Paula Polanski , Håkan Nesser STRAFE

(53)

Lovelybooks Bewertung

  • 50 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 38 Rezensionen
(21)
(20)
(10)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „STRAFE“ von Paula Polanski

Wenn wir unser Leben Revue passieren lassen, sind wir dann frei von Schuld? Der Brief kommt überraschend, und er holt den Schriftsteller Max Schmeling aus seiner Komfortzone: einen Gefallen soll er ihm tun, seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski, den er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und den er aus vielen Gründen auch nicht sonderlich gut leiden konnte. Dass er sich auf ein Spiel mit gefährlichem Einsatz einlässt, ist ihm da noch nicht klar...

Ein Buch, dass den Leser mehr und mehr fesselt

— sandra97

Dieses Buch ist eine absolute Überraschung! Ich bin voll und ganz begeistert! Klare Leseempfehlung!

— JulieMalie

Die Geschichte ist sehr interessant und das Ende des Buches hatte ich in dieser Form echt nicht erwartet. Klare Empfehlung !

— reading_madness

Das Buch ist echtes Juwel. Ein Spiel mit der Erzählung. Eine dunkle und bedrohliche Geschichte voll unwiderstehlicher Unberechenbarkeit .

— JulesBarrois

Dass Hakan Nesser tolle Geschichten erzählen kann ist bekannt, aber mit 'Strafe' setzt er meiner Meinung nach seiner schriftstellerischen Karriere die Krone auf. Und obwohl mir der Schluss überhaupt nicht gefallen hat, kann ich dieses Werk uneingeschränkt weiterempfehlen.

— Zwischen.den.Zeilen

Für mich teilweise etwas zu langatmig, dafür aber mit einem grandiosen Wendepunkt am Ende.

— Insomnia1106

Ein besonderer Weg zu einem Buch. Håkan Nesser wagt einen besonderen Schritt und verblüfft seine Leser, mich als Neuleser besonders intensiv

— Floh

Dieses Buch ist wirklich super durchdacht, aber es war mir zu langatmig, gleichförmig und irgendwie emotionslos.

— angi_stumpf

Nesser, wie immer brillant, intelligent und absolut überraschend.

— oliver_kern

Eine Geschichte in der nichts ist wie es scheint

— Sanni77

Stöbern in Krimi & Thriller

Winterdunkel

Eine Reihe von Kurzkrimis

birgitfaccioli

Die Einsamkeit des Todes

Mich hat dieses Buch begeistert! Vom ersten Moment an fesselnd und spannend. Mein Lesehighlight 2017!

CarenL

Zorn - Lodernder Hass

wieder mehr Zorn, was mich sehr gefreut hat, auch wenn ich Schröder mag.

harakiri

Niemals

"Niemals" ist sehr detailreich, dass das Buch sehr spannend machen aber auch in die Länge ziehen lässt

LauraLey

Geister der Nacht

fesselnde Geschichte

Linnea_Draconis

Flugangst 7A

Wieder mal ein Meisterwerk ♥

MissB_

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Es ist nicht immer alles so, wie es scheint. Das gilt auch für diese Geschichte.

    STRAFE

    JulieMalie

    11. October 2017 um 20:08

    Ohne Vorwarnung erhält der Schriftsteller Max Schmeling einen Brief von seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski. Dieser bittet ihn um einen Gefallen. Obwohl sich die beiden nie gut kannten und sich auch nicht sehr nahe standen, lässt sich Max auf die Forderung ein. Und damit auch auf ein gefährliches und überraschendes Spiel...Dieses Buch hat mich absolut begeistert und ich kann jetzt schon verraten, dass es sich mit seinen letzten Seiten auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert hat. Der Roman hat alles das, was ich mir von einem Buch wünsche. Es gibt eine interessante Grundgeschichte, die immer wieder neue Wendungen erfährt, den Leser in seinen Bann zieht und dafür sorgt, dass er nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Weiterhin ist die Sprache sehr einfach und gut lesbar, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Die Figuren, ihre Umgebung und ihre Gedanken werden tiefgründig beschrieben, sodass man als Leser das Gefühl hat, den Protagonisten und die Nebenfiguren auswendig zu kennen. Gleichzeitig blieben in der Geschichte die ganze Zeit über aber auch Fragen offen, die dann zum Schluss in überraschender Art und Weise geklärt wurden. Schon während des Lesens war ich mir sicher, dass das Buch von mir mindestens vier Sterne bekommen wird. Meine einzigen beiden Kritikpunkte waren die Art des Erzählers und dass die Handlung im Präsens geschrieben ist. Dadurch war es immer ein kleines bisschen beschwerlich, die Geschichte zu lesen, weil ich diese Art des Schreibens nicht gewohnt bin. Dass es aber selbst für diese Kritikpunkte am Ende des Romans eine logische Erklärung gab, hat mich dann dazu veranlasst, dem Buch 5 Sterne zu geben. Fazit: Der Roman ist ein von vorne bis hinten perfekt gelungenes Buchkonzept, dass der Leser aber erst zum Ende durchschaut. Nie im Leben hätte ich mit diesem Ende und dieser Auflösung der Geschichte gerechnet! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Fünf Sterne sind eigentlich zu wenig für dieses tolle Buch!

