Paula Hawkins Into the Water

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Inhaltsangabe zu „Into the Water“ von Paula Hawkins

In the last days before her death, Nel called her sister. Jules didn’t pick up the phone, ignoring her plea for help. Now Nel is dead. They say she jumped. And Jules has been dragged back to the one place she hoped she had escaped for good, to care for the teenage girl her sister left behind. But Jules is afraid. So afraid. Of her long-buried memories, of the old Mill House, of knowing that Nel would never have jumped. And most of all she’s afraid of the water, and the place they call the Drowning Pool . . .

Interessante geschichte mit einer sehr melancholischen Grundstimmung. Leider auch manchmal etwas zu fad.

— AberRush

War in Ordnung, die richtige Spannung kam leider nicht auf. War eine nette Erzählung

— Bluebell2004

Nach dem Lesen zog direkt das Debüt (Girl on the Train) der Autorin bei mir ein!

— Janna_KeJasBlog

Nicht so gut wie das erste.. aber dennoch spannend

— NinaEff

Für alle, die ihre Romane gern mit mehr eindringlicher Würze mögen, ein passender Begleiter.

— Bröselchen

Zu verwirrend, zu mystisch, zu viele Ich-Erzähler. Nach GIRL ON THE TRAIN eher enttäuschend

— mareikealbracht

Diese ganzen Sichten... dieser Schreibstil... Ich hätte etwas besseres erwartet...

— Sasi1990

Kann locker mit The Girl on the train mithalten, ja, hat mir womöglich sogar noch besser gefallen!

— wandablue

Konnte nicht annähernd mit Girl on the Train mithalten!

— SophieNdm

Die Geschichte ist Super! Einfach zu viele verschiedene Charaktere...Dies ist sehr verwirrend! Tolles Ende

— Mrs_E

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  • Große Enttäuschung

    Into the Water

    TheBelladonnaEyes

    19. November 2017 um 15:06

    Kritik: Wenn man Paula Hawkins Namen hört denkt man gleich an „Girl on the Train“. Da ich das Buch nicht gelesen hatte, wollte ich mir mit diesem Werk ein Bild von der Autorin und ihrem Stil machen.   Leider muss ich zugeben, dass dieses Buch eine Enttäuschung war, denn es war viel zu langatmig und einiges eindeutig vorhersehbar. Dem Leser wurden häppchenweise Puzzleteile geboten, die keinen Sinn ergaben. Es dauert lange, bis ich in die Geschichte hineinkam. Nach einer gefühlten Ewigkeit verlor ich sogar das Interesse. Als es dann einigermaßen bergauf ging, schaffte es die Autorin, dass es wieder bergab ging.   Ein weiterer negativer Kritikpunkt ist der Perspektivenwechsel zwischen 11(!) Protagonisten. So verlor ich den Überblick und wusste nicht mehr, wer die Person genau war und welche Funktion die hatte. Da es so viele Charaktere waren, ist die Autorin nicht genau auf jeden einzeln eingegangen. Aus dem Grund wurden sie grob oberflächlich dargestellt, so dass ich mir kein genaues Bild von ihnen machen konnte.   Dennoch war die Grundidee für die Geschichte sehr interessant und trotz der merkwürdigen Puzzleteile führte die Autorin den Leser ständig in die Irre.   Fazit: Ich hätte doch das Meisterwerk „Girl on the Train“ lesen sollen, so dass ich mich mit der Autorin anfreunden könnte. Diese Geschichte muss man nicht unbedingt gelesen haben, denn es war schlichtweg langatmig und die Charaktere wurden oberflächlich beschrieben.

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  • zu viele Perspektiven

    Into the Water

    Shiori123

    29. October 2017 um 15:46

    Autor: Paula Hawkins Verlag: Blanvalet Seiten: 473 Preis: 14,99€ Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … (Quelle: Klapptext) Cover   Das Design des Covers ist sehr ansprechend und passt, wegen den Blautönen, gut zu der Geschichte.  Schreibstil   Geschrieben ist das Buch sehr spannend, aber es gibt, meiner Meinung nach zu viele Perspektiven.  Story   Die Story fand ich gut und auch sehr interessant. Ich fand es aber einfach störend, dass aus der Sicht von wirklich jedem Charakter geschrieben wurde. Mich stört es einfach, wenn es so viele Perspektiven gibt. Die Hintergründe der wichtigsten Personen wurden, für mich, viel zu wenig bearbeitet. Das lies die Charaktere einfach etwas leblos wirken. Die Beschreibung vom Fluss fand ich dagegen echt toll und dieser Ort konnte mich in seinen Bann ziehen, da man sich diese mysteriöse Stelle echt gut vorstelle kann und somit auch die Stimmung rüberkam.  Fazit   Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung, aber die vielen Perspektiven haben es etwas unverständlich gemacht. Diese "schlechte" Bewertung kommt aber warscheinlich einfach daher, dass ich zu viel von dem Buch erwartet habe, da mir viele das Buch empfohlen haben und da hatte ich dann schon eine hohe Erwartung an das Buch.  Hat sie geschrien? Hast du irgendetwas gehört, als sie fiel?https://mariasbooklove.blogspot.de/2017/10/rezension-into-water.html

