Paula Hawkins Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

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Inhaltsangabe zu „Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ von Paula Hawkins

Der neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train.»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Verwirrende Geschichte

— Petra1984
Petra1984

Nicht nur das Wasser am 'Drowning Pool' ist tief, verwirbelt und undurchschaubar - auch die Seelen der Menschen. Ein geniales Buch!

— Stefanie_Gregg
Stefanie_Gregg

Diese Geschichte um eine kleine Stadt an einem rätselhaften Fluss hat mich gefesselt. Besonders das Ende hat mich fasziniert.

— Leniibuh
Leniibuh

leider kein würdiger Nachfolger von Girl on the train

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Herrlich düster....

— Wonni1986
Wonni1986

Abbruch nach 160Seiten, ca. ein Drittel: Verwirrend, langatmig, kein Spannungsgefühl, zu viele Erzähl-Stränge. Leider nichts für mich!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Langweilig und zäh - leider eine große Enttäuschung!

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

fängt langsam an, viele Fäden, die dann aber grandios miteinander verwebt werden. Hat mir gefallen !

— vielleser18
vielleser18

Mühsames und langatmiges Buch. Schade um den super Schreibstil, aber ohne fehlenden Spannungsbogen kann ich das Buch nicht weiter empfehlen.

— BlogBuecherei
BlogBuecherei

Nach dem ersten Roman leider ein leichter Fall in das Wasser

— Romana_Sengstbratl
Romana_Sengstbratl

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Die Idee und das Ende des Buches sind sehr gut, bei der Umsetzung finde ich gibt es doch kleine Mankos.

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  • Sound der Bücher im August

    Into the Water - Traue keinem.
    m_exclamationpoint

    m_exclamationpoint

    Der Sound der Bücher startet in den Sommer Mitten in der schönsten Zeit des Jahres stehen uns noch richtig heiße Tage bevor... Doch keine Sorge, der Sound der Bücher hält für euch die perfekte Abkühlung bereit!Höchste Zeit also für eine wohltuende Erfrischung in Form von eiskalter Gänsehaut oder kühlem Spürsinn. Tauche mit dem Sound der Bücher ein in die Familienabgründe des Psychothrillers „Into the Water“!  Und decke gemeinsam mit dem Graupapageien „Gray“Mordfälle auf! Mehr zu den HörbüchernDer neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train. „Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …” In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …Ein Psychothriller voller Abgründe – gelesen von Britta Steffenhagen, Simon Jäger und Marie Bierstedt.Jetzt ins Hörbuch reinhören!Dieses Hörbuch hat einen Vogel! Dr. Augustus Huff, Dozent in Cambridge, hat plötzlich einen Vogel – und ein Problem: Einer seiner Studenten ist beim Fassadenklettern in den Tod gestürzt. War es nur ein tragischer Unfall? Oder Mord? Augustus vermutet Letzteres und geht auf Spurensuche – unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen. Der sprachbegabte Vogel erweist sich als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus bei seinen Ermittlungsversuchen von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der im Labyrinth der altehrwürdigen Universität die richtigen Fragen stellt. Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken. Gelesen von Bjarne Mädel. (Laufzeit: 10h 40)Jetzt ins Hörbuch reinhören!Gemeinsam mit Random House Audio und der Hörverlag verlosen wir jeweils 25 Exemplare von jedem der beiden Hörbücher, also insgesamt 50 Hörbücher, unter allen, die sich bis einschließlich 20.08.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Aufgabe lösen:  Wie und gemeinsam mit welchem Hörbuch verbringt ihr euren Sommer am liebsten?Bitte teile uns in deiner Antwort mit, welches Hörbuch du gerne gewinnen willst. Ich drücke dir die Daumen! Aufgepasst! Hörbücher sind genau dein Ding? Dann schau doch mal auf der Sound der Bücher Aktionsseite vorbei und finde viele weitere tolle Hörbücher!   Außerdem erhälst du für die Bewerbung bei dieser Hörbuchverlosung 10 Hörminuten. Verfasst ihr außerdem eine Rezension bis zum 31.08. erhaltet ihr noch einmal 25 Hörminuten (statt der üblichen 20 Hörminuten für eine Rezension).Mehr zu den Hörminuten findest du hier.* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen! 

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    • 20. August 2017 um 23:59
  • Tief ist das Wasser, tief sind die Menschen ....

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    Stefanie_Gregg

    Stefanie_Gregg

    16. August 2017 um 17:52

    Ich finde dieses Buch absolut genial!Es zeigt, dass es bei guten Schriftstellern keine Grenze zwischen Roman und Krimi gibt.Zum Inhalt:In einer Kleinstadt gehen neuerdings wieder Frauen ins Wasser, sie bringen sich an der Stelle um, an der schon vor vielen Jahrhunderten die angeblichen Hexen ertränkt wurden. Alles Selbstmorde? Oder vielleicht doch Morde? Die Geschichte wird nun aus unterschiedlichen Perspektiven von vielen, vielen, verzwickt in der Geschichte steckenden Menschen aus der jeweils eigenen Perspektive erzählt. Einziges Manko dieser Geschichte: das ist vor allem anfangs verwirrend, fast hätte man sich die Namen und wer sie sind, kurz aufschreiben sollen. Sobald man als Leser aber dran bleibt und die Zusammenhänge erkennt, die Menschen versteht, entwickelt sich eine unglaubliche Geschichte von Menschen, die alle, mehr oder minder, Schuld auf sich geladen haben. Und die deswegen auch so zwiespältig agieren.Was ich das Faszinierendste an dieser Art der Erzählung finde, ist, wie man nach und nach versteht, dass jede Innenperspektive für den einzelnen Menschen absolut richtig und sicher ist, und sie sich dennoch oft genug als falsch oder nur die halbe Wahrheit herausstellt. - Fast philosophisch.Wenn Krimi - dann so! Spannung und das Erzählen über Menschen.Nicht nur das Wasser am 'Drowning Pool' ist tief, verwirbelt und undurchschaubar - auch die Seelen der Menschen.Ein großartiger Wurf - und eine ganz neue Form!Da ich einer der wenigen Menschen bin, die 'Girl on the train' noch nicht gelesen haben, wird dies wohl mein nächstes Buch sein ...

