Pauline Francis , Ian McNee A World Away

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Inhaltsangabe zu „A World Away“ von Pauline Francis

Die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe. Im Jahr 1586 verschleppen englische Kolonialisten die wunderschöne 15-jährige Indianerin Nadie vom Stamm der Scotan nach England. Dort soll sie mit ihrer exotischen Gestalt anderen die zu besiedelnde "Neue Welt" schmackhaft machen. Gnadenlos zwischen den Kulturen hin- und hergerissen, kann sie nur einem vertrauen, dem jungen Schmied Tom. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Aber Nadie wird zu ihrem Volk zurückgeschickt und ihr Leben wird zur Qual. Bis Tom seine große Liebe endlich wiederfindet ...

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  • Rezension zu "A World Away" von Pauline Francis

    A World Away
    Midnight

    Midnight

    23. January 2013 um 09:50

    Inhalt: 1586. Von einer britischen Expedition in das amerikanische Gebiet Virginia wird das Indianermädchen Nadie nach England gebracht. Dort muss sie sich an das neue Leben und die Verachtung der in der Hafenstadt Plymouth gewöhnen. Doch schon bald lernt sie den jungen Schmied Tom kennen und die beiden verlieben sich. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat und Tom entscheidet sich das Paar schließlich mit der nächsten Expedition zurück in die Neue Welt zu segeln. Doch dort kommt alles ganz anders als erwartet. Meine Meinung: Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser Roman konnte mich leider nicht begeistern. Die 2 Kaffeetassen bekommt “A World Away” dafür, dass Pauline Francis laut ihrem eigenen Nachwort sehr auf ihre Recherchen gestützt hat und vieles aus der Zeit 1586-87 übernommen hat. So zum Beispiel indianische Völker, Orte, teilweise sogar Personen. Auch für einige Ideen gibt es von mir etwas Anerkennung. Der Rest jedoch hat mich schlichtweg enttäuscht. Der Schreibstil liest sich in der ersten Hälfte des Buches irgendwie seltsam distanziert, wogegen er in der zweiten Hälfte sehr übertrieben und dem Leser gegenüber irgendwie aggressiv wirkt. Es wird abwechseln aus Nadies und aus Toms Sicht erzählt, wobei sich die beiden völlig gleich lesen. Manchmal musste ich wirklich überlegen, aus wessen Sicht da gerade geschrieben wird. Die Liebesszenen triefen vor Kitsch und viele Gefühle, Handlungen und Unterhaltungen wirkten für mich sehr unrealistisch und weit hergeholt. Weder mit Nadie, noch mit Tom bin ich während der Geschichte richtig warm geworden und die Nebencharaktere werden recht oberflächlich abgehandelt, weswegen auch dort keine großen Sympathien entstehen konnten. Am schlimmsten fand ich eigentlich den Schluss. Der war zwar im Gegensatz zum Anfang erfrischenderweise spannend, war aber, meiner Meinung nach, sehr übertrieben dramatisch und ist mit all den Geschehnissen und dem großen Tamtam in die letzten Seiten mit aller Gewalt nur so hineingequetscht worden. Fazit: “A World Away” ist für mich leider absolut kein empfehlenswertes Buch, kann aber durchaus neugierig auf die damalige Zeit und die indianische Kultur machen. http://keeweekatbooks.wordpress.com/

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  • Rezension zu "A World Away" von Pauline Francis

    A World Away
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    22. August 2010 um 16:32

