Lady Africa

von Paula McLain 
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Lady Africa
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Positiv (46):
E

Ein insperierendes Buch über die Wildniss in einem selbst. EIn EInbllick in die Welt des Kolonial Afrikas.

Kritisch (3):
Linda-Odds avatar

Erwartungen nach ihrem ersten Roman waren einfach zu groß. Rezi folgt...

Alle 62 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Lady Africa"

Die Frau, die den Himmel bezwang.

Aufgewachsen als Tochter eines Lords im afrikanischen Busch, interessiert sich die junge Beryl nicht für Seidenkleider und Etikette. Dafür ist sie stark und mutig und hat von ihrem Vater alles über Pferde gelernt. Doch im britischen Protektorat – dem späteren Kenia – der vorigen Jahrhundertwende ist kein Platz für solch ein ungezähmtes Mädchen. Bis sie in Karen Blixen eine Seelenverwandte findet – und in deren Geliebtem, dem Flieger und Großwildjäger Denys Finch Hatton, das Abenteuer ihres Lebens.

Ein großes Afrika-Epos und die wahre Geschichte der Flugpionierin Beryl Markham, die als erste Frau den Atlantik überquerte.

»Paula McLain hat eine unglaubliche Gabe, Figuren zum Leben zu erwecken.« Jojo Moyes.

„Ein wunderbarer Schmöker.“ Anita Rohland, Der Tagesspiegel.

„Was für eine Frau!“ Saskia Stöcker, Freundin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632452
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:19.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bemerkenswerte außergewöhnliche Frau!
    Lady Africa

    Irgendwie habe ich dieses Buch mit falschen Erwartungen gelesen. Für mich erweckte der Klappentext den Anschein, dass ein wenig Vorgeplänkel auf die eigentliche Errungenschaft Beryl Markhams abzielt: Ihre Flugkarriere.
    Doch so ist es keineswegs. Beryl wächst ohne Mutter in Britisch-Ostafrika, heutiges Kenia, auf. Sie nimmt nie die klassische Rolle einer Dame ein: Sie spielt mit Jungs aus dem Kipsigis-Stamm, lernt reiten, jagen und schießen und läuft in Hosen herum. Da sie ihrem Vater, der Pferdetrainer ist und sich einen gewissen Ruf aufgebaut hat, immer zur Seite steht und alles von ihm lernt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch sie sich als Pferdetrainerin verdingen möchte. Doch im Kenia der 20er und 30er Jahre ist dies für eine Frau nahezu unmöglich. Beryl scheint nirgends hinzupassen und auch ihre zwei Ehen gehen kolossal in die Brüche. Sie lernt Karen Blixen und deren Geliebten kennen, durch den sie das Fliegen für sich entdeckt. Leider findet das Fliegen erst auf den letzten 60 Seiten des Buches statt, was mich dann doch sehr enttäuscht hat. Zu schnell werden ihre Flugstunden abgehandelt, dabei stand ihr großer Weltrekordversuch doch im Vordergrund. Das war mir einfach zu wenig.
    Nichtsdestotrotz war Beryl ein unglaubliches Mädchen und eine wahrlich beeindruckende Frau. Sie hat sich immer allen Konventionen widersetzt, hatte immer ihren eigenen Kopf und sowieso gemacht, was ihr gefiel. Sie hat zwar auch etliches einstecken müssen, wurde zurückgewiesen, abgelehnt, die gesamte Kolonie, dessen Gesellschaft wahrscheinlich im Endeffekt nur so groß wie ein kleines Dorf war, in dem jeder jeden kennt, hat sich die Mäuler über sie zerrissen. Sie ist abgehauen, wiedergekommen und hat die Pferde jeglicher Stallbesitzer immer nach vorn gebracht.
    Beryl Markham war mutig, oft einsam, fühlte sich immer fehl am Platz und hat doch nie aufgegeben.
    Eigentlich also ein spannendes Buch, das mit allein dadurch die Freude vermiest hat, dass (wieder einmal) der Klappentext nicht gut getroffen ist, obwohl er (viel zu) lang ist, 3,5 Sterne.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mir sehr gut gefallen ... ein wunderbarer Einblick in die Zeit und die verschiedenen Menschen, die in Afrika ihr Glück versucht haben.
    Meine Neugier auf Afrika ist geweckt ...

