Paula Wall Die Schwestern der Familie Wilde

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Inhaltsangabe zu „Die Schwestern der Familie Wilde“ von Paula Wall

In ihrer Heimatstadt in Tennessee gelten die Frauen der Familie Wilde schon lange als unbezähmbar und als geniale Verführerinnen, denen kein Mann widerstehen kann. Ein Ruf, dem auch die schöne Pearl gerecht zu werden scheint, die nach jahrelanger Abwesenheit wieder zurückkehrt und einen höchst ungewöhnlichen Plan hat: Sie will ein ganz besonderes Freudenhaus eröffnen …

Ich habe mir eine ganz andere Geschichte erhofft. Die Story war nicht schlecht, aber anders als erwartet

— ErbsenundKarotten
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    Die Schwestern der Familie Wilde
    ErbsenundKarotten

    ErbsenundKarotten

    21. July 2016 um 10:30

    “Die Schwestern der Familie Wilde“ ist ein, bereits im Dezember 2011 erschienener Roman der Autorin Paula Wall. Erschienen ist der Roman im Knaur Taschenbuch Verlag. Der Roman hat 416 Seiten. Der Klappentext: In ihrer Heimatstadt in Tennessee gelten die Frauen der Familie Wilde schon lange als unbezähmbar und als geniale Verführerinnen, denen kein Mann widerstehen kann. Ein Ruf, dem auch die schöne Pearl gerecht zu werden scheint, die nach jahrelanger Abwesenheit wieder zurückkehrt und einen höchst ungewöhnlichen Plan hat: Sie will ein ganz besonderes Freudenhaus eröffnen … Zuallererst muss ich sagen, dass das Cover umwerfend schön ist. Wirklich. Sehr hübsch. Erwartet habe ich mir von diesem Buch einen tollen Südstaatenroman. Erwartet habe ich mir auch eine einzigartige Geschichte, eben um zwei Schwestern die ein Bordell gründen möchten. Ich dachte, dass der Roman eben von den Schwierigkeiten, den Vorurteilen der Anwohner, die ein oder andere prickelnde Liebesgeschichte etc. handelt, aber eben mit Witz und Charme. Geliefert bekommen habe ich hier was ganz anderes. Die Geschichte ist einfach nur bedrückend gewesen, weil einfach jeder Protagonist richtig “Dreck am Stecken hatte“. Jeder hetzt über jeden, jeder hat Probleme mit jedem und und und…. Auch spielt das Bordell erst gegen Ende eine größere Rolle. Für mich waren die beiden Schwestern auch irgendwie eine Art “Nebenrolle“. Ich hätte das Buch definitiv anders benannt, weil meiner Meinung nach Hauptaugenmerk eben nicht auf den Schwestern und dem Bordell lag. Auch hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil der Autorin, da dieser doch sehr sprunghaft war. Ich kam auch gar nicht richtig in die Geschichte rein. So gesehen, war das Buch eine Enttäuschung. Ich habe hier wirklich mit einer absolut einzigartigen Story gerechnet. Einzigartig war die Geschichte vielleicht auch. Aber eben nicht einzigartig gut und unterhaltsam.

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  • ANDERS ALS ERWARTET - TROTZDEM SEHR GUT

    Die Schwestern der Familie Wilde
    Maddy

    Maddy

    04. November 2013 um 12:14

    MEINE MEINUNG: Das Buch lag schon lange auf meinem SuB und ich liebe ja dieses Cover über alles, es sieht so einladend aus, aber ich finde so ganz passt es für meinen Geschmack nicht zum Inhalt selber. Ich muss auch sagen ich habe komplett etwas anderes erwartet, ich hatte auch den Klappentext nicht so wirklich gelesen, aber als ich Freudenhaus las, war ich wirklich skeptisch ob das etwas für mich sein wird, denn ich habe noch nichts in diese Richtung gelesen und interessiere mich auch nicht dafür. Dennoch habe ich zu dem Buch gegriffen und es einfach mal angefangen und bin dann hängen geblieben, denn es hat etwas an sich was mich gefesselt hat, obwohl es ja nicht in der heutigen Gegenwart spielt und das war schon die erste Überraschung, denn man wird nicht darauf hingewiesen zu welcher Zeit das spielen wird, da ich aber damit kein Problem hatte, war dies für mich kein Punkt, dass Buch nicht zu lesen. Das Buch ist jetzt nicht unbedingt das Beste was ich je gelesen habe, aber es hat mich unterhalten, es ist leicht und flüssig zu lesen und die Grundstory doch recht interessant, man sollte halt einfach nicht zuviel erwarten, dann hat man mit dem Buch seine Freude. Uns begegnen so einige Charaktere die das Buch zu dem machen, was es ist und wenn das Buch stellenweise etwas langatmig war, allein die Personen haben es wieder rausgerissen. Ich habe das Buch sehr gemocht und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es sollten noch mehr zu diesem Buch greifen, denn es ist es wert.

