Paula Hawkins Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

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Inhaltsangabe zu „Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.“ von Paula Hawkins

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Zaghafter Anfang, aber nach überraschender Wendung purer Nervenkitzel und große Spannung!

— Bambisusuu

Gut geschrieben, ließ sich flüssig lesen. Ich wusste nur leider viel zu schnell wie es endet, was mir die Spannung ein wenig nahm.

— Foxy

Spannend, überraschend, aber nicht ganz glaubwürdig

— Pergamentfalter

Fantastisch. Mich hat lange kein buch mehr so gefesselt.

— reading_sue

So spannend wie schon lang kein Buch mehr das ich in der Hand hatte!

— MarthaAmasVivon

konnte ich nicht mehr aus der Hand legen - empfehlenswert !!!

— HackMybook

lesenswert - auch nach dem Hype. psychologisch gut aufgebaut!

— Stephan59

Ein Buch das einen selbst zweifeln lässt was man denn nun glauben kann und was nicht. Packend

— Leseratte18

Das Buch hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Es hatte so seine Längen, der Schluß war allerdings doch spannend.

— steinchen80

Spannend, sehr flüssig zu lesen, aber nicht so unvorhersehbar und außergewöhnlich wie erwartet.

— HensLens

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  • Rezension zu "Girl on the Train"

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Pergamentfalter

    12. November 2017 um 19:10

    Was ist wirklich passiert und was nur ein Hirngespinst?Diese Frage hat mich beim Lesen von "Girl on the Train" begleitet. Ich war erst skeptisch, ob das Buch mich nach dem ganzen Hype vor zwei Jahren wirklich überzeugen könnte, bin letztendlich aber positiv überrascht. Dabei deutete sich das zunächst gar nicht an ..."Girl on the Train" beginnt eher zäh mit einer Einführung in das Leben und die Gedankenspiele der alkoholkranken Rachel. Dabei lernte ich auch Jess und Jason kennen, zumindest so, wie Rachel sich die beiden vorstellt. Rachels eigenes Leben pendelt irgendwo zwischen ständiger Trunkenheit, Selbstmitleid und Hass auf die neue Frau ihres mittlerweile Exmannes. Rachel ist keine leichte Figur, die man sofort ins Herz schließen kann. Ich hatte einige Probleme mit ihr, ihre häufigen Alkoholexzesse gingen mir schnell auf die Nerven und an ihrer Glaubwürdigkeit habe ich fast noch schneller gezweifelt.Richtig turbulent wurde es dann, als "Jess" verschwindet: Rachel ist der festen Überzeugung, eine Rolle in diesem Fall zu spielen und etwas zur Lösung beisteuern zu können. Sie steigert sich immer weiter in die Suche nach der Vermissten hinein und geht dabei Wege, die mir als Leserin mehr als einmal unangenehm waren. Trotzdem bringt gerade das die Geschichte voran, lässt Spannung aufkommen und die Frage nach dem, was tatsächlich an dem Abend geschah, an dem "Jess" verschwand, immer wichtiger werden.Mehrfach stellte sich das, was ich zu wissen glaubte, als falsch heraus. So war dann letztlich auch die Auflösung eine, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte.Im Verlauf der Handlung gibt es neben Rachel noch zwei weitere Erzählerinnen. Eine ist die Vermisste selbst, die Einblicke in ihr Leben gibt. Eine andere und offensiver Gegenpart zu Rachel ist Anna, die neue Frau von Rachels Exmann, die Rachel um jeden Preis aus ihrem Leben haben will. Durch diese drei Erzählerinnen bekommt die Geschichte eine faszinierende Tiefe und eine sehr schöne Dynamik, die mich zum Weiterlesen animierte. Richtig warm geworden bin ich dennoch mit keiner der drei Protagonistinnen.Zudem hatte ich ein Problem mit den Persönlichkeiten der Figuren insgesamt. Kaum eine Figur kommt ohne offensichtliche oder scheinbare psychische Probleme aus. Süchte, Zwänge, tragische Vergangenheiten - ich fand es dann doch, trotz spannender Geschichte, unglaubwürdig, dass sich all das in einer einzigen Straße und auch noch angesichts der wirklich wenigen Charaktere in der Handlung derart ballt.FAZIT"Girl on the Train" ist eine spannende Geschichte, bei der mir lange Zeit nicht klar war, wohin sie genau führt. Einziges Manko sind für mich die Figuren, mit denen ich angesichts der Ballung von persönlichen und psychischen Problemen einfach nicht richtig warm geworden bin.

