Paula Hawkins Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

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Inhaltsangabe zu „Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.“ von Paula Hawkins

Sie beobachtet dich - und schleicht sich in dein Leben
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...
Fesselnd, fragil und hochspannend gelesen von Britta Steffenhagen mit Rike Schmid und Christiane Marx.

Diese Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Hatte mir mehr davon erhofft. Schade :(

— TamarasBookDreams

Mein erstes Buch in diesem Genre, dass mich auch zugleich überzeugt hat, nie wieder etwas in diese Richtung zu lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Guter Thriller aber hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

— vanessaaaxx

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  • Diese Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Hatte mir mehr davon erhofft. Schade :(

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    TamarasBookDreams

    11. September 2017 um 11:44

    Das Cover ist das gleiche, wie auch beim dazugehörigen Roman. Es ist nicht besonders auffällig, aber es passt einfach perfekt zu dieser Geschichte. Die Schrift ist toll, mir gefallen die doch überwiegend dunklen Farben. Ein besonderer Hingucker ist und bleibt jedoch der fahrende Zug, der hinter dem Titel zu erkennen ist.Der Titel hat mich schon bei meiner ersten Begegnung damit neugierig gemacht. Tatsächlich hab ich von dieser Geschichte das erste mal gehört, als ich den Trailer zum Kinofilm gesehen habe. Ich fand den total interessant und wollte das Buch lesen und den Film gucken - gemacht habe ich nichts von beidem. Aber ich hab das Hörbuch bekommen. Als ich dann selbst eine längere Strecke mit dem Zug zurücklegen musste, hab ich meinen Laptop eingepackt und mir die beiden CDs angehört.Die Idee zur Geschichte mag vielleicht ganz gut sein, aber leider kam ich mit der Umsetzung nicht so gut klar. Das Buch, bzw. das Hörbuch, wird aus der Sicht von drei verschiedenen Personen erzählt. Das fand ich eigentlich ganz interessant, aber anfangs haben mich die Wechsel der Sichtweisen ein bisschen verwirrt und ich musste trotz der wechselnden Stimmen immer wieder überlegen, wer das jetzt ist. Aber ich hatte mich recht schnell daran gewöhnt. Was die Spannung angeht, muss ich jedoch sagen, dass ich das gesamte Hörbuch über immer wieder mit den Gedanken abgeschweift bin, weil ich das Ganze als recht langweilig fand. Zu Beginn hielt sich das in Grenzen und an manchen Stellen wurde ich sogar neugierig, weil einfach immer mehr Fragen aufgekommen waren, aber dann wurde es wirklich ziemlich zäh.Normalerweise bin ich wirklich der Typ, der entspannt ein Hörbuch anhört. Aber dieses hier wurde mir irgendwann einfach zu langweilig, sodass ich mich neben her einfach beschäftigen musste. Allerdings hat auch das dann nicht lange geholfen und ich hab mich dabei erwischt, dass ich beinahe eingeschlafen wäre.Dementsprechend kann ich leider auch nicht sagen, dass ich diesen Thriller spannend fand, im gegenteil: manche Ereignisse und sogar Wendungen waren schon lang zuvor vorhersehbar. Oft hätte ich mir einfacch eine wesentlich unerwartetere Wendung gewünscht.Ich bin an das Hörbuch eigentlich mit recht hohen Erwartungen ran gegangen, weil ich so viel Gutes darüber gehört hatte, wurde dann jedoch enttäuscht. Was mich am Meisten an dem Ganzen gestört hat, waren die für mich fehlenden Thriller Elemente. Bei einem guten Thriller will ich unbedingt wissen, wie es weiter geht, ich will so viele Dinge wie möglich erfahren und bin immer gespannt darauf, wie es weiter geht. Bei diesem hier habe ich irgendwann einfach nur gehofft, dass es vorbei ist.Zu der recht laschen Geschichte kam dann noch erschwerend hinzu, dass ich mit den Charakteren einfach nicht warm wurde. Ich kann nicht sagen, ob es daran liegt, dass die Perspektiven gewechselt haben, an ihren Eigenschaften oder sonstigen DingenDie Stimmen, die die Geschichte vorgelesen haben, waren hingegen wirklich toll. Es war angenehm ihnen zuzuhören und ich mochte die Art, wie alle Leser die komplette Atmosphäre rüber gebracht haben. Leider konnten aber auch die besten Leser nichts daran ändern, dass mich die Geschichte ab einem gewissen Punkt einfach nur noch gelangweilt hat.  BewertungTrotz des Hypes um das Buch und den Film konnte ich leider gar nichts mit dieser Geschichte anfangen. Die Idee an sich mag gut sein, aber leider, leider ist die Umsetzung nicht gelungen. Dass viele Ereignisse und Wendungen schon lange vorhersehbar waren, machen auch einiges an Spannung kaputt.Aber dennoch ist die Umsetzung vom Buch ins Hörbuch im großen und Ganzen gut gelungen. Ich hab den Sprechern gerne zugehört. Was bei mir jedoch auch der Fall war, was ich jedoch auf meine nicht gerade vorhandene Kompetenz mit meinem Laptop in Kombination mit CDs angeht schiebe, ist, dass ich jedes Kapitel einzeln abspielen musste, was mir dann irgendwann ziemlich auf die Nerven ging. Aber ich bin mir recht sicher, dass ich einfach etwas falsch gemacht habe, weshalb dieser Punkt nicht in meine Bewertung mit eingeflossen ist, ich an dieser Stelle jedoch kurz erwähnen wollte. 