    Mehr
  • Verwirrspiel der Extraklasse

    STRAFE

    JulesBarrois

    14. March 2017 um 08:17

    STRAFE: - Håkan Nesser (Autor), Paula Polanski (Autor), Paul Berf (Übersetzer), 288 Seiten,  btb Verlag (12. Dezember 2016), 9,99 €, ISBN-13: 978-3442714520   "Strafe" ist mehr als ein Krimi, mehr Rätsel als eine Detektivgeschichte, voller Finten und Fallen. Denn Håkan Nesser hat für diesen Roman eine angebliche Co-Autorin, Paula Polanski, die zugleich eine der Protagonistinnen ist. Aber nun der Reihe nach: Der preisgekrönte Autor Max Schmeling wird von seinem alten Schulfreund Tibor Schittkowski kontaktiert, den er seit 40 Jahren nicht mehr gesehen hat. Tibor liegt im Sterben und gibt Max ein Dokument mit seiner Lebensgeschichte; eine tragische Bilanz von Liebe, Gewalt und Verrat, die Tibor für Jahrzehnte ins  Gefängnis gebracht hatte. Je mehr Max liest desto geheimnisvoller erscheint die ganze Angelegenheit, und die Frage ist, was letztlich Tibors Ziel war, den Kontakt wieder aufzunehmen. Bis dahin ist noch alles klar: Ein alternder Autor, der nach drei gescheiterten Ehen zu Depressionen neigt, ein geheimnisvoller Text, ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Je weiter sich Max allerdings in Tibors Manuskript vertieft, umso deutlicher wird, dass dies kein Krimi wie alle anderen ist. Warum tauchen in Tibors Geschichte exakt jene Schauplätze auf, die auch in dem Roman, an dem Max arbeitet, eine Rolle spielen? Was ist aus Kristiana geworden? Und was genau will Tibor nun eigentlich von Max? Ein neues Buch von Håkan Nesser. Nicht nur. Håkan Nesser hat für seinen Roman "Strafe" eine Mitautorin gefunden, die zugleich eine der Protagonistinnen ist. Das bleibt nicht die einzige Verwirrung in diesem Buch. Tibors Bericht, Paulas Niederschrift, Max' Erinnerungen - geschickt ineinander verschachtelt, der Roman scheint sich auch irgendwie selbst zu beobachten, schwappt immer wieder in die Wirklichkeit des Lesers und behandelt gleichsam nebenbei eine Fülle von Themen. Serviert wird es in Nessers typischer, oft schräger, aber auch oft poetischer Prosa. Manche Fäden bleiben unaufgelöst. Hier wird mit Pseudonymen gespielt, genauso wie die Verwirrung der Hauptfigur auch den Leser ergreift. Und dann bleibt noch die Frage: Wer ist diese Paula Polanski eigentlich? Eine Romanfigur? Oder eine - wie es beim Verlag heißt - deutsche Publizistin, die anonym bleiben möchte? Vielleicht beides, vielleicht nicht - und vielleicht muss man das auch gar nicht so genau wissen. Das Buch ist echtes Juwel. Ein Spiel mit der Erzählung, wo der Erzähler Co-Schöpfer ist und man nicht weiß, wer sich auf welcher Seite des Spiegels befindet? Es ist eine dunkle und bedrohliche Geschichte, die nach einem etwas langwierigen und kniffligem Beginn eine Wendung nimmt, die den erfahrenen Nesser-Leser bist zur letzten Seite fesseln wird. Es ist voll unwiderstehlicher Unberechenbarkeit und leiser Melancholie. All das servieren Nesser und Polanski in einer oft schrägen, oft poetischen Prosa, die mit Absicht manche Fäden unaufgerollt lässt und mit Pseudonymen und der Frage des gemeinsamen Schreibens ebenso genussvoll spielt wie mit der Verwirrung der Hauptfigur und des Lesers. Und selbst die überraschende Auflösung lässt noch so manche Frage offen - etwa jene nach Paula Polanski. Es ist eine anspruchsvolle Geschichte mit einer etwas komplizierte Handlung. Doch die Mühe lohnt sich. Nehmen Sie als Leser diese Herausforderung an. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des btb Verlages https://www.randomhouse.de/Buch/STRAFE/Paula-Polanski/btb-Hardcover/e465029.rhd Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

