Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

von Paula Hawkins 
3,3 Sterne bei89 Bewertungen
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
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Positiv (39):
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Nicht jeder Selbstmord ist ein Selbstmord, spannender nordenglischer Kleinstadtkrimi

Kritisch (18):
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Unsympathische Charaktere, langweilige Geschichte. Nicht empfehlenswert.

Alle 89 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst."

Der neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train.
»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764505233
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:24.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.05.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Saskia_Reinholds avatar
    Saskia_Reinholdvor 4 Monaten
    Thriller


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    GersBeas avatar
    GersBeavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht jeder Selbstmord ist ein Selbstmord, spannender nordenglischer Kleinstadtkrimi
    Nicht alles was nach Selbstmord aussieht ist auch einer

    Inhalt (Klappentext)

    »Nel Abbott ist tot«, sagte sie. »Sie haben sie im Wasser gefunden. Sie ist gesprungen.«

    Julia Abbott hat ihre Schwester seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen, als der Anruf aus Beckford kommt: Nel ist tot. Sie habe sich im Fluss ertränkt, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück – an den Ort, der mit ihren schlimmsten Erinnerungen verbunden ist, den sie für immer vergessen wollte. Und egal was die Polizei sagt, eines weiß Julia mit Gewissheit: Nel wäre niemals gesprungen.

    Eindringlich, raffiniert und trügerisch – Paula Hawkins spielt so gekonnt mit Wahrnehmung und Wahrheit wie niemand sonst.

    Inhalt

    Vorneweg: Der Klappentext wird dem Buch in keinster Weise gerecht.
    Die Kleinstadt Beckford liegt einsam im Norden Englands. Im Fluss kommen seit fast 200 Jahren immer mal wieder Frauen zu Tode. Es heißt, dass der Fluss Selbstmörderinnen anziehe.

    Nel wird tot aus dem Fluss geborgen. Die Obduktion schließt Fremdverschulden aus. Ein Selbstmord, der ihre 15jährige Tochter Lena zutiefst verunsichert. Nel, Schriftstellerin und Fotografin, arbeitete an einem Projekt über diese »Selbstmörderinnen am Fluss«. Nel war der Überzeugung, dass der Fluss genutzt wird, um unbequeme Frauen loszuwerden.

    Nels Schwester Julia, Jules genannt, kommt nach vielen Jahren zurück um sich um ihre Nichte Lena zu kümmern. Sie hatte jeden Kontakt zur Schwester abgebrochen.

    Nach und nach geht es nicht mehr allein um Nel und ob nicht doch Fremdverschulden vorliege.

    Katie Whittaker, Lenas Freundin, hat vor kurzem im Fluss Suizid begangen. Ihre Mutter Louise versteht nicht warum.

    Lauren Townsend ist vor 30 Jahren im Fluss zu Tode gekommen. Ihr Mann Patrick, von vielen als »Teufel« bezeichnet, ist von Selbstmord seiner Frau überzeugt. Der damals 5jährige Sohn Sean ist heute der ermittelnde Polizeibeamte für Nels Tod.

    Detective Sean Townsend wird von Detective Sergant Erin Morgan unterstützt, die gerade von London in die einsame Gegend strafversetzt wurde.

    Meine Meinung

    Die Geschichte ist eine typische Kleinstadtgeschichte. Jeder kennt jeden und doch auch nicht. Das, was man nicht an anderen versteht, nährt Vorurteile und Vermutungen.

    Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, die sich jeweils mit einem der zahlreichen Protagonisten beschäftigen. So entsteht ein bunter Flickenteppich aus Eindrücken aus verschiedenen Zeitebenen.

    Als Leserin musste ich sehr konzentriert lesen, um die vielfältigen Informationen, Geschehnisse und Widersprüche einzuordnen.

    Fazit

    Das Buch hebt sich schon aus der üblichen Krimikost heraus. Der Plot selbst gefiel mir.

    Nur 4 Sterne, da ich des Öfteren fand, dass die Geschichte »zwei Schritte vor und drei zurück« machte, um sie in die Länge zu ziehen.

    Und warum die Anglizismen »Into the water« und »The drowning pool«? Die deutsche Sprache ist reich an treffenden Übersetzungen für diese Begriffe.