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  • Nicht das, was ich erwartet habe

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Si-Ne

    24. August 2017 um 10:07

    Fazit:Das zweite Hörbuch dieses Jahr, welches ich gehört habe. Lange Zeit frage ich mich, was hier läuft. Schon am Anfang kommt mir Rachel einfach nur komisch vor. Ich bekomme nicht nur Einblicke in Rachels Leben, sondern auch in Meghans. Vorher und Nachher, was passiert wirklich. Es ist schon interessant, aber Rachel ist schon recht kaputt und ich finde auch, die Geschichte zieht sich. Oft habe ich mich gefragt, kommt da noch was, leider kam da fast nichts. Die letzten ca. 20 Kapitel waren dann doch spannend und ich mochte sie wirklich gerne hören. Davor war es aber leider sehr zäh.Bewertung:Fast täglich fährt Rachel Zug und kann ihr Lieblingshaus sehen. Dort halten sie öfter mal an und es sieht einfach perfekt dort aus. Ein Paar wohnt in diesem und gerne beobachtet Rachel diese vom Zug aus. Sie hat ihnen sogar Namen gegeben. Ich begleite Rachel und bei ihrem Leben, am Anfang meistens im Zug, danach auch im Leben. Und auch Meghans Leben komme ich näher.Besonders am Anfang wirkt Rachel etwas komisch, einfach, weil sie viel weiß von den Beiden. Ein bisschen klärt sich das auch auf, aber dann eben nicht mehr. Es ist verwirrend, wie Rachel an den Beiden hängt. Sie wäre wohl gerne die Beiden, mit ihren perfekten Leben. Aber so ist es nie, auch wenn es manchmal so wirkt. Sie lebt da teilweise in einer Traumwelt. Oft stellt sie sich vor, wie die beiden sind und ist manchmal erbost, wenn es doch nicht so ist, wie sie denkt.Außer Rachel begleite ich auch Meghan und Scott, die die Bewohner in dem Haus sind. Alle Leben sind irgendwie miteinander verbunden, was ich sehr interessant finde. Das hätte ich nicht ganz so erwartet.Den Klappentext zu dem Hörbuch finde ich etwas verwirrend, denn ich hätte was anderes erwartet. Es ist einfach ganz anderes, als es dort steht. Rachel würde ich als leicht psychisch krank bezeichnen, die Hilfe braucht. Daher ist auch alles recht komisch mit ihr. Zu dem zieht sich die Geschichte für mich. Die ganze Zeit warte ich auf den großen Knall, der leider recht spät komm. Das fand ich auch sehr schade. Dadurch war es eher zäh und erst am Ende wurde es für mich etwas spannender.In diesem Buch tun sich wirklich Abgründe auf, die wirklich erschreckend sind. Ich verdächtige besonders mit Rachel, alles und jeden. Folge ihren Gedankengängen und versuche mir Klarheit darüber zu schaffen, was Realität ist und was nicht.Die Stimme des Hörbuches ist ganz angenehm und lässt sich für mich leicht aufnehmen. Es ist ein gekürztes Hörbuch, was ich immer schade finde. Ich frage mich immer, was genau denn dort fehlt.CharaktereRachel scheint etwas neugierig und komisch zu sein. Sie interessiert sich sehr für das Leben der beiden, welches sie aus dem Zug beobachtet. Viel mehr als beobachtet, denn sie weiß Einzelheiten und prägt sich diese auch ein. Es ist kein flüchtiger Blick, sondern eher ein durchdringender. Es wirkt schon etwas unheimlich, obwohl sie nur passiv da ist.Sie fühlt sich nicht so angekommen und auch nicht zu Hause, ohne Kontrolle. Sie ist seit früher dicker geworden und ihr Gesicht ist aufgedunsen, auch vom Trinken. Sie wirkt wie eine Frau, die ein Leben verloren hat, ihr Leben. Alles ist nicht kontrollierbar.Kathy ist Rachels Mitbewohnerin, die nett zu sein scheint. Sie hat einen Freund und sie sorgt sich auch etwas um Rachel. Öfter sogar als Rachel glaubt.Jason und Jess sind die Bewohner des Hauses, die Rachel immer beobachtet. Sie erscheinen sehr schön und Rachel denkt sich öfter Geschichten zu ihnen aus. Sie stellt sich vor, was sie den ganzen Tag machen und auch wie sie richtig aussehen und wie ihre Stimmen klingen.Meghan und Scott so heißen sie richtig, sind nicht so perfekt, wie sie für Rachel scheinen. Tom, Rachels Ex und Anna, seine neue tauchen auch auf. Anna scheint etwas fahrig und ängstlich zu sein. Tom versucht ihr zu helfen und sie zu schützen. Je mehr man in den Strudeln der Geschichte kommt, desto klarer wird, warum.

