Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

von Paulo Coelho 
3,6 Sterne bei309 Bewertungen
Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte
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Positiv (162):
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Wunderschöne Sprache, zum Nachdenken. Religiöser als erwartet

Kritisch (52):
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schöner Buchtitel - langweiliger religiöser Inhalt

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Inhaltsangabe zu "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte"

Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. In Madrid treffen sie sich wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner Ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257231465
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:232 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:24.04.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2007 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nachtfalter89s avatar
    Nachtfalter89vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: schöner Buchtitel - langweiliger religiöser Inhalt
    Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte von Paulo Coelho

    Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte von Paulo Coelho

    In vielen Kritiken und Kurzbeschrieben wird die Liebe als Thematik dieses Buches sehr hervorgehoben. Es ist eine Liebesgeschichte, da stimme ich  zu. Aber als zweites wichtiges und die Erzählung prägendes Thema fliesst auch die Religion und das Leben im Glauben an Gott (im Buch speziell die feminine Seite von Gott - sprich Maria) ganz stark in die Geschichte mit ein. Als Bezweiflerin von Gottes Existenz haben mich Coelhos religiösen, stark vom Katholizismus geprägten Gedanken und Aussagen in diesem Buch sehr befremdet, ja sogar fast abgestossen. Das fand ich sehr schade für die sonst sehr ergreifende Erzählung, welche wunderschöne Gedanken zur Liebe enthält.

    Kommentare: 1
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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 4 Jahren
    Was für ein Schwachsinn!

    Was für ein religiöser, phantastischer Scheiß

    Für gläubige Menschen, mögen diese Worte groß wirklich, vielleicht sogar weise oder revolutionär, weil es um eine Neue Sichtweise des Katholizismus geht – für mich, die der Religion ablehnend gegenübersteht, hört sich das alles wie geistesgestörtes Geschwafel an. Es ist wirr, es ist verdreht, es ist gänzlich unlogisch.

    Es ist wirklich schwer ihren Gedankengängen und Gesprächen zu folgen, wenn man noch alle Sinne beisammen hat.

    Es wird viel über die Liebe geredet – allerdings zum Teil so abstrakt, dass ich mit diesem Wort nichts mehr anfangen konnte.

    Was mich jedoch am meisten stört ist, dass Denken und vor allem der Zweifel als etwas ausschließlich negatives dargestellt wird – typisch Glaube halt.

    Selbst wenn man dieses Gerede über Gott gänzlich ignorieren würde, ist die Geschichte trotzdem langweilig, weil eigentlich nichts passiert.

     

    Fazit

    Ich frage mich wirklich, welche Zielgruppe dieses Buch hat. Katholiken oder Christen schon mal nicht, weil die „göttliche Erkenntnis“ die hier drin gezogen wird, (fast) Blasphemie ist; Atheisten ganz gewiss auch nicht, genauso wenig Menschen, die gerne denken; vielleicht Leute die der Religion ganz extrem offen gegenüberstehen, aber was weiß ich…

    Ich möchte nur eins noch sagen: Zweifel ist die Intelligenz des 21. Jahrhunderts, deshalb stellt so viel wie möglich in Frage.


    Kommentare: 1
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    AndreaKristinas avatar
    AndreaKristinavor 5 Jahren
    "Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte"

    Ich habe bereits viele von Paolos Büchern gelesen und war immer begeistert. Es ist bei ihm entweder eine Liebe oder Hass zu den Büchern. Ich persönlich finde die kleinen Weisheiten zum Leben immer sehr schön - ausser bei diesem Buch. Ich hätte auch gleich die Bibel lesen können, wenn ich so viel von Gott und, und, und hätte lesen wollen.

    In den anderen Büchern geht es immer um verschiedene Lebenssituationen, Mysterien wie Hexen oder auch um eine Beziehung, und da hat Paolo auch so manche Weisheit überliefert - wenn auch die Religion mit einbezogen. Was bei diesem Buch zu viel ist, ist dass die ganze Geschichte sich um die Religion dreht, die Liebesgeschichte wird Nebensache. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich das Buch aus irgendeinem Vorwand weglegen wollte. Ich habe sogar ein halbes Jahr aufgehört zu lesen. Da ich aber finde, jedes Buch hat es verdient, fertiggelesen zu werden, habe ich mich durchgerungen. Es ist aber nicht zu empfehlen.

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    Braunervor 7 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" von Paulo Coelho

    Bei den anderen Büchern von Coelho gefallen mir die kleinen Lebensweisheiten und auch die kleine Portion Gott sehr gut, bei diesem Buch hat er es aber gewaltig übertrieben. So viel Religion und nahezu auf jeder Seite irgendeine Weisheit, nee, beim besten Willen, das wurde mir dann doch zu viel, auch wenn ich ein großer Fan von Coelho bin. Seine einfache leichte Art zu schreiben bewahrt er sich zwar, aber die Geschichte war mir zu langatmig, zu uninteressant und wie gesagt, viel zu moralisch und religiös.

