The Girl on the Train

von Paula Hawkins 
3,9 Sterne bei637 Bewertungen
The Girl on the Train
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (438):
Happymountains avatar

Sehr gutes Buch - toller Plot, spannende Unterhaltung, nichts ist wie es scheint oder doch? Kleine Längen führen zum Abzug eines Sterns.

Kritisch (58):
Linaschreibts avatar

Es kann gut sein, dass das Buch sich noch ändert aber diese düstere, depressive Stimmung ist definitiv nichts für mich, vorzeitig beendet.

Alle 637 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Girl on the Train"

'Gripping, enthralling - a top-notch thriller and a compulsive read' S J WATSON, bestselling author of Before I Go To Sleep

Rachel catches the same commuter train every morning. She knows it will wait at the same signal each time, overlooking a row of back gardens. She’s even started to feel like she knows the people who live in one of the houses. ‘Jess and Jason’, she calls them. Their life – as she sees it – is perfect. If only Rachel could be that happy.

And then she sees something shocking. It’s only a minute until the train moves on, but it’s enough.

Now everything’s changed. Now Rachel has a chance to become a part of the lives she’s only watched from afar.

Now they’ll see; she’s much more than just the girl on the train…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780857522313
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Doubleday
Erscheinungsdatum:29.01.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.01.2015 bei PENGUIN erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne185
  • 4 Sterne253
  • 3 Sterne141
  • 2 Sterne41
  • 1 Stern17
  • Sortieren:
    booksfrombookshelvess avatar
    booksfrombookshelvesvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eigentlich lese ich nicht so gerne Thriller, aber dieses Buch hat mich mitgerissen. Besonders reizvoll fand ich die Charaktergestaltung.
    Thriller mit sympathischer Antiheldin

    Rachel fährt jeden Tag mit dem selben Zug, um die selbe Zeit zur Arbeit; und jeden Tag hält der Zug an einem Signallicht, sodass sie für kurze Zeit die Häuser und Gärten neben den Gleisen beobachten kann. Eines Tages beobachtet sie dabei allerdings einen Vorfall, der ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt...

    So die Beschreibung auf dem Buchrücken von "The Girl on the Train", dem Debütroman von Paula Hawkins aus dem Jahr 2016. Im Englischen ist das Buch beim Verlag Random House UK erschienen (ISBN: 978-1784161101), die deutsche Version findet sich unter dem Titel "Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich" im Verlagsprogramm des Blanvalet Verlag (ISBN: 978-3764505226).

    Während der Buchrücken relativ nichtssagend daherkommt - Außenstehende wird aus Versehen in ein Verbrechen verwickelt, das kennt man ja -, glänzt der Inhalt mit Facettenreichtum. Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei Rachels Wahrnehmung die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird und die zwei weiteren Perspektiven - an dieser Stelle möchte ich noch nicht vorwegnehmen, um wen es sich dabei handelt - eher unterstützend wirken. Jedes Kapitel ist in mehrere Tage aufgeteilt, deren Geschehnisse rückblickend morgens und abends, manchmal auch mittags, berichtet werden. Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mich in diese Erzählweise einzufinden, besonders weil man an dieser Stelle noch zu wenig über die Charaktere weiß, doch im Laufe des Buches war sie nicht mehr weiter störend.

    Die Hauptperson Rachel ist auf den zweiten Blick weniger Außenstehende, als der Buchrücken vermuten lässt. Recht schnell erfährt man, dass sie unter Alkoholismus leidet, arbeitslos ist und ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen kann: Rachel selbst wohnte früher in einem der Häuser entlang der Zugstrecke, wurde jedoch von ihrem damaligen Mann betrogen, der das Haus nun mit seiner neuen Frau und ihrer gemeinsamen Tochter bewohnt. Der Versuch, sich in die Ermittlung einzuklinken und die Betroffenen kennenzulernen, entspringt somit aus dem dringenden Wunsch wieder eine persönliche Relevanz zu erlangen, mit mäßigem Erfolg. Rachels Gedanken und ihr Alkoholismus sind glaubwürdig dargestellt, ohne jedoch verherrlichend zu wirken. Man bekommt es hier mit einer Antiheldin zu tun, die sich ungefragt in das Leben fremder Leute einmischt und deren Schwächen sowie innerer Kampf mit sich selbst die Geschichte erst wirklich interessant machen. Mit Rachels wechselndem Zustand verändert sich auch ihre Wahrnehmung der Dinge und somit die Darstellung der übrigen Charaktere, sodass es bis zum Ende spannend bleibt. Durch die beiden weiteren Perspektiven erhält der Leser Informationen, die Rachel nicht besitzt, die für das Verstehen der Handlung aber unerlässlich sind. Somit ist dann auch die Auflösung des anfangs erwähnten Vorfalls durchaus nachvollziehbar.