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  • Beobachten und Beobachtetwerden

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Ginevra

    29. March 2017 um 20:44

    Ein spannender Psychothriller aus drei Perspektiven zu unterschiedlichen Zeiten: Rachel fährt jeden Morgen zur Arbeit im Regionalzug nach London - an dem Haus vorbei, in dem sie bis vor zwei Jahren gewohnt hat, glücklich verheiratet mit Tom... bis Anna in sein Leben trat und Rachels Platz einnahm. Inzwischen ist Rachel nur noch die neidische, depressive Ex-Frau, die immer mehr dem Alkohol verfällt, und die Toms neues Glück mit Anna und Töchterchen Ivy kaum ertragen kann.Ein paar Häuser weiter lebt das perfekte Paar, Jess und James, wie Rachel die beiden getauft hat: jung, attraktiv, verliebt... doch wer ist der große, dunkelhaarige Typ, der Jess eines Tages leidenschaftlich umarmt? Und wem gehört wenig später der schmutzige Haufen Frauenkleider am Bahndamm?Jeden Tag entdeckt Rachel von ihrem Fensterplatz im Zug ein wenig mehr von der vermeintlichen Vorstadtidylle... bis sie beschließt, endlich einige langgehütete Geheimnisse zu lüften.Paula Hawkins ist mit diesem Roman ein internationaler Bestseller gelungen - deshalb war ich schon lange gespannt, ob mich die Begeisterung auch packt. Anfangs war ich richtig begeistert und konnte das Hörbuch kaum aus der Hand legen. Es wird gelesen von drei wunderbaren Sprecherinnen, die ich leider nur schwer auseinander halten konnte (Britta Steffenhagen, Christiane Paul und Rike Schmidt), aber das ist bei mir generell ein Problem. Stimmenerkennungslegasthenikern wie mir hätte es sehr geholfen, wenn der Name der betreffenden Erzählerin kurz genannt worden wäre (wie dies im Buch der Fall ist). Mit Notizen ging es dann aber doch ganz gut, und mit der Zeit erkannte ich die Personen an ihren Problemen und Gedanken wieder. Man taucht ganz intensiv in die Lebenswelten dreier unterschiedlicher Frauen ein, die letztendlich nach ihrem Glück suchen, und dabei zu wenig auf sich selbst und zu viel auf ihre "Traumprinzen" setzen.Das erste Drittel fand ich atmosphärisch sehr dicht und spannend, die Figuren wurden sehr plastisch beschrieben und kamen hautnah rüber. Gegen Ende wurde die Story für meinen Geschmack leider immer platter, wie ein 08/15- Thriller mit typischen grausamen Bösewichtern und hasserfüllten Beziehungsabgründen... Ganz am Ende wurde es dann wieder richtig toll und hat mich mit dem Zwischenteil etwas versöhnt.Fazit: ein interessant aufgebauter Psychothriller mit Höhen und Tiefen, als Hörbuch ein Genuss! 4 Sterne von Fünfen.

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  • Girl on the Train - Hörbuch

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2017 um 18:12

    Die HandlungRachel ist in ihrem Leben ganz unten angekommen. Alkoholikerin, Geschieden, Arbeitslos. Während ihr Mann Tom seine Affäre Anna geheiratet hat und nun sogar Vater ist, ist es Rachel nicht möglich damit abzuschließen. Stalkerhaft informiert sie sich über alles in Toms Leben und schürt dabei eine unglaubliche Wut in sich. Ihrer Freundin und Vermieterin lügt sie vor, einen Job zu haben und fährt dabei nur täglich in die Stadt um zu trinken und umherzuwandern. Diese tägliche Zugfahrt ist Rachels einziger Lebensinhalt geworden. Sie beobachtet die Leute im Zug, denkt über ihre Leben nach und starrt in die Landschaft. Ein Haus an den Gleisen hat es ihr besonders angetan. Blenheim Road 15. Das Pärchen, das dort lebt, hat sie heimlich Jason und Jess getauft und Rachel sieht ihnen täglich dabei zu, wie sie ihr perfektes Leben leben. Aber eines Tages sieht Rachel etwas, dass diese perfekte Idylle zerstören könnte ... Die Erzählstimmen Da es drei Erzählerinnen im Buch gibt, mussten auch drei Sprecherinnen her. Rachel Watson wird von Britta Steffenhagen gesprochen, Megan von Rike Schmid und Anna von Christiane Marx. Alle drei Sprecherinnen haben mit ihrer Betonung und ihrem Rythmus den Figuren Leben eingehaucht und so Rachel, Anna und Megan lebendig werden lassen. Besonders hat mich fasziniert, wie viel das Vorlesen von Texten ändern kann. Ich habe das Buch vorher gelesen gehabt und dann das Hörbuch gehört und die Rachel, die gesprochen wurde, war doch anders, als die, die ich mir vorgestellt hatte. Die Sprecherin bringt eine trotzige Note ein und je nach Stimmung Rachels, ist ihr Lesestil monoton und deprimiert, oder eben aufgeregt und manchmal richtig ängstlich.Manchmal hatte ich richtig Gänsehaut bekommen, wenn sie eine gefährliche Situation beschreiben hat. Das war dann doch ein bisschen gruselig.Die Sprecherinnen haben mich mit ihrer Perfomance überzeugt und mir auch noch einen neuen Denkansatz gegeben, denn wenn Charakterzüge anders dargestellt werden, als gedacht, ergibt das nochmal ein ganz anderes Bild und Handlungen werden überdacht.Mein Fazit Das Hörbuch hat viele Stärken und ist sehr gut gesprochen worden, die Figuren waren authentisch dargestellt und der Spannungsbogen durch Betonungen geschärft und gehalten.Die Wendung am Ende, die alles aufgedeckt hat, hat mich richtig geschockt und überrascht, ich war schon vom Schlimmsten ausgegangen, Paula Hawkins hat hier sehr gut geplotet und den Leser gekonnt in die Irre geführt.Trotz all dieser positiven Dinge, werde ich nicht mehr viel aus diesem Genre lesen oder hören, denn auch, wenn die Geschichte unwahrscheinlich spannend war, fand ich sie doch für meinen Geschmack zu gruselig.Ich kann aber empfehlen dieses Hörbuch bei langen Autofahrten zu hören, da es spannend ist und einen somit wach hält und man gut mitfiebern kann.Alles Liebe, Charlotte 

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  • Wer am meisten lügt...

