Stiefmutter

von Paula Daly 
4,0 Sterne bei11 Bewertungen
Stiefmutter
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Oriass avatar

Spannend, kaum aus der Hand zu legen.

lenisveas avatar

Ich war von der ersten Seite an gefesselt von der Geschichte, 4,5 Sterne

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Inhaltsangabe zu "Stiefmutter"

Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechzehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Brontë. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe – was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten Moment Brontë spurlos verschwindet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442487028
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Oriass avatar
    Oriasvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, kaum aus der Hand zu legen.
    Jeder bekommt das was er verdient.

    Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechszehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Bronte. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe - was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt sich Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten  Moment Bronte spurlos verschwindet...


    Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Wanderbuch-Runde lesen. Es war mein erstes Buch von Paula Daley und wahrlich nicht mein letztes.

    Als erstes muss ich gleich sagen: Wow, tolles Buch!

    Alle Charaktere in dieser Geschichte hatten Tiefe, waren greifbar. Allen voran natürlich die sehe präsente Karen. Karen als Stiefmutter in einer Patchwork-Familie mit diesen krassen Ambitionen wurde sehr gut getroffen. Gerne hätte ich ihr selber mal ab und zu die Hände um den Hals legen wollen. Und es gibt sehr viele Karen`s in der realen Welt! Hat hat Paula Daley ein gutes Thema gewählt. Noel war vlt etwas zu weich dargestellt, er hätte als Mann und Arzt durchaus etwas harscher rüber kommen können. Aber ich kann seine Zwickmühle verstehen.

    Die Prota`s passten gut zusammen, fügten sich stimmig ins Bild.

    Die Story an sich baut sich sehr gut auf, die Spannung steigt und es gibt tolle Cliffhanger. Man kommt aufgrund des schönen Schreibstils gut voran beim Lesen, die Kapitel empfand ich als nicht allzu lang. Auch die Ermittlungsarbeit von Joanne fand ich gut gearbeitet. Nicht zu aufdringlich, nicht zu aggressiv aber immer stetig am Ball bleibend. Teamfähig! Ich habe hier tatsächlich mal gut und gerne 200 Seiten am Stück gelesen, weil mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen hat.

    Während des Lesens hatte ich viele Vermutungen Wer, Wie, Was (um mal nicht allzu viel zu verraten :-)), am Ende dachte ich dann: Äh, wie jetzt?! Alle meine Gedankengänge wurden pauschal über den Haufen geworfen und ich war auf dem Holzweg. Was ja ein gut geschriebenes, spannendes Buch ausmachen soll :-) Tatsächlich hätte ich mir aber einen anderen Abschluss gewünscht, so etwas in die Richtung: "Ich habe es doch gewusst".

    Dennoch ist "Stiefmutter" ein absolut spannendes Buch und es bekommt eine klare Leseempfehlung.

    Ich habe aber noch eine ganz persönliche Anmerkung zu zwei Passagen aus dem Buch: Verity und Noel geben der MS-kranken Jennifer unabhängig voneinander einen Joint. Beide Male brauchte es nur ein paar Züge und Jennifer war geistig wieder da und die Zuckungen und Krämpfe ließen nach. Da ich persönlich auch seit ein paar Jahren CBD Öl (ohne THC) verwende (mit überaus positiven Ergebnissen) bin ich immer sehr erfreut, wenn es mal irgendwo zur Sprache kommt. Es ist ein natürliches Mittel mit unglaublicher Wirkung!!!  

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich war von der ersten Seite an gefesselt von der Geschichte, 4,5 Sterne
    Stiefmutter



    Mein Fazit:
    Alles in allem hat mir dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Es konnte mich von der ersten Seite an fesseln und mehrfach überraschen. Es geht hier nämlich nicht nur um das verschwundene Kind, sondern um Einiges mehr. Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Daher freue ich mich schon jetzt auf weitere Bücher der Autorin.

    Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.