    Selbst als jemand, der eigentlich nicht so gerne Thriller ließt, kann ich "The Girl on the Train" deshalb ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lea_bookaddicts avatar
    Lea_bookaddictvor 2 Monaten
    Guter Schreibstil doch unsympathische Charaktere

    Ich war überraschend schnell in der Geschichte drin. Da das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist, versteht der Leser schnell, dass sich die Geschichten der  Personen kreuzen werden. Mir hat gut gefallen, dass die einzelnen Geschichten der Personen zu einer großen Haupthandlung geführt haben. Meiner Meinung nach war dies wirklich gut umgesetzt.

    Leider war ich von dem Mittelteil des Thrillers nicht ganz so begeistert, wie vom Anfang. Dieser hat sich sehr in die Länge gezogen und ich hatte das Gefühl, die Handlung würde stehen bleiben.  Glücklicherweise wurde gegen Ende noch etwas Spannung aufgebaut, sodass alle Fragen geklärt werden konnten und der Leser mit dem Buch abschließen konnte.

    Die Handlung hat mir folglich also nur mittelmäßig gefallen. Die Idee für die Geschichte war gut und hatte großes Potenzial, jedoch wurde für mich nicht genug Spannung aufgebaut, sodass ich hätte mit der Protagonistin mitfiebern wollen.

    Wenn wir schon mal von der Protagonistin sprechen…Diese war mir in dem Buch in keiner Weise sympathisch. Ich konnte viele ihrer Verhaltensweisen nicht nachvollziehen. Ich kann mir zwar vorstellen, dass sie es als Alkoholikerin schwer hat und es fällt mir nicht leicht mich in so eine Lage hineinzuversetzen, doch trotz alldem hat mir ihre Entwicklung innerhalb des Buches nicht gefallen.

    Sie versucht zwar ab und an, von dem Alkohol wegzukommen, jedoch verfällt sie sehr oft in alte Gewohnheiten. Mag sein, dass dies zwar für eine Person mit einem Alkoholproblem realistisch ist, doch hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, dass sich die Protagonistin weiter entwickelt. Auch die anderen Charaktere haben mir nicht besonders zugesagt.

    Der Schreibstil der Autorin ist jedoch sehr angenehm. Man kann ihr gut folgen und sie schreibt sehr flüssig.

     

    Fazit

    Tolle Idee, leider wurde diese nicht perfekt umgesetzt. Die Protagonistin und ihre Geschichte wird gut vorgestellt. Allerdings mangelt es leider an Spannungsmomenten, die ich von einem Thriller erwartet hatte. Die Charaktere sind alle unsympathisch und die Protagonistin entwickelt sich kaum weiter.

    Trotz alldem gibt es einen roten Faden und die Handlung findet am Schluss ein sinnvolles Ende. Außerdem war der Scheibstil angemessen und gut lesbar.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    mrsmiserys avatar
    mrsmiseryvor 6 Monaten
    Spannung bis zur letzten Seite

    Volle Punktzahl - das passiert selten ♡

    The Girl on the Train ist mein zweites Buch von Paula Hawkins, was ich natürlich unbedingt lesen musste, nachdem mir "Into the Water" so gut gefallen hat. 

    Wie auch in diesem Buch, stehen bei "The Girl on the Train" die Frauen im Mittelpunkt.

    Dieses Buch beschreibt (vorerst) die Geschichte von zwei Frauen, die scheinbar nichts miteinander verbindet - außer, dass beide in ihrem Leben sehr unglücklich sind. 