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    Fanti2412s avatar
    Fanti2412vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr verwirrende Geschichte, bei der mir ein bisschen die Spannung gefehlt hat!
    Into the Water

    Zum Inhalt:
    »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
    (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

    Leseprobe


    Die Autorin:
    Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the Train wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt.
    (Quelle: Blanvalet Verlag)

    Offizielle Webseite der Autorin

    Paula Hawkins auf Twitter und Facebook


    Meine Meinung:
    Julia und Nel sind Schwestern, haben jedoch seit einem Ereignis in ihrer Jugend keinen Kontakt mehr. Nun hinterlässt Nel ihrer Schwester eine Nachricht, die einem Hilferuf gleich kommt, aber Julia reagiert nicht. Dann ist Nel plötzlich tot, angeblich hat sie sich durch einen Sprung in den „Drowning Pool“, eine gefährliche Flussmündung, selbst getötet. Julia kann das nicht glauben und sie kehrt in ihren Heimatort und ihr Elternhaus zurück, auch um sich um Nels Tochter Lena zu kümmern. Da stößt sie aber erst mal auf Ablehnung.

    Ich hatte mir eine spannende Story erhofft, die sich um die mysteriösen Todesfälle am Drowning Pool und die Aufklärung von Nels Tod dreht.
    Leider wurde ich enttäuscht, denn wirklich fesselnde Spannung ist bei mir nicht aufgekommen. Die Geschichte beginnt schon ziemlich zäh und man wir schon zu Anfang mit ziemlich vielen Personen konfrontiert, was erst Mal Verwirrung stiftet. Aber all diese Figuren tragen mit ihrer Sichtweise zur Handlung bei und das in häufigen schnellen Wechseln. So konnte ich kaum etwas Nähe zu den Figuren aufbauen. Nur Julia lernt man etwas besser kennen und verstehen, aber ihre häufigen stillen Unterhaltungen mit ihrer toten Schwester haben mich irgendwie genervt.
    Dazu kommen Auszüge aus Nels Buchmanuskript, in dem sie sich mit den Todesfällen am Drowning Pool beschäftigt und viel Rückblicke in die Vergangenheit.
    Das liefert zwar einiges an Informationen und Anhaltspunkten, stiftet aber auch weitere Verwirrung, weil manchmal einfach nicht klar wird, wozu diese Informationen nötig bzw. wichtig sind. Da gab es nach meinem Empfinden einige Längen und weniger wäre besser gewesen.
    Durch die häufigen Perspektivwechsel kann man an keinem Handlungsfaden länger dran bleiben, was dazu führt, dass mich die Story nie richtig packen konnte.
    Dadurch habe ich sie leider als ziemlich zäh empfunden und stellenweise sogar langweilig.
    Ich habe das Buch aber nicht abgebrochen sondern mich durchgekämpft und gehofft, dass es noch ein spannendes Finale mit einer spektakulären Auflösung gibt.

    Insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht überzeugt. Die Grundidee ist sehr gut aber die Umsetzung hat mir nicht so gefallen. Es war einfach alles zu verwirrend und kompliziert aufgebaut und Zusammenhänge stellten sich oft nicht eindeutig dar, was alles zu Lasten der Spannung geht.
    Schade, denn aus der Grundidee hätte man mit ein bisschen mehr Struktur sicher mehr machen können!


    Fazit: 3 von 5 Sternen


    © Fanti2412

    Kommentare: 1
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    Saskia_Reinholds avatar
    Saskia_Reinholdvor 8 Monaten
    Ein Spannungsroman

    Klappentext

    >Julia, ich bin's.
    Du musst mich anrufen.
    Bitte, Julia. Es ist wichtig...<
    In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Um am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen...

