Paula Daly Die Schuld einer Mutter

(41)

Lovelybooks Bewertung

  • 45 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 26 Rezensionen
(17)
(16)
(5)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Schuld einer Mutter“ von Paula Daly

Sie ist verschwunden. Und es ist deine Schuld. Lucinda war in deiner Obhut, als es passierte. Jetzt wurde sie entführt, wie das Mädchen davor, das gerade noch lebend entkam. Lucinda wird nicht so viel Glück haben. Du musst sie finden. Sonst wirst du dir nie verzeihen. Und die anderen auch nicht. Lisa Kallisto ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen. Die Polizei vermutet, dass Lucinda einem Vergewaltiger in die Hände fiel, der zuvor bereits eine Schülerin in seine Gewalt gebracht hatte. Um ihr Versagen wieder gutzumachen, macht sich Lisa auf die Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen, welch brisanten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle sie auf die Spur kommt … Der Roman erschien im Juni 2015 unter dem Titel "Der Mädchensucher" als Taschenbuch im Goldmann Verlag.

Spannend, ein richtiger Pageturner.

— tinydancingdoll
tinydancingdoll

Ein sehr spannendes Buch voller Überraschungen. Lässt sich kaum aus der Hand legen. Eine ganz klare Leseempfehlung!

— MissRichardParker
MissRichardParker

Tolle und spannende Geschichte die mit der Zeit immer mehr aufdeckt was wirklich hinter den Familien steckt, konnte es nicht mehr weglegen.

— Buecherseele79
Buecherseele79

wunderbar .. spannend .. klasse!

— dieFlo
dieFlo

Spannend geschrieben!

— Teddybaer66
Teddybaer66

Ein Buch für verregnete Sonntage, nicht spannend aber entspannend.

— MIMI2014
MIMI2014

Kein Thriller - trotzdem lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Lässt sich gut lesen, aber so richtig spannend ist das Buch leider nicht. Der Anfang hat sich sehr gezogen.

— Lrvtcb
Lrvtcb

Ein "weiblicher" Thriller, der jeder Mutter schlaflose Nächte bereiten wird. Einfach genial!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

Redemption Road - Straße der Vergeltung

Großartig geschrieben und hochspannend, rasant. Ein Thriller-Highlight.

Nisnis

Kreuzschnitt

Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein wirklich gelungenes Debüt

    Die Schuld einer Mutter
    Aurora

    Aurora

    01. January 2016 um 13:05

    Als ich dieses Buch völlig unerwartet per Post bekam, ist mir als Erstes das phantastische Cover ins Auge gesprungen. Eigentlich las ich zu diesem Zeitpunkt noch ein anderes Buch, aber »Die Schuld einer Mutter« hat so sehr danach geschrien gelesen zu werden, dass ich es doch sofort zur Hand nehmen und das andere zur Seite legen musste. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt, die Cliffhanger, mit denen die Kapitel oftmals enden - teilweise sogar mit anschließendem Szenenwechsel -, ließen mich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist vor allem zu Beginn sehr dicht und die Stimmung einfach unglaublich. Zwischenzeitlich flaut das zwar etwas ab, dennoch blieb die Neugier bestehen, was mit Lucinda, dem verschwundenen Mädchen, passiert ist. Zum Schluss wird mehr als nur ein Geheimnis aufgedeckt und die gesamte Handlung bekommt ein völlig neues Gesicht. Die Handlung an sich wird aus zwei, genauer gesagt sogar aus drei Sichtweisen geschrieben. Zum einen in der Ich-Form aus der Sicht von Lisa, der alle, einschließlich sie selbst, die Schuld an Lucindas Verschwinden geben. Zum anderen aus der Sicht von Joanne, die als Polizistin die Ermittlungen leitet. Ihre Kapitel sind in der Erzählerform geschrieben. Genauso die kurzen Passagen zwischen den Kapiteln, die bruchstückhaftes Handeln des Entführers widergeben. Alles in allem hat mir dieses Buch - oder das Debüt muss man ja in diesem Fall sagen - wirklich sehr gut gefallen und ich bin schon total gespannt auf weitere Bücher dieser Autorin.