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  • Spannend und unvorhersehbar

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    MarthaAmasVivon

    23. October 2017 um 18:03

    Ein wahnsinnig spannender Krimi. Dieses Buch ist seine Spiegel-Empfehlung wirklich wert. Obwohl ich ein etwas "erfahrenener" Krimi-Leser bin, war es wirklich erst auf den letzten Seiten zu erahnen, was wirklich passiert ist und selbst dann war die Spannung noch sehr hoch.Obwohl die Hauptperson selbst etwas von der Rolle ist, lernt man sich einfach lieben und leidet und hofft mit ihr.Ich habe dieses Buch wirklich gesuchtet!

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  • Manipulierte Erinnerungen - doch dahinter lauert die Wahrheit!

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Stephan59

    23. September 2017 um 10:11

    Was ist Wahrheit, wann trügt die Erinnerung? Erst nach und nach kommt Rachel der Wahrheit auf die Spur. Sie, die Gescheiterte, die immer wieder zur Flasche greift und deren Erinnerung von ihrem Ex geschickt manipuliert wurde. Doch die Wahrheit hinter der Erinnerung ist schlimmer als sie sich vorstellen konnte....Habe das Biuch erst nach dem Hype, mit etwas Abstand,  gelesen und bin positiv überrascht.

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  • Und manchmal kennt man jemanden doch nicht so gut wie man denkt!

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    sassthxtic

    08. September 2017 um 21:29

    "Girl on the Train" ist ein filmreifer Thriller, der jugendliche Lesefans, aber auch ältere anspricht. Für Fans von "Gone Girl", "Kalte Seele, dunkles Herz", "die Witwe" und "Those Girls" genau das Richtige.Im Buch geht es um die Alkoholikerin Rachel, die jeden Tag mit dem Zug an ihrem alten Haus und an das Haus der Nachbarn vorbei fährt. Die Nachbarn kennt sie nicht, aber sie beobachtet Sie jeden Tag und glaubt, dass sie das perfekte Paar sind. Bis sie "Jess" mit jemand anderen sieht und sie ein Tag später verschwunden ist. Ihr Ex-Mann und seine neue Frau treiben Rachel dazu auch noch in den Wahnsinn.Das Buch ist in verschiedenen Sichtweisen geschrieben worden, was mir bei Thrillern immer gut gefällt, weil sie die Geschichte noch spannender macht. Außerdem ist die Story in Tagen und Uhrzeiten unterteilt, fast wie bei einem Tagebuch. Für mich war es aber nicht schwer in das Buch hineinzulesen, sondern eher einfacher, weil die Kapitel nicht zu lang waren.Die Geschichte war ohne viel zu erzählen, sehr spannend und nervenaufreibend, auch wenn es in der Mitte des Buches eine kurze Durststrecke gab.Trotzallem ist im Buch sehr viel passiert, weshalb ich das Buch verschlungen habe.Für junggebliebende Leser ist dieses Buch zu empfehlen, jedoch nicht für Leser, die eine anspruchsvolle Lektüre lesen möchten.Wegen der kurzen schwachen Phase in der Mitte und weil ich schon zu Anfangs geahnt habe, "wer es war", vergebe ich gute 4 Sterne!

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  • Intelligenter Thriller

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Forti

    29. August 2017 um 10:32

    Paula Hawkins Debüt ist ein wirklich lesenswertes Buch für Liebhaber anspruchsvollerer Thriller. Die Erzählweise mit drei Ich-Erzählerinnen und zwei Zeitebenen erfordert mehr Aufmerksamkeit als andere Thriller - mir hat das gefallen. Über die Handlung will ich nicht viel verraten - ich bin froh, das Buch mit wenig Vorkenntnissen gelesen zu haben. Es ist ein vielschichtiger Roman, der einige Themen abhandelt und bei dem man lange nicht weiß, wer gut und wer böse ist und wie das ganze genau endet.Sprachlich hat es mich nicht vollständig überzeugt. Ich habe den Verdacht, dass es die Übersetzung von Christoph Göhler ist, die den Text an manchen Stellen etwas ungenau übersetzt und an anderen Stellen sprachlich etwas holprig wirken lässt.Für Frauen vermutlich interessanter als für Männer.