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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gut geschriebener Roman
    Gut geschriebener Roman

    Zum Inhalt:

    Eines Tages entschließt Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten Moment Brontë spurlos verschwindet.
    Meine Meinung:
    Das Buch hat mir gut gefallen, die Story anders und unerwartet. Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und den Rollen nach sympathisch oder auch nucht. Der Schreibstil ist gut lesbar und recht spannend geschrieben. 
    Fazit:
    Gute, kurzweilige Unterhaltung 

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 5 Monaten
    Tiger-Mum


    Patchwork-Familie ist nie einfach…aber diese hier ist eine ganz besondere. Noel ist auch in dieser zweiten Ehe nicht glücklich, kann und will sich aber nicht durchsetzen und verkriecht sich seiner Arbeit als Arzt. Mit gelegentlichen Ausbrüchen…


    Die Hauptperson ist hier Ehefrau Karen. Von ihrem Sohn Ewan schwer enttäuscht und mit ihrer Stieftochter Verity überhaupt nicht mehr redend, konzentriert sie sich voll und ganz auf die gemeinsame Tochter Bronte, die sie zu Höchstleistungen antreibt. Schließlich hat sie in ihren Augen bereits bei Ewan komplett versagt….

    Verity, die eher gezwungen in diese Familie kam – nämlich dann als ihre Mutter schwer erkrankte und nun in einem Heim lebt – hat Karen bereits einmal angegriffen, als diese Bronte einfach immer weiter vorantrieb. Seitdem ist sie die „Aussätzige“ in dieser Familie bzw. bei Karen und deren Eltern.Und hat trotzdem sehr viel Mitleid mit Bronte – nimmt sie daher eines Tages mit in den Park um ihre eine Auszeit zu gönnen. Es konnte ja niemand damit rechnen, dass das Kind spurlos verschwindet…

    Eine seltsame Kindesentführung also – aber nicht das ist der Hauptteil des Buches, sondern das Verschwinden einer weiteren Person…

    In kurzen und prägnanten Kapiteln ist dieses Buch aufgebaut und es hat mich mitgerissen, so dass ich es in einem Zug ausgelesen habe. Den Schreibstil kannte ich bereits von Dalys anderen Bücher und fand ihn auch hier sehr gut.

    Ein Wiedersehen mit der eher plumpen Joanne Aspinall gab es auch und ich mag diese Figur einfach sehr gerne. Ich hoffe auch, dass es hier weitere Bücher gibt in denen sie „auftritt“.

    Das Ende war überraschend. Zwar gab es doch einige Hinweise, aber die habe ich vor Spannung und dem „getriebenen“ Lesen (ich muss wissen, wie es ausgeht…) einfach übersehen. Im Nachhinein dann allerdings war es gut erkennbar…. aber das lest mal schön selber….

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 5 Monaten
    Gelungen

    Seitdem ein Streit zwischen der sechzehnjährigen Verity und ihrer Stiefmutter eskalierte, hat es das Mädchen nicht allzu leicht zu Hause. Ihre Stiefmutter behandelt sie wie Luft, ihr Vater schiebt mehr Überstunden als gut für ihn ist und ihr Stiefbruder kifft den ganzen Tag. Dafür gilt all der Ehrgeiz Karens, der Stiefmutter, ihrer zehnjährigen Tochter Bronte. Diese hat Zusatzaufgaben von der teuren Privatschule, Harfe- und Klavierunterricht und wird auch sonst in jeder freien Sekunde von ihrer übereifrigen Mutter bedrängt. Um Bronte etwas Gutes zu tun, nimmt Verity sie eines Nachmittags mit in den Park. Als sie beschließt schnell ihre an MS erkrankte Mutter im nahegelegenen Pflegeheim zu besuchen, lässt sie Bronte unbeaufsichtigt im Park zurück. Doch als Verity zurückkommt ist es passiert: Bronte ist fort.

