Into the Water

von Paula Hawkins 
3,5 Sterne bei24 Bewertungen
Into the Water
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Positiv (13):
Lothens avatar

Beklemmende Gesellschaftsstudie, verpackt in einen atmosphärisch-dichten Spannungsroman, der mit den Perspektiven der Akteure spielt

Kritisch (5):
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Ein großes, sehr zähes und unübersichtliches Durcheinander

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Inhaltsangabe zu "Into the Water"

In the last days before her death, Nel called her sister. Jules didn’t pick up the phone, ignoring her plea for help. Now Nel is dead. They say she jumped. And Jules has been dragged back to the one place she hoped she had escaped for good, to care for the teenage girl her sister left behind. But Jules is afraid. So afraid. Of her long-buried memories, of the old Mill House, of knowing that Nel would never have jumped. And most of all she’s afraid of the water, and the place they call the Drowning Pool . . .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781786140906
Sprache:Englisch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Audiobooks
Erscheinungsdatum:02.05.2017
Das aktuelle Buch ist am 02.05.2017 bei Doubleday erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Erschütternd, unheimlich und manchmal wirr!
    Unheimlich und erschütternd

    "Into the Water" ist ein Nachfolger von "Girl on the Train" von Paula Hawkins und gibt dem Leser/ Hörer Einblick in die Welten von ca. 8 Charakteren des Dorfes, welche alle ihre unheimlichen und verworrenen Geheimnisse mit sich herumtragen.

    Über allem steht der Fluss des Dorfes, in dem in ferner Vergangenheit "unbequeme Frauen" getötet wurden. Die Geschichten um diese Frauen interessieren die ortsansässige Nel Abbett, welche, wie die Frau des Dorfscheriffs und ein junges Mädchen zeitversetzt im Fluss, scheinbar, Selbstmord begehen. 

    Als Nel verstirbt, wird ihre Schwester Julia gebeten, ihre Schwester zu indetifizieren und sich um die 15 jährige Tochter, Lenna, zu kümmern, doch beide haben eine solch verworrene Vergangenheit, so viel Wut, Hass und schlimme Erinnerungen, dass sie nicht leicht zueinander finden. Und während Julia von einem Selbstmord der Schwester aufgrund der ewigen Liebe zu den Geschichten des Flusses und somit ein Teil der Geschichte zu werden, glaubt, so ist Lenna davon überzeugt, dass es kein Selbstmord war.

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und vorangetrieben und somit entsteht zu Beginn eine verworrene Geschichte, die sich aber nach und nach zu einem Ganzen fügt und so gewaltige Wellen schlägt, dass ich nicht mehr aufhören konnte zuzuhören und nur noch hoffte, dass keine neuen Fügungen hinzukämen, sondern endlich der gewaltige Knall, die Erkenntnis, was den Frauen wirklich zugestoßen ist, was es mit all dem auf sich hat, alles auflösen würde. Leider muss man darauf etwas warten und es dehnt sich ein wenig, aber das macht das Hörbuch nicht schlechter. 
    Es war mir ein Vergnügen, diesen Krimi/ Thriller zu hören, aber man braucht Nerven dafür, um bis zum Ende dabei zu bleiben und die ganzen Charaktere richtig zuzuordnen! 

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Geheimnis um das Wasser und die unbequemen Frauen.
    Das Geheimnis um das Wasser und die unbequemen Frauen

    Das Hörbuch 'Into the Water' ist mit guten 600 Hörminuten eine gekürzte Fassung des gleichnamigen Romans von Paula Hawkins. Den Sprechern Marie Bierstedt, Simon Jäger und Britta Steffenhagen zuzuhören ist eine wahre Freude, denn sie machen ihre Sache wirklich sehr gut.

    Das hat meine Bewertung auch nach oben verschoben, da mir das Buch an sich nicht so zugesagt hat. Durch die vielen Sichtwechsel war ich öfter mal verwirrt und insgesamt fand ich es sehr langatmig. Mag sein, dass das in der Buchfassung und ungekürzt besser rüberkommt.

    Wer eine lange Autofahrt vor sich hat, der hat es wahrscheinlich auch nochmal etwas leichter, denn in Etappen kann ich das Hörbuch nicht empfehlen.

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    Nessa_Davyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Etwas langatmig, aber sehr atmosphärisch
    Into the water

    Julia erfährt, dass ihre Schwester Nel tot ist. Angeblich war es Selbstmord, doch sie hat Zweifel: nicht nur lässt ihre Schwester eine jugendliche Tochter zurück, sondern hat sie angeblich auch noch an dem Ort Selbstmord begangen, dessen Geheimnis sie aufklären wollte: dem Drowning Pool, der schon viele Leben genommen hat...