    Mehr
  • Spannend bis zum Schluss

    Die Schuld einer Mutter
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    03. June 2015 um 09:02

    Lisa Kallisto führt ein stressiges Leben. Ihre 3 Kinder halten Sie auf Trab, der Job im Tierheim ist anstrengend und auch finanziell müssen Sie und Ihr Mann Joe ständig zurückstecken. Kein Wunder, ist Lisa einfach oft überfordert und bewundert Ihre beste Freundin Kate, die Ihr Leben so toll im Griff hat. Doch dann verschwindet Kates Tochter Lucinda spurlos. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Lisa auf Sie hätte aufpassen sollen.  Lisa macht sich grausame Vorwürfe und die Schuld erdrückt sie fast. Doch je länger Lucinda verschwunden bleibt, desto mehr Dinge kommen ans Licht, die niemand so erwartet hätte... Ich habe ehrlich gesagt kaum irgendwelche Erwartungen an dieses Buch gehabt. Darum freute es mich umso mehr dass ich so positiv überrascht wurde. Das Buch lässt sich super schnell lesen, da der Schreibstil sehr flüssig und angenehm ist. Die Geschichte wird von 3 verschiedenen Personen erzählt, dadurch wird die Spannung stets aufrecht erhalten. Immer wieder kommen unvorhersehbare Wendungen ans Licht, die ich nie erwartet hätte. Mir gefiel dieses Buch wirklich sehr und ich kann es absolut weiterempfehlen!

    Mehr
  • Die Schuld einer Mutter von Paula Daly

    Die Schuld einer Mutter
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    01. April 2015 um 14:35

    Man lernt Lisa Kallisto kennen, Mutter von 3 Kindern, heillos überfordert mit Haushalt, Erziehung, Job im Tierheim, ihr Mann ist Taxifahrer, das Geld sitzt nicht so locker wie zum Beispiel bei ihrer Freundin Kate. Die Freundin von ihrer Tochter hätte bei ihnen übernachten sollen, durch eine Erkrankung von Lisas Tochter fällt dieser "Fehler" erst gar nicht auf. Bis eines Morgens rauskommt das Lucinda verschwunden ist und Lisa angegeben hatte die Aufsicht plus Übernachtung zu übernehmen. Zum Zeitpunkt von Lucindas Verschwinden taucht ein Vergewaltiger in der Stadt auf der kleine Mädchen beobachtet, entführt und vergewaltigt. Nur durch Zufall konnte ein Opfer entkommen. Lisa macht sich natürlich grosse Vorwürfe, hält sich für eine schlechte Mutter und Freundin und bewundert weiterhin ihre Freundin Kate die ihr an der Entführung keinerlei Schuld gibt. Dafür erfährt Lisa von der restlichen Familie wie sehr sie Lisa dafür hassen und büßen lassen. Was mir an diesem Buch sehr gut gefällt- Lisa arbeitet, hat 3 Kinder und angelt sich von Tag zu Tag, immer das Gefühl zu versagen und eine schlechte Mutter zu sein. Sie vergleicht sich ständig mit ihrer Freundin Kate die alles besitzt, alles im Leben schafft, aber vergisst das Kate "nur" Hausfrau und Mutter ist, keiner Arbeit nachgehen muss.....was manche Leute von Lisa halten wird ihr jeden Tag bewusst. Auch spannend ist das Buch weil es aufzeigt- nur weil eine äusserliche Fassade perfekt erscheint, muss es im Inneren nicht auch so aussehen. Ein Buch mit vielen unbekannten aber spannenden Wendungen. Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Die Schuld einer Mutter von Paula Daly

    Die Schuld einer Mutter
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    01. April 2015 um 13:31

