Paula McLain Madame Hemingway

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Inhaltsangabe zu „Madame Hemingway“ von Paula McLain

Paris – ein Fest fürs Leben! Chicago 1920: Hadley Richardson, eine ruhige junge Frau von achtundzwanzig Jahren, hat Liebe und Glück bereits aufgegeben, als sie auf Ernest Hemingway trifft und sofort von seinem guten Aussehen, seiner Gefühlstiefe und seiner Fähigkeit, mit Worten zu verführen, gefangengenommen wird. Nach einer turbulenten Zeit gegenseitigen Umwerbens heiraten die beiden und lassen sich in Paris nieder, wo sie Teil einer schillernden Gruppe Amerikaner werden, unter ihnen Gertrude Stein, Ezra Pound, F. Scott und Zelda Fitzgerald. Doch das Paris der goldenen Zwanziger – fiebrig, glamourös, verwegen und noch vom Ersten Weltkrieg traumatisiert – ist mit den traditionellen Vorstellungen von Familie und Treue unvereinbar. Während Hadley, inzwischen Mutter geworden, mit Eifersucht und Selbstzweifeln ringt und Ernests unermüdliche literarische Anstrengungen allmählich Früchte zu tragen beginnen, sieht sich das Paar mit einer Enttäuschung konfrontiert, die das Ende all dessen bedeuten könnte, was es in Paris gemeinsam erträumt hatte. Paula McLains internationaler Bestseller enthält ausführliche Hintergrundinformationen und einen Paris-Stadtplan. „Ein faszinierendes Spiel mit Fakten und Fiktion.“ Fokus „Mit viel Spannung und Einfühlungsvermögen erzählt.“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung „Paula McLain porträtiert in ihrem bezaubernden Buch eine großartige Frau. Und eine romantische Liebe.“ Freundin

Ein herzzerreißender Roman über Hemingways erste Frau Hadley, der mich einfach nur mitgerissen hat.

— SaSu13
SaSu13

Sehr öde. Inhaltslos. Kitschig. Wird abgebrochen.

— kalligraphin
kalligraphin

Ein wunderschönes Buch über Hemingways frühe Jahre, die Liebe & das Leben!

— Vilja2013
Vilja2013

Eine großartige Geschichte, nicht minder großartig erzählt!

— Cellissima
Cellissima

Ein semi-biographischer Roman der einen mitten in das Pariser Künstlermilieu der Zwanziger Jahre versetzt.

— Cara_Elea
Cara_Elea

Ein bemerkenswertes Porträt über die erste Ehefrau Ernest Hemingways

— hexhex
hexhex

Hat in mir echt die Lust auf Paris der sechziger Jahre und das Leben als Schriftsteller geschürt. Sehr interessante Hintergründe über E.H.

— bliss
bliss

Geht durchs Herz. Magisch, berührend, schmerzlich; einfach wundervoll geschrieben.

— Yellow_Owl
Yellow_Owl

Ein fantastischer Roman über Hemingways erste Frau , sie blieb immer seine große Liebe. Brillant und bewegend erzählt,

— Arietta
Arietta

Tolle Geschichte über Hemingways erste Frau Hadley Richardson!

— Donata
Donata

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  • Authentisch klingende Romanbiografie über Hemingways erste Frau Hadley

    Madame Hemingway
    Federfee

    Federfee

    06. August 2017 um 17:27

    Was für Zeiten, damals in Paris, die Goldenen Zwanziger mit den vielen Künstlern und den lockeren Moralvorstellungen: Absinth (verboten) und sonstiger Alkohol floss in Strömen, Kokain, Opium und 'jeder mit jedem' (ein wenig übertrieben).In diese Umgebung wird Hadley verpflanzt, die den jungen Ernest Hemingway kennengelernt hat, ihn heiratet und ihm willig nach Paris folgt, wo die Aussichten für den jungen Autor am größten sind, Erfolg zu haben. Denn das will er mit aller Macht; er will einer der bekanntesten Schriftsteller überhaupt werden. Wie man heute sagen kann, ist ihm das gelungen.Aber um welchen Preis! Die ganz und gar natürliche, geradlinige Hadley, die ein paar Jahre älter ist, aber jünger aussieht, folgt ihm willig, lebt in großer Armut mit ihm und stellt ihr eigenes Leben komplett zurück. Die Liebe scheint groß zu sein, scheitert aber am Ende, nach nur sechs Jahren trotz Kind. Grund ist Pauline, die sich in Hemingway verliebt und nicht locker lässt, bis sie seine zweite Ehefrau wird. Dass sie das auch nicht glücklich gemacht hat, sondern dass es ihr genau so ging wie Hadley, wissen wir aus den Biografien über Hemingway. Fast könnte man schadenfroh sein.Diese Mischung aus Biografie und Roman ist zu größten Teilen aus Hadleys Sicht geschrieben, sehr nachdenklich, sehr reflektiert, sehr authentisch, und macht die Faszination, die Hemingway auf sie ausübte, glaubhaft deutlich.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2272
  • Aus einer anderen Perspektive erzählt