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Gungl

    20. January 2017 um 10:06

    KLAPPENTEXT: Sie beobachtet dich - und schleicht sich in dein Leben Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ... Fesselnd, fragil und hochspannend gelesen von Britta Steffenhagen mit Rike Schmid und Christiane Marx.HÖRERLEBNIS: In dieser Geschichte stimmt einfach alles - der Plot, die Figuren, die Spannung, die Sprache; in fesselnder Art eingelesen. Ein absolut großartiger Psychothriller, ausgehend von einer Protagonistin, die am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen ist. Geht es noch tiefer? Oh ja. Sukzessive wird die Fassade der anderen Figuren demontiert, es wechseln die Perspektiven und Hawkins webt einen feinen Stoff, der am Ende sein inneres Muster zeigt. Jeder könnte Täter sein und erst spät zeichnet sich ab, wer am meisten lügt. 

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  • Mir hat es, für mich überraschenderweise, gut gefallen :-)

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    jala68

    13. December 2016 um 18:29

    Eine gute Bekannte hat mir das Buch 'aufgedrängt'. "Das MUSST du unbedingt lesen. Das ist so toll! "Und ich konnte natürlich (mal wieder) nicht nein sagen. Obwohl ich eigentlich keine Krimileserin bin und so gehypte Bücher eher skeptisch sehe. Also lieh sie mir das Taschenbuch und das lag dann eine ganze Weile auf meinem SuB. Aber als mir das Hörbuch dann in der Bücherei über den Weg lief, dachte ich, ich könnte es mir ja mal vorlesen lassen. ;-)Am Anfang dachte ich, dass die ja anscheinend alle ein wenig gestört sind. Wirklich "normal" war da irgendwie keiner. Auch hatte ich erst Probleme die drei einzelnen Sprecherinnen zu unterscheiden, da besonders ‚Anna‘ und ‚Megan‘, leider sehr ähnliche Stimmen habe.Aber nachdem ich mich daran gewöhn hatte, wurde es gegen Ende noch richtig spannend.Nachdem ich erst ziemlich im Dunkeln tappte und keine wirkliche Idee hatte, wurde mir das "Wer" nach ca. 2/3 klar. Das "Wie" und "Warum genau" brauchte dann noch ein bisschen.Mir hat gut gefallen, dass sich nicht nur die Hauptprotagonistin im Laufe der Zeit entwickelt hat, sondern auch entsprechend ihre Beziehung zu den anderen Personen.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

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    • 2
  • Pageturner mit interessanten Charakteren

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    extremehappy

    08. November 2016 um 10:42

    Für mich ist dieses Buch echt ein Pageturner. Habe es super schnell durchgehört und auch der dazugehörige Film ist sehr zu empfehlen! Hier der Trailer: Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen, denn sie sind undurchschaubar, teilweise nicht vertrauenswürdig, gewalttätig, kalt, verwirrt, und rundum menschlich. Nicht jede Autorin traut sich, unliebsame Charaktere zu schreiben - hier hat es sich aus meiner Sicht total gelohnt, dieses Risiko einzugehen. Natürlich ist es ein Thriller, und - Achtung! - eher ein psychologischer als ein klassischer. Heißt: Es wird viiiel über die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander beschrieben. Manche mögen das nicht oder langweilen sich bei sowas schnell, also aufgepasst. Ich mochte es sehr gerne, die Spannung war aus meiner Sicht trotzdem sehr früh aufgebaut, denn man begleitet Protagonistin Rachel in ihrer täglichen Pendelreise im Zug und merkt sehr schnell, dass sie gar nicht pendeln müsste, da sie arbeitslos und Alkoholikerin ist und somit auch unzuverlässig als Erzählerin. Jeden Tag schaut sie aus dem Zug heraus auf die Scherben ihres Ehelebens. Denn ihr Exmann wohnt mittlerweile mit seiner ehemaligen Affäre und der gemeinsamen Tochter in ihrem alten Haus. Doppelt bitter, da die beiden an der Unfähigkeit, Kinder zu bekommen, in ihrer Ehe gescheitert waren. Zwei Häuser weiter wohnt ein Pärchen, bei dem alles in Ordnung zu sein scheint. Rachel beobachtet sie regelmäßig, erfindet Hintergrund-Geschichten zu ihrer Beziehung usw. Bis zu jenem folgenschweren Freitag, an dem Rachel die Frau aus diesem Haus mit einem anderen Mann beobachtet - und sich sicher ist, dass sie eine Affäre hat. Rachels Welt bricht zusammen. Am nächsten Tag steigt sie aus dem Zug und will die Situation genauer betrachten, hat aber zuviel getrunken und wacht am nächsten Morgen ohne Erinnerung und mit einer großen Kopfwunde auf. Bald darauf wird klar, dass die Frau aus dem Haus verschwunden ist. Und Rachel setzt alles daran, herauszufinden, was an dem Tag passiert ist... Meine ausführliche Meinung, auch zu den Sprecherinnen und zu den übergeordneten Themen des Buchs, hört ihr hier: http://buecherreich.net/buecherreich-096-was-ich-gelesen-habe-oktober-2016/#t=18:26.640