    Man lernt Lisa Kallisto kennen, Mutter von 3 Kindern, heillos überfordert mit Haushalt, Erziehung, Job im Tierheim, ihr Mann ist Taxifahrer, das Geld sitzt nicht so locker wie zum Beispiel bei ihrer Freundin Kate. Die Freundin von ihrer Tochter hätte bei ihnen übernachten sollen, durch eine Erkrankung von Lisas Tochter fällt dieser "Fehler" erst gar nicht auf. Bis eines Morgens rauskommt das Lucinda verschwunden ist und Lisa angegeben hatte die Aufsicht plus Übernachtung zu übernehmen. Zum Zeitpunkt von Lucindas Verschwinden taucht ein Vergewaltiger in der Stadt auf der kleine Mädchen beobachtet, entführt und vergewaltigt. Nur durch Zufall konnte ein Opfer entkommen. Lisa macht sich natürlich grosse Vorwürfe, hält sich für eine schlechte Mutter und Freundin und bewundert weiterhin ihre Freundin Kate die ihr an der Entführung keinerlei Schuld gibt. Dafür erfährt Lisa von der restlichen Familie wie sehr sie Lisa dafür hassen und büssen lassen. Was mir an diesem Buch sehr gut gefällt- Lisa arbeitet, hat 3 Kinder und angelt sich von Tag zu Tag, immer das Gefühl zu versagen und eine schlechte Mutter zu sein. Sie vergleicht sich ständig mit ihrer Freundin Kate die alles besitzt, alles im Leben schafft, aber vergisst das Kate "nur" Hausfrau und Mutter ist, keiner Arbeit nachgehen muss.....was manche Leute von Lisa halten wird ihr jeden Tag bewusst. Auch spannend ist das Buch weil es aufzeigt- nur weil eine äusserliche Fassade perfekt erscheint, muss es im Inneren nicht auch so aussehen. Ein Buch mit vielen unbekannten aber spannenden Wendungen. Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Die Schuld einer Mutter

    Die Schuld einer Mutter
    Engelchen07

    Engelchen07

    22. March 2015 um 16:57

    Lisa Kallisto ist Mutter von drei Kindern. Ein  Job im Tierheim und die Familie läßt Lisa jeden Tag viel Stress haben, was Lisa leider auch immer mal wieder einiges vergessen läßt…. Doch kann es tatsächlich sein, dass Lisa vergessen hat dass Lucinda, die Tochter ihrer Freundin Kate, bei ihr übernachten sollte. Jetzt ist Lucinda verschwunden und Lisa macht sich riesen Vorwürfe. Hoffentlich ist Lucinda nichts passiert. Keiner glaubt so recht daran, da vor kurzer Zeit erst in der Gegend ein gleichaltriges Mädchen verschwunden ist und mehrfach vergewaltigt wurde…. Das Buch ist recht spannend geschrieben. Die verschiedenen Erzählweisen macht es einem einfach, die verschiedenen Perspektiven gut zu unterscheiden. Der Schreibstil ist einfach gehalten, somit kann man der Erzählung sehr gut folgen.

    Mehr
  • Klasse!

    Die Schuld einer Mutter
    Igela

    Igela

    30. January 2015 um 09:41

    Lisa Kallisto ist Mutter von drei Kindern und arbeitet Vollzeit in einem Tierheim. Erschöpft kämpft sie sich durch ihre Tage, die angefüllt sind mit Pflichten , Arbeit und Familie . Eines Tages vergisst sie, dass Lucinda , die beste Freundin ihrer 13 jährigen Tochter Sally bei ihnen übernachten sollte. Als sie es bemerkt, ist das Mädchen spurlos verschwunden. Lisa macht sich grosse Vorwürfe , zumal die Mutter von Lucinda ihre beste Freundin ist. Kurz vor Lucinda ist schon ein Mädchen entführt worden ....hat der selbe Täter wieder zugeschlagen? Als Mutter habe ich von Anfang an , mit der mir sehr sympathischen Lisa Kallisto , mitgefühlt. Ich habe  mich gefragt  : Könnte mir das auch passieren ? Was würde ich tun?  Die Geschichte ist so realitätsnah beschrieben , dass sie mir Gänsehaut beschert hat. Der Schreibstil ist klasse ! Längen oder langatmige Einführung gibt es hier nicht. Ich bin durch das Buch geflogen und habe am Schluss wieder mal festgestellt: Es ist selten so , wie man denkt. Ich liebe Geschichten, die mich gegen Schluss überraschen. In "Die Schuld einer Mutter " war das der Fall!

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    04. November 2014 um 18:50
  • Hat sie versagt?