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  • Verwirrspiel ohne richtige Handlung

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    CrossingJordan

    CrossingJordan

    31. July 2017 um 21:36

    2,5 - 3 SterneÜber zehn Charaktere, aus deren Sicht erzählt wird (wobei bei bestimmten die Ich-Erzählform, beim Rest der auktoriale Erzähler angewandt wird), eine in der Gegenwart spielende Handlung verknüpft mit Rückblenden und ein bewusst verworrenes Konstrukt - Paula Hawkins machte mir den Einstieg in ihren zweiten Roman "Into The Water" alles andere als leicht. Einigen Rezensionen entnahm ich bereits vorab, dass viele aufgrund der immens vielen Namen verständlicherweise Probleme damit hatten, die Charaktere auseinander zu halten und schon vor den ersten 100 Seiten das Handtuch schmissen. Aufgrunddessen legte ich mir tatsächlich eine Namensliste mit kurzen Stichworten zu, um bei Bedarf während des Lesens einen Blick darauf werfen zu können. Dieser Entschluss stellte sich als goldrichtig heraus, denn dieses simple, aber effektive Hilfsmittelchen zog ich tatsächlich bis etwa zur Hälfte des Buches zu Rate. Bei dieser Art der Erzählung darf man als Leser, der sich erst in der Geschichte zurechtfinden muss, wahrlich nicht leicht zu frustrieren sein. Dank Hawkins' Schreibstil kam ich dennoch flott voran, merkte jedoch bald, dass in dem ganzen Verwirrspiel aus Namen und Erzählsträngen ein ganz wichtiger Aspekt fehlt: die Handlung. Ein Spannungsbogen wurde somit nicht aufgebaut und beim Beenden des Buches fühlte ich nur eines: Ernüchterung und Erleichterung, dieses Wirrwarr hinter mir zu haben. Fazit: "Into The Water" hat von allem ein wenig zu viel - zu viele Charaktere, zu viele Erzählstränge und zu viele Andeutungen und falsche Fährten. Was letztendlich auf der Strecke blieb, ist leider eine richtige Handlung, die wohl irgendwo zwischen dem dreißigsten und vierzigsten Perspektivenwechsel verloren gegangen sein dürfte.

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  • Ein Fluss für "unbequeme Frauen"

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    30. July 2017 um 20:31

    Nachdem ich "Girl on the train" im letzten Jahr regelrecht verschlungen hatte und von Paula Hawkins Schreibweise wirlich begeistert war, musste "Into the water" natürlich auch zeitnah nach Erscheinung mein Bücherregal bevölkern und wurde auch fast direkt gelesen. Jules bekommt einen Anruf von ihrer Schwester Nel, den sie nicht beantwortet, da das Verhältnis seit Jahren gestört ist. Kurze Zeit später ist Nel tot und Jules fährt in ihre Heimat Beckford, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Schnell stellt sich heraus, dass Nels Ableben kein normaler Tod gewesen sein kann, aber was war es? Mord? Selbstmord?Paula Hawkins nimmt uns nun mit in eine Geschichte, die sich immer wieder um den Fluss dreht, der durch den kleinen Ort fließt. Im Laufe der Jahrhunderte ertranken dort schon mehrere Frauen. Die Story wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, teilweise aus Jules´, teilweise auch auch Sicht des ermittelnden Detectives, seiner Assistentin, einer im Ort lebenden Wahrsagerin, der Mutter eines Mädchens, welches kurz vor Nel auch ertrank.... es gibt Rückblenden, auch wieder von verschiedenen Personen und nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen, was wirklich geschah. Wieder und wieder wird man auf eine falsche Fährte gesetzt und ist am Ende doch noch überrascht. Dies liest sich nun eigentlich ganz gut, aber ich muss sagen, mir war es von allem ein wenig zuviel. Zuviele falsche Fährten, zuviele Erzählstränge, zuviel Konstruktion der Geschichte. Am Ende des Buches stellte sich mir die Frage "Und was sollte das jetzt alles?" Streckenweise fand ich es auch leider etwas langatmig. Gut gefiel mir allerdings auch hier wieder Hawkins´Schreibstil, der auch hier eine sehr düstere Atmosphäre schafft. 

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  • Wer war es denn nun? Bis zum Schluss ein Geheimnis?