    Madame Hemingway
    Linatost

    Linatost

    08. January 2017 um 15:58

    Nach einer Kubareise und dem Besuch der Finca La Vigía musste ich unbedingt mehr von und über Ernest Hemingway lesen. zugegebener Maßen hat von noch nicht so gut geklappt :(   Zum Klappentext: "Paris - ein Fest fürs Leben!       Chicago 1920: Hadley Richardson, eine ruhige junge Frau von achtundzwanzig Jahren, hat Liebe und Glück bereits aufgegeben, als sie auf Ernest Hemingway trifft und sofort von seinem guten Aussehen, seiner Gefühlstiefe und seiner Fähigkeit, mit Worten zu verführen, gefangengenommen wird. Nach einer turbulenten Zeit gegenseitigen Umwerbens heiraten die beiden und lassen sich in Paris nieder, wo sie Teil einer schillernden Gruppe Amerikaner werden, unter ihnen Gertrude Stein, Ezra Pound, F. Scott und Zelda Fitzgerald. Doch das Paris der goldenen Zwanziger - fiebrig, glamourös, verwegen und noch vom Ersten Weltkrieg traumatisiert - ist mit den traditionellen Vorstellungen von Familie und Treue unvereinbar. Während Hadley, inzwischen Mutter geworden, mit Eifersucht und Selbstzweifeln ringt und Ernests unermüdliche literarische Anstrengungen allmählich Früchte zu tragen beginnen, sieht sich das Paar mit einer Enttäuschung konfrontiert, die das Ende all dessen bedeuten könnte, was es in Paris gemeinsam erträumt hatte." In einigen Rezensionen hatte ich bereits gelesen, dass sich das Buch zum Ende etwas zieht oder das es etwas langweilig ist wenn man die Zeit, die Hemingway in Paris verbrachte, bereits kennt. Da ich "Ein Fest fürs Leben" noch nicht gelesen habe, war Langeweile für mich kein Problem. Eher schwierig hab ich bei diesem Buch den nicht vorhandenen Spannungsbogen empfunden. Dass die Liebesgeschichte am Ende tragisch ausgeht ist nun leider bekannt. Dazwischen gab es für mich wenig Spannendes. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht mit Hadley auf die Fitzgeralds oder die Stein zu treffen und ein wenig in das Leben von und mit einem Schriftsteller abzutauchen. Ich hatte vorher schon ein Interview mit der Autorin gelesen. Ihrer Ansicht nach musste sie die Liebesgeschichte der beiden nur noch vom Baum pflücken, mit dieser Liebesgeschichte hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten. Natürlich kann die Autorin nur erzählen was tatsächliche passierte, aber wer auf große Romantik hofft wird wohl etwas enttäuscht. Hemingway als Ehemann schien eher nur auf sich bedacht. Hadley hatte von sich das Selbstverständnis der Unterstützerin die ihm den Rücken frei hielt. Bei diesem Punkt, ging mir die Liebesgeschichte ein wenig verloren, ich hatte weniger das Gefühl einer großen Liebe als einer Abhängigkeit. Hemingway der bei ihr ein Zuhause und Ruhepol fand sowie Hadley die Ihren einzigen Lebensinhalt darin sah ihren Ehemann bei der Verwirklichung seines Traums zu unterstützen. Richtig nahe kam mir Hadley erst als Pauline auf der Bildfläche erschien. Es hat mich sehr beeindruckt wie sie  während des langen Prozesses der Trennung agierte, ich musste mit Hadley richtig mit trauern. Mein Fazit ist, dass der Roman für Hemingway Fans durchaus gelungen ist, aber nichts für Leser die mit Hemingway nichts anfangen können.

