Hippie

von Paulo Coelho 
4,1 Sterne bei54 Bewertungen
Hippie
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Positiv (41):
Odenwaldwurms avatar

Wer einiges über die Zeit der Hippies wissen will, ist hier total richtig. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

Kritisch (4):
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Aufgrund seiner Distanz und "Leere" leider eine große Enttäuschung!

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Inhaltsangabe zu "Hippie"

Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257070491
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:26.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.10.2018 bei Diogenes Verlag AG erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Aufgrund seiner Distanz und "Leere" leider eine große Enttäuschung!
    Mogelpackung!

    Klappentext (Lovelybooks):

    Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.

    Meine Meinung:

    Nachdem mich Paulo Coelho mit „Der Alchimist“ richtig begeistern konnte, habe ich mich sehr gefreut, dass der Autor mit seinem neuem Roman eine eigene, ganz persönliche, Geschichte erzählt und mir dadurch natürlich eine spürbare emotionale Nähe zu ihm erhofft. 

    Der Autor hat sich dafür entschieden, seine Geschichte in der dritten Person zu erzählen, mit der Begründung, jeder Figur dadurch eine eigene erkennbare Stimme geben zu können.

    Das sorgte bei mir jedoch für eine stetige Distanz zu Paulo, denn es wirkt äußerst befremdlich, wenn mir jemand die eigenen gelebten Erfahrungen nicht in der Ich-Perspektive erzählt, sondern es ständig heißt: „Paulo sagte…,Paulo dachte…., Paulo machte….“ 

    Den Stimmen, mit denen er die anderen Figuren sprechen lässt, fehlt es mitunter an Glaubwürdigkeit und insgesamt leider auch an emotionalen Anknüpfungspunkten.

    Das farbenprächtige Cover und der Klappentext suggerieren eine bunte, gut gelaunte und von berauschender Musik begleitende „Flower-Power-Reise“ im „Magic Bus“, bei der ich mir als „Mitreisender“ eine schöne Lesezeit und eine inspirierende, evtl. spirituelle, Gedankendynamik erhofft habe. 

    Mir hat dieser Reisebericht, der in  Istanbul sein jähes Ende findet, nicht die geringste Lebensfreude vermittelt und das Miteinander der Reisenden, bei denen es sich nicht wie angegeben um Freunde, sondern um völlig Fremde handelt, gestaltet sich viel zu verkopft und es ist stellenweise regelrecht anstrengend und ermüdend in dem Bus Platz zu nehmen. 

    Für mich bleibt es völlig unklar, was Paulo seinen Lesern mitgeben wollte, denn weder er selbst ist greifbar, noch steckt eine tiefergehende Message in dieser leider sehr belanglosen Geschichte. 

    Fazit:

    Eine große Enttäuschung! 

    Kommentare: 1
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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor 20 Stunden
    Kurzmeinung: Wer einiges über die Zeit der Hippies wissen will, ist hier total richtig. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
    Hippiezeit

    Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt. (Klappcovertext vom Buch)

    Ich bin gut in die Geschichte gekommen, in dem Paulo aus seiner Jugend erzählt. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind alle gut dargestellt, so dass man meint Paulo gut zu kennen. Der in der Hippiezeit eine Reise durch Europa macht und dabei in Amsterdam Karla kennen lernt. Beide beschließen nach Kathmandu mit dem Magic Bus zu reisen. Mit ihnen erleben wir eine interessante Reise und werden dabei toll in die Hippiezeit versetzt. Mit Drogen, Spiritualität, freiem Denken und natürlich auch freie Liebe. Toll fand ich das ich endlich mehr über diese Zeit erfahren habe und wie die Leute so gedacht haben. Gerne habe ich die Reise mit Paulo gemacht.

    Deshalb kann ich das Buch auch sehr empfehlen. Ich habe tolle unterhaltsame Stunden mit dem Buch.


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    Venicevor 2 Tagen
    Magic Bus

    1970, der junge Paulo Coelho ist mit einem Reiseführer 'Europe for five Dollars a Day' mit dem Rucksack in Europa unterwegs um auf dem Hippie Trail Erfahrungen zu sammeln. In Amsterdam trifft er auf die Holländerin Karla die auf der Suche nach einer Reisebegleitung ist. Gemeinsam mit Paulo treten die beiden mit einem alten Schulbus die Reise nach Nepal an, dem Ziel aller Hippies zu dieser Zeit.

    Während der langen Tour durch halb Europa lernen sich die Teilnehmer dieser Reise besser kennen und führen lange Diskussionen. In Istanbul ist ein längerer Aufenthalt vorgesehen und Paulo beschließt dort auszusteigen um Erfahrungen zu sammeln.