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    Wonni1986

    Wonni1986

    23. July 2017 um 08:07

    Titel: "Into the Water"Autor: Paula HawkinsVerlag: blanvaletSeitenzahl: 475Cover:Der Kracher schlecht hin, es sieht fast so aus als würde man aus dem Wasser schauen…und am Rand sieht man eine Person…vielleicht das nächst Opfer? Es ist ein Softcover, so dass man sich richtig gut „daran festhalten kann“. Schlägt man das Buch auf, entdeckt man hinten Werbung für „Girl on the Train“ und vorne wieder diesen schönen düsteren See...Schreibstil:Es war mein erstes Buch von Frau Hawkins und es gefiel mir vom ersten Satz an…ich war erschrocken das ich es so schnell durchgelesen hatte. Sie schreibt herrlich leicht, verständlich und „unverblümt“. Geschrieben wird aus der ich und allgemeinen Perspektive, ebenso erwähnenswert ist die „Aufteilung“. Denn hier wird nicht in Kapiteln, sondern in Personen geschrieben…man wird quasi mit in die Ermittlungen genommen, ohne das es verwirrt. Inhalt:»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …MeinungWahnsinn, echt… Dies war mein erstes Buch von Paula Hawkins, Girl on the Train wartet schon im Regal auf mich. Ich fand es echt grandios, man wurde von Anfang mit hineingezogen in die Ermittlungen, so dass man mehr als einen verdächtigen hatte und bis zum Schluss blieb alles offen! Die Charaktere im Buch, oh mein Gott (ich verrate nichts!) passten zusammen, obwohl sie mehr als unterschiedlich sind. Dass man keine Kapitel hat, sondern das immer aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben wurde, habe ich ja schon erwähnt…und ich könnte es mir auch gar nicht anders vorstellen, denn so wurde nicht nur aus einer anderen Perspektive erzählt, sondern man hatte auch Spielraum für Überlegungen…es wurden dadurch neue Intrigen, geheimnisse und Indizien aufgedeckt.Ich finde es mehr als lesenswert. Danke dafür.

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  • REZENSION: INTO THE WATER

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    juleisreading

    juleisreading

    22. July 2017 um 13:38

    Meine Meinung:Cover: Das Cover von "Into The Water" spricht mich sehr an, denn es sieht wirklich sehr mysteriös und geheimnisvoll aus. Und ich habe immer wieder neue Dinge auf dem Cover entdeckt, wie zum Beispiel die Frau weiter oben, die ins Wasser schaut. Außerdem sieht das blau richtig toll aus und blau ist meine Lieblingsfarbe und es passt sehr gut zum Titel des Buches.Schreibstil: Das war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Ich wollte schon seit langem "Girl on the Train" lesen, aber kam nie dazu und deshalb ist "Into The Water" nun mein erstes Buch von Paula Hawkins geworden. Ich kann diese Frau nur loben! Ihr Schreibstil ist wirklich grandios, man fliegt als Leser nur so über die Seiten und ich konnte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es mich so gefesselt hat. Was ich auch richtig toll fand war, dass das Buch in vielen Sichten geschrieben wurde, sodass man jeden einzelnen Charakter besser kennenlernen konnte. Auch die Kapitel waren relativ kurz, was ich aber wirklich sehr gerne mochte, denn am Ende von jedem Kapitel, gab es immer einen kleinen überraschenden Moment und deshalb hatte man immer die Motivation weiterzulesen. Ich werde definitiv mehr von ihr lesen, ihr Schreibstil ist wirklich großartig.Charaktere: Wie schon gerade erwähnt, ist dieses Buch aus vielen verschiedenen Sichten von verschiedenen Charakteren geschrieben, die alle eine gewisse Rolle in diesem Buch spielen. Jeder einzelne Charakter hat seine Geschichte und das finde ich wirklich toll. Man lernt so viel über deren Hintergrund kennen und man lernt viele Charaktere lieben, manche aber auch hassen. Was ich vielleicht zu kritisieren habe ist, dass ich manchmal mit den ganzen Namen durcheinander kam und nicht wusste, wer wer ist, aber das war jetzt nicht ganz so schlimm, denn man kam immer wieder in die Geschichte rein und hat dann auch alles verstanden.Inhalt: Ich möchte jetzt eigentlich nicht viel zum Inhalt sagen, denn ich möchte niemandem spoilern. Ich kann nur sagen, dass ich wirklich immer von der Geschichte gefesselt war und es keinen Moment gab, an dem ich kein Spaß an diesem Buch hatte, oder an dem dieses Buch langweilig war. Ich, als Leser, habe immer selbst mitgerätselt und wollte immer wissen, was in Beckford los ist und wieso so viele Frauen "verschwinden". Also wer sich für so eine Geschichte interessiert und gerne etwas mysteriöses möchte und miträtseln möchte, da ist dieses Buch perfekt! Ich kann es nur empfehlen, ich habe selten so ein gutes und spannendes Buch gelesen.

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  • Into the water ist voll von Geheimnisse

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    olga_oreschkin

    olga_oreschkin

    19. July 2017 um 12:31

    Das Buch ist echt spannend. Jedes Kapitel habe ich meine Meinung gewechselt, ob Nel selbst gesprungen ist oder jemand hat ihr umgebracht. Ich habe in deisem Buch mindesten 4 Verdächtige. Jedes Abschnitt(Kapitel) wird von Gesicht verschiedenen Personen geschrieben. (Ungefähr 13 Personen) In meinem Fall ist das einzige Minus vom Buch, weil ich nicht so gerne möge, wenn die Ansichtperspektive geändert wird. Aber In diesem Buch musste so sein, weil Gedanken  und  Aktivitäten verschiedener Personen für uns ganzes Bild vorstellen. Die Personen sind gut beschrieben. Ich könnte mir ganz gut so kleine Stadt vorstellen, wo alle alles über einander wissen. Es ist immer sehr spannend darüber lesen. Jede Familie hat eigene Geheimnise. Und in diesem Buch gibt es richtig viele Heimlichkeiten.Mir hat sehr gefallen, wie die Autorin durch die Gedanken von Jules uns ihre Geschichte erzählt.Volle Version mit Bilder

