Pauline Gedge Der fremde Pharao

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Inhaltsangabe zu „Der fremde Pharao“ von Pauline Gedge

In dieser großartigen Triologie schildert Pauline Gedge die bewegende Geschichte einer der bedeutendsten Familien des alten Ägypten, eine Geschichte voller Leidenschaft und Verlangen, eine Geschichte von Ehre und kühnem Widerstand.§ (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Kolumne: Der Historische Roman - Trend oder Trittbrettfahrer?

    muchobooklove

    Kolumne Historischer Roman August 2013 von Michael:  Fakten vs. Fiktion? Unterhaltung oder Klischees? Liebe Verlage, „Historische Romane“ liegen absolut im Trend des deutschen Buchhandels. Besucht der interessierte Leser seine Buchhandlung, so präsentiert sich, eine breite und auf den ersten Blick vielversprechende Auswahl an Titeln. Insbesondere die Romane nationaler wie internationaler Autorinnen bilden anscheinend das Rückgrat des Angebotes. Ihre Heldinnen sind Hebammen, Totenwäscherinnen, Bogenschützinnen, Henkerinnen, Hexen, Huren, Heilige usw.. Es gibt wenige Berufsstände, soziale Herausforderungen und Schicksale, die nicht rührend und sentimental erzählt werden dürften. Hier werden meistens wenig historische Fakten mit verzweifelten und aus der Not geborenen, starken Frauen auf einem Leidensweg der Rache, der Anerkennung und natürlich der Liebe geschickt kombiniert, so passiert z.B. im Roman: „Die Wanderhure“, der wohl erfolgreichste und zu Recht am meisten kritisierteste Titel des Autorenehepaares. Hier spielt die Liebe die ganz, ganz große und übergeordnete Hauptrolle die so banal erzählt wird, dass die historischen Elemente quasi nicht mehr zum Tragen kommen. Fast schon inflationär werden hier Geschichten zu Papier gebracht, bei denen Historiker laut aufschreien. Doch analysieren wir den Unterhaltungswert: Es sind zumeist Leserinnen , die sich auf eine literarische Reise durch die Zeit bewegen und damit ihre Heldin im alten Rom, im mittelalterlichen Köln oder in den 30-jährigen Krieg begleiten.Ihre Heldinnen sind edel, sanft, sensibel und stark und kämpfen nicht nur mir den Waffen einer Frau, sondern legen gerne Nadel und Faden auf die Seite, um ein Schwert zu schwingen, (z.B. Sabine Martin „Die Henkerin“) oder ihre Argumente durchschlagend mit einem Pfeil zu unterbreiten, (z.B. „Die Bogenschützin“) von Martha Sophie Marcus. Mag sein, dass sich die eine oder andere Autorin recht viel künstlerische Freiheit dabei nimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen und Romane, die hinlänglich sauber und kristallklar recherchiert sind, die Spannung aber dadurch nicht gemindernt oder die Handlung in ein Klischee versetzt wird, z.B. die Titel von Rebecca Gablé „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Saga), „1813 Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert oder „Die Maurin“ von Lea Korte. Die Autorinnen wissen wie man schreibt und historische Fakten, mit realistischer Fiktion verwebt. Spannend, Unterhaltsam, fantastisch recherchiert – perfekt! Der Grat zwischen Fakten und Fiktion ist ein schmaler, ein unruhiger Tanz auf der Nadelspitze. Die Erwartungshaltung der Autorinnen mag manchmal hoch sein, doch die Verkaufszahlen dürften genügen, um immer wieder eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Im Grunde ist es okay, das Ziel wurde erreicht – der oder der Leserin wurden ein paar unterhaltsame Stunden geschenkt und vielleicht wurde die Situation der Heldin für das eigene Privatleben adaptiert. Hurra…..die Welt ist wieder bunt und schön, wie z.B. bei „Die Hexe von Nassau“ oder „Die letzte Hanseatin“ von Lena Falkenhagen. Wie sehen die „männlichen“ Leser oder auch Autoren diese Flut von historischen Romanen aus der Feder, oder eines Laptops einer Autorin, vielleicht auch einer Kollegin? Ich persönlich muss neben der guten und spannenden Unterhaltung, auch aus der historischen Perspektive begeistert werden. Widersprüche oder historische Details, die es in der erzählenden Epoche noch gar nicht gegeben haben kann, verärgern mich so sehr, dass dann für mich ein zweiter Teil oder gar ein anderer Roman der Autorin nicht mehr in Frage kommt. Der Trend scheint weiterhin beständig zu sein, doch „Quo Vadis“ Historischer Roman – Wohin gehst Du?

