Das Geheimnis des Rosenzimmers

von Pauline Peters 
4,0 Sterne bei15 Bewertungen
Das Geheimnis des Rosenzimmers
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (11):
Cridillas avatar

Auch der 2.Teil ist randvoll mit typischen und a-typischen Figuren ihrer Zeit.1 Stern Abzug, irgendwie kam der Geheimagent etwas zu kurz.

Kritisch (1):
kreszenzs avatar

Wenig überzeugend. Planlose Autorin schafft unsympatische Heldin. Abbruch in der Mitte des Buches!

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis des Rosenzimmers"

London, 1907: Zum Unwillen ihrer adeligen Familie führt die junge Victoria ein sehr eigenständiges Leben. Sie plant ihre Zukunft mit Jeremy Ryder, einem 'nicht standesgemäßen' Journalisten. Als dieser nur knapp einem Anschlag entgeht, muss er untertauchen und Victoria soll zu ihrer Sicherheit England verlassen. Auf ihrer Reise nach Coblenz trifft sie den russischen Arzt wieder, der Jeremy nach dem Attentat versorgte. Sie ahnt nicht, dass sie Lew bald wiedersehen wird und ausgerechnet in Coblenz in das Komplott gerät, das in London seinen Anfang nahm.

Kann Liebe jeder Gefahr trotzen? Und gehört zur wahren Liebe nicht immer unglaublich viel Mut?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175154
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:24.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Nika488vor 4 Monaten
    Das Geheimnis des Rosenzimmers

    Pauline Peters - Das Geheimnis des Rosenzimmers 

    -》 Kurzbeschreibung

    London, 1907. Vor Victoria liegt eine strahlende Zukunft mit Jeremy, den sie über alles liebt. Doch als auf Jeremy, der für Scotland Yard arbeitet, ein Anschlag verübt wird, muss er untertauchen. 
    Victoria soll nach Coblenz zu ihrer Großmutter reisen, doch wann wird sie Jeremy wiedersehen? Auf ihrer Reise trifft sie den jungen russischen Arzt wieder, der Jeremy versorgte. Sie ahnt nicht, dass sie Lew bald näherkommen und ausgerechnet in Coblenz in den Mittelpunkt des Mordkomplotts geraten soll, das in London seinen Ausgang nahm ...

    Quelle: Amazon 

    -》 Mein Fazit!

    Dies ist der 2. Teil der Victoria Bredon Reihe... ich fand den ersten Teil schon gut.
    Der Schreibstil der Autorin ist echt toll und ich freue mich schon auf den 3. Teil der Reihe ...
    Wenn man im geschehen drin ist, lässt das Buch einen nicht mehr los ..  es war nur erst mal wieder eine Umstellung wegen den hochtrabenden Gesprächen mit Lord und so ... aber ich habe mich wie beim ersten auch schnell rein gefunden ... 
    Die Story war wieder sehr spannend und ansprechend ... 

    Auch im Nachwort sind wieder die umfassenden Recherchen und Quellen mit aufgeführt, so was lese ich ja auch gern .. 

    5 von 5 Sternen ...

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    kreszenzs avatar
    kreszenzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wenig überzeugend. Planlose Autorin schafft unsympatische Heldin. Abbruch in der Mitte des Buches!
    Konnte nicht überzeugen: Abbruch in der Mitte des Buches!


    London, 1907: die junge Waise Victoria Bredon lebt entgegen jeglicher gesellschaftlicher Konventionen alleine mit ihrem Butler Mr. Hopkins. Da Frauen immer noch nicht wählen dürfen und auch sonst über wenige Rechte verfügen, engagiert sie sich leidenschaftlich bei den Suffragetten, während Hopkins unter einem Pseudonym Kochbücher und Haushaltsratgeber verfasst. Victoria schleicht sich heimlich auf den Landsitz von Lord Melbury um diesen im Auftrag der Suffragetten auszukundschaften und wird prompt Augenzeugin eines konspirativen Treffens des Lords, einem Arbeiter und eines geheimnisvollen Deutschen. Als die Polizei mit Nachdruck gegen die Frauenrechtlerinnen vorzugehen droht, ist dies ein fast schon willkommener Anlass für Victoria um für längere Zeit nach Deutschland zu reisen, wo sie die Heimat und Familie ihrer Mutter kennenlernen will.