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  • Paris, l'amour & Hemingway

    Madame Hemingway
    Vilja2013

    Vilja2013

    06. February 2015 um 14:19

    In „Madame Hemingway“ wird das Leben des jungen Ernest Hemingway und seiner Frau Hadley im Paris der 20er-Jahre beschrieben. Nach der Lektüre hatte ich das Gefühl ihn und sein künstlerisches Umfeld persönlich zu kennen. Die Pariser Cafés, die Treffen bei Getrude Stein oder das Zusammenleben und die Ausflüge mit seiner Frau werden lebensnah und authentisch beschrieben. Hadley, die leider recht unbekannt ist, wird dem Leser durch die Ich-Erzählperspektive unglaublich nah gebracht und es fällt leicht, sich in ihr schwieriges Leben als Künstler-Gattin hineinzuversetzen. Gleichzeitig bringt sie eine unglaubliche Lebensfreude und die Atmosphäre der 20er-Jahre rüber. Es wird deutlich, dass Hemingway nur durch ihre Unterstützung zu so einem großen Schriftsteller werden konnte. Am Anfang hat mich die Atmosphäre des Buches, trotz anderer Thematik, an „Stoner“ von John Williams erinnert. Parallelen sind die melancholisch-depressiven Gedanken der Protagonistin, die Frage nach dem Sinn des eigenen, sinnlos erscheinenden Daseins und der Handlungsort der amerikanischen Provinz. Je weiter ich mit dem Buch kam, desto mehr unterschied es sich dann aber doch von „Stoner“, bei dem ein stetiger Abwärtstrend auszumachen war. Sobald Hadley Ernest Hemingway auf einer Party kennenlernt, weht ein ganz anderer, frischer, lebensbejahender Wind in ihrem Leben. Er ruft in ihr eine tief schlummernde Seite wach. Die Annäherung der beiden wird so süß beschrieben, dass es mir, die Liebesromane eher meidet, ganz warm ums Herz wurde. Mit dem Umzug nach Paris beginnt ein aufregender, neuer Lebensabschnitt für das junge Paar. Der Autorin ist neben der authentischen Beschreibung von Hemingways Leben ein tolles Buch über die Liebe & das Leben gelungen. Es macht unendlich traurig und nachdenklich, zugleich aber auch froh und glücklich. Paula McLain bringt das Innerste der Protagonistin so nahe, man fühlt und lebt mit ihr. Das Buch ist trotz der Fokussierung auf die Liebesbeziehung zwischen Ernest und Hadley kein typisches Buch über die Liebe oder ihr Scheitern. Es lässt einen, ohne es direkt auszusprechen zu müssen, die schwer greif- und erklärbare Komplexität des oft lapidar und verkitscht gebrauchten Begriffs der „Liebe“ etwas mehr verstehen. Wann kommt und geht die Liebe zwischen zwei Menschen? Wie kann man sie festhalten? Wie echt ist eine Partnerschaft und wie lange kann sie überdauern? Dieses Buch gibt kein Patentrezept für eine gelingende Partnerschaft, doch es hilft zu begreifen, dass es manchmal am besten ist, nicht nach Antworten auf diese Fragen zu streben, sondern sich einfach ins Leben zu stürzen, den Moment zu genießen und unverfälscht und wahrhaftig zu sich selbst zu bleiben. McLain schafft die Gratwanderung, kein verklärt-romantisches Bild vom künstlerischen Paris zu entwerfen (wie es oft getan wird), sondern die exzessiven frühen Künstlerjahre Hemingways und seiner Umgebung schonungslos kritisch zu beleuchten und das Lebensgefühl der Zeit rüberzubringen. Die Ambivalenz von Hemingways Charakter, der zwischen der Liebe zu seiner Frau und dem verlorenen Gefühl der Lost Generation schwankt, wird wunderbar spürbar. Ein Meisterwerk, das Lust auf die weiterführende Lektüre von Hemingways frühen Werken macht (Lesetipp: "A moveable feast").