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  • Rezension zu "Die Schwestern der Familie Wilde" von Paula Wall

    Die Schwestern der Familie Wilde
    Angelcurse

    Angelcurse

    07. February 2012 um 10:26

    „Die Schwestern der Familie Wilde“ hat mich überrascht. Entgegen der Vermutung nach Lesen des Klappentextes, es würde sich hauptsächlich um eine Frau drehen, die ein Bordell eröffnet, war dieser Handlungsstrang eigentlich nur Nebensache. Im Grunde genommen hat die Geschichte gar keinen richtigen roten Faden. Stattdessen werden viele Personen und deren Lebensgeschichten vorgestellt, ihre derzeitige Situation und wie sie durch die Eröffnung des Bordells verändert wird. Diese Art von Büchern mag einigen gefallen, anderen nicht. Ich fand „Die Schwestern der Familie Wilde“ eigentlich ganz gut, weil es mal eine Abwechslung zu dem war, was ich sonst so lese. Allerdings hatte ich aufgrund des Klappentextes eine völlig andere Erwartung an das Buch. Da es viele verschiedene Protagonisten gibt – einige sympatisch, andere weniger – hat mir hier die Möglichkeit gefehlt, mich mit dem Helden des Buches zu identifizieren, ihn zu lieben und seine Gegner zu hassen. Zwar habe ich auch bei den vielen vorgestellten Personen immer wieder Parallelen zu meinem Leben oder meinen Erfahrungen finden können, aber ich konnte mich mit keinem der Stadtbewohner so richtig anfreunden. Was mich auch ein wenig gestört hat, war, dass das Buch zwar auf eine nette, lustige und frische Art geschrieben ist, jedoch eigentlich eine recht nüchterne Botschaft über das Leben, die Liebe und die Ehe vermittelt. Natürlich werden die Lebensphilosophien im Amerika des 20. Jahrhunderts andere als heute gewesen sein, damit muss man sich vielleicht abfinden. Aber es wird sicher auch glücklich verheiratete Frauen gegeben haben, diese werden in „Die Schwestern …“ jedoch nicht thematisiert. (Glückliche Menschen sind eben nicht spannend.) Frauen, die noch nicht seit Jahren verheiratet sind und vielleicht noch hoffen, zu heiraten, sollten das Buch vielleicht lieber nicht lesen ;-) Außerdem möchte ich nochmals auf den Klappentext hinweisen, der leider nicht verrät, dass die Geschichte des Buches im Amerika zu Zeiten der Prohibition (um 1920/30) spielt und nicht in unserer heutigen Zeit (was ich erwartet hatte). Gut gefallen haben mir wiederum – ich habe es schon erwähnt – der Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt, aber auch anspruchsvoll ist (teilweise längere, verschachtelte Sätze), sowie die Tatsache, dass man einiges über die Whiskeybrennerei und über die Akkord-Arbeit in einer Hemdenfabrik erfährt. Paula Wall gelingt es auf jeden Fall hervorragend, das Flair der damaligen Zeit rüberzubringen, so wie man es sich als Leser vorstellt. Daher ist das Buch für Südstaaten-Fans auf jeden Fall empfehlenswert (sofern sie kein Problem mit der „Stückelung“ verschiedenster Geschichten rund um die Stadtbewohner haben). Und Erotik gab es auch ein wenig, gerade genug, um zum Buch zu passen, jedoch weniger als es die Story vermuten lassen würde. Insgesamt hat mir Paula Walls Roman gut gefallen, jedoch hatte ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet und die schon beschriebene Abwesenheit eines Hauptprotagonisten und eines konkreten roten Fadens machte es mir schwer, mich richtig auf die vielen verschiedenen Personen einzulassen, die das Buch bevölkern. Ich empfehle „Die Schwestern der Familie Wilde“ für Südstaatenfans und diejenigen, die mal ein etwas anderes, kurzweiliges Buch lesen möchten.