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  • Rezension zu "Der fremde Pharao" von Pauline Gedge

    Der fremde Pharao

    mabuerele

    16. February 2013 um 16:57

    Es ist das Jahr 2000 v. Chr. In Ägypten regiert Pharao Apophis.Doch er ist kein Ägypter. Seine Wurzeln liegen in der Fremde. Im Süden des Landes in Waset lebt Seqenenre mit seiner Familie. Seine Vorfahren waren Pharaonen. Jetzt muss er sich von Apophis erniedrigen lassen. Als der regierende Pharao einen Schrein seines Gottes in Waset gebaut haben will, plant Seqenenre den Kampf. Doch sein ältester Sohn Si-Amun ist dagegen. Die Autorin hat ein spannendes Zeitgemälde geschaffen. Detailgenau und gut recherchiert beschreibt sie die Lage in Ägypten. Der Riss geht nicht nur beim Fürsten von Waset durch die eigene Familie. Viele haben sich mit der Herrschaft des fremden Pharao arrangiert. Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert. Seqenenre hat drei Söhne: Si-Amun, Kamose und Ahmose. Während Si-Amun für eine Unterordnung unter Apophis ist, stellt sich Kamose an die Seite seines Vaters. Ahmose, der jüngste der drei, genießt das Leben. Seine Welt sind Jagd und Fischfang. Der Roman ist spannend geschrieben. Er lässt sich zügig lesen. Positiv ist außerdem, dass sich zu Beginn zwei Karten befinden, die die örtliche Einordnung der Erzählung ermöglichen. Ein Personenregister führt die wichtigsten Personen auf. Ein sehr empfehlnswertes Buch!

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  • Rezension zu "Herrscher der Zwei Länder, Der fremde Pharao" von Pauline Gedge

    Der fremde Pharao

    simoneg

    28. September 2012 um 22:18

    Teil 1 der Trilogie "Herrscher der zwei Länder" Seit Ende der 12. Dynastie, etwas 1800 vor Christus, werden die Ägypter von einer fremden Macht regiert, die sie Setius nennen. Deren Könige sorgen sich wenig um das Wohl des Landes, plündern seinen Reichtum und vernachlässigen seine alte Kultur und Religion. 200 Jahre später steht ein Mann auf, der sich nicht länger unterwerfen will: Seqenenre, Fürst von Waset. Doch in seiner eigenen Familie gibt es einen Verräter... Weitere Teile sind: "In der Oase" und "Die Straße des Horus". Sehr schön zu lesen, spannend mit detaillierten Beschreibungen der handelnden Personen, Gegenden und der Kultur. Auch wenn man sich mit den Ritualen und Traditionen (z.B. Bruder heiratet Schwester wegen der Reinheit des königlichen Blutes) nicht wirklich identifizieren kann, wird man beim Lesen schnell in diese fremde Welt integriert und hat das Gefühl, mittendrin zu sein. Man hat das Gefühl, dass Pauline Gedge bei all den Ereignissen, die sie beschreibt, hautnah dabei war.

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  • Rezension zu "Der fremde Pharao" von Pauline Gedge

    Der fremde Pharao

    vormi

    22. September 2011 um 12:10

    Ich war sehr überrascht, wie toll mir das Buch gefallen hat. Sehr detailgetreu und farbenfroh geschildert. Normalerweise ist genau das nichts für mich. Aber ich war total begeistert. Man kann richtig eintaucht in die Welt des alten Ägypten, und fiebert mit den Protagonisten mit. 2 Nachteile. 1. Hatte ich bis zur letzten Zeit keine Ahnung, daß es eine Triologie ist. Und von 5 Hauptprotagonisten fangen 3 oder 4 mit A an. Absolut verwirrend.

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  • Rezension zu "Der fremde Pharao" von Pauline Gedge

    Der fremde Pharao

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2008 um 13:22

    Spannend und fesselnd geschrieben.
    Diese Roman-Reihe lässt jedes Ägypten Fan Herz höher schlagen.
    Man taucht in eine fremde Kultur ein, man riecht förmlich die Luft, die Speisen, die Parfüme und farbenfroh steigt eine längst vergangene Welt vor dem geistigen Auge auf!
    Uneingeschränkt zu empfehlen!

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