    Rachel könnte man wohl als eine zu diesem Zeitpunkt gescheiterte Existenz bezeichnen. Nachdem ihre Ehe in die Brüche ging und sie den Alkohol in rauen Mengen für sich entdeckte, pendelt sie nun täglich zu ihrem ehemaligen Arbeitsort um ihrer Freundin, bei der sich notdürftig untergekommen ist, nicht erzählen zu müssen, dass man sie vor geraumer Zeit gekündigt hat. 

    So fährt sie tagein tagaus in das nahgelegene London. Sie ist The Girl on the Train. 
    Aufgrund einer Gleisstörung hält der Zug auf dieser Strecke an immer der gleichen Stelle für wenige Minuten an. 

    Zeit genug um das Treiben der umliegenden Häuser zu begutachten - oder zu beobachten. Denn Rachels Blick bleibt immer an einem ganz bestimmten Haus hängen. Auf dessen Terrasse sieht sie sehr oft eine junge Frau sitzen - in der Sonne, mit einem Kaffee und ab und an ihrem Ehemann 

    Ein perfektes Leben - so reimt es sich zumindest Rachel aufgrund ihrer Beobachtungen zusammen. 

    Kurze Zeit später wird in den Nachrichten vermeldet, dass eben genau diese perfekte junge Frau spurlos verschwunden sei. 

    Und Rachel hat sie kurz zuvor mit einem fremden Mann auf ihrer Terrasse beobachtet...

    Stück für Stück lernen wir nicht nur Rachels dunkle Vergangenheit kennen, sondern auch die der schönen Megan.

    Erzählt ist dieser Roman aus verschiedenen Blickwinkeln. 

    Wie auch im Nachfolgeroman "Into the Water", werden die Geschehnisse aus der Sicht von mehreren Personen erzählt, was des Pudels Kern Stück für Stück herausschält. 

    Besonders die Kapitel, die aus Megans Perspektive erzählt werden, haben es in sich. Denn Megan erzählt ihre Geschichte rund ein Jahr zuvor. Ihre Story und ihre Erlebnisse nähern sich also Stück für Stück dem an, wo Rachels Geschichte und die Suche nach ihr beginnt. 

    Wie zwei perfekt zusammengehörende Zahnräder, greifen die Blickwinkel ineinander und machen erst am Ende richtig Sinn. 

    Bis dahin bleibt alles irgendwie unklar und gerade deswegen so spannend. Der langsame aber stetige Zuwachs von Informationen, belässt die Spannung dauerhaft oben.

    Zusätzlich wird dies durch einige Cliffhanger noch weiter vorangetrieben. Nicht jedes Kapitel hört mit einem Cliffhanger auf, aber diejenigen benutzten sind präzise gesetzt und dadurch besonders wirkungsvoll. 

    Die jeweils erzählende Person beschreibt alles aus der Ich-Perspektive. Dies ist mir persönlich immer am liebsten, da so die Gefühle und Gedanken einen ganz besonderen Stellenwert einnehmen. 

    Und "The Girl on the Train" lebt genau von diesen Gefühlen und Eindrücken. Diese werden so eindrucksvoll beschrieben, dass sie zum Greifen nah erscheinen. Dabei verzichtet Hawkins aber auf übertriebene Äußerungen, Fremdwörter und eine zu gehobene Sprache. Im Gegenteil: Die ProtagonistInnen sind authentisch und überdurchschnittlich nah an den LeserInnen. 

    Weiterhin lebt dieser Roman auch von den Dialogen. Und auch wie die Figuren selbst, sind die Gespräche wirklichkeitsnah und gerade deshalb so beeindruckend und nachvollziehbar. 

    Wer also Lust auf einen spannenden Roman hat, bei dem die Psyche der Figuren und die Verhältnisse untereinander im Fokus stehen, sollte sich unbedingt dieses Buch zulegen.  

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    unglaublichejs avatar
    unglaublichejvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: ...ziemlich enttäuschend
    Nicht ergreifend genug.


    Klappentext: Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner. Und eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. 