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  • Gute Idee, aber verwirrende Umsetzung

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    catching_words

    catching_words

    17. July 2017 um 13:19

    Ein guter aber verwirrender Thriller, bei dem es wirklich dauert, bis man wirklich in die Handlung eintauchen kann.Als ersten fällt auf, dass es wirklich viele Charaktere gibt. Aus jeder Sicht wird das eine oder anderen Kapitel erzählt. Doch leider lernt man niemand so richtig gut kennen. Man weiß, wer welche Rolle in der ganzen Geschichte spielt, aber keiner bekommt wirklich mehr Tiefe - Identifikation mit den Charakteren ist dadurch eigentlich gar nicht möglich.Der Anfang ist wirklich sehr schnell. Man wird in das Geschehen geworfen, bekommt auf den ersten 50 Seiten viele Menschen vorgestellt und weiß eigentlich gar nicht, um was es so richtig geht. Im Klappentext wird von einem Tod gesprochen, der aufgeklärt werden soll. Doch mit der Zeit gibt es mindestens 5 verschiedene Tode, aus verschiedenen Jahrzehnten, die irgendwie miteinander verbunden sein sollen oder auch nich. Es ist wirklich sehr verwirrend für den Leser die verschiedenen Charaktere den verschiedenen Geschichten und Todesumständen zuzuordnen, die aufgeführt werden.Atmosphärisch hat das Buch einiges zu bieten, denn die ganze Gegend von Beckford bekommt einen schaurigen Beigeschmack und man möchte auf keinen Fall in die Nähe des Ortes und des Flusses kommen.Die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre wurde sehr gut aufgebaut und hat sich durch das ganze Buch gezogen.Vom Plot war ich nochmal ziemlich überrascht. So ein Plottwist im letzten Kapitel hatte ich nicht erwartet, auch wenn einem noch kleine Ungereimtheiten in der ganzen Geschichte auffallen können und man mit der einen oder anderen Frage zurückgelassen wird.Dennoch hat mich dieser Roman von Paula Hawkins nicht vollständig überzeugt, da einfach zu viele einzelne Geschichten mit eingebracht wurden, die wirklich getrennt zu betrachten waren und die ganze Geschichte unnötig verkomplizierten.

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  • Eine bewegende und komplexe Geschichte, die mich trotz des recht zähen Einstiegs überzeugen konnte

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    16. July 2017 um 22:59

    Mit ihrem Debüt Girl on the Train hat Paula Hawkins 2015 auf Anhieb einen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt wurde. Während der Film überwiegend positiv aufgenommen wurde, wurde die Buchvorlage sehr kontrovers diskutiert. Vielen Lesern war Girl on the Train zu langatmig, und auch die Protagonistin, eine schwer alkoholabhängige Frau, deren Wahrnehmungen man nicht immer trauen konnte, stieß auf wenig Sympathien. Mich hingegen hat Girl on the Train restlos begeistert, was nicht zuletzt an der ruhigen Erzählweise der Autorin, der düster-tristen Grundstimmung und den grandios ausgearbeiteten Figuren lag. Umso mehr habe ich mich natürlich nun auf ihren neuen Roman Into the Water gefreut. Allerdings habe ich schon kurz nach dem Ersterscheinungstag die ersten Verrisse gelesen. Selbst viele, die von Paula Hawkins Erstlingswerk begeistert waren, sind von ihrem aktuellen Roman nun sehr enttäuscht, was meiner Neugierde allerdings keinen Abbruch tat. Inzwischen kann ich die kritischen Stimmen jedoch durchaus nachvollziehen, denn die Autorin verlangt dem Leser sehr viel Geduld, Durchhaltevermögen und Konzentration ab. Man kann es eigentlich niemandem verdenken, wenn er zwischendurch den Faden und auch das Interesse verliert. Nachdem ich mehr als hundert Seiten gelesen hatte, wollte auch ich schon aufgeben und das Buch abbrechen, denn der Einstieg in die Geschichte ist leider äußerst zäh und gleichzeitig auch sehr verwirrend. Der Roman wird aus nicht weniger als elf Perspektiven erzählt – da fällt es mitunter schwer, den Überblick zu behalten. Manche Protagonisten schildern ihre Erlebnisse und Gedanken aus der Ich-Perspektive, anderen hingegen folgt man aus der Sicht der personalen Erzählinstanz. Auch Passagen aus dem Manuskript der kürzlich verstorbenen Nel wurden in die Geschichte eingeflochten und gewähren einen Einblick in das Schicksal all der Frauen, die im „Drowning Pool“ den Tod fanden. Eine Hauptfigur gibt es nicht, und auch die Suche nach einem Sympathieträger erweist sich als sehr schwierig. Die vielen Zeitsprünge, die in die Vergangenheit reichenden Vorgeschichten und auch die vielen Nebenschauplätze, die auf den ersten Blick nichts mit der Haupthandlung zu tun zu haben scheinen, verleiten dazu, manche Passagen nur zu überfliegen, was man allerdings tunlichst vermeiden sollte. Stattdessen kann ich nur dazu raten, jede scheinbar noch so kleine Nebensächlichkeit aufmerksam zu lesen, denn sonst wird es im weiteren Verlauf der Handlung schwierig, die Zusammenhänge und Verwicklungen noch zu überblicken. Das erfordert außerordentlich viel Geduld, weil im ersten Viertel des Romans eben recht wenig passiert. Diese schier unüberschaubare Menge an Protagonisten, die ständigen Perspektivwechsel und auch der recht ereignislose und langatmige Einstieg in die Geschichte, führte leider auch bei mir dazu, dass es mich irgendwann eigentlich gar nicht mehr interessierte, ob Julias Schwester Nel nun Selbstmord begangen hat, ermordet wurde oder ihr Tod ein tragischer Unfall war. Trotzdem habe ich durchgehalten und bin auch sehr froh darüber, denn nachdem diese anfängliche Durststrecke überstanden war, konnte mich die Geschichte dann doch packen und hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Allerdings melden sich die Protagonisten weiterhin nur sehr kryptisch zu Wort, man weiß nie, wer lügt und wer der die Wahrheit sagt, und offenbar hat auch jeder in diesem kleinen Örtchen Beckford etwas zu verbergen. Wie bereits in ihrem ersten Roman, macht es Paula Hawkins dem Leser auch hier nicht gerade leicht, ihre Figuren zu mögen. Mir gefällt es allerdings, wenn Charaktere ambivalent angelegt sind und man nicht weiß, ob man sie nun lieben oder hassen soll. Obwohl mir außer Julia, die mit traumatischen Kindheitserinnerungen zu kämpfen hat, niemand so recht ans Herz wachsen wollte, waren alle Protagonisten sehr überzeugend und glaubwürdig ausgearbeitet. Die Autorin hat ihr Buch allen unbequemen Frauen gewidmet, und unbequem waren nicht nur die Frauen, die seit Jahrhunderten an besagter Flussbiegung in Beckford den Tod fanden und deren Geschichten hier ebenfalls sehr eindrücklich erzählt werden, sondern eben auch die Protagonistinnen, die Paula Hawkins in ihrem Roman zu Wort kommen lässt. Auch Nel war eine unbequeme Frau, denn sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten all dieser Frauen aufzuschreiben und sich damit nicht gerade Freunde gemacht. Der Verdacht liegt nahe, dass sie deshalb sterben musste, denn zumindest ihre Schwester Julia ist davon überzeugt, dass Nel niemals gesprungen wäre und beginnt daraufhin, sich ebenfalls mit den Geschichten dieser unbequemen Frauen zu beschäftigen. Unbequem sind auch Nickie, eine recht verschrobene Alte, die glaubt, mit Toten sprechen zu können, Erin, die Ermittlerin, eine Fremde und Außenseiterin im Dorf, die an der Wahrheit interessiert ist, und Lena, die fünfzehnjährige Tochter von Nel, ein aufmüpfiges Mädchen, das sehr störrisch und voller Wut und Trauer ist. Sie hat nicht nur ihre Mutter verloren, sondern auch ihre beste Freundin, eine ebenfalls unbequeme junge Frau, die erst vor Kurzem Selbstmord begangen hat, weil sie einen Mann liebte, den sie nicht lieben durfte. Die Schicksale all dieser unbequemen Frauen sind miteinander verwoben und waren teilweise sehr berührend. Stück für Stück gilt es die Zusammenhänge herauszufinden und die einzelnen bruchstückhaften Splitter zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen. Ich will nicht behaupten, dass dieser Roman besonders spannend ist, wer einen rasanten Thriller erwartet, kann eigentlich nur enttäuscht sein, aber trotzdem entwickelte die Erzählung nach dem recht zähen Einstieg einen Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Das lag nicht nur an dem angenehmen Schreibstil der Autorin, sondern auch an dem raffinierten und äußerst gut durchdachten Plot, der am Ende zu einem runden Ganzen führt. Die Geschichte ist allerdings äußerst komplex. Der Roman lässt sich nicht einfach nebenbei zügig weglesen, sondern erfordert eben ein bisschen Durchhaltevermögen und Geduld. Belohnt wird man aber mit einer sehr tiefgründigen und bewegenden Geschichte, um Freundschaft, Loyalität, verdrängte Erinnerungen, um lange zurückliegende Missverständnisse, die zu spät erkannt werden, und um eine verbotene Liebe mit verheerenden Folgen. All das hat Paula Hawkins in Into the Water zu einer äußerst komplexen und ergreifenden Erzählung verwoben, die mich trotz massiver Startschwierigkeiten dann doch noch überzeugen konnte.