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  • Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    vanessaaaxx

    19. September 2016 um 22:44

    Meine Meinung: „Fesselnd, fragil und hochspannend gelesen von Britta Steffenhagen mit Rike Schmid und Christiane Marx.“ – Random House Audio Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich Hörbuch und das eBook gelesen habe und ich aufgrund der zahlreichen Rezensionen und des positiven Feedbacks große Erwartungen an dieses Buch hatte. Die wurden nicht erfüllt. Nun zuerst etwas zum Cover des Hörbuches. Es ist schwarz und in der Mitte kommt so der Titel sehr gut zur Geltung – auch weil der Titel aussieht, als würde er „mit einem Zug mitgerissen werden“, wisst ihr was ich meine Finde ich sehr gelungen! Ich mag persönlich lieber feste CD-Hüllen als diese aus Pappe aber das ist ja jetzt hier nicht der springende Punkt. Wie das Zitat oben sagt, soll das Hörbuch hochspannend erzählt sein. Spannend wird es mit der Zeit schon aber für einen Thriller finde ich, war die Erzählweise nicht sooo mega spannend. Die Stimmen waren angenehm anzuhören jedoch fand ich den Wechsel zwischen den Erzählperspektiven erst ziemlich verwirrend, da sie sich ähnlich anhören. Erst als die Personen dann etwas erzählt haben konnte ich zuordnen um wen es sich jetzt handelt. Die abwechselnden Zeitpunkte fand ich widerum ganz gut, so hat sich, zusammen mit den wechselnden Erzählperspektive etwas Spannung aufgebaut. Nun zum Inhalt. Im Hörbuch fehlen ein paar Textpassagen, da es sich ja um eine gekürzte Lesung handelt.Dadurch werden die Gefühle und Gedanken der erzählenden Person nicht so gut dargestellt wie im Buch selbst. Dadurch würden die anderen Personen z.B. Scott oder Tom noch lebendiger erscheinen. Bei einigen Stellen hatte ich nämlich etwas aus dem Buch vermisst. Manche Gesprächsinhalte und Gedankengänge aus dem Buch, die fehlen, wären möglicherweise wichtig gewesen um sich in den Charakter reinfühlen zu können bzw. deren Gedankenwelt zu verstehen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine manchmal kann ich nicht so gut ausdrücken was ich meine Achtung es folgen kleine Spoiler! Wegen des Klappentextes hätte ich irgendwie erwartet das da jetzt was anderes kommt, was genau weiß ich jetzt auch nicht so genau. Es wird schnell klar worum es geht. Rachel hat ein Alkoholproblem, was ihr auch nicht gerade hilft. Sie pendelt jeden Tag mit dem Zug zu ihrer Arbeit, weil sie nach der Trennung von ihrem Mann bei einer Freundin wohnt. Jeden Tag beobachtet sie bei der Zugfahrt die Menschen, insbesondere Jess und Jason – fiktive Namen die sich ausgedacht hat. Plötzlich wird Megan, die fiktive Jess, vermisst und die Suche nach ihr bringt viele Geheimnisse ans Licht. Rachel, wird mit dem Verschwinden in Verbindung gebracht, Tom, Rachels Ex-Mann und Anna, Tom’s neue Freundin, kannten Megan auch und nun stellt sich die Frage: was ist mit Megan passiert. Ich hatte erst eine ganz andere Idee wer hinter Megan’s Verschwinden steckt aber als dann ein paar weitere Dinge ans Licht kamen, konnte ich mir schon denken wer es war. Das Ende hat mich jetzt nicht so umgehauen. Fazit: Ich glaube dieses Hörbuch war einfach nichts für mich. Ich brauche ein bisschen mehr Spannung glaube ich. Trotzdem fand ich den Thriller ganz okay, man hat viel über die verschiedenen Personen gelernt und bei der ein oder anderen war ich echt überrascht, da ich diese so nicht eingeschätzt hätte. Am besten haben mir übrigens Anna und Megan gefallen.

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  • Das Mädchen im Zug macht spannende Entdeckungen

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Gruenente

    24. October 2015 um 19:10

    Rachel fährt jeden Tag mit dem gleichen Zug zur Arbeit. Und fast jeden Tag bleibt der Zug an der gleichen Stelle stehen. Von dort kann sie auf die Terrasse eines Hauses sehen, beobachtet in diesen Momenten das dort wohnende Paar und dichtet ihnen eine Geschichte an. Irgendwann wird Rachel in diese Geschichte mit einbezogen. Auch Rachels Gehmeinisse offenbaren sie erst nach und nach dem Zuhörer. Spannend wird das Buch duch drei sich abwchselnde Perspektiven. Drei Frauen, beschreiben abwechselnd ihre Sicht auf die Geschehnisse. Die Idee fand ich super, aber die Ausführung war für meinen Geschmack etwas zu lang. Auch waren die drei Frauenstimmen am Anfang sehr ähnlich, so war es manchmal schwer herauszuhören, welche Stimme ich gerade hörte. Vielleicht aber auch ein gewollter Effekt.

