Pauline Gedge Herrscher der Zwei Länder - In der Oase

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Inhaltsangabe zu „Herrscher der Zwei Länder - In der Oase“ von Pauline Gedge

Ägypten im 14. Jahrhundert vor Christus: Die Fürsten sammeln sich unter der Führung der Famlilie von Waset, um den fremden Pharao Apophis zu vertreiben. Nach dem Tod seines Vaters führt Kamose den Feldzug der Fürsten quer durch Ägypten. Als letzte Stadt wird Auaris erobert. Doch der Pharao Apophis konnte nicht gefasst werden. Die Ungeduld der rebellischen Fürsten gegenüber Kamose führt zu heftigen Auseinandersetzungen, bei denen Kamose getötet und sein Bruder Ahmose schwer verwundet wird. Dieser will nach seiner Genesung das Werk seines Bruders weiterführen...§ (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Kolumne: Der Historische Roman - Trend oder Trittbrettfahrer?

    muchobooklove

    muchobooklove

    Kolumne Historischer Roman August 2013 von Michael:  Fakten vs. Fiktion? Unterhaltung oder Klischees? Liebe Verlage, „Historische Romane“ liegen absolut im Trend des deutschen Buchhandels. Besucht der interessierte Leser seine Buchhandlung, so präsentiert sich, eine breite und auf den ersten Blick vielversprechende Auswahl an Titeln. Insbesondere die Romane nationaler wie internationaler Autorinnen bilden anscheinend das Rückgrat des Angebotes. Ihre Heldinnen sind Hebammen, Totenwäscherinnen, Bogenschützinnen, Henkerinnen, Hexen, Huren, Heilige usw.. Es gibt wenige Berufsstände, soziale Herausforderungen und Schicksale, die nicht rührend und sentimental erzählt werden dürften. Hier werden meistens wenig historische Fakten mit verzweifelten und aus der Not geborenen, starken Frauen auf einem Leidensweg der Rache, der Anerkennung und natürlich der Liebe geschickt kombiniert, so passiert z.B. im Roman: „Die Wanderhure“, der wohl erfolgreichste und zu Recht am meisten kritisierteste Titel des Autorenehepaares. Hier spielt die Liebe die ganz, ganz große und übergeordnete Hauptrolle die so banal erzählt wird, dass die historischen Elemente quasi nicht mehr zum Tragen kommen. Fast schon inflationär werden hier Geschichten zu Papier gebracht, bei denen Historiker laut aufschreien. Doch analysieren wir den Unterhaltungswert: Es sind zumeist Leserinnen , die sich auf eine literarische Reise durch die Zeit bewegen und damit ihre Heldin im alten Rom, im mittelalterlichen Köln oder in den 30-jährigen Krieg begleiten.Ihre Heldinnen sind edel, sanft, sensibel und stark und kämpfen nicht nur mir den Waffen einer Frau, sondern legen gerne Nadel und Faden auf die Seite, um ein Schwert zu schwingen, (z.B. Sabine Martin „Die Henkerin“) oder ihre Argumente durchschlagend mit einem Pfeil zu unterbreiten, (z.B. „Die Bogenschützin“) von Martha Sophie Marcus. Mag sein, dass sich die eine oder andere Autorin recht viel künstlerische Freiheit dabei nimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen und Romane, die hinlänglich sauber und kristallklar recherchiert sind, die Spannung aber dadurch nicht gemindernt oder die Handlung in ein Klischee versetzt wird, z.B. die Titel von Rebecca Gablé „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Saga), „1813 Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert oder „Die Maurin“ von Lea Korte. Die Autorinnen wissen wie man schreibt und historische Fakten, mit realistischer Fiktion verwebt. Spannend, Unterhaltsam, fantastisch recherchiert – perfekt! Der Grat zwischen Fakten und Fiktion ist ein schmaler, ein unruhiger Tanz auf der Nadelspitze. Die Erwartungshaltung der Autorinnen mag manchmal hoch sein, doch die Verkaufszahlen dürften genügen, um immer wieder eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Im Grunde ist es okay, das Ziel wurde erreicht – der oder der Leserin wurden ein paar unterhaltsame Stunden geschenkt und vielleicht wurde die Situation der Heldin für das eigene Privatleben adaptiert. Hurra…..die Welt ist wieder bunt und schön, wie z.B. bei „Die Hexe von Nassau“ oder „Die letzte Hanseatin“ von Lena Falkenhagen. Wie sehen die „männlichen“ Leser oder auch Autoren diese Flut von historischen Romanen aus der Feder, oder eines Laptops einer Autorin, vielleicht auch einer Kollegin? Ich persönlich muss neben der guten und spannenden Unterhaltung, auch aus der historischen Perspektive begeistert werden. Widersprüche oder historische Details, die es in der erzählenden Epoche noch gar nicht gegeben haben kann, verärgern mich so sehr, dass dann für mich ein zweiter Teil oder gar ein anderer Roman der Autorin nicht mehr in Frage kommt. Der Trend scheint weiterhin beständig zu sein, doch „Quo Vadis“ Historischer Roman – Wohin gehst Du?