    K46 A World Away von Pauline Francis Kategorie: kinder- und Jugendbuch Verloren zwischen den Kulturen... Pauline Francis hat nach ihrem Debüt "Rabenlady" abermals einen gefühlvollen und mitreißenden Roman geschrieben, dessen Wirkungsstärke man sich nicht entziehen kann. "A World Away" erzählt in jugendgerechter, aber anspruchsvoller Sprache die Geschichte des Indianermädchens Nadie vom Stamm der Secotan, das Ende des 16. Jahrhunderts von Soldaten der englischen Königin Elisabeth aus ihrer Heimat Nordamerika entführt wird. In Plymouth lebt sie fortan bei Pfarrer Henry und seiner Schwester Hester. Dort soll sie einerseits eine neue Heimat finden, andererseits aber den Engländern die Neue Welt auf der anderen Seite des Meeres näher bringen, denn dort, in ihrem Heimatland, sollen die ersten königlichen Kolonien aufgebaut werden, die England und seine Königin noch mehr Macht verleihen sollen. Zunächst sträubt sich alles in Nadie, sich in dem Küstenstädtchen heimisch zu fühlen, doch von Hester liebevoll umsorgt, öffnet sie sich langsam den Menschen und ihrer Umgebung, auch wenn ihr nicht nur Freundlichkeit entgegen schlägt. Als sie den jungen Schmied Tom kennenlernt und sich schließlich sogar in ihn verliebt, entscheidet sie sich, England als neue Heimat anzunehmen. Doch sie muss erkennen, dass sie nur ein Spielball der Mächtigen ist, die ihr nicht nur die Heimat, sondern auch die Freiheit Entscheidungen zu treffen genommen haben. Sie wird die Mittlerin zwischen den Kolonisten und den Indianern sein, ihre eigenen Wünsche sind dabei unerheblich. Als es Tom gelingt, sich den Kolonisten anzuschließen, scheint jedoch auch dieses Schicksal erträglich. Wieder in der Heimat merkt Nadie allerdings, dass sie nicht so einfach zurückkehren kann wie sie glaubte... Wieder muss sie eine Entscheidung treffen, für Tom oder für ihre Familie. Inspiriert von John Whites Gemälde eines Indianermädchens schrieb Pauline Francis diese Geschichte. Der Maler und spätere Gouverneur der Kolonie Roanoke hat auf seinen damaligen Expeditionen in die Neue Welt unzählige davon gezeichnet und begegnet uns auch in diesem Buch. Was er auf der Leinwand festhielt, hat Francis hier weitergesponnen und ausgeschmückt. Dicht an den geschichtlichen Überlieferungen schildert sie Nadies und Toms Geschichte, die genauso passiert sein könnte, damals, als die Kulturen aufeinander trafen... Eine besondere Dynamik erhält die Story wie schon im Vorgänger "Rabenlady" durch ihre zwei Erzähler. Abwechselnd in angenehm kurzen Kapiteln erzählen Nadie und Tom ihre Erlebnisse, durchleben die selben Situationen ganz unterschiedlich, hadern mit sich und ihren Entscheidungen und wachsen einem gerade durch diese menschliche Seite schnell ans Herz. Es gelingt der Autorin ohne Partei zu ergreifen, sowohl die Empfindungen der Kolonisten als auch der Indianer zu beschreiben, geschichtliches Wissen zu übermitteln und gleichzeitig so viele Emotionen in ihre Worte fließen zu lassen, dass man fasziniert von der Stärke Nadies und der Willenskraft Toms Seite um Seite liest, ohne auf die Zeit zu achten. Auch greift die Autorin das Problem der kulturellen Unterschiede auf. Die Bewohner Plymouth begegnen Nadie noch lange nach ihrer Ankunft mit Mißtrauen. Eine "Wilde" in ihrer Stadt kann ja nur Probleme heraufbeschwören... Weder Nadies Stamm noch Toms Familie billigen eine Beziehung der beiden. Viel zu groß sind die Gegensätze ihrer beiden Völker, doch in einem sind sie sich so ähnlich: sie können ihre Angst voreinander nicht besiegen. Nun muss sich zeigen, wie stark die Liebe des junge Paares ist und ob sie den Druck von allen Seiten aushält... Eine Geschichte über die Kraft der Liebe, die alle Vorurteile überwinden kann. Eine Geschichte für alle "Verlorenen" unter uns. Eine Geschichte, die bewegt und einen ab der ersten Seite in ihren Bann zieht. (Geeignet für geschichtsinteressierte Leser und Leserinnen ab 13 Jahren.) Pauline Francis lebt mit ihrem Mann in Hertfordshire und hat zwei erwachsene Töchter. Früher arbeitete sie zunächst als Schulbibliothekarin und Französischlehrerin, lebte eine zeitlang in Afrika und übersetzte Bücher, ehe sie Schriftstellerin wurde. Sie schreibt hauptsächlich Geschichten mit historischem Hintergrund oder erzählt bekannte Klassiker wie Oliver Twist auf neue Weise nach. Auch schreibt sie Texte für junge Leute, die gerade Englisch lernen. Rabenlady ist ihr erster eigener Roman, für den sie mit großer Begeisterung über das 16. Jahrhundert recherchiert hat.

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  • Rezension zu "A World Away" von Pauline Francis

    A World Away
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 19:11

    Wenn ganze Welten zwischen uns stehen... Pauline Francis hat mich schon mit ihrer tragisch schönen Geschichte um Lady Jane Grey in "Rabenlady" total begeistert. "A World Away" steht ihrem Debüt nun in Nichts nach... Wieder ließ sich die Autorin von historischen Fakten leiten, baute sie geschickt in den Faden ihrer Geschichte ein, inspiriert von dem Gemälde eines Indianermädchens, das von John White gemalt wurde, der eine wichtige Rolle bei der Kolonisation Nordamerikas spielte. Er war nicht nur Maler und zeichnete die "Wilden", er wurde auch der Gouverneur der Kolonie Roanoke, Nadies Heimat. Eine Geschichte wie Nadies kann durchaus genauso passiert sein... Wie schon im Vorgänger "Rabenlady" gewinnt die Story durch ihre zwei Erzähler schnell an Tiefe und Intensität. Abwechselnd schildern Nadie und Tom in kurzen Kapiteln ihre Erlebnisse, hadern mit ihrem Schicksal und müssen Entscheidungen treffen. Dadurch wachsen einem die beiden schnell ans Herz, man kann nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern. Sowohl die Empfindungen der Kolonisten als auch der Indianer werden toll beschrieben, geschichtliches Wissen nebenbei übermittelt. Gleichzeitig werden so viele Emotionen übertragen, dass man beeindruckt von der Energie Nadies und Toms starkem Willen immer weiter liest, ohne auf die Zeit zu achten. Die Autorin behandelt vor allem das Problem der kulturellen Unterschiede. Die Einwohner Plymouth' begegnen Nadie von Anfang an mit Misstrauen. In ihren Augen ist sie eine "Wilde", die in ihrer Stadt nichts zu suchen hat und schon gar nicht einen der ihren heiraten darf. Auch Nadies Stamm ist gegen eine Beziehung der beiden. Die Gegensätze ihrer beiden Völker sind riesig, doch in einem sind sie gleich: in ihrem Hass aufeinander und ihrer Furcht voreinander. Nun muss sich zeigen, wie stark die Liebe des junge Paares ist... Eine einfühlsam erzählte Geschichte, die berührt und einen die Zeit vergessen lässt.

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