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  • [Rezension Hörbuch] Girl on the Train

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Mone80

    15. October 2015 um 12:53

    Meine Meinung: 10 Stunden und 40 Minuten lang darf man in eine wirre, spannende und auch komplexe Geschichte eintauchen. Man lernt drei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch etwas gemeinsam haben. Rachel, die jeden Tag mit dem Zug pendelt, der an der gleichen Stelle stehen bleibt, wo sie die Häuser betrachtet. Sie wurde von ihrem Mann verlassen, hat ein großes Alkoholproblem und durch dieses die Arbeit verloren. Megan, die ein düsteres Geheimnis verbirgt und dann gibt es noch Anna, die Neue an Rachels Ex. Zwischen den drei Frauen pendelt die Geschichte hin und her und sie erzählen sie, aus ihrer Sicht. Alle drei Frauen sind mir als Hörer nicht gerade sympathisch gewesen, was mir eigentlich ein Buch/Hörbuch auch schon einmal vermiesen kann, aber hier war es nicht so. Die Geschichte war das, was mich sehr gereizt hat. Es beginnt mit der typischen Zugfahrt von Rachel und den Beobachtungen, die sie macht. Man merkt schon von Anfang an, dass sie psychisch ziemlich angeschlagen ist und man merkt genau, wann sie wieder zu tief ins Glas geschaut hat. Das hat die Sprecherin echt super hinbekommen und sie somit lebendig werden lassen. Aber auch die anderen Frauen wurden dank ihrer Sprecherinnen lebendig. Die Geschichte ist am Anfang sehr verworren. Ich wusste nie so genau, wo sie mich hinführen wird. Es gibt sehr vieles, was auf den ersten Blick als Wahrheit verkauft wird, aber dann muss man wieder erkennen, dass man einer Finte aufgesessen ist. Die Erzählstränge werden immer ein Stückchen mehr zusammengeführt und das Ende ist mehr als nur überraschend. Zwischenzeitlich gesellte sich Gänsehaut hinzu. Dadurch, dass vieles am Anfang verwirrt ist, hatte ich manchmal das Gefühl, nicht alles mitbekommen zu haben. Das Hörbuch stellte von daher eine andere Herausforderung an mich, denn man muss bei der Geschichte bleiben. Es ist zu dem eine gekürzte Lesung und ich weiß nicht, in wie weit gekürzt wurde. Allerdings fehlt mir ein wenig an dem Zusammenhang in der Geschichte. Ab und zu fand ich sie etwas abgehackt. Fazit: Spannendes Hörbuch, mit vielen Wendungen und Überraschungen.

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  • Nicht überzeugend: Girl on the train - Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    DunklesSchaf

    26. August 2015 um 23:08

    Das kennt doch jeder von uns – man fährt im Zug und an einer Stelle fährt der Zug langsam oder hält gar für einige Minuten, wartet an einem Lichtsignal oder hat sonstige Gründe, warum er nicht weiterfährt. Da lässt man seinen Blick schweifen und wenn man Glück hat, ist es eine lebhafte Stelle, die einem Unterhaltung bietet. Dies geschieht auch Rachel, die jeden Morgen mit dem Pendelzug an der gleichen Stelle verharrt und dort die Häuser ihrer früheren Wohngegend erblickt. Sie sieht sogar ihr früheres Wohnhaus, in dem nun ihr Exfreund mit neuer Freundin und Kind wohnt. Doch eines Tages beobachtet sie in einem der Nachbarhäuser etwas Beunruhigendes… Eine spannende und doch so alltägliche Ausgangssituation, die uns die Autorin hier bietet. Nun, Rachel beobachtet keinen Mord, aber eine Frau verschwindet und Rachel denkt, sie kann zum Auffinden der Verschwundenen beitragen. Doch es gibt ein Problem: Rachel ist alkoholabhängig und gönnt sich auf ihren Pendlerfahrten gerne mal Gin Tonic aus Dosen. Diese Tatsache verursacht eine zwiegespaltene Atmosphäre. Auf der einen Seite herrscht eine herrliche Spannung, ob Rachel nun etwas gesehen hat oder nicht, zum anderen ist es aber leider zu einem Großteil eine literarische Studie über eine Alkoholabhängigkeit und wie es dazu gekommen ist, gepaart mit Rachels Versuch sich an die Geschehnisse der Nacht von Megans Verschwinden zu erinnern. Ein wenig Abwechslung bieten da die beiden anderen Perspektiven des Buches/Hörbuches. Megan lernen wir vor ihrem Verschwinden kennen und man bekommt eine weitere Möglichkeit mit zu raten, warum sie verschwunden ist und wer daran schuld hat. Einen ganz anderen Einblick liefert die Sichtweise Annas, die neue Freundin von Tom, Rachels Ex, die in Rachel eine permanente Bedrohung ihrer Vorstadtidylle sieht. Leider konnte mich keine der drei Frauenfiguren so richtig überzeugen, auch wenn die Dreier-Konstellation an ein Kammerspiel erinnert. Für keine konnte ich so richtig Sympathie entwickeln und es ist mir auch recht lange nicht gelungen, die Stimmen der drei Erzählerinnen, welche die drei Frauen repräsentieren, auseinander zu halten. Hier hätte ich mir Stimmen gewünscht, die sich mehr unterscheiden und nicht so sehr ähneln, denn auch der Text gibt in den ersten Momenten oft keinen Aufschluss, wer gerade erzählt. So ist es mir passiert, dass ich mehrere Kapitel nochmal von vorne beginnen musste. Unglücklicherweise war mir auch so ab der Hälfte klar, wer der Täter sein muss und es war nur noch offen, wie genau der Abend des Verschwindens sich abgespielt hat. Somit war die Spannung auch nur noch begrenzt vorhanden und das Hörbuch konnte mich mehr schlecht als recht fesseln. Ich vermute, ich habe mich hier von der medialen Aufmerksamkeit des Buches ein wenig den Kopf verdrehen lassen, denn ich habe von „Girl on the Train“ wesentlich mehr erwartet, als ich bekommen habe. Der Blick aus dem Zug, die Beobachtung und das Ungewisse der fehlenden Erinnerung sind wirklich gute Ansätze, die leider in einer recht banalen und in die Länge gezogene Auflösung gipfelt. Diese Ansätze habe ich bei Anne Goldmanns „Lichtschacht“ nicht nur wesentlich subtiler, sondern auch spannender umgesetzt gelesen. Fazit: Das Buch bietet gute Ansätze, deren Umsetzung aber leider nicht überzeugen konnte. Die Frauenfiguren waren sehr unterschiedlich in ihren Charakteren, aber mir mit zu ähnlichen Stimmen besetzt und ich konnte mich mit keiner identifizieren. Leider hat der mediale Hype nicht gehalten, was er versprochen hat.

