Paula Fox

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Autor von Was am Ende bleibt, In fremden Kleidern und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Paula Fox

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Was am Ende bleibt

Was am Ende bleibt

 (46)
Erschienen am 12.03.2013
In fremden Kleidern

In fremden Kleidern

 (12)
Erschienen am 01.07.2005
Kalifornische Jahre

Kalifornische Jahre

 (10)
Erschienen am 21.05.2012
Pech für George

Pech für George

 (10)
Erschienen am 01.03.2006
Der Gott der Alpträume

Der Gott der Alpträume

 (8)
Erschienen am 01.03.2010
Ein Dorf am Meer

Ein Dorf am Meer

 (5)
Erschienen am 07.03.2011
Ein Bild von Ivan

Ein Bild von Ivan

 (5)
Erschienen am 12.04.2010
Lauras Schweigen

Lauras Schweigen

 (6)
Erschienen am 19.11.2008

Neue Rezensionen zu Paula Fox

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Duffys avatar

Rezension zu "Die Zigarette und andere Stories" von Paula Fox

Perspektiven
Duffyvor 4 Tagen

Paula Fox, Jahrgang 1923, auch in ihrer Heimat Amerika eher ein Geheimtipp, in Deutschland wohl bekannter durch ihre Kinderbücher, hat mit "Die Zigarette" eine Kurzgeschichtensammlung vorgelegt, die so unauffällig wie angenehm ist. Es ist schwer zu sagen, wie weit es sich um Erinnerung oder Fiktion handelt, die Stories sind wie Fototgrafien, Momentaufnahmen mit einem erzählten Rahmen, dem genaue Beobachtungen vorausgehen. Momente, in denen das Leben der Protagonisten auf der Kippe steht, aber auch Begebenheiten, die sich auf kleine Dinge konzentrieren, die sich eben nicht in die eine oder andere erwartete Richtung entwickeln, sondern einfach nur in der Situation gelöst werden.
Fox Sprache ist klar und strukturiert, sie geht einen geraden und ruhigen Weg des Erzählens, es gibt nichts, was hier aufgeregt klingt und deswegen kann man sich entspannt auf das Wesentliche konzentrieren, ohne rätseln zu müssen, ob mit diesem oder jenem Gedankensprung irgendetwas erklärt werden soll. Dass ab und zu ein wenig "Altersweisheit" mitschwingt, ist nichts Unangenehmes, im Gegenteil, die Lebenserfahrung von Paula Fox macht die Geschichten noch wertvoller, noch transparenter, ohne Vorschriften machen zu wollen, wie es bei älteren Jahrgängen manchmal vorkommt.
Eine schöne Sammlung gut geschriebener und interessanter Episoden, im wahrsten Sinn des Wortes ein entspannender Lesegenuß. Ganz im Gegensatz zu den vielen hektischen Short-Story-Schreibern nachfolgender Generationen.

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Daniela-Walchs avatar

Rezension zu "Die einäugige Katze" von Paula Fox

Gut geschriebener Kinderroman, fast schon ein Klassiker
Daniela-Walchvor 2 Jahren

Zusammenfassung

Neds Onkel Hilary schenkt ihm zu seinem 11. Geburtstag ein Luftgewehr. Sein Vater nimmt es ihm aber weg, er sei noch so jung dafür. Nur einmal möchte Ned mit dem Luftgewehr schießen und holt es nachts aus seinem Versteck. Er geht nach draußen. Bei der Scheune erscheint ein Schatten, auf den Ned schießt.
Dann taucht beim alten Mr. Scully, dem er nach der Schule zur Hand geht, eine einäugige Katze auf. Ned kämpft gegen seine Schuldgefühle. Er kann niemand erzählen, dass er es vielleicht war, der diese Katze angeschossen hat.
Dieses erste Geheimnis zieht Lügen und weitere Lügen nach sich, die Ned immer mehr belasten.

Persönlicher Eindruck

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ned erzählt. Ned erlebt alterstypische Sachen und hat mit seiner ersten großen Lüge zu kämpfen. Wir erleben die Geschichte durch seine Augen und wissen, wie er über etwas denkt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sein Vater ist Pfarrer und sieht immer das Gute in einem Menschen. Seine Mutter ist schwer an rheumatischer Arthritis erkrankt, hat oft Schmerzen und sitzt die meiste Zeit im Rollstuhl. Dennoch haben Ned und sie ein inniges Verhältnis. Mir hat besonders der beiderseitige respekt- und liebevolle Umgang zwischen Ned und seinen Eltern gefallen.
Mir hat auch die Darstellung der Freundschaft zwischen Ned und Mr. Scully gut gefallen, die sich trotz des großen Altersunterschieds immer was zu erzählen haben und sich gemeinsam um die Katze kümmern.

Die Autorin verwendet eine altersangemessene, fast schon leichte Sprache. Mir gefielen besonders die ungewöhnlichen sprachlichen Metaphern, z.B. die Haushälterin Mrs. Scallop lauschte oft "und was immer sie dann hörte, machte sie satt wie ein riesiges Nachtmahl" [S. 27]. Oder: "Jetzt steckte das Gewehr wie ein Splitter in seinen Gedanken." [S. 85]

Die Geschichte ist atmosphärisch und die Autorin lässt sich viel Zeit mit der Geschichte. Sie war mir schon fast zu zäh, zumal nichts weltbewegendes passiert.

Lesen oder nicht?

Ein wirklich netter Kinderroman, den ich entgegen der Herstellerempfehlung eher für 11-13-jährige empfehlen würde. Der Roman bietet kreative und schöne sprachliche Metaphern, eine stimmige, atmosphärische Erzählstruktur sowie alterstypischn Fragen eines sympathischen Protagonisten, mit dem sich die Kinder gut identifizieren können.

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Pech für George" von Paula Fox

Ein Roman über das Leben in den USA der 1960er-Jahre
Barbara62vor 3 Jahren

George Mecklin, 34, ist Lehrer an einer Privatschule in Manhattan und von seinem Beruf und seiner Ehe gleichermaßen gelangweilt. Der Umzug aufs Land, den er „glaubte machen zu müssen“, hat diese Langeweile bis ins Unerträgliche verschärft. Mit seiner Frau Emma verbindet ihn nur noch eine beinahe sprachlose Gleichgültigkeit.

Rettung scheint ihm der 17-jährige Ernest Jenkins zu bringen, ein Jugendlicher aus dem Nachbarort, Schulabbrecher und Mitglied einer Jugendgang, den er beim Eindringen in sein Haus erwischt. Anstatt ihn, wie Emma es vehement fordert, der Polizei zu übergeben, beschließt George, ihn zu retten. Er will ihn unterrichten, sein Leben in die Hand nehmen – und damit seinem eigenen Leben wieder einen Sinn geben.

Pech für George ist Paula Fox erster Roman aus dem Jahr 1967. Lebendig und mit z. T. beißender Ironie erzählt Paula Fox vom Scheitern ihrer Figuren, die alle eher von ihren eigenen Katastrophen erzählen als dem anderen zuzuhören.

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