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  • [Rezension] „Into the Water“ von Paula Hawkins

    Into the Water

    Lesefeuer

    12. October 2017 um 19:54

    „Into the Water“ ist ein Roman von Paula Hawkins und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …Meine Meinung:Thriller sind ja eigentlich nicht so meins, aber nachdem ich „Girl on the Train“ von Paula Hawkins gelesen habe, war klar, dass ich auch ihr neustes Werk „Into the Water“ lese. Stilistisch gesehen ist das Buch in 4 Teile gegliedert. Gerade anfangs ist es stellenweise ein wenig langatmig, aber dann kommt der Punkt, wo man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen, weil man wissen möchte, wie es endet. Die vielen Personen im Buch haben mich etwas irritiert. Und auch die Geschichte und die vielen Handlungsstränge haben mich verwirrt, aber ich denke, das ist Absicht. Das scheint Paula Hawkins Schreibstil zu sein. Der Untertitel des Buches lautet ja „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ Und ja, das stimmt. Man sollte nicht darauf vertrauen zu wissen wie es endet. Es kommt doch nochmal alles anders als man denkt. Auch wenn Thriller wirklich nicht meine Lieblingsbücher werden, so kann ich auch dieses Buch von Paula Hawkins wieder weiterempfehlen. Dreamworks hat sich die Filmrechte für „Into the Water“ gesichert. Wir können uns also auf den Kinofilm freuen. Das Cover passt perfekt zum Buch.Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London und lebt auch heute noch dort. Sie arbeitete fünfzehn Jahre als Journalistin und begann dann mit dem Schreiben von Romanen. Girl on the Train eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten. Außerdem sicherte sich Dreamworks die Filmrechte noch vor dem Erscheinen des Buches.Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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  • Die Gefahr der Wahrnehmung

    Into the Water

    Janna_KeJasBlog

    03. October 2017 um 12:46

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Ein (Spannungs)Roman der leisen Töne. Ein ruhiger Erzählstil mit einer Vielzahl an Charakteren, welche alle eine Stimme erhalten. Insgesamt sind es elf Perspektiven, sowie Rückblicke, was sich am ‚Drowning Pool‘ zugetragen hat. Dies mag zunächst (vielleicht) für den ein oder anderen unter Euch nach einer Unübersichtlichkeit des Verlaufes klingen, aber dem ist absolut nicht so. Ineinander stimmig ergänzen sich die Sichtweisen. Ganz minimal werden Ereignisse wiederholt, dies jedoch dient der Verdeutlichung wie unterschiedlich die Wahrnehmung einer gleichen Situation ist. Der Drowning Pool – Ein Fluss mit Geheimnissen, einer starken Anziehungskraft und erschütternden Geschichten. Die Geschichte des Flusses, das Wasser selbst, zog Nel magisch an. Bis zu jenem Tag, an eben dieser Fluss sie nicht mehr gehen ließ. Jahrelang hatten Nel und ihre kleine Schwester Jules keinen Kontakt, nun muss Jules zurückkehren, denn Nel hinterlässt eine Tochter für die Jules ab sofort die Verantwortung tragen muss. Wobei das letzte Wort des vorherigen Satzes mehr als zutrifft. Jules hatte mit ihrer Schwester gebrochen, hat Nels Tochter Lena zuvor nie gesehen. Und auch Lena ist alles andere als erfreut, ihre unbekannte Tante im Haus zu haben. Wie Katz und Maus schleichen sie umeinander herum, doch wessen Wahrheit trifft zu? Durch den Wechsel der Perspektiven werden die unterschiedlichen Sichtweisen deutlich, ohne jedoch in seiner Wahrheit greifbar zu sein. Dies ist ein Merkmal des gesamten Buches. Es handelt nicht von Lügen welche aufgedeckt werden wollen, es zeigt auf wie verschiedene Situationen ganz individuell wahrgenommen werden. Genau solche Geschichten faszinieren mich! "Wie soll man bei all den Leichen hier den Überblick behalten?"– Erin, S. 165 – Eine Vielzahl an Todesfällen findet sich in diesem Buch, ein Fluss mit Geschichte. Und genau diese Geschichten zogen Nel magisch an. Sie recherchierte seine Geschichte, doch nicht alle Schicksale sind alt und so stößt sie in ihrem Heimatort auf eine Mauer des Schweigens und Grolls. Ihre Tochter ist davon überzeugt das sich Nel dem Fluss hingegeben hat, Jules jedoch zweifelt und so beginnt sie zu hinterfragen, stößt auf Nels Notizen. Aufgrund ihrer Recherchen trauern nicht alle Protagonisten um Nel. Auch sie kommen zu Wort, erzählen ihre Geschichte – ihre Wahrheit. Unausgesprochene Vorwürfe, miteinander verwobene Schicksale. Die Autorin verknüpft gekonnt die Fiktion eines Buches mit nachvollziehbarer Realität – die individuelle Wahrnehmung, sowie dem Glauben sein Gegenüber zu kennen. Verschiedene Puzzleteile die nach und nach ein Gesamtbild entstehen lassen. Ein ruhiger Erzählstil welcher Fragen aufwirft und mich in seinen Bann zog. Es ist ein Spannungsroman mit leisen Tönen und vielen Stimmen. Die Geschichte der Frauen des ‚Drowning Pool‘. Jules versuch mit dem Verlust ihrer Schwester zu Recht zu kommen, sowie die Rückblicke in ihre Kindheit. Auch Nels Tochter und insgesamt neun weitere Protagonisten erzählen über ihre Trauer, ihren Verlust. Die Vielzahl an Protagonisten machte für mich den Reiz aus und ist absolut stimmig im Buch. Das Spiel mit Wahrheit und Wahrnehmung. "[…] die Geschichten, die du erzähltest, waren nie die Wahrheit, sie waren deine Wahrheit […]."– Jules, S. 291 – Auch Jules Zwiegespräche mit ihrer toten Schwester sprachen mich als Leserin sofort an! Jules redet direkt an Nel gewandt. Sie kämpft mit unbeantworteten Fragen, mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit, mit ihrer neuen Rolle als Zieh-Mutter und ich wäre dem gesamten Buch auch nur mit dieser Erzählperspektive verfallen gewesen. Was mich nicht direkt störte und ich doch schade fand, war der Wechsel des Erzählstils aus der Ich-Perspektive und der dritten Person. Für mich persönlich wäre das Buch ein Stück intensiver gewesen, hätten alle Protagonisten aus der Ich-Person heraus ihre Geschichte erzählt. Das Buch hat ebenso wie sein gesamter Verlauf kein temporeiches Finale was mir sehr zusagt, da ich keine zwanghaft spannungsgeladenen Szenen beim Lesen brauche. Aber ebenso wenig gefallen mir in die Länge gezogene Enden. Die letzten 50 Seiten hätten definitiv kürzer gefasst werden dürfen, denn es war deutlich abzusehen was mich erwarten wird.Dies jedoch sind nur kleine Kritikpunkte und somit zog das Debüt der Autorin („Girl on the train“) sowie dessen Verfilmung bereits bei mir ein.