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  • sie war die Frau, die die Grundlage für sein künstlerisches Schaffen legte

    Madame Hemingway
    robbylesegern

    robbylesegern

    06. January 2015 um 20:29

    " Madame Hemingway" lag lange auf meinem Bücherstapel und ich weiß nach dem Lesen des Buches nicht warum. Dieser Roman ist wunderschön, zeigt Hemingway von einer sensiblen, verletzbaren Seite, die zu dem Bild, das ich von ihm hatte, als trinkfesten Macho, der die Frauenwelt liebte und viermal verheiratet war, so gar nicht passt. Auch die Zeit in der dieser Roman spielt, das Paris der zwanziger Jahre , hat mir ausnehmend gut gefallen. Paula McLain hat als Recherche zu ihrem Roman, viele Biographien des berühmten Schriftstellers gelesen und fand wenig über Hadley Richardson, Hemingways erste Frau.Obwohl sie ihn durch die Anfänge seines Schriftstellerdaseins begleitete und ihm die Kraft und Sicherheit gab, seinen Traum zu erfüllen. Ich verstehe dieses Buch, was natürlich auch aus fiktiven Elementen besteht, als Hommage an Hadley, die so wenig Beachtung fand im Leben dieses Mannes. Sehr flüssig und angenehm ist dieses Buch zu lesen. Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt, sondern die Seiten verschlungen, sodass das Buch auch in zwei Tagen durchgelesen war. An diesem Leben teilhaben zu dürfen, zu lesen , wie die beiden sich kennen,- und lieben gelernt haben und ihre Zeit miteinander verbracht haben bis zum traurigen Ende, hat einfach Spaß gemacht. Man lernt in diesem Buch auch viele Künstler der damaligen Zeit kennen, verfolgt ihr teilweise amouröses Leben, dass doch so weit entfernt schien, von der einfachen Art und Weise, wie Hadley und Ernest lebten . Hadley hat nicht viel mitbekommen von dem Ruhm und dem Geld, das Hemingway später erntete. Sie war aber trotzdem die wichtigste der vier Frauen in Hemingways Leben und die, die ihm die Kraft und Sicherheit gegeben hat das zu werden, was dann kam. Paula McLain hat es meisterhaft verstanden, die damalige Zeit vor meinem Auge erstehen zu lassen und ich habe dieses Buch mit einem leisen Seufzer geschlossen. Es wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen.

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  • ...mitten ins Pariser Künstlermilieu der 1920er Jahre

    Madame Hemingway
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    19. December 2014 um 14:11

    In diesem Roman (!) geht es um Ernest Hemingways erste Ehefrau Hadley Richardson (1891 - 1979). Mithilfe von Briefen und Zeitdokumenten hat Paula McLain ein außergewöhnliches Buch geschaffen. Die Figuren sind real, ihre Dialoge und Verhaltenweisen allerdings erfunden. Es ist eine romantische Geschichte über die Liebe, Lebensziele, die Pariser Boheme, die Schwierigkeit mit einem Genie verheiratet zu sein und Ernest Hemingways Aufstieg zum anerkannten Autor. MEINE MEINUNG Auch wenn diese kurze Inhaltsübersicht ein wenig nüchtern klingt - die Geschichte ist es ganz und gar nicht! Paula McLain hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, der den Leser sofort in die Pariser Künstlerwelt entführt. Und auch wenn die Dialoge zwischen Ernest und Hadley frei erfunden sind, klingen sie unglaublich authentisch. Es ist eine menschliche und auch traurige Geschichte, die dem Leser auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie schwierig es sein kann, mit einem 'Genie' / einer berühmten Persönlichkeit verheiratet zu sein. Hadley ist dem Leser sofort sympathisch und die Seiten fliegen nur so beim Lesen.  Hinterher möchte man sich definitiv noch ein wenig mehr mit Ernest Hemingway und Hadley Richardson beschäftigen. Ein informativer Anhang bietet Antworten auf die Frage, inwieweit sich Wahrheit und Fiktion in diesem Roman vermischen und liefert Quellen, falls man sich noch weiter mit der Thematik auseinandersetzen möchte. FAZIT Ein wunderbarer Roman mit interessanter Herangehensweise. Und auch wenn man weiß, dass die genannten Personen real existiert haben, so liest sich dieses Buch dennoch wie ein Roman und nicht wie eine Biographie. McLains Schreibstil ist klug und passt bestens ins Pariser Künstlermilieu. Und wer sich gerne mit dem Thema Schriftstellerei beschäftigt, der sollte dieses Buch sowieso lesen!