    Die Schuld einer Mutter
    dieFlo

    dieFlo

    Ein Tag wie der andere, Stress pur, Kinder da hin schaffen, Haus putzen und ..... keine Zeit für irgendetwas anderes haben. Lisa ist im Stress ...... als sie erfährt, dass Lucinda, die Tochter ihrer Freundin verschwunden ist, ist sie geschockt und dann fällt es ihr ein. Sie sollte bei ihnen sein .... sie sollte bei ihnen schlafen, aber über die Erkrankung der Tochter, über den Stress im Alltag hat sie es vergessen. Wertvolle Zeit ist weg und Lisa ist geschockt. Sie ist schuld. Wo ist Lucinda - ist sie in den Fängen eines Vergewaltigers? Schon vor einiger Zeit verschwand ein Mädchen .. Sie muss handeln. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ob sie es noch schafft oder ob er schon ein neues Opfer hat? Das Buch begeistert, zieht dich in seinen Bann und lässt dich nicht schlafen. Bis du weißt, dass .... du vielleicht ganz anders denken solltest, als du denkst ... Ein Thriller, wie er sein muss - spannend, Gänsehaut entstehend .... und du musst fast ohnmächtig weiterlesen ,-) - eben weil du wissen willst ....

    Mehr
    • 2
  • Die Schuld einer Mutter

    Die Schuld einer Mutter
    mamenu

    mamenu

    28. August 2014 um 23:20

    Zum Buch Lisa Kallisto,heillos überforderte Mutter dreier Kinder,ist verzweifelt:Lucinda,eine Freundin ihrer Tochter,ist spurlos verschwunden dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen,denn es war geplant,dass sie die Nacht bei den Kallistos verbringt. Doch Lucinda ist offenbar schon am Vortag verschwunden,was niemand bemerkte.Da kurz zuvor bereits eine andere Schülerin entführt und vergewaltigt wurde,vermutet die Polizei,dass Lucinda demselben Täter in die Hände fiel.Für die Eltern des Mädchens und für Lisas Familie beginnt ein Albtraum.Um Versagen wiedergutzumachen,macht sich Lisa auf die verzweifelte Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen,welch gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle und ihrer engsten Vertrauen sie dabei auf die Spur kommt. Meine Meinung  Eigentlich fand ich den Klapptext schon sehr Spannennend, was am Anfang auch noch sehr gut rüber kam. Leider hielt sich die Spannung nicht im ganzen Buch. So wurden einige stellen im Buch einfach nur Langatmig und zäh, wo ich schon manchmal gedacht habe, das ist doch kein richtiger Thriller. Lisa finde ich in dieser Geschichte schon sehr chaotisch. Sie macht für mich den Eindruck, das sie ihren Alltag nicht richtig Organisieren kann. Eigentlich hat sie zu viel um die Ohren, sodass sie mir eigentlich schon echt Leid tut. Doch, durch ihre Chaotische Art wurde sie mir irgendwie auch sympathisch in der Geschichte und ich habe doch etwas mit ihr gelitten. Leider kann ich hier nicht behaupten, das es ein Thriller ist. Ich würde es eher als Drama bezeichnen, da mir echt die Spannung gefehlt hat. Das ende fand ich dann auch nicht ganz so gut, da sich hier die Ereignisse sehr überschlagen. Ich bin dann mit dem Lesen nicht so nachgekommen und manches war für mich dann doch nicht nachvollziehbar. Für mich gab es hier doch einige zu viele Zufälle, die mir nicht ganz glaubwürdig erscheinen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht sodass man gut in die ganze Geschichte reinkommt, nur leider habe ich mir doch einiges vom Klapptext versprochen was sich leider für mich nicht erfüllt hat. Man wünscht sich dann doch auch schnell wieder raus aus dieser Story.

    Mehr
  • Kein Thriller - trotzdem lesenswert!

    Die Schuld einer Mutter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2014 um 11:34