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  • Gut aber nicht überragend

    Into the Water

    NataschaSuennen

    08. September 2017 um 13:01

    Ich muss sagen, dass "Girl on the train" von der Autorin mich trotz guter Idee nicht zu hundert Prozent mitreißen konnte, aber ich fand das Cover und den Klappentext von "Into the water" wirklich interessant, so dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Leider merkt man schon am Anfang, dass auch hier die verschiedenen Charaktere, trotz Bemühungen, sehr unnahbar sind. Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, was Abwechslung bietet, für manche aber verwirrend sein könnte. Vielleicht hätte man besser ein oder zwei Charaktere weggelassen und den übrigen mehr Leben eingehaucht. Die Spannung ließ ziemlich schnell nach, ich hätte größere Enthüllungen gegen Ende erwartet, aber leider konnte man sich ziemlich schnell alles zusammenreimen. Schade, denn man hätte viel mehr rausholen können. Am Schreibstil habe ich aber nichts auszusetzen, der war sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist ein netter Zeitvertreib, der einem schöne Lesestunden bereiten kann, einen Bestseller sehe ich aber wie schon beim vorherigen Buch von Paula Hawkins nicht in "Into the water".

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  • Rezension | "Into the Water" - Paula Hawkins

    Into the Water

    Bröselchen

    04. September 2017 um 17:33

    Nach dem erfolgreichen Weltbestseller „Girl on the Train“ tritt Paula Hawkins mit ihrem neuen Spannungsroman „Into the Water“ erneut ins Rampenlicht.Nel Abbott rief in den letzten Tagen vor ihrem Tod ihre Schwester Julia an: „Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …“. Nun ist Nel tot, angeblich sei sie gesprungen. In den Drowning Pool, in dem Ort, der so viele Erinnerungen begraben hält. Julia hat Angst, muss aber zurück nach Beckford um sich um ihre Nichte zu kümmern und der Gewissheit nachzugehen, dass ihre Schwester Nel niemals gesprungen wäre.Als persönlicher Fan von „Girl on the Train“ habe ich mich sehr auf die Erscheinung des neuen spannenden Roman der aus Harare (Simbabwe) stammenden Autorin gefreut. Hier zeigt Paula Hawkins eine etwas andere Seite ihres bisher üblichen Stils, denn insgesamt erzählen alle Kapitel abwechselnd mehr als nur von einer Handvoll Menschen, was zu Irritationen führen kann. Es kann jedoch auch ausbleiben, wenn man die Kapitel einfach wegliest, dazu bietet es sich nämlich trotzdem sehr gut an.Unterschiedliche Sichtweisen einer Geschichte werden miteinander verwoben, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bekommen letztlich doch wieder einen ungeahnten Twist – diese Raffinesse ist das, was ich an Paula Hawkins‘ Büchern so schätze.Auch wenn der Plot an der ein oder anderen Stelle überzeugender hätte sein können, mag ich den düsteren Gruselfaktor, das Spielen mit Wahrnehmung und Wahrheit und dass sich die mehr als 400 Seiten nie so anfühlen, weil sie nur so zwischen den Fingern hindurchrinnen. Für Thriller-Fans ist „Into the Water“ vielleicht etwas zu mild, aber für alle, die ihre Romane gern mit mehr eindringlicher Würze mögen, ein passender Begleiter.