    Die Handlung ist auf verschiedene Orte aufgeteilt. Während Hopkins sich in London als Detektiv versucht, reist Victoria am Rhein entlang, was für einige Längen sorgt. Wo ein Aufsplitten der Handlung in anderen Romanen Spannung erzeugt, wollte sich bei mir partout keine einstellen. Victoria wirkt oft unnahbar, unsympatisch, fast schon arrogant und ihr Handeln ist nicht besonders geradlinig.

    Mein Fazit: weder Fleisch noch Fisch. Mir kam es so vor, als wüsste die Autorin nicht, was sie eigentlich schreiben wollte: Krimi, Familiengeschichte oder einen Reiseroman? Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen, so dass ich in der Mitte abbrechen musste.

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    Sidnys avatar
    Sidnyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider deutlich schwächer als der Vorgänger.
    Nicht so spannend wie der Vorgänger

    London, 1907: Victoria Bredon ist wieder für die Suffragetten aktiv, sie spioniert das Landgut Melbury Hall aus, weil sich dort in einigen Wochen die Konservativen zusammenfinden werden. Der ideale Anlass für die Frauenrechtlerinnen, sich bei ihren schärfsten Gegnern Gehör zu verschaffen. Als Victoria den Park erkundet, wird sie Zeugin eines konspirativen Treffens zwischen Lord Melbury und zwei unbekannten Männern - der eine hat einen Schmiss im Gesicht, weswegen Victoria annimmt, er sei ein deutscher Adliger, der zweite ist schlicht gekleidet und wirkt auf sie wie ein einfacher Arbeiter.
    Was hat diese seltsam anmutende Gruppe wohl zusammengeführt? Victorias Neugier ist sofort geweckt...

    "Das Geheimnis des Rosenzimmers" ist der zweite Band der Victoria-Bredon-Reihe. Die Handlung spielt diesmal nicht wie beim Vorgängerband "Die rubinrote Kammer" ausschließlich in London, sondern das Geschehen teilt sich in zwei Handlungsstränge, einen englischen und einen deutschen, wobei der Schwerpunkt klar auf dem deutschen liegt. Victoria besucht eine Schulfreundin, die einen deutschen Grafen geheiratet hat, und nun am Rhein lebt.
    Auch die Ermittlungen laufen in mehrere Richtungen, zum einen wäre Jeremy beinahe einem Anschlag zum Opfer gefallen (weswegen er Victoria auch aus der Schusslinie und nach Deutschland verfrachten wollte), und nun ist er auf der Suche nach den Hintermännern, zum anderen bringt Victoria wieder etwas Licht in ihre Familiengeschichte, während der tatkräftige Butler Hopkins etwas über das geheimnisvolle Treffen in Melbury Hall herausfinden möchte.

    Leider hat mir gerade diese mehrfache Aufteilung der Handlung nicht besonders gefallen, denn die verschiedenen Stränge fügen sich nicht harmonisch zusammen. Die Spannung, die eine derartige Erzählweise normalerweise aufbauen soll, wollte sich bei mir nicht einstellen.
    Der Handlungsstrang in Deutschland strotzt nur so vor Landschaftsbeschreibungen, was leider für einige Längen sorgte und Victorias "Ermittlungen" in den Hintergrund drängte. Oft gab es lange ereignisarme Passagen, die die Handlung kaum vorangebracht haben, um dann urplötzlich in sich überschlagenden Ereignissen zu gipfeln, was manchmal nicht so ganz nachvollziehbar war.

    Trotzdem konnten mich die Figuren wieder begeistern - Victoria und Jeremy geben einfach ein schönes Paar ab, obwohl für mich Butler Hopkins der heimliche Star der Bücher ist und bleibt. Die berüchtigte deutsche Großmutter Victorias, Leontine von Marssendorf, durfte nun auch endlich einen Part übernehmen - sie ist eine recht komplexe Figur, die noch für die ein oder andere Überraschung sorgen könnte.

    Auch wenn mir der Auftaktband der Reihe definitiv besser gefallen hat als die Fortsetzung, werde ich dennoch an der Geschichte dranbleiben - Pauline Peters kann es ja eigentlich besser, und läuft mit dem nächsten Band hoffentlich wieder zu alter Form auf.
    Schlecht ist das Buch trotzdem nicht - wenn man im Vorfeld die Erwartungshaltung von "historischer Krimi" in Richtung "Love & Landscape mit Krimielementen" verschiebt, gefällt das Buch wahrscheinlich besser.

