Paula Hawkins Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

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Inhaltsangabe zu „Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.“ von Paula Hawkins

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Der Mensch ist nicht das, was er zu sein scheint

— mareikealbracht
mareikealbracht

Mitreißende Geschichte, zwischendurch etwas langatmig. Lohnt sich zu lesen!

— Minchens_buecherwelt
Minchens_buecherwelt

Spannung kommt erst gegen Ende hin auf, der Anfang war etwas langatmig. Dennoch 4 Sterne, da mir das letzte Viertel sehr gefiel.

— bubbles007
bubbles007

ok, aber nichts besonderes

— Amber144
Amber144

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  • Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. - oder auch nicht.

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Finesty22

    Finesty22

    23. May 2017 um 20:49

    Wiedermal ein Buch was mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Vielleicht hatte ich auch wieder zu hohe Erwartungen da ich bis jetzt nur gutes über das Buch gehört habe.Allerdings fiel mir der Einstieg sehr schwer, ich kamm nicht so richtig mit den Perspektiv- und Zeitwechseln klar. Es wollte auch irgendwie keine richtige Spannung aufkommen, weshalb ich das Buch oft beiseite gelegt habe.Desweitern fand ich durch die Bank weg alle dargestellten Personen unsympathisch, was mir das weiterlesn nicht leichter gemacht hat.So ging es bis etwas über die Hälft des Buches, dann habe ich beschlossen den Rest in einem Rutsch durchzulesen um es endlich hinter mich zubringen (irgendwo mussten die guten Stimmen darüber ja her kommen) und siehe da die zweite Hälfte hat mir wesentlich besser gefallen.  Somit kann ich dem Buch nach der wie ich find sehr schwachen 1. Hälfte doch noch 3 Sterne geben.

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    • 2
  • Kennst du die anderen Menschen, oder sind sie nur Projektionen deiner Gedanken?

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    23. May 2017 um 20:34

    Der Thriller Girl on the Train hat mir super gut gefallen und mich nachhaltig beeindruckt. Die zentrale Frage: "wie gut kennt man eigentlich den anderen?" fand ich sehr spannend und überzeugend umgesetzt.Rachel beobachtet aus dem Zugfenster ein Paar und träumt sich in ihr Leben. Nicht weit entfernt wohnt auch ihr Exmann mit seiner neuen Frau, den sie immer noch liebt. Rachel ist Alkoholikerin. Als Megan, die Frau, die sie beobachtet hat, verschwindet, möchte Rachel teilhaben. Sie hat etwas beobachtet. Und sie möchte sich wichtig machen - sagt die Polizei.Man lernt die beteiligten Personen kennen. Und danach blickt man hinter ihre Fassade. - Genial und glaubhaft dargestellt.Muss man gelesen haben! 

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  • Habe mehr erwartet

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    steffischultzzz

    steffischultzzz

    16. May 2017 um 14:51

    Beim Schmöckern im Buchladen ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen. "Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich." hat sich so geheimnisvoll angehört. Und als ich dann noch gesehen habe, dass abwechselnd aus verschiedenen Perpektiven erzählt wird, konnte ich dieses Buch einfach nicht dort liegen lassen. Ich habe mir durch diese beiden Aspekte eine spannende und verzwickte Story erhofft, aber naja.. Das Lesen war sehr angenehm und da ich immer gedacht habe: "Da kommt noch was, ich will endlich wissen was passiert bzw. das endlich MAL was passiert" habe ich das Buch in schnellen Zügen gelesen. Ich fand die Personen sehr interessant, besonders weil sie so unterschiedlich waren. Dennoch hat es sich sehr gezogen und auch viele Teile des Buches haben mit der eigentlichen Story nichts zu tun gehabt, z.B. mit dem Psychologen - irgendwie hatte ich das Gefühl das der Teil nur verwirren sollte, was ich aber dann irgendwie schon geahnt hatte.. Dadurch das der Kindeswunsch/Kindstod so im Vordergrund gerückt wurde, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass das Ende auch damit was zu tun haben wird... Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt habe, aber ich fand es erst mega interessant, dass bei einer Frau der Kindeswunsch erfüllt wurde, bei der anderen Frau dies nicht möglich ist und der Grund der Trennung war und das die andere ihr Kind verloren hat und später ein neues erwartet hätte. So komplett verschiedene Frauen, aber dennoch war das Ende dann doch absehbar. Im Großen und Ganzen hat das Buch viele Sachen angekratzt, die mich fantasieren lassen haben und mir ein spektakuläres Ende versprochen haben.

