Paula Irmschler

 4 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor*in von Superbusen, Superbusen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Paula Irmschler, 1989 in Dresden geboren, zog 2010 für ihr Studium nach Chemnitz. Nach fünf mehr oder weniger erfolgreichen Jahren ging sie nach Köln und schrieb u. a. für ›Jungle World‹, ›Missy Magazine‹ und ›Musikexpress‹. Sie war Redakteurin bei ›Titanic‹ und ist Autorin für Jan Böhmermanns ›ZDF Magazin Royale‹ . Ihr Debüt ›Superbusen‹ war ein Spiegelbestseller und wurde für die Bühne adaptiert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alles immer wegen damals (ISBN: 9783423283342)

Alles immer wegen damals

 (3)
Neu erschienen am 16.05.2024 als Gebundenes Buch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Paula Irmschler

Cover des Buches Superbusen (ISBN: 9783548064727)

Superbusen

 (21)
Erschienen am 03.05.2021
Cover des Buches Alles immer wegen damals (ISBN: 9783423283342)

Alles immer wegen damals

 (3)
Erschienen am 16.05.2024
Cover des Buches Superbusen (ISBN: B08B8V4514)

Superbusen

 (5)
Erschienen am 19.06.2020

Neue Rezensionen zu Paula Irmschler

Cover des Buches Alles immer wegen damals (ISBN: 9783423283342)
schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Alles immer wegen damals" von Paula Irmschler

Ein Verlieren in den Gedankengängen der Hauptfiguren. Zu viele schwierige Themen, die nur halbherzig erwähnt, aber nicht vertieft werden.
schnaeppchenjaegerinvor 2 Monaten

Karla lebt in Köln, ist von ihrer Familie aus Leipzig regelrecht geflohen und hat es mit bald 30 Jahren noch nicht geschafft, eine Ausbildung abzuschließen. Sie schimpft sich selbst eine Versagerin, die nichts auf die Reihe bringt, wird aber auch von so vielen Ängsten gequält, die sie blockieren.

Karlas Mutter Gerda liebt ihre vier Kinder, hat aber nicht zu allen ein gutes Verhältnis. Sie mag ihre Freiheit und so stört es sie auch nicht sehr, dass sie gerade wieder Single ist. Ihre Tochter Mascha, die von allen noch am ehesten einen Sinn für die Familie verspürt, hat die Idee eines gemeinsamen Geburtstagsgeschenk für Gerda und Karla und drängt den beiden, die seit einem Streit vor zwei Jahren keinen Kontakt mehr haben, einen Aufenthalt mit Musical und Museumsbesuch in Hamburg auf.

Während Karla schon wieder Fluchtgedanken hegt, geht Gerda die Reise unbekümmerter an. Doch schon bei erster Gelegenheit geraten die beiden in Streit und dann entwickelt sich die Mutter-Tochter-Reise doch etwas anders als gedacht.

"Alles immer wegen damals" ist abwechselnd aus der Perspektive von Karla und Gerda geschildert. In den Kapiteln in Köln und Leipzig erhält man jeweils einen Einblick in das Leben von Mutter und Tochter. Dabei ist die Handlung mehr auf das Innenleben der Hauptfiguren fokussiert. Ihre Gedanken und unterschiedlichen Persönlichkeiten rücken auf Kosten einer aktiven Handlung in Vordergrund. Auch eine wörtliche Rede gibt es nicht.

Nach der Hälfte des Romans treffen die beiden aufeinander. Karla und Gerda nehmen die Reise auf sich, schließlich wird es von ihnen erwartet und der Trip inklusive Kulturprogramm ist immerhin gesponsert. Die Begegnung und der Aufenthalt in Hamburg, der sogar spontan verlängert und um einen Abstecher an die Ostsee erweitert wird, sind weder erhellend noch erkenntnisreich - fast schon so belanglos wie die Nachrichten der familieninternen WhatsApp-Gruppe, aus der man hin und wieder einzelne kurze Messages liest. Und so ist auch nach der Abreise alles wie zuvor. 

Die Autorin schneidet viele - vielleicht auch autobiografische - Themen an, ohne auch nur eines davon zu vertiefen oder in eine interessante Familiengeschichte zu packen. Hie und da geht es um die Patch-Work-Familie, um toxische Beziehungen, Ost-West-Unterschiede, Gentrifizierung, soziale Ängste und Zwangsstörungen, ein bisschen Feminismus, ein bisschen Queerness. 

Der Geschichte fehlt ein roter Faden, dem man gespannt folgen könnte. Anders als erwartet, dreht sie sich nicht um eine Annäherung, Versöhnung oder Aufarbeitung einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, bei der man eigentlich gar nicht so genau weiß, woran es hakt. Letztlich sind beide nicht unzufrieden, wie es ist. Keine ist bemüht, etwas an dem Verhältnis zu ändern. Auch wenn am Ende auf beiden Seiten, aber unabhängig von einander, ein wenig Aufbruchstimmung zu spüren ist, bleibt doch alles so, wie es war. 

Der Klappentext weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden: nicht so witzig, nicht so widerspenstig und vor allem nicht so familiär wie gedacht. 

Cover des Buches Alles immer wegen damals (ISBN: 9783423283342)
Dominikuss avatar

Rezension zu "Alles immer wegen damals" von Paula Irmschler

Nichts für mich
Dominikusvor 2 Monaten



Alles immer wegen damals ist ein Roman aus der Feder der Schriftstellerin Paula Irmschler. Sie schreibt ruhig und ganz nett. 

Mich konnte sie aber leider nicht erreichen. 

Die Protagonistin Carla war mir zu dusselig. Wenn sie behindert gewesen wäre, wäre das in Ordnung.

Aber mit 30 Jahren sollte sie anders reagieren. 

Tut mir leid, mir war es zu langweilig.


Cover des Buches Superbusen (ISBN: 9783548064727)
Wolf-Macbeths avatar

Rezension zu "Superbusen" von Paula Irmschler

Oberflächlich und langweilig
Wolf-Macbethvor 10 Monaten

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es den Anschein hatte, in die wilde Jugend zurückzukehren, auch wenn ich selbst nicht mehr so jung bin. Die Kulisse von Chemnitz im Jahr 2018, mit Antifa, Neonazis, Fake News und echten Fakten, versprach eine interessante Geschichte. Leider wurde ich enttäuscht.

Die Handlung erwies sich als langweilig und oberflächlich. Statt Einblicke in die turbulenten Ereignisse in Chemnitz zu erhalten, begleitete man lediglich langweilige Geschichten aus dem Leben einer Studenten-WG. Die Charaktere wirkten alle recht austauschbar, und die Zeit in Chemnitz blieb nahezu unerwähnt.

Nach nicht einmal der Hälfte des Buches musste ich es frustriert beiseitelegen. Es schien ein oberflächlicher und langweiliger Jugendroman zu sein, der lediglich mit ein wenig Sex und belanglosen Problemen angereichert war. Die Geschichten fesselten mich überhaupt nicht, und ich hätte mir gewünscht, dass das Buch wenigstens gut geschrieben wäre, was jedoch nicht der Fall war.

Insgesamt war meine Erfahrung mit “Superbusen” von Paula Irmschler leider enttäuschend, und ich kann es nicht empfehlen.

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