Pauliina Susi Das Fenster

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Inhaltsangabe zu „Das Fenster“ von Pauliina Susi

»Da ist es wieder. Dieses Gefühl, dass jemand sie beobachtet.«

Leia Laine (35) soll Leiterin einer Helsinkier Beratungsstelle für sexsüchtige Männer werden. Nach einem Talkshowauftritt geht ein hasserfüllter Shitstorm auf sie nieder, sie bekommt Drohungen per SMS, kurz darauf werden ihre Konten gesperrt. Doch von wem?
Der abgedrehte Hacker »Land-0, der größten Spaß daran hat, virtuelle Grenzen zu überschreiten, hat es auf sie abgesehen. Doch nicht nur er …
Leia ahnt nicht, dass es letztlich um ein hochbrisantes Skype-Video geht, auf dem der Justizminister zu sehen ist und das sie selbst im Besitz haben soll – bis es fast zu spät ist: Ihre 16-jährige Tochter Vivii gerät ins Fadenkreuz der Verfolger …

Ein aktuelles Thema, das uns alle das Fürchten lehren könnte. Ich wurde trotzdem nicht recht warm mit der Story.

— DanielaN

Sehr, sehr gut. WOW

— hans-bubi

„Da ist es wieder. Dieses Gefühl, dass jemand dich beobachtet.“ (Buchuntertitel)

— kvel

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    Das Fenster

    bieberbruda

    04. July 2017 um 13:04

    Das Internet ist das Fenster zur Welt...aber genauso auch ein Fenster in dein Wohnzimmer! Und mit dieser Angst spielt "Das Fenster".Inhalt:In Zeiten von unzählig frei verfügbaren Pornos und Bordellen an jeder Straßenecke fasst sich Leia Laine ein Herz und bringt das Thema an die Öffentlichkeit: Sie gründet eine Suchtberatungsstelle in Helsinki und wirbt in einer erfolgreichen Talkshow für ihr Projekt. Doch ihre Idee und der dazugehörige Auftritt hat einen regelrechten Shitstorm zur Folge...und merkwürdige sowie bedrohliche Nachrichten via SMS. Als ihre 16 jährige Tochter Vivii zu einer Klassenfahrt aufbricht, droht die Lage zu eskalieren! Wer steckt hinter den Bedrohungen und dem Stalking? Was will er dadurch bezwecken? Und was hat das Ganze mit einem ins Netz gestellte Video des Justizministers zu tun?Meine Meinung:Das Buch ist mit seinen rund 530 Seiten recht dick und der Einstieg in die Geschichte etwas schwerfällig. Es dauert lange, bis wirklich Spannung auftritt - und dass ist schade, denn das Buch behandelt spannende Themen! In Zeiten von zunehmender Vernetzung, dem "Internet der Dinge", Onlinebanking und von sozialen Netzwerken ist das Thema Privatsphäre und Sicherheit omnipräsent. Wir wissen, dass wir unsere Daten hergeben - aber was genau geschieht damit? Und was passiert, wenn sich jemand in unser Leben einhackt? Welch tiefgreifende Auswirkungen kann das haben?Da steckt meiner Meinung nach ganz viel Potential drin und die zweite Hälfte des Buches liest sich zum Glück wesentlich flüssiger und nimmt immer mehr an Fahrt auf. Ich hätte mir erhofft, dass man in der ersten Hälfte etwas kürzt und der Geschichte somit mehr mehr Tempo verleiht.Ein zweiter Kritikpunkt sind die doch arg klischeebehafteten Charaktere, welche man bereits aus unzähligen "Hacker-Thriller" kennt. Aber da das in diesem Genre offensichtlich alle machen, will es ich es der Autorin nicht negativ auslegen.Fazit:Spannendes Thema über die Gefahren des Internets. Leider zieht sich die Geschichte vor allem am Anfang in die Länge, sodass ich dem Buch "nur" solide 3 Sterne vergeben kann.

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  • Das Fenster

    Das Fenster

    twentytwo

    05. June 2017 um 12:24

    Bereits kurz nachdem der neunominierte Justizminister sein Amt angetreten hat, gerät dieses schon ins Wanken. Er hat sich zu einer unüberlegten Tat hinreißen lassenund befürchtet nun dass ihm ein kompromittierendes Beweisvideo zum Verhängnis wird. In seiner Not vertraut er sich seinem persönlichen Berater an und beauftragt ihn das Video aufzuspüren und zu vernichten. Um seine Haut zu retten, ist er bereit jeden Preis zu zahlen und auf volles Risiko zu setzen. Doch damit tritt er eine Lawine los, die in ihrer Eigendynamik nicht mehr zu stoppen ist und so zur tödlichen Gefahr wird.FazitEine Story, in der die Macht und die Gefahren des Internets, mit seinen grenzenlos erscheinenden Möglichkeiten, alles und jeden manipulieren zu können, versucht aus einer Horrorvision Realität werden zu lassen.

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  • „Da ist es wieder. Dieses Gefühl, dass jemand dich beobachtet.“ (Buchuntertitel)

    Das Fenster

    kvel

    29. May 2017 um 21:31

    Inhalt – gemäß Umschlaginnenseite:„Leia Laine (34), angehende Leiterin einer umstrittenen Suchtberatungsstelle in Helsinki, erlebt nach einem landesweit ausgestrahlten Talkshow-Auftritt einen gewaltigen Shitstorm. In Internetforen wird über sie hergezogen, sie bekommt Drohungen per SMS. Die Beschimpfungen finden keine Grenzen, bis Leia das Gefühl nicht mehr loswird, verfolgt zu werden. Doch wer ist hinter ihr her?Der undurchsichtige und völlig abgedrehte Hacker „Land-O“, der größten Spaß daran hat, virtuelle Grenzen zu überschreiten, hat es auf Leia abgesehen und schickt sie durch die Hölle. Doch nicht nur er ...“ Meine Meinung: Das alles durchziehende Thema, dass ein Hacker, oder jemand, der es darauf anlegt, alle Daten von überall aus dem Internet abrufen bzw. lesen kann und er somit quasi allwissend ist, und dass er aber auch alle Daten überall VERÄNDERN kann und damit das Schicksal einer anderen Person komplett beeinflussen kann, wurde in diesem Roman sehr gut umgesetzt. Ab der zweiten Hälfte wird der Roman richtig spannend. Warum es nicht zu fünf Sternen gereicht hat?Weil man die erste Hälfte meiner Meinung nach etwas hätte verkürzen können; aber dies liegt ja immer im Ermessen des Autors. Und weil die Protagonistin doch einige Male zu oft sich als zu naiv erwiesen hat, was mir dann als Lösung oder als Fortschritt der Story zu einfach war und man dies bestimmt etwas anders hätte lösen können; auf die konkreten Szenen, die ich meine, möchte ich hier nicht näher eingehen, da sonst einige Wendungen des Romans vorweggenommen würden. Fazit: Diesen Roman habe ich gerne gelesen.

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  • Dauert…… und dauert

    Das Fenster

    michael_lehmann-pape

    24. May 2017 um 14:35

    Dauert…… und dauertMan könnte auch sagen, es zieht sich, dieser seitenstarke Thriller, vor allem am Anfang.Und das, nüchtern betrachtet, ohne sonderliche Not. Denn in die Tiefe der Personen gehen, das geschieht nicht unbedingt. Eher Stereotype setzt Susi dem Leser zunächst vor. Der Nerd, der aus seiner Computerkammer nicht hervorkommt, sich von Energy Drinks ernährt, stinkende Wäsche in der Waschmaschine aber so richtig hat vergammeln lassen.Der alternde Mann, geil-lüstern im Videochat bei Facebook. Und das, wo die Position des Mannes doch ein Minimum an Intelligenz voraussetzen würde, zumindest eine gewisse Diskretion, nicht ungeschützt einer völlig Fremden gegenüber ziemlich dreckige Worte in den Mund zu nehmen.Und auch die Hauptprotagonistin dieses finnischen „Digital-Thrillers“ wirkt zunächst überaus merkwürdig, wenn nicht sogar unglaubwürdig. Eine Beratungsstelle für Pornographie-Süchtige, in der Öffentlichkeit überaus umstritten, soll auf den Weg gebracht werden. Mit Leia Laine als Chefin.Doch wer sich, nach eigenem Empfinden zumindest, ohne Beratung mit einem eher zu kurzen Rock in eine der beliebtesten Talkshows des Landes setzt und danach nur Interesse dafür zu haben scheint, wie viele Likes ihr eigener Facebook Blog erreicht, während ansonsten Sorge um die Tochter im Vordergrund steht, die mit ihren 16 Jahren das erste Mal au großer Klassenfahrt ist. Und die sich dann wundert, innerlich in höchste Aufregung gerät, als eben auch der Shit-Storm über sie hereinbricht, dass alles sind keine Personen, keine in Einzelheiten filetierten Persönlichkeiten, die den Platz füllen würden, der ihnen gerade zu Anfang seitenweise eingeräumt wird.Dass dann ein Talk-Show Gast allein im kalten Winter vor der Tür ziemlich lange im Düsteren auf ein Taxi warten muss, das würde sich noch nicht mal ein Feld-Wald- und Wiesensender mit seinen Gästen erlauben.Einiges an Längen und wenig stringenter Logik muss der Leser also hinter sich bringen, bevor einigermaßen klar wird, dass die Themen, die Susi setzt, durchaus interessant sind und auch interessant und leidlich spannend geschildert werden können. Im zweiten Teil des Thrillers zumindest nehmen die Ereignisse Fahrt auf und die Verbindung zwischen „digitalen (fast) Allmächtigen), die alles hacken und jeden ausspionieren können, der pornographischen Seite des Internet und die dann sorgsam, klar werden Gefährdungen junger Mädchen in dieser Zeit, das liest sich dann deutlich flüssiger.Elemente von „Das Netz“ mit Sandra Bullock und anderen „High-Tech-Thrillern“ tauchen auf, die allerdings an anderen Orten ein stückweit dichter und spannender noch geschildert werden als bei Susi.Dennoch, am Ende ein (nach Anlaufzeit) recht flüssig zu lesender und hier und da mit dichter und spannungsgeladener Atmosphäre versehener Thriller.

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