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  • Meiner Meinung nach total überbewertet

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    brauneye29

    08. August 2017 um 19:19

    Zum Inhalt:Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse.Meine Meinung:Den Riesenhype um dieses Buch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mehr als dreiviertel des Buches zieht sich die Story wie Gummi, die letzten 50 Seiten sind einigermaßen spannend. Insgesamt sind die Protagonisten langweilig und nervig. Die dauerbetrunkene Rachel, die dauergenervte Anne, der genervte Tom und auch der verzweifelte Scott und natürlich die verschwundene Meagan. Grundsätzlich hatte die Story sicher Potenzial, wurde aber nach meiner Meinung nicht genutzt. Fazit:Meiner Meinung nach total überbewertet.  

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  • Spannung pur :)

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Starry-sky

    02. August 2017 um 10:07

    Bei diesem Psychothriller, der mit tiefen, authentischen Charakteren statt mit viel Blut und brutalen Verbrechen kontert, kann man definitiv viel Spannung erwarten. Zu Anfang lernen wir Rachel kennen, sie ist Alkoholikerin, psychisch total am Ende und fährt jeden Tag mit der Bahn nach London. Unterwegs hält der Zug meist am selben Signal, von wo aus sie auf verschiedene Häuser und Gärten blickt. Eines Davon ist das Haus von Megan und Scott, die sie schnell in ihr Herz schließt. In Rachels Augen führen die beiden die perfekte Beziehung - ein Leben, nach dem sie sich selbst sehr sehnt. Als die hübsche Megan eines Nachts plötzlich verschwindet, ist nichts mehr wie es war. Dort stößt die Geschichte um Rachel mit einer anderen Geschichte zusammen und die Geschichte wird aus neuen Perspektiven erzählt. Plötzlich sind auch Rachel, ihr Exfreund Tom und dessen neue Freundin Anna in den Vorfall verstrickt und es beginnt ein undurchsichtiges treiben, indem die Spannung von Seite zu Seite immer mehr steigt, bevor es ein unerwartetes Ende gibt, das für mich ein klarer Höhepunkt war. Ich war sehr zufrieden mit dem Buch. Zum einen waren die Charaktere authentisch und durch ihre labilen, verrückten Züge sehr interessant, auch wenn sie teilweise wirklich bemitleidenswert waren. Die Handlung ist gut durchdacht und hält immer wieder unvorhersehbare Überraschungen bereit, die wirklich viel Spannung mit sich bringen. Unterstützt wird das durch die tolle Schreibweise der Autorin, die mich sehr begeistert hat. Alles in Allem ist dieser außergewöhnliche Psychothriller definitiv lesenswert!

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  • Ein interessanter und spannender Thriller!