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    Milagrovor 8 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte" von Paulo Coelho

    Die Idee, alte Jugendfreunde aufeinander treffen zu lassen und diese sich über Gott und die Welt austauschen zu lassen, ist nicht neu. Hier treffen gleichzeitig Mann und Frau, Juristin und Theologe aufeinander. Nun ja. Wenn nicht alles so zähflüssig gewesen wäre, hätte ich der Geschichte gerne folgen mögen. So fand ich die Erzählweise sehr anstrengend, voraussehbar, bemüht. Ich empfehle stattdessen "Veronika beschließt zu sterben" - deutlich besser geschrieben. Einen Punkt für den Titel.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" von Paulo Coelho

    Schöne Liebesgeschichte auf Reisen.

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    Sumpflichtvor 9 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte" von Paulo Coelho

    Pilar trifft nach 11 Jahren ihren alten Jugendfreund wieder nach dem Er, Pilar zu einem seiner Seminare nach Madrid einlädt.
    Pilar eine angehende Richterin die immer versucht vernünftig zu sein und immer darauf bedacht nicht ihren Gefühlen nachzugeben, Er Seminarist der die Welt bereist und ein Priesterseminar besucht.
    Währenden den kommenden Woche, wo sie ihn spontan nach Frankreich begleitet, erwartet sie eine aufregende Zeit. Wo alles, was sie vorher gelebt und erlebt hatte, in frage gestellt wird.
    Die alte Jugendliebe flammt wieder auf, doch hat diese eine Chance? Weiß sie doch dass ihr Freund bei seinem Priesterseminar bleiben will und sich ganz seinem Glauben widmen möchte. Pilar muss sich von ihrem alten Leben lösen und einen neuen Schritt wagen nur so wird sie ihren Weg finden.
    Ein Buch über Liebe, Sehnsucht, Hingabe und Glaube.

    Da ich ein absoluter Paulo Coelho Fan bin, habe ich dieses Buch natürlich auch wieder förmlich verschlungen. Dieses Buch ist voller kleiner Wahrheiten, es regt an sich zu ändern und über sein eigenes Leben nachzudenken.
    Coelho versteht sich einfach darin so zu schreiben das man sich einfach Ein- und Mitfühlen muss. Ein großes Thema in dem Buch ist der Glauben, was viele wohl eher abschrecken lässt.
    Mich persönlich haben die religiösen Einsichten nicht gestört. Ich lese so was gerne, auch fand ich es keineswegs bekehrend, wie in manch anderen Büchern.
    Wieder ein klasse Werk von Coelho was einem ganz neue Ansichten zeigt und darüber nachdenken lässt. Dieses Buch habe ich ganz bestimmt nicht zum letzten mal gelesen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" von Paulo Coelho

    Pilar, eine angehende Richterin, erhält eine Einladung von einem Jugendfreund, den sie seit elf Jahren nicht mehr gesehen hat, zu einem Vortrag. Trotz Bedenken reist sie dorthin und ist überrascht vom Wirken und Denken ihres Freundes.
    Sie hat gelernt, dass man im Leben nur weiterkommt, wenn man keine Gefühle zulässt und bemüht sich durch Vernunft der Gesellschaft ihre Schuld abzuleisten.
    Doch ihr Jugendfreund, ein freidenkender Seminarist, weißt ihr mit unkonventionellen Gedanken den Weg zurück zu ihrem Glauben und zu der Liebe.
    Pilar reist ein paar Tage mit ihm mit und läßt die Jugendliebe von damals wieder zu. Sie hatte ihn die ganzen Jahre geliebt, sich aber diese Gefühle verboten.
    Jetzt scheint die Chance zum Greifen nahe ihre Liebe zusammen mit ihm zu leben.
    Ich finde das Buch wunderschön.
    Was mich sehr beeindruckt hat, ist, dass Paulo Coelho die Liebe als das beschrieben hat, was sie ist: Ein Gefühl, dass einen zum Schweben bringt, dass die Menschen dazu bringt ihr bisheriges Leben und ihre Grundsätze in Frage zu stellen und vor allem ein Gefühl, dass in erster Linie seelisch existiert und die Körperlichkeit nur zweitrangig ist.
    Pilar und ihr Jugendfreund sind so gut beschrieben, dass ich mich mit ihnen mitgefreut und auch mitgelitten habe, ohne dass das Ganze ins Kitschige abgerutscht wäre. Es schließt mit einem schönen Ende.

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    ea24380s avatar
    ea24380vor 9 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte" von Paulo Coelho

    Das meiner Meinung nach leider schwächste Buch von Paulo Coelho. Sehr, sehr langatmig.

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    wolkenbruchs avatar
    wolkenbruchvor 10 Jahren
    Rezension zu "Am Ufer des Rio Piedra sass ich und weinte" von Paulo Coelho

    Die Philosophie Coelho's hatte es mir schon lange angetan, von diesem Buch war ich keinesfalls enttäuscht. Die Geschichte ist ergreifend und die Sprache wunderbar - ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Die religiösen Einblicke haben mich nicht gestört, ich fand sie ganz im Gegenteil sogar interessant.
    Mich fasziniert der Gedanke des tiefen Glaubens.

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