    Ich habe dieses Buch schon lange in meinem Regal stehen und musste mich wirklich überreden es endlich zu lesen, weil ich so langsam aber sicher auch mal den Film sehen wollte.
    Als ich es dann gelesen habe, musste ich mich dazu zwingen es nicht einfach wieder ins Regal zu stellen. 
    Es gibt kaum Dialog in dem Buch, was an sich gar nicht mal so schlimm wäre, wenn der andauernde Monolog nicht so furchtbar eintönig wäre. 
    Ein wenig anders geschrieben und mit einem anderen Aufbau, hätte die Geschichte wirklich einiges abreißen können, aber so kann ich leider nur 2 Sterne geben.  

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Mlle-Facettes avatar
    Mlle-Facettevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Plot, schwierige Charaktere
    Spannender Plot, schwierige Charaktere

    DER INHALT
    Rachel pendelt jeden Tag mit dem Zug in die Stadt – zur Arbeit und wieder zurück. Dabei hält der Zug oft vor dem Haus von Jess und Jason. Die nicht wirklich Jess und Jason heißen, denn Rachel kennt sie nur durch das Zugfenster aus der Ferne. Sie hat ihnen Namen gegeben und in ihrer Phantasie überlegt, welchen Jobs die beiden nachgehen, was für Hobbies sie haben, was für ein tolles Ehepaar sie sind. Rachel bewundert Jess und beneidet das Paar. Ist ihre einst so großartige Beziehung doch zerbrochen und hat sie selbst als Häuflein Elend zurück gelassen.
    Als Jess‘ Foto eines Tages in der Zeitung abgedruckt ist, zusammen mit der Überschrift, dass sie vermisst wird, entwickelt sich Rachels Obsession um das Paar und darum Jess‘ Verschwinden aufzuklären, zu einem gefährlichen Unterfangen.
    Schnell wird klar, dass nichts ist wie es scheint und dass das in Rachels Augen perfekte Paar, doch nicht so perfekt war. Aber auch Rachel hat einiges zu offenbaren.

    MEINE MEINUNG
    Ein wirklich spannender Plot, der mich bis zuletzt immer wieder überrascht hat und jeden verdächtig wirken lässt; dazu dunkle Geheimnisse aller Protagonisten die tief in dunkle Seelen blicken lassen.
    Außerdem eine unglaublich interessante Erzählweise: Nur aus der Sicht der drei Hauptprotagonistinnen wird der ganze Fall um die vermisste „Jess“ erzählt und aufgeklärt.
    Angefangen mit Rachel, über Auszüge aus „Jess'“ Vergangenheit bis hin zu Anna, der neuen Frau von Rachels Ex-Mann, dessen Haus sich in derselben Straße befindet, wie das Haus von „Jess“ und ihrem Mann.
    Abwechselnd bekommt man so einen Einblick in die Leben der drei Frauen, die so unterschiedlich scheinen, aber doch etwas gemeinsam haben, ohne es zu ahnen. So werden die Geschehnisse aus Sicht der Frauen, mit ihren unterschiedlichen Auffassungen und Wahrnehmungen wiedergegeben. Stück für Stück erfährt man warum Rachel, „Jess“ und Anna sind, wie sie sind und erhält gleichzeitig die Puzzlestücke, die es braucht das Rätsel um „Jess'“ Verschwinden zu lösen.

    Was für mich persönlich beim Lesen etwas anstrengend war, war dass mir alle drei Frauen nicht so recht sympathisch werden wollten. Die Rollen und dadurch resultierenden Handlungen der Frauen waren wichtig für den Plot und seine Entwicklung und durchaus logisch und trotzdem wollte ich mit keiner so richtig warm werden. Keine der drei wäre eine Frau gewesen, mit der ich gerne mal einen Kaffee trinken gehen würde.
    Die Geschichte war zum Glück packend genug, dass ich trotzdem unbedingt zu Ende lesen wollte.

    DAS BUCH
    Das Genre „Roman“ trifft es meiner Meinung nach aber nicht richtig. Ich würde das Buch eher in die Kategorie „Spannungsroman“ einsortieren – für einen Roman hatte es meiner Meinung nach doch zu viel Thrill-Elemente, für einen Thriller war es aber dann doch zu seicht. Ist aber sicherlich auch Geschmackssache.