    Lisa ist dreifache Mutter, arbeitet in einem Tierheim und ist recht überfordert mit ihrem unstrukturierten und chaotischen Alltag. Ihre Freundin Kate ist das komplette Gegenteil, die perfekt organisierte Mutter und Hausfrau, die sich um ihre beiden Kinder hingebungsvoll kümmert. Kates Lucinda soll nach der Schule bei Lisas Tochter Sally übernachten, doch Sally ist krank, geht nicht zur Schule, sodass die Übernachtung nicht stattfindet. Beide Mütter gehen davon aus, dass Lucinda bei der jeweils anderen ist. So wird erst am folgenden Tag klar, dass Lucinda verschwunden ist und Lucinda ist nicht das erste Mädchen, das verschwunden ist. Das andere Mädchen wurde vergewaltigt und wieder freigelassen. Lisa gibt sich natürlich die Schuld am Verschwinden des Mädchens und es treten noch weitere Geheimnisse zu Tage, die die Lage weiter verschärfen… Das Buch wird als Thriller beworben und das ist es schlichtweg nicht! Vielmehr handelt es sich um ein Drama und liest man es als solches hat man über weite Strecken auch sein Vergnügen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, sodass sich das Buch sehr gut und schnell lesen lässt. Da die Geschichte aus drei Perspektiven geschildert wird, wird es auch selten langweilig. Die verschiedenen Charaktere sind gut und stimmig dargestellt und geben im gesamten eine interessante Mischung ab. Während es zu Beginn noch recht spannend war, folgte in der Mitte ein kleines Tief mit der einen oder anderen langatmigen Passage. Am Schluss gab es leider sehr viele schnelle Überraschungen und Wendungen, die viel zu schnell durchgehechelt worden sind. Außerdem gab es den einen oder anderen Zufall zu viel… Ein Buch, dass sich mit dem Thema Schuld, sowie dem Bild der heilen Familie widmet. Was ist erlaubt, um dieses Bild aufrecht zu erhalten? Insgesamt ist es lesenswert! Als Drama hätte ich vier vllt. sogar 4,5 Sterne vergeben, als Thriller nur drei, macht insgesamt 3,5 Sterne. Eigentlich zu wenig für ein Buch, dass ich kaum aus den Händen legen konnte.

    Mehr
  • subtile Spannung bis zum überraschenden Ende

    Die Schuld einer Mutter
    robbylesegern

    robbylesegern

    07. June 2014 um 10:34

    Dieses Buch hat mich zwei Tage meines Lebens gekostet, die ich aber keine Sekunde bereue. Ein Psychothriller, der einen von Anfang an gefangen nimmt, auf blutige Szenen verzichtet und doch so eine subtile Spannung aufbaut, dass es unmöglich ist das Buch vor seinem Ende zur Seite zu legen. Lisa Kallisto ist dreifache Mutter und arbeitet, wie ihr Mann Joe, ganze Tage. Wer diese Situation kennt, weiß, dass dies aufreibt, dass man sich oft müde und überfordert fühlt und schon mal die eine oder andere Sache vergisst. So geht es auch Lisa, die die Freundin ihrer Tochter bei sich übernachten lassen will, damit sie zusammen ein Referat ausarbeiten. Die Übernachtung findet aber nicht statt, da Sally krank wird und gar nicht in die Schule geht .Da hört sie plötzlich, dass Lucinda, Sallys Freundin , vermisst wird. Es wird vermutet, dass sie das zweite Vergewaltigungsopfer eines Täters ist, der in der Gegend schon einmal zugeschlagen hat. Lisa macht sich fürchterliche Vorwürfe, da sie Lucindas Mutter Kate nicht davon erzählt hat, dass Lucinda gar nicht bei Ihnen übernachtet hat und sie sich in Sicherheit gewähnt hat, dass Lucinda bei ihnen ist. Wie kann sie dies je wieder gut machen. Lisa ist total verzweifelt. Lässt der Täter Lucinda wieder frei, wie er es beim ersten Opfer getan hat? Die Zeit vergeht, aber Lucinda taucht nicht wieder auf. Dieses Buch greift Themen auf, die so meines Wissens noch in keinem Thriller verarbeitet wurden. Die Kunst des Mutterseins Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen, sich einzugestehen nicht perfekt zu sein und dabei noch ein gutes Gewissen zu haben. Welche Belastungen dies mit sich bringt, wissen sicher viele. Dass dabei mal etwas vergessen wird, man auch mal eine Fertigpizza auf den Tisch stellt, weil man weder die Zeit hatte einzukaufen, noch Lust hat sich hinzustellen und alles frisch zuzubereiten, versteht jeder. Aber auch Fragen der Kinder werden manchmal einfach nur mit einem Mmm beantwortet und manches wird auch vergessen .So ergeht es auch Lisa in diesem Buch und sie macht sich gehörige Vorwürfe, weil die Mutter der vermissten Lucinda nämlich eine perfekte Mutter und zudem noch ihre Freundin ist. Sie vergisst allerdings dabei, dass Kate nicht arbeitet für ihren Lebensunterhalt, sondern in einer mehr als gut situierten Familie lebt. Denn das ist auch ein wunder Punkt bei Lisa, sie fühlt sich den meisten Anwohnern dieser guten Wohngegend unterlegen, was ihnen manche Leute auch sehr deutlich machen. Dass die Geschichte dann allerdings viele dieser ja so gut organisierten und überbehüteten Familien in Frage stellt, hat mir gut gefallen. Auch das hier bewusst auf brutale Szenen und Blutvergießen verzichtet wird, macht nicht nur das Besondere bei diesem Buch aus, sondern hat bei mir zu vielen Pluspunkten geführt, da die Kriminalität Kindern gegenüber eine sehr sensible Sache ist, auch beim Leser. Paula Daly aber zeigt, dass es trotzdem zu einem gelungenen Spannungsaufbau kommen kann, allein dadurch, dass man den Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und Themen aufnimmt, die sich gut für einen Thriller eignen, wie Schuld und das Streben nach Perfektionismus. Mich hat das Buch dieser Autorin überzeugt, die Figuren agierten und reagierten nachvollziehbar. Es waren Figuren zum Anfassen und Gott sein Dank nicht perfekt.