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  • Rezension zu "Die Schwestern der Familie Wilde" von Paula Wall

    Die Schwestern der Familie Wilde
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    25. January 2012 um 11:31

    KLAPPENTEXT: In ihrer Heimatstadt in Tennessee gelten die Frauen der Familie Wilde schon lange als unbezähmbar und als geniale Verführerinnen, denen kein Mann widerstehen kann. Ein Ruf, dem auch die schöne Pearl gerecht zu werden scheint, die nach jahrelanger Abwesenheit wieder zurückkehrt und einen höchst ungewöhnlichen Plan hat: Sie will ein ganz besonderes Freudenhaus eröffnen … ZUR AUTORIN: Paula Wall, wurde in Tennessee geboren, ist in Alaska aufgewachsen und lebt nun wieder in Tennessee. Sie war Kolumnistin bei einer Zeitung und wurde sogar mit dem Titel „Kolumnist des Jahres“ ausgezeichnet. Schon ihr erster Roman „Die Frauen der Familie Belle“ wurde zu einem internationalen Erfolg und erschien ebenfalls im Knaur Verlag. EIGENE MEINUNG: Im beschaulichen und eher gemütlichen Örtchen Five Points sind sie nicht nur eine Stadtbekanntheit, sondern eine Art Attraktion: Die Schwestern der Familie Wilde. Kat und Pearl, mit ihren Pechschwarzen Haaren und einem Feuer, das schon beim ersten Blick in ihre Augen zu sehen ist. Dass sie so sind, dafür können die Schwestern nichts. Das wurde ihnen schon von Großmutter Fidela in die Wiege gelegt. Diese hatte 4 Ehemänner und bevorzugte jene, die Halunken und Weiberhelden waren. Rechtschaffene Männer waren ihr zu langweilig und wurden sitzen gelassen. Auch Mutter Lorna ist aufgrund ihrer Gene kaum zu bändigen. Bourne Cavanagh, dem Sohn des ortsansässigen Whiskybrenners, ist es gelungen Pearl Wilde zu zähmen. Sie sind verlobt. Doch bevor es zur Hochzeit kommt, erwischt Pearl ihren Verlobten zwischen den gespreizten Beinen ihrer kleinen Schwester. Wutentbrannt macht sie sich auf und davon und ward jahrelang nicht gesehen. Als sie endlich zurückkehrt, ist ihr Auftritt mehr als Aufsehen erregend, denn sie plant die Eröffnung eines Bordells, was vor allem den Ehefrauen aus Five Points nicht passt. Denn zwischen Alltag, Arbeit und Kirche ist nicht mehr viel Platz für erotische Gefühle und so plagt sie die Angst, die Männer könnten sich nun anderweitig umsehen. Doch wie sagt man so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft und so tun sich bei manch scheinbar prüder Ehefrau tiefe Abgründe auf …. Ihrer Schwester Kat geht Pearl geflissentlich aus dem Weg. Was jedoch nicht bedeutet, dass sie diese nicht genau beobachtet und weiß, was sie so treibt. Kat arbeitet in einer Hemdenfabrik. Dort näht sie Hemden und ist ein bisschen der gute Geist der Fabrik. Fleißig, hilfsbereit und immer nett zu ihren Kolleginnen, beliebt bei den männlichen Mitarbeitern, die oft schwere Lasten tragen müssen und dies unter Kats kokettem Augenaufschlag viel besser erledigen können. Auch Mason Hughes, Sohn des Fabrikbesitzers, wird bei einem Kontrollbesuch in der Fabrik, auf Kat Wilde aufmerksam. Sofort ist es um ihn geschehen und da ihn, von Beruf Sohn, oft die Langeweile plagt, liebt er die Herausforderung. Wie es scheint also ein ebenbürtiger Mitstreiter für Kat Wilde … Ich weiß gar nicht, was ich mehr liebe an Paula Walls Romanen: die Südstaaten Atmosphäre, die sofort auf mich eindringt und mir das Gefühl vermittelt in kurzen Hosen im Schaukelstuhl auf der Veranda von Buds Laden zu sitzen, oder die Charaktere des Romans, die so eigensinnig und charmant sind, jeder auf seine ganz eigene Art etwas ganz besonderes. Natürlich sind es vor allem die Figuren, die „Die Schwestern der Familie Wilde“ zu einem echten Lesevergnügen machen. Vom brummigen Colonel über die missmutige Ehefrau, die ihre Stunden damit verbringt den Tod ihres Mannes zu planen, bis hin zur abergläubischen Haushaltshilfe, die dem längst verstorbenen Hausherrn jeden Abend ein Glas Whisky bereitstellt. Sie alle machen so viel Freude und sind so authentisch gezeichnet, dass ich das Gefühl hatte, schon ewig nach Five Points zu reisen. Neben vielen Lachern und Situationen, die mich zum Schmunzeln brachten, erwischte ich mich oft dabei wie ich vor mich hin murmelte: „Na das ist ja mal wieder typisch für die / den.“ Ähnlich wie in ihrem ersten Roman „Die Frauen der Familie Belle“ hat mich Paula Wall auch mit den Schwestern der Familie Wilde und ihren Mitbewohnern im kleinen Örtchen Five Points mehr als begeistert und ich hoffe, es gibt ganz bald ein neues Buch von ihr. FAZIT: „Die Schwestern der Familie Wilde“ ist so ein herrliches und vergnügliches Buch, das man einfach lesen MUSS!!

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