    Inhalt/ Stil:
    Ich habe "Into the Water" als englischsprachiges Hörbuch gehört. Die Handlung ist sehr spannend, allerdings zieht sie sich sehr lange hin. Ständig werden vor allem Jules Gedanken von kryptischen Andeutungen durchzogen, die einen irgendwann nerven. Als Zuhörer verliert man schnell den Überblick. Was hierbei aber wieder gut, sind die Sprecher. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt und das übernehmen unterschiedliche Sprecher.

    Figuren:
    Die Figuren sind zwar sehr gut ausgestaltet, alle haben ihre Geschichten und Geheimnisse. Alllerdings kann ich sie oft nicht verstehen und nachvollziehen.

    Fazit:
    Eine gute Geschichte, allerdings mit vielen Längen und Verwirrungen, die es schwierig machen, weiterhören zu wollen. Dafür aber gute Sprecher.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht immer spannend, aber doch interessant geschrieben. Hätte kürzer und ein wenig klarer sein können.
    Dieser Nachfolger vom Erfolgroman "Girl on the train" hat es schwer...

    Worum geht’s?

    Jules hat seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Schwester Nel gehabt, nun bekommt sie die Nachricht, dass Nel tot ist. Angeblich hat sie sich umgebracht, indem sie in den „Drowning Pool“ (eine Stelle am Fluss mit hohen Klippen) gesprungen ist. Damit wäre sie nicht die erste Frau die dort unter mehr oder weniger ungeklärten Umständen ums Leben kommt. Seltsam ist, dass Nel die Tode von mehreren Frauen untersucht hat, die dort gestorben sind. Nel war regelrecht besessen davon und hat sich damit im Dorf nicht nur Freunde gemacht. Und ausgerechnet sie soll sich dort umgebracht haben?

    Jules kehrt also zurück an diesen Ort ihrer Kindheit und zieht in das Nels Haus. Lena, Nels Tochter, ist davon alles andere als begeistert. Lena kann nicht verstehen, warum Jules den Kontakt zu ihnen abgebrochen hat.


    Meine Meinung

    Ich muss zugeben, dass ich hohe Erwartungen an dieses Buch hatte, da mir „Girl on the train“ sehr gut gefallen hat. Dieses beiden Bücher zu vergleichen ist allerdings nicht möglich, denn es gibt schon auf den ersten Blick einen wesentlichen Unterschied: Während im ersten Buch im wesentlichen eine Hauptfigur die Geschichte erlebte, gibt es hier in etwa 10 Hauptcharaktere, die mit ihren eigenen Fäden die Geschichte spinnen. Jeder hat dabei eine etwas andere Sichtweise und es ist lange nicht klar, wer welche Rolle spielt. Durch die vielen Charaktere kann man (insbesondere bei einem Hörbuch leicht den Überblick verlieren. Um dies wenigstens etwas zu entlasten gibt es verschiedene Sprecher, welche ihre Sache sehr gut machen. Man kann die Charaktere gut unterscheiden und es macht Spaß die verschiedenen Stimmen und Akzente zu hören. Trotz allem habe ich einige CDs gebraucht um die Inhalte einigermaßen zu ordnen. Die Aufklärung der Todesumstände von Nel gerät dabei wie erwartet ziemlich in den Hintergrund und man hat genug damit zu tun die Verhältnisse zwischen den Charakteren zu entwirren.


    Wem könnte es gefallen?

    Allen, die einen langen Atem haben und es ertragen können auch mal nicht zu wissen wie alles zusammenhängt. Da dieses Hörbuch in Originalsprache und daneben auch noch ungekürzt ist (10 CDs) sollte man ein gutes Hörverständnis haben, denn die Geschichte ist schon kompliziert genug. Die Spannung bleibt dabei auf der Strecke, aber man kann Eintauchen in die Welt der Lügen und Halbwahrheiten, während die Autorin gekonnt wichtige Details auslässt, damit wir uns länger wundern können. Ausdauer gehört also dazu, wer aber verworrene Geschichten mag, wird seine Freude damit haben.

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    clars avatar
    clarvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut, aber nicht so packend wie "Girl on the train"
    Etwas verwirrend

    Vielen Dank für das Hörbuch. Ich habe mich sehr darüber gefreut, zu den Gewinnern zu gehören!