    Das Buch hat mich gut unterhalten und ich fand die Auflösung überraschend und spannend, allerdings war das Buch keins dieser Juwele, die man jedem weiterempfiehlt und weitere Bücher der Autorin sind erstmal nicht auf meiner Leseliste gelandet.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Natalie_Mtzns avatar
    Natalie_Mtznvor 8 Monaten
    Ich mochte es

    Das Buch mochte ich wirklich sehr gerne.  Eine tolle Geschichte die ich verschlungen habe. Zu Beginn ist es etwas verwirrend da das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben ist. Wenn man einmal drin ist,  ist es ein tolles Buch.  

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Nach "Into the Water" musste Hawkins Debüt her - ich kann ein weiteres Buch der Autorin kaum erwarten!
    Gefährlicher Blackout

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |


    Nachdem ich nun auch das Debüt von Paula Hawkins gelesen habe, bin ich definitiv ein Fan von ihr! Schon „Into the Water“ konnte mich überzeugen. Ich mag ihre Art der Geschichten-Erzählung, der ineinander drehenden Spiralen. Und auch dieses Buch ist schwer zu besprechen, kein Wort darf zu viel gesagt werden.


    Rachel sitzt im Zug, dabei sieht sie täglich Jess und Jason. Aus dem Fenster heraus, beobachtend. Jess und Jason sind jedoch Megan und Scott. Doch Rachel glaubt sie zu kennen, spinnt sich deren Leben zusammen. Bis eines Abends jemand verschwindet und ihr jegliche Erinnerung an diese Stunden fehlen.


    Zunächst lernte ich Rachel kennen. Danach Megan. Und eine weitere Protagonistin kommt zu Wort. Alle drei erzählen aus der Ich-Perspektive heraus und keine der drei wird einem vollständig sympathisch. Wobei, so ganz trifft das für mich nicht zu. Ich lernte sie kennen. Ich begann zu verstehen. Und gerade solche Charaktere finde ich persönlich sehr interessant und ja, keine wird bei (allen) Leser*innen Anklang finden. Ich jedoch mochte Rachel und Megan, eben aufgrund ihrer Ecken und Kanten.


    Wie auch im zweiten Buch von Paula Hawkins, hat sie bereits in ihrem Debüt langsam auf das Ende hingearbeitet. Sie hat einen Hang zu Protagonisten die nicht aalglatt sind, sich mit alltäglichem Gedankenkarussell und Problematiken quälen – genau das gefällt mir!


    "Ich habe nichts mehr unter Kontrolle, nicht einmal die Orte in meinem Kopf."
    (Seite 21)


    Schritt für Schritt, ruhig erzählt, erfährt man immer mehr. Und immer mehr Fragen stellte ich mir. Ich hatte so einige Theorien, worauf all das hinauslaufen könnte. Es gibt gewisse Sätze die wunderbar die Geschichte beschreiben würden und die ich nun gerne hier aufschreiben würde, doch damit würde ich schon zu viel verraten. Ich habe das Ende nicht kommen sehen, da sich mein Blick auf etwas anderes legte.


    Dieser Roman hatte einen regelrechten Sog! Als ich das Buch las hatte ich wirklich ausgiebig Zeit zum Lesen und dennoch – ich habe es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen, spricht für sich, oder?! Ich musste einfach weiterlesen, ich wollte wissen was an diesem Abend geschah! Als Megan verschwand. Der Abend an den Rachel sich nicht mehr erinnern kann.


    Rachel übte einen gewissen Reiz auf mich. Sie hat Probleme, sie belügt sich selbst und versteckt sich in einer Beziehung die nicht ihre ist. Auch Megan macht neugierig, ihre kleinen Anmerkungen, bei denen man sich fragt, was sich hinter ihrer Fassade verbirgt. Auch die dritte Protagonisten lässt einen durch die Seiten huschen, einfach weil man wissen will was sie wahrnimmt. Nur ist sie die Person die mir wirklich am unsympathischsten war. Nicht aufgrund wer sie war, sondern wie sie über Rachel dachte.