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  • Madame Hemingway

    Madame Hemingway
    hexhex

    hexhex

    20. August 2014 um 20:23

    Das Buch von Paula McLain ist ein Roman über Ernest Hemingway und seine erste Frau Hadley, die auch die Pariser Ehefrau genannt wurde. Hadley Richardson begegnete Anfang der 1920er Jahre Ernest Hemingway. Obwohl wesentlich älter als Hemingway und eigentlich viel zu schüchtern und zurückhaltend verliebt sich Hemingway in sie, schreibt ihr viele und schöne Briefe und sie heiraten. Obwohl sie kaum Geld haben, reisen sie nach Paris, um dort zu leben. Viele Schriftsteller versuchen zu der Zeit ihr Glück dort und Hemingway verbringt seine Zeit dort mit Schreiben. Von Zeit zu Zeit nimmt er Aufträge an für Zeitungen zu schreiben, aber der Journalismus ist nicht sein Ding und er verfolgt akribisch sein Ziel, ein berühmter Schriftsteller zu werden. Er hat gute Kontakte in Paris und so werden erste Arbeiten veröffentlicht. Die erste Zeit der Ehe scheint sehr glücklich zu sein, man unternimmt trotz des ständigen Geldmangels ausgedehnte Reisen nach Spanien, Frankreich und Österreich. Durch den großen – teilweise sehr betuchten – Freundeskreis werden sie häufig eingeladen und leben das ausschweifende Leben von Künstlern. In diesen Kreisen herrscht ein lockeres Verhältnis zur Ehe und so kommt es immer häufiger zu Missverständnissen und Streitereien. Der Roman wird aus der Sicht von Hadley geschrieben, die eine sehr selbst-bewusste und liebenswerte Frau ist. Obwohl sie am Anfang als sehr schüchtern beschrieben wird, findet sie sich an der Seite von Hemingway zurecht und arrangiert sich mit dem Leben als „Künstlerfrau“. Das Buch ist als Roman aufgebaut und die Dialoge der beiden Protagonisten sind frei erfunden, aber die Autorin hat sich intensiv mit ihren Hauptfiguren auseinandergesetzt. Vor allem der Briefwechsel der beiden vor ihrer Ehe hat sie wohl dazu ermutigt, die Dialoge so zu schreiben wie sie sind. Die Fakten aus dem Leben der Hemingways hat sie aus verschiedenen Biografien übernommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war schon ein besonderes Lesevergnügen, mit einer wunderschönen Sprache und vielen interessanten Einblicken in die Welt der 1920er Jahre. Die Rezension könnt ihr auch auf meinem Blog www.leckerekekse.de/wordpress/?p=163 lesen

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Verliebt in das Buch!

    Madame Hemingway
    Yellow_Owl

    Yellow_Owl

    03. May 2014 um 11:50

    Geht durchs Herz. Magisch, berührend, schmerzlich; einfach wundervoll geschrieben.