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  • Into the water

    Into the Water

    Sasi1990

    22. August 2017 um 17:55

    Durch Randomhouse, blanvalet und das bloggerportal habe ich die Möglichkeit bekommen, das Buch „Into the Water“ von Paula Hawkins als Rezensionsexemplar zu lesen. Ich habe mich unendlich darauf gefreut. Einfach weil ich so viel Gutes davon gehört habe. Viele Rezensionen erzählten über ein mysteriöses Ende, unerwartet und sehr geheimnisvoll. Außerdem liebe ich das Cover einfach.     Cover:Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau und das Foto der Wellen, die auftreten, wenn ein Tropfen oder ein Stein auf Wasser auftrifft. Dazu dieser geheimnisvolle Untertitel: Traue keinem. Auch nicht dir selbst. Erst beim zweiten Hinsehen habe ich gesehen, dass sich im Wasser zusätzlich etwas spiegelt (ich verrate es mal nicht, für den Fall, dass noch jemand am Anfang auf den Schlauch steht so wie ich).   Das Cover regt also definitiv zum Lesen an! So muss das sein!   Schreibstil:Der Schreibstil ist etwas anstrengend. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält… Dabei weiß ich nicht mal woran das lag. Aber es kam einfach keine Spannung hoch. Dazu kam einfach die Perspektive. Es wird insgesamt aus verdammt vielen Sichten geschrieben (dazu komme ich gleich) Aber vor allem wird bei einer Person so geschrieben: Ich sah dich wie du dies machtest. Wie du das machtest. Wie du dies. Wie du...   Wenn ihr so einen Schreibstil hasst… Ich hatte echt Schwierigkeiten damit.     Charakter:Kommen wir zum schwierigen Teil des Buches… Die Charaktere… Und nun kommen wir zum wirklichen schweren Teil der Rezension. Ich kann euch nichts zu denen sagen.   Ja ich habe das Buch gelesen. Und ja, zu einigen ist was hängen geblieben. Zu Jules, Lena, Helena und Patrick und Sean. Das waren für mich persönlich die wichtigsten Charaktere. Aber es gab noch weitere Charaktere. Viel zu viele. Aus deren Sichten wurde auch erzählt. Viel zu viel erzählt. Zu uninteressant für die Geschichte. Zu langweilig. Jeder hatte seine Geschichte. Manche Charaktere hatten zwar eine kleine Entwicklung. Aber sonst? Es gab nicht wirklich ein Punkt wo ich sagen konnte: Ja mit der oder dem kann ich mich identifizieren. Den oder die mag ich. Sie waren mir alle gleichgültig.   Inhalt:Was soll ich euch dazu sagen? Ohne euch zu verraten um was es geht? Ist der Inhalt logisch aufgebaut? Vielleicht. Warum vielleicht? Für einige ist er das. Für einige nicht. Für mich nicht. Ich habe keinen richtigen Sinn dahinter gefunden. Für mich war das alles ein durcheinander. Ich habe das Ganze als ein willkürliches Schreiben empfunden. Hauptsache irgendwie Verwirren ohne irgendeinen Sinn dahinter. Klar, es gab einen Anfang, es gab eine Handlung, es gab ein Ende. Aber es baute so unnatürlich unsinnig aufeinander auf. So langweilig. Es war keine Achterbahnfahrt. Es war nicht so, dass ich gesagt hätte: Wow was passiert jetzt? Dazu die gefühlt 1000 Sichtweisen. Was will ich mit so vielen?   Leider taten die dem Buch so gar nicht gut.   Fazit:Ich kann diesem Buch leider nur 1 Stern geben...Weil es mich einfach so gar nicht umhaut. Außerdem verstehe ich so üüüberhaupt nicht, warum einige sagen, dass man selbst am Ende nicht weiß, wer der Mörder ist ^^´´   Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Teilt ihr meine Meinung?  