    Mehr
  • Gute Ansätze, die an der Umsetzung scheitern

    Die Schuld einer Mutter
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    20. May 2014 um 08:46

    Gibt es etwas schlimmeres für eine Mutter ,als wenn die eigene Tochter verschwindet? Nein, aber fast genauso schlimm :wenn die Tochter der besten Freundin spurlos verschwindet, während die beste Freundin Ihre Tochter in der sicheren Obhut von einem selbst  wähnte. Genau das geschieht Lisa Kallisto. Eigentlich hätte die Tochter Ihrer besten Freundin die Nacht in Ihrem Haus  verbringen sollen. Erst als sie von dem verschinden Lucindas erfährt, fällt Lisa ein, was sie in Ihrem zur Zeit mit privaten und beruflichen Stress prall gefüllten Leben völlig vergessen hat: die Tochter Ihrer besten Freundin ist nicht wie vereinbart nach der Schule zu Ihr gekommen. An eine zufälliges Verschwinden denkt Niemand, da erst einige Tage zuvor ein anderes Mädchen ,zwar lebend, aber missbraucht und völlig verstört ,aufgefunden wurde. Von tiefen Schuldgefühlen geplagt  macht sich Lisa Kallisto schließlich selbst auf die Suche nach Lucinda. Während die Polizei weiterhin im Dunkeln tappt, muss Lisa schließlich erkennen, dass das perfekte Leben Ihrer besten Freundin starke Risse bekommen hat. Ich war von Anfang an sowohl von dem Cover als auch von der Handlung des Thrillers sehr angetan. Die Geschichte zweier Bester Freundinnen, die durch das spurlose Verschwinden der Tochter der Einen,sowie das Versagen der Anderen auf eine harte Probe gestellt wird, schien vielversprechend. Durch die femininen Figurenkonstellation dürfte Paula Dalys Thriller vor allem weibliche Leserinnen ansprechen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich männliche Leser in der Gedankenwelt der Hauptcharaktere wiederfinden bzw. sich mit Ihnen identifizieren können. Da das verschwinden einer Tochter im Vordergrund steht, denke ich, dass vor allem Mütter sich in die Situation der Hauptcharaktere hineinversetzen können. Paula Daly spricht in Ihrem Debüt das brisante, aber leider dennoch immer wieder aktuelle Thema des Kindesmissbrauches an.  Leider wird sie meiner Meinung nach diesem Thema nicht gerecht. Zwar erfährt der Leser durch die gedanklichen Einblenden des Entführers einen tiefen Einblick in die kranke Gedankenwelt eines Sexualstraftäters, doch leider treten diese Einblenden viel zu oft und allzu schnell hinter dem Alltag der zwei Mütter zurück. Wo wir auch schon bei meinem nächsten Kritikpunkt sind: Leider geht Paula Daly für meinen Geschmack viel zu sehr auf die alltäglichen Probleme von Müttern und Hausfrauen ein, was nach einigen Seiten nur noch nervt. Hier hätte ich mir wirklich weniger Klischees und mehr Tiefgang gewünscht. Abwechslung versucht die Autorin zwar durch die zwei krassen, im völligen Gegensatz zueinander stehenden Leben der zwei Freundinnen zu schaffen, was allerdings leider nur Ansatzweise gelingt. Ansatzweise nimmt man als Leder auch die Gesellschaftskritik des Thrillers war, die sich vor allem in der überlasteten Mutter Lisa und zum Anderen in zwei scheinbar perfekten Leben Ihrer Freundin und deren Schwester wiederspiegelt. Das Ende ist zwar überraschend, kann mich allerdings über den schlechten Fortgang, der am Anfang vielversprechenden  Handlung nicht genügend hinweg trösten. Ein Thriller mit Potential, welches leider nur un genügend ausgeschöpft wurde. Das es sich laut dem publizierenden Verlag um das Thriller-Debüt des Jahres handeln soll, lässt mich auf die noch folgenden Publikationen des Verlages in diesem Jahr eher mit einem bangen Auge blicken. 