    Mich hat „Girl on the train“ damals ziemlich geflasht. Ich habe den MP3-Player nicht aus der Hand legen können und daher war ich natürlich extrem gespannt, ob Paula Hawkins für mich an den Erfolg des damaligen Buches anknüpfen kann.

    Zuerst einmal sei gesagt, dass ich die Stimmen der Leser sehr gut finde. Sie geben den einzelnen Charakteren eine besondere Note. Mit Britta Steffenhagen, Simon Jäger und Marie Bierstedt sind natürlich auch sehr professionelle Sprecher für das Hörbuch ausgewählt worden.

    Für mich war das Hörbuch dennoch etwas verwirrend. Die Anzahl der verschiedenen Charaktere war zu hoch. Es gab irgendwie einfach zu viele Perspektiven in dieser Geschichte. Des Öfteren habe ich mich gefragt, was bzw. welche Aussage der Charaktere jetzt „wahr“ ist.

    Es ist in jedem Fall ein Hörbuch, das man nicht mal eben nebenbei hören kann. Man braucht doch recht viel Aufmerksamkeit, um bei den vielen Personen nicht den Überblick zu verlieren. Teilweise war die Geschichte auch ein bisschen zähflüssig und die Handlungen der einzelnen Akteure waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.

    Die Grundstimmung des Hörbuches ist eher etwas düster. Das Cover passt hierzu perfekt.

    Unter dem Strich bleibt zu sagen: Das Hörbuch war gut, jedoch nicht so packend wie „Girl on the train“. Vielleicht waren meine Erwartungen auch diesmal einfach zu hoch.

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    StSchWHVs avatar
    StSchWHVvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein anspruchsvolles Hörbuch mit bedrückender Stimmung. Aber LOHNENSWERT!
    Paule Hawkins - Into the Water

    Die wichtigsten Infos vorab: Das Hörbuch ist ungekürzt (10 CDs) und und liegt in der britischen Version vor, d. h. man sollte sich auf ein paar interessante Akzente gefasst machen. Es gibt mehrere Sprecher, die alle gut voneinander zu unterscheiden sind, und im Ganzen ist das Hörbuch eine absolute Empfehlung.

    ABER es ist keins, das man so nebenbei hören kann. Es fordert ziemlich viel Aufmerksamkeit und für alle, die das Buch vorher nicht gelesen haben, heißt es durch die ersten 3-4 CDs kommen ohne das man versteht, was hier eigentlich vor sich geht.

    Die Stimmung ist fast durchgängig bedrückend, was natürlich kein Nachteil ist. Nur eben doch sehr deutlich spürbar und ohne großen Stimmungswechsel, so dass man nach ca. 2 CDs am Stück wirklich eine Pause braucht. Dabei empfiehlt es sich die CDs zügig hintereinander zu hören. Ansonsten fehlen einem ziemlich viele Zusammenhänge.

    Idealerweise kennt man das Buch vorher!

    Zum Inhalt: erwartungsgemäß spannend und Hawkins-like einzigartig. Auch Girl on the Train war storytechnisch rückblickend gar nicht so ausgefeilt, aber die Stimmung die Hawkins erzeugt trägt den Plot mühelos.

    Das Hörbuch an sich hat zudem einen Riesenvorteil gegenüber vielen anderen: es ist ganz bestimmt richtig toll es noch einmal zu hören. Man wird den Zusammenhang viel besser verstehen und all die kleinen Sachen zwischendrin, die einem beim ersten Mal durchgerutscht sind. Und da die Lesung an sich recht gut gemacht ist, würde ich es gern noch 1 oder 2 hören.


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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großes, sehr zähes und unübersichtliches Durcheinander
    Ein großes, sehr zähes und unübersichtliches Durcheinander

    Das englische Hörbuch „Into the water“ war natürlich schon eine große Herausforderung. Die beiden Sterne gibt es von mir für die fünf hervorragenden Sprecher: Laura Aikman, Sophie Aldred, Rachel Bavidge, Imogen Church, Daniel Weyman – Hut ab! Es war also ein großer Genuss, diesen Sprechern zuzuhören!

    Aber dann die ganzen Personen und die Sprünge in die verschiedenen Zeiten. Das machte das Ganze so furchtbar unübersichtlich und schwierig zu verstehen.

    Es mag allerdings sein, dass es einerseits in der deutschen Übersetzung und andererseits auch im Buch, wo man Manches auch nochmal nachschlagen kann, etwas einfacher gewesen wäre. Vielleicht hätte man auch von Anfang an besser ein Personen-Nachschlageverzeichnis geführt.