    Ich wollte zwischendurch mal „was ganz anderes“ lesen und habe mir die afrikanische Lady aus dem SUB gezogen. Obwohl ich sonst nicht so viel mit Afrika am Hut habe, hat mich dieses Buch doch sofort fasziniert. Die Autorin Paula McLain schafft es spielend mir das Afrika vor hundert Jahren vor Augen zu führen und näher zu bringen. Wer ging damals nach Afrika? Reiche Jungs, die ihren Spaß haben wollten aber auch hart arbeitende Menschen, die sich dort ein neues Zuhause und ein Geschäft aufbauen wollten. Im Falle von Beryl und ihrem Vater drehte sich vorerst alles um die Pferdezucht. Die Mutter und der kleine Bruder sind schnell total überfordert mit diesem Leben und ziehen sich nach England zurück, eine Tatsache, die der kleinen Beryl sehr nahe geht. Doch sie ist tough und beißt sich besser durchs afrikanische Leben als mancher Junge oder Mann. Ihre Mutproben besteht sie im Mädchenalter zusammen mit ihrem einheimischen Freund. Als der sich jedoch als junger Mann in eine andere Richtung entwickelt, ja stammesbedingt sogar entwickeln muss, sucht sie sich neue Herausforderungen. Ehrgeizig wie sie ist, gelingt es ihr als erster Frau die Lizenz als Pferdetrainerin zu erwerben. Weniger Glück hat sie in der Liebe. Ihre erste Ehe, die sie schon mit 16 Jahren eingeht, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Auch später wird sie immer nur bedingt glücklich. Die Krönung setzt sie ihrer Geschichte natürlich auf, in dem sie als erste Frau den Sprung über den Atlantik wagt!
    Die Beschreibungen der Landschaft und ihrer Menschen, der Tierwelt, der Jagdveranstaltungen und der vielen unterschiedlichen Stimmungen sind der Autorin wirklich gelungen. Die Erwähnung der durch den Roman „Out of Africa“ bekannt und berühmt gewordenen Karen Blixen, die mit Beryl zeitweise befreundet war, hat mich dazu inspiriert, mir dieses Buch zu besorgen. Ich gehöre wahrscheinlich zu den Wenigen, die es noch nie gelesen haben und bin schon gespannt auf Frau Blixens Sicht der Dinge.

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    veronika_lackerbauers avatar
    veronika_lackerbauervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider etwas langatmig, aber schöne Einblicke in das Leben in den Kolonien!
    Schöne Bilder, langatmige Geschichte

    Das koloniale Kenia und das Leben der britischen Kolonialherren auf dem schwarzen Kontinent. Leider deutlich weniger farbenprächtig und mitreißend als die bekannten Größen des Genres, "Jenseits von Afrika" und Co.
    Die Distanz zu den Figuren ist ziemlich groß und wird auch nicht kleiner. Man beobachtet sie aus der Ferne, ohne wirklich mit ihnen zu leiden, lieben, leben. Schade.
    Alles in allem ein solides Lesevergnügen, aber kein Page-Turner!

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    robbylesegernvor 3 Jahren
    definitiv eines meiner Lieblingsbücher

    Im letzten Jahr habe ich das Buch " Madame Hemingway" gelesen, das mir fantastisch gefallen hat und als " Lady Africa " herauskam, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen werde. Wenn ich diese beiden Bücher vergleichen sollte, was die Wirkung auf mich angeht, wäre meine Antwort, " Madame Hemingway " war die Generalprobe, " Lady Africa " ist die überzeugende Premiere.

