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DieSchwarzeKathatze

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Bis dass der Tod uns scheidet - oder vielleicht doch nicht?

Wer, wenn nicht Paulo Coelho, kann uns dazu anstiften, über uns und das Leben nachzudenken? Der Meister der poetischen Selbsterkenntnis hat mit seinem neuen Roman "Untreue" ein bewegendes Werk über Liebe, Krisen und Leidenschaften geschrieben.

Mehr zum Buch:

Linda ist Journalistin, führt in Genf ein gut betuchtes Leben und hat mehr Geld als sie ausgeben kann. Und das Beste: Sie hat zwei reizende kleine Kinder und einen wundervollen Ehemann, der sie liebt. Ein Leben also, um das sie viele beneiden würden. Aber trotzdem: Linda quält sich morgens in den Tag und sie verspürt das Gefühl, irgendetwas würde fehlen. War es das etwa? Kinder, Ehe und zunehmend schlaffere Haut?
Als Linda auf einen Jugendfreund trifft, der nun Politiker ist und den sie interviewen soll, spürt sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einen Reiz...
Hat sie den Mut, die Frage nach der Leidenschaft zu stellen?

Hier geht's zur Leseprobe!

Mehr zum Autor:
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro. Alle seine Romane, insbesondere "Der Alchimist", "Veronika beschließt zu sterben", "Elf Minuten" und zuletzt "Die Schriften von Accra", sind Weltbestseller, wurden in 80 Sprachen übersetzt und erreichten eine bisherige Weltauflage von über 165 Millionen Exemplaren. Seine Reflexionen und die Themen seiner Bücher regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.

Hier gibt's zusätzlich zwei Specials (in englischer Sprache) für euch:
Paulo Coelho spricht mit Wolfgang Herles in der Sendung "Das blaue Sofa" über seinen neuen Roman.



Und hier geht's zu Interviews, die Oprah Winfrey mit Paulo Coelho geführt hat.

Wird Linda der Versuchung nachgeben? Was steht bei einer solchen Entgleisung eigentlich alles auf dem Spiel? Wenn ihr euch mit auf Lindas Suche nach dem Lebensglück begeben wollt, bewerbt euch gleich für die Leserunde!* Gemeinsam mit Diogenes verlosen wir 25 Leseexemplare von Paulo Coelhos neuem Roman "Untreue"! Wer mitlesen will, beantwortet uns einfach folgende Frage(n):

Glaubt ihr, dass man das wahre Glück tatsächlich finden kann? Wann hat man es erreicht?

*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

Autor: Paulo Coelho
Buch: Untreue

Kleines91

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich würde wirklich unglaublich gerne bei dieser Leserunde dabei sein, da Paulo Coehlo mein Lieblingsautor ist, seit ich vor 6 oder 7 Jahren "Elf Minuten" gelesen habe.

Ja. Man kann das wahre Glück finden. Jeder. Da jeder etwas anderes unter dem wahren Glück versteht, kann man nicht sagen "Du hast dann und Dann Dein Glück gefunden.". Es ist eine Gefühlssache. Wenn man merkt, dass es so wie es jetzt gerade ist, gut ist und man nichts an der Situation ändern möchte - Das ist meine Definition von wahrem Glück. Wenn ich irgendwann einmal das Glück haben sollte, in diesem Stadium sein zu dürfen, dann weiß ich, dass ich wunschlos glücklich bin. Wann das sein wird und was dazu fehlt, kann ich jetzt nicht sagen. Aber ich werde es dann merken!

*In den Lostopf hüpf und ganz ganz fest wünschen, dass ich gewinne!!!*

Kleines91

vor 3 Jahren

Wie gefällt euch das Cover?

Ich mag die Cover von Diogenes sehr. Sie sind immer schlicht aber doch schön. So auch hier wieder! Ich hab die Bücher des Verlags sehr gerne im Regal stehen, da sie chic und schlicht aber doch schön sind!

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Sunreading

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: S. 51-101
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In den ersten Kapiteln dieses Abschnitts dachte ich: Okay, erst der medizinische Lehrgang in Depressionen, jetzt der Regel-Schnellkurs für Journalisten.
Wahrscheinlich ist es zu früh, jetzt schon so etwas zu sagen, aber auch die vielen kleinen Anspielungen und Sätze zwischendurch lassen mich oft denken, dass der Autor irgendwie versucht hat, in diesem Roman all sein Wissen und seine Lebensweisheiten mit unterzubringen.

Auch hier habe ich – wie im ersten Abschnitt auch schon – Zweifel an meinem aktiven Wortschatz bekommen. Was zum Beispiel sind „Brosamen“? Oder was ist eine „präpotente Art“?

Sehr schade finde ich es, dass er so oft auf echte wörtliche Rede verzichtet, wenn es um Linda geht. Anstatt lebendiger, vollständiger Dialoge werden ihre Aussagen oft in eine Art passive Erzählung gepackt. Und wenn sie dann mal tatsächlich spricht, wird komischerweise so oft auf die dazugehörigen Satzzeichen „…“ verzichtet, dass ich erst später bei den Antworten ihrer Gegenüber mitbekomme, dass sie das tatsächlich laut ausgesprochen hat. So richtig gefallen tut mir das alles nicht.

Ich bleibe bis jetzt von der ganzen Story seltsam unberührt und irgendwie außen vor. Weder fühle ich große Spannung noch Entspannung, weder große Höhen noch Tiefen. Ich fühle mich eher informiert.
Zudem habe ich ständig das Gefühl, von einer Ü40 Jährigen zu lesen und nicht von einer 31 Jahre jungen Frau mit einem tollen Mann und zwei kleinen (?Alter?) Kindern, von denen ich nicht einmal den Namen kenne. Es ist ja schon enorm in der heutigen Zeit, dass sie bereits seit 10 Jahren verheiratet ist. Und in den jungen Jahren schon Valium braucht, nur weil sie ihren Kindern vorgelesen hat und sich anschließend ein paar Fragen stellen lassen musste??!

Sunreading

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 102-157
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Okay. Die „Einspeisung“ von Lebensweisheiten in den Roman (mit denen ich nicht immer konform gehe), geht weiter. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Linda in ihrem emotionalen Zustand und vor allem in dem Alter tatsächlich schon so „weise“ sein soll. Vielleicht durch ihren Job entsprechend herumgekommen und belesen, aber nicht persönlich verinnerlicht.
Zudem fehlt mich manchmal ein echter Vortrieb in der Geschichte. Der Roman ist meiner persönlichen Meinung nach oftmals sehr stark durch ausschweifenden „ich erzähle euch was“ Füllstoff aufgebläht. Sei es über die Schweiz, über Frankensteins Geschichte oder anderes. Anstelle dessen hätte ich sehr gerne einfach mal ein paar mehr fetzige Dialoge gelesen. Aber da sind die Geschmäcker ja verschieden.

Zum Ende dieses Abschnitts hin habe ich den Roman immer weniger als provokant empfunden – wie auf der Rückseite des Covers geschrieben – sondern ich empfinde Linda einfach nur noch als krank. Wie ein Bäumchen-wechsel-dich an Glück, Unglück, Liebe, Hass, biblische Liebeseinstellung gegen Rachegelüste, glücklich verheiratet, Einsamkeit, Multiple Orgasmen begeistert und einen Tag später schon wieder sexuell vollkommen unzufrieden. Für mich mittlerweile eine vollkommen unberechenbare Frau, bei der mir das Thema Moral schon gar nicht mehr kommen mag, sondern eher therapeutische Gedanken und Mitleid mit ihren „beiden“ Männern.

Ich habe immer noch ganz oft das Gefühl diese Geschichte gehört zu einer Frau, die die 31 Jahre schon lange hinter sich gelassen hat.

Mal sehen, ob es jetzt genauso bizarr weitergeht und was aus den Racheplänen an Marianne und nun ja auch Jacob so wird.

Sunreading

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: S. 158-208
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Mein erster Gedanke beim Einstieg in diesen Abschnitt war: Wie bezeichnend, dass Lindas Rachefeldzug gegen Marianne sie ausgerechnet in die Nähe einer psychiatrischen Einrichtung führt. Auf die Idee, eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist sie später ja tatsächlich auch selber gekommen. Allerdings haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt, als sie den Psychiatern dann aufgetischt hat, ihren Mann umbringen zu wollen … Im Anschluss daran war die Frau in meinen Augen noch kranker als schon zuvor gedacht.
Es hat mich ja auch innerlich geschüttelt zu lesen, dass sie diese merkwürdigen Rachegelüste schon in ihrer Jugendzeit hatte – nur musste damals dieser arme Pudel dafür herhalten :(
Diese Frau scheint ihre Gefühle / Ihr Gewissen an- und ausschalten zu können, wie ein Toaster. Kaum steht Jacob wieder vor ihr, um sie um ein Treffen zu bitten, schwenkt sie wieder ihr emotionales Fähnchen in seine Richtung. Schrecklich.