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  • Ein absoluter Pageturner mit furiosem Finale

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Yolande

    Yolande

    10. May 2017 um 20:12

    Inhalt (Lovelybooks) : Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...Die Geschichte wird aus der Sicht von 3 Personen jeweils in einer Art Tagebuch in der Ich-Form erzählt. Man bekommt dadurch einen sehr guten Einblick in die Gedankenwelt der jeweiligen Person und kann sich gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen. Zuerst konnte ich mich nicht richtig für die Hauptprotagonistin erwärmen. Sie schien die ganze Zeit nur mit sich selbst beschäftigt und voller Selbstmitleid. Aber je länger die Geschichte fortdauerte und je mehr man erfuhr, umso packender wurde es. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein echter Pageturner, in dem sich alles auf das wirklich furiose Finale zuspitzt. Ich fand es klasse, 5 Sterne

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  • ok, aber nichts besonderes

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Amber144

    Amber144

    09. May 2017 um 19:53

    Das Buch wird überall sehr stark beworben und hat sehr viele sehr gute Bewertungen. Ich hatte es mehrfach in meiner Buchhandlung wieder zur Seite gelegt, es dann aber doch aufgrund der guten Bewertungen gekauft.Der Schreibstil ist gut und flüssig, allerdings ist es für mich zeitweise extrem langweilig geschrieben gewesen.Das Buch hat mich überhaupt gar nicht gefangen genommen und ich hatte mehrfach überlegt es wieder abzubrechen, aber ich hatte gehofft, dass irgendwann noch das überall so positiv beworbene kommt.Für mich kam es nicht.Die Sichtweisen wechseln für mich völlig zusammenhanglos und mir fehlt der rote Faden im kompletten Buch. Für einen Thriller ist es, meiner Meinung nach, deutlich zu langweilig.Den Hype um das Buch kann ich absolut nicht verstehen und ich wurde sehr enttäuscht.

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  • Zugfahrt ins Nirvana

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Sturmherz

    Sturmherz

    09. May 2017 um 08:40

    Gleich vorneweg, ich hätte nie und nimmer erwartet dass es so enden wird?!Rachel ist Alkoholikerin und fährt jeden Tag mit dem Zug an einer Siedlung mit Villen vorbei. Immer an der selben Stelle hält der Zug und Rachel beobachtet ein Pärchen das für sie der Inbegriff von Liebe ist. Bis einens morgens "perfekte" Welt aus den Fugen gerät, die junge Frau, Rachel nennt sie Jess wird von einem fremden Mann innig umarmt und geküsst. So wird Rachels mühsam zurecht gebastelte Welt aus den Fugen geworfen. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat sie wie so oft einen Filmriss ihr Spiegelbild verrät ihr aber das sie etwas schreckliches erlebt haben muss in der Nacht. Sie ist nämlich voller Blut, verdreckt und hat ein schlimmes Gefühl. Zudem erfährt sie das "Jess" vermisst wird.Lesen, lesen und sich fragen was da passiert ist.

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  • Ein echer Pageturner

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Seelengewitter

    Seelengewitter

    20. April 2017 um 15:24

    Rachel fährt jeden Tag mit dem Zug. Immer die gleiche Strecke. Dort beobachtet sie ein junges Pärchen. Sie gibt den beiden Namen, beneidet sie insgeheim. Scheint die junge Frau doch all das zu haben, was Rachel verloren hat. Sie hält sich daran fest, an die schöne Beziehung der beiden Fremden, bis zu dem Tag wo Rachel etwas beobachtet...   Rachel habe ich eigentlich gleich ins Herz geschlossen. Eine Frau, mit vielen inneren Wunden die sie mit Alkohol zu betäuben versucht. Der Schreibstil liest sich recht flüssig und man bekommt auch einen Einblick in das Leben der anderen Protagonisten. Was ich persönlich sehr spannend finde. Volle Punktzahl.    

