Paula Fox Paul ohne Jacob

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Inhaltsangabe zu „Paul ohne Jacob“ von Paula Fox

Jacob ist anders. Pauls kleiner Bruder hat das Downsyndrom. Seit er auf der Welt ist, haben seine Eltern nur noch Augen für ihn. Jeder Rülpser, jedes Lachen wird aufmerksam beobachtet. Paul findet Jacob nur peinlich und zieht sich immer mehr von seiner Familie zurück. Bis er eines Tages beschließt, seinen Bruder einfach aus seinem Leben zu streichen. So zu tun, als gäbe es ihn gar nicht. Doch dann passiert etwas, womit Paul nicht gerechnet hat, und ganz langsam kehrt Jacob in Pauls Leben zurück -

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  • Leserunde zu "Klassenziel" von T.A. Wegberg

    Klassenziel
    TA_Wegberg

    TA_Wegberg

    Wenn die Medien über einen Amoklauf berichten, stehen der Täter und die blutigen Details seiner Tat im Vordergrund. Wir schütteln angewidert den Kopf, sind fassungslos, haben Mitleid mit den Opfern - und empfinden gleichzeitig heimliche Erleichterung, denn so was passiert nicht uns, es passiert immer nur anderen. Doch jeder dieser Täter hat auch ein soziales Umfeld: Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Lehrer ... Mich hat immer schon die Frage interessiert: Wie lebt man als Angehöriger eines Amokläufers weiter? Wie bewältigt man Trauer, Schuld und Verlust? Was bedeutet es, wenn Polizei und Presse plötzlich tief in die Privatsphäre eindringen? Genau das sind die Themen meines Romans "Klassenziel". Darin erzählt der 15-jährige Jamie, wie sein Bruder Dominik zum mehrfachen Mörder wurde und welche Auswirkungen das auf sein eigenes Leben hatte. Dies ist kein Splatter-Roman, in dem das Blut in Strömen fließt, sondern ein Buch, dessen Leser eine neue, andere Perspektive kennenlernen. Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Wegberg_Klassenziel.pdf Zum Auftakt der Leserunde werden 20 Freiexemplare verlost, die der Rowohlt Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wenn ihr daran teilnehmen möchtet, dann verratet mir eure persönlichen literarischen Highlights: Welche Geschwister aus welchem Buch haben euch am meisten beeindruckt? Unter allen Einsendungen werden dann die 20 Buchgewinner ausgelost. Teilnahmeschluss ist der 1. Oktober 2012. Es versteht sich von selbst, dass die Gewinner an dieser Leserunde teilnehmen und zum Abschluss eine Rezension verfassen. Selbstverständlich sind aber auch alle anderen herzlich eingeladen, die das Buch bereits gelesen haben oder gerade dabei sind!

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  • Rezension zu "Paul ohne Jacob" von Paula Fox

    Paul ohne Jacob
    mabuerele

    mabuerele

    03. February 2012 um 18:47

    Paul ist vier Jahre, als er einen kleinen Bruder erhält. Doch Jacob ist ein besonderes Kind. Er hat das Down-Syndrom. Sein Opa erzählt Paul davon. Bald merkt Paul, dass Jacob anders ist. Er kann nicht normal mit ihm spielen. Oft verhält sich Jacob laut und unkontrolliert. Und Paul spürt zunehmend, dass die Eltern mehr Zeit für Jacob haben und über manches in seinem Verhalten wegsehen. Paul tut so, als gäbe es Jacob nicht. Im Mittelpunkt des Buches steht Paul. Die Autorin beschreibt sein Verhalten, seine Gedanken und Gefühle. Besonders gefallen hat mir, dass sie sich dabei jeglicher Wertung enthält. Der Roman ist sehr feinfühlig geschrieben. Es wird aufgezeigt, wie die Eltern durch kleine Gesten und Aufgaben versuchen, Paul und Jacob zusammen zu bringen. Wenn nötig, wird auch ein ernstes Wort gesprochen und von Paul ein bestimmtes Verhalten verlangt. Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen. Jetzt ist Jacob in einem Alter, wo er trotz seiner Behinderung fühlt, dass Paul ihn nicht mag. Sehr vorsichtig und emotional stimmig wird in kurzen Momenten gezeigt, dass Jacob um die Liebe seines Bruders kämpft. Er kann es ihm nicht sagen, doch seine Tränen auf dem Weg zum Arzt sagen alles. Auf diesem Weg erfährt Paul auch, wie viele Leute Jacob kennen und ihn ganz normal behandeln. Doch er glaubt, es sei Mitleid. Ein besonderes Verhältnis hat Paul zu seinem Großvater. Er nimmt sich Zeit für ihn und versucht ihm zu vermitteln, was die Liebe vermag. Nur wenige Zeilen sind es, die beschreiben, wie sich Pauls Verhalten zu seinem Bruder ändert. Mit ganz zarten Worten wird die Situation skizziert. Sie hinterließ bei mir einen unauslöschlichen Eindruck. Es bedurfte keiner Befehle und keines Zwanges – nur ein Blick voller Sehnsucht öffnete Pauls Herz. Selten habe ich ein Kinderbuch gelesen, was mich so beeindruckt hat. Ich kann es nur weiter empfehlen. Auch als Erwachsener kann man daraus manches lernen. Hie schreibt nicht ein Erwachsener, wie Kinder zu denken haben. Die Autorin hat sich ganz tief in die Gedankenwelt des Kindes hineinversetzt. Wortwahl, Gedanken und Gefühle von Paul sind jeder Zeit stimmig und entsprechen seinem Alter.

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