    Es ist ein sehr persönliches Buch von Paulo Coelho und spiegelt wunderbar die damalige Zeit wieder. In Rückblicken erzählt er auch eine Zeit der Gefangenschaft mit einer anderen Begleiterin in Bolivien wo er von Paramilitärs festgehalten wurde.

    Der Schreibstil ist fast etwas poetisch, man kann sich gut in die damalige Zeit und in die Hippie Bewegung hineinversetzen.

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    S
    sternenstaubhhvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Hippie auf Reisen
    Ein Hippie auf Reisen

    Ein neuer Paulo Coelho! Was hab ich mich gefreut, lese ich doch sehr gerne die Romane des brasilianischen Schriftstellers. In dem Roman "Hippie" geht es um den jungen Paulo und die Holländerin Karla, die sich zusammen mit einigen Freunden auf eine abenteuerliche Reise begeben. Ihre Fahrt führt sie von Amsterdam nach Kathmandu. Einfach unglaublich was sie dabei erleben. Als Leser fühlt man sich in die vergangene Hippie-Zeit zurückversetzt. Der Schreibstil Coelhos ist wie immer großartig. Die Gestaltung des Schutzumschlags ist diesmal anders als man die Cover des Diogenes-Verlags kennt. Das Pink, dass einem sofort ins Auge fällt, passt sehr gut zum Buch. Alles in allem bietet das Buch angenehme Lesestunden.

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    wbetty77s avatar
    wbetty77vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Einblicke in die Hippie Zeit, ohne große Höhepunkte.
    Unterhaltsam, aber kein WOW Effekt

    Es ist 1969. Die Hippie Bewegung ist auf ihrem Höhepunkt. Karla, eine junge Niederländerin sitzt täglich am Amsterdamer Dam, dem Treffpunkt der Hippies. Sie sucht nach einer männlichen Reisebegleitung für den Trip mit dem 'Magic Bus' nach Kathmandu. Als sie den Brasilianer Paulo kennenlernt, weiß sie sofort, dass er der Mensch ist, auf den sie gewartet hat. Gemeinsam treten sie die Reise an.

    Karla und Paulo lernen sich in Amsterdam kennen. Karla will unbedingt nach Kathmandu reisen und braucht dafür einen männlichen Reisebegleiter. Paulo ist fasziniert von der Niederländerin. Er ist schon durch Südamerika gereist und hat dabei gute, aber auch schlechte Erfahrungen gemacht.
    Die beiden brechen als Teil einer kleinen Reisegruppe mit dem 'Magic Bus' auf. Die Reise führt sie durch Deutschland und Österreich, dann durch die Balkanstaaten. Der erste längere Stopp ist Istanbul. Bis dahin hat die Gruppe einiges erlebt und genießt nun das Flair der zwei Kontinente. Doch nicht jeder wird die Reise fortsetzen.

    Paulo Coelho erzählt von seiner Jugend und von einer jungen Frau, die er damals kennengelernt hat. Der Roman steckt voller Lebensweisheiten. Er beschreibt die Suche der Hippies nach dem Sinn des Lebens. Die Freiheit für unbestimmte Zeit eine solche Reise anzutreten, macht sicherlich die Faszination des Romans aus.
    Zudem berichtet Coelho auch von den Schwierigkeiten der „Gammler“ mit den „normalen“ Bürgern. Der Leser bekommt wesentliche Einblicke in den gesellschaftlichen Umgang mit der Hippie Kultur sowohl in Europa als auch in Südamerika.
    Leider bleibt die Erzählung rund um die Hauptakteure ziemlich farblos und langweilig. Das gleichen die wesentlich spannenderen Geschichten der Nebencharakteren aus. Jeder Reisende geht dieses Abenteuer im Magic Bus aus einer persönlichen Intention heraus ein.

    Eine unterhaltsame Erzählung, deren flüssiger Schreibstil eine Freude beim Lesen ist, doch ohne erwähnenswerte Höhepunkte auskommt.

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    SandraKavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Das erste Buch von Coelho aus dem ich sehr wenig mitnehmen konnte.
    Überraschend wenig Aspekte, die zum Nachdenken anregen

    Zum Cover:

    Das Cover entspricht einmal so gar nicht dem, was man vom Diogenes Verlag gewohnt ist. Wenn ich "Diogenes" höre, denke ich an beige Cover mit einem mehr oder minder farbigen Bild im oberen Teil des Covers. Dieses hier ist dagegen knallig, pink, orange, mit geschwungenen Buchstaben und einem großen Peace-Symbol. Es sticht heraus. Ob es gefällt, ist natürlich Geschmakssache. Ich finde, es passt zu der Zeit in der die Geschichte spielt. Persönlich hätte ich, so merkwürdig es sein mag, ein eher schlichteres Cover preferiert. Trotzdem ist auch dieses hübsch und hat sich in den diversen Ausgaben anderer Sprachen nur wenig verändert, was auch eher eine Seltenheit ist. 

    Zum Buch:
    "Hippie" spielt in den 1960er Jahren und erzählt von wahren Gegebenheiten in Paulo Coelhos Leben. Sein eigener Name ist unverändert, die der anderen Charaktere wurden geändert, um diese nicht aufspüren zu können, wie der Autor selbst schreibt. Auch die Ereignisse wurden zum Teil verkürzt und angepasst, was für eine Geschichte, die auf 300 Seiten erzählt werden und den Leser nicht langweilen soll, völlig nachvollziehbar und wahrscheinlich eine gute Entscheidung ist.

    Der Autor erzählt von sich selbst in der dritten Person, um alle Personen auf eine Stufe zu stellen und ihre diversen Geschichten gleichwertig erzählen zu können. Dies hat mir gut gefallen und auch meinen Lesefluss nicht gestört. Zwar wusste ich immer, dass es sich um Erlebnisse des Autors handelt, jedoch fehlte mir die ich-Perspektive nicht. Ganz im Gegenteil konnte ich mich so besser auch mit den anderen Charakteren vertraut machen und ihre Erlebnisse mitfühlen. 

    Im Laufe der Geschichte erfährt man Paulos weg von Südamerika bis in die Niederlande, wo er ein junges Mädchen names Karla kennenlernt, die gerne auf eine weite Reise mit dem "Magic Bus" gehen möchte. Im letzten Moment entscheidet sich Paulo ihr zu folgen. Im Bus reisen natürlich noch eine handvoll anderer Menschen mit, die nach und nach ihre Geschichte erzählen und mehr oder weniger Sympahtien für die Mitreisenden aufbauen. Auch als Leserin habe ich Sympathien für einige der Charaktere entwickelt, für andere weniger. Vor allem Karla konnte mich nie wirklich berühren, obwohl sie sich im Laufe des Buches verändert und sozusagen ihre Lektion lernt. Auch Paulos Erlebnisse und Gefühle haben mich nur oberflächlich berührt,obwohl ich seine Entscheidung am Ende des Buches für sehr interessant finde und im Hinblick auf den Autor mir gut vorstellen kann, dass ihn diese Entscheidung geprägt und zum Schreiben diverser Bücher gebracht hat. 

    Am meisten hat mir der Charakter Jaques gefallen, der mich als einziger wirklich hat mitfühlen und nachdenken lassen. Er ist ein sehr erfolgreicher Franzose, der im beruflichen Leben schon viele einflussreiche Menschen getroffen, wichtige Entscheidungen gefällt und teure Reisen gemacht hat. Er genießt sein Leben, verschiebt neue Erfahrungen jedoch auf ein "nach der Arbeit", auf ein Leben im Ruhestand und lebt sein Privatleben wenig im hier und jetzt. Erst eine spezielle Erfahrung lässt ihn sein Leben von jetzt auf gleich ändern. Dies hat mich zum Nachdenken aneregt, obwohl es ein Thema ist, das mich durchgängig beschäftigt und ich generell der Meinung bin, man solle sein Leben genießen so lange es geht und Erfahrungen und Erlebnisse nicht auf "morgen" verschieben.

    Verwirrt hat mich die schöne Karte vorne und hinten im Buch. Sie ist wirklich ein gelungenes Kunstwerkt und zeigt die Reise des "Magic Bus". Leider werden nicht alle Stationen im Buch angefahren, was mich bis zum Schluss zum Rätseln gebracht hat. Es war ständig der Gedanke "noch so viel Reise vor uns und so wenig Seiten übrig" da. Am Ende macht es Sinn, warum es so ist, wie es ist, aber der Leser versteht dies erst am Ende und die Erwartungen sind nun mal von Beginn an da.
     
    Fazit:
    Ein weiteres Buch von Paulo Coelho, das ich mit Interesse gelesen habe. Seine Bücher sind immer etwas Besonders und regen auch mich immer wieder zum Nachdenken an, wie in diesem Fall Jaques Geschichte es getan hat. Leider war dies nur ein kleiner Teil des Buches und der Rest konnte mich überraschend wenig zum Nachdenken anregen und führte zu wenig Reflexion. Dies ist für mich in Bezug auf Coelhos Werke sehr ungewöhnlich und hat mich enttäuscht. Somit ist es für mich nicht mehr als eine schöne (Liebes-)Geschichte, ein kleines Abenteuer, das aber wenig Highlights hatte.

    Leseempfehlung:
    Coelho Fans werden sicherlich auch zu diesem Buch greifen und es macht sich auch sehr gut im Regal! Als erstes Buch des Autors kann ich es aber nicht empfehlen und auch nicht, um wirklich viel über die damalige Zeit zu erfahren. Zwar gibt es immer wieder Informationen, aber im Großen und Ganzen bleibt es sehr oberflächlich. Hört bei diesem Buch auf euer Gefühl: lesen oder lieber nicht.

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    liberty52s avatar
    liberty52vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: So war die Zeit der Hippies. Sehr authentisch
    Flower-Power und „make love - no war“

    Schon das Cover versetzt einen in die Flower-Power-Zeit. Und auch die Geschichte transportiert den Zeitgeist gelungen: freies Leben, freie Liebe, ohne die Konventionen der älteren Generationen. Paulo aus Brasilien will die Welt entdecken und will das Hippie-Leben genießen und Etfahrungen sammeln. Hierzu reist er nach Amsterdam, wo er Karla kennenlernt, die sich auch von einem bürgerlichen Leben veranschiedet hat und nach Nepal mit dem „Magic Bus“ reisen will. In dem Buch erzählt der Autor die Erfahrungen und Erkenntnisse von Paulo. Auch wenn die Geschichte in der 3. Person erzählt wird, handelt sich um eine stark autobiografische Sichtweise. Dem Autor gelingt es, den Leser in die damalige Zeit zu entführen auch mit ihren Schattenseiten, dem Unverständnis der Elterngeneration, den Drgenproblemen. Gleichzeitig erlebt man die Musik und die Leichtigkeit der Aufbruchstimmung. Es findet viel Zwischenmenschliches statt und die alles bestimmende Frage nach dem Sinn des Lebens beherrscht die Gespräche. Jeder sucht seinen eigenen Weg in Musik, Tanz, Drogen, Meditation und Liebe. Die Handlung ist interessant und mitunter spannend. Mich hat das Buch berührt und gab mir viele Impulse zum Nachdenken und weckte Erinnerungen.

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    A
    Andi_Merlinvor 4 Tagen
    Als säße man im Magic Bus

              Mir fallen gerade zwei Dinge auf , die sehr, sehr  schwer zu bewältigen sind. Zum einen, von dem neuen Buch von Paulo Coelho loszukommen und zum anderen es mit einigen, wenigen Worten zu beschreiben. Filmemacher benutzen alles mögliche an Hilfsmitteln um ein Film so eindrucksvoll wie nur möglich zu gestalten . Der Autor, wie auch andere, benutzen hier nur das Wort. Das Wort so eingesetzt, dass ein unglaublicher Film im Kopf , im Herz anfängt zu laufen . Als 10 jähriger war ich zur gleichen Zeit am gleichen Ort, nämlich in Istanbul  und konnte mich beim Lesen vollkommen in das  Bild hineinversetzen. Dies aber nur am Rande erwähnt. Der Roman leistet hier unglaubliches. Eine Geschichte mit wertvollen geschichtlichen Hintergründen, die in dieser Zeit das Weltgeschehen beeinflussten, als auch die beiläufige Information, weshalb die Türken Schnurrbärte tragen. Doch in der Essenz ist das Buch für mich eine Liebeserklärung an die wahre Liebe. Wie Paulo Coelho , dieses Thema beschreibt ist ein ganz besonderes Gewürz, was den Roman auf der Zunge zergehen lässt.    
            

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    G
    Gandalf1991vor 4 Tagen
    Toller Roman

    [INHALT:]

    Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.




    [MEIN EINDRUCK:]

    Zuerst einmal sollte ich erwähnen, dass ich ein absoluter Paulo Coelho Fan bin, beinahe alle seiner Roman gelesen habe. Dieser Roman „Hippie“ ist wohl sein persönlichster, ein autobiografischer. Allerdings wird in der 3. Person geschrieben, damit jede Figur erkennbar eine eigene Stimme haben kann. Dieser Roman ist umso spannender zu lesen, da man ja weiß, dass es sein Leben ist, das da geschildert wird, auch wenn teilweise Namen verändert wurden.

    Man wird richtig reingezogen in die Zeit der 1970er Jahre und nach Südamerika.
    Ich hatte alles bildhaft vor Augen, lerne viel über die Beatles, die Landschaft wie den Machu Pichu und bin begeistert vom Schreibstil, den kurzen Kapiteln und wie die Kapitel nur so dahinfliegen. Ich bin ja lange nach den 1970ern geboren und Jugoslawien, Sowjetunion, Reisepässe an Grenzen usw. alles Dinge, die man zwar mal gehört hat, aber einem doch fast wie einen historischen Roman vorkommen lassen.
     
    Obwohl dieser Roman so ganz anders ist, als all die anderen Werke es Erfolgsautors Paulo Coelho, ist er dennoch sehr lesenswert, liest sich flüssig und unterhaltsam.

    Das Cover ist so komplett anders als die Cover, die meine anderen Paolo Coelho Bücher haben, aber treffend gewählt zum Buchtitel und ist Flower Power pur!! Auch komplett ohne Titel, wüsste man, was das Cover widerspiegeln soll.
    
Ein toller Roman!

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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Unpersönlich und ungenau
    Enttäuschend, da zu unpersönlich und ohne Gefühl

    Dies war das erste Buch, dass ich von Paulo Coehlo gelesen habe und leider hat es mir nicht sehr gefallen.
    In diesem Buch beschreibt Paulo Coehlo seine eigene Jugend und seine Erfahrungen in der Hippie Ziet. Ich habe mir eine interessante und bunte Geschichte vorgestellt,wurde aber leider enttäuscht.
    Meiner Meinung nach war das Buch sehr unpersönlich. Die beschriebenen und vorkommenden Personen wurden nur sehr grob beschrieben. Es kam kein Gefühl rüber und man bekam auch keinen genaueren Eindruck von den Personen. Villeicht hat das auch etwas mit dem Erzählstil in der dritten Person zu tun.
    Der Schreibstil war im Allgemeinen zwar leicht zu lesen und sehr verstänlich, aber leider nur einen Aneinanderreihung verschiedener Ereignisse.
    Leider konnte ich nicht mit diesem Buch in die vergangene bunte Hippie Zeit eintauchen. Deshalb leider nur ein Stern


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JohannaLuisas avatar

    Eine Reise auf dem Hippie-Trail

    Mit dem Magic Bus von Amsterdam nach Kathmandu: Der Brasilianer Paulo verliebt sich Hals über Kopf in die Holländerin Karla. Sie begeben sich mit ihren Freunden auf eine inspirierende Reise voller Musik und machen sich auf die Suche nach neuen Werten für ihr Leben. Denn nur ein gelebter Traum hat die Kraft, alle Grenzen zu überwinden.  

    In seinem neuen Roman "Hippie" nimmt Paulo Coelho uns mit auf eine Reise durch seine Vergangenheit. Wir freuen uns sehr, euch diesen eindrucksvollen Roman in einer Leserunde präsentieren zu dürfen!

    Über das Buch
    Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.


    Mehr zum Autor
    Sinnsuche auf Brasilianisch: Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho wurde Anfang der 1990er-Jahre mit seiner Fabel „Der Alchemist“ weltweit berühmt. Der 1947 in einer gutbürgerlichen Familie in Rio de Janeiro geborene Paulo Coelho besuchte zunächst eine Jesuitenschule und studierte auf Drängen seiner Familie Rechtswissenschaften. 1988 verarbeitete er seine Erfahrungen in seinem Buch „Der Alchimist“. 1994 folgte der Roman „Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“, 1998 die Erzählung „Veronika beschließt zu sterben“, die auf seinen eigenen Erfahrungen in der psychiatrischen Anstalt basierte. Paulo Coelho wurde mit zahlreichen Auszeichnungen honoriert, darunter die Aufnahme in die brasilianische Academia Brasileira de Letras und in die französische Ehrenlegion. 2017 erschien im Diogenes Verlag sein bisher letztes Werk, „Der Weg des Bogens“.

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    Pressestimmen

    Eine Reise in dieVergangenheit. Eine Inspiration für die Zukunft. Der neue Bestseller von Paulo Coelho.

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    DieBertas avatar
    DieBertavor einem Monat
    Alles so schön bunt ;)
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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor einem Monat
    Allein das Cover lacht mich schon an. Der Inhalt reizt mich umso mehr.
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    LeenChavettes avatar
    LeenChavettevor 2 Monaten
    Ich erhoffe mir, etwas über den jungen Mann Coelho zu erhoffen.
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