    Meine Meinung

    Das Cover ist schlicht und einfach gehalten, aber man kann trotzdem erkennen, um was es in der Geschichte gehen soll. Nämlich das Wasser...
    Der Schreibstil ist sehr erwachsen gehalten und passt zum Buch. Es ließ sich gut lesen und war mal etwas anderes.
    Ich lese kaum mal einen Thriller, sondern eher Jugendbücher oder Liebesgeschichten. Aber zwischendurch kann es auch mal etwas Abwechslung sein.
    Die Geschichte handelt von einem Mord an der Schwester und alle versuchen herauszufinden, wer dahinter steckt. Am Anfang wird behauptet sie wäre von selbst gesprungen, doch das kann niemand so richtig glauben, schon gar nicht Julia. Es werden verschiedene Spuren und Hinweise auf sich genommen, um herauszufinden wer oder was hinter dieser Tat steckt. Nach langer Sucherei, finden sie den Täter und die Wahrheit kommt ans Licht.
    Das gute an dem Buch ist, es ist spannend aufgebaut und nimmt keinem die Spannung und das Interesse weiterzulesen, denn man möchte ja selbst auch wissen, wie oder was passiert ist. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut, denn die Wahrheit kommt erst gegen Ende des Buches heraus und es wird nicht schon auf der Hälfte des Buches aufgedeckt, so dass man das Ende schon kennt.
    Leider hatte das Buch für mich viel zu viele Charaktere, die man erstmal unter einen Hut bringen muss, und jeden mit jeden irgendwie in Verbindung bringen kann, dass man nicht aus dem Konzept kommt. Das war für mich schon etwas zu viel, denn jede Person hat immer etwas herausgefunden und zu etwas Neuem geführt, so dass man die Person auch als wichtig anrechnen musste und nicht nur als Nebenperson betrachten kann.
    Ansonsten ein schöner abwechslungsreicher Thriller. Für mich war das das erste Buch von der Autorin, was ich gelesen hab.

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    buchstaplerins avatar
    buchstaplerinvor einem Jahr
    Into the Water - Paula Hawkins

    Inhalt »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
    Cover und Gestaltung Das Cover zeigt ein Spiegelbild, das vom Wasser zurückgeworfen wird. Man sieht Bäume die das Gewässer umgeben und einen etwas entfernt stehenden Menschen, der ins Wasser blickt, in der Mitte steht der Titel des Buches. Die Geschichte ist in vier ungleich große Abschnitte unterteilt. Die Kapitel darin sind ebenfalls unterschiedlich lang, aber alle sind recht kurz gehalten. Pro Kapitel wechselt die Person, aus deren Perspektive weitererzählt wird. So gibt es insgesamt ca. 12 Personen aus deren Sicht abwechselnd berichtet wird, wobei manche häufiger vorkommen als andere. Neben der Person aus deren Sicht erzählt wird wechselt auch häufiger die Erzählperspektive, so sind z.B. die Kapitel aus Julias/Jules Sicht immer ein Monolog, den sie mir ihrer verstorbenen Schwester führt.
    Meine Meinung  Als erstes muss ich leider sagen, dass ich mich der allgemeinen Meinung anschließen muss, dass "Into the Water" nicht mit "Girl on the train" mithalten kann. Nirgends im Buch kam eine unerträgliche Spannung auf und ich finde es gab auch keinen klassisch spannenden Showdown, man hat nicht wirklich um das Leben einer der Hauptpersonen gebangt, wie es meistens bei Büchern dieses Genres der Fall ist. Auch habe ich mir bei dem Untertitel "Traue keinem. Auch nicht dir selbst." irgendwie mehr erhofft. Natürlich ist dem Leser nach beenden des Buches klar auf wen/was sich diese zwei Sätze beziehen aber das volle Potential, das solch ein Untertitel verspricht wurde meiner Meinung nach nicht genutzt. Was aber natürlich wie schon bei "Girl on the train" klasse war, ist Paula Hawkins Schreibstil. Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen weil man wirklich ohne Probleme 100-150 Seiten am Stück lesen kann ohne, dass man das Bedürfnis bekommt, das Buch weglegen zu müssen. Der Leser wird viel zum Mitdenken angeregt, da man bei den vielen verschiedenen Personen erst mal durchblicken muss wer jetzt wer ist und wer mit wem in welcher Beziehung steht. Natürlich konnte man auch wieder miträtseln wer denn nun der Täter ist, jedoch finde ich nicht, dass es einen Punkt gab an dem der aufmerksame Leser "wusste" wer es war, da das Ende dann doch etwas merkwürdig konstruiert daher kam.
    Fazit Alles in allem ein solider Spannungsroman, der nur leider im Vergleich zum "Vorgänger" etwas blass da steht.