    Ob man die Protagonistinnen nun mag oder nicht oder so gar keinen Bezug aufbauen kann, die Geschichte sollte man lesen. Ein versteckter Thriller innerhalb des Romans und doch war es genau richtig, das Buch dem ‚Roman‘ zuzuordnen. Langsam arbeitet die Autorin auf das Ende hin, mit einem ruhigen Erzählstil zu einer einnehmenden Geschichte.


    "Girl on the Train" – die filmische Umsetzung, mehr dazu erfahrt ihr *hier*


    Das Buch hat ein, zwei minimale Schwachstellen – wirklich minimal! Aber im gesamten ein Lesegenuss, den ich nur empfehlen kann! Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    SusanneKs avatar
    SusanneKvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Intelligent gemachter Krimi/Thriller mit hohem Spannungsfaktor
    Hohe Spannung, intelligent angelegte Story

    The Girl on the Train ist ein intelligent aufgesetztes Kammerspiel mit einer überschaubaren Anzahl an Figuren. Die Schicksale von drei Frauen werden nach und nach abwechselnd aufgedeckt, Rückblenden liefern die Erklärungen für die Motivation der Charaktere: Rachel, die schon während ihrer Ehe mit Tom zur Alkoholikerin wurde und sich zeitweise nicht an das erinnern kann, was sie getan hat. Sie belästigt Tom und Anna immer wieder und bringt sich so in den Ruf, eine Verrückte zu sein. Und liefert ungewollt das Alibi für den Täter. Megan, die eine schwere Schuld mit sich rumträgt, die sie mit Hilfe eines Psychiaters versucht loszuwerden. Sie ist Affären nicht abgeneigt und liefert somit einen Hauptverdächtigen. Anna, zweite Frau von Tom und treusorgende Mutter, die vor Rachel Angst hat und die Megan als Babysitterin zeitweise beschäftigt. Nach einem etwas langen "Anlauf", in dem Rachel und Megan charakterisiert werden, verschwindet Megan, und die Story kommt richtig in Gang. Dann ist es aber spannend, welche Abgründe sich in den Leben der Figuren auftun, in welche Richtungen die Polizei ermittelt und wie die Figuren untereinander agieren. Mir fiel es schwer, das Buch wegzulegen. Die Auflösung ahnt man nach gut zwei Dritteln des Buches, aber es ist fesselnd, wie Rachel und Anna dem Mörder auf die Spur kommen und wie sie diesen schließlich unschädlich machen. Die Atmosphäre in dem Zug, den Rachel täglich nimmt, ihre Phantasie bzgl. der Menschen, die an der Strecke wohnen und die sie beobachtet, haben mich direkt in das Buch gezogen. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge passen. Ich würde gerne mehr von dieser Art Bücher lesen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    M
    MrsKlovesbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mitreißend aber etwas kompliziert zu lesen!
    DU KENNST SIE NICHT, ABER SIE KENNT DICH.


    Rachel fährt jeden Morgen zur selben Zeit mit dem Zug, jeden Morgen hält er an der gleichen Stelle und jeden Morgen sieht sie das Haus eines jungen Paares. Wie es scheint, führen die beiden ein perfektes Leben, so eins wo Rachel sich nach sehnt.
    Eines Tages beobachtet sie etwas erschütterndes, kurz darauf findet sie in der Zeitung eine Vermisstenanzeige, mit einem Bild der jungen Frau. Rachel meldet ihre Beobachtungen der Polizei, so wird sie in ein Netz von Lügen und Intrigen eingewickelt!