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  • Es fehlte die Spannung

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    13. July 2017 um 18:08

    WORUM GEHT ES?Der Tod der jungen Mutter und Schriftstellerin Nel Abbott versetzt die Stadt Beckford in Aufregung, denn Nel ist nicht die erste Frau, die in dem Fluss, dem Drowning Pool, wie er genannt wird, ihr Leben beendet. Doch ist sie wirklich selbst gesprungen oder wurde sie vielleicht nicht sogar geschubst? Als sie vom Tod ihrer Schwester erfährt, reist Julie zurück nach Beckford, in die Stadt, in die sie eigentlich keinen Fuß mehr setzen wollte. Doch ihre Nichte Lena braucht sie nun, denn außer ihr gibt es keine Verwandten mehr. Anfangs deutet Nels Tod auf einen Suizid hin, doch im Laufe der Ermittlungen tauchen immer neue Erkenntnisse auf, die nicht nur Nels Fall, sondern auch den der anderen Frauen, die in dem Fluss ums Leben kamen, völlig auf den Kopf stellen. Was hat es mit diesem Fluss bloß auf sich?REZENSIONEine Besonderheit des Romans von Paula Hawkins ist, dass er aus mehreren verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Es bleibt also nicht nur bei Jules, Nels Schwester als Erzählerin, von der auf dem Klappentext die Rede ist. Es kommen im Laufe der Geschichte immer neue Charaktere hinzu, die ihre ganz persönlichen Ansichten schildern und so nochmal ganz andere Sichtweisen und Aspekte in die Geschichte mit einbringen. Gerade das hat mir an dem Roman gut gefallen, auch wenn ich auf den ersten 100 Seiten wirklich Schwierigkeiten hatte, zu zuordnen, wer nun wer war. Sobald ich da aber einen Durchblick hatte, gefiel mir diese Art von Erzählung wirklich gut und fand sie sehr abwechslungsreich.Into the Water ist in vier Teile unterteilt. Jeder dieser Teile behandelt eine Episode der gesamten Handlung. Ist ein Teil vorbei, geht die Geschichte in einer anderen Richtung weiter. Das ist ein durchaus gutes Konzept für diesen Roman, denn so wurden bestimmte Begebenheiten nicht länger fokussiert und analysiert, als es notwendig war, sondern die Ermittlungen gingen weiter und somit auch die Geschichte.Der Tod von Nel Abbott scheint in dem Roman ein großes Mysterium zu sein, denn so glasklar, wie der Suizid anfangs scheint, ist er wohl doch nicht. Die Geschichte nimmt sehr viele Wendungen, aber nicht nur in Bezug auf Nels Fall, sondern auch auf vorangegangene Fälle. So geht es also irgendwann nicht mehr nur um Nel, sondern um noch viel mehr.Der Roman zeigt ganz deutlich auf, was passieren kann, wenn jemand nicht die Wahrheit sagt oder etwas ganz einfach verschweigt, aus Selbstschutz oder weil es vielleicht unwichtig scheint. Manchmal sind es kleine Details, die unwichtig scheinen, aber dann, wenn sie ans Licht kommen, alles auf den Kopf stellen.Ein wenig enttäuscht bin ich allerdings schon, denn leider waren für mich viele der Wendungen irgendwie vorhersehbar oder haben bei mir nicht den Effekt erzielt, den sie vermutlich sollten. Es gab eigentlich nichts, was mich total schockiert oder überrascht hat. Mir hat eindeutig die Spannung gefehlt, die ich mir so sehr gewünscht habe.Das Konzept um den Fluss, den Drowning Pool, wie er genannt wird, fand ich dagegen durchaus interessant. Obwohl ich noch immer nicht ganz dahinter gekommen bin, wieso Nel so besessen davon war. Dafür waren ihre Recherchen zu dem Thema interessant, wenngleich ich auch da nicht so sicher bin, ob die nicht auch größtenteils nur Nels Fantasie oder Wunschdenken entsprangen oder ob sie sich wirklich so abgespielt haben. Der Fluss gilt jedenfalls als Verbindung zu den Toden und Morden, die in Beckford passiert sind.Leider habe ich aber auch jetzt nach dem Ende des Romans nicht das Gefühl, die Charaktere wirklich zu kennen. Aufgrund der Menge an Figuren lernt man sie meist nur oberflächlich kennen. Es gibt wenige, die ein wenig Tiefe bekommen haben und die zu kurz gekommen sind.Eine Sache hat mich jedoch immens gestört und das war, wie Erin Morgan als einziger homosexueller Charakter hingestellt wurde. In meinen Augen ist die Autorin dieses Thema wirklich unsensibel und vor allem undurchdacht angegangen. Es wirkt auf mich so, als wollte sie ihr damit einen "Makel" verpassen, was ich eher unangebracht finde. Im Roman wird dies leider als Beleidigung benutzt und als wäre es nicht schon schlimm genug, wird diese Beleidigung einfach unter den Teppich gekehrt. Das hat mich als Leserin sehr enttäuscht! Meiner Meinung nach hätte Paula Hawkins dieses Thema besser integrieren können. So klingt es eher abwertend und das gefällt zumindest mir gar nicht.Allerdings gefällt mir das Frauenbild in dem Roman im Allgemeinen nicht, denn die Frauen wirken allesamt so, als würden sie entweder von Männern unterdrückt werden oder sich selbst unterdrücken. Die Einzige, die da tatsächlich heraus sticht, ist Nels Tochter Lena, die dafür von den anderen Einwohnern aber eben auch direkt schlecht gemacht wird. Dabei hat Lena vor allem am Ende etwas so Wahres über Frauen und Schuldzuweisungen gesagt. Es ist sehr schade, dass es nur leider im Gesamtkontextes des Romans total untergeht.FAZITFans der Autorin werden diesen Roman sicherlich mögen, ich für meinen Teil bin allerdings enttäuscht worden. Ich habe mir mehr von der angepriesenen Spannung erhofft und vor allem mehr unerwartete Überraschungen und Schockmomente gewünscht, auf die ich leider vergeblich gehofft hatte. Alles in allem ist Into the Water kein schlechter Roman, aber er hat nun mal nicht meine Erwartungen erfüllt, weshalb es nur drei von fünf Sternen gibt.