    Mehr
  • Super Buch

    Die Schuld einer Mutter
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    15. April 2014 um 17:41

    Genau die Art Bücher die ich wirklich gerne lese. Gleich zu beginn lernt man alle wichtigen Protagonisten kennen und jeder hat so seine Eigenarten, fand aber die Charaktere toll ausgereift und nicht nur oberflächlich ausgedacht. Lucinda ist verschwunden und Lisa macht sich totale Vorfürfe und bleibt auch von den Vorwürfen anderer nicht verschont. Das Buch liest sich wunderbar flüssig, man kann in einigen Kapiteln auch aus der sicht des Vergewaltigers lesen. Fand ich auch interessant, war aber nicht besonders spektakulär. Die Suche nach dem vermissten Mädchen läuft und auch andere Mädchen sind/waren verschwunden und hier beginnt die Autorin einen regelrecht aufs Glatteis zu führen und legt einige falsche Fährten, ich bin auf jede reingefallen und war fast sicher den Täter zu wissen. War aber nicht so, was mir dann so ziemlich zum Ende aufgefallen ist denn irgendwann weiß man dann wie das alles zusammenhängt und sich zugetragen hat. Die Auflösung war schon ein kleiner Schock, für mich aber nicht so der große Knaller, ich fand das Ende dann doch leider ein bisschen Fad, aber trotzdem alles in allem ein Buch welches wahnsinnig spannend und auf jeden Fall lesenswert ist.

    Mehr
  • Fessende Geschichte

    Die Schuld einer Mutter
    nodi

    nodi

    14. April 2014 um 13:49

    Die dreizehnjährige Lucinda wird vermisst. Die Schuld daran gibt sich Lisa Kallisto, die Mutter von Lucindas bester Freundin. Lucinda hätte bei ihnen übernachten sollen, kam aber dort nicht an. Da Lisa als dreifache Mutter und Leiterin eines Tierheims total überfordert ist, vergaß sie es, Lucindas Mutter darüber zu informieren. Der Thriller hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt. Ein Kind ist verschwunden, nicht das Erste aus der Gegend, da ist Spannung schon vorprogrammiert. Der Leser begegnet auf der Suche nach dem Entführer völlig unterschiedlichen Protagonisten. Vor allem die Hauptprotagonistin Lisa erscheint sehr menschlich und sympathisch, manchmal aber auch leicht chaotisch in ihrem Denken und Handeln. Der Thriller lässt sich leicht und verständlich lesen und gibt dem Leser immer wieder Rätsel, auf der Suche nach Lucinda und ihrem Entführer, auf. Die Autorin erzählt aus wechselnden Perspektiven, aus Lisas Sicht, aus der Sicht der zuständigen Ermittlerin und manchmal auch des Entführers. Dies wirkt sehr authentisch und hält die Spannung aufrecht. Mein einziger Kritikpunkt sind die vielen Zufälle die zum Schluss zur Aufklärung führen, dies erscheint etwas unrealistisch. Trotzdem hat mir der Thriller sehr gut gefallen, er hat mich mit seiner Handlung gefesselt und ich fühlte mich bis zum Schluss gut unterhalten.