    Ich habe an jeder Seite dieses Buches geklebt und mich in das Leben der faszinierende Persönlichkeit von Beryl Markham, die als erste Frau den Atlantikflug von England nach Amerika wagte, hineinziehen lassen. Es passiert mir selten, dass mich ein Buch so gefangen nimmt wie dieses und deshalb kann ich ohne zu überlegen sagen, dass dieses Buch ein Jahreshighlight war und definitiv zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

    Geboren in England übersiedelt Beryl schon im Kindesalter mit ihren Eltern nach Kenia. Ihr Vater kauft dort Land und versucht sich in der Pferdezucht. Beryls Mutter kehrt mit ihrem Bruder zwei Jahre später wieder nach England zurück und Beryl wächst ohne Mutter, aber auch ohne ihre Ermahnungen und Erziehung in Kenia auf. Es ist für sie ein schönes Leben, mit ihrem Freund, einem Eingeborenen, ungezügelt die Weiten und Möglichkeiten der afrikanischen Welt zu erkunden. Als ihr Vater seine Farm aufgeben muss, da er hoch verschuldet ist, bleibt sie in einer übereilten Ehe gefangen. Ihr ganzes Leben ist ein Aufbegehren gegen Zwänge und ihr unkonventionelles Leben sorgt für reichlich Gesprächsstoff, nicht nur in der Kolonie, sondern auch später in England.

    Wie schon zu Anfang erwähnt, war dieses Buch für mich ein absoluter Lesegenuss und eines der wenigen Bücher, bei denen ich es bereue , es so schnell durchgelesen zu haben. Paula McLain hat mir schon in ihrem ersten Buch bewiesen, dass sie es versteht zu schreiben. Doch mit diesem Buch hat sie sich wirklich in mein Herz geschrieben. Sie hat ihre Protagonistin und Afrika so interessant und vielschichtig beschrieben, dass sich bei mir schnell ein Kopfkino einstellte. Ich habe häufig an " Jenseits von Afrika " gedacht , nicht nur weil Figuren wie Karen Blixen und Finch Hatton auch in diesem Buch eine Rolle spielen, sondern weil der Schreibstil der Autorin so lebhaft und farbenfroh war, dass man Afrika vor sich sah. Die Zeit in der dieser Roman spielt wird realistisch rübergebracht und man kann erahnen , wie schwer es eine Frau wie Beryl in dieser Zeit hatte, ihren eigenen Weg zu gehen und damit gegen alle Konventionen zu verstoßen, die zwar teilweise auch von anderen gelebt wurden, aber in der von einem strengen Korsett bestimmten englischen Gesellschaft nicht öffentlich gemacht werden durften.

    Ich werde dieses Buch sicherlich noch ein zweites Mal lesen, was mir nur bei wenigen Büchern passiert und freue mich schon auf die nächste interessante Frau, die sich Paula McLain für ihr nächstes Buch vornimmt. 

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    Penelope1s avatar
    Penelope1vor 3 Jahren
    Beeindruckender Roman über eine außergewöhnliche Frau !

    Anfang 20. Jahrhundert in Kenia: Beryl Markham wächst im afrikanischen Busch auf - ihre adelige Familie hat eine Farm im unberührten Buschland gekauft, doch ihre Mutter entflieht dem kargen und anstrengenden Leben nach kurzer Zeit, sodass Beryl und ihr Vater alleine zurückbleiben. Beryl’s Vater ist ein „Mann der Pferde“ und so wundert es kaum, dass auch Beryl ihr Herz für Pferde entdeckt. Ihr Vater, den der Aufbau der Farm voll in Anspruch nimmt, lässt ihr viele Freiheiten, sie wächst meist ungezwungen auf, entwickelt sich zu einer mutigen und unerschrockenen jungen Dame, deren beste Freunde ihre Pferde und die einheimischen Kipsigis sind. Als sie den für Damen ihrer Zeit unschicklichen Beruf einer Pferdetrainerin ergreift , begibt sie sich schließlich vollends in die Position einer Außenseiterin , die sie Zeit ihres Lebens nicht wirklich loswird. Zum Glück lernt sie Karen Blixen kennen, eine ebenfalls eigenwillige Persönlichkeit, mit der sie nicht nur ihre Sorgen und Nöte teilt, sondern auch die besondere Verbundenheit zum Abenteurer Denys Finch.


    Meine Meinung:

    Die Autorin Paula McLain erzählt in diesem biographischen Roman die Geschichte der jungen Beryl Markham, die als „Erste Frau, die den Atlantik überquerte“ weltberühmt wurde. Kein Wunder, immerhin setzte sie mit ihrer Tat ein weiteres Zeichen hinsichtlich des Frauenbildes in einer Epoche des Umbruches und des Umdenkens.
    Mc Lain beginnt im Jahre 1904 mit den frühen Kindheitsjahren dieser außergewöhnlichen Frau , sodass der Leser Einblicke in die Familiengeschichte und Hintergründe erhält ... und so erahnen kann, welche Ereignisse und Beryl’s Charakter geprägt haben.
    Geschickt verknüpft die Autorin reale Figuren und Ereignisse mit fiktiven Geschehnissen zu einer unterhaltsamen und berührenden Geschichte.

    Hat man „Lady Africa“ aufgrund des vielversprechenden Covertextes gekauft oder zu lesen begonnen, so merkt man bald: Genauso wie die Pferde eine äußerst wichtige Rolle in Beryls Leben spielten – immerhin trat sie in die Fußstapfen ihres Vaters und trainierte Rassepferde – so nimmt das Thema Pferde auch im Roman einen recht großen Raum ein. Meine Erwartungshaltung gegenüber dieser Biographie ging anhand des Covertextes, verstärkt durch den Prolog, eher in Richtung der Lebensjahre, in der Beryl Fluggeschichte schrieb: wie und wann entdeckte „Lady Africa“ ihre Flug-Leidenschaft, wie kam sie zur Herausforderung der Atlantiküberquerung? Wie entwickelte sich ihr Leben nach diesem Rekord weiter ? Meine diesbezüglichen Erwartungen wurden nicht erfüllt, denn der zeitliche Rahmen, mit dem sich diese Biographie vorwiegend befasst, liegt VOR der Atlantiküberquerung, als sich die hübsche junge Frau noch weniger für die Fliegerei, als vielmehr für Pferde und Männer interessierte. Im Anhang schließlich erhält man doch noch „schnell“ einige nähere Informationen darüber.

    Dennoch kann und will ich nicht behaupten, dass ich enttäuscht bin, im Gegenteil -  ich fand es sehr interessant und informativ zu erfahren, wie diese „Frau, die den Himmel bezwang“ ihre Jugendjahre verbracht hat (bis ca. 30 Jahre) und letztendlich - wen auch eher "nebenbei"  zu lesen, wem sie letztendlich wohl ihre Flugleidenschaft zu verdanken hat .
    Gleichzeitig habe ich die lebhaften und ebenfalls sehr authentischen Schilderungen über Afrika genossen - Mc Lain vermittelt dem Leser wirklich beeindrucke Einblicke in das Leben und die Hintergründe zur Zeit des Umbruches, der Kolonialisierung „Als Kenia noch nicht Kenia war“ und die Zeit kurz darauf.

    Die Autorin hat mithilfe vieler authentischer Quellen, nicht zuletzt Beryl’s eigenem Werk „Westwärts mit der Nacht – mein Leben in Afrika“ einen unterhaltsamen Roman über eine beeindruckende Frau geschrieben, über Afrika/Kenia zur Zeit der Kolonialisierung, der Fiktion und Realität gekonnt miteinander verbindet. Indem sie in der „Ich-Form“ schreibt, erhält der Roman eine sehr authentische und biographische Note, sodass ich fast dazu neigte zu vergessen, dass ich hier einen doch fiktiven Roman in den Händen hielt. Sehr hilfreich und dankbar bin ich daher über den Absatz im Anhang „Wahrheitsgehalt der Figuren“ , in dem sich einige meiner Fragen aufgeklärt werden. Außerdem erhält man im Anhang einige Anmerkungen zu den einzelnen Quellen und Informatives zur Kolonialgeschichte Kenias .

    Fazit: Mich hat dieser biographischer Roman über „Lady Africa“ sehr gut gefallen, auch wenn das Grundthema ein anderes als erwartet war.

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    Fantasia08s avatar
    Fantasia08vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Schreibstil, aber manchmal ein bisschen langatmig!
    Tolle Frauengeschichte

    Eine starke Persönlichkeit, ein spannendes Zeitalter und ein aussergewöhnliches Leben, was will man mehr als Leser.
    Die Geschichte ist total spannen und gut erzählt. Leider manchmal ein bisschen zu ausschweifend. 
    Zudem gab es bei mir einen Abzug, weil im Klappentext von der Fliegerei die Rede ist, diese aber erst auf den letzten Seite zur Sprache kommt. Das fand ich schade.
    Aber ansonsten finde ich es einen gelungenen historischen Roman, mit realem Hintergrund.

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    Sarunavor 3 Jahren
    Ein tolles Buch

    In der Schule machen wir Buchbesprechungen und ich habe mich für dieses Buch entschieden und zwar ehrlich gesagt wegen des Titels. Ich fand das hört sich irgendwie cool und magisch an.

    Als ich dann aber sowohl das Cover sah, als auch den Klappentext las, war meine Freude etwas gedämpft. Dies, so tönte es, war kein Buch welches ich normalerweise lesen würde. Aber nun gut, ich hatte mich dafür entscheiden, da musste ich nun durch. So fing ich an…

    Die ersten 150. Seiten habe ich in einem Ruck gelesen und habe dann nur aufgehört weil es schon spät war. Die Geschichte und besonders der Schreibstil waren packend, authentisch und ich habe mich sofort in Beryl verliebt!

    Um was geht’s denn nun?

    Es geht um die junge Beryl, welche in Afrika, mehr als Junge, denn als Mädchen von ihrem Vater grossgezogen wird. Stark und Mutig interessiert sie sich nicht für Mädchenkram und lernt lieber alles über die Pferdezucht. Wir begleiten sie durch ihre Kindheit, ihre Jugend, erleben Hautnah mit wie sie den falschen Mann Heiratet und schliesslich zu ihrer grössten Leidenschaft, dem Fliegen, kommt.

    Lady Afrika ist ein Roman der auf dem Leben von Beryl Markham basiert, der ersten Frau die den Atlantik überflog, von England aus!
    Ein wenig zu bemängeln habe ich den eher kindlichen und naiven Charakter von Beryl im jungen Erwachsenen alter. Ich fand einige Entscheidungen und Handlungen von ihr nicht nachvollziehbar. War sie doch als Kind so taff und wusste genau was sie wollte und brauchte. Ebenfalls schade fand ich das dieser Roman da endet wo ihr Leben gerade richtig in Fahrt, oder wohl eher Flug, kommt.

    Es ist keine Biographie, weshalb man nicht alles für bare Münzen nehmen kann, trotzdem ist dies ein wunderbarer Roman über eine wirklich tolle Frau!

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    Pat82s avatar
    Pat82vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war
    Afrika

    Aufgewachsen unter britischen Kolonialisten in Afrika, Pferdetrainerin und Flugpionieren, dazu zahlreiche Liebschaften: Das Leben der Beryl Markham klingt nach einem Roman - und genau das hat Paula McLain nun daraus gemacht.
    Sehr intressant und mitreissend geschrieben. Emotionen sind vorhanden, ein tolles Buch
    Story:
    Die Frau, die den Himmel bezwang:

    Aufgewachsen als Tochter eines Lords im afrikanischen Busch, interessiert sich die junge Beryl nicht für Seidenkleider und Etikette. Dafür ist sie stark und mutig wie ein Kipsigis-Junge und hat von ihrem Vater alles über Rassepferde gelernt. Doch im britischen Protektorat – dem späteren Kenia – der vorigen Jahrhundertwende ist kein Platz für solch ein ungezähmtes Mädchen. Bis sie in Karen Blixen eine Seelenverwandte findet – und in deren Geliebtem, dem Flieger und Großwildjäger Denys Finch Hutton, das Abenteuer ihres Lebens.

    Die Autorin des internationalen Bestsellers „Madame Hemingway“ erzählt in diesem großen Afrika-Epos die wahre Geschichte der Flugpionierin Beryl Markham, die als erste Frau den Atlantik überquerte.

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    Reykjavik101s avatar
    Reykjavik101vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bin noch auf der Suche nach dem Wert dieses Buches.
    Nein, leider nein.

    Es lässt sich gut an, dieses Buch und die Autorin vermag es Sätze zum Aufmerken zu platzieren - Aber:
    Bitte nicht noch einen dünnhäutigen Vergleich der Autorin Beryls mit einem ihrer Pferde! Und überhaupt: Es spricht absolut nichts gegen einen niveauvollen Anhang, aber wo waren diese Informationen innerhalb des Buches? Wo ist die Qualität eines Biographen, wenn er sich einfach nur der Lebensgeschichte einer Person bedient um daraus Unterhaltungsliteratur zu stricken? Wenn ein Anhang zur Information nötig wird und nicht als Untermauerung / sinnvolle Fortführung des Gesagten dient... dann, liebe Leute, ist in meinen Augen etwas schief gelaufen!
    Es lohnt nicht, sich weiter aufzuregen. Ich möchte nur noch darum bitten die Protagonistin nicht mit dem Unvermögen der Autorin zu verwechseln.
    Danke.