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    MsChilis avatar
    MsChilivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schöner zweiter Teil, der doch viel Ähnlichkeit mit dem ersten Teil hat.
    Schön zu lesen

    „Das Geheimnis des Rosenzimmers“ von Pauline Peters ist der zweite Teil rund um Victoria und spielt diesmal größtenteils in Deutschland. Nachdem Frauen immer noch nicht wählen dürfen, engagiert sich Victoria bei den Suffragetten. Bei der Recherche für eine geplante Aktion stößt sie auf ein Zusammentreffen dreier Männer, die gegensätzlicher nicht sein können. Was haben diese drei Männer nur besprochen?

     

    Ich war sofort wieder bei Victoria und in ihrem Leben angekommen. Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen und so macht es Spaß Victoria zu folgen. Zudem sind die Nebencharaktere wie Hopkins, Jeremy oder auch Constance (die man bereits aus Teil 1 kennt) eine gelungene Ergänzung und vervollständigen die Geschichte. Interessant fand ich, dass man kurze Einblicke in Teil 1 erhält, dabei jedoch außer vor gelassen wird, wer denn der Mörder war. So nimmt sie nicht vorweg und man kann auch im Nachhinein noch den ersten Teil lesen. Auch hier ist es spannend, da Victoria wieder ihre Nase in Dinge steckt, die ihr nichts angehen. Doch der Grundaufbau – Victoria will das Geheimnis lüftet und deckt nach und nach einiges auf, kommt dabei jedoch öfter in Schwierigkeiten – ist leider dem ersten Teil sehr ähnlich. Victoria stößt so gut wie immer alleine auf Antworten und auch die Zufälle häufen sich. Viele andere Dinge – Mörder versucht alle aus dem Weg zu räumen, etc. – häufen sich und nehmen so die Überraschung. Das finde ich doch sehr schade und nur mit den Informationen über Victoria’s Mutter und deren Vergangenheit konnte mich die Autorin noch richtig fesseln.

     

    Ein guter 2. Teil mit ein paar Schwächen, der aber durch die Einblicke in Victoria’s Familiengeschichte punkten kann.

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    Xanakas avatar
    Xanakavor einem Jahr
    Victoria Brendon kann es nicht lassen ...

    Dass Victoria Brendon anders ist als andere junge Frauen in England 1907 konnte ich bereits im ersten Teil kennenlernen. Schon damals hat sie mir mit ihrer unkonventionellen Art ungemein gut gefallen und das war auch der Grund unbedingt diese nächste neue Geschichte über sie zu lesen.

    Es so schön zu lesen, wie sich Victoria weiterentwickelt hat. Allen Widerständen zum Trotz engagiert sie sich aktiv bei den Suffragetten und tut alles um diese in ihrem Kampf zu unterstützen. Auch ihr Zusammenleben mit ihrem Butler Hopkins wird offensichtlich von der Familie akzeptiert. Nur das Verhältnis zu Jeffrey Ryder, dem Journalisten, ist immer noch sehr unsicher und ungeklärt.
    Der unkonventionellen Art ist es auch geschuldet, dass Victoria plötzlich wieder mitten im Geschehen ist. Da gibt es einen verschwundenen Liebhaber, es wird ein Attentat verübt – bei dem sie zufällig auch Zeuge ist, sie findet auch selbst noch einen Toten. Es gibt so viel zu tun, um die Spuren, die sie aufgenommen hat, zu sortieren und vor allem das Geschehene aufzuklären.

    Ich war bereits vom ersten Teil „Die rubinrote Kammer“ so begeistert. Die Begeisterung und Spannung war auch in diesem Teil enorm hoch. Die Protagonistin fällt nicht nur durch ihre außergewöhnliche Lebensweise auf, sondern auch durch viele andere Eigenarten. Das Zusammenleben mit dem Butler ist sicher noch das Geringste. Aber sie arbeitet und verdient sich mit ihrem Butler gemeinsam ihren Lebensunterhalt. Ich kann mir vorstellen, dass einigen Lesern das zu weit hergeholt ist und man sich diese Lebensweise zur damaligen Zeit so nicht vorstellen konnte. Die Geschichte spielt 1907 in London. Ich verbuche diese Außergewöhnlichkeiten unter schriftstellerischer Freiheit. Nebenbei erfährt man sehr viel über die Lebensweise und Lebensart der Menschen sowohl in England, als auch in Deutschland. Ich wusste z.B. gar nicht, dass Ems und die Gegend um den Rhein bei den Engländern ein ausgesprochen angesehener Kur- und Urlaubsort waren. Auch die Erwähnung der Gästelisten, die täglich den anwesenden Gästen in gedruckter Form zur Verfügung gestellt wurden, fand ich beachtlich. Das hätte ich mir so nie vorgestellt. Auch der geschichtliche Aspekt kommt nicht zu kurz. Die Autorin hat historische Begebenheit anschaulich mit in das Buch aufgenommen.

    Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Das Buch hat sich wunderbar flüssig lesen lassen. Kurzum ich war begeistert. Von mir gibt es verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung an historische interessierte Leser.

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    sabrinchens avatar
    sabrinchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Krimilektüre die für Überraschungen sorgt. unkonventionelle Hauptcharaktere, eher untypisch für diesen Zeitraum
    Krimilektüre die für Überraschungen sorgt. unkonventionelle Hauptcharaktere, nicht überzeugend


    Ich habe als Quereinsteigerin den 2. Teil von der Krimireihe um Victoria und Hopkins gelesen.

    Der Schreibstil war gut verständlich.
    Der Erzählstil ist schon fesselnd und nachvollziehbar trotzdem störten mich ein paar Dinge.
    Die Handlung spielt in einem interessanten Zeitraum in der sich die Weltordnung im Wandel und Umschwung befindet.
    Noch ist nichts selbstverständlich und die Autorin setzt dabei die Requisiten gekonnt ein.
    Dadurch wirkt es sehr detailgetreu und durchdacht.
    Es wird Wert auf historische Authenzität gelegt die auch gut gelungen ist und mich in die Zeit eintauchen liess.
    Manchmal stolperte ich aber über moderne Wörter ( Gynäkologe, Gerichtsmediziner, Art-Deco.... ?! ) das bremste dann meinen Lesefluss.

    Die Charaktere sind farbig gezeichnet.
    Victoria als fortschrittlich denkende Fotografin bewegt sich schon in jungen Jahren entgegen der Konventionen.
    Das fand ich zwischendurch unglaubwürdig und ihre Aktionen konnte ich nicht nachvollziehen.
    Hopkins hat mich aber dagegen überzeugen können mit seiner mitunter schrulligen unkonventionellen Art und er kommt auch sehr sympathisch rüber.

    Das ist was eine Krimilektüre ausmacht einerseits gute Charaktere und eine spannende Handlung.

    Den Verlauf der Geschichte fand ich persönlich unspektakulär und hat mich leider nicht mitreissen können.
    Kleine Anekdoten wiesen auf den 1. Teil hin, trotzdem empfand ich schon das es unabhängig davon gelesen werden kann.
    Auch ist die Geschichte in sich abgeschlossen.

    Ich vergebe 3 gute Sterne.

    Natürlich spiegelt diese Rezension nur meine persönliche Meinung wider!
    Deshalb macht euch gern selbst ein Bild von dieser Geschichte und lernt Victoria und Hopkins kennen.

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    sille72s avatar
    sille72vor einem Jahr
    politische untriebe auch im urlaub

    Pauline Peters

    Das Geheimnis des Rosenzimmers


    eBook 8,49€ inkl. gesetzl. MwSt

    Format

    ePUB i

    Kopierschutz

    kein Kopierschutz i

    Seitenzahl

    462, (Printausgabe)

    Erscheinungsdatum

    24.04.2017

    Sprache

    Deutsch

    EAN

    9783732539512

    Verlag

    Bastei Entertainment

    Verkaufsrang

    1.100








    Das Buch bringt uns in die zeit der Suffragetten und Kriegsgeheimnisse um 1907. Viktoria hat inzwischen mit Jeffrey eine leichte Beziehung und verweigert sich den schritt zur Verlobung weil sie ihn nicht in einen Gewissens Konflikt bringen will. Ihre Engagement bei den Suffragetten kollidiert regelmäßig mit seiner Arbeit bei der geheim Abteilung des Scotland Yards.