    Mehr
  • Der Tag der Abrechnung

    STRAFE

    Greedyreader

    25. February 2016 um 19:11

    Im Roman “’Strafe” von Paula Polanski und Hakan Nessser erhält der Schriftsteller Max Schmeling einen von seinem Verlag weitergeleiteten Brief seines ehemaligen Klassenkameraden Tibor Schittkowski, den er seit etwa fünfundvierzig Jahren nicht mehr gesehen hat. Schon damals fand er Tibor nicht besonders sympathisch. Der wenig beliebte Mitschüler hatte bei einigen den Spitznamen Scheißhaufen, eine Verballhornung seines Namens, die sich anbot. In dem Brief bittet Tibor um ein baldiges Treffen. Er leide an ALS und habe nicht mehr lange zu leben. Vor seinem Tod will er noch eine Sache erledigen. Dafür braucht er die Hilfe von Max. Er fordert nachdrücklich eine alte Schuld ein, da er ihm angeblich zweimal das Leben gerettet hat. Eher widerwillig nimmt Max telefonisch Kontakt zu ihm auf und erklärt sich in einem weiteren Gespräch dazu bereit, den “sterbenden Scheißhaufen Tibor Schittkowski” (S. 19) in Gimsen zu treffen. Max Schmeling wagt es trotz aller unguten Gefühle nicht, einem Sterbenden den letzten Wunsch abzuschlagen. Er ahnt nicht, dass es bei der ganzen Angelegenheit mehr um ihn selbst als um Tibor geht und von da an nichts mehr so sein wird wie zuvor. Ich schätze Hakan Nesser als Autor sehr, und auch sein neuer Roman hat mich nicht enttäuscht. Als Koautorin erscheint Paula Polanski. Laut Verlagsmitteilung handelt es bei diesem Pseudonym um eine deutsche Publizistin, die Nesser bei einer seiner Lesereisen in Deutschland getroffen hat. Aus nachvollziehbaren Gründen wolle sie ihre Anonymität wahren. Das ist vielleicht so, vielleicht aber auch nicht. Pseudonyme sind im Verlagswesen voll im Trend - man denke nur an Nicolas Barreau und Jean-Luc Bannalec, die pseudofranzösischen Bestsellerautoren. Eine Autorin, die zugleich Protagonistin im Roman ist - das ist schon ungewöhnlich. Auf die Enthüllung der wahren Identität von Pauls Polanski wartet der Leser vegeblich. Mir kommt es allerdings eher so vor, als sei die Koautorin Polanski Teil der Fiktion. “Rache” ist ein überaus raffiniertes Verwirrspiel. Erst zum Schluss versteht der Leser, wie alles zusammenhängt. Mir hat der spannende Roman sehr gut gefallen und ich empfehle ihn ohne Einschränkung weiter.

    Mehr
  • Ein Spiel mit Namen und Autoren

    STRAFE

    borgi

    30. November 2015 um 23:33

    Ich habe mittlerweile viele Bücher von Hakan Nesser gelesen und habe auch hier den besonderen Schreibstil Nessers vorgefunden. Zum eigentlichen Inhalt möchte ich fast nichts schreiben, denn die Gefahr ist zu groß, wichtiges zu verraten. Mir sind aber zwei Stilmittel besonders aufgefallen, deren sich die Autoren hier bedienen: Zum einen sind es bekannte Namen und Schriftsteller. Schon die Hauptperson, Max Schmeling, ist Autor. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass Max diesen Namen eben wegen dem berühmten Boxer bekommen hat. Später taucht dann eine weitere wichtige Person auf: Paula Polanski. Hoppla, dachte ich, das ist doch die Co-Autorin des Buches? Seltsam. Und auch Paula Polanski ist im Buch Schriftstellerin. Und noch eine kleine Spielerei ist mir aufgefallen: Ein Protagonist liest das Buch "Die Perspektive des Gärtners" von Erik Steinbeck. Das Buch hab ich selbst gelesen, aber: es ist von Hakan Nesser! Der erwähnte Steinbeck war dort der Protagonist. Das zweite ist die Sprache. Es fällt auf, wie ausgewählt und besonders selbst die kleinsten Details beschrieben werden. Beispielsweise die Analyse eines einzelnen, gesprochenen Wortes. Wie es betont wird, wie es nachhallt usw. Dies findet sich in der Geschichte ebenso wie in den Gedanken und Dialogen der Hauptdarsteller. Der eigentliche Plot war sehr überraschend, auch wenn ich ihn nicht so gelungen fand. Er gibt dem Buch aber eine spannende und überraschende Wende, die sicher den Gesamteindruck des Buches prägt.

    Mehr
  • Eine raffinierte Geschichte mit einigen Überraschungen

    STRAFE

    mrs-lucky

    25. August 2015 um 08:28

    Dieses Buch ist schwer einzuordnen. Håkan Nesser ist als Verfasser von Kriminalromanen bekannt und tritt hier als Coautor auf, um die Identität Paula Polanskis wird ein Geheimnis gemacht. Ist dieses Buch ein Krimi? Das trifft es nicht wirklich, die Geschichte besitzt allerdings durchaus Elemente eines Psychothrillers, wenngleich diese erst gegen Ende des Buches deutlich werden. Ansonsten kommt in diesem Fall eher Nessers Talent zu Geltung, in seinen Büchern auch philosophische Betrachtungen unterzubringen. Hauptfigur dieses Romans ist ein Autor namens Max Schmeling. Er ist Mitte 60 und sehr überrascht, als er den Brief einen ehemaligen Schulkameraden erhält, zu dem er seit über 40 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Tibor Schittkowski ist unheilbar krank und bittet Max Schmeling um einen Besuch, da er für ihn etwas erledigen solle und ihm noch etwas schuldig sei. Schmeling zögert zunächst, dieser Kontakt regt ihn jedoch dazu an, sein eigenes Leben Revue passieren zu lassen. Längst vergessen geglaubte Ereignisse aus seiner Kindheit tauchen dabei auf, die Nesser in typischer Manier mit viel Selbstironie und Augenzwinkern schildert. Da es Tibor Schittkowski zu sehr anstrengt, Max Schmeling sein Anliegen zu erklären und die Gründe zu erläutern, gibt er ihm ein Manuskript mit, das er zu diesem Zweck vorbereitet hat. Es gibt also eine Art Buch im Buch, das sich mit der Lebensgeschichte Tibor Schittkowskis beschäftigt und aufgrund einer gemeinsamen Bekannten weitere Erinnerungen bei Schmeling wach ruft. Der Großteil des Romans besteht aus amüsanten Anekdoten aus dem Leben der beiden Hauptprotagonisten. Die Geschichte plätschert sanft dahin und besticht in erster Linie durch den Erzählton, der stets von einem leichten Augenzwinkern begleitet ist. Die eigentliche Raffinesse des Romans offenbart sich dem Leser erst kurz vor dem Ende. Erst jetzt wird deutlich, wie komplex diese so unscheinbar und unschuldig dahin plätschernde Geschichte ist. Mir haben Idee und Umsetzung der Geschichte sehr gut gefallen, sie ist ebenso raffiniert angelegt wie sprachlich ausgefeilt umgesetzt.