    Meine Meinung

    Das Cover ist ansprechend und wirkt auf den ersten Blick wie das eines typischen, britischen Krimis, allerdings wird das Buch als Roman betitelt. Ich muss sagen, dass das hier auch zutreffend ist, denn auch wenn es hier durchaus Krimielemente gibt, wäre das Genre Krimi eher irreführend, denn die Autorin Paula Daly legt ihr Hauptaugenmerk auf ganz andere Bereiche.
    Der Schreibstil Dalys ist sehr angenehm und lässt sich leicht verständlich und flüssig lesen und die etwas über vierhundert Seiten waren sehr schnell verschlungen.
    Allerdings war es inhaltlich so eine Mischung aus Spannung und doch Langatmigkeit. Ich habe mich nicht gelangweilt, aber es dauert schon eine Zeit lang, bis die Geschichte etwas mehr Fahrt aufnahm. Wobei Fahrt aufnehmen auch schon wieder nicht so ganz passt, denn Daly hält recht konstant ihr Erzähltempo bei. Allerdings wollte ich doch auch unbedingt wissen, was hier wirklich im Argen liegt, ausser der wirklich grässlichen Helikoptermom Karen. Somit gelang es der Autorin durchaus, mich an ihre Geschichte zu fesseln und immer mal wieder mit Wendungen zu überraschen, die ich so nicht auf mich zukommen sah und auch die endgültige Auflösung hätte ich so nicht vermutet. Somit war es eine Mischung aus Spannung, aber auch sehr detailreicher Darstellung der Familie Bloom, was mich von der Spannung her noch immer ein wenig hin- und hergerissen zurücklässt.
    Paula Daly erzählt hier eine Geschichte von einer Familie aus dem gehobenen Mittelstand und tatsächlich könnte ich mir hier vorstellen, dass solche Familien überall existieren. Während man den Roman durch die Augen eines personellen Erzählers in der dritten Person mitverfolgt, bekommt man so einige Eindrücke, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Autorin immer wieder die Blickwinkel ändert und keine der Charaktere komplett in den Fokus rückt. Stattdessen lernt man die gesamte Familie, aber auch die Ermittlerin hier sehr gut kennen und einschätzen. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da ich hier schon den Eindruck hatte, einen sehr guten Überblick zu bekommen.
    Die Charaktere waren hier sehr interessant und äußerst authentisch dargestellt und ich konnte mir von so gut wie jedem einen guten oder auch weniger guten Eindruck verschaffen. Verity ist eigentlich ein sehr sympathischer Teenager, für die ich schnell Verständnis aufbrachte, denn auch ich hätte hier Stiefmutter Karen gerne ab und an mal den Hals umgedreht. Diese ist nämlich schon mehr als eine Helikoptermom, denn sie bemuttert Bronte nicht nur, sondern lässt das Mädchen kein bisschen Kind sein. Sie hetzt die Kleine von Termin zu Termin, quält sie durch Musikunterricht, der sie gar nicht interessiert und macht sie zum Mittelpunkt ihres Daseins. Bronte hatte mein vollstes Mitgefühl, denn als Mama einer Tochter im gleichen Alter konnte ich mir hier vorstellen, wie sehr das Mädchen unter all dem Gekreise ihrer Mutter zu leiden hat. Aber auch Vater Noel hätte ich gerne so manches Mal schütteln mögen, denn im Prinzip macht er es sich recht einfach, indem er sich in Überstunden flüchtet und mehr oder weniger nur am Rande erlebt, wie es seiner Familie geht. Die Ermittlerin Joanne war mir hier noch die sympathischste Erwachsene, ich fand sie sehr interessant und glaubwürdig und konnte mich vollstens überzeugen. Auch sonst beweist die Autorin gerade in der Charakterdarstellung ein geschicktes Händchen, denn ihre Figuren und deren Rollen waren allesamt völlig durchdacht und schlüssig.

    Mein Fazit

    Auch wenn es nicht immer vor Tempo und Action strotzte, brachte mir der Roman doch durchweg unterhaltsame Lesestunden. Dank eines sehr flüssigen Schreibstils und einer interessanten Familiengeschichte, in der es immer wieder Überraschungen gibt, flog ich nur so durch die Seiten. Das Buch war mein erstes Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht das Letzte. Lesenswert!

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 6 Monaten
    Bekannter Plot, tolle Umsetzung

    Inhaltsangabe
    Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechzehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Brontë. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe – was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten Moment Brontë spurlos verschwindet...

    Meine Meinung
    Paula Daly ist bereits einigen Lesern als Autorin psychologischer Spannungsthriller bekannt. Für mich war es ein Kennenlernen mit der Autorin, umso gespannter bin ich immer, ob der jeweilige Stil und das Ideenreichtum mich packen können.

    Im Mittelpunkt dieses Romans steht die Patchworkfamilie Bloom.
    Beim Vater Noel wird schnell klar, dass er mit seinem Leben nicht zufrieden ist.
    Das Familienleben um seine Frau und den drei Kindern bekommt er als vielarbeitender Arzt nur am Rande mit. Flüchtet er sich doch gern in die Arbeit.
    Seine Frau Karen spielt in diesem Buch eine entscheidende Rolle.
    Für mich verkörpert sie als Beispiel von „Extremeltern“ die Ursache des nahenden Unheils. Zu ihrem älteren Sohn hat sie eine mehr als emotionslose Beziehung. Ihre zehnjährige Tochter Brontë hingegen, welche das einzige gemeinsame Kind von Noel und Karen ist, vergöttert sie. Und zu guter Letzt lernt man noch die 16-jährige Verity kennen. Nachdem seine erste Ehefrau erkrankte, holte Noel Bloom seine Tochter zu seiner neuen Familie.

    Allein diese Konstellation verspricht Unheil.
    Jeder Leser wird sehr schnell Mitleid mit der kleinen Brontë haben, die von ihrer Mutter weniger gefördert, sondern gedrillt wird. Termine über Termine jagen sie durch ihren Alltag. Für Karen völlig normal, für Brontë Stress pur.
    Demnach kann man es Verity nicht verdenken, als sie ihrer Schwester eine kleine Auszeit im Park mit Freunden gönnen will. Und dann war da nur diese kurze Zeitspanne, in der Verity nicht da war und Brontë verschwand.
    Als Leser denkt man an dieser Stelle, dass die restlichen Seiten die mysteriöse Kindesentführung behandeln, aber weit gefehlt. Paula Daly überrascht hier mit einer Wende, mit der wohl niemand rechnet.

    Plötzlich tritt noch ein weiteres Verschwinden in den Fokus und der Strudel zieht die Familie Bloom immer tiefer in einen Sumpf.
    Beim Lesen fiel mir auf, dass mich der Schreibstil, der Aufbau des Buches und die erstaunlichen Ereignisse wirklich mitgerissen haben. Auch wenn die Atmosphäre und die Thematik an sich sehr düster wirken, schaffte es die Autorin mit kurzen, knackigen Kapiteln mich an die Story zu fesseln.

    Ein Charakter, den ich an dieser Stelle nicht missen möchte, ist Detective Joanne Aspinall. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen, aber diese Frau, welche den Fall um die Entführung zugesprochen wird, war mir von Anfang an sympathisch.

    Das Ende kam wie erwartet überraschend. Ich hatte beim Lesen eine Vermutung, diese beruhte sich nach guten 400 Seiten mindestens einmal auf jeden vorkommenden Charakter, so dass ich absolut nicht sagen kann: ich habe es gewusst.
    ____________________________________________________________

    Auch wenn dieser Roman als psychologischer Thriller einzuordnen ist, fehlte es mir gerade beim Thema Extremeltern und die Auswirkungen auf die Kinder an Emotionen. Karens Perspektive konnte die Autorin noch recht gut darstellen, allerdings gingen mit Brontë und Verity zu stark unter. Dies mag gewollt sein, zerstückelt für mich aber die Message des Buches.

    Mein Fazit
    Mit dem Roman „Stiefmutter“ lässt mich die Autorin dennoch zufrieden zurück.
    Ich hatte Spaß beim Lesen und wollte diesem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen. Dass Paula Daly den Leser an der Nase herumführt, ist hier solide ausgedrückt. Wie gesagt, es hätte jeder sein können. Den Bogen, den sie am Ende schloss fand ich super.
    Dies führt dazu, dass mich die Autorin neugierig auf ihre anderen Werke macht.
    Hier erwarte ich mir einen ebendiese Sogwirkung und einem fesselnden Ideenreichtum.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer, gut geschriebener Krimi. Von Paula Daly bin ich aber besseres gewohnt.
    Unterhaltsam und kurzweilig

    Verity lebt in einer Patchwork-Familie. Ihre Eltern sind getrennt und Ihr Vater hat mit seiner neuen Frau Karen noch einmal für Nachwuchs gesorgt. Verity liebt ihre kleine Schwester Brontë. Doch was Karen von dem Mädchen abverlangt ist schwer zu verstehen und so will Verity ihrer Schwester eine kleine Auszeit gönnen und nimmt sie mit in den Park. Nur kurz lässt sie die kleine alleine. Als sie zurück kommt, fehlt von Brontë jede Spur ...