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  • Rezension zu "Herrscher der Zwei Länder, In der Oase" von Pauline Gedge

    Herrscher der Zwei Länder - In der Oase
    mabuerele

    mabuerele

    17. February 2013 um 19:59

    Das Buch ist die Fortsetzung von „Der fremde Pharao“. Nach dem Tode seines Vaters und Bestrafung durch Pharao Apophis entscheidet sich Kamose für Kampf. Wenn sein Geschlecht schon untergehen soll, dann im Widerstand. Im Gegensatz zu seinem Vater wendet er sich an die ägyptischen Fürsten und bittet sie um Hilfe. Außerdem marschiert der Großteil seines Heeres nicht auf dem Landweg, sondern fährt mit dem Schiff zum Delta. Im Unterschied zum ersten Teil steht hier Kamose im Mittelpunkt. Es wird deutlich herausgearbeitet, wie der Kampf ihn verändert. Da er keine Feinde im Hinterland brauchen kann, vernichtet er auf seinen Weg ganze Ortschaften. Er macht keinen Unterschied mehr zwischen Ägyptern und Setis. Doch von diesen Grausamkeiten bleibt er nicht unberührt. Er verschließt sich immer mehr von seiner Umgebung. Warnungen seines jüngeren Bruders Asmose ignoriert er. Aber es gibt weitere Probleme. Den Fürsten fällt es schwer, sich dem Feldherrn von Kamose unterzuordnen, da er kein Ägypter ist. Er ist aber ein genialer Kopf. Seine Soldaten, die aus Wawat stammen, sind hervorragend für den Wüstenkampf ausgebildet. Die einzelnen Stationen des Kampfes werden anschaulich dargestellt. Gleichzeitig wird gezeigt, dass die Frauen, die in der Heimat das Regime führen, an Stärke gewinnen. Es bleibt die Angst um Tani, die jüngste Prinzessin, die Apophis als Geisel mitgenommen hat. Als Ramose, der in Tani verliebt war und sie eigentlich heiraten wollte, am Hofe von Apophis erscheint, erlebt er eine Überraschung. Ramose ist eine der starken Persönlichkeiten des Romans. Er bleibt Kamose treu, obwohl er alles verliert, was ihm etwas bedeutete. Das Buch ist spannend geschrieben. Es vermittelt ein exaktes und gut recherchiertes Bild von Ägypten. Auch die Situation am Hofe von Apophis wird genau dargestellt. Die inneren Konflikte der handelnden Personen werden ausgezeichnet herausgearbeitet. Wie schon im ersten Teil befinden sich zu Beginn zwei Karten, die die örtliche Einordnung der Erzählung ermöglichen. Ein Personenregister führt die wichtigsten Personen auf. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Herrscher der Zwei Länder, In der Oase" von Pauline Gedge

    Herrscher der Zwei Länder - In der Oase
    simoneg

    simoneg

    29. September 2012 um 21:51

    Teil 2 der Trilogie "Herrscher der zwei Länder" Ägypten im 14. Jahrhundert vor Christus: Die Fürsten sammeln sich unter der Führung der Famlilie von Waset, um den fremden Pharao Apophis zu vertreiben. Nach dem Tod seines Vaters führt Kamose den Feldzug der Fürsten quer durch Ägypten. Als letzte Stadt wird Auaris erobert. Doch der Pharao Apophis konnte nicht gefasst werden. Die Ungeduld der rebellischen Fürsten gegenüber Kamose führt zu heftigen Auseinandersetzungen, bei denen Kamose getötet und sein Bruder Ahmose schwer verwundet wird. Dieser will nach seiner Genesung das Werk seines Bruders weiterführen... Weitere Teile sind: "Der fremde Pharao" und "Die Straße des Horus". Sehr schön zu lesen, spannend mit detaillierten Beschreibungen der handelnden Personen, Gegenden und der Kultur. Auch wenn man sich mit den Ritualen und Traditionen (z.B. Bruder heiratet Schwester wegen der Reinheit des königlichen Blutes) nicht wirklich identifizieren kann, wird man beim Lesen schnell in diese fremde Welt integriert und hat das Gefühl, mittendrin zu sein. Man hat das Gefühl, dass Pauline Gedge bei all den Ereignissen, die sie beschreibt, hautnah dabei war.

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  • Rezension zu "In der Oase" von Pauline Gedge

    Herrscher der Zwei Länder - In der Oase
    vormi

    vormi

    24. October 2011 um 23:14

    Diese Triologie ist echt unfassbar spannend. Hier in diesem 2. Teil hatte ich in einer Schlacht-Szene in der Wüste wirklich das Gefühl, wie mir der Sand überall aufvder Haut juckt und mich zum Husten bringt und mir das Atmen schwer macht. Eine sehr merkwürdige Erfahrung. Aber echt toll und sehr plastisch geschrieben. Leider zieht sichbdurch die ganze Triologie eine Namensähnlichkeit von 3 oder 4 Hauptpersonen, das hat das lesen teilweise etwas anstrengend gemacht. Aber das ist der einzige Minuspunkt. Ansonsten eine tolle Geschichte, sehr zu empfehlen für alle Ägypten-Fans

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  • Rezension zu "In der Oase" von Pauline Gedge

    Herrscher der Zwei Länder - In der Oase
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2008 um 13:17

    Spannend und fesselnd geschrieben.
    Diese Roman-Reihe lässt jedes Ägypten Fan Herz höher schlagen.
    Man taucht in eine fremde Kultur ein, man riecht förmlich die Luft, die Speisen, die Parfüme und farbenfroh steigt eine längst vergangene Welt vor dem geistigen Auge auf!
    Uneingeschränkt zu empfehlen!