    Mehr
  • Hat mich nicht umgehauen

    STRAFE

    mullemaus7584

    21. August 2015 um 13:19

    Meine Meinung: Kurz nochmal zum Inhalt -> Tibor erinnert Max in einem Brief daran, dass er ihm früher zweimal das Leben gerettet hat. Da Tibor im Sterben liegt, bittet er Max um ein letztes Treffen und um Hilfe in einer dringenden Angelegenheit. Max überlegt eine Weile und tritt die Reise nach Gimsen an. Noch ahnt er nicht, aus was er sich da einlässt... So war grob zusammengefasst die Leseprobe, welche ich gelesen hatte und die mich begeisterte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Noch ahnte ich nicht, dass mich dieses Buch doch sehr enttäuschen, gar langweilen würde. Der Schreibstil ist ganz gut, dadurch hatte ich auch schnell in die Geschichte reingefunden. Trotzdem quälte ich mich mit jedem Kapitel mehr. Legte das Buch oft beiseite. Was mich besonders im letzten Drittel verwirrte, war die Sichtweise. Ich musste in jedem Kapitel Rätseln, welche Sichtweise es denn jetzt nun gerade war. Das störte mich, ehrlich gesagt, sehr beim Lesen. Das Ende des Buches überraschte mich dann doch noch. Mit dieser "Wendung" hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Da kam wenigstens noch ein bisschen Spannung auf. Fazit: Wer viel Spannung erwartet liegt hier falsch. Dieses Buch hat mich leider nicht so mitgerissen, wie ich es mir aus der Leseprobe erhofft hatte.

    Mehr
  • Klasse

    STRAFE

    Luc

    15. August 2015 um 16:33

    „Strafe“ von Hakan Nesser und Paula Polanski passt so gar nicht ins Genreübliche denken von Verlagen und Lesern. Mir wurde der Roman als Krimi offeriert und in der Tat fliegen einem die falschen Spuren, Tod, Krankheit und Verrat nur so um die Ohren. Aber von einem Krimi typischem Aufbau und Ablauf ist „Strafe“ dennoch meilenweit entfernt. Hier ist alles anders. Die Spannung entsteht zunächst einmal aus den Menschen heraus. Max Schmeling, der Protagonist des Buches, erfolgreicher Schriftsteller und Frauenschwarm erhält eine sonderbare Nachricht von einem Jugendfreund, der nur noch kurze Zeit zu leben hat. Er will, dass Max ihm einen letzten Gefallen tut. Max kann sich kaum noch an Tibor Schittkowski erinnern. Nur, dass dieser ihm zweimal das Leben gerettet hat, daran erinnert er sich noch halbwegs. Das ist gar keine sonderlich spektakuläre Ausgangsposition, wer Menschen meuchelnde Psychopathen erwartet ist mit dem Roman nicht gut bedient. Es ist das alltägliche, das Zwischenmenschliche, was Hakan Nesser interessiert und er bohrt sich mit einer Bier Ruhe und sprachlicher Raffinesse in seinen Protagonisten, dass einem als Leser fast die Spucke wegbleibt. Es ist ein Buch der falschen Fährten, des Scheins, des Seins und des Betrugs mit einer genialen Grundidee. Eine Abrechnung, nicht ohne Humor. Auf seiner Art ein spannender Roman von emotionaler Tiefe, dem eigentlich die Genrebezeichnung Literatur gebührt.

    Mehr
  • In Ordnung

    STRAFE

    92libero

    08. August 2015 um 20:55

    Allgemeine Infos: Kategorie - Krimi Titel - Strafe Autor - Paula Polanski, Hakan Nesser Verlag - btb Seitenanzahl - 288 ISBN - 9783442756063 Preis -19.99 € Also zunächst muss ich sagen, das mir der Autor und die Autorin noch nicht bekannt waren. Die Leseprobe hat mir auch besser gefallen hat als das Buch. Insgesamt finde ich es nur in Ordnung. Von der Autorin sowie vom Autor bin ich dennoch nicht abgeneigt. Buchgestaltung & Eindruck: Totaler Eyecatcher!! Zu diesem Buch muss man greifen - Schwarz, Rot, Weiß > starke Kontraste. Farben passen zum Buchcover, wirkt hart und böse. Inhalt & eigene Meinung: Es handelt von dem Schriftsteller Max Schmeling und seinem alten Schulfreund Tibor Schittowski. Max bekommt einen eigenartigen Brief von ihm in dem steht das er seine Hilfe braucht, um noch etwas zu erledigen. Max überlegt einige Zeit aber entscheidet sich ihm zu helfen und fährt eine Woche später in den Ort Gimsen wo beide ihrE Jugend verbracht haben. Im Verlauf des Buches wird das aufeinander treffen von Max und Tibor ganz gut geschildert. Man erfährt auch einiges über das Leben der beiden - aber worum es eigentlich geht erfährt man erst gegen Ende, ist ja auch nicht falsch aber dennoch fand ich es bis dahin nicht wirklich spannend. Schreibstil hat mir gut gefallen und die Charaktere wurden gut beschrieben. Die Handlung war okay, die Geschichte hat sich sehr gezogen und war für mich dann nicht mehr so spannend.

    Mehr
  • Eine ungewöhnliche Geschichte, teilweise in die Länge gezogen, überzeugt dennoch!

    STRAFE

    Insomnia1106

    Für mich ganz ungewöhnlich, bin ich für dieses Buch mal in die Genre "Roman" eingetaucht. Das Buch stieß mir durch das doch sehr auffällige Cover und dem "bedrohlichen" Titel sofort ins Auge. Auch der Klapptext sah vielversprechend aus, sodass ich nach der erfolgreichen Verlosung nun gefesselt vor dem Buch saß. Die Grundidee von "Strafe" ist nicht einfach umzusetzen, doch die beiden Autoren haben dies sehr gut geschafft. Die Geschichte zwischen Vergangenheit, Zukunft und noch ein gewisses Maß an Täuschung haben mir gut gefallen. Mit den Hauptcharakteren habe ich mir ein wenig schwer getan. Max wirkt wie eine sehr unantastbare Persönlichkeit, verschlossen und mit sich selbst unzufrieden. Tibor konnte ich am Anfang auch schlecht einschätzen, bis man durch seine Lebensgeschichte immer mehr und mehr in seine Vergangenheit blicken konnte. Und hier kommt auch mein einziger Sternabzug: Die Langatmigkeit des Buches. Oftmals wurde alles für mich zu sehr in die Länge gezogen. Vielleicht kam mir das auch nur wegen der Kälte und Gefühlslosigkeit im Buch vor. Dennoch hat mich gerade das Ende sehr umgehauen. Es war kein Ende das man erwartet hätte - oder schon von anderen Büchern her kennt. Wie die beiden Autoren ihr letztes Puzzleteilchen zu einem ganzen Bild hinzufügten, hat mich sehr überrascht und macht für mich dieses Buch absolut empfehlenswert. Auch ist der Schreibstil etwas ganz anderes gewesen - gerade durch die oft philosophischen Zeilen zwischendurch und ein gewissen Grad an Kälte hat dieses Buch ein besonderes Lesefeeling.

    Mehr
    • 3
  • Mein erster Håkan Nesser! Ein besonderes Werk in Zusammenarbeit mit einer Co-Autorin!