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    SABOvor 3 Jahren
    Beryl, Lady Africa

    Paula McLain - Lady Africa - Aufbau-Verlag

    Es gibt eine Zeit im Leben, da geschieht alles zum ersten Mal..
    ..und dafür gibt es Pioniere.
    Beryl Markham, aufgewachsen in all ihrer Wildheit in Ostafrika. Wie so viele englische Familien wanderten auch die Clutterbucks nach Kenia aus, in den Kolonien versuchte man sein Glück auf einer Plantage oder in eine Pferdezucht. Der Verlust von Frau und Sohn hielt Mr Clutterbuck nicht davon ab, einer der besten Pferdezüchter zu werden. Beryl war weit davon entfernt mit Rock und Spitzenkragen herumzulaufen, die Mutter, zurück im entfernten England, hatte keinen Einfluss mehr. Am Fuße der Ngong-Berge konnte man immer gut über sein nächstbestes Abenteuer nachdenken. Die Eingeborenen waren ihre Freunde, sie wusste alles über Pferde und ritt wie der Teufel.
    Das alles machte sie nicht wirklich zur Lady, aber zur ersten weiblichen Pferdetrainerin, die erste, die es wagte sich anzumelden und sich in einer Männerdomäne durchzusetzen, sie gewann viele Preise.


    Es gibt eine Zeit im Leben, da geschieht alles zum wiederholten Mal..
    ..und so etwas nennt man dann Klischee.

    Beryl hatte keine Ahnung von Männern, heiratete jung und wünschte, sie hätte sich nicht dazu drängen lassen.
    Jock Purves war nett, reich, und gutaussehend. Beryl zähmen zu wollen, war sein größter Fehler.
    Viel zu oft bekam er eine trockene Kehle und trank Alkohol in rauen Mengen.
    Beryl begann eine Affäre, beendete sie und verliebte sich in den Mann einer anderen Frau.
    Jedoch nicht irgendeine Frau - es war Karen Blixen, nicht irgendein Mann - es war Denys Finch Hatton.
    Damals gab es diese Redewendung:
    "Sind sie verheiratet oder leben sie in Kenia?"

    Es gibt eine Zeit im Leben, da geschieht alles zum letzten Mal..
    .. ein Drama ohne "Vorhang".
    Der gute Berkley macht zum letzten Mal seine charmanten Witze, das Schwarzwasserfieber rafft den guten Freund dahin.
    Ein letzter Kuss, eine letzte Umarmung, ein letztes Goodbye und ein letztes Winken und Hoffen.
    Denys Finch Hatton flog davon und kehrte nie wieder.
    Auch Karen Blixen kam nach der Beerdigung nie zurück.
    Als Beryl von ihrer Atlantiktour zurück nach England kam, erfährt sie vom Tod ihres Freundes und Fluglehrers.
    Beryls Sohn besuchte sie zum letzten Mal, er starb früh bei einem Unfall.
    Beryl wollte keinen Glamour, sie wollte ein einfaches Leben.
    Eine Zeit lang flog sie Safaris und verwirklichte Denys´ Traum.
    Beryl Markham war nicht nur die erste Frau, die den Atlantik überquerte, sie war auch der erste Mensch, der dies von England aus tat.

    Auch wenn Beryl vieles zum ersten Mal getan hat, schließt sich auch hinter ihr die Tür.
    Die Flugpionierin, starb mit 84 Jahren in ihrem geliebten Afrika.