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  • Ein verwirrender Thriller

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    Krimine

    Krimine

    11. July 2017 um 20:36

    Als Julia einen verzweifelten Hilferuf von ihrer Schwester Nel erhält, reagiert sie nicht. Schließlich haben die beiden Schwestern seit einem verhängnisvollen Ereignis in ihrer Jugend keinen Kontakt. Doch kurz darauf ist Nel tot und Julia macht sich auf den Weg in ihr Heimatdorf, um ihrer Nichte Lena beizustehen. Dort angekommen, muss sie erfahren, dass sich Nel durch einen Sprung in den Fluss selbst getötet hat. So jedenfalls lautet die offizielle Version, die aber kaum jemand glauben mag. Denn in den letzten Jahren sind einfach zu viele Frauen dem Wasser zum Opfer gefallen und so besteht der Verdacht, dass mehr als nur die Sehnsucht nach dem Tod dahinter steckt.„Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ ist nach „Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.“ der zweite Roman von Paula Hawkins, einer britischen Autorin, die es versteht, mit abgründiger Spannung zu fesseln. Gleich zu Beginn wird der Leser Zeuge, wie eine junge Frau von Unbekannten gequält, in einer Flussmündung stirbt. Eine bewegende Szene, die mit knappen Worten ein unvorstellbares Martyrium beschreibt. Deshalb ahnt der Leser gleich, dass eine perfide Verbrechensserie im Mittelpunkt der Handlung steht, die bisher noch nicht aufgeklärt worden ist. Danach allerdings braucht das Buch einige Zeit, bis es die gewünschte Wirkung entfalten kann. Denn viele Figuren, unzählige Rückblicke in die Vergangenheit und dramatische Vorfälle am Fluss werden wie Puzzleteile durcheinander gestreut und müssen erst geordnet werden. Paula Hawkins hat einen bildhaften Schreibstil und nutzt die Fantasie des Lesers, um ihre ungeheuerliche Geschichte zu erzählen. Dazu verbindet sie das Schicksal verschiedener Personen, streut ausreichend Zwistigkeiten und Vermutungen in ihre Beziehungen ein und kombiniert das Ganze mit einer Reihe an Todesfällen, die nach eingehender Untersuchung als Selbstmord zu den Akten gelegt worden sind. Doch obwohl die Idee, die hinter dem Roman steckt, ein packendes Lesevergnügen verspricht, vermag das Buch nicht zu fesseln. Zu schwerfällig kommt es in Fahrt, zu gemächlich ist dessen Handlungsverlauf, zu verworren sein Plot. Nur das Ende weiß zu überzeugen, wie auch die Atmosphäre, die wunderbar mysteriös in Erscheinung tritt.Fazit:In ihrem zweiten Roman hat Paula Hawkins einfach zu viel gewollt und damit die Spannung gekillt. Schade, denn sie hat schon einmal bewiesen, dass sie es besser kann. Deshalb bleibt die Hoffnung, dass der nächste Roman wieder an ihren erfolgreichen Erstling anknüpfen kann.

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  • Langweilig und zäh

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    11. July 2017 um 14:30

    "Beckford ist kein Ort für Selbstmörder. Beckford ist ein Ort, um unbequeme Frauen loszuwerden." (S. 117)August 2015: Der Drowning Pool nahe Beckford ist ein Ort des Todes. Eine berüchtigte Flussbiegung unterhalb einer hohen Klippe, welche alle Verzweifelten und Glücklosen anzieht und bereits viele weibliche Opfer forderte. Gleich zwei Frauen sind dort in den letzten zwei Monaten umgekommen, darunter Jules Schwester Nel Abbott, die vom Drowning Pool völlig fasziniert war und sogar ein Buch darüber plante. Doch ist Nel wirklich von der Klippe gesprungen? Oder hat sie jemand gestoßen? Schon bald offenbart der Fluss seine dunklen Geheimnisse."Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst." stammt aus der Feder von Paula Hawkins. Ihr Spannungsdebüt "Girl on the Train" war zwar nicht überragend, lieferte aber zumindest eine geschickt konstruierte und gut geschriebene Geschichte. Doch mit ihrem neuen Roman enttäuschte mich die britische Autorin auf ganzer Linie.Denn hier herrscht einfach nur Langeweile pur. Selten habe ich ein so langatmiges und zähes Buch gelesen und wollte zwischenzeitlich fast schon aufgeben. Aber ich hielt tapfer durch, immer in der Hoffnung, dass die Geschichte doch noch an Fahrt gewinnt. Leider vergeblich.Das Ganze konnte mich einfach nicht fesseln geschweige denn berühren; trotz einiger überraschender Geheimnisse und verdrängter Erinnerungen, die durch Nels Tod nun wieder geweckt werden und besonders Jules quälen. Richtig vom Hocker gehauen hat mich das alles nicht und eine Entwicklung habe ich sogar schon lange vorher geahnt. Zudem wechseln sich gleich 9 verschiedene Protagonisten als Erzähler im Präsens ab. Dazu kommen Auszüge aus Nels Buchmanuskript mit den Schicksalen einzelner Drowning Pool-Opfer. Für mich zu viele Figuren, die das Lesen anstrengend machen und zudem kaum Sympathiepunkte sammeln. Besonders Jules Perspektive fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie führt ständig ein Zwiegespräch mit ihrer verstorbenen Schwester per Du-Anrede.Die letzten Seiten bieten dann noch einen epilogartigen Ausblick in die Zukunft der "9" und der abschließende Satz bringt tatsächlich noch eine kleine unerwartete Wende. Das rettet die Geschichte aber auch nicht mehr.Insgesamt kann ich daher "Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst." nicht empfehlen. Ein Spannungsroman, der seine Bezeichnung nicht verdient; mit zu vielen Sichtweisen, unsympathischen Charakteren und einer langweiligen Handlung. 2 Sterne von mir.