    Ich persönlich, fand das Buch teilweise sehr kompliziert zu lesen, da ständig zwischen den Gedanken und Beobachtungen verschiedener Menschen und sehr detailliert geschrieben wurde! Nach dem ich mehrere Kapitel gelesen hatte, konnte ich mich irgendwann auch ins Buch einfinden, es fiel mir trotzdem sehr schwer, es so zu verschlingen, wie die meisten Bücher die ich lese. Daher brauchte ich auch relativ lange, bis ich es komplett durch hatte. Ab einem gewissen Punkt, wird es sehr spannend und fesselnd.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    jojo-lesemauss avatar
    jojo-lesemausvor einem Jahr
    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

    "Girl on the Train" ist ein gutes Buch, das mich beim Lesen immer wieder überrascht hat. Die Autorin weiß es den Leser durch ihren sicheren Schreibstil zu manipulieren und immer wieder auf den Holzweg zu führen. Ich war mir immer wieder so sicher zu wissen, was passiert ist und bin immer wieder überrascht worden. Meine Einstellung zu den Charakteren hat mich im Laufe der Zeit geändert und immer wieder wurde mir gezeigt, dass viele nicht die sind die sie vorgeben zu sein.
    Allerdings hat mir an dem Buch das fesselnde gefehlt. Der eine Strang, den ich packen könnte und den ich nicht mehr loslassen will, bis ich das Ende des  Buches kenne. Es wurde die Geschichte einer Frau erzählt, die an einem Tief in ihrem Leben ist und in eine Geschichte mit hineingezogen wir, die sie zwar in gewisser Weise schon etwas angeht, zu der si aber eigentlich nicht dazu gehört. Es ist nicht ihre Geschichte, bis sie sie zu ihrer macht. Deshalb hat mir auch ein wenig der direkte Kontakt mit der Handlung  gefehlt und ich habe mich nie so mit einbezogen gefühlt, wie das der Fall ist, wenn ich ganz in einem Buch versinke.
    Es ist ein sehr lesenswertes Buch, dass für mich aber mehr in der Masse untergeht und nicht als eine besondere Glanzleistung hervorsticht.


    Mehr Infos unter:
    http://traumeweltbuecher.blogspot.de/2017/08/girl-on-train-du-kennst-sie-nicht-aber.html



    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    PenguinRandomHouseUKs avatar

    YOU DON'T KNOW HER. BUT SHE KNOWS YOU.

    Rear Window meets Gone Girl, in this exceptional and startling psychological thriller

    Wir verlosen den Number One Bestseller gleich 25-mal – im englischen Original

    Presse und Autoren sind sich definitiv einig, dass THE GIRL ON THE TRAIN eines der herausragenden Crime Thrillerdebuts des Jahres 2015 sein wird. Ein Debüt, das man auf keinen Fall schnell vergessen wird.

    'Gripping, enthralling - a top-notch thriller and a compulsive read'
    S J WATSON, bestselling author of Before I Go To Sleep

    'Really great suspense novel. Kept me up most of the night. The alcoholic narrator is dead perfect.' - STEPHEN KING

    'The Girl On The Train was so thrilling and tense and wildly unpredictable, it sucked up my entire afternoon. I simply could not put it down. Not to be missed!'
    - TESS GERRITSEN

    'this year's most highly anticipated psychological thriller' - Sunday Times
    'The Girl on the Train has more fun with unreliable narration than any chiller since Gone Girl' - New York Times

    Beschreibung

    Rachel catches the same commuter train every morning. She knows it will wait at the same signal each time, overlooking a row of back gardens. She’s even started to feel like she knows the people who live in one of the houses. ‘Jess and Jason’, she calls them. Their life – as she sees it – is perfect. If only Rachel could be that happy.

    And then she sees something shocking. It’s only a minute until the train moves on, but it’s enough.

    Now everything’s changed. Now Rachel has a chance to become a part of the lives she’s only watched from afar.

    Now they’ll see; she’s much more than just the girl on the train…

    Zur Autorin

    Paula Hawkins worked as a journalist for fifteen years before turning her hand to fiction.
    Born and brought up in Zimbabwe, Paula moved to London in 1989 and has lived there ever since. The Girl on the Train is her first thriller.

    Hier geht’s zur Leseprobe


    Einfach bewerben und der Lostopf wird entscheiden.

    Good luck and have a lovely day!

    All the best from London,
    Ulrike Haessler@ Penguin Random House UK



    Lesestunde_mit_Maries avatar
    Letzter Beitrag von  Lesestunde_mit_Marievor 3 Jahren
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks