Pauline Gedge Der Sohn des Pharao

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Inhaltsangabe zu „Der Sohn des Pharao“ von Pauline Gedge

Um Macht, Magie und Besessenheit geht es in diesem Roman, der in Ägypten, 1250 Jahre vor unserer Zeitrechnung spielt. Khamwaset, Arzt und Magier, wird von seiner Umgebung als nüchterner und vernünftiger Mensch geschätzt, doch insgeheim jagt er immer noch einem Kindheitstraum nach. Er sucht nach der legendenumwobenen Schriftrolle des Gottes Thoth, die ihrem Besitzer die Macht verleihen soll, Tote aufzuwecken und Unsterblichkeit zu erlangen. Schon scheint er am Ziel seiner Wünsche angelangt, als dunkle Mächte ins Spiel kommen. . .

Mir hat die dekadente erotische Besessenheit des Protagonisten gut gefallen. Wer stellt z.B. heutzutage seine Leidenschaft über alles?

— Selket

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    Der Sohn des Pharao

    Selket

    10. May 2014 um 12:06

    Die Geschichte der Obsession des Protagonisten für die tote Seele der aus der Pyramide entkommenen Geliebten hat natürlich etwas morbides wie in dem Film "Die Mumie". Jedoch nur oberflächlich. Insgesamt wird das Thema "Unsterblichkeit" in den Mittelpunkt gestellt. Das erkennt man daran, dass am Ende der Protagonist wie in einer Zeitschleife sich selbst gegenüber gestellt wird, um sein Leben zu korrigieren. Er schafft das leider nicht und kann somit die Unsterblichkeit nicht erreichen.

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  • Rezension zu "Der Sohn des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Sohn des Pharao

    simoneg

    09. February 2013 um 21:30

    Der Arzt und Magier Khamwaset hat den Ruf eines hervoragenden Gelehrten. Er strebt danach, die legendäre Schriftrolle des Gottes Thot zu finden, von der es heißt, daß sie ihrem Besitzer die Macht verleiht, die Toten aufzuwecken und Unsterblichkeit zu erlangen. Als er dem Geheimnis auf die Spur kommt, ahnt er nicht, wie hoch der Preis für seine Entdeckung ist... Das Buch war eine Enttäuschung. Zunächst tritt mit Khamwaset eine sehr interessante Figur die Bühne. Als Sohn des Pharao hat er viele Aufgaben im Auftrag seines Vaters zu erledigen. Er ist aber auch Arzt und Priester. Seine Leidenschaft jedoch gilt der Erforschung von alten Gräbern. Diese lässt er öffnen, um nach altem Wissen zu suchen und hier insbesondere nach der geheimnisvollen Schriftrolle des Thot. Als ihm dann eine wunderschöne Frau über den Weg läuft und seine Phantasien beherrscht, nimmt jedoch das Unheil seinen Lauf. Es dauert nicht lange, um zu begreifen, was wirklich gespielt wird und so ist der Spannungsbogen raus. Der Roman hat nichts mitbisherigen historischen Geschichten zu tun, die ich bishervon Pauline Gedge gelesen habe. Er ähnelt mehr Filmen wie "Die Mumie", nur eben in einer früheren Zeit.

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