  • Rezension zu "Madame Hemingway" von Paula McLain

    Madame Hemingway
    Rosa_Pantoffeltierchen

    Rosa_Pantoffeltierchen

    "Hemingway? Ach der alte, durchgeknallte und versoffene Schriftsteller, der so komisches Zeug geschrieben hat. Mein Englischlehrer mochte ihn gern. Hadley Hemingway? Kenn ich nicht." So, oder so ähnlich hätte ich vor der Lektüre dieses Buches geantwortet, aber dass Hemingway, als sehr junger Mann, eine viel ältere Frau heiratete, viele interessante Zeitgenossen traf und seine Biographie (und natürlich auch die von Hadley) sehr spannend ist, weiß ich erst nun. "Madame Hemingway" ist natürlich ein fiktiver Roman. Paula Mc Lain hat die Dialoge frei erfunden und doch verbergen sich viele wahre Fakten in diesem tollen Buch. Die Handlung reicht von der ersten Begegnung zwischen Hadley und Ernest, bis zur Scheidung ihrer Ehe und liest sich eher wie ein kitschiges Filmdrehbuch, als eine wahre Geschichte und genau das macht es spannend. Es ist sowohl eine Art Liebeserklärung an die erste große Liebe, als auch, aus meiner Sicht, ein Versuch Hemingway fernab von dem allseits bekannten Bild darzustellen. Handlung Hadley Richardson ist 28 Jahre alt und hat mit ihrem Leben in Sachen Männer und Vergnügen schon abgeschlossen. Sie schaut auf dem Land, dem Scheitern der Ehe ihrer Schwester zu und glaubt nicht mehr an ihr eigenes Glück. Ein hartes Schicksal hat sie dazu gebracht, sich mit dem Gegebenen abzufinden. Bis sie zu einer Freundin nach Chigago fährt und dort auf einer Party auf den 21jährigen, angehenden Schriftsteller, Ernest Hemingway trifft. Er ist anders, er ist jung und charakterstark und sie verliebt sich Hals über Kopf. Zurück zu Hause, schreiben sie sich Briefe. Täglich. Bis Hemingway ihr schließlich schriftlich einen Heiratsantrag macht und sie später zusammen nach Paris ziehen. So unsicher wie zuvor die Richtigkeit ihrer Eheschließung war, genauso unsicher ist auch ihr Leben in Paris. Ernest arbeitet als Journalist und versucht als Schriftsteller Fuß zu fassen. Sie haben kein Geld, Kontakte müssen nach und nach geknüpft werden und ihr Leben ist nicht einfach. Hadley steht Ernest in dieser Zeit bedingungslos zur Seite, doch die Frau eines Schriftstellers zu sein ist nicht einfach. Während Ernest Hemingway sich immer mehr einen Namen macht, bekommen sie schnell ihren Sohn "Bumby" und verlassen Paris zeitweise, doch es zieht sie nach kurzer Zeit wieder dorthin zurück. Viele heute bekannte Namen kreuzen ihren Weg: F. Scott Fitzgerald, Ford Madox Ford, Gertrude Stein, Ezra Pound oder auch James Joyce. Ihr Freundeskreis verändert sich mit dem Erfolg immer mehr und auch Ernest verändert sich, bis ihre Ehe, trotz Liebe, schließlich scheitert. "Er würde nie wieder unbekannt sein. Wir würden nie wieder glücklich sein." "Doch diese Gedanken führten zu nichts, außer zurück zum Whiskey." Leseeindrücke Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Hadley erzählt und Paula Mc Lain hat aus Recherchen, vieler Briefe und Biographien, heraus, versucht ihr eine passende authentische Stimme zu geben, was auch sehr gelungen ist. Sie ist ehrlich, treuherzig liebevoll, ein bisschen konservativ und ein wenig naiv, aber nicht zu sehr. Der Roman fängt wie eine schnulzige Liebesgeschichte an und endet tragisch, wie das Leben. Der Erzählstil ist locker, aber nicht zu anspruchslos. Einige Passagen werden zudem von Hemingway erzählt, allerdings hätte ich es schön gefunden, wenn diese auch in der Ich-Perspektive geschrieben wären, aber vielleicht war die Autorin zu sehr in Hadleys Seelenleben vertieft? Hadley war mir durchaus sympathisch, wenn ich mich selbst doch viel mehr dem jungen Hemingway identifizieren kann. Der, der Schreckliches erlebt hat, leicht depressiv, kreativ, aber auch egoistisch und doch auch wieder liebevoll ist. Paula Mc Lain zeichnet hier einen sehr vielschichtigen Charakter des jungen Hemingways, der sich wohl völlig anders in den Köpfen von uns festgesetzt hat. Fazit Ein wirklich schönes Buch, mit wahrlich viel Lesevergnügen. Obwohl manche Ereignisse so surreal wirken, hält man doch alles für wahr und wirklich geschehen, auch wenn man wohl weiß. es ist keine Biographie, sondern ein fiktiver Roman. Für mich hat dieses Buch eine völlig neue Sicht auf den Schriftsteller Ernest Hemingway geworfen, und ich habe viel zu seiner Biographie recherchiert. Und tatsächlich werde ich mich noch einmal an seine Werke wagen, auch wenn "Der alte Mann und das Meer" mich zunächst abgeschreckt hatte. Dieser Roman ist zudem eine großartige Hommage an eine wohl eher vergessene Frau, welche sicher bezeichnend für Hemingways Karriere war. Zu "Madame Hemingway" empfehle ich unbedingt "Paris - Ein Fest fürs Leben, welches postum erschienen ist und diese Zeit aus der Sicht von Hemingway wiedergiebt. Paula Mc Lain hat viele Begegnungen und Ereignisse daraus entnommen und ausgeschmückt und etwas anders erzählt.

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    • 4
  • Madame Hemingway

    Madame Hemingway
    Coconelle

    Coconelle

    06. February 2014 um 01:14

    Neugierig auf das Buch wurde ich durch das Cover und den Titel. Der Roman handelt vom Leben von Ernest Hemingway und seiner ersten Frau Hadley, erzählt aus Hadleys Perspektive. Anfangs ist der Roman noch recht interessant geschrieben. Der Leser taucht mit Hadley ein in die ihr selbst bisher unbekannte Welt des Paris der 20er Jahre und in das schillernde Leben der Schriftsteller und Künstler. Man erfährt einiges über die Anfänge der Schriftstellerkarriere von Ernest Hemingway mit den anfänglichen Schwierigkeiten und den beginnenden Erfolgen. Hadley ist ein durchaus sympathischer Charakter. Sie bleibt immer bodenständig und vernünftig. Allerdings ordnet sie ihr Leben bedingungslos der Karriere und den Interessen ihres Mannes unter was ich nicht immer nachvollziehen konnte. Ab der Mitte des Buches wird die Geschichte ziemlich langatmig. An Spannung ist nicht viel geboten aber nun wiederholen sich die Ereignisse in verschiedenen Kapiteln immer wieder aufs Neue und werden jedesmal wieder von Neuem beschrieben. Wie etwa die alljährliche Reise nach Spanien und der damit verbundenen ausführlichen Schilderung der Stierkämpfe dort. Oder die Reise in die österreichischen Bege die die Hemingways jeden Winter antreten. Hinzu kommen sich immer wiederholende Partys und Trinkgelage. Es langweilt nur noch. Dafür sind die Freunde und Bekannten umso zahlreicher und abwechslungsreicher die nach und nach in die Geschichte miteinfließen und deren Namen, Herkunft und berufliche Tätigkeiten ich irgendwann nicht mehr auseinanderhalten konnte. Für mich wurde der Roman zum Ende hin immer schwächer und meine Bewertung sank von anfänglichen vier auf nur noch drei Sterne. Meiner Meinung nach ein durchschnittlicher Roman den man nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Eine große Liebe

    Madame Hemingway
    juhidiko

    juhidiko

    22. September 2013 um 12:55

    Dieses Buch führte dazu, dass ich mich intensiv mit Hadley Richardson und Ernest Hemingway beschäftige. Einfühlsam wird hier eine packende und bewegende Liebesgeschichte erzählt. Man taucht in die Künstlerszene des Paris der 20er Jahre genauso ein, wie in die Stierkämpfe in Pampona oder den Ski-Urlaub im österreichischen Schruns. Genauso sitzt man am Tisch und trinkt gemeinsam mit großen, extravaganten Schriftstellern und Denkern: den mehr oder minder wohlhabenden Freunden der Hemingways. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Madame Hemingway" von Paula McLain