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    buecher_liebe21

    23. July 2017 um 10:52

    Als ich das Buch das erste mal gesehen habe, war ich sofort neugierig und wollte mehr darüber wissen. Mir hat die Aufmachung des Buches sehr gut gefallen, es ist schlicht, hat aber etwas geheimnisvolles. Leider habe ich das Buch dann aus den Augen verloren, aber durch die ABS-Gruppe wurde ich wieder darauf aufmerksam, da wir eine Leserunde zu dem Buch veranstaltet haben und nun habe ich "Girl on the Train" endlich gelesen.Die Geschichte war von Anfang an interessant und durch den angenehmen Schreibstil war ich auch sofort in der Geschichte drin. Mir ist erst sehr viel später aufgefallen, dass das Buch im Präsens und aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Eigentlich mag ich beides nicht, aber bei diesem Buch machte mir das überhaupt nichts aus, da es mir beim Lesen irgendwie gar nicht aufgefallen ist.Die Hauptprotagonistin Rachel war mir sympathisch, obwohl sie eine Sorte von Mensch ist, den man nicht immer leiden kann. Nicht vom Charakter, sondern vom Verhalten her. Sie tut einige Dinge, die nicht gern gesehen sind, aber man versteht, warum sie es tut, warum sie sich so verhält.Die anderen Protagonisten waren gut ausgearbeitet worden, man konnte sie sich bildlich vorstellen. Manche Charaktere mochte ich mehr, manche weniger, aber das ist ja normal und auch gut so. Es waren nicht zu viele Protagonisten in dem Buch vorhanden, sodass man sie auch alle gut unterscheiden konnte.Meiner Meinung nach hätte die Geschichte kürzer sein können. Die erste Hälfte des Buches war zwar immerzu interessant und man erfuhr einiges über die Protagonisten, um auch die Geschichte zu verstehen, aber dadurch hat es sich etwas gezogen.Ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch dann allerdings nicht mehr aus der Hand legen. Es wurde immer spannender, ich wollte unbedingt weiterlesen, auch um endlich herauszufinden, was wirklich passiert war, wer in die Sache verwickelt war und wer welche Rolle spielte. Es entstand ein Rätsel, das man zu lösen versuchte und wenn man dachte, man weiß sie, wurde diese auch schon wieder in Frage gestellt.Letztendlich habe ich einen Teil des Rätsels selbst lösen können, aber der Rest war so gut verzwickt, das ich nicht drauf kam und mich die Lösung schließlich dann doch auch ein bisschen überraschte.Die Geschichte ist in Kapitel aufgeteilt, welche den zeitlichen Verlauf darstellen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und immer öfters bekommt man die Sichtweise von einer anderen Person, was die Geschichte interessanter und v.a. spannender machte. Bei einer Person gibt es jedoch Rückblenden, die dann schließlich in der Gegenwart enden.Letztendlich habe ich mich in dieser Geschichte irgendwie wohl gefühlt.

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  • Wenn alles nur Illusion ist

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Buchstabenliebhaberin

    Die nette Rachel und ihre Fantasie. Jeden Tag beobachtet sie das perfekte Paar in seinem perfekten Haus. Das Haus liegt an der Bahnstrecke, die Rachel morgens und abends auf dem Weg zur Arbeit und zurück nimmt. Megan und Scott, jung, schön, verliebt. So sieht es aus für die sehnsuchtsvolle Rachel, die selbst genau so glücklich lebte. Mit Tom, nur wenige Häuser entfernt.Plötzlich ist Megan verschwunden. Und Rachel, Rachel fährt gar nicht täglich zur Arbeit. Sie trinkt, und aus diesem Grund hat sie auch zuerst ihren Mann verloren, dann ihren Job. Jetzt tyrannisiert sie ihren Exmann Tom und seine neue Frau, Anna. Die glückliche Familie mit Kind, die nicht ihre ist. Sie kann nicht loslassen. Eines Tages sieht sie Megan mit einem anderen Mann, und sie ist sehr wütend. Megan zerstört ihre Illusion der perfekten Liebe. Sie trinkt, wie so oft, und sie stellt ihrem Exmann nach, wie so oft. Sie hat einen Filmriss, und am nächsten Tag ist Megan weg.Aus Angst, dass der perfekte Scott verdächtigt werden könnte, mischt sich Rachel ein. Sie ahnt, sie ist in die Sache verwickelt, sie weiß aber nicht, wie und warum. Sie erzählt Lügen, sie verstrickt sich, sie verheddert sich. Weitere Details aus den Leben der Protagonisten Rachel, Tom, Anna, Megan und Scott kommen ans Licht. Hässliche Dinge, unschöne Charakterzüge.Ein Hin und Her beginnt, alles ist möglich, Mord, Selbstmord, Flucht? Wer sagt die Wahrheit, wo ist die Wahrheit zu finden, was ist mit diesen Menschen los? Gekonnt spielt Paula Hawkins mit den Figuren, aus Neugier wird Abscheu wird Mitleid. Sympathien schwinden, Berechnung kommt zum Vorschein, psychopathische Züge verzerren schöne Gesichter zu fiesen Fratzen. Jeder hat Leichen im Keller, so scheint es jedenfalls ...Sehr spannend! Ich hab das Buch mit Vergnügen verschlungen und bin vom Schluss begeistert. Das Buch hat mich mit vielen für mich unvorhersehbaren Wendungen überrascht, so dass ich dachte: Voll drauf reingefallen, ich Anfänger, ich schlechter Menschenkenner! Wie gut kann man Menschen kennen? Menschen können sich zum Schlechteren entwickeln, dagegen ist niemand gefeit. Oder?

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    • 3
  • Sehr spannend...

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    AnnMey

    14. July 2017 um 21:11

    dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und direkt verschlungen. Es zeigt sehr deutlich, wie einfach einem doch sein Leben aus den Fingern gleiten kann, und auf einmal steht man vor einem Haufen Scherben.

  • Girl on the Train von Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    printbalance

    08. July 2017 um 19:02

    Inhaltsangabe: In dem Buch geht es um Rachel, die bis vor kurzem eine glückliche Ehe mit ihrem Mann Tom führte. Ihr größter Wunsch war es ein Baby zu bekommen. Trotz etlicher Versuche missglückte dies. Rachel wurde daraufhin zu einer Alkoholikerin und verlor ihren Job. Tom fing währenddessen eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin namens Anna an- die sofort schwanger wurde. Tom und Rachel ließen sich scheiden und Anna zog in das gemeinsame Haus ein, während Rachel bei ihrer Freundin Cathy zur Untermiete einzog.  Jeden Tag gab sie ihrer Mitbewohnerin vor, dass sie zur Arbeit fährt, was sie aber nie tat, sondern stattdessen ihre Zeit in der Stadt (in einer Bücherei) verbrachte, bis sie abends mit dem Zug wieder zurückfuhr. Sie beobachtete vom Zug aus täglich ein Pärchen- namens Scout und Megan die sich liebten und Rachel wünschte sich ebenfalls wieder so ein Glück erfahren zu dürfen. Eines Tages sieht Rachel, wie die vermeintlich perfekte Megan einen fremden Mann küsste, statt ihren Freund Scout. Kurz darauf wurde Megan als vermisst erklärt. Da Rachel Megan nie wirklich kannte- sondern nur durch die Beobachtungen vom Zug heraus, erkannte sie nur von der Zeitung das Bild dieser Schönheit und deren Verschwinden. Sofort kam ihr Freund Scout ins Visier. Rachel die nicht wollte, dass der arme Ehemann dafür bezahlen muss, ging zur Polizei und klärte auf, dass es noch einen weiteren Mann gab, der sich später als Megans Psychologen Kamel Abdic heraus stellte. Sie nahm ebenfalls auch Kontakt zu Scout auf- unter dem Vorwand, dass sie mit Megan befreundet war und regelmäßig ihre Kunstgalerie besuchte. Rachel und Scout werden daraufhin Freunde.  Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass Megan auch Babysitterin bei Anna war- der neue Lebensgefährtin von Rachels Exmann Tom.  Desweiteren kam ans Tageslicht, dass Rachel an dem Tag als Megan verschwand so betrunken war, dass sie am Morgen mit einer Platzwunde am Kopf aufwachte und einen völligen Blackout hatte. Nach und nach versuchte sie durch Situationen und Orte ihren Blackout zu rekonstruieren- was sie dabei alles herausfand und was sie selbst mit dem Verschwinden zu tun hat, bringt sie fast um den Verstand.... Eigene Meinung:  Nachdem dieses Buch in jedem Forum gehypt wurde, habe ich mich entschlossen ebenfalls diesen Thriller zu lesen. Jedoch hat mich dieses Buch gegen alle Erwartungen enttäuscht.  Warum? Ehrlich gesagt war es mir zu langatmig. Der Einstieg war schon sehr langweilig und genauestens beschrieben. Als Megan verschwand wurde eine kurze Spannung aufgebaut, die aber wieder in langweilige Szenen überging und sich so durch das ganze Buch zog. Erst zum Schluss des Buches zog die Autorin alle Register, um die Spannung wieder aufzubauen. Ich habe bei dem Buch viele Seiten überblättert und fand ohne Problem wieder den Einstieg ins nächste Kapitel- was leider nicht für das Buch spricht.