    Wir fangen mit einer Szene in einem hochherrschaftlichen Gebäudes an bei dem eine Führung fürs Volk veranstaltet wird. Viktoria hat sich eingeschlichen um punkte zum eindringen zu finden damit die Suffragetten eine Veranstaltung der konservativen Gegner stören können. Sie schafft es nach einer weile in den Garten zu schlüpfen und fotografiert einige stellen die ihnen vielleicht hilfreich erscheinen. Dabei kommt ihr merkwürdiger weise der Besitzer des Hauses in die quere der sich mit zwei anderen Herren im Gartenhäuschen getroffen hat. Sie merkt gar nicht das sie auch diese Leute fotografiert hat und versucht sich aus dem Staub zu machen. Mit Hilfe des Gärtners schafft sie es auch ohne das sie einem dieser Herren unter die Augen kommt.


    In London wird eine Ausstellung ihrer Mutter vorbereitet und ein Bild von einem anderem Künstler entdeckt. Nach einigen anderen Ereignissen entschließt sich Viktoria nach Deutschland zu ihrer Freundin zu reisen und kommt in die Gesellschaft ihrer Großmutter.



    Auch diese Geschichte hat mich wieder voll begeistert mit den Ereignissen die in den Geschichtsbüchern nach zu schlagen sind. Die Autorin hat hervorragend recherchiert und auch schöne Bilder eingesponnen. Wir erfahren mehr von der Beziehung zu Jeffrey und von den Familien Geflechten von Viktoria. Es werden wunderbare Landschaften beschrieben und politische Geflechte aus der damaligen zeit erklärt.


    Dieses Buch hat von mir glatte 5 Sterne verdient.


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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor einem Jahr
    Victorias 2. Fall

    1907 London. Victoria und lebt zusammen mit Hopkins, dem Butler ihres verstorbenen Vaters und hat eine Vorliebe dafür, durch ihr Benehmen ihrer adligen Verwandtschaft immer wieder in die Suppe zu spucken, denn diese trägt die Nase ziemlich hoch. Mit dem Journalisten Jeremy Ryder, der auch für den britischen Geheimdienst arbeitet, hat sie ihre Liebe und einen Verbündeten gefunden, der sie bei schwierigen Fällen unterstützt, denn Victoria ist nicht nur aktives Suffragettenmitglied, sondern hat auch eine Leidenschaft für die Detektivarbeit. Und so wird sie auch wieder tätig, als Jeremy bei einem Anschlag verletzt wird und für eine Weile untertaucht. Jeremy will Victoria beschützen, so reist diese nach Deutschland, erst zu einer Freundin nach Koblenz und dann weiter zu ihrer Großmutter, die sich in Ems einer Kur unterzieht. Seltsam ist nur, dass ihr immer wieder der russische Arzt Lew über den Weg läuft, der Jeremy nach dem Anschlag versorgt hat. So langsam kommt Victoria der Gedanke, dass die eigentliche Gefahr nicht in England ist, sondern ihr auf Schritt und Tritt folgt. Wird sie dem Komplott auf die Spur kommen und noch einige weitere Geheimnisse enthüllen, denen sie schon länger nachjagt?

    Pauline Peters hat mit ihrem Buch „Das Geheimnis des Rosenzimmers“ ihren zweiten Band um ihre Protagonistin Victoria und Faktotum Hopkins vorgelegt, der dem ersten Roman in nichts nachsteht. Die Verbindung von historischem Kriminalroman, LIebe und Familiengeheimnissen ist hier wieder sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser schnell in die Anfangszeit des 20. Jahrhunderts abtauchen. Die Orts- und Landschaftsbeschreibungen sind so detailliert, dass der Leser sich schnell zurechtfindet und alles bildhaft vor Augen hat. Die Spannung wird recht schnell aufgebaut und steigert sich immer mehr bis zum Finale.

    Die Charaktere wurden sehr schön ausgearbeitet, sie wirken lebendig und authentisch. Durch ihre verschiedenen Eigenheiten ergeben sie ein buntes Potpourri, bei dem der Leser manchmal nicht weiß, wer gut und wer böse ist. Victoria ist eine sehr selbstsichere sympathische junge Dame, die ihren eigenen Kopf hat. Sie schert sich nicht um ihre wohlhabende adlige Verwandtschaft, auch wenn es in der eigenen Kasse oftmals eng wird. Doch sie will sich nicht verbiegen und zu Dingen zwingen lassen, die nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Mit Hopkins verbindet sie eine lange Freundschaft und Vertrautheit, er ist ihr mehr Familie als sonst jemand. Hopkins ist ein Butler, wie man ihn sich vorstellt. Er hat ein Auge auf Victorias zeitweilig gefährliche Unterfangen und versucht, sie in jeder Lebenslage zu beschützen. Jeremy ist ein sympathischer junger Mann, der zwar als Journalist arbeitet, aber insgeheim auch für den britischen Geheimdienst tätig ist. Oftmals hat man den Eindruck, er tanzt auf zwei Bühnen, aber Victoria hat sein Herz erobert und er tut alles dafür, die Gefahren vor ihr fernzuhalten. Leider lässt sie sich nur selten bremsen, denn ihre Abenteuerlust kommt ihr dabei in die Quere. Auch die weiteren Protagonisten tragen mit ihren kleinen Geschichten und Verwicklungen zum Spannungsausbau der Handlung bei.

    „Das Geheimnis des Rosenzimmers“ ist ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Kriminalroman, der ab der ersten Seite zu einem richtigen Pageturner wird und den Leser regelrecht gefangen nimmt. Alle Leser, die den Mix aus historischem Roman und Krimi mögen, sind hier sehr gut aufgehoben. Absolute Leseempfehlung für den 2. Band aus der Feder von Pauline Peters!

     

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte, die mich begeistert hat
    Tolle Geschichte, die mich begeistert hat



    Gerne bin ich Pauline Peters Aufforderung nachgekommen und habe mich mit dem Gang durch das schmiedeeiserneTtor auf die Suche nach dem Geheimnis des Rosenzimmer begeben.

    Schon mit den ersten Schritten, die ich in die Geschichte gemacht habe, war ich komplett eingetaucht in das London zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Nostalgie- Flair hat mich sofort eingenommen und ich war dank der tollen Beschreibungen mitten drin in der Geschichte.

    Victoria, lebt nach dem Tod ihres Vaters mit  dessen Butler Hopkins zusammen. sie ist nicht nur eine eigenständige Junge Frau - sie hat auch ein gefährliches "Hobby". Sie ist aktives Mitglied bei den Suffragetten. Ganz schön gewagt dieses Unterfangen für eine junge Dame ihres Standes.
    Sehr zum Verdruß ihrer adligen Verwandtschaft, die die Nase ziemlich hoch trägt, liebt sie Jeremy- einen Journalisten, der so gar nicht in das Bild passen möchte, das die Verwandtschaft von einem passenden Bräutigam geprägt hat.
    Jeremy arbeitet für den britischen Geheimdienst und wird bei einem Anschlag verletzte - er besteht darauf, dass Victoria zu ihrer eigene Sicherheit England verlässt.

    Sie reist nach Coblenz (damals noch mit C geschrieben) und nach Ems zu ihrer Großmutter...aber das Unheil reist mit..

    Dadurch , dass ich unweit der deutschen Handlungsorte wohne und das Lahntal kenne, habe ich einen direkten Bezug zu Geschichte :-) Es machte alles für mich greifbarer. Dank der tollen Charaktere war die Geschichte für mich reell und erlebbar- fast so, als wäre ich vor Ort.
    Egal ob liebenswerte Züge, fiese Ecken und Kanten oder einfach nur Hochnäsigkeit - jeder Charakter des Buches war so skizziert, dass die Darstellung glaubhaft und echt wirkte.


    Ein dickes Lob muss ich für die Darstellung von Victoria aussprechen- eine taffe Frau, die sich wirklich nichts gefallen lässt. Gäbe es doch nur mehr Victorias auf dieser Welt :-)

    Der Schreibstil hat mich von Anfang an begeistert und der Spannungsbogen war recht straff, so dass ich nicht anders konnte, als dieses Buch regelrecht zu verschlingen.
    Erwähnenswert finde ich auch, dass die Autorin im Nachwort sehr interessante Informationen über die Ereignisse der Zeit um die Jahrhundertwende bereit hält. Das rundete de Geschichte nochmal ab.

    ein kleine Schmankerl waren auch die Rosenblüten, die zu Beginn eines jeden Kapitels zu finden waren :-)

    Fazit: eine spannungsgeladene Fortsetzung, die Lust auf noch viele weitere Bücher dieser Reihe macht




    Ich möchte mich herzlich bei NetGalley für die kostenlose Bereitstellung dieses Rezi-Exemplares bedanken
     

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    Cridillas avatar
    Cridillavor einem Monat
    Kurzmeinung: Auch der 2.Teil ist randvoll mit typischen und a-typischen Figuren ihrer Zeit.1 Stern Abzug, irgendwie kam der Geheimagent etwas zu kurz.
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