn Elizabeth von sich und ihrer Geschichte erzählt und wird sie erlöst werden?


Wie ich das Gelesene empfand:

Zu erst einmal finde ich diese Geschichte wirklich toll. Lebendig und warmherzig erzählt mir Elizabeth bis fast zum Ende was, wer und warum sie so ist, wie sie ist. Dabei hat sie so viel Wärme für andere und möchte sich für das Gute einsetzen, doch das ist gar nicht so einfach, denn es gibt ein Lied in ihrem Leben und wenn sie dieses Lied hört, dann weiß sie, sie muss fliehen. Eine Flucht die stets ihr Begleiter ist, denn sie muss sich jemanden stellen, doch der meint es nicht gut mit ihr.

Wie sie letztlich damit umgeht, darum geht es in diesem Buch. Dabei streife ich einerseits die Zeit der Pest und Hexenverbrennung, des ersten Weltkrieges und kurz davor eine Zeit wo die Chirurgie ihre Anfänge nimmt, auf spannende Weise werde ich also in drei Jahrhunderte entführt, die mir ihre raue und doch zugleich schöne Seite aufzeichnen.


Soundtrack:

Im Buch begleitet Elizabeth stets ein bestimmtes Lied, das Lied heißt Greensleeves und ich habe es mir in der Tat mehrfach angehört um sie zu verstehen und auch diese Tragik die in ihrer Geschichte steckt. Bewegend und berührend.


Charaktere:

Es gibt wenige Charaktere doch diese sind so ausgearbeitet und geformt das ich das Gefühl habe direkt mit ganz vielen Charakteren Kontakt zu haben. Elizabeth ist die Erzählerin, die mir ihre Geschichte erzählt, warum sie ihre Schwester und ihren Vater verlor, was mit ihrer Mutter geschah, wer Gideon – der Bösewicht der Geschichte – ist und dann noch ein junge Frau in ihr Leben lässt, die letztlich ihre Verbündete werden könnte.

Gesamt also wenig an Charakteren doch dafür warmherzig, lebendig und authentisch erzählt.


Schreibstil:

Das Buch wird von Elizabeth in einer Art Tagebuch dargestellt, so lese ich aus ihren Augen was ihr Widerfahren ist, wie viel Stärke, Mut und Tatendrang sie doch hatte. Am meisten imponierte mir jedoch wie stark mich die Autorin in die Zeiten, in der sie ihre Protagonisten so schickte, einfangen konnte und wie stark sie mich allein durch ihre Sprache fesseln konnte.

Das Buch ist einfach zu lesen – zumindest empfand ich es so – die Sprache war spannend und toll dargestellt.  Dank der Erzählweise hatte ich übrigens die Gegend und Orte förmlich vor den Augen und bewegte mich in der Welt von Elizabeth.


Spannung:

Ich war an diesem Buch förmlich irgendwann geklebt und kann nur sagen, wow was für eine tolle Geschichte. Nicht nur weil es toll erzählt ist, oder gar die Zeitenwechsel die wirklich leicht gemacht waren, sondern auch die Zeiten und die Erlebnisse haben mich enorm gefesselt. So las ich von dem schlimmsten Verbrecher in England, von einer grausamen Krankheitszeit und letztlich vom ersten Weltkrieg, der auch nicht einfach war.


Empfehlung:

Für mich ist es eines der Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand geben möchte, die Erzählweise, die Spannung und die authentische Charaktergestaltung ist einfach toll gewesen.

Weswegen ich euch das Buch empfehlen möchte. Warum es erst ab 16 Jahren sein soll, war mir nicht ganz klar, vielleicht weil es doch nicht ganz so harmlos ist, denn Krieg ist nicht ohne, oder weil zu viele sterben, ich weiß es nicht, aber eigentlich ist dieses Buch ein Jugendbuch das aber für jedes Alter wunderbar lesbar ist.


Bewertung:

Ich gebe der Geschichte fünf Sterne die mich so unfassbar berührte und auch in Zeiten entführte, in denen ich selten unterwegs bin.

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Die Tochter der Hexe" von Paula Brackston

Weder Top noch Flop
verruecktnachbuechernvor einem Monat

Bess Hawksmith lässt sich 2007 in einer ruhigen Ortschaft nieder. Hier baut sie sich ein neues Leben auf. Durch den Verkauf ihrer pflanzlichen Mittel kann Bess gerade so ihre Miete bezahlen, aber es reicht ihr, denn sie liebt ihre Arbeit und sie liebt es mit ihren Mitteln Menschen zu helfen. Doch Bess könnte noch viel mehr, als nur mit Pflanzen zu helfen. 
Dieses Leben ist nicht das Erste, welches sie sich aufbaut. Nachdem im Jahr 1628 ihre Mutter als Hexe verurteilt wird, folgt sie ihrem letzten Wunsch und geht zu Gideon Bess, einen Schwarzmagier. 
Nun holt ihre gemeinsame Vergangenheit sie ein. 

Ich liebe das Cover und ich finde der Klappentext verspricht viel. Wie lebt eine Hexe in unserer heutigen Zeit?

Bess zieht mit ihren 384 Jahren nach Dorset und macht keinen Gebrauch mehr von ihrer Magie. Doch ihr Leben ändert sich, als sie beschließt einem Mädchen aus dem Dorf eine Leherin zu sein und sie in ihre Künste einzuweihen. 

Der Schreibstil lässt sich gut lesen. Von der ersten Seite an war ich mitten drinnen. Mir gefiel es, dass die Geschichte in der Zeit springt. Man trifft auf Bess zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens und erfährt, warum sie in der Gegenwart so handelt.
Neben dem Schreibstil konnten mich auch die Charaktere überzeugen. Sie sind authentisch, realistisch und ich konnte eine Beziehung zu ihnen aufbauen. 
Besonders klasse fand ich das junge Mädchen Tegan. Sie bringt frischen Wind in das Leben von Bess.

Das Ende konnte mich nicht überzeugen. Ich war regelrecht schockiert. 

Das Buch ist für mich weder Top noch Flop. Es befindet sich im guten Mittelfeld, denn der Plot ist gut, es hat leider aber einige Schwächen und Lägen. 

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Schreibt auch als: P. J. Brackston

Paula Brackston im Netz:

Community-Statistik

in 180 Bibliotheken

auf 71 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks