Pauline Gedge Der Seher des Pharao

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Inhaltsangabe zu „Der Seher des Pharao“ von Pauline Gedge

Der hochbegabte Schreiberschüler Huy hat viele Neider bis ihn schließlich ein Mitschüler tödlich attackiert. Doch nach fünf Tagen kehrt er von den Toten zurück und verfügt daraufhin über göttliche Gaben, die ihn noch viel mächtiger und magischer werden lassen, als zuvor: Der Pharao beruft ihn schließlich an seinen Hof, und aus dem kleinen Huy wird »Amenophis, Sohn des Hapu«, Architekt des bis heute berühmten Luxor-Tempels. Zugleich gewinnt er das Vertrauen der schönen Prinzessin Senetamu ... Ein farbenprächtiges Bild des politischen und vor allem mystischen Ägyptens um 1350 v. Chr. und über die Jugendjahre des legendären »Amenophis, Sohn des Hapu«, eine der prägendsten Figuren seiner Zeit.

Ein schöner lehrreicher Roman über das damalige Ägypten, ohne langweilig oder gar allzu belehrend zu sein.

— kassandra1010

Ich quäle mich gerde ein bisschen auf Seite 80, Die Hauptfigur ist mir so herzlich unsympathisch...Hoffentlich wird das Buch noch besser :(

— melli.die.zahnfee

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  • Auf gehts ins Abenteuer!

    Der Seher des Pharao

    kassandra1010

    02. March 2017 um 22:02

    Die Geschichte, oder besser gesagt der historische Roman handelt von einem kleinen ägyptischen Jungen namens Huy. Er lebt sozusagen in Saus und Braus, denn seine Verwandten sind sehr reich und ermöglichen ihm und seinen Eltern vieles, was sie sich sonst nicht leisten könnten. Zum vierten Geburtstag muss Huy dann mit seinen Eltern zum Namens-Gebungs-Fest zum Tempel um dort für die gute Zukunft etwas an Opfergaben zu leisten. Huy muss aus einer Vielzahl von Spielsachen wählen und er wägt stets gut ab. Er spendet die Kegel mit der Holzkugel, denn die würde er am wenigsten vermissen. Am Tempel angekommen erfährt der Kleine, das er nach dem Nilhochwasser in die Schule nach Iunu muss und dort von Priestern unterrichtet wird. Worauf sich alle Verwandten freuen, kann er hier nicht ganz nachvollziehen, hat er doch ach so ein schönes unbeschwertes Leben bisher geführt. Huy, ein kleiner eingebildeter reicher Junge, ist auf seinem Lebensweg und in diesem Roman schildert man diesen hier ausführlich und historisch korrekt. Ein schöner lehrreicher Roman über das damalige Ägypten, ohne langweilig oder gar allzu belehrend zu sein.

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  • Auf gehts ins Abenteuer!

    Der Seher des Pharao

    kassandra1010

    02. March 2017 um 22:02

    Die Geschichte, oder besser gesagt der historische Roman handelt von einem kleinen ägyptischen Jungen namens Huy. Er lebt sozusagen in Saus und Braus, denn seine Verwandten sind sehr reich und ermöglichen ihm und seinen Eltern vieles, was sie sich sonst nicht leisten könnten. Zum vierten Geburtstag muss Huy dann mit seinen Eltern zum Namens-Gebungs-Fest zum Tempel um dort für die gute Zukunft etwas an Opfergaben zu leisten. Huy muss aus einer Vielzahl von Spielsachen wählen und er wägt stets gut ab. Er spendet die Kegel mit der Holzkugel, denn die würde er am wenigsten vermissen. Am Tempel angekommen erfährt der Kleine, das er nach dem Nilhochwasser in die Schule nach Iunu muss und dort von Priestern unterrichtet wird. Worauf sich alle Verwandten freuen, kann er hier nicht ganz nachvollziehen, hat er doch ach so ein schönes unbeschwertes Leben bisher geführt. Huy, ein kleiner eingebildeter reicher Junge, ist auf seinem Lebensweg und in diesem Roman schildert man diesen hier ausführlich und historisch korrekt. Ein schöner lehrreicher Roman über das damalige Ägypten, ohne langweilig oder gar allzu belehrend zu sein.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Toschi3

    14. September 2011 um 10:18

    Kopfkino Altes Ägypten Der kleine Bauernsohn Huy wird im Alten Ägypten auf eine gute Schule geschickt, um dort eine qualifizierte Ausbildung und damit die Chance auf ein gutes Leben zu erhalten. Doch in der Mitte seiner Schulzeit wird er von einem Mitschüler erschlagen – um als gotterwählter wieder aufzuerstehen... Leider wird man durch den Klappentext des Buches und die bisher erschiene Promotion irregeleitet und das hinterlässt zunächst enttäuschte Erwartungen. DENN: es handelt sich hier um den ersten Teil einer Trilogie (wie ich der Internetseite der Autorin entnehmen konnte) und damit wird natürlich noch nicht die gesamte Geschichte des zukünftigen Sehers des Pharaos hier erzählt. Mit diesem Hintergrundwissen wird es verständlich, warum viele kleine Episoden aus der Schulzeit des Protagonisten so erschöpfend geschildert werden. Langatmig ist, da es trotzdem immer interessant ist, wohl eher die falsche Bezeichnung, Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Wer ausreichend Fantasie oder Hintergrundwissen hat, sieht die ägyptischen Häuser, Städte, Menschen und Landschaften direkt vor sich – perfektes Kopfkino. Auch ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Trotz der exotischen Materie ist es nie zu kompliziert. Die Darstellung und Beschreibung der Charaktere ist sehr überzeugend, P.Gedge erzeugt geschickt Sympathien und Abneigungen gegenüber den handelnden Personen. Auch wenn ich zunächst enttäuscht war, dass die Geschichte um Huy und seine Freunde so schnell und viel zu früh zu Ende war, oder gerade deshalb, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, die ich mit Sicherheit lesen werde.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 10:07

    Der vierjährige Huy wird auf die Tempelschule geschickt, damit er lesen und schreiben lernen kann. Dort lernt er Thutmosis kennen, der ihm jahrelang ein guter Freund ist. Huy lernt schnell und zieht sich bald den Hass von Sennefer zu, der darin gipfelt, dass Sennefer Huy tötet. Ein paar Tage später kehrt Huy jedoch von den Toten zurück und ab diesem Tag ändert sich sein Leben. Denn die Götter haben ihm nicht nur sein Leben wieder gegeben, sondern auch die Gabe bei Berührungen anderer Menschen zu "sehen", welchen Tod sie sterben werden. Huy ist verzweifelt, irritiert und melancholisch. Die Gabe ist ihm lästig. Er will sie nicht und wehrt sich dagegen. Auch die Liebe zu Thutmosis Schwester Annuket reibt ihn auf. Weiter hat er nun auch noch die Aufgabe, das aus Schriftrollen bestehende Buch Thot zu studieren. Und zu allem Übel ist da auch noch Ischat, eine Freundin aus Jugendtagen. Huy muss sich entscheiden: Entweder er nimmt die Gabe der Götter an und kann glücklich leben oder er wird bis ans Ende seiner Tage ein unruhiges Leben führen. Mir hat das erste Drittel des Buches wunderbar gefallen. Ich habe mit Huy in der Schule mitgelernt, seinen Freund Thutmosis kennen und mögen gelernt und auch mitgefiebert, ob er Annuket für sich gewinnen kann. Doch dann wurde es sehr melancholisch. Das Buch zog sich dahin. Es wurde ausführlichst darauf eingegangen, wie Huy die Rollen des Thot studierte und darüber nachdachte. Dieses Studium hat bestimmt die Hälfte des Buches ausgemacht. Erst gegen Ende hat sich wieder etwas getan. Schade, die Geschichte war anfänglich gut, hat dann jedoch rapide nachgelassen.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    a.schmalzbauer

    18. November 2009 um 15:41

    Huy ist ein kleiner intelligenter Junge aus Hut-Herib in Ägypten. Von seinem reichen Onkel wird er auf eine Schule geschickt und findet dort nicht nur Freunde. Seine Begabung fordert auch die Neider heraus. Einer dieser Neider erschlägt ihn eines Tages mit einem Wurfholz. Fünf Tage später kehrt er, nach dem Willen der Götter, von den Toten zurück und verfügt daraufhin über göttliche Gaben. Seine seherischen Fähigkeiten sind von ihm ungewollt und machen ihm das Leben schwer. Auch die Frau, die er liebt kann er nicht heiraten und so kehrt er, nachdem er die Schule beendet hat, von Iunu nach Hut-Herib zurück, um als einfacher Schreiber zu arbeiten. Ischat, seine Freundin aus Kindertagen unterstützt ihn als Dienerin und er bringt ihr das Schreiben bei. Doch bald sprechen sich seine Fähigkeiten in der Stadt und auch im ganzen Land herum und der Pharao wird auf ihn aufmerksam. Er weissagt dem Pharao und sein Schicksal nimmt seinen Lauf. Der Seher des Pharao ist der erste Teil einer Trilogie und man darf auf die Fortsetzungen gespannt sein. Allerdings dürfte es schwer sein, für jemanden, der sich in der Geschichte Ägyptens nicht auskennt, sich gleich zurecht zu finden. Ein Glossar wäre da hilfreich gewesen. So heißt es recherchieren oder sich einfach mit dem Lesen zufrieden geben. Das Buch ist flüssig zu lesen und es macht Spaß in das alte Ägypten ein zu tauchen. Pauline Gedge schreibt lebendig und bunt. Man wird hineinversetzt in eine wunderbare Welt, aber auch in das Leiden von Huy. Mit hat das Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf die Weiteren. Ich habe schon viel über Ägypten gelesen und bin immer wieder fasziniert davon. Was mich sehr gestört hat, waren die vielen Druckfehler. Leider ist der Beruf des Korrekturlesers wohl schon ausgestorben.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    melli.die.zahnfee

    11. November 2009 um 23:39

    In diesem Roman von Pauline Gedge lernen wir den kleinen Huy kennen, der im Ägypten zur Zeit Thutmosis aufwächst, zur Tempelschule gehen darf und aufersteht, nachdem er ermordet wurde. Ich muß allerdings gestehen, dass ich dieses Buch nur bis Seite 100 gelesen habe. Danach habe ich es aus der Hand und ins Regal gelegt, zu unsympathisch war mir die Hauptfigur, der kleine arrogante Bengel. Außerdem kommt einfach keine Spannung auf. Gut, Huy wächst auf, muss von zuhause fort, erlebt allerlei Abenteuer in der Tempelschule, aber fesseln konnte mich das nicht. Auch fand ich die Personen entweder zu oberflächlich beschrieben, oder ihre Charaktereigenschaften wurden zu oft wiederholt. Außerdem hätte ich gerne ein Glossar gehabt, eine Karte des alten Ägypten, irgendetwas um einige Herrscher, Gottheiten, Städte zuordnen zu können. Alleine schon die vielen frendartigen Namen ließen mich oft innehalten und Zeilen wiederholen, was den Lesefluß unterbricht. Außerdem haben mich einige Rechtschreibfehler genervt. Und was ich auch gerne als Kritikpunkt anbringen würde: Der Klappentext paßt nicht zur Handlung. Ich habe eben nach 100 Seiten aufgegeben, weil ich dachte: " Mensch, der müsste doch schon längst Seher sein...". Gut, dass ich dieses Buch nur von meiner Kollegin ausgeliehen hatte, ich habe festgestellt, es ist zwar sehr routiniert geschrieben und was das Leben im Ägypten des 14 Jahrhunderts v. Chr. angeht bestimmt auch solide recherchiert und beschrieben, aber es ist nicht meins. Nicht mein Geschmack und zu sehr in den Beschreibungen der Lebensumstände behaftet, um spannend zu sein. Aber für Kenner und Liebhaber historisch fundierter Romane ist es bestimmt ein must have.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    BlueNa

    24. October 2009 um 12:23

    Huy, Sohn des Hapu Der kleine Huy wird als Sohn des Hapu, einem Bauern, in Hut-Herib geboren. Seinem Onkel Ker hat er es zu verdanken, dass er nach Iunu auf die Tempelschule gehen darf. Dafür muss er aber sein altes Leben, seine Eltern und seine Freundin Ischat hinter sich lassen. In der Schule findet er gleich zu Beginn einen treuen und ihm sehr teuren Freund: Thutmosis. Zusammen gehen sie durch dick und dünn, bis zu dem schicksalhaften Tag an dem Sennefer ein Wurfholz nach Huy wirft und ihm schwer am Kopf trifft. Danach versinkt alles in Dunkelheit und Huy kommt in einer unwirklichen Zwischenwelt wieder zu sich. Dort spricht Imhotep selbst zu ihm und stellt ihm die Frage, die sein zukünftiges Leben bestimmen soll: Willst du das Buch Toth lesen? Huys unbedachte Antwort schickt ihn zurück in die Welt der Lebenden und er erwacht im Haus der Toten in Hut-Herib, wo seine Einbalsamierung hätte vorgenommen werden sollen. Der Cheni-Cheti-Priester findet ihn und bringt ihn in sein Elternhaus, damit er wieder gesund werden kann. Aber alle haben seit diesem Ereignis Angst vor ihm, sogar sein Onkel Ker und sein eigener Vater Hapu. Es ist ihr Wille, dass eine Exorzierung vorgenommen wird. Nachdem Huy wieder zu Kräften gekommen ist wird die Exorzierung durchgeführt und, da Huy nicht von einem Dämon besessen ist, packt er seine Beutel und kehrt zurück in die Schule nach Iunu um seine Familie, die sich bis auf seine Mutter von ihm abgewendet hat, für lange Zeit nicht wieder zu sehen. Seine merkwürdige neue Gabe ist schon zu Hause das erste Mal in Erscheinung getreten, als er Thutmosis' Schwester ein schlimmes Schicksal voraus gesagt hat. Von nun an ist Huy aber der Junge, der von den Toten zurückgekehrt ist und hat einen besonderen Status in der Schule. Allerdings muss er fortan auch härter arbeiten um seine Bestimmung, der er zuerst sehr feindlich gegenüber steht, zu erfüllen. Pauline Gedge schafft es mit ihrer Geschichte über Huy, den Bauernsohn aus Ägypten, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Ich habe mich immer auf die Zeit gefreut, in der ich mit Huy mit fiebern und mitleiden konnte. Die Atmosphäre kommt oftmals sehr staubig herüber, hier schafft die Autorin es wunderbar die Stimmung des alten Ägypten einzufangen und herüber zubringen. Ein tolles Buch, nicht nur für Liebhaber der Alt-Ägyptischen Hochkultur!

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Ani

    28. September 2009 um 21:16

    Ägypten, ca. 1400 v. Christus. Der vierjährige Huy wächst wohlbehütet in seinem Elternhaus auf. Er ist der Sohn einer einfachen Familie. Doch sein Onkel Ker ist recht wohlhabend und ermöglicht ihm deshalb den Besuch einer Tempelschule in Iunu, dort soll Huy zum Schreiber ausgebildet werden. Sein anfängliches Heimweh überwindet der kleine Huy recht schnell, denn mit seinem Zimmergenossen, dem Adeligen Thutmosis, verbindet ihn eine innige Freundschaft. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe kann Huy den Anforderungen seiner strengen Lehrmeister gerecht werden und erwirbt so deren Anerkennung. Auch in der adeligen Familie seines Freundes Thutmosis tritt man ihm ohne Vorurteile entgegen und nimmt ihn dort herzlich auf. Seine einfache Herkunft spielt für diese Familie keine Rolle. Doch Sennefer, ein weiterer Mitschüler Huys, der ebenfalls aus einem adeligen Geschlecht stammt, neidet Huy den Erfolg. Er lässt keine Gelegenheit aus, dem Emporkömmling das Leben zur Hölle zu machen und ihn an seine bäuerlichen Wurzeln zu erinnern. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als die beiden in einen erbitterten Streit geraten. Sennefer greift zum Wurfholz und erschlägt seinen Widersacher Huy. Huy verlässt das Ägypten der Lebenden und gleitet in das Ägypten der Toten. Dort trifft er auf Imhotep, dieser verlangt von ihm eine weitreichende Entscheidung. Denn der Gott Atum möchte seine Weisheit mit Huy teilen, doch dazu muss Huy die Schriftrollen des Thot lesen. Nachdem Huy seine Wahl getroffen hat, kehrt er nach fünf Tagen aus dem Totenreich zurück und verfügt fortan über besondere Fähigkeiten. Huy kehrt an seine Schule zurück und befasst sich mit den geheimnisvollen Schriftrollen. Er beendet im Lauf der Jahre seine Ausbildung und versucht den Umgang mit seinen seherischen Fähigkeiten zu erlernen. Bald hört auch der Pharao von dem jungen Seher und ruft ihn an seinen Hof. Meine Meinung: Vor einigen Jahren gehörten Romane, die vom Leben im alten Ägypten erzählen, zu meiner bevorzugten Leserichtung. Voller Erwartung begann ich deshalb mit der Lektüre des Romans. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin hatte ich auch keine Schwierigkeiten den Einstieg in die Handlung zu finden. Die detaillierten und lebendigen Schilderungen des damaligen Lebens und der unterschiedlichen Protagonisten ließen mich in die faszinierende Welt der alten Ägypter eintauchen. Die Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit verschmolzen mit der Handlung und ließen diese lebendiger wirken. Die Passagen in denen Huy das Buch Thot studiert, hemmten meiner Meinung nach den Lesefluss. Die Anzahl dieser Textabschnitte war zu hoch und das dort Geschriebene interessierte mich kaum. Nachdem ich mich durch einige dieser Abschnitte gequält hatte, überflog ich die restlichen Passagen der Schriftrollen. Aufgrund des sonst so flüssigen Scheibstils und der farbenprächtigen Beschreibung des damaligen Lebens, konnte ich das Buch innerhalb weniger Abende beenden. Doch je weniger Seiten ich noch vor mir hatte, desto merkwürdiger kam mir der im Klappentext angepriesene Inhalt vor. Denn die schöne Prinzessin Senetamu kommt leider im gesamten Buch nicht vor und aus dem Seher Huy wird in diesem Roman auch noch nicht der legendäre Amenophis. Das wird sicher erst in den folgenden Bänden geschehen. Denn "Der Seher des Pharao" ist der erste Band einer Trilogie, die im Original den Titel " The King's Man " trägt. Leider vermisse ich diese Information auf dem Cover und auch im Klappentext, denn dort wird dieser Aspekt nicht erwähnt. Normalerweise bin ich ein großer Fan von Bücherserien, doch hier wurde ich sehr überrascht, da ich einen in sich abgeschlossenen Roman erwartet hatte und Überraschungen dieser Art mag ich leider überhaupt nicht. Obwohl mich das Schicksal der Protagonisten sehr interessiert und das Ende aufgrund der folgenden Bände sehr offen ist, bin ich nicht sicher ob ich zu den restlichen Bänden der Serie greifen werde. Ich vergebe nur drei Bewertungssterne, da ich die Auszüge aus dem Buch Thot recht langatmig und zähflüssig empfand. Ausserdem finde ich den Klappentext unpassend gewählt , da er bereits auf die Handlung der Nachfolgebände anspielt, ohne allerdings darauf hinzuweisen, dass es ich um den Beginn einer Trilogie handelt.

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Kendra

    26. September 2009 um 02:32

    Das Buch "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge ist ein wahrlich detaillreicher Roman über das Leben , bzw die Kindheit und Jugend von Huy, die den Leser in das alte Ägypten in die Zeit um das 1400 v. Chr. hineinversetzt. Huy, der als Kind, aufgrund der Großzügigkeit seines Onkel eine Schulbildung erhält, verliert bald aufgrund des Schulalltags seine anfängliche Scheu gegenüber der "Fremde" und findet auch rasch einen guten Freund, in dem gleichaltrigen Thutmosis. Bald lernt er den Komfort und die Fürsorge, die ihm zuteil werden zu schätzen, und versucht dabei zu vergessen, dass er kein Adliger und sein Vater ein gewöhnlicher Bauer ist. Doch sein Mitschüler Samentuser, ein ziemlich streitsüchtiger Junge, der ihn immer wieder aufgrund seines niedrigen Standes ärgert, verändert zwangsläufig sein Schicksal, indem er ihn erschlägt...... Danach ist nichts mehr für Huy, wie es einmal war. Denn er war tot! Aufgrund einer bedeutsamen Wahl die er treffen musste, kehrt er zu den Lebenden zurück. Bald darauf, erkennt er dass er eine "Gabe" besitzt, er kann den Menschen nicht nur die Zukunft voraussagen, sonderen auch in gewisser Maßen heilen. Alles in ihm sträubt sich gegen seine Kräfte und er fühlt sich immer mehr als ein Werkzeug der Götter..., Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass er bald für den Pharao höchstpersönlich als ein wichtiges Instrument benutzt wird. Ich fand es sehr schön, dass die Autorin die Kinder,- und Jugendtage von Huy so genau und mit viel Tiefe geschildert hat. So kannte man die einzelnen Stadien der Entwicklung genau beobachten, seine Gedanken und Gefühle wurden preisgegeben und vermittelten somit eine Bezug zu der Hauptperson. Meiner Ansicht nach wurde jedoch dem Buch Thot zu viel Platz in der Geschichte eingeräumt, denn viel zu schwierig und verworren fand ich den Text und die kleinen Aufschlüsselungen, die es jedoch gab -ich aber nicht verstanden habe-. Außerdem fand ich die angegebene Inhaltsangabe nicht gut, denn sie greift voraus, und passiert nicht wirklich in diesem 1. Teil. An sich jedoch ein gelungener Auftakt, der mich sehr begeistert hat und der mir einen kleinen Blick in das alte Ägypten gegeben hat. Das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und macht mich bereits jetzt sehr neugierig auf den nächsten Teil!!

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Cabriofahrerin

    24. September 2009 um 15:07

    Zu wenig Spannung - zu viel Philosophie Ägypten zur Zeit Thutmosis III.: Der vierjährige Huy, Sohn einfacher Bauern, darf die Tempelschule in Iunu besuchen, um Schreiben und Lesen zu lernen. Sein reicher Onkel Ker übernimmt großzügig die Kosten. Über sein anfängliches Heimweh kommt er schnell hinweg, da er Thutmosis, Sohn des Fürsten Nacht als vertrauensvollen guten Freund kennenlernt. Zu Fest- und Feiertagen wird er in der Adelsfamilie mit Mutter und zwei Töchtern wie ein Sohn des Hauses gastfreundlich aufgenommen. Huy ist ein intelligenter Bursche mit guter Auffassungsgabe. Er wird sowohl von den Priestern als auch von den Mitschülern geschätzt. Bis auf einen: Senefer, ebenfalls Sohn eines Adelgeschlechts. Er ist neidisch auf Huy und mobbt ihn, wann immer er eine Gelegenheit dazu findet. Einmal provoziert er Huy dermaßen - er schimpft ihn einen Sumpfbewohner -, dass es zu einem handfesten Streit kommt und Senefer Huy tödlich verletzt. Huy wird in seine Heimatstadt ins Haus der Toten gebracht. Als die Priester den Leichnam untersuchen und für die Bestattung vorbereiten wollen, erwacht Huy zu neuem Leben. Während seiner Zeit des "Komas" hat er eine Wandlung "durchlebt". Er ist der "Auserwählte" der Götter, die ihm Gaben mitgegeben haben, die ihn zu Höherem befähigen. Seine Familie, die eher glaubt, er sei von Dämonen besessen, distanziert sich von ihm. Huy kehrt sehr bald in die Tempelschule zurück und darf nun, als Auserwählter, die bedeutenden fünf Bücher Thots studieren. Bis zu diesem Ereignis hat mir das Buch sehr gefallen. Die Handlung war fesselnd, die Stimmung von Alltagssituationen atmosphärisch dicht beschrieben. Der Speiseplan lockte zum Probieren. Und das außergewöhnliche Ereignis - die Auferstehung Huys von den Toten zurück zu den Lebenden - ist glaubhaft und überzeugend dargestellt: kein fauler Zauber oder Mystik. Doch dann folgen ewig lange Seiten philosophischer Gedankengänge. Ein sehr komplexer Text, den ich trotz wiederholten Lesens kaum verstanden habe. Selbst Huy sagt, dass er "keinen Schimmer von Verstehen" hat und ein "wirres Durcheinander in seinem Geist" herrscht. Schade, ich bin leider mit einer anderen Erwartungshaltung an dieses Buch heran gegangen und wurde letztlich enttäuscht ...

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  • Rezension zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

    Caydence

    23. September 2009 um 18:07

    Dieser Roman entführt den Leser in die faszinierende Kultur im Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Der lebendige Schreibstil vermittelt eine atmosphärisch ansprechende Darstellung der damaligen Lebensumstände. Die Handlung ist in einem klaren, geradlinigen Erzählstrang, ohne verwirrende Zeitsprünge oder Rückblenden, aufgebaut und bleibt daher gut überschaubar. Die Beschreibungen der Orte und Landschaften sind stimmungsvoll und nicht zu ausführlich, so daß der Erzählschwung erhalten bleibt. Lediglich die Stellen, an denen Huy das Buch von Thot studiert, sind für meinen Geschmack etwas zu verstiegen philosophisch formuliert und überfordern meine Vorstellungskraft. Sehr gut vorstellbar dagegen sind die klar umrissenen Charakterzüge der Hauptpersonen, so daß man regen Anteil an deren Schicksal nimmt und sich ganz in sie hineinversetzen kann. Negativ anzumerken ist, daß der Klappentext nicht ganz mit dem Inhalt übereinstimmt. Dort werden Begebenheiten wie z.B. der Bau des Luxor-Tempels erwähnt, die wohl erst in einem geplanten zweiten Teil vorkommen werden. Ansonsten finde ich, daß das Buch angenehm entspannend, doch durchaus mit Spannung zu lesen ist.

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