Pauline Peters Die rubinrote Kammer

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Inhaltsangabe zu „Die rubinrote Kammer“ von Pauline Peters

London, 1907: Gegen den Willen ihrer adeligen, einflussreichen Familie lebt die junge Victoria allein mit dem alten Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Sie ist nicht reich, aber glücklich. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als hässliche Andeutungen über ein dunkles Familiengeheimnis laut werden. Der einzige Mann, der ihre Fragen beantworten könnte, wird ermordet. Victorias guter Ruf ist in Gefahr, doch als Retter in der Not entpuppt sich der attraktive Journalist Jeremy Ryder. Aber kann sie ihm vertrauen? Ein mitreißender Roman über dunkle Geheimnisse, überraschende Wahrheiten und die Liebe

Gefällt, gute Stimmung, Story etwas langatmig teilweise, daher nur 4 Sterne

— Fee-ChristineAKS

Schöne Mischung aus historischem Krimi und Romantik Thriller, jedoch in Vorgehensweise und glücklichen Zufällen wohl etwas unrealistisch.

— Asbeah

Toller, unterhaltsamer Roman

— ChattysBuecherblog

es zog sich manchmal,deshalb nur 4 Sterne

— Goldammer

Eine angenehme Mischung zwischen Familiengeschichte und historischen Kriminalroman.

— nati51

sehr schönes Buch

— liebling2013

Trotz teils unrealistischen Szenen, ist das Buch ein kurzweiliger historischer Kriminalroman mit viel Liebe zum Detail.

— Nijura

Hat mich gut unterhalten und sich doch in eine andere Richtung entwickelt als gedacht!

— MsChili

Ein Buch mit unkonventionellem Ermittlerteam mit historischen Hintergrund in England anno 1907.

— Hortensia13

Ein wirklich guter Krimi mit sehr viel Historie, vielen Rätseln und einem charmanten Butler als Sidekick. Sehr zu empfehlen!

— FreydisNeheleniaRainersdottir

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  • Schöner, leider unrealistischer Romantik Thriller

    Die rubinrote Kammer

    Asbeah

    22. March 2017 um 07:45

    Bei diesem Buch bin ich mit meiner Meinung hin und her gerissen, genauso wie die Zeitgeschichte selbst, in der dieser Roman angesiedelt ist - 1907 in London. Auf der einen Seite gab es ja schon fast alle unserer heutigen modernen Errungenschaften - Telefon, Strom, Autos, Kameras, Aufzüge und sogar die U-Bahn. Auf der anderen Seite gab es noch Pferdewagen, Droschken, knöchellange Kleider, Suffragetten, große Armut und altmodische Ansichten über die Rolle der Frau. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für Frauen weder in England noch in Deutschland das Wahlrecht. Außerdem unterstanden sie bis zu ihrer Volljährigkeit von 21 Jahren wie üblich ihren Eltern oder einem Vormund, und anschließend ihrem Ehemann und wurden auch als eingeschränkt geschäftsfähig betrachtet. Wollte sie einen größeren bzw. teuren Gegenstand erwerben, z.B. eine Waschmaschine - brauchte sie das Einverständnis des Ehemanns. Ich habe die letzten Ausläufer davon noch persönlich erfahren. Durch das Leben meiner Großmutter, die zur selben Zeit wie die Protagonistin Viktoria geboren wurde (1886) konnte ich das Leben und die Umstände von Viktorias Leben sehr gut nachvollziehen und sah vor meinen geistigen Augen die Damen in ihren langen Kleidern und Wagenradhüten flannieren. Hüte, mit denen ich als kleines Kind bei meiner Oma noch verkleiden spielen durfte. Von diesem Gesichtspunkt aus war dieser Roman für mich sehr stimmig und atmosphärisch und gesellschaftskritisch. Auch mit Viktoria fühlte ich mich verbunden, weil ich über 500 Seiten mit ihr durch ihre oft selbstgemachten Leiden ging. Aber, nun folgt das “her” zwischen dem “hin gerissen”: Viktoria ist meiner Meinung nach viel zu selbstbewußt. Zum einen ist sie dafür jung mit 19 J. und zum anderen lies die Zeit in der sie aufwuchs, so viel Selbstbewußtsein gar nicht zu. Außerdem wurde sie von ihrem Vater unglaubwürdig offen erzogen, auch der Vater muss doch ein (konservatives) Produkt seiner Zeit gewesen sein, und als Vater würde er seine Tochter schützen wollen, besonders vor dem Anblick von Leichen. Auch die Figur des Bultlers, der sie alles machen lässt oder gar noch unterstützt bei leichtsinnigen Taten, scheint mir unglaubwürdig (auch er würde sie eher schützen wollen, und er wurde nach alter Lehre konservativ erzogen.) Das passt irgendwie alles nicht so recht zusammen. Viktorias Vorgehensweise, einen Mord aufzuklären, halte ich für sehr unwahrscheinlich und überhaput nicht ihrem Alter entsprechend. Das hätte eher zu einer älteren Frau gepasst, wie zB Miss Marple. Und selbst die wäre ständig schockiert gewesen. Außerdem gab es viel zu viele glückliche Zufälle/Umstände und passende Kontakte/Quellen, die der Butler ständig aus dem Ärmel ziehen konnte. Mein Fazit: Flüssig geschriebener, netter, aber unwahrscheinlicher historischer Gesellschaftsroman und ein recht unglaubwürdiger Krimi. Insgesamt aber eine angenehme Unterhaltung, weshalb ich trotz der inhaltlichen Mängel knappe 4 Sterne vergebe.