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  • Wenn Krimi, dann Paula Hawkins

    Into the Water

    wandablue

    12. August 2017 um 09:06

    Wenn Krimi, dann Paula Hawkins!Beckford, eine kleine Stadt in England, ist bekannt-berüchtigt für die Geschichte seines Flusses, bzw. einer Ausbuchtung des Flusses, des Drowningpools. Einige Jahrhunderte früher hat man hier missliebige Frauenspersonen ertränkt und später gingen dort aus den unterschiedlichsten Gründen weitere Frauenspersonen ins Wasser. Nel Abott wohnt in der stillgelegten Mühle über dem Fluss und findet von Kindheit an diese Geschichten spannend. Jetzt will sie ein Buch darüber schreiben oder einen spektakulären Artikel. Wenige Zeit später ist sie tot. Ins Wasser gegangen, sagen die einen. „Niemals“, denken die anderen. Die Autorin hat mich mit ihrem zweiten atmosphärischen Roman über das Wasser und die Bewohner von Beckford nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, ich finde Into the water noch besser als The Girl on the train. Es geht in Hawkins Romanen nicht so sehr um Nervenkitzel, sondern um leise Spannung, die durch ein Beziehungsgeflecht bewirkt wird. Die Personen haben mir samt und sonders gut gefallen, gerne hätte ich mich selber in die Nische gesetzt, in das Fensterbord, von wo aus man auf das Mühlrad und den vorbeirauschenden Fluss schauen kann, mit „Into the water“ in der Hand und wollte dem Flüstern des Flusses und dem Knarren der alten Mühle lauschen. Die Sprache ist einfach, meistens aber völlig in Ordnung. Ich habe mit mir gerungen, ob ich fünf Sterne vergeben soll, so gut haben mir die Gesamtkomposition, das Dorf und die Personen gefallen, kurze Kapitel, Rückblenden in kursiv, viele Personen (das mag ich ja), jedoch hat sie mich mit der Verwendung der Modephrase: „she/he/it took a deep breath“ mehr als zehnmal so genervt, dass leider ein Stern den Mühlbach dahinfließt. Fazit: Wenn Krimi, dann so wie Paula Hawkins momentan. Kategorie: KrimiVerlag: Doubleday, 2017

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    • 5
  • Leserunde zu "Into the Water" von Paula Hawkins

    Into the Water

    PenguinRandomHouseUK

    Hörbücher sind perfekt für den Sommer – ob im Park, am Strand oder unterwegs. Wir stellen euch in den nächsten Wochen ein paar unserer englischsprachigen Titel vor und würden uns freuen, wenn ihr Zeit und Lust zum Mithören habt. Ob Krimi oder Fantasy – für jeden ist hoffentlich etwas dabei!INTO THE WATERThe addictive new psychological thriller from the author of The Girl on the Train, the runaway Sunday Times No. 1 bestseller and global phenomenon.In the last days before her death, Nel called her sister. Jules didn’t pick up the phone, ignoring her plea for help.Now Nel is dead. They say she jumped. And Jules has been dragged back to the one place she hoped she had escaped for good, to care for the teenage girl her sister left behind.But Jules is afraid. So afraid. Of her long-buried memories, of the old Mill House, of knowing that Nel would never have jumped.And most of all she’s afraid of the water, and the place they call the Drowning Pool . Einfach unsere Frage zu dieser Runde beantworten und der Lostopf wird entscheiden.Frage: Wie wichtig ist sind für euch Informationen über die Sprecher der Hörbücher? GOOD LUCK Alll the best from London,Ulrike @ PRH UK 

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    • 219
  • Drowning Pool

    Into the Water

    SophieNdm

    31. July 2017 um 09:46

    Inhalt:»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen.Meine Meinung:Paula Hawkins erstes Buch "Girl on the Train" hat mich von der ersten Seite an komplett gefesselt und total begeistert.Daher bin ich hier mit ähnlichen Erwartungen an das Buch ran gegangen, wurde aber leider etwas enttäuscht.Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich durch die vielen verschiedenen Perspektiven wirklich schwer und umständlich.Man kennt noch keine der Personen oder die Handlung der Story und bekommt so viele verschiedene Blickwinkel auf einmal. Das hat mich ziemlich durcheinander gebracht.Wenn man im Laufe der Story mal herausgefunden hat wer die ganzen Personen, aus deren Sicht das Geschehen geschildert wird, überhaupt sind, bekommt man einen ganz guten Überblick über die Handlung und die Beziehungen der Charaktere zueinander.Trotzdem bleibt es verwirrend, da viele unnötige Details und Beziehungen behandelt werden.Daher wären ein bisschen weniger Sichtweisen/ Handlungsstränge für meinen Geschmack besser gewesen.Der rote Faden der Geschichte ist das Leben und der Tod von Nel Abbott, zeitweise wechselnd mit der Frage um Katies Selbstmord.Sie war nahezu besessen von dem Fluss und den Klippen und findet dann ausgerechnet dort ihren Tod. Zufall? Wohl kaum.Zudem Spielt auch ihre Schwester Jules eine Hauptrolle. Sie kommt nach Nels Tod zurück nach Beckford und muss sich ihrer Vergangenheit stellen.Julia wird anfangs als ziemlich kaltherzig und abweisend beschrieben, wobei aber auch Gründe für ihr Verhalten angeführt wurden.Dennoch war sie mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, genauso wie Lena, Nels Tochter.Fazit:Die Geschichte dreht sich viel zu sehr um unnötige Beziehungen zwischen nicht relevanten Personen, es gab fast keine Spannung und die Auflösung wirkte auch sehr konstruiert.Leider eine Enttäuschung für mich, sehr schade!