    Kommen wir zu den zahlreichen Personen, da gibt es natürlich Nel und ihre Schwester Julia, genannt Jules. Nel hat eine Tochter: Lena. Eine andere Familie: Patrick, die aktuelle Frau Helen und der Sohn Sean, aus der früheren Ehe mit Lauren. Noch eine andere Familie: Louise mit den Kindern Katie und Josh. Nicki, eine Frau am Rande der Erzählung. Erin, eine Ermittlerin. Mark, ein Lehrer. Robbie, ein Kindsvater und Vergewaltiger.  Ach ja, und dann ist da ja auch noch Libby. Alles klar so weit?

    Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass zugunsten der vermeintlichen Spannung, die Verhältnisse der vielen Personen zueinander bewusst unklar bleiben sollten. Was ich nicht spannend, sondern nur nervig fand. Ein Tagebuch existiert auch noch, genannt der Drowning Pool. Dieses Tagebuch schreibt Nel, bzw. schrieb, sie lebt ja nicht mehr.

    Ich will dem Roman sicher nicht absprechen, dass einzelne Passagen interessant und spannend sein könnten, wenn man denn nun genau wüsste, wer wer ist und wie die Personen zueinander stehen, bzw. zusammenhängen. Und wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Im Netz las ich an einer Stelle, dass dieses Buch mit einem Labyrinth verglichen wurde, dem kann ich leider nur zustimmen.

    Dennoch ein großes Dankeschön an den Initiator dieser Hörrunde, dass ich dabei sein durfte.

     

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    Nachtschwärmervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Etwas verwirrend durch die vielen Charaktere, aber sonst recht gelungen
    Verwirrend aber sonst gelungen

    Die Geschichte wird von diversen Personen erzählt, was zum Einen spannend ist, da man immer wieder zusätzliche Informationen bekommt, die man sonst nicht unbedingt hätte, auf der anderen Seite ist es aber auch schwierig, bei der Menge an Personen einen Überblick zu behalten. Es empfielt sich, sich bei diesem Buch einen kleinen Spickzettel zu machen, so kann man sich immer wieder schnell in Erinnerung rufen, mit wem man es gerade zu tun hat und in welchem Verhältnis die Personen zueinander stehen.

    Ich war eine Weile etwas verwirrt (nicht nur durch die vielen Personen), da ich zunächst annahm, dass es sich bei diesem Fluss um einen "verfluchten" Ort handelt, an dem sich viele Menschen das Leben genommen haben. Mit der Zeit jedoch wurde dann der Zusammenhang klarer.

    Nachdem das Buch über einen langen Zeitraum doch recht spannend war und ich mir diverse Varianten überlegt hatte, was denn nun am Ende dabei rauskommt, so war ich vom Ende selbst etwas enttäuscht. Klar machte es alles einen Sinn, ich fand es dann jedoch recht plötzlich im Vergleich zu der doch recht langsamen Entwicklung vorher.

    Im Ganzen hat mir das Buch doch recht gut gefallen und mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert, auch wenn ich der Meinung bin, dass es dem Buch ein paar Erzählcharaktere weniger ganz gut getan hätten.

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    kalligraphinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat unnötige Längen, ist aber insgesamt spannend und unterhaltsam - vor allem im letzten Drittel geht's nochmal zur Sache.
    Beckford is a place to get rid of troublesome women

    “Beckford is not a suicide spot. Beckford is a place to get rid of troublesome women.” (CD 3, Ende von Track 6)

    Nachdem sie von dem Tod ihrer eher verhassten als geliebten Schwester Nel erfährt, kehrt Jules Abbott an den Ort ihrer Kindheit und Jugendzeit zurück. Nel ist hier in Beckford im Fluss ertrunken, doch die Umstände ihres Todes sind noch ungeklärt. Ist sie - wie angeblich viele Frauen vor ihr - freiwillig ins Wasser gesprungen? Oder war es Mord? Und wie hängt ihr Tod mit dem der anderen Frauen zusammen?

    Aus der Perspektive von etwa 10 Personen wird uns im Wechsel die Geschichte rund um den Drowning Pool (so heißt die Stelle im Fluss, an der schon viele umgekommen sind) und Beckford erzählt. Nicht nur Nels Tod wird dabei nachgegangen, sondern auch denen der anderen verstorbenen Frauen.