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  • Buchverlosung zu "Girl on the Train. Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich." von Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Nele75

    Pünktlich zum bevorstehenden Wochenende gibt es wieder mal etwas zu gewinnen auf meinem Blog www.elasbookinette.wordpress.com Das Hörbuch zu "Girl on the Train" von Paula Hawkins - (NICHT wie oben abgebildet das Buch) Teilnahme bitte nur per Kommentar auf meinem Blog  :-) Und......wer Follower meines Blogs ist, bekommt sogar die doppelte Gewinnchance und wandert mit zwei Losen in den Lostopf. Wünsche euch viel Glück und schonmal ein schönes Wochenende! Manu (ElasBookinette) oder hier Nele75

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    • 10
  • The Girl on the Train - Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Lesen_ist

    04. August 2015 um 19:15

    Inhalt Rachel catches the same commuter train every morning. She knows it will wait at the same signal each time, overlooking a row of back gardens. She’s even started to feel like she knows the people who live in one of the houses. ‚Jess and Jason‘, she calls them. Their life – as she sees it – is perfect. If only Rachel could be that happy. And then she sees something shocking. It’s only a minute until the train moves on, but it’s enough. Now everything’s changed. Now Rachel has a chance to become a part of the lives she’s only watched from afar. Now they’ll see; she’s much more than just the girl on the train. Deutsch: Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse. Meine Meinung Auf dieses Hörbuch bin ich durch Ute @papercuts1 aufmerksam geworden, das war irgendwann Anfang des Jahres, glaube ich, bevor der ganze Hype losging! Inzwischen haben so ziemlich alle das Buch gelesen oder gehört. Ich habe es schon lange auf meinem iPhone und jetzt auch endlich gehört. Rachel ist eine von drei Hauptcharakteren, sie ist das »Girl on the Train«. Sie fährt morgens mit dem Zug nach London, und abends natürlich wieder nach Hause. Am Freitag den 5. Juli 2013, morgens, sieht sie ein Häufchen Kleidung neben den Gleisen und spekuliert darüber, woher diese Gegenstände kommen, das macht sie oft. Der Zug bleibt fast täglich beim gleichen Signal stehen und Rachel schaut zu den Häusern entlang der Strecke. Sie sitzt immer so, dass sie ein bestimmtes Haus und seine Bewohner sehen kann, Nummer 15. Hier wohnt ein Pärchen, das sie Jess und Jason nennt, sie glaubt zu wissen, dass sie glücklich sind, und beneidet sie. Am Freitag auf dem Weg nach Hause trinkt sie bereits Gin und Tonic auf der Dose. Sie freut sich nicht auf das Wochenende, die 48 leeren Stunden vor sich. Rachel ist krank, das bekommt man relativ schnell mit. Viele Leser finden sie sehr nervig, können sie nicht verstehen. Sie ist Alkoholikerin, depressiv, emotional am Ende. Nach und nach erfahren wir mehr darüber, wie es so weit kommen konnte, über ihre derzeitige Situation und wie glücklich sie selbst einmal war. Ich empfand tiefes Mitleid mit ihr. Obwohl ich selbst nie in so einer Situation war, fast nie Alkohol trinke und auch niemals depressiv war, konnte ich sie verstehen. Manche Menschen neigen mehr zur Alkoholsucht als andere und es ist eine Krankheit. Ich konnte auch ihre Motivation für ihre Handlungen während dieser Geschichte verstehen. Ich finde, Paula Hawkins hat sie sehr erfolgreich gezeichnet, die Verzweiflung, Scham und Trauer greifbar gemacht. Die Frau, die Rachel beobachtet und Jess nennt, heißt Megan. Sie hat ihre eigenen Probleme, ist nicht glücklich, kein Unschuldsengel oder eine treusorgende Ehefrau. Ihre Vergangenheit ist sehr bewegt und sie hat ihre eigenen Geister, die sie verfolgen. Die kurzen Augenblicke, in denen Rachel sie mit ihrem Mann beobachten kann, zeigen eine Fassade die zerbröckelt, wenn man genauer hinsieht. Und dann gibt es Anna, die im Haus Nummer 23 lebt, mit ihrem Ehemann Tom und ihren kleinem Mädchen. Rachel kennt sie und glaubt sogar Tom in- und auswendig zu kennen. Zu sagen, ich mochte Anna von Anfang an nicht, ist vielleicht untertrieben. Ich empfand sie als kaltschnäuzig, egoistisch und eingebildet und so voll Hass. Ihre Motivation für