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    • 3
  • Guter Anfang, aber zu viele Erzählstränge.

    Into the Water

    Eori

    22. July 2017 um 09:05

    Auf dieses Buch habe ich so hin gefiebert. Vielleicht konnte es deswegen meine Erwartungen nicht erfüllen. Vielleicht aber auch wegen der vielen Erzählstränge und Personen. Aber von vorne:Optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker! Der Titel verschwimmt im Wasser und der Name der Autorin ist Reliefartig hervorgehoben. Auf der Rückseite ist der Blick von oben in ein Gewässer. Am Rand Schatten von kahlen Bäumen, richtig unheimlich. Im Inneren sind die Kapitel aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben. Sehr positiv anzumerken ist, dass unten neben den Seitenzahlen immer der „Erzähler“ steht. Ansonsten wäre ich vermutlich noch mehr durcheinandergekommen. Und das bringt mich auch gleich zu meiner negativen Kritik: Viel zu viele Personen, deren Geschichte irgendwie zusammenhängt. Es wurde meiner Meinung nach viel zu schnell unübersichtlich, wer nun wann mit wem einmal was zu tun hatte. Auch hat mir tatsächlich die Spannung gefehlt. In keinem Teil der Geschichte konnte die Autorin so wirklich richtig in die Tiefen gehen, da es so viele Erzählstränge gab, und das hat die Spannung kaputt gemacht. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil und die Wortwahl gut. Außerdem enden viele Kapitel mit einer Anspielung auf Wasser, einer negativen, was wirklich faszinierend gut passt. Empfehlen kann ich dieses Buch besonders denen, die mit vielen Erzählsichten und -personen keinerlei Probleme haben.Lieblingszitat:S. 345: Alles war möglich. Wer Hufschläge hört, hält nach Pferden Ausschau. Trotzdem kann man nie ausschließen, dass es am Ende Zebras sind. S. 431: [G]ering war immerhin besser als nichts. Gering war immerhin eine Möglichkeit.

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  • Leider nicht so gut wie "The Girl on the Train"

    Into the Water

    Nadja_13

    13. July 2017 um 23:25

    Into the Water von Paula HawkinsZum Inhalt:Als Jules erfährt, dass ihre Schwester Nel tot ist, von der Klippe gesprungen ist, weiss Jules sofort, dass etwas nicht stimmt. Ihre Schwester wäre nie gesprungen. Nel hinterlässt eine Tochter und so muss Jules nach Beckford zurückkehren um sich um sie zu kümmern. Für Jules ist dieser Ort mit Erinnerungen verbunden, die sie am liebsten schon lange vergessen hätte. Nun muss sie sich ihren Ängsten stellen, denn selbst Nels Tochter scheint überzeugt, dass Jules gesprungen ist. Doch Nel ist nicht die einzige, die am Drowning Pool ihr Leben lassen musste, immer wieder sind dort Frauen gestorben...Meine Meinung:Ich lese eigentlich nur selten Thriller, da ich mit dem Genre oftmals einfach nicht sonderlich gut klarkomme. The Girl on the Train von Paula Hawkins war aber eine positive Ausnahme, mir hat das Buch damals richtig gut gefallen. Daher war ich auch sehr gespannt auf das zweite Buch der Autorin und meine Erwartungen waren hoch. Leider fiel Into the Water jedoch in die Kategorie der Thriller die mich nicht überzeugen konnten.Ich möchte vorwegnehmen, dass mir der Schreibstil von Paula Hawkins richtig gut gefallen hat. Selbst wenn das Buch seine eher langweiligen Stellen hatte, musste ich mich nie durch die Geschichte quälen. Der Geschichte gelingt es durch den angenehmen Schreibstil und die mysteriöse Atmosphäre zu fesseln, auch wenn die Handlung leider oftmals wenig spannend ist. Mein erstes (und eindeutig grösstes) Problem waren die vielen verschiedenen Sichtweisen. Nach weniger als 50 Seiten wurden bereits sieben verschiedene Sichtweisen eingeführt, welche ich ziemlich schnell nicht mehr auseinanderhalten konnte. Später werden sogar noch weitere Sichtweisen eingeführt. Nicht nur machte es dies mühsam der Geschichte zu folgen, da ich anfangs ständig nachlesen musste, wer nun wer ist. Am Ende des Buches hatte ich zudem das Gefühl, dass mindestens zwei der Figuren, deren Sichtweise man bekam, ersatzlos aus dem Buch hätten gestrichen werden können, ohne dass es einen grossen Einfluss auf die Handlung gehabt hätte. Auch wenn ich im Verlauf der Geschichte die Figuren irgendwann auseinanderhalten konnte und man der Autorin zugutehalten muss, dass die Figuren wirklich sehr unterschiedlich waren und ich besonders die sehr verschiedenen weiblichen Figuren interessant fand, blieb mir vieles doch etwas zu vage. Keine der Figuren wirkte jemals vollständig sympathisch und jeder schien ein Geheimnis zu haben, doch schlussendlich fehlte mir doch etwas die Tiefe und ich konnte oftmals die Motivationen der Figuren nicht wirklich nachvollziehen. Genauso wie es für meinen Geschmack zu viele Figuren gab, gab es auch zu viele Geheimnisse. Obschon es der Autorin gelungen ist, diese miteinander zu verknüpfen, hätte es mir besser gefallen, wenn sich die Geschichte beispielsweise nur auf Nels Tod konzentriert hätte und diese Handlung dafür etwas besser ausgearbeitet gewesen wäre. So gab es nämlich bis kurz vor Ende kaum Überraschungen und man konnte sich vieles schon früh zusammenreimen, was etwas die Spannung genommen hat. Zwar wurde die Geschichte gegen Ende zunehmend spannender, doch gewisse Geschehnisse wirkten für mich auch einfach unglaubwürdig. Fazit:Into the Water war für mich leider eine Enttäuschung. Der Schreibstil von Paula Hawkins hat mir zwar wie gewohnt gut gefallen und auch die Charaktere waren grundsätzlich interessant, sobald man sie etwas besser kennen lernt, doch ich hatte das Gefühl die Autorin hat versucht zu viele Dinge in ein Buch zu packen. Dies führte leider dazu, dass die Geschichte nur wenige Überraschungen bot, teilweise Längen hatte und es insbesondere einfach viel zu viele Sichtweisen gab, welche teilweise problemlos hätten gestrichen werden können. 