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    christinamarias avatar
    christinamariavor einem Jahr
    Interessanter Spannungsroman mit sehr vielen Erzählern

    Kurz bevor ich mir "Into the Water" gekauft habe, habe ich den Roman "Girl on the Train" von Paula Hawkins gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Deswegen habe ich nach ähnlichem Lesestoff gesucht und mich für das zweite Buch derselben Autorin entschieden. Im Nachhinein halte ich das zwar prinzipiell für eine gute Entscheidung, denn die Story ist wirklich interessant - aber die Umsetzung war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuschend. 

    Es geht um einen kleinen, abgelegenen Ort, an dem in der Vergangenheit immer wieder mysteriöse Todesfälle an einem Fluss passiert sind. In der letzten Zeit sind gleich zwei Frauen aus dem Ort "ins Wasser gegangen"; deshalb wird ermittelt, wer oder was sie dazu getrieben hat. 

    Im Buch kommt eine große Fülle an Charakteren vor, die zwar alle essentiell für die Handlung sind, manchen aber meiner Meinung nach zu viel Platz im Roman eingeräumt wurde. Die Erzählperspektive wechselt nämlich alle paar Seiten, sodass fast alle Personen, die irgendwann erwähnt werden, auch selbst zu Wort kommen. Dieser häufige Wechsel brachte für mich allerdings sehr viel Unruhe in den Lesefluss und war eher hinderlich als spannend. Es hätte auch gereicht, die Anzahl der erzählenden Personen auf drei oder vier zu beschränken. 

    Insgesamt fand ich das Buch inhaltlich jedoch sehr interessant und war gespannt darauf wie es ausgeht. Einen Stern ziehe ich für die vielen, durcheinandergemischten Erzählperspektiven ab - mir haben sie nicht so viel ausgemacht, da ich das Buch in einem Stück gelesen habe; für jemanden, der das Buch nur stückchenweise liest, dürfte es allerdings etwas verwirrender sein. 

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    marcelloDs avatar
    marcelloDvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Ansätze, die aber nicht bis ins Ziel durchgepowert werden.
    Irgendwann war die Luft raus

    Mit „Girl on the Train“, das auch bereits erfolgreich verfilmt wurde, hat Paula Hawkins für einen richtigen Paukenschlag gesorgt. Ich selbst habe ihr Debüt aber nie gelesen. Als sich bei „Into the Water“ aber eine günstige Gelegenheit ergab, das Phänomen Hawkins mal zu ergründen, habe ich natürlich sofort zugeschlagen.

    Was mir schnell ins Auge fiel, waren die sehr unterschiedlichen Erzählperspektiven. Entweder es gab die personale Erzählsituation oder aber die Ich-Perspektive. Warum wer mit welcher Perspektive versehen wurde, war mir als Leserin nicht wirklich schlüssig. Am Anfang war ich auch immer wieder stutzig, weil es schon ein Umdenken im Kopf erfordert, aber man gewöhnt sich schon schnell daran. Die wohl wichtigste Figur, Jules, durfte sogar immer ihre tote Schwester direkt ansprechen. Diese Ich-Perspektive, gepaart mit Du-Perspektive ist wirklich ungewöhnlich, aber ich fand es in die Geschichte eingebunden sehr raffiniert.

    Was ich bei Spannungsromanen auch immer großartig finde, ist die Tatsache, wenn viele Figuren ihre Sicht der Dinge erzählen dürfen und dadurch vieles angedeutet wird, ohne aber die große Wahrheit zu verraten. So bleibt viel Platz für Spekulationen und die Spannung auf die Endlösung steigt unweigerlich mit. Das ist hier auch wunderbar gelöst, so dass ich schnell in der Geschichte drin war und regelrecht durch die Seiten flog, weil ich wissen wollte, wie alle Figuren miteinander verknüpft sind, wer wen deckt und wer am Ende der Schuldige ist.