    Ich bin ein Fan dieser Autorin und habe mir daher sicher einiges erhofft. Der Schreibstil war wie immer sehr fliessend, bildhaft und mitreissend. Die Autorin schaffte es, mich von Anfang an für die Geschichte zu fesseln und mit den Figuren mitzufiebern. 
    Die Geschichte ist zwar spannend, dennoch fehlte mir etwas. Ich fand die Zeitsprünge zu "hackig", irgendwie ist die Story nicht gut abgerundet. Es ist schwer, das in Worte zu fassen.
    Die Charaktere waren fast alle sehr unsympathisch und ich fragte mich mehr als einmal, ob das Verhalten mancher Personen wirklich sein muss und so lange einfach dahinschlittern kann.

    Dennoch, dieser Krimi hat mich gut unterhalten. Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht... 

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    Cambridges avatar
    Cambridgevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Krimi um eine zu ehrgeizige Mutter, die ihrer Familie schadet und sich selbst noch mehr
    Böse Stiefmutter

    3,5 Sterne

    Dies ist bereits mein drittes Buch von Paula Daly. Ihr Name steht für mich für gute und durchdachte Krimis und den wunderschönen Handlungsort Lake District. In diesem Buch besticht sie vor allem durch ihre starke Figurenzeichnung. Mir war der Begriff „Tigermutter“ noch gar nicht bekannt. Ich musste es erst googeln. Auf Karen trifft der Begriff exakt zu. Sie will nur das Beste für ihre Tochter Brontë und das Beste bedeutet für sie Erfolg im Leben. Der lässt sich aber nur mit harter Arbeit erreichen und deswegen gibt es weder Freizeit noch Spielen für die 10jährige. Karen fährt Brontë vom Musikunterricht zum Ballett und von da aus zur Mathenachhilfe. In der Autorfahrt dazwischen ist dann Zeit zum Essen und Leseübungen. Karen ist ein sehr unsympathischer und kalter Charakter. Die kleine Brontë kann einem leidtun.

     

    Karen ist mit Noel verheiratet. Für ihn ist es schon die zweite Ehe. Er hat seine erste Frau Jennifer wegen Karen verlassen. Jennifer ist inzwischen an MS erkrankt und lebt in einem Heim. Dadurch wohnt ihre gemeinsame Tochter Veritiy seit einiger Zeit bei ihnen. Karen und Verity verstehen sich gar nicht und es kam auch schon einmal zu einem unschönen Vorfall.

     

    Eines Nachmittags, eine Klavierstunde fiel überraschend aus, nimmt Verity Brontë mit auf den Spielplatz. Sie lässt sie kurz bei ihren Freundinnen und besucht ihre Mutter im Heim. In diesen wenigen Minuten verschwindet Brontë. Doch einen Tag später taucht sie gesund und munter wieder auf und hat nur eine lahme Erklärung dafür, wo sie war. Doch dann passiert noch etwas weitaus schlimmeres.

     

    Paula Daly hat eine klare und flüssige Schreibweise. Wie schon erwähnt, sind in diesem Buch vor allem die Figuren beeindruckend. Karen ist als extremer Charakter sehr gut gelungen. Man muss sie einfach hassen. Die Polizistin Joanne ist der Sympathieträger der Geschichte. Kleine persönliche Dinge lassen sie sehr lebensecht erscheinen. Noel ist ein wenig Rückratlos. Ich empfand ihn als sehr schwachen Menschen, der sich seiner resoluten Frau gegenüber nicht durchsetzen kann. Aber gerade durch seine Fehler ist er ebenfalls eine sehr glaubwürdige Figur. Die Krimihandlung ist solide und durchaus spannend. Lange tappt Joanne im Dunklen, der Fall bzw. die beiden Fälle, die sich ereignen, sind rätselhaft. Die Story ist ein Mix aus häuslichem Drama, Krimi und der daraus resultierenden Polizeiarbeit.

     

    Das Buch lässt sich gut weglesen und ist flüssig geschrieben. Für mich war es jetzt kein Lesehighlight aber durchaus unterhaltsam.

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    Fadenchaoss avatar
    Fadenchaosvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Roman mit gut ausgearbeiteten Charakteren.
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    Ninchen2s avatar
    Ninchen2vor 4 Monaten

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