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  • Ein historischer Krimi mit ungewöhnlichem Ermittlerduo

    Die rubinrote Kammer

    Katjuschka

    27. January 2017 um 14:05

    Die 19jährige Victoria Bredon, die schon früh ihre Mutter verloren hatte, lebt seit dem Tod des Vaters, obwohl noch nicht volljährig, allein mit dem Butler Hopkins in der väterlichen Villa in London. Die Familie entstammt dem Hochadel und sowohl der Großvater, als auch Großtante Hermione, sind besorgt um das familiäre Ansehen der Familie und wachen daher mit Argusaugen über das junge Mädchen. Um ihre Unabhängigkeit zu bewahren (auch finanziell) mach Victoria Fotos, die sie an eine Zeitung verkauft. Ein Skandel in Großante Hermiones Augen! Als sie dann auch noch mit den Suffragetten sympatisiert droht der Großvater sogar damit, sie unter seine Vormundschaft zu zwingen! Nachdem der unsympathische Sir Frances Sunderland, ein einflussreicher Mitarbeiter des Innenministeriums, Andeutungen bezüglich des Vaters und eines Familiengeheimnisses macht, beginnt Victoria an der Ehrlichkeit des Vaters zu zweifeln. Als Sunderland ermordet wird, stellt sie mit der Hilfe von Hopkins Nachforschungen an. Dadurch deckt sie gleich mehrere Geheimnisse auf, u.a. auch eines von Sir Sunderland. Unerwartete Unterstützung erhält sie von dem jungen Journalisten Jeremy Ryder - aber auch er scheint etwas zu verbergen. "Die rubinrote Kammer" ist der erste Band einer historischen Krimi-Reihe um die junge Victoria und ihren Butler Hopkins. Die Geschichte liest sich flüssig, die Protagonisten sind gut dargestellt. Victoria wirkt sehr sysmpathisch, aber Hopkins ist als eine Art "Dr.Watson" einfach klasse. Man muss ihn lieben! Ich finde die Handlung sehr gut in den historischen Kontext eingebunden. Die Liebesgeschichte (kein Spoiler!) fand ich leider nicht so 100% gut gelungen. Die Auflösung war letztendlich überraschend und man konnte es (zum Glück) nicht zu früh erahnen. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer des Ermittlerduos Victoria - Hopkins. Band 2 der Reihe: "Das Geheimnis des Rosenzimmers"!

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    • 5
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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  • Mein Leseeindruck

    Die rubinrote Kammer

    ChattysBuecherblog

    14. December 2016 um 12:49

      Da das Buch mit dunklen Familiengeheimnissen angekündigt wurde, war ich schon sehr neugierig. Schon der Umschlag hatte mich fasziniert. Er fühlt sich sehr griffig an, nicht so glatt, wie bei den meisten Bücher die ich bislang gelesen habe. Das Buch liegt somit sehr gut in der Hand und verleitet zum Festhalten und natürlich zum Lesen. Ich möchte gleich vorweg schicken, dass es sich um den ersten Band der Reihe um Victoria und Hopkins handelt. Somit wird wohl am Ende auch ich das Eine oder Andere unklar sein, da es ja zum Kauf der Fortsetzung animieren soll. Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt, insbesondere die Beschreibungen von Hopkins fand ich sehr gelungen. Immer wieder musste ich bei ihm an Miss Sophie von "Dinner for one" denken. Ihr Butler James scheint Hopkins nämlich sehr zu ähneln, oder eben andersrum. Auffällig fand ich auch die tollen Beschreibungen vom Debütantenball, von den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, Kleidung etc. Hiermit hatte sich die Autorin wirklich sehr viel Mühe gegeben. Aber leider wirkt es an manchen Stellen auch etwas überlagernd, etwas ausschweifend. so dass man dem Gedanken an das vergangene Geschehen sehr lange nachsuchen muss.Nun ja, es ist ein Roman und kein Krimi, auch wenn es zu Beginn diesen Anschein hatte. Den Schreibstil würde ich als sehr modern bezeichnen. Er ist ohne Schnörkel und somit sehr gut zu lesen. Fazit: Mir hat der Roman bs auf de oben genannten Schwächen sehr gut gefallen. Den Nachfolgeband habe ich bereits vorbestellt.  

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  • Gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe!

    Die rubinrote Kammer

    Cellissima

    07. October 2016 um 23:16

    London, 1907: Gegen den Willen ihrer adeligen, einflussreichen Familie lebt die junge Victoria allein mit dem alten Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Sie ist nicht reich, aber glücklich. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als hässliche Andeutungen über ein dunkles Familiengeheimnis laut werden. Der einzige Mann, der ihre Fragen beantworten könnte, wird ermordet. Victorias guter Ruf ist in Gefahr, doch als Retter in der Not entpuppt sich der attraktive Journalist Jeremy Ryder. Aber kann sie ihm vertrauen?******"Die rubinrote Kammer" ist der gelungene Auftakt zu einer vielversprechenden neuen Reihe, die im London bzw. generell England des frühen 20. Jahrhunderts spielt, und Genre-technisch betrachtet eine gute, ausgewogene Mischung aus historischem Roman, Krimi und Familienroman bietet.Pauline Peters schreibt und erzählt absolut authentisch, selten entsteht so viel Atmosphäre! Die Autorin beherrscht ihr Handwerk, baut überraschende Wendungen ein, die dem Leser kaum Zeit zum Atem holen lassen und dafür sorgen, dass die Spannung immer weiter steigt.Hin und wieder weist die Geschichte zwar auch kleine Längen auf und sind Passagen nicht ganz logisch bzw. realistisch und wirken dadurch allzu konstruiert, doch insgesamt ist es ein ebenso schönes und atmosphärisches wie fesselndes und spannendes Werk, und für ein Debüt wirklich herausragend, da auf sehr hohem Niveau!Dieser Auftakt ist fast perfekt. Man darf gespannt sein auf die weiteren Bände der Reihe um Victoria Bredon und Butler Hopkins!

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  • War nicht Meins :-(

    Die rubinrote Kammer

    Federzauber

    10. August 2016 um 22:25

    1906 in London, die 19-jährige Victoria lebt alleine mit dem Butler in der Wohnung ihres verstorbenen Vaters. Durch Zufälle und unglückliche Begegnungen wird sie in einem Mord verwickelt und entdeckt, dass ihr Vater ihr damals nicht immer die ganze Wahrheit über sie erzählt hatte. Mit ihrem Butler fängt Victoria an zu ermitteln um dem ganzen auf der Spur zu kommen. Ein Buch,  dass sich sehr rapide als ein anderes Genre entpuppte, als der Klappentext tatsächlich verriet.  Ich muss gestehen, dass ich laut Klappentext an eine historische Familiengeschichte mit Geheimnissen erwartet habe. Doch sehr schnell entpuppte sich das Buch als historischer Kriminalroman à la Miss Marple oder Sherlock Holmes.  Dies wäre eigentlich nicht so schlimm gewesen, da sich der Schreibstil sehr gut und flüssig lesen ließ und ich mich gerne auf etwas Anderes und Unerwartetes einlasse, doch leider war das Buch überhaupt nicht Meins.  Mein großer Störfaktor war Victoria.  Eine sehr starke, selbstbewusste, mutige Persönlichkeit, die ich in Bücher sehr schätze und bevorzuge.  Doch leider passte sie meiner Meinung nach überhaupt nicht in diesem Setting. Sie passte nicht in dieser Zeit, war viel zu emanzipiert,  erlaubte sich vieles was für eine Frau komplett Tabu war. Dies nicht nur 1 oder 2 Mal sondern permanent. Als noch Minderjährige in der Zeit, ließ man ihr alle Freiheiten, spaziert mitten in der Nacht in den verrufenste Gegenden ohne Begleitung,  geht mit Männer  aus und steckt ihre Nase halb in Leichen ohne mit der Wimper zu zucken. So sehr ich starke Protagonistinnen schätze und liebe, Victoria passte für mich vorne und hinten nicht in diesem Buch. Dies hat mir leider auch das Lesevergnügen ziemlich vermiest.  Teilweise musste ich mich ziemlich durch die Geschichte durchquälen,  weil es für mich nicht glaubwürdig und authentisch war. Ich konnte ihr Verhalten nicht abkaufen und auch nicht nachvollziehen.  Würde die Geschichte in unserer heutigen Zeit spielen, dann hätte Victoria auch wunderbar rein gepasst, vom Alter, Verhalten, Denken und den Wissensstand den sie hat. Aber für 1906 war sie für mich überhaupt nicht glaubwürdig.  Dies soll aber nicht bedeuten,  dass es ein schlechtes Buch. Im Gegenteil,  bisher stehe ich glaube ich, recht alleine mit dieser Meinung und habe nur gute Meinungen gelesen. Es passiert eine Menge, mit recht actionreicher Szenen,  interessante und überraschende  Wendungen und einer gut durchdachten Story. Nur leider hat es mein Nerv nicht getroffen und mich nicht überzeugen können.  Note: 2,5/5

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  • gelungenes Eintauchen in die Atmosphäre des London vor 100 Jahren

    Die rubinrote Kammer

    irismaria

    09. August 2016 um 11:55

    "Die rubinrote Kammer" von Pauline Peters ist ein historischer Krimi, der 1907 in London und Umgebung steht. Das Buch ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, mit der jungen Victoria Bredon als Hauptfigur. Victoria ist aus gutem Hause, arbeitet als Fotografin, sympathisiert mit der Suffragettenbewegung und lebt nach dem Tod ihres Vaters mit Haushälterin und Butler. Die junge Frau erfährt von einem Adligen, Sir Francis, beunruhigende Dinge über ihre eigene Vergangenheit. Kurz darauf wird Sir Francis ermordet. Victoria geht der Sache auf den Grund, unterstützt wird sie bei ihren Ermittlungen vom Butler Hopkins, der Victorias Vertrauter ist. Daneben spielt auch die Liebe eine Rolle, so hat sich Victoria in den adligen Randolph verliebt, aber auch der Journalist Jeremy Ryder spielt eine Rolle in ihrem Leben. "Die rubinrote Kammer" ist flüssig geschrieben und man kann sich wunderbar in die damalige Zeit zurück versetzen und über die Etikette der Gesellschaft den Kopf schütteln. Geschickt baut die Autorin interessante Orte in die Handlung ein, etwa ein geheimes Nobelbordell, einen Pub, ein Herrenhaus und einen Ball mit Anwesenheit des Königs. Hier wird das Leben vor 100 Jahren lebendig. Der Fall ist lange sehr undurchsichtig, klärt sich aber am Ende, die Krimihandlung ist nicht zu brutal beschrieben. Die Figuren sind sympathisch bis skurril und bieten Potential für weitere Fälle. Spannung, Liebe, eine ungewöhnliche junge Frau als Hauptfigur und ein gelungenes Eintauchen in die Atmosphäre des London vor 100 Jahren – diese Auftakt der Krimireihe gefällt mir und ich freue mich auf weitere Abenteuer!

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  • Ein unterhaltsamer historischer Krimi, der nicht ganz perfekt ist

    Die rubinrote Kammer

    Curin

    05. August 2016 um 20:34

    1907: Die junge Victoria Bredon lebt seit dem Tod ihres Vaters allein mit ihrem Butler. Zusätzlich verärgert sie ihre adeligen Verwandten, indem sie sich den Suffragetten angeschlossen hat, die für das Frauenwahlrecht in England kämpfen. Doch als ein hochrangiges Mitglied des Ministeriums Andeutungen über die Vergangenheit ihres Vaters macht und kurz darauf mehrere Morde in London geschehen, macht sich Victoria auf die Suche nach dem Täter. Unterstützung erhält sie dabei immer wieder von dem Journalisten Jeremy Ryder, doch kann sie ihm wirklich trauen?Mit diesem Buch hat die Autorin Pauline Peters es geschafft, mich als Leserin gut zu unterhalten, aber nicht mit allem zu überzeugen. Gefallen hat mir besonders, dass sich in dem historischen Roman auch ein echter Krimi verbirgt. So ist das Buch abwechslungsreich und spannend aufgebaut und selbst in Passagen, wo die Ermittlungen stocken, erfährt man viel Geschichtliches, wie z. B über das historische London und etwas über die Suffragettenbewegung, von der ich bis dahin noch nichts gehört hatte.Frau Peters schreibt flüssig, man kann das Buch sehr leicht lesen und der Handlung gut folgen. Jedoch ruft sie manchmal bestimmte Klischees ab, wie den überpeniblen Butler und die böse adelige Familie. Die Figuren wirken so nur teilweise richtig ,,echt". Zum Beispiel ist Victoria teilweise viel zu emanzipiert und kommt oft gekünstelt rüber. Sie ist zwar eine sympatische junge Frau und beweist bei ihren Mordermittlungen eine gute Spürnase, aber übersieht zum Schluss etwas, dass mir als Leserin schon im Laufe der Handlung ersichtlich war.Dennoch hat mich ,,Die rubinrote Kammer" gut unterhalten und mir angenehme Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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  • Spannender historischer Krimi !

    Die rubinrote Kammer

    AnnaMagareta

    05. August 2016 um 12:00

    Mit dem Roman „Die rubinrote Kammer“ ist der Autorin Pauline Peters eine gute Mischung aus Krimi und historischen Roman gelungen. Zum Inhalt: Das Buch beginnt 1907 in London. Die 19-jährige Victoria Bredon ist nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise - da ihre Mutter schon vor Jahren gestorben ist - und wohnt mit ihrem Butler Hopkins zusammen. Ihre wohlhabenden adeligen Verwandten stehen ihren Lebenswandel sehr kritisch gegenüber, da sie Anhängerin der Suffragettenbewegung ist. Ihren Lebensunterhalt finanziert sich Victoria durch Fotografien, die sie an eine Zeitung verkauft. Kurze Zeit nachdem der Staatsanwalt Sir Francis Sunderman   Victoria gegenüber unangenehme Andeutungen über ihren Vater gemacht hat, wird dieser ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutet den Mörder in den Kreisen der Suffragetten und auch Victoria wird verdächtigt. Während Victoria mehr über die Andeutungen wissen möchte, die Sir Francis über ihren Vater gemacht hat und deswegen gemeinsam mit Hopkins mit Recherchen zu Sir Francis Ermordung betreibt, kommt es zu weiteren rätselhaften Todesfällen. Die Charaktere: Die einzelnen Charaktere werden von Pauline Peters detailreich und lebendig beschrieben. Während Victoria unerschrocken, mutig, frisch und sympathisch wirkt, kann man den Widerwillen, den sie gegen ihre Verwandten spürt durchaus nachvollziehen. Auch Hopkins  ist ein wunderbarer Mensch, der sich um Viktoria kümmert und das Herz am rechten Fleck hat. Seine gemeinsame Ermittlungsarbeit mit Viktoria ist clever und zielgerichtet, es macht einfach Spaß zu lesen, wie die beiden Vorgehen. Der Schreibstil: Die Autorin schreibt flüssig und der gesamte Roman lässt sich leicht lesen. Durch ihre ausführlichen Personenbeschreibungen und die bekannten Handlungsorte kann man sich alles gut vorstellen und bekommt ein klares Bild der damaligen Zeit und dem gesamten Geschehen. Historische Details und das Leben in der damaligen Gesellschaft wurden gut recherchiert und in die Geschichte eingebunden. Durch unerwartete Wendungen bleibt es bis zur letzten Seite spannend.   Mein Fazit: Die „Die rubinrote Kammer“ ist ein gelungener Debütroman der Autorin Pauline Peters, der mich ausgesprochen gut unterhalten und gefesselt hat. Ich werde gerne eine Fortsetzung dieses historischen Krimis lesen und vergebe deswegen 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Junge Fotografin löst mit freunden einen Kriminalfall

    Die rubinrote Kammer

    sille72

    05. August 2016 um 10:51

    Die Rubinrote Kammer Pauline Peters Verlag: Bastei Lübbe Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen Seitenzahl: 528 Ersterscheinung: 13.05.2016 ISBN: 9783404173426 Format: EBOOK / EPUB 8,49; Print 9,99 Hauptpersonen: Viktoria Bredon, 19 Jahre, Fotografin und Teilzeit Suffragette Hopkkins, Butler, Autor einer Zeitungskolumne Jeremy Ryder, Reporter, Geheimagent, neugierig auf Victoria Randolph Lord Warwick, bekannter aus der Highsociety von London den Victoria in Italien kennengelernt hat. Familie Hogarth ebenfalls bekannte von der Italien reise, ist natürlich mehr mit der Frau bekannt durch ähnliches alter und Interessen. Sie ist von Geburt Amerikanerin In dem Buch geht es um Victoria die als Vollwaise mit dem Butler Hopkins zusammen in der Wohnung ihres Vaters lebt. Sie interessiert sich für Fotografie und verkauft zwischen durch auch immer wieder einige ihrer Bilder. Hopkins vertreibt unter pseudonym eine Zeitungskolumne in der er Tipps zur Haushaltsführung und Rezepte gibt. Die Wohnung können sie nur halten weil der Vormund von Viktoria dies nach Testamentseröffnung erlaubt hat. Viktorias verwandte sehen das nicht gerne und bemühen sich während des Romans um ihr Sorgerecht. Der Roman hat mich interessiert, weil ich gerne historisches aus England und von der Separatistenbewegung lesen wollte. Die Autorin schreibt sehr flüssig und fesselnd so das ich mich nicht an die vorgaben der Leserunde halten konnte und einfach mit kurzen Notizen durchgelesen habe. Das Buch zeigt viele soziale Unterschiede aus der zeit um 1907 auf. Viktoria ist in der oberen Mittelschicht aufgewachsen da ihr Vater ein Adelssproß war der arbeiten wollte und eine deutsche adlige anderen Glaubens geheiratet hat. Er wurde von seiner Familie verstoßen und hat sich einen Namen als Gerichtsmediziner gemacht. Jetzt versuchen ihre Großtante und ihr Großvater sie unter ihre Fittiche zu bekommen damit sie nicht zu viel Schande über den Rest der Familie bringt. Es war einfach nur faszinierend zu erleben wie eine junge Frau mit Hilfe von freunden einen Kriminalistik auflösen konnte. Vielleicht waren es ein paar zu viele Verwicklungen in der Geschichte aber die hat die Autorin relativ vernünftig aufgelöst. Der Roman ist für viele geschichtsinteressierte zu empfehlen. Ich freu mich schon auf den nächsten teil.

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  • Zwischen Downton Abbey und Miss Marple

    Die rubinrote Kammer

    allegra

    04. August 2016 um 19:11

    Hauptfigur des Romans „Die rubinrote Kammer“ von Pauline Peters ist Victoria Bredon, die 19 jährige verwaiste Tochter eines bekannten Gerichtsmediziners. Victorias Mutter ist früh verstorben und Victoria wurde von ihrem liebenden Vater für die Zeit um 1900 herum sehr freiheitlich erzogen. Ihr Vater entstammt altem Hochadel. Voctoria lebt mit ihrem Butler Hopkins in einer Londoner Wohnung, was ihrer Großtante Hermione, die sehr besorgt ist um das Ansehen der Familie, sehr widertrebt. Um finanziell über die runden zu kommen, fotografiert Victoria für eine Zeitung, was sich für eine junge Damen ebenfalls nicht wirklich schickt. Durch geheimnisvolle Andeutungen von Sir Francis Sunderland, eines hochrangigen Mitarbeiters des Innenministeriums wird Victoria auf ein dunkles Geheimnis ihrer Familie aufmerksam. Als Sir Fancis als einzige Informationsquelle plötzlich stirbt, beginnt Victoria zusammen mit dem Butler Hopkins Nachforschungen anzustellen. Vor dem historisch interessanten Hintergrund der Frauenbewegung der Suffragetten erlebt man die Aufklärung von Verbrechen und Geheimnissen. Gleichzeitig kommt es auch zu stimmungsvollen und  knisternden Liebensmomenten und glanzvollen Auftritten bei Hofe. Mir hat dieser wunderbar flüssig zu lesender historische Kriminalroman einiges zu rätseln aufgegeben. Der historische Hintergrund des London zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat mir sehr gut gefallen. Stellenweise waren es mir etwas zuviele Zufälle. Dennoch soll so ein buch ja in erster Linie spannende Unterhaltung bieten und das hat es auf jeden Fall getan. Ich kann mit gut vorstellen, dass Victoria und Hopkins noch weitere Fälle ermitteln werden und vergebe diesem Start in eine vielversprechende Serie 4 Sterne.

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  • tolles Buch

    Die rubinrote Kammer

    liebling2013

    03. August 2016 um 21:21

    ich fand das Buch super, ich mochte Victoria sehr gerne, sie war anders, Ungewöhnlich für 1907. Dennoch bin ich begeistert. das ganze Buch war nicht schlecht, ich war aber sehr enttäuscht von Randolph, eigentlich wirkt er so lieb und nett, doch leider stellte es sich heraus was er wirklich für ein böser Mensch er ist. Victoria, ist  jung und weiß was sie möchte, Hopkins ist ihr butler, ein herzen guter mensch und unterstützt Victoria in fast allen dingen.ich freue mich schon auf das 2te Buch.Zum Cover kann ich sagen das es schön ist, dennoch finde ich passt es nicht ganz zum Inhalt, da ich nun das Buch gelesen habe, hätte ich es anders gestaltetet.... z.b Victoria vorne und das Haus als Hintergrund ....

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  • Historischer Kriminalroman mit kleinen Schwächen

    Die rubinrote Kammer

    Nijura

    03. August 2016 um 20:16

    Klappentext:London, 1907: Gegen den Willen ihrer adeligen, einflussreichen Familie lebt die junge Victoria allein mit dem alten Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Sie ist nicht reich, aber glücklich. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als hässliche Andeutungen über ein dunkles Familiengeheimnis laut werden. Der einzige Mann, der ihre Fragen beantworten könnte, wird ermordet ... Victorias guter Ruf ist in Gefahr, doch als Retter in der Not entpuppt sich der attraktive Journalist Jeremy Ryder. Aber kann sie ihm vertrauen?Ein mitreißender Roman über dunkle Geheimnisse, überraschende Wahrheiten und die Liebe.Meine Meinung:Victoria ist für die damalige Zeit eine viel zu aufgeklärte und draufgängerische Frau, die sich oftmals zu weit vor wagt, das finde ich nicht besonders realistisch.Für meinen Geschmack gibt es viel zu viele Zufälle in dem Buch, alle Personen, die die beiden befragen, verhalten sich viel zu kooperativ und das Motiv des Mörders wurde viel zu spät aufgedeckt, sodass man als Leser kein bisschen mit raten konnte.Victoria ist mir trotzdem sympathisch. Der Butler ist der Hit, immer besonnen, auf die Etikette achtend und mit einem kriminalistischen Gespür.Ansonsten hat mich der Schreibstil von Pauline Peters begeistert, vor allem die detailreichen Beschreibungen finde ich großartig, da ich mich gedanklich wirklich gut in diese Zeit hineinversetzen konnte. Die Geschichte ist eine Mischung aus historischen und kriminalistischen Elementen, das hat mir sehr gut gefallen. In die Geschichte wurde die Suffragetten-Bewegung integriert, leider wurde diese nur am Rande erwähnt, darüber hätte ich gerne mehr gelesen.Das Nachwort der Autorin war sehr interessant, dort werden die Suffragetten-Bewegung und andere historische Details noch etwas genauer beschrieben.Fazit: Trotz der logischen Brüche und teils unrealistischen Szenen, ist das Buch ein kurzweiliger historischer Kriminalroman mit viel Liebe zum Detail und der Beginn einer interessanten Serie mit sympathischen Protagonisten.

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  • Historischer Roman über eine starke Frau mit detektivischem Spürsinn

    Die rubinrote Kammer

    uli123

    03. August 2016 um 19:24

    London, 1907. Die 19jährige Victoria ist adliger Herkunft und Vollwaise. Sie teilt sich die Wohnung mit dem ergebenen Butler Hopkins, ist als Fotografin tätig und in der Suffragettenbewegung aktiv. Ein unsympathischer hoher Beamter trägt ihr zu, dass sie sich in der Person ihres geliebten, kürzlich verstorbenen Vaters täuscht. Bald darauf wird ausgerechnet dieser Mann ermordet und es folgen noch drei Morde. Victoria sieht einen Zusammenhang zwischen dem ungelüfteten Familiengeheimnis ihres Vaters und diesen Taten und beginnt zusammen mit Hopkins auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei trifft sie immer wieder auf den Journalisten Ryder und den Duke Randolph, die in ihr Gefühle wecken.   Dieser historische, vor gut 100 Jahren in London angesiedelte Roman aus der Feder der als Beate Sauer bekannten Autorin ist eine gelungene Mischung aus Kriminalgeschichte und Romance. Als Ermittlerpaar haben wir es mit einer jungen nach Emanzipation strebenden Frau und ihrem treuen älteren Butler zu tun. Beide erinnern ein wenig an die Duos Miss Marple/Mr. Stringer oder Sherlock Holmes/Dr. Watson. Zu erwarten steht, dass diesem Buch Fortsetzungen mit denselben Ermittlern folgen werden. Wie es in einem Unterhaltungsroman nicht anders sein kann, sind beide mit ihrer Ermittlungstätigkeit äußerst erfolgreich und bedienen sich dabei schon einmal recht unkonventioneller Methoden. Die junge Victoria wird für meine Begriffe etwas zu smart dargestellt; immerhin ist zu bedenken, dass sie aufgrund ihrer adligen Herkunft und ihres Geschlechts gewissen Grenzen ausgesetzt gewesen sein dürfte, über die sie sich immer wieder hinwegzusetzen vermag. Auf jeden Fall wird ein exaktes Frauenbild der Frauen in England in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts gezeichnet. Die gesellschaftlichen Beschränkungen, denen sie ausgesetzt waren, werden gut herausgearbeitet. Auch die Situation der zu den unteren Gesellschaftsschichten zählenden Frauen wird gut thematisiert. Wie es oft in historischen Romanen geschieht, spielt das Prostituiertenmilieu eine wichtige Rolle. Einen guten Einblick erhält man in die Suffragettenbewegung. Was  für uns Frauen von heute selbstverständlich ist – Gleichberechtigung und allgemeines Wahlrecht – musste vor 100 Jahren ja erst erkämpft werden. Der Krimistrang hat immer neue Züge, bis er dann nach noch einmal rasanter und spannender Entwicklung im letzten Viertel eine völlig schlüssige Auflösung erfährt. Auch der Liebesgeschichtenstrang hat interessante Wendungen. Zu bewundern ist die Liebe zum Detail, mit der die Autorin ihre Ideen umgesetzt hat. Das betrifft vor allem viele interessante Beschreibungen von Stätten in London oder von Gegenständen, die  für uns heute selbstverständlich sind, damals aber absolute Neuerungen waren. Wofür ich auch noch ein Lob aussprechen möchte, ist, dass – nicht unbedingt typisch für andere Bücher  - sowohl Buchtitel als auch Buchcover im Text Erwähnung/Erklärung finden. Nicht ausgelassen werden beim Lesen sollte das Nachwort, in dem die Autorin noch interessante Hintergrundinformationen gibt.   Für Leserinnen historischer (Kriminal-)Romane/Frauenromane spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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  • Eine Familiengeschichte mit kriminellem Hintergrund

    Die rubinrote Kammer

    Xanaka

    02. August 2016 um 10:22

    Die junge Victoria Bredon lebt im Jahr 1907 völlig unkonventionell mit ihrem Butler zusammen. Sie haben keine Beziehung, es ist eher eine Zweckgemeinschaft. Victorias Vater, ein angesehener Gerichtsmediziner, ist vor kurzem verstorben. Er hat testamentarisch verfügt, dass Victoria, obwohl sie noch nicht volljährig ist, weiter in der väterlichen Wohnung unter Aufsicht des Butlers leben darf. Obwohl ihr Vater adliger Abstammung war, hat er sich durch eine nicht standesgemäße Heirat von der Familie abgewandt und sein Geld durch Arbeit verdient. Auch Victoria und ihr Butler haben kaum Geld für den täglichen Lebensunterhalt. Victoria verdient sich ihr Geld durch den Verkauf von Fotografien, die sie selbst aufnimmt und entwickelt. Sie sympathisiert mit den Suffragetten und kämpft für das Wahlrecht der Frauen. Auch Hopkins trägt seinen Anteil zum Unterhalt durch das Schreiben von Kolumnen für eine Zeitschrift bei. Bis dahin ist alles in Ordnung. Und doch gerät ihre relativ heile Welt in Unordnung, als sie mit einem Geheimnis aus ihrer Kindheit konfrontiert wird. Die für sie offenen Fragen können nicht mehr geklärt werden, da ihr Vater und auch ihre Mutter tot sind. Was ist damals passiert? Was will der Staatsbeamte von ihr, als er sie mit diesen offenen Fragen konfrontiert? Und es kommt noch schlimmer, dieser Beamte wird kurze Zeit nach einem Streit zwischen Victoria und ihm ermordet aufgefunden? Plötzlich steht Victoria unter Verdacht Sir Francis, den Staatsbeamten, ermordet zu haben.Jetzt fragt ihr euch, wie es weitergeht? Lest selbst, es passiert noch so viel.Als ich mit diesem Buch begonnen habe, dachte ich, es handelt sich um eine Art Familiengeschichte. Ich ahnte nicht, dass ich in diesen spannenden Krimi mit historischem Hintergrund geriet. Pauline Peters ist es gelungen, mich mit dieser historische Geschichte angenehm zu unterhalten. Ihr gelingt es dem Leser zu zeigen, wie anstrengend und schwer das Leben in dieser Zeit gerade für Frauen war. Auch der Kampf um das Frauenwahlrecht ist zu dieser Zeit schon ein wichtiges Thema gewesen. Auch das gelingt ihr passend mit in dieses Buch einzubeziehen. Mir haben besonders die beiden Protagonisten Victoria und Hopkins gefallen. Hier ist sicher noch Potential für weitere unkonventionelle Erlebnisse aus dem Leben der beiden. Ich hoffe auf weitere Bücher und freue mich jetzt schon darauf.Von mir für dieses Buch verdiente fünf Lesesterne und eine ausgesprochene Leseempfehlung an alle. 

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