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  • Naja, Girl on the train war besser

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    jojo_liest

    jojo_liest

    10. July 2017 um 14:31

    Zitat: "Sie taucht unter. Als sie zum zweiten Mal herausgeholt wird, sind ihre Lippen blau wie von einem Bluterguss, und ihr Atem ist endgültig zum Stillstand gekommen." ~S.121Inhalt:»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …Meinung:Die Geschichte beginnt, als Julia wieder in die Stadt kommt, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Jedes Kapitel hat einen neuen Protagonisten und der "Drowning Pool" erzählt zwischendurch von den Opfern, welche an dem Ort schon gestorben sind. Julias Perspektive wird noch von einer weiteren Erzählweise bereichert. Sie spricht in ihren Kapiteln nämlich direkt zu ihrer toten Schwester mit Dingen wie: Ich gehe durch dein Zimmer...Das Buch ist zudem in drei Teile aufgeteilt und beinhaltet noch zukünftige Ausblicke auf die Leben der Protagonisten danach.Ich muss ehrlich zugeben, nachdem ich "Girl on the train" von der Autorin gelesen hatte, war ich begeistert und mit ebenso einer recht hohen Erwartung bin ich in dieses Buch hineingegangen. Die wurden leider nicht so wirklich erfüllt. Gleich zu Anfang fiel mir das Hineinkommen in das Buch schwer aufgrund der dauernden Perspektivwechsel. Diese waren mir persönlich "too much" und ich musste mir anfangs sogar ein paar Verbindungen der Protagonisten auf Karten schreiben, damit ich nicht dauern blättern muss...Vom Aufbau fand ich das Buch recht gut, denn durch die Einteilung gewann das Buch an Struktur. Nur was mir leider nicht gefallen hat, waren die Hinauszögerungen so mancher Geschehnisse. Das Buch hat sich eher in Belanglosigkeiten verloren, anstatt an Struktur innerhalb der Handlung zu gewinnen. Jede paar Abschnitte wurde jemand neues verdächtigt, aber meiner Meinung nach nicht wirklich nachvollziehbar.In der ersten Hälfte dachte ich durchgehend:Alles sind vergangene Geschehnisse. Warum also werden diese immer wieder von vorn betrachtet?Was passiert ist, ist passiert und lässt sich doch nicht mehr ändern.Dazu kommt leider, dass ich mit keinen der vielen Protagonisten eine Bindung eingehen konnte und sich mit jemanden zu identifizieren fiel dann logischerweise auch weg. Mich haben die Perspektiven von Julia und Lena noch am meisten interessiert, aber sie gingen in den anderen Protagonisten unter. Schade eigentlich, denn ich dachte das Buch hält mehr Spannung bereit. Dahingegen ist es mehr dahingeplätschert und mir kam es so vor,als wären die Ereignisse nur aneinandergereiht wiedergegeben worden.Ich habe den tollen Schreibstil der Autorin in diesem Buch leider etwas vermisst. Vielleicht liegt es an der Thematik, die mich nicht gut abgeholt hat.Fazit: Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft, da es eher eine Geschichte ist, die dahinplätschert als dass sie an Spannung aufbaut. Doch wer nicht sehr auf viel Nervenkitzel steht, der sollte sich dieses Buch mal näher anschauen.Von mir gibt es 3/5 Sternen.Kaufen?

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  • Mühsames und langatmiges Buch, fehlender Spannungsbogen

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    BlogBuecherei

    BlogBuecherei

    30. June 2017 um 22:49

    Das Cover allein war hier Schuld, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, denn der Klappentext kam diesmal gar nicht sooo gut bei mir an. Aber nachdem ich in ihrem vorherigen Buch neben der Story vor allem Paula Hawkins Schreibstil ungewöhlich, aber gut fand, hatte ich auch hier zunächst keine Zweifel.Schnell wird im Buch klar, dass nicht nur der Tod um Nel Abbott das große Thema ist, sondern so gut wie alle Bewohner in Beckford eine geheimnisvolle Vergangenheit haben. Und da kommen wir dann auch schon zum Problem."Into the Water" besteht aus so vielen Charakteren, die uns alle ihre Geschichte erzählen wollen, sodass ich manchmal schon durcheinander gekommen bin und die Seiten auch nochmals gelesen habe, um nichts zu verpassen. Diese Geschichten sind nur leider meines Erachtens wenn überhaupt mäßig spannend, sodass ich das Lesen als mühsam empfunden habe. Der auch hier gute Schreibstil konnte meine Enttäuschung auch nicht lindern, sodass ich nach Pausieren und neuem Lesen einfach aufgegeben habe. Ich habe ca. die Hälfte des Buches gelesen, aber selbst wenn man den Eindruck hatte, dass es jetzt zu einer Aufklärung kommt, zog es sich nur erneut weiter hin.Niemand aus diesem Buch hat es geschafft, dass ich seine oder ihre Geschichte verfolgen wollte, sie wirken allesamt eher unsympathisch und anstrengend.Die Konsequenz daraus ist, dass ich das Buch abgebrochen habe und ich habe nicht den Eindruck, dass ich etwas verpasse.

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    • 2
  • Fiel ein Buch ins Wasser

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
    Romana_Sengstbratl

    Romana_Sengstbratl

    26. June 2017 um 19:43

    Ich muss zugeben, nach "Girl on the Train" lagen die Erwartungen etwas hoch. Dieser Krimi ist nicht einfach zu lesen, man muss ihn sich schon ein wenig erarbeiten: wechselnde Zeiten und Personen erfordern eine Zeit des Einlesens. Wer allerdings nicht aufgibt wird mit einer netten Geschichte belohnt. Die Charaktere sind allerdings, bis auf die Hauptprotagonistin Julia eher flach, obwohl genug Personen vorhanden gewesen wäre. Also Schlusszusammenfassung: Geschichte wäre gut, mir fehlt allerdings der psychologische Tiefgang der Charaktere. 

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