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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    • 1293
  • Ein packender Thriller, der einen so schnell nicht mehr loslässt.

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    k-aleidoskop

    k-aleidoskop

    08. April 2017 um 13:06

    Als Rachel eines Morgens in ihrem Bett aufwacht, weiß sie, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Alles, was vom Vorabend noch übrig scheint, sind Erinnerungslücken, eine dicke Beule am Hinterkopf und von Blut überzogene Kleidungsstücke. Worum geht es?Jeden Tag aufs Neue fährt Rachel mit dem Zug zu ihrer vermeintlichen Arbeitsstelle nach London. In den Morgenstunden kann sie sich seelenruhig in Selbstmitleid baden, die erst Dose Gin-Tonic leeren und dabei ihrer eigenen Welt entfliehen. Immer wieder hält die alte Lok gegenüber einer Siedlung. Von diesem Haltepunkt aus, erhascht Rachel einen perfekten Blick auf die umliegenden Gärten und Häuser. Im Laufe der letzten Monate hat es ihr eine Dachterrasse ganz besonders getan. Dort oben steht oftmals ein junges, sich scheinbar sehr liebendes, Pärchen. In Rachels Kopf schwirren die schönsten Geschichten umher und was sich nicht mehr zwischen die Synapsen quetschen lässt, findet Platz in einem kleinem Notizbuch. Um ihren zwei Lieblingsmenschen den letzten Schliff zu verpassen, bekommen sie den Namen Jess und Jason. Eines Morgens jedoch ist Rachel gezwungen mit anzusehen, wie Jess einen ihr unbekannten Mann küsst. Sie kann ihren Augen kaum trauen und bemerkt, wie ihre so mühsam aufgebaute Scheinwelt in tausend Teile zu zerbrechen droht. In ihr kocht die blanke Wut auf. Wie kann Jess ihren Mann nur so hintergehen? Ist sie etwa unglücklich? Was muss sie nur für ein Miststück sein?!Am nächsten Morgen scheint die junge Frau spurlos verschwunden. Überall in den Nachrichten ist ihr hübsches Gesicht zu sehen "VERMISST".Trägt Rachel Schuld daran?Stück für Stück beginnt die Protagonistin, ihr Puzzle aus Erinnerungslücken wieder zusammenzusetzen und macht dabei eine grausige Entdeckung.Mein FazitNachdem ich den Film letztes Jahr schon im Kino sehen konnte, war mir klar, dass ich auch das Buch dazu lesen möchte.Der Thriller wurde aus drei verschiedenen Sichtweisen verfasst, die am Ende zu einem Punkt zusammenlaufen. Anfangs fiel es mir schwer, wirklich dahinter zubleiben. Nach den ersten fünfzig Seiten jedoch, gelingt es dem Leser problemlos, die Gedanken- und Handlungsstränge der drei Frauen nachzuvollziehen.Das Ende jedoch war für mich enttäuschend. Nicht, weil es mir bekannt war, nein. Eher, weil es sehr unrealistisch scheint und Paula Hawkins bei dem Versuch, das Ganze auf sechs Seiten zu pressen, kläglich gescheitert ist. Es wirkt eher unbeholfen und nimmt mit dem Buch damit seine Ganze doch sehr aufschlussreich gestaltete Geschichte. Hier erwartet man definitiv mehr Spannung!

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  • Hat mich leider nicht umgehauen...