Bevor es zu dem merkwürdigen Sex-Treffen im Hotel kam, hatte ich das Gefühl, eine „Ode an die innere Einsamkeit“ zu lesen. Ich habe mich gefragt, wie es dem Autor wohl persönlich geht, dass er das so schreiben konnte …?

Und auch hier habe ich mich beim Lesen des öfteren gefragt, ob ich der deutschen Muttersprache wirklich vollständig mächtig bin. Was zum Beispiel bedeuten die Worte „räsoniert“,„theokratisch“, „diffamieren“ oder „machiavellistisch“?
Eigentlich lese ich nur sehr ungerne eBooks. Aber bei „Untreue“ habe ich schon manchmal gedacht, wie bequem es jetzt doch wäre, Worte, die ich nicht kenne einfach kurz in meinem Kindle zu markieren und ein Fenster geöffnet zu bekommen, in dem sie mir erklärt werden …

Letztlich bin ich jetzt dem Grund, warum mich dieses Buch so merkwürdig unberührt lässt, ein bisschen näher gekommen: Ich lese die Geschichte, aber ich kann irgendwie niemanden wirklich sehen. Obwohl ich sehr visuell veranlagt bin. Nicht einmal Linda sehe ich wirklich. Alle Personen erscheinen wie schemenhafte Umrisse vor meinem inneren Auge; hier und da blitzt mal für Sekunden eine etwas klarere Vorstellung auf, aber wenige Sätze später ist alles wieder in einem grau-in-grau verschwunden. Eine wirkliche Verbindung konnte ich bislang nicht aufbauen.

Sunreading

vor 3 Jahren

5. Leseabschnitt: S. 209-260
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Es folgt ein Exkurs in die Welt des Schamanismus.
Der Start in diesen Teil war für mich total verwirrend. Ich dachte, die Ehefrau von Lindas Chef sollte mit zu dem Kubaner gehen. Erst als Linda ihm tränenreich von ihrem Ehebruch erzählt, ist mir klar geworden, dass sie alleine, ohne diese Frau, bei ihm ist.

Mein Eindruck, dass Paulo Coelho viele seiner Lebensweisheiten und Erfahrungen in diesen Roman „hineinzupressen“ versucht hat, verstärkt sich weiter. So viele Themen werden angerissen, aber an manchen Stellen einfach (für mich) überhaupt nicht nachvollziehbar: Der Kubaner: „Ich hätte spirituelle Hilfe erbeten können, hätte aber in meinem nächsten Leben dafür bezahlen müssen.“ Was soll man als Nicht-Schamane mit so einem Satz anfangen????

Dass die männliche Untreue dem Spezies-Erhalt schon aus der Steinzeit herrührt (Mann 11 Minuten, Frau im Anschluss 9 Monate), fand ich ja auch krass in dieses Buch eingebracht. Einmal mehr habe ich mich gefragt, warum ein männlicher Autor sich dann wohl ausgerechnet dazu entschließt, den weiblichen Fremdgänger-Part so dermaßen (für mich krankhaft) zu durchleuchten?

In diesem Abschnitt habe ich erstmals wirklich das Provokative an Linda verspürt. Vorher war sie für mich einfach nur irgendwie krank. Aber als sie dann an den Punkt „jetzt will ich alles“ (den eigenen Mann, den Mann der anderen, Haus, Job, Kinder etc.) kam, war für mich der Sympathie-Tiefpunkt erreicht.
Ich weiß überhaupt nicht mehr, wer Linda eigentlich ist und ob der Autor ihr überhaupt eine bestimmte Charakterstruktur zugedacht hat. Auf der einen Seite soll sie die erfolgreiche, glücklich verheiratete tolle Frau sein, auf der anderen Seite ist sie emotional gebeutelt und einsam. Auf der einen Seite schmeißt sie sich Jacob „schmutzig“ an den Hals, auf der anderen Seite gibt der Autor durch sie aber Lebensphilosophische Weisheiten bekannt, die mir einfach nicht authentisch sind. Auf der einen Seite soll sie die liebende, fürsorgliche Mutter sein, auf der anderen Seite braucht sie nach dem Geschichten-Vorlesen schon Valium zur Beruhigung und es kommen Sätze hervor wie: „Der Ehemann verbringt viele Stunden außerhalb des Hauses, ist von seiner Arbeit absorbiert, und die Frau widmet den Kindern mehr Zeit als notwendig“. Ich habe Linda definitiv nicht als Frau empfunden, die ihren Kindern auch nur ansatzweise mehr Zeit widmet, als irgend notwendig.