    "Der betet gut, der den Menschen liebt, den Vogel und das wilde Tier."
    Aus Denys´ Lieblingsgedicht

    Eine ganz wundervolle Biografie, die Paula McLain uns da gemalt hat, wildes Ostafrika wurde lebendig.
    Die Autorin hat eine große Wortmagie, melancholisch und einfach schön!
    Ich bin begeistert!
    Lesetipp!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Irves avatar

    *+* #WelttagdesBuches am 23. April *+* Verlosung *+*

    Anlässlich des „Welttag des Buches“, der alljährlich am 23. April begangen wird, verlose ich unter meinen Followern und Buchfreunden vier Bücher.
    Eins bei Instagram, eins auf meinem Bücherblog  und eins auf der Facebook-Seite „Irve liest“. Wenn ihr den Verlinkungen folgt, seht ihr, für welchen Lesestoff ihr dort jeweils in den Lostopf springen könnt, und was ihr dafür tun müsst.

    Hier auf Lovelybooks begann vor über 5 Jahren meine Freude am Rezensieren und buchigen Austausch, daher möchte ich gerne auch hier ein Buch verlosen. 

    Wenn ihr teilnehmen wollt, dann schreibt mir bis einschließlich Mittwoch, den 25. April 2018, eine Email an irveliest@gmx.de, in der ihr mir von eurem bisherigen Buchlight des Jahres erzählt (Betreff Welttag des Buches, Lovelybooks) . Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, dürfen es natürlich auch mehrere Titel sein. ;-)
    Die Auslosung und Bekanntgabe des Gewinners erfolgt zeitnah.
    Und denkt dran, ihr habt drei weitere Möglichkeiten, bei mir anlässlich des „Welttag des Buches“ etwas zu gewinnen.

    Nun bin ich gespannt auf eure Emails und natürlich wie immer neugierig auf neue Empfehlungen...
    Möge die WuLi wachsen....

    Eure Irve

    Das unvermeidliche „Kleingedruckte“ darf natürlich nicht fehlen!
    Es folgen meine Teilnahmebedingungen.
    1.) Es werden nur Emails gewertet, die ihr während der Laufzeit der Verlosung hinterlasst.
    2.) Ich übernehme keine Haftung, sollte der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen.
    3.) Der Gewinn kann nicht umgetauscht oder ausgezahlt werden.
    4.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    5) Lovelybooks steht in keinem Zusammenhang mit dieser Verlosung.

    N
    Letzter Beitrag von  Nadine_Imgrundvor 4 Monaten
    Wird das hier noch aufgelöst?
    Zur Buchverlosung
    aufbauverlags avatar
    Wir laden euch - schon vorab - zur virtuellen Leserunde nach Afrika ein und möchten euch die Gelegenheit geben, auf den Spuren von Lady Africa zu wandeln.

    Die Autorin des internationalen Bestsellers „Madame Hemingway“ erzählt in "Lady Africa" die wahre Geschichte der Flugpionierin Beryl Markham, die als erste Frau den Atlantik überquerte. Das Buch erscheint bei uns am 21. August - in den USA ist es gerade auf Platz 4 der New York Times Bestsellerliste eingestiegen!

    Paula McLain - Lady Africa

    Die Frau, die den Himmel bezwang

    Aufgewachsen als Tochter eines Lords im afrikanischen Busch, interessiert sich die junge Beryl nicht für Seidenkleider und Etikette. Dafür ist sie stark und mutig wie ein Kipsigis-Junge und hat von ihrem Vater alles über Rassepferde gelernt. Doch im britischen Protektorat – dem späteren Kenia – der vorigen Jahrhundertwende ist kein Platz für solch ein ungezähmtes Mädchen. Bis sie in Karen Blixen eine Seelenverwandte findet – und in deren Geliebtem, dem Flieger und Großwildjäger Denys Finch Hutton, das Abenteuer ihres Lebens.

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    Mehr Informationen und Extras gibt es auf www.aufbau-verlag.de/ladyafrica.html

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    Reykjavik101s avatar
    Letzter Beitrag von  Reykjavik101vor 3 Jahren
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    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die siebte Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 7. Woche hat der Aufbau Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen! 

    Zusammen mit dem Aufbau Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus:
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    "Auerhaus" von Bov Bjerg
    "Die Frau mit dem roten Schal" von Michel Bussi
    "Die Liebenden von der Île de Ré" von Gabriele Jaric


    "Nachts" von Mercedes Lauenstein wird als E-Book-Ausgabe, die anderen vier Bücher als Print-Ausgabe verlost. 

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