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    hello_marlie

    hello_marlie

    05. April 2017 um 20:40

    Zugegeben, gekauft hatte ich mir dieses Buch tatsächlich nur wegen des Mega-Hypes, der sich nach Erscheinen des Buches entwickelt hatte und weil es einfach so unleugbar an Gone Girl von Gillian Flynn erinnerte, um das sich ja (scheinbar auch zurecht) die ganze Welt gerissen hatte.Auf jeden Fall hat es mich sehr neugierig gemacht, da ich Gone Girl zwar nur als Film gesehen hatte, aber auch diesen schon als sehr gelungen empfand und die Erwartungen an Girl on the Train waren demnach sehr hoch angesetzt.Natürlich lag das Buch dann doch erstmal eine Weile bei mir rum, ohne gelesen zu werden, als ich dann vor ein paar Wochen erfuhr, dass auch hier bald eine Romanverfilmung ins Kino kommen sollte. Jetzt war schnelles Handeln gefragt, denn sollte ich es nicht gelesen haben, bis der Film raus kommt, den ich, nach dem sehr spannend klingenden Trailer, unbedingt sehen will, würde das Buch in der Versenkung verschwinden ohne je von mir gelesen zu werden.Naja meine Erwartungen waren dann wohl doch zu hoch angeschraubt, denn das Buch kann man gelesen haben…muss man aber nicht.Das Reinkommen in die Geschichte wird einem schon zu Beginn unglaublich schwer gemacht, indem der Plot ständig zwischen 3 Personen hin- und herwechselt und auch noch jeweils in unterschiedlichen Zeiten spielt. Nachdem ich dann einigermaßen verstanden hatte, nach welchem Schema das aufgebaut war (wenn es denn ein Schema gibt), hing die Handlung irgendwie völlig zwischen den Seilen. Den kompletten Mittelteil empfand ich als relativ ereignislos und der doch spannendere letzte Teil des Thrillers konnte das für mich irgendwie nicht so richtig wettmachen.Klar war es zum Schluss spannend und unerwartet, aber ein richtiger Geniestreich war das Ende für mich dann doch nicht. Irgendwann hatte sich die Idee bei mir sogar eingeschlichen, wie es enden könnte, da es für mich nur noch wenig Alternativen gab und die Offensichtlichste ja dann eigentlich nie die Richtige ist.

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  • Fesselnder Thriller mit eher ungewöhnlichem Ende

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    k-aleidoskop

    k-aleidoskop

    04. April 2017 um 10:43

    Worum geht es?Jeden Tag aufs Neue fährt Rachel mit dem Zug zu ihrer vermeintlichen Arbeitsstelle nach London. In den Morgenstunden kann sie sich seelenruhig in Selbstmitleid baden, die erst Dose Gin-Tonic leeren und dabei ihrer eigenen Welt entfliehen. Immer wieder hält die alte Lok gegenüber einer Siedlung. Von diesem Haltepunkt aus, erhascht Rachel einen perfekten Blick auf die umliegenden Gärten und Häuser. Im Laufe der letzten Monate hat es ihr eine Dachterrasse ganz besonders getan. Dort oben steht oftmals ein junges, sich scheinbar sehr liebendes, Pärchen. In Rachels Kopf schwirren die schönsten Geschichten umher und was sich nicht mehr zwischen die Synapsen quetschen lässt, findet Platz in einem kleinem Notizbuch. Um ihren zwei Lieblingsmenschen den letzten Schliff zu verpassen, bekommen sie den Namen Jess und Jason.Eines Morgens jedoch ist Rachel gezwungen mit anzusehen, wie Jess einen ihr unbekannten Mann küsst. Sie kann ihren Augen kaum trauen und bemerkt, wie ihre so mühsam aufgebaute Scheinwelt in tausend Teile zu zerbrechen droht. In ihr kocht die blanke Wut auf. Wie kann Jess ihren Mann nur so hintergehen? Ist sie etwa unglücklich? Was muss sie nur für ein Miststück sein?!Am nächsten Morgen scheint die junge Frau spurlos verschwunden. Überall in den Nachrichten ist ihr hübsches Gesicht zu sehen "VERMISST".Trägt Rachel Schuld daran?Stück für Stück beginnt die Protagonistin, ihr Puzzle aus Erinnerungslücken wieder zusammenzusetzen und macht dabei eine grausige Entdeckung.Mein FazitNachdem ich den Film letztes Jahr schon im Kino sehen konnte, war mir klar, dass ich auch das Buch dazu lesen möchte.Der Thriller wurde aus drei verschiedenen Sichtweisen verfasst, die am Ende zu einem Punkt zusammenlaufen. Anfangs fiel es mir schwer, wirklich dahinter zubleiben. Nach den ersten fünfzig Seiten jedoch, gelingt es dem Leser problemlos, die Gedanken- und Handlungsstränge der drei Frauen nachzuvollziehen.Das Ende jedoch war für mich enttäuschend. Nicht, weil es mir bekannt war, nein. Eher, weil es sehr unrealistisch scheint und Paula Hawkins bei dem Versuch, das Ganze auf sechs Seiten zu pressen, kläglich gescheitert ist. Es wirkt eher unbeholfen und nimmt mit dem Buch damit seine Ganze doch sehr aufschlussreich gestaltete Geschichte. Hier erwartet man definitiv mehr Spannung!