    STRAFE

    Floh

    Håkan Nesser. Dieser Name des Autors ist eine Brandmarke unter der schwedischen Krimilektüre. Nun habe auch ich mit seinem ganz intensiven Werk und dieser besonderen Entstehungsgeschichte zu "STRAFE" meinen ersten Håkan Nesser gelesen. In Zusammenarbeit mit der Co-Autorin unter dem Pseudonym Paula Polanski entstand ein fesselndes, berührendes und mitreißendes Buch. Nessers Erfolge kommen ja nicht von irgendwo her. So entschied ich mich für sein neuestes Werk "Strafe" und habe mich ganz unvoreingenommen seinem Buch mit einer weiteren Autorin gewidmet. Der Themenmix aus bitterer und knallharter Realität und Stücken aus der Vergangenheit und der gegenwärtigen Strafe und dem Zwiespalt im Leben zwischen Schuld und Unschuld hat mir sehr gut gefallen. Der Klapptext macht neugierig und verspricht eine interessante Story in besonderer Entstehung und rzählweise. Erschienen im btb Verlag (http://www.randomhouse.de/btb/) Zum Inhalt / Beschreibung: "Wenn wir unser Leben Revue passieren lassen, sind wir dann frei von Schuld? Der Brief kommt überraschend, und er holt den Schriftsteller Max Schmeling aus seiner Komfortzone: einen Gefallen soll er ihm tun, seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski, den er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und den er aus vielen Gründen auch nicht sonderlich gut leiden konnte. Dass er sich auf ein Spiel mit gefährlichem Einsatz einlässt, ist ihm da noch nicht klar..." Ein einziger Brief, nach vielen Jahren nach der Schulzeit lässt eine Vergangenheit aufleben und eine Geschichte nimmt ihren Lauf. Der Schriftsteller Max Schmeling bekommt ganz unerwartet einen Brief von einem ehemaligen Klassenkameraden. Sie waren keine Freunde, doch Tibor Schittkowski erzählt Max in seinem Brief von einem großen Geheimnis und dass er ihm noch etwas schuldet. Max und Tibor haben sich seit der Schulzeit nicht mehr gesehen und Max ist zunächst sehr verblüfft über den dringlichen Kontakt von Tibor. Sie waren nie Freunde, und doch verbindet beide etwas ganz Prägnantes: Tibor hat Max bereits zweimal das Leben geretten. Tibor ist sterbenskrank und bittet Max nun um einen großen Gefallen: Max erhält von Tibor ein Manuskript über dessen Leben, das er sich durchlesen soll... Doch hier geht es weit mehr um als Tibors Lebensgeschichte und Biografie, hier geht es um eine alte Liebe und ein ganz besonderes Kind: Paula! Schreibstil: Der Autor Håkan Nesser versteht sein Fach, er beginnt sein neues Werk mit einer verschleierten und geheimnisvollen Spannung. Ganz langsam werden wir in die Geschichte eingeführt. Wir erhalten Bruchstücke aus der Vergangenheit, aus dem Leben der Charaktere und die gegenwärtige Situation vom Schriftsteller Max und dem totkranken Tibor. Hier kristallisiert sich schreiberisch eindeutig eine besondere Poesie, Philosophie und sein Werdegang als Autor und sein Interessenbereich heraus. In beidem besitzt er Können und Geschick. Dieses neue Buch ist ein mutiger Schritt des Autors, denn er ist im Bereich Krimi und skandinavischer Spannung verschrieben. Mit STRAFE begibt er sich auf ein neues Gebiet der Spannungsliteratur und präsentiert ein besonderes Werk mit einem besonderen Hintergrund in Zusammenarbeit der Autorin Paula Polanski. Dass dieses Buch durch zwei Federn entstanden ist, merke ich diesem Werk nicht an. Jedoch kann ich keine Vergleiche ziehen, da es mein erstes Buch von und mit Håkan Nesser ist. Spannungsgeladen und dezent führen die beiden Autoren ihre Leser in die Welt von Max und Tibor ein. Eine Vergangenheit und eine offene Schuld. Psychologisch und gnadenlos nennen die Autoren Nesser und Polanski die Dinge beim Namen und führen unerbitterlich in die Strukturen aus Vergeltung, Schuld, Vergangeheit und dem Kampf um die Krankeit und die Sorge um Paula ein. Ein Geflecht aus Psychogrammen, Wahrheit und Aktionismus. Sinnesfragen und Gefühl, Spannung und Nerbvenkitzel. Das Buch sorgt somit für ungefiltertes Entsetzen und Sprachlosigkeit. Es ist nicht unbedingt jedermans Welt. Unfreiwillig gerät man hier, wenn man sich wirklich packen und fesseln lässt durch Nessers und Polanskis Schreibstil stetig wachsend in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Dieser Punkt ist jedoch etwas heikel, denn meiner Meinung nach gelingt es dem Autor hier nur bedingt, den Leser mitzureißen, die Spannung wächst nur sehr langsam und auch die Charaktere gelangen nur stetig Zugang zum Leser. Aber dann gibt es kaum noch ein Halten und die Geschichte muss zuende gelesen werden.  Der Wiedererkennungswert der beiden Autoren ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton und die psychologischen Aspekte und Gedanken, die das Leben von Max und Tibor untermalen. Der Schreibstil bringt die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten sehr detailiert in das Geschehen und schafft somit ein klares Bild der beklemmenden Situationen und der Angst um Leben und Tod. Schuld und Buße. Charaktere: Max Schmeling, Schriftsteller (hier könnte der Leser annehmen, dass Max stellvertretend für H. Nesser die Position einnimmt, wenn man die Entstehungsgeschichte des Buches kennt). Tibor Schittkowski, sterbenskrank. Beide verbindet nicht nur eine gemeinsame Schulzeit, sondern auch eine gemeinsame Liebe. Die Liebe zu Kristina und eine offene Schuld. Die Charaktere sind ganz besonders gezeichnet in diesem Buch. Max war/ist erfolgreicher Autor. Inzwischen um die 60 Jahre alt und immer in Gedanken und der Vergangenheit hinterherhinkend. Tibor Schittkowski ist sterbenskrank, körperlich sehr labil und sitzt im Rollstuhl. Seine Tage sind gezählt, doch er muss mit der Vergangenheit aufräumen und verfasst einen Brief, in dem er seine gemeinsame Tochter mit Kristina ins Spiel bringt und Max an seine offene Schuld erinnert. Ein brisantes Unterfangen. Zwei, nein, genauer drei Lebensgeschichten, so intensiv und packend. ....Polarisierende Persönlichkeiten mit ausgezeichneten Qualitäten und Wendungen. Aber nicht nur Tibor und Max als Hauptcharaktere beeindrucken. Nein, hier ist es die spezielle Zusammenstellung aus Haupt- und Nebenrollen, die Håkan Nesser und Paula Polanski hier sehr gekonnt und faszinierend erschaffen haben. Psychogramme und Charakterstudien. Schuld und Unschuld sind kaum noch auszumachen und werden einige Überraschungen bieten. Viel Geschick und Können beweisen die Autoren bei der Darstellung ihrer Charaktere, denn hier gibt es Neid, Vergeltung, Gefühl, Leben und Tod,ein gnadenloses Versprechen, Buße und Hinterhalt in menschlicher Gestalt. Polanski und Nesser bieten eine ausgefeilte Zusammenstellung an Rollen und Nebenrollen in ihrem Buch. Für mich als Neuleserin war es interessant Håkan Nesser Steckenpferd eindeutig in seinen Figuren und Persönlichkeiten zu einer knallharten Thematik auszumachen und Einflüsse einer anderen Handschrift zu erkennen. Diese polarisierenden Persönlichkeiten lassen den Leser nicht mehr los. Meinung: Das ganz besondere an diesem Werk ist, dass er mich durch den Themenkomplex aus verzweigter Vergangenheit, den Lebensgeschichten der Charaktere, das Konstrukt aus Schuld und Buße und der Kampf um Leben und Tod sehr fasziniert hat. Schlau und komplex werden diese Themen Bestandteil der Handlung und sorgen für Spannung und innerer Zerrissenheit, auch bei den Charakteren. Mir gefällt zudem der sachliche und sprachlich geschickte Wortlaut der Autoren, der auf eine wahre Geschichte hindeutet. Das Buch liest sich flüssig und galant, aber es baut auch nur ganz langsam und steigend einen Spannungsbogen auf. Speziell der Autor Håkan Nesser macht mich weiterhin neugierig. Ich werde bestimmt weitere Werke von ihm lesen. Aber auch Paula Polanski zeichnet sich als talentierte Schriftstellerin heraus. Ein Werk aus zwei Federn gekonnt vereint und verwoben. Klasse. Das Buch glänzt mit Intelligenz, Wissen, Erlebtem und Vielseitigkeit, es hat ausgeschöpftes Potential und ich wurde angenehm unterhalten und mitgerissen. Cover: Dieses Cover ist sehr gut gelungen. Ein Blickfang in hoher Qualität. Schlicht jedoch eindringlich und inspirierend. Der feurige Hintergrund. Zorn? Wut? Die kahlen Bäume und die schwarzen Raben als Bote des Todes? Dieses Cover inspiriert und lädt zu Assoziationen ein. Trotz der Stärke und des Hardcover liegt das Buch bequem in der Hand und lässt sich gemütlich verschlingen. Die Autoren: "Paula Polanski ist das Pseudonym einer deutschen Publizistin, die dieses Buch gemeinsam mit Håkan Nesser verfasst hat. Warum sie lieber anonym bleiben möchte, erschließt sich aus der Lektüre des Romans." "Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der interessantesten und aufregendsten Krimiautoren Schwedens. Für seine Kriminalromane um Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und wurden erfolgreich verfilmt. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die besten Bücher von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" oder "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" gelten inzwischen als Klassiker in Schweden, werden als Schullektüre eingesetzt, und haben seinen Ruf als großartiger Stilist nachhaltig begründet. Håkan Nesser lebt mit seiner Frau in Stockholm und auf Gotland." Fazit: Ich bin zufrieden und blicke auf ein sehr angenehmes und besonderes Buch zurück. 4,5 lobende Sterne! Von Håkan Nesser möchte ich unbedingt mehr lesen! Psychologisch ausgefeilt und hammerhart! Mit kleineren Schwächen, aber sehr schlau und komplex.

    Mehr
    • 9

    awogfli

    17. July 2015 um 15:08
  • Strafe

    STRAFE

    BuecherDanny

    17. July 2015 um 15:01

    Der Autor Max Schmeling bekommt einen Brief von einem alten Freund Tibor. Im Brief bittet er ihn, ihm einen Gefallen zu tun da er ihm doch noch etwas schuldig sei. Da sein Freund Max zweimal das Leben gerettet hat, beschliesst er Kontakt mit ihm aufzunehmen... Max trifft sich mit Tibor und bekommt von ihm einen Lebensbericht den er mit nach Hause nehmen und in Ruhe lesen soll. Danach möchte Tibor ein weiteres Treffen um mit Max das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich mag die Krimis von Hakan Nesser sehr gerne, war sehr gespannt auf diesen Titel und wurde nicht enttäuscht! Die Story und der Stil waren sehr ungewöhnlich und haben mir gut gefallen. War mal ein ganz anderer Aufbau! Da man bis zum Ende nicht wusste, was Tibor wirklich von Max erwartete, fand ich das Buch sehr spannend. Es gab immer wieder unerwartete Wendungen und Überraschungen und ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen. Max war mir schnell sympathisch. Auch die anderen Chraktere waren gut dargestellt.   Spannend bleibt die Frage nach der Co-Autorin - gibt es sie wirklich?

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

    Mehr
    • 6213

    kubine

    01. July 2015 um 15:47
  • Ungewöhnliche Geschichte

    STRAFE

    Buchina

    30. June 2015 um 16:29

    Dies ist mein erster Håkan Nesser gewesen. Weshalb ich auch keine bestimmten Erwartungen an den Roman hatte. Mich hat nur der Plot neugierig gemacht: Max Schmeling, Schriftsteller und Single, erhält einen Brief von seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski. Er bittet ihn um Hilfe, ohne genaueres zu sagen, nur mit dem Hinweis, dass Max in seiner Schuld steht. Max besucht Tibor, der nach eigener Aussage nicht mehr lange zu leben hat. Tibor gibt Max lose beschriebene Seiten, die seine Lebensgeschichte umfassen und die Max lesen soll, danach weiß er was zu tun ist. Max hat dazu keine Lust, aber schließlich liest er die Seiten doch. Damit begibt sich Max auf eine Reise, die sein Leben für immer verändert. Max ist kein Charakter, der auf anhieb sympathisch ist. Er ist mürrisch, egoistisch und irgendwie unglücklich, ohne das selbst zuzugeben. Tibor war für mich am anfang kaum zu fassen, erst mit dem Lesen seiner Lebensgeschichte wurde er zu einer wirklich interessanten Persönlichkeit. Auch wenn ich einige seiner Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Das spannenste sind die verschiedenen Wendungen, die der roman nimmt. Gerade dachte ich, ich weiß wie es weitergeht, schon gibt es eine neue Überraschung und es entwickelt sich alles ganz anders als gedacht. Diese unerwarteten Wendungen machen den Roman zu etwas besonderem. Dennoch ist er an manchen Stellen einfach langatmig. Dazu kommt, dass der Protagonist Max Schmeling mir die ganze Zeit ein wenig fremd blieb und mich zum Teil auch etwas langweilte. Dazu kommt, dass die Gefühle Schuld, Rache, Enttäuschung die eigentlich eine große Rolle im Roman spielen sehr schlicht beschrieben werden. Dennoch würde ich den Roman weiterempfehlen, dass liegt zum Einen am interessanten Schreibstil von Håkan Nesser. Der sehr geradlinig ist ohne große Beschreibungen und Emotionen. Zum anderen ist die Idee der Geschichte und vor allem das Ende neu und einzigartig. Mehr sei nicht verraten.

    Mehr
  • Hätte mehr erwartet

    STRAFE

    wk2910

    27. June 2015 um 16:16

    Der Schriftsteller Max Schmeling bekommt von seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski einen mysteriösen Brief in dem steht, dass Tibor nicht mehr lange zu leben hat und von ihm einen Gefallen einfordert. Max weiß erst nicht, was er machen soll, weil mittlerweile einige Jahre vergangen sind und er schon so lange nichts mehr von Tibor gehört hat, ruft ihn dann aber an. Am Telefon erfährt Max aber auch nicht, worum es sich bei dem Gefallen handelt. Er beschließt auf mehrfache Aufforderung von Tibor diesen in der darauf folgenden Woche in dem Ort Gimsen, in welchem beide Männer ihre Jugend verbracht haben, zu besuchen, um zu erfahren, um was für eine Gefallen es sich handelt. Im Verlauf des Buches erfährt man die Lebensgeschichte von Tibor, der Max ein Manuskript gibt, welches einiges über sein Leben verrät, aber auch Max berichtet von seinem Leben. Nach und nach erfährt man langsam einiges über die beiden Männer, aber es wird erst auf den letzten Seiten deutlich, worum es in diesem Buch geht. Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen, allerdings finde ich, dass der Inhalt nicht immer ganz mithalten konnte und kann mir durchaus vorstellen, dass einige Leser, aufgrund des etwas langen Hauptteiles, in dem man nicht wirklich versteht, worum es geht, das Buch beiseite legen. Nach der Leseprobe hätte ich mehr erwartet.

    Mehr
  • War mir leider etwas zu unspannend ...

    STRAFE

    angi_stumpf

    23. June 2015 um 21:26

    Die Geschichte: Der Autor Max Schmeling erhält einen seltsamen Brief von seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski. Dieser leidet an einer tödlichen Krankheit im Endstadium und fordert nun eine alte Schuld ein: er hat als Jugendlicher gleich zwei Mal das Leben von Max gerettet – und nun soll der ihm dafür einen Gefallen tun. Er überreicht ihm seinen Wunsch in Form einiger geschriebener Seiten, auf denen er seine Lebensgeschichte erzählt. Am Ende weiß Max, was er zu tun hat – und begibt sich damit auf einen gefährlichen Weg. Meine Meinung: Es dauerte sehr lange, bis ich mich mit der Story etwas anfreunden konnte. Im Nachhinein weiß man natürlich, dass viele Details irgendwann noch wichtig werden, doch anfangs empfand ich vieles als zu ausführlich und fast schon langatmig. So richtig Action und Spannung fehlte mir dann aber irgendwie gänzlich in der Geschichte. Wechselnde Ezählperspektiven lockern das Ganze zwar noch etwas auf, aber trotzdem wirkte alles zu emotionslos auf mich. Der Schreibstil ist gut lesbar und nach einer Überraschung am Ende sieht man noch manches mit anderen Augen, doch so insgesamt fehlten mir einige Höhepunkte, die die gefühlte Gleichförmigkeit der Erzählung durchbrechen. Zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen, so richtige Sympathieträger fehlten auch in der ganzen Story. Die Schicksale gingen mir nicht wirklich nahe. Einen Teil der Auflösung hatte ich zwar schon recht bald erraten, trotzdem überraschte mich das Ende noch – und ließ mich auch etwas schmunzeln. Um das zu verstehen, muss man das Buch aber unbedingt gelesen haben. Diese Geschichte ist etwas speziell, sehr gut durchdacht und kann mit einigen Wendungen überraschen. Manche Leser werden sie lieben, anderen wird es vielleicht so ergehen wie mir – findet es doch selbst raus! Fazit: Wirklich super durchdacht, aber ich fand es viel zu zäh und doch wenig spannend.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks