Pauline Francis

 3.4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Rabenlady, A World Away und weiteren Büchern.

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Pauline FrancisRabenlady
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Rabenlady
Rabenlady
 (29)
Erschienen am 17.08.2012
Pauline FrancisA World Away
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A World Away
A World Away
 (11)
Erschienen am 04.01.2010
Pauline FrancisFood for Thought
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Food for Thought
Food for Thought
 (1)
Erschienen am 09.04.2008
Pauline FrancisThe Secret Garden
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The Secret Garden
The Secret Garden
 (1)
Erschienen am 01.10.2003
Pauline FrancisLittle Women
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Little Women
Little Women
 (0)
Erschienen am 01.10.2003
Pauline FrancisKidnapped
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Kidnapped
Kidnapped
 (0)
Erschienen am 30.03.2005
Pauline FrancisWhite Fang
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White Fang
White Fang
 (0)
Erschienen am 01.10.2003
Pauline FrancisA Christmas Carol
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A Christmas Carol
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 (0)
Erschienen am 30.09.2010

Neue Rezensionen zu Pauline Francis

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Rezension zu "Rabenlady" von Pauline Francis

Rabenlady - Pauline Francis: Rezension
Phantasyiavor einem Jahr

Ich hätte das Buch wahrscheinlich nie von selbst herausgepickt, da mich das Cover etc. nicht besonders angesprochen haben, aber eine Freundin hat es mir empfohlen. Sie hat es bereits vor einiger Zeit gelesen aber gemeint, damals hätte es ihr sehr gefallen und einiges bei ihr bewirkt. 
Also nahm ich das Buch aus der Bibliothek mit. Mein abschliessendes Fazit ist so ziemlich das, was ich erwartet habe - deswegen: meine Erwartungen an das Buch wurden nicht enttäuscht sondern vollends erfüllt weswegen ich ihm auch keine 'schlechte' Bewertung gebe.
Hätte ich das Buch vor einigen Jahren gelesen hätte es mir wohl besser gefallen, da es wohl auch an jüngere LeserInnen gerichtet ist. Die Geschichte an sich finde ich super spannend, hätte aber von mir aus so viel mehr Seiten umfassen können - kurz, alles wurde mir eigentlich zu schnell und zu knapp abgehandelt. Aber die Charaktere und der Schreibstil haben mir ganz gut gefallen. Über erstere kann ich gar nicht so viel sagen, da man ja so wenig Zeit in dem Buch hat, sie kennenzulernen. 
Da das Buch aber ja vor allem dazu gedacht war, jüngeren Menschen Geschichte etwas näher zu bringen, sehe ich ihm das nach.
Dennoch gebe ich ihm 'nur' drei Sterne, weil es einfach für mich aus meiner heutigen Perspektive nicht mehr ganz 'ausreichend' ist.

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Strigoias avatar

Rezension zu "Rabenlady" von Pauline Francis

Mehr erwartet, als das Buch liefern konnte...
Strigoiavor 3 Jahren


Inhalt: 
Während Ned schon am Galgen baumelt und sich von seinem Leben verabschiedet hat, ergreift Lady Jane Grey die Initiative und rettet den jungen Mann. Dies könnte der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte sein, doch in den Wirren um die englische Krone soll die junge Protestantin König Edward, den Sohn von Heinrich VIII. heiraten. 
Dennoch gibt sie Ned eine Chance und verliert dabei mehr als ihr Herz…

Ich habe mir dieses Buch eigentlich nur aus Zufall bei einer meiner letzten Arvelle-Bestellungen gekauft. Es klang interessant und ich hoffte auf eine wirklich interessante Geschichte mit historischem Hintergrund. Leider hatte ich mir mehr von dem Buch erhofft, als es mir dann wirklich geben konnte. 

Geschichtlich hat Pauline Francis hier eine wirklich interessante Idee aufgegriffen. 
Lady Jane Grey, Königin für 9 Tage. Durch eine Machtintrige der Männer auf den Thron gehoben, der doch eigentlich der ältesten Tochter von König Henry gehört hätte.  Lady Maria, die als „Bloody Mary“ in die Geschichte eingehen sollte, wollte sich ihren Thron auch nicht nehmen lassen und mit der Gunst des Volkes eroberte sie ihn zurück. Zum Leidwesen von Jane. 

Die Person der Jane Grey ist in vielerlei Hinsichten interessant. Von den Eltern geschlagen, war ihr Gemüt dennoch relativ ungebrochen. Eine starke Frau im Körper eines Kindes, die eigentlich dazu bestimmt war an der Seite des Kindskönigs Edward zu regieren, doch nach dessen Tode war dies nicht mehr möglich. So sorgten die Männer dafür, dass Edward noch vor seinem Tod seine Cousine auf den Thron erhob. Nach 9 Tagen Regentschaft eroberte Mary ihren Thron zurück. Zuerst wollte sie Jane nach einer gewissen Zeit frei lassen, doch nachdem deren Vater erneut gegen die Krone zog, um sie seiner eigenen Tochter wieder zu geben, die diese nie wollte, war es Mary nicht mehr möglich etwas anderes in Erwägung zu ziehen, als die Enthauptung ihrer eigenen Cousine. 

Schuld an dem ganzen blutigen Schlamassel war das geteilte England. Durch Heinrich den VIII. war England teilweise protestantisch geworden und viele Untertanen passten sich dem neuen Glauben an. 
Edward und Jane als Protestanten wären für viele Adlige ein gern gesehenes Paar auf dem Thron gewesen. 
Mary hingegen hielt an dem alten Glauben, dem Katholizismus ihrer Mutter Katharina von Aragon, fest. 
So ging es mehr um die Religion des Landes, als um die eigentliche Frage der Krone. 

Dieser Randnotiz, wie Lady Jane gerne bezeichnet wird, hat sich Pauline Francis in ihrem Buch gewidmet. Aber auf eine andere Art und Weise. Denn was wäre gewesen, wenn diese junge Frau doch Liebe erfahren hätte vor ihrem Tode? 
Dieses Szenario wird in „Rabenlady“ erzählt. Alle auftretenden Personen haben wirklich gelebt, alle außer Ned. Ned ist der „Was-wäre-wenn“-Faktor. 
Leider ist diese außerordentlich komplexe Geschichte in einfachen Sätzen und teilweise ohne recht zu erkennende Struktur wiedergegeben. Demnach ist sie leider wirklich nur etwas für zwischendurch. Lässt sich dann zwar schnell runterlesen, durch die geringe Seitenanzahl, doch es bleibt ein schaler Nachgeschmack, da man eigentlich mehr erwartet hatte. Auch wenn einige Wendungen in der Geschichte vorhanden sind, waren diese für jeden mit ein wenig Hintergrundwissen leicht vorherzusehen. Ich hätte mir für Lady Jane vielleicht auch wirklich einfach nur eine wirklich glückliche Liebesbeziehung gewünscht, wo sie doch sonst von allen verraten wurde.   

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franzisbookchases avatar

Rezension zu "Rabenlady" von Pauline Francis

Pauline Francis - Rabenlady/ Raven Queen
franzisbookchasevor 4 Jahren

In Kürze:

+ historischer Jugendroman
+ das Leben und der Aufstieg der Lady Jane Grey
+ erzählt aus ihrer Sicht und der Sicht ihres fiktiven Freundes
+ sensibel, einfühlsam erzählt

+ young adult historical fiction
+ about the life and rise of Lady Jane Grey
+ narrated from and a fictional friend's perspective
+ a sensitive and caring love story



Meine Meinung:

Als ich über diese Buch gestolpert bin, wusste ich nicht genau worauf ich mich einlasse. Ich hatte von der Autorin noch nichts gehört (ich bin auf dem Gebiet der historischen Romane allerdings auch nicht so bewandert), aber als ich mitbekam, dass es um England und Lady Jane Grey ging, war mein Interesse geweckt.

Das Buch beginnt als Jane einen jungen Mann Ned vor dem Galgen rettet und mit auf die Burg ihrer Eltern bringt. Dabei stellt der Leser schnell fest, dass Ned ein überzeugter Katholik ist, während Jane sich dem neuen Glauben ihres Onkels Heinrich VIII verbunden fühlt. Das ist an sich schon eine spannungsgeladenen Mischung in einer Zeit der religiösen Unsicherheit. Zudem ist Ned auch noch ein einfacher Holzfäller während Jane direkt mit dem Königshaus verwandt ist.

Während also Jane erfolglos versucht sich den zukünftigen Plänen ihres Vaters zu entwinden, ist sie mit den aufsteigenden Gefühlen für Ned überfordert, der wiederum seinen Glauben verheimlicht um zu überleben. Doch wie lange wird das gut gehen?

Das Leben der Jane Grey ist an sich bekannt und die Autorin hält sich auch an die Geschichte, betrachtet den Verlauf aber aus der Sicht der jungen Jane. Pauline Francis stellt lebhaft dar, wie Jane zum Spielball der Macht wird, einer Macht die sie selbst nicht wollte und einer Rolle der sie sich nicht entziehen und der sie nicht entfliehen kann.

Das Buch ist sensibel und einfühlsam geschrieben und bringt durch die beiden Hauptdarsteller die unsichere Zeit der religiösen Ungewissheit näher. Die Geschichte wir abwechselnd von Jane und Ned erzählt und gewehrt dem Leser dadurch Einblick in beide religiösen Gefühlswelten. Es ist in sich ein ruhiges Buch und wer Aktion und Kämpfe sucht, wird sicher ein wenig enttäuscht sein.

Auch wenn der Titel irreführend scheint, ist der Rabe das immer wiederkehrende Symbol das Jane auf ihrer Reise begleitet und ihr eine gewisse Form der Ruhe und auch Sicherheit gewährt. Aber lest selbst:)


When I came across this book I had not idea what I was getting into. I had not heard about the author (though I am not very knowledgeable when it comes to historical fiction), but when I read that this was about Lady Jane Grey, I wanted to read it.

The book begins when Jane save a young man from the gallows tree and takes him to the homestead of her family. We know that Ned is a catholic while Jane is raised in the new faith of her uncle Henry VIII. This in itself is loaded with explosive potential in a time of religious uncertainties. But Ned is also a poor commoner and Jane's bloodline is royal. While Jane tries to wrench from her father's future plans for her and is overwhelmed by her feelings for Ned, who keeps his faith a secret in order to survive. But when will he be discovered?

The life of Lady Jane Grey is known and Pauline Francis sticks to the historical facts, but offers the reader the perspective of Jane (or the version that Francis' believes her to be). Francis creates a vivid picture of how Jane is a pawn in a game, confronted with power that she herself never wanted and forced into a role that she cannot escape.

The book written beautifully and with a lot of care and familiarize us with a time of religious uncertainty through the main protagonists Ned and Jane. The story is narrated by Jane and Ned alternately and grants the reader access to both competing religious worlds. This is in itself a quiet book and of you are looking for action and fights, you will be disappointed.

Fazit:

Ein ruhige, sensible und an sich stimmige Geschichte über Lady Jane Grey auf ihrem Weg zum englischen Thron.

A quiet and sensitive story of Lady Jane Grey and her way to the thrown of England.

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