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  • Paula Hawkins: »Girl on the Train«

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Yurelia

    Yurelia

    03. April 2017 um 12:40

    Rachel fährt täglich mit dem Acht-Uhr-Vierer von Ashbury nach London. Sie ist arbeitslos und alkoholabhängig und so hat sie jeden Tag eine Menge Zeit totzuschlagen, denn sie möchte nicht, dass ihre Mitbewohnerin von ihrer Situation Wind bekommt. Der Zug hält täglich vor dem gleichen Signal und so kommt es, dass Rachel mit der Zeit die Bewohner der Häuser unten an der Bahnstrecke beobachtet und sich ausmalt, was für ein perfektes Leben sie führen. Insbesondere des Hauses Nummer 15, in dem ein junges Paar wohnt. »Jess« und »Jason« nennt sie die beiden. Eines Tages beobachtet sie etwas, das sie aus der Bahn wirft und schockiert. Kurz darauf liest sie in der Zeitung, dass »Jess« vermisst wird. Im Zuge der Ermittlungen wird Rachel von der Polizei befragt und sie erzählt von ihren Beobachtungen. Natürlich nicht, ohne die Wahrheit ein wenig zu verändern, um nichts von ihrer Situation zu verraten oder für verrückt gehalten zu werden. So verstrickt sich Rachel in Lügen und nimmt sogar selber die Ermittlungen auf. Nach und nach kommt die schockierende Wahrheit ans Licht und endet in einem unerwarteten Showdown. Dieses Buch hat mich wahrlich umgehauen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und legte nur wenige Pausen ein. Allerdings finde ich, dass der Klappentext dem Inhalt nicht so ganz gerecht wird. Genau wie das Cover. Hätte ich nicht Empfehlungen von Freunden bekommen und ich nicht mehrere Rezensionen über das Buch gelesen, hätte ich das Buch nie gekauft. Weil es mich so allein von Cover und Klappentext nicht überzeugt. Der Schreibstil ist einfach, unkompliziert und sorgt dafür, dass man schnell in die Story hineingesogen wird und sie so schnell nicht mehr loslassen kann. Die zwei ersten Seiten beinhalten zwei Ausschnitte der Geschichte, die man anfangs so überhaupt nicht versteht, die aber dazu führen, dass man unbedingt wissen will, was in diesem Buch passiert und so blättert man um und beginnt zu lesen und um mich war es dann schnell geschehen. Das Geschehen wird aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert und überschneidet sich dann auch. Man bekommt manchmal das Geschehen erst aus der Sicht von einer Person mit und dann von einer anderen und wird mit ihren Gefühlen und Gedanken zu dieser Situation konfrontiert. Verschiedene Personen mit verschiedenen Blickpunkten und nur einem Teil des Puzzles in Händen während der Leser das große Ganze sieht. Es fällt einem leicht, sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen, auch wenn man sie vielleicht nicht leiden kann. Ich hatte meine Schwierigkeiten mit Anna bzw. ich kann sie nicht ausstehen, trotzdem ich ihre Beweggründe durchaus verstehen kann. Aber mir ging sie mit ihrer ganzen Denkweise und ihrem Handeln auf den Keks. Rachel hingegen ist mir trotz ihrer vielen Probleme und ihrer Alkoholabhängigkeit sehr sympathisch. Außerdem habe ich Mitgefühl für sie empfunden. Genau das, was Anna so gar nicht für sie empfindet. Und das ist etwas, was ich nicht verstehe: wie kann man so völlig gefühllos sein? Erst recht dann, wenn man bedankt, dass sie weiß, warum Rachel so abgestürzt ist. Man hätte Rachel schon früh helfen können, dann wäre das Ganze nicht so eskaliert. In diesem Buch neigt man dazu, jeden zu verdächtigen, weil dem Gefühl nach jeder irgendwie Dreck am Stecken hat oder haben könnte. Das ist so realistisch und das macht das Ganze so extrem spannend. Ich hab das Buch letzte Nacht durchgelesen und wenn ich euch einen Rat geben darf: Macht das nicht so kurz vorm Schlafengehen. Ich hab hinterher so dermaßen unruhig geschlafen und bin immer wieder hochgeschreckt, dass ich mich morgens wie gerädert fühlte. :,D Mein Fazit: Megaspannender Thriller, der etwas anderen Art, den man besser nicht kurz vorm Schlafengehen lesen sollte. Vorsicht, Pageturner! 😉

