Pauline de Bok Blankow

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Inhaltsangabe zu „Blankow“ von Pauline de Bok

Eine Frau aus Amsterdam lässt sich mit ihrem Hund auf einem Gehöft im Mecklenburgischen nieder. Es ist kalt, feucht, unwirtlich. In den verfallenen Gebäuden und im Boden findet sie Reste des Lebens voriger Bewohner, unterhält sich mit den Einheimischen, rekonstruiert Geschichte und übt sich im Alleinsein. Pauline de Bok hat sich einem Abenteuer ganz eigener Art ausgesetzt, und dabei ist ihr ein wunderbares Buch über Deutschland gelungen, ein Buch, so Geert Mak, voller weitergewisperter Geschichte, voller erschütterter Lebensläufe, ein glänzendes Beispiel des Slow Journalism.

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  • Rezension zu "Blankow" von Pauline de Bok

    Blankow
    lokoschade

    lokoschade

    09. January 2010 um 10:58

    Bevor ich näher auf das Buch eingehe muss ich vorausschicken, dass ich keine passionierte Sachbuchleserin bin und ich die Geschichte eigentlich nur deshalb gelesen habe weil mich in einem Zeitungsartikel und auch bei der Kurzbeschreibung von amazon der Begriff "Slow Journalism" sehr neugierig gemacht hat. Und ich wurde belohnt! Pauline de Bok macht sich mit ihrem Hund auf den Weg zu einem Gehöft in Mecklenburg-Vorpommern um dort eine begrenzte Zeit zu verbringen. Das Haus gehört Freunden aus Berlin, sie hat vor Jahren bei der Renovierung geholfen. Auf dem Dachboden findet sie Aufzeichnungen, Briefe, Bilder und begibt sich auf die spannende Reise diese Menschen bzw. deren Nachkommen zu treffen um gelebte Geschichte zu erfahren. "Hinter jeder Haustür verbergen sich Familiengeheimnisse, die unter der Oberfläche gären und schwelen. Niemand fragt weiter, es gehört zum alltäglichen Anstand, die Geschichte zu glauben, die man präsentiert bekommt. Es gibt eine stillschweigende Übereinkunft." Aber es ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, in die Geschichte anderer Menschen, sondern auch zu sich selbst: "Ich will wissen was passiert, wenn ich monatelang allein lebe, auf dem Land, von Tag zu Tag. Ich will herausfinden, wie sich das auf meine Angst und mein Verlangen nach Sinn auswirkt. - Etwas hat mich dazu getrieben. Alle Gründe bleiben zugleich auch Vorwände, Gedankenakrobatik." Sie beschreibt Bilder die in Erinnerung bleiben - über Menschen und eine Landschaft die im Laufe der Geschichte viel erdulden mussten. Es war für mich eine absolute Bereicherung dieses Buch zu lesen zumal es auch ein Stück meine eigene Familiengeschichte wiederspiegelt. Ein ganz großes Lob auch an den Verlag sowohl für die Gestaltung des Covers als auch für die Veröffentlichung dieses Buches. Ich werde das Programm dieses noch recht jungen Verlages auf jeden Fall weiterhin interessiert verfolgen. (dk) Volle Punktzahl

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  • Rezension zu "Blankow" von Pauline de Bok

    Blankow
    il_gelatiere

    il_gelatiere

    12. November 2009 um 15:35

    Der Geheimtipp in diesem Herbst!