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  • Weniger wäre mehr gewesen

    Into the Water

    Havers

    13. July 2017 um 16:37

    Paula Hawkins, die Autorin, die mit ihrem Debüt „Girl on the train“ sämtliche Bestsellerlisten sprengte, versucht mit dem Nachfolger „Into the water“, vor kurzem in der deutschen Übersetzung erschienen, an den Erfolg ihres Erstlings anzuknüpfen. Ob ihr das gelingt, scheint mir aber eher fraglich. Zum Inhalt: In Beckford, einer Kleinstadt in der englischen Grafschaft Northumberland, sind seit Jahrhunderten außergewöhnlich viele mysteriöse Todesfälle zu verzeichnen, die alle mit einer ganz besonderen Stelle im Fluss, dem „Drowning Pool“ in Zusammenhang gebracht werden können. Und immer sind es ganz besondere Frauen, die dort ums Leben kommen. Frauen, die sich außerhalb der Grenzen bewegen, die ihnen die jeweilige Gesellschaft setzt. Selbstbewusste, intelligente Frauen, die unbequeme Fragen stellen. Wie die Fotografin Danielle Abbott, kurz Nel, die nach Beckford gekommen ist, um deren Geschichten zu sammeln und zu verbreiten. Aber dann geschieht das Unerwartete, und Nel wird selbst ein Opfer des Drowning Pools. Sie hinterlässt eine Tochter, um die sich nun ihre Schwester Julia kümmern soll, aber von der Rückkehr nach Beckford ist diese so überhaupt nicht begeistert. Denn dort lauern die Geister der Vergangenheit… Wenn ich das Buch in einem Wort zusammenfassen soll, fällt mir nur zäh ein. Das erste Drittel ist heillos mit unzähligem Personal überfrachtet, jeder erzählt irgendetwas und wirkt mal mehr und mal weniger schuldig. Überfordert hat mich diese Vielzahl der Perspektiven nicht, eher gelangweilt. Und Spannung kommt hierbei auch nicht wirklich auf, da die Charakterisierungen der Personen zum einen sehr oberflächlich sind und nicht überzeugen können, zum anderen allen Klischees entsprechen, die man sich nur vorstellen kann. Dazu das zwanghafte Bemühen der Autorin, permanent eine unheilvolle Atmosphäre durch abgegriffene Beschreibungen zu kreieren, was irgendwann den Leser nur noch nervt. Dabei fand ich die Grundidee des Plots gar nicht schlecht, aber an der Umsetzung hat es definitiv gehapert. Weniger wäre mehr gewesen, und zwar in allen Bereichen!