    Madame Hemingway
    Bri

    Bri

    Eine Rezension aus der Gemeinschaftsküche von Bri und Bücherelfe. Diese Romanbiografie hat uns im Sturm erobert. Hadley Richardson war die erste Frau von Ernest Hemingway. Auf Grundlage schon bestehender Biografien und authentischer Briefwechsel, verwoben mit Fiktion hat die amerikanische Autorin Paula McLain eine hinreissende Romanbiografie gewoben. Erzählt wird die Geschichte aus Hadley's Sicht. Kurz nach dem ersten Weltkrieg lernen sich die beiden in Chicago kennen und lieben. Die Briefe, die sie sich schreiben, gehen ohne Umwege unter die Haut und machen klar, warum Hemingway einer der stahlendsten Sterne am Literaturhimmel wurde. 
"Du bist im Zug, und ich bin hier, und alles ist leerer, seit du weg bist. Sag mir, gibt es dich wirklich" Bald darauf zieht das Paar nach Paris und mischt sich unter die Bohèmiens. Geld ist ein knappes Gut und die erste Bleibe ein wahres Loch. „Es war schmutzig und prachtvoll, voller Ratten und Rosskastanienblüten und Poesie". Beinahe besessen arbeitet Hemingway daran, seine sprudelnden Gedanken zu Papier zu bringen, während Hadley sich um den vergleichsweise profanen Alltag kümmert. Ein Sohn kommt zur Welt. Bei Hem stellen sich erste Erfolge ein. Hadley, die etwas älter als Hem ist, wirkt wie ein Ruhepol. Sie ist einerseits voller Angst, den Künstler zu sehr einzuschränken, andererseits zeigt sie ihm deutlich, dass sie nur eines will: Ihn für sich. Eine Verbindung, die so nicht funktionieren kann. In einer Zeit, in der Frauen erst beginnen, auf eigenen Füßen zu stehen, ist Hadley eher noch der Typ Frau, der nicht so recht etwas Eigenes für sich beansprucht. Ihre Angst vor Verlust ist deutlich spürbar und doch ist sie voller Vertrauen zu ihm. Hem ist ein schöner Mann, mit Schlag bei den Frauen und dennoch braucht er seine Hadley, um das zu werden, was er einmal sein wird: einer der größten amerikanischen Schriftsteller Amerikas und Nobelpreisträger für Literatur. Nimmst Du mich mit Hash? Kommst du nun endlich und gibst mir was von dem todsicheren Zeug, das Du bist?" Wer kennt sie nicht, die Geschichte über Hems erste Ehefrau, die auf der Fahrt zu ihm all seine Manuskripte (auch die Kopien) im Zug liegen lässt - sie werden gestohlen und sind für immer verloren. Ein Schlag, den Hem nach Meinung vieler nie so ganz verkraftet und der auch für die Entzweiung zwischen ihm und Hadley verantwortlich gemacht wird. Paula McLain hat hierfür eine andere Lesart, die der Getrude Stein: Hätte Hadley die Manuskripte nicht verloren, wäre Hem nie der geworden, der er später war. Sie gab ihm die Möglichkeit eines Neuanfangs, den er optimal genutzt hat. Ein Dank an McLain für die Rehabilitierung der Frau, die mehr war als nur Hemingways erste. Madame Hemingway hat uns mit seiner betörend schönen Sprache mehr als unterhalten und bewegt. Eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art mit einer Protagonistin, die sich in unsere Herzen geschlichen hat und einem facettenreichen Ernest Hemingway. Wir werden Paula McLain auf jeden Fall im Auge behalten. Fazit: Unbedingt lesen! Ein MUSS.

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    • 4
    Ashxen

    Ashxen

    13. August 2013 um 14:19
  • Ich bin verliebt...

    Madame Hemingway
    bouquineur

    bouquineur

    05. June 2013 um 10:05

    Hauptfigur dieses Romans ist die erste Ehefrau Ernest Hemingways und ihr Gefühlsleben. Wir befinden uns größtenteils im Paris der 20er Jahre und treffen auf exzentrische Künstler und glamouröse Damen mit neuen modernen Ideen und Ansichten. Hadley ist eher "altmodisch", fühlt sich aber wohl damit. Ihre Beziehung zu Ernest und wie sie sich in den Jahren verändert, wird sehr einfühlsam beschrieben. Seine schriftstellerische Karriere ist zwar auch ein Thema, steht aber eher im Hintergrund. Die Art und Weise wie Hadley ihn immer unterstützt, wird viel mehr hervorgehoben. Eigentlich ist es ein Roman über zwei Liebende und deren Kampf um den Erhalt der Liebe. Ich will aber auch gar nicht zu viel verraten. Man sollte das Buch unbedingt selber lesen. Ich bin total fasziniert von dem Roman und vor allem von Hadley. Auch wenn sie einem tatsächlich - zu der Zeit - altmodisch und unmodern erscheinen mag inmitten der unabhängigen Pariserinnen, ist sie doch eine tolle Persönlichkeit und strahlt sehr viel Liebe und Stärke aus. Mich hat das sehr berührt. Sogar das Zusatzmaterial habe ich interessiert verschlungen und ich denke ernsthaft darüber nach, mich mehr mit der Geschichte zu beschäftigen. Ich kann verstehen, dass Paula McLain sich diese zwei Menschen ausgesucht hat. Ein tolles Buch!!!

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