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    • 2
  • Durchschnittlicher Thriller

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Sanjewel

    03. June 2017 um 23:37

    'Girl on the Train' lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.Der Schreibstil war okay, nichts besonderes, aber klar und einfach zu lesen.Die Charaktere waren mir einfach allesamt unsympathisch. Ich könnte jetzt im Nachhinein nicht einen Charakter nennen, den ich tatsächlich mochte.Das war wahrscheinlich nicht unbedingt anders beabsichtigt, aber trotzdem macht es das Lesen um einiges weniger angenehm. Vor allem, weil neben der Thrillerhandlung noch ein relativ großer Fokus auf dem Privatleben & den privaten Problemen der Protagonisten liegt. Ich fand es teilweise wahnsinnig schwer, mich dafür zu interessieren, weil mir die Charaktere einfach nicht wichtig waren.Die Protagonistin hat dauernd irgendwelche fragwürdigen Entscheidungen getroffen, die ich kaum nachvollziehen konnte. Das war manchmal wirklich frustrierend und anstrengend.Die Handlung an sich war mal mehr, mal weniger interessant. Der grundlegende 'Thriller-Plot' hatte zwar Potential, stand aber nicht durchgängig im Vordergrund, sodass sich einige weniger spannende Längen gebildet haben.Die letzten 100-150 Seiten haben es dann aber doch noch geschafft, mich zu packen. Irgendwie wollte ich dann doch wissen, wie alles aufgelöst wird, und ich bin mit dem Ende auch relativ zufrieden, auch wenn es mich nicht unbedingt vor Schock vom Hocker gerissen hat. Letztendlich hätte ich mir im Großen und Ganzen mehr Spannung gewünscht. Mehr Fokus auf dem Verbrechen/der Thrillerhandlung und weniger Drama drum rum. Ich habe mehr von dem Buch erwartet, aber zumindest der letzte Abschnitt konnte mich halbwegs überzeugen, sodass es für mich letztendlich noch bei 3* landet.

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  • Girl on the train

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    killerprincess

    03. June 2017 um 01:55

    Klappentext (lt. lovelybooks) Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse … Meinung Ich habe zu dem Buch tendenziell eher negative Meinungen gehört und meine Erwartung eher runtergeschraubt, aber war insgesamt neugierig und motiviert, das Buch endlich mal zu lesen. Ziemlich heftig an diesem Buch ist, das Protagonistin Rachel wirklich anstrengend und ätzend ist. Sie ist depressiv und Alkoholikerin. Das hat mir aber auch mal die Augen geöffnet, da dass eine Krankheit ist, an die ich sonst gar nicht so oft denke. Kommt im Buch echt gut über, wie schlimm die Situation für den Erkrankten selbst, als auch seine Mitmenschen ist. Ob das aber in einem Thriller so sein muss, fand ich lange Zeit sehr fragwürdig. Im Endeffekt ist Rachels Zustand für die Geschichte aber doch wichtig. Gott sei dank kommen auch noch zwei Perspektiven hinzu: Anna, die neue Frau von Rachels Ex-Mann, die mir auch unsympathisch war, aber nicht so anstrengend wie Rachel. Und Megan,die verschwundene Frau, die Rachel aus dem Zug beobachtet hat. Wie ich zu Megan stand, war ein Wechselbad der Gefühle. In diesem Buch hat irgendwie jeder Geheimnisse und eine dunkle Seite. Das Buch hat seine Längen, gerade das zweite und dritte Viertel. Das war schon ein wenig zäh, ich wollte unbedingt, dass es im Fall weiter voran geht. Dafür war das Finale dann doch ziemlich spannend und auch relativ überraschend oder zumindest auch ein gutes Ende in dem Sinne, dass es logisch und nachvollziehbar ist. Fazit Ich kann es verstehen, wenn andere von dem Buch ein bisschen gelangweilt waren. Rachel ist wirklich anstrengend, aber irgendwie ist dieser Aspekt einer alkoholkranken Protagonistin, die vielleicht etwas Entscheidendes bezüglich des Verschwindens einer Frau erlebt hat, aber wegen völliger Betrunkenheit nichts mehr davon weiß, auch mal etwas neues und in gewissen Grenzen auch interessant. Also ich kann es eigentlich schon empfehlen!By the way, bin ich sehr auf die Verfilmung gespannt. Ich kann Schauspielerin Emily Blunt gar nicht mit der “fetten, häßlichen und erbärmlichen” Rachel in Einklang bringen. Aber dann wäre der Film wohl automatisch weniger anziehend gewesen ;)