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  • Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    Waldi236

    Waldi236

    03. March 2017 um 15:50

    Ich habe mich sehr auf "Girl on the train" gefreut, da ich bisher nur Gutes darüber gehört habe. Ich habe mir das Hörbuch während langen Autofahrten angehört.Die alkoholabhängige Rachel, die von ihrem Ehemann Tom wegen Anna verlassen wurde, ist die Hauptperson in diesem Buch. Allerdings war sie mir überhaupt nicht sympathisch und auch ihre Motive waren für mich nicht immer nachvollziehbar.Insgesamt gefällt mir die Story aber gut und auch der Schreibstil ist okay.Allerdings glaube ich, dass es für mich besser gewesen wäre, das Buch selbst zu lesen als es sich vorlesen zu lassen. Hierbei habe ich immer wieder den Faden verloren und wusste nicht mehr, um was es geht bzw. was in der letzten Szene geschehen war.Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, dass man durchaus lesen kann, allerdings nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht...

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    LeloLovesBooks

    LeloLovesBooks

    28. February 2017 um 22:43

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da es von allen in den höchsten Tönen gelobt wurde und war dann etwas enttäuscht... Das Buch war in Ordnung. Teilweise zu depressiv für mich und mit einer etwas nervigen Hauptperson, aber mit einem sehr guten Ende. Eine komplette (sehr lange :D) Rezension habe ich auf meinem Blog gepostet. :) Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischauen würdest. ^^ Liebe Grüße Leonie =^.^= [Mein Blog ist auf Englisch, aber lass dich davon nicht abschrecken :D]

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  • Spannendes, einzigartiges Buch, das ich nur weiterempfehlen kann

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    aileenpl

    aileenpl

    27. February 2017 um 20:26

    Titel: Girl on the train Autor: Paula Hawkins Verlag: blanvalet Inhalt: Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse... Meine Meinung:Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und man kam gut in die Geschichte rein. Es war spannenden, man war in der Story drin und wollte wissen, war mit Megan passiert ist. Die Wende am Ende kam überraschend und hat mir gefallen. Einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist tatsächlich nur die Protagonistin Rachel. Ich konnte mich mit ihr überhaupt nicht anfreunden, sie ist mit teilweise ziemlich auf den Nerv gegangen... Bei diesem Buch ist es schwierig eine Rezension zu schreiben, es ist irgendwie einzigartig und ich kann es nur weiterempfehlen, damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann. Nach einigem hin und her überlegen gebe ich diesem spannenden Buch 4/5 Sternen.

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