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  • Gut konstruierter Fall

    Into the Water

    vielleser18

    10. July 2017 um 09:05

    Beckford, ein Ort, in dem schon mehrere Frauen im Fluss ertrunken sind. Frauen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollten. Die letzten zwei Fälle waren Katie, ein erst 15 Jahre altes Mädchen und ein halbes Jahr später Nel, Mutter von Katies Freundin Lena. Was hat diese beiden in den Selbstmord getrieben ? Jules, Nel´s Schwester, glaubt nicht an einen Selbstmord- obwohl sie mit ihr seit langem keinen Kontakt mehr hatte und nur nach Beckford zurückkehrt, weil sie nun die Verantwortung für ihre Nichte Lena trägt. Denn sie kehrt an den Ort ihre Albträume zurück...mit Erinnerungen an Ereignisse, die sie am liebsten für immer vergessen möchte.Was steckt hinter den Todesfällen ? Trügt der Schein ?Paula Hawkins erzählt aus vielen Perspektiven. Immer wieder wechseln die erzählenden Protagonisten. Dazwischen gibt es kleinere Rückblenden zu den verschiedenen Todesopfern, die der Fluss in Beckford gefordert hat. Interessant beim Lesen ist, dass der Leser auch nicht schlauer ist als die erzählenden und agierenden Protagonisten. Anfangs braucht man ein bisschen um die vielen losen Fäden, die die Autorin hier verknüpft, sortiert zu bekommen. Aber nach und nach lernt man jeden der Handelnden sehr gut kennen und kann ihn einordnen. Doch Vorsicht ! Paula Hawkins verrät am Anfang noch nicht viel und man wird lange auf falsche Spuren und Fährten gelenkt. Erst am Ende löst sich alles in einem spannenden Finale auf.MIr haben die wechselnden Perspektiven sehr gut gefallen. Dieses langsame Aufdecken, Schritt für Schritt und Schicht um Schicht. Der Schreibstil wechselt auch mit den Protagonisten. Bei Jules bedient sich die Autorin der Ich-Perspektive, bei den anderen wird aus einer Erzählperspektive, die dem jeweils Handelnden angepasst ist, erzählt. So bekommt der Roman einen angenehmen und abwechslungsreichen Erzählstil. Ich weiß nicht, warum so viele Leser diesen Roman eher negativ bewerten, ich kann es nicht nachvollziehen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass es sich hier nicht um einen Thriller handelt, sondern um einen spannenden Roman - und wer mit den richtigen Erwartungen an diese Geschichte heran geht, dem wird er auch gefallen.Fazit:Verwickeltes Verwirrspiel mit spannendem Finale

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  • fehlende Spannung

    Into the Water

    zeilenliebende

    08. July 2017 um 11:40

    Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen… Meine Meinung:Sehr viele haben „Girl in the train“ von Paula Hawkins, was auch bereits verfilmt wurde, sehr gemocht, bisher habe ich es jedoch noch nicht gelesen. Als ich gesehen habe, dass sie ein neues Buch veröffentlicht und sowohl Cover als auch Inhalt mich direkt angesprochen haben, habe ich beschlossen dem Buch eine Chance zu geben und mir meine eigene Meinung zu der Autorin zu bilden. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch relativ schwer und auch während des Lesens musste ich mich sehr auf das Geschehen konzentrieren, um nicht durcheinander zu kommen. Denn „Into the Water“ wurde aus etwa zehn verschiedenen Perspektiven geschrieben, wodurch man schnell den Überblick darüber verliert, wer nun eigentlich wer ist. Hinzu kam, dass im Laufe des Buches fast jeder Charakter einen Rückblick gehabt hat, was bei der Menge an Personen auch sehr verwirrend für mich war. Zudem wurden manche Perspektiven im Ich-Erzähler, wiederum andere in der personalen Erzählsituation, was mich zwischendurch sehr irritiert hat. Dies sind alles Gründe dafür, warum ich mich beim Lesen nicht richtig entspannen konnte, wenn ich alles nachvollziehen und verstehen wollte. Trotzdem wurden die Charaktere gut ausgearbeitet, jedoch konnte ich mich mit keinem richtig identifizieren, keiner wirkte richtig sympathisch auf mich. Den Schreibstil von Paula Hawkins mochte ich trotzdem recht gerne und lies sich auch gut lesen. Meiner Meinung nach hat sie sehr mit den Worten gespielt, was mir persönlich sehr gefällt. Auch die Geschichte, rund um den Drowning Pool fande ich an sich ist wirklich gut und konnte mich in Gewisser Weise auch packen. Für mich hat Wasser auch etwas sehr faszinierendes und die düstere Stimmung in dem Ort wurde sehr deutlich. Zwar war das Buch nicht wahnsinnig spannend geschrieben und etwa ab der Hälfte konnte ich mir den Ausgang der Geschichte auch schon etwas zusammenreimen. Es gab ein paar Stellen die in die Irre führten und somit die Spannung etwas stieg, aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass ich das Buch jetzt nicht aus der Hand legen kann, weil ich unbedingt wissen muss was sich hinter der Geschichte verbirgt. Trotz alledem hat mich das Thema des Buches sehr interessiert, weshalb ich es dann doch relativ zügig zu Ende gelesen habe. Das Cover ist auch wirklich schön mit dem See und den Spiegelungen darin. Hier spiegelt sich der Inhalt wieder sehr gut im Cover wieder. Alles in einem ist „Into the Water“ ein Thriller, der meiner Meinung nach zu wenig Spannung und zu viele Romanelemente enthält. Bewertung: Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne und empfehle es an diejenigen weiter, die ein Buch für zwischendurch suchen und sich nicht allzu viel Spannung erhoffen.

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