    Doch irgendwann kam es zum Bruch. Statt der Endlösung entgegenzustreben wurde sich in viele Nebenschaulätze verstrickt. Diese waren zwar hoch psychologisch angehaucht (was ich durchaus auch immer zu schätzen weiß), aber in diesem Roman wirkte es an manchen Stellen schon fast realitätsfern. Gegen Ende hin ging es plötzlich wieder um die Endgeschichte und dann wurden die entscheidenden Schritte recht schnell abgearbeitet und daher bliebt der Aha-Effekt irgendwie aus. Zwar finde ich die Endlösung richtig gut, aber wie es dem Leser offenbart wird, wirkt irgendwie plump und ein bisschen so, als ob der Autorin am Ende die Zeit vor der Deadline weggeblieben ist.

    Fazit: „Girl on the Train“ hat bereits die Kritiker sehr zwiegespalten zurückgelassen, das wird bei „Into the Water“ nicht unähnlich sein. Ich konnte durchaus erkennen, dass Hawkins tolles Erzählpotenzial hat, da sie technisch viele Kniffe parat hat und Handlungsstränge gut miteinander verknüpfen kann und viel Raum für Spekulationen anbietet. Nur leider bringt sie die Ansätze nicht ganz übers Ziel, so dass ich mit drei Sternen nur eine mittelmäßige Bewertung geben möchte.

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    Gremlins2s avatar
    Gremlins2vor einem Jahr
    Roman in

    Als ich das Cover gesehen habe, war mir klar das ich dieses Buch lesen muss, denn auch der Klappentext macht richtig neugierig und ich freute mich unglaublich darauf das Buch zu lesen. 
    Aber leider war ich wirklich enttäuscht, das ich einen Roman incl. Krimi vor mir liegen hatte, war mir völlig bewusst. Auch wusste ich das dieses Namenswirwar im Buch vorhanden ist und fertigte mir daher eine Liste an, die auch sehr hilfreich war. Jedoch fehlte mir jeglicher Spannungsbogen, ich suchte verzweifelt nach Wendungen und genoss allerdings während des durchkämpfen der Seiten, die ausführlichen Informationen und Beschreibungen. 
    Leider nur drei von fünf Sternen. 
    Jedoch bedenke man, dass Geschmäcker zum Glück verschieden sind und es sicher Leser gibt denen dieses Buch besser gefällt. 

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    Literaturliebes avatar
    Literaturliebevor einem Jahr
    Ruhig, aber spannend

    MEINE MEINUNG

    Vor zwei Jahren konnte mich Paula Hawkins Debüt „Girl on the train“ mit wenigen Abstrichen durchaus begeistern. Und wenn mich ein Buch eines Autors/einer Autorin begeistern kann, greife ich für gewöhnlich auch immer zu den Folgeromanen in der Hoffnung, nochmal so überzeugt zu werden.

    Der Einstieg in „Into the water“ ist sehr verwirrend und sorgt zeitweise für Irritation. Ohne Hintergrundinformationen ist man sofort im Geschehen und befindet sich an der Stelle, wo Julia zurück ins von ihr verhasste Beckford kehrt, nachdem sie vom Tod ihrer Schwester Nel erfahren hat. Zudem werden dem Leser hier mindestens zehn verschiedene Sichtweisen präsentiert, die entweder aus der Ich-Perspektive oder vom auktorialen Erzähler erzählt werden. Hin und wieder gibt es Teile aus dem Buch der kürzlich verstorbenen Nel, welches sich mit dem Drowning Pool in Beckford und den verschiedenen Frauen, die dort ums Leben gekommen sind, beschäftigt. Ja, ich will nicht lügen. Der Einstieg verläuft tatsächlich etwas schleppend und verlangt einiges an Geduld und Konzentration, bis man sich einen ersten Überblick verschafft hat. Abhilfe leistet Paula Hawkins jedoch, in dem sie den Namen des jeweiligen Charakters als Kapitelüberschrift darstellt. Einen richtigen Hauptprotagonisten auszumachen, erweist sich dennoch als äußert schwierig. Und wie bei Hawkins Debüt, wecken die Charaktere nicht immer die großen Sympathien.