    Mehr
  • Fessende, gut durchdachte Handlung

    Die Schuld einer Mutter
    Girdie

    Girdie

    10. April 2014 um 11:10

    „Die Schuld einer Mutter“ ist das Debüt der englischen Autorin Paula Daly. Das Cover ist dunkel gestaltet, passend zu diesem Psychothriller, der den Leser hineinzieht in den Albtraum einer überforderten Mutter. Im oberen Bilddrittel wird der dunkle Hintergrund überstrahlt durch eine weiße Seerose, die sich blutrot im Wasser spiegelt. Seerosen symbolisieren von alters her Reinheit und Keuschheit. Sie stehen für die jungen Mädchen in diesem Roman, die zu unschuldigen Opfern werden. Die Leiterin des örtlichen Tierheims Lisa Kallisto, Mutter von drei Kindern, ist schockiert als sie erfährt, dass die 13jährige Lucinda, beste Freundin ihrer gleichaltrigen Tochter Sally, verschwunden ist. Erst vor kurzem wurde ein Mädchen im gleichen Alter entführt und einige Zeit später vom Täter wieder freigelassen, nachdem er sich an ihr vergangen hat. Lucinda sollte eigentlich nach der Schule mit Sally zu ihr nach Hause kommen. Doch Sally war krank und Lisa hat vollkommen vergessen, das Mädchen von der Schule abzuholen! Nur darum konnte die Entführung stattfinden! Lisas Schuldgefühle sind groß, vor allem weil es ausgerechnet diese Familie getroffen hat. Denn ihnen gegenüber fühlt sie sich bereits schuldig durch ein anderes verschwiegenes Ereignis, das mehrere Jahre zurück liegt. Getrieben von ihrem schlechten Gewissen schließt sie sich gemeinsam mit ihrem Mann Joe den Suchtrupps an. Und plötzlich scheint es so, als ob sie die Chance erhält, ihre Schuld wieder gutzumachen … Der Thriller beginnt mit einem kursiv gedruckten Text, der den Blick auf den Täter richtet, während er nach einem Opfer Ausschau hält. Immer wieder werden die Kapitel von weiteren Einschüben unterbrochen und der Leser glaubt sich der Lösung des Falls näher wie die handelnden Personen. Die Kapitel sind aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben. Einerseits erzählt Lisa Kallisto die Ereignisse aus ihrer Sicht. So erhält der Leser die Gelegenheit an ihren Gedanken und Gefühlen teilzuhaben und vor allem erfährt er dadurch von der verschwiegenen Begebenheit in Lisas Leben. Andererseits setzt die Geschichte den Fokus auf Detective Constable Joanne Aspinall in einer allwissenden Erzählweise. Joanne ist vor Ort aufgewachsen und bringt ihre ganz eigenen Probleme mit in den Alltag als Polizistin. Anders wie diese beiden Frauen, geht die Mutter von Lucinda keiner geregelten Arbeit nach, sondern kümmert sich hauptsächlich um ihren Haushalt und die Kinder. Sie zeigt ein auffallend großes Verständnis für die Zerstreutheit von Lisa, die zur Entführung ihrer Tochter führte. Lisa ist dieses Mitgefühl beinahe unangenehm, denn ihr Selbstwertgefühl lässt es nicht zu, dass ihr andere ihre Schuld erleichtern wollen. Vor allem berufstätige Frauen mit Kind werden diesen Thriller beklemmend finden, da Lisa den eigenen Alltag wiederspiegelt. Kaum jemand wird von sich sagen können, dass er nicht schon mal einen Termin vergessen hat. Die Auswirkungen, wie sie in diesem Buch beschrieben werden, sind fatal. Doch die Autorin spielt auch mit der Wahrnehmung des Falls durch die Öffentlichkeit. Die Charaktere in dieser abgeschlossenen Ortsgemeinschaft haben eine bestimmte Erwartungshaltung in Bezug auf den Täter. Und auch der Leser wird diese sicher einnehmen. Die Spannungskurve ist von Beginn an hoch, da man immer damit rechnet, dass der Täter sich weitere Opfer suchen wird und man hofft, dass dieser vorher gefunden wird. Die Anteilnahme des Lesers mit den Familien der Opfer wird verstärkt dadurch, dass die Handlung in der Vorweihnachtszeit spielt, die geprägt ist durch die Vorbereitungen und Freude auf das naheliegende Familienfest. Durch geschickte Wendungen stieg bei diesem unblutigen Thriller nicht nur zum Schluss die Spannung nochmal an, sondern erreichte auch ein unerwartetes Ende. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die Charaktere haben mich überzeugt und  ich konnte mich gut in ihre Handlungsweisen hineinversetzen. Mich hat die Story gefesselt und zum schnellen Lesen bewegt. Gerne gebe ich dazu eine Empfehlung an Leser von Psychothriller.

    Mehr
  • weitere