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  • Geschickt konstruiert, aber die Charaktere nerven

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    ConnyKathsBooks

    31. May 2017 um 12:02

    "Ich kann es nicht glauben. Ich schnappe nach Luft - erst jetzt merke ich, dass ich den Atem angehalten habe. Warum sollte sie so etwas tun?" (S. 49)Jeden Morgen und Abend pendelt Rachel Watson von Ahsbury nach London und zurück. Fast immer stoppt ihr Zug dabei an der gleichen Stelle auf der Strecke mit einem bestimmten Haus im Blickfeld. Dort wohnt ein junges Paar, dessen Ehe einfach perfekt erscheint. Doch eines Tages beobachtet Rachel etwas, was sie völlig aus der Bahn wirft."Girl on the Train" stammt aus der Feder von Paula Hawkins. Kein schlechter Roman, doch nach dem Hype hatte ich bedeutend mehr erwartet. Jess und Jason, so nennt Rachel ihr Traumpaar, welches sie fast täglich vom Zug aus beobachtet. Aber die beiden sind längst nicht so perfekt und makellos wie gedacht und als "Jess" plötzlich verschwindet, verstrickt sich Rachel schnell in einem gefährlichen Lügennetz. Denn alles dreht sich um einen ganz konkreten Abend, an den sich Rachel zunächst nicht erinnern kann. Doch ihr Gedächtnis kehrt langsam zurück und damit auch die Gewissheit, dass irgendetwas nicht stimmt.Geschickt verknüpft die britische Autorin hier mehrere Zeitebenen, Zeitformen und drei verschiedene Erzählperspektiven und das Ganze liest sich recht flüssig. Nach und nach erfährt man mehr über die Vergangenheit der Figuren und es werden überraschende Dinge ans Tageslicht befördert. Dennoch fehlte es mir besonders im Mittelteil an Spannung und mein Interesse an der Geschichte nahm immer weiter ab.Das lag vor allem an den durchweg unsympathischen Protagonisten, die mich zunehmend nervten. Besonders mit Rachel wurde ich überhaupt nicht warm. Sie hat zwar ein paar schwere Zeiten hinter sich, doch anstatt endlich mal nach vorn zu blicken und ihr Leben in den Griff zu bekommen, ertränkt sie ihren Kummer und Frust lieber in Alkohol. Rachels Sucht rückte für mich hier viel zu stark in den Fokus, denn ständig kreisen ihre Gedanken um den nächsten Drink, was doch leicht ermüdend wirkte. Auch ihr stalkermäßiges Verhalten konnte ich einfach nicht nachvollziehen.Erst auf den letzten Seiten wird es wieder spannender und zumindest der Showdown inklusive Auflösung wusste zu fesseln. Wobei ich mir dann aber schon gedacht habe, wie alles zusammenhängt. Insgesamt kann ich daher "Girl on the Train" nur eingeschränkt empfehlen. Ein durchaus intelligenter und gut geschriebener Spannungsroman, jedoch mit wenig überzeugenden Figuren und Alkoholiker-Alltagsproblemen, die einen zu großen Raum einnehmen. 3 Sterne von mir.

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  • Brauchte etwas Zeit zum Warm werden

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    Minchens_buecherwelt

    30. May 2017 um 14:59

    Eine tolle Geschichte, allerdings fand ich den Anfang etwas zäh und ab der Mitte wurde es richtig spannend! Toller schreibstiel und Herzrasen inklusive! Sehr spannend zu überlegen, wer und was und warum und am Ende ein Feuerwerk von Ereignissen zu erleben.

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