    Trotz dieser kleinen Startschwierigkeiten, konnte mich auch der zweite Roman gesamt gesehen durchaus packen und unterhalten. Alles ist ein bisschen mysteriös, es treten viele Ungereimtheiten auf, die teilweise bis in die Vergangenheit zurückreichen. Wie schon bei „Girl on the train“ ist es schwierig auszumachen, wer hier die Wahrheit sagt und wer lügt. Zudem spielt die Autorin viel mit Erinnerungen und den persönlichen statt tatsächlichen Wahrheiten. Und die persönlichen Wahrheiten und der Glaube, alles richtig gemacht zu haben, ist hier oft ein Thema. Beim Lesen entwickelte sich bei mir irgendwann ein regelrechter Sog, indem ich die einzelnen Sichten und Geschichten in einen Zusammenhang bringen und die Wahrheit wissen wollte. Man muss sich Stück für Stück durch die Handlung arbeiten, damit die einzelnen Puzzleteile ein Bild ergeben.

    Zugegeben, dieses Buch ist es jetzt nicht fesselnd im Sinne von dass man hier große Überraschungsmomente erlebt. Diese Momente waren tatsächlich eher gering. Aber „Into the water“ ist spannend in dem Sinne, dass man die einzelnen Dinge in den Zusammenhang bringt. Die Story ist dabei gut durchdacht und logisch aufgebaut mit einem stimmigen und dann doch etwas überraschendem Ende.

    ABSCHLUSSWORTE

    Wie „Girl on the train“ ist auch dieses Buch für mich kein Thriller, sondern genau das, was draufsteht: Ein (Spannungs-) Roman. Wer hier viel Action und Co. erwartet, wird definitiv enttäuscht sein, wodurch ich mir jetzt auch einfach mal einige negative Rezensionen erkläre. Wer aber dem Debüt von Paula Hawkins schon ein bisschen was abgewinnen konnte, wird sicherlich auch mit „Into the water“ gut bedient sein. Eine raffinierte Handlung und das Spielen mit verschiedenen Wahrheiten, machten dieses Buch für mich nach kleinen Startschwierigkeiten nämlich durchaus lesenswert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Ein raffiniert erzählter Spannungsroman

    Into the Water ist mein erster Romane von Paula Hawkins. Ich entdeckte Girl on the Train ein bisschen zu spät, als es schon viele unterschiedliche Meinungen gab die mich total verunsichert haben was den Debütroman der Autorin anging, so dass ich mich gar nicht an das Buch ran traute. Allerdings als ich erfuhr, dass ein neuer Roman von ihr erscheinen wird, entschied ich mich der Autorin auf jeden Fall eine Chance zu geben. Jedoch, nach Beendung des Buches, dauerte es einige Tage das Gelesene einzuordnen und mir über meine Gefühle dazu klar zu werden.
    Ich freute mich sehr, als mich das Buch erreicht hat, vor allem, dass schon die Aufmachung ein spannendes und mysteriöses Leseerlebnis verspricht. Was allerdings alle vergessen ist, dass Into the Water trotz der enthaltenen Krimielemente ein Roman ist. Was die Autorin auch in ihrem Buch sehr deutlich klar stellt. Der Roman verwöhnt den Leser mit einem sehr spannungsbeladenen Anfang, aber dann flacht er in den nächsten Seiten immer mehr ab. Es wir eine Geschichte erzählt, die dann hier und dann ihre Spannung aufbaut und behält, ohne dass sie überhaupt einen Höhepunkt erreicht. Die Geschichte zog sich zu sehr in die Länge, obwohl dies viel kürzer erzählt werden hätte können.
    Die vielen verschieden Charaktere die im Buch in einem einzigen Kapiteln zu Wort kommen und ihre Erlebnisse, Geschichten und Gedanken erzählen, rauben einem schnell den Überblick über das Geschehene und das Interesse am Buch. Die Geschichte um die es hauptsächlich geht, nämlich den mysteriösen Tod der Schwester, gerät immer weiter in den Hintergrund. Letztendlich fällt es einem  noch schwer die Lust zum Weiterlesen zu finden.
    Letztendlich, am Ende bewahrheiteten sich meine Ängsten und das Buch enttäuschte mich völlig. Leider ergab diese etwas zu wirr und zu verstrickt angelegte Geschichte letzten Endes keinen Sinn für mich. Außer, dass das Ende einfacher gefunden werden hätte können, war es für mich viel zu uninteressant und flach erzählt.
    Into the Water ist ein raffiniert erzählter Spannungsroman, mit sehr viel Potenzial, der mich aber leider dieses mal nicht überzeugen konnte.

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