    Jede Figur hat ihren eigenen Sprecher. Das ist auch sehr hilfreich, wenn nicht sogar absolut notwendig. Denn trotz allem verliert man beim Hören häufig den Überblick. Erst nach einer Weile hat man die Zusammenhänge erfasst und dann sind die Perspektivwechsel sogar maßgeblich am Aufrechterhalten des Spannungsbogens beteiligt.

    Vielleicht hängt es auch mit dieser ‚Gewöhnungszeit‘ zusammen, dass „Into the Water“ erst im letzten Drittel so richtig spannend wird. Davor hat die Geschichte deutliche Längen und viele Figuren und Geschehnisse sind sehr klischeehaft und oberflächlich. Die Auflösung aber ist genial und stimmt versöhnlich.

    Insgesamt handelt es sich also um einen recht unterhaltsamen Psychothriller. Ohne unnötig blutrünstige Szenen.

    Kommentare: 5
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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großes, sehr zähes und unübersichtliches Durcheinander
    Ein großes, sehr zähes und unübersichtliches Durcheinander

    Das englische Hörbuch war natürlich schon eine große Herausforderung. Die beiden Sterne gibt es von mir für die fünf hervorragenden Sprecher – Hut ab! Es war also ein großer Genuss, diesen Sprechern zuzuhören!

    Aber dann die ganzen Personen und die Sprünge in die verschiedenen Zeiten. Das machte das Ganze so furchtbar unübersichtlich und schwierig zu verstehen.

    Es mag allerdings sein, dass es einerseits in der deutschen Übersetzung und andererseits auch im Buch, wo man Manches auch nochmal nachschlagen kann, etwas einfacher gewesen wäre. Vielleicht hätte man auch von Anfang an besser ein Personen-Nachschlageverzeichnis geführt.

    Kommen wir zu den zahlreichen Personen, da gibt es natürlich Nel und ihre Schwester Julia, genannt Jules. Nel hat eine Tochter: Lena. Eine andere Familie: Patrick, die aktuelle Frau Helen und der Sohn Sean, aus der früheren Ehe mit Lauren. Noch eine andere Familie: Louise mit den Kindern Katie und Josh. Nicki, eine Frau am Rande der Erzählung. Erin, eine Ermittlerin. Mark, ein Lehrer. Robbie, ein Kindsvater und Vergewaltiger.  Ach ja, und dann ist da ja auch noch Libby. Alles klar so weit?

    Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass zugunsten der vermeintlichen Spannung, die Verhältnisse der vielen Personen zueinander bewusst unklar bleiben sollten. Was ich nicht spannend, sondern nur nervig fand. Ein Tagebuch existiert auch noch, genannt der Drowning Pool. Dieses Tagebuch schreibt Nel, bzw. schrieb, sie lebt ja nicht mehr.

    Ich will dem Roman sicher nicht absprechen, dass einzelne Passagen interessant und spannend sein könnten, wenn man denn nun genau wüsste, wer wer ist und wie die Personen zueinander stehen, bzw. zusammenhängen. Und wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Im Netz las ich an einer Stelle, dass dieses Buch mit einem Labyrinth verglichen wurde, dem kann ich leider nur zustimmen.

    Dennoch ein großes Dankeschön an den Initiator dieser Hörrunde, dass ich dabei sein durfte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    PenguinRandomHouseUKs avatar

    Hörbücher sind perfekt für den Sommer – ob im Park, am Strand oder unterwegs. Wir stellen euch in den nächsten Wochen ein paar unserer englischsprachigen Titel vor und würden uns freuen, wenn ihr Zeit und Lust zum Mithören habt. 

    Ob Krimi oder Fantasy – für jeden ist hoffentlich etwas dabei!



    INTO THE WATER

    The addictive new psychological thriller from the author of The Girl on the Train, the runaway Sunday Times No. 1 bestseller and global phenomenon.

    In the last days before her death, Nel called her sister. Jules didn’t pick up the phone, ignoring her plea for help.

    Now Nel is dead. They say she jumped. And Jules has been dragged back to the one place she hoped she had escaped for good, to care for the teenage girl her sister left behind.

    But Jules is afraid. So afraid. Of her long-buried memories, of the old Mill House, of knowing that Nel would never have jumped.

    And most of all she’s afraid of the water, and the place they call the Drowning Pool .


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    Frage: Wie wichtig ist sind für euch Informationen über die Sprecher der Hörbücher?


    GOOD LUCK




    Alll the best from London,
    Ulrike @ PRH UK 

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