das, was sie tut, nehme ich ihr nicht ab, sie ist nicht mal zu sich selbst ehrlich. Diese drei Frauen erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive, Megan etwas zeitversetzt in der Vergangenheit, und wir bekommen einen Einblick in die jeweiligen Gedankenwelt. Sie könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Die Charakterisierung ist absolute gelungen! Eines Tages ist Megan verschwunden. Doch Rachel hat am Tag davor etwas beobachtet, dass sie unbedingt der Polizei erzählen muss. Und so verstrickt sie sich immer tiefer in die Geschichte. Die Handlung ist nicht aktionsreich, es gibt keine rasante Jagd nach einem Mörder und die Polizei spielt kaum eine Rolle. Die Geschichte zieht den Leser in die Welt hinter der Fassade, dort wo die Psychospielchen stattfinden, in den Schrank, wo die Leichen versteckt sind, in die Gedankenwelt der Frauen, dorthin wo sie ihre Geheimnisse hüten. Bis zwölf Kapitel vor dem Ende tappte ich im Dunkeln. Doch dann hatte ich einen starken Verdacht, der sich auch bestätigt hat, aber es blieb spannend bis zum Schluss! Drei sehr schwierige Charaktere, die in meinen Augen großartig gelungen sind. Man will keine von ihnen zur Freundin haben und eigentlich kennen sie sich gegenseitig nicht, doch ihre Schicksale sind miteinander verbunden. Es gibt niemanden in diesem Buch, den man mögen kann, manche sind richtig grauenerregend. Lug und Trug, Sein und Schein, wem kann man noch glauben, wem kann man vertrauen? Und was verbirgt sich hinter der Fassade? Ein beachtenswerter Psychothriller, der einen mitreißt, hinabzieht, erschüttert und wieder ausspuckt. Vor allem braucht dieses Buch/Hörbuch keine Vergleiche scheuen! Die Sprecherinnen Eigentlich sind mir männliche Sprecher lieber, aber hier geht das nicht. Clare Corbett spricht Rachel und macht ihre Sache hervorragend, überzeugend und mit einer sehr angenehmen und auch passenden Stimme. Louise Brealey spricht Megan aber ich empfand sie manchmal als etwas zu lallend, das hätte dann doch eher zu Rachel gepasst. Im Großen und Ganzen bringt sie aber doch die kindliche Unsicherheit von Megan gut rüber. India Fisher spricht Anna und ich bin fast erschrocken, als ich sie hörte! Laut wie eine Reporterin die einem dramatischen Bericht in den Nachrichten bringt, fast emotionslos, wenn sie nicht gerade über Rachel schimpft. Die Stimme liegt mir persönlich nicht.

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  • Einfach nur Klasse, wirklich toll gesprochen

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Pelikanchen

    02. August 2015 um 20:50

    >>Girl on the Train<< von Paula Hawkins Ein wirklich tolles Hörbuch, das merkt man schon von Anfang an. Auch wenn ich ab und zu wieder ein Stückchen zurück gehen musste, weil ich gerade den Faden verloren habe, denn die Geschichte erzählen 3 Frauen in der Ich Perspektive und das teils aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit. Wenn man sich aber richtig in die Geschichte reingehört hat, weiß man schon nach wenigen Sätzen um wen es sich im Moment dreht. Das Hörbuch wird von 3 verschiedenen Sprecherinnen gesprochen und ich kann nur sagen die Stimmen sind wirklich Klasse und man könnte ihnen ewig zuhören. Die Geschichte beginnt mit Rachel, die von ihrem Mann verlassen wurde und nun bei einer Freundin in einer "WG" lebt und ihr größtes Problem ist ihre Alkoholabhängigkeit. Seit sie ihre Arbeit genau aus diesem Grund verloren hat fährt sie noch täglich mit dem Zug und tut so wie wenn sie auf den Weg zur Arbeit wäre, weil sie sich vor ihrer Vermieterin/Freundin zu arg dafür schämt. Auf dieser Zugstrecke fährt sie täglich an dem gleichen Haus in ihrer alten Nachbarschaft vorbei und sieht dort immer wieder das gleiche Ehepaar das sie dann irgendwann einfach "Jess und Jason" nennt. Allen Anschein nach eine glückliche Familie und dann macht sie plötzlich eine Beobachtung die alles verändert .................................... Die verschiedenen Charaktere kommen wirklich toll zur Geltung und ich kann das Buch das über Liebe und Tod geht und in die tiefsten seelischen Abgründe blicken lässt, mit guten Gewissen weiter Empfehlen.

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