Krass in diesem Abschnitt fand ich ja auch Jacobs Frau. Marianne findet es also tatsächlich anmachend, wenn ihr Mann fremdgeht und anschließend Zuhause mit ihr das Gleiche macht. In diesem Roman scheint keine weibliche Person „normal“ dabei wegzukommen. Und dann will jetzt Lindas Mann auch noch plötzlich die Swinger-Club-Adresse haben??? Ich komme nicht mehr mit.

Und dann weiß Marianne auch noch bescheid über die Affäre.

Am Ende dieses Abschnitts habe ich zwei klare Fragen:
1.) Wie heißt Lindas Ehemann eigentlich? Ich merke jedesmal, wenn ich hier schreiben möchte, dass ich keine Ahnung habe, ob sein Name jemals in diesem Roman erwähnt wurde.
2.) Wird Linda ihm tatsächlich im letzten Abschnitt den Ehebruch gestehen? Das wäre ja mal was … Ein echter Pageturner wäre es ja mal, wenn nicht Linda ihm davon berichten würde, sondern Marianne!
(P.S. : Was ist eine Megäre?)

Sunreading

vor 3 Jahren

6. Leseabschnitt: S. 261-314
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Das war ja wieder mal so was von klar. Es hat natürlich KEIN konfrontatives Gespräch stattgefunden. Auch hier hat der Autor mal wieder einen galanten Weg, bzw. einen galanten Ehemann gefunden, um jedwede Erhöhung der Pulsfrequenz zu umgehen.

Und natürlich: Auch der Schluss-Strich mit Jacob geschieht wieder unter Hinzunahme von Sex. Es wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn Linda sich tatsächlich mal wie eine bereuende Ehefrau benommen und verbal eine letzte klare Linie gezogen hätte. Aber nein, es muss immer in Form der Erniedrigung geschehen. Die Frau ist und bleibt für mich krank.

Bei der Weihnachtsreise von Linda und „ihm“ (dem Ehemann) habe ich ganz kurz die Hoffnung gehabt, der Autor würde nur ein einziges Mal seinen eingeschlagenen Weg verlassen und noch für eine Überraschung sorgen. Aber nein. Er betrinkt sich nur und am nächsten Tag sind die Wellen wieder seicht und lächelnd wie immer. Nur ein ungefährlich geplatzter Ballon. Klar. Lindas Untreue scheint vollkommen konsequenzlos für ihren Lebensstandard zu bleiben.
Stattdessen folgt eine meditationsgleiche Friedens- und Erkenntnisreise beim Paragleiten.

Der Roman endet mit einer wahren Ode an die Liebe. Erdacht von einer Frau, die mir im ganzen Roman nicht ein einziges Mal das Gefühl vermittelt hat, so etwas wie „wahre Liebe“ überhaupt von leidenschaftlichen Gelüsten und der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse unterscheiden zu können. Sorry, aber für so einen philosophisch wortgewaltigen Abschluss hätte der Autor (meiner Meinung nach) zuvor eine andere Person „erfinden“ müssen.

Die Rezension wird mir sehr schwerfallen.

Sunreading

vor 3 Jahren

Euer Fazit/Rezensionen

Anbei nun meine Rezension. Vielen Dank, dass ich "Untreue" mitlesen und mir ein Urteil darüber bilden durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Paulo-Coelho/Untreue-1095285002-w/rezension/1132897832/1132897479/

(In Kürze auch bei Amazon.)

Eggplant

vor 3 Jahren

Euer Fazit/Rezensionen

Meine Rezension/Fazit zum Buch "Untreue" von Paulo Coelho!

Zuallererst, möchte ich mich entschuldigen, dass meine Rezension so lange auf sich warten lies, das lag allerdings daran, dass ich von diesem Buch so maßlos enttäuscht war, dass es erstens ewig dauerte bis ich mich Zwang es fertig zu lesen und mich danach eigentlich nicht weiter damit beschäftigen wollte. Das Buch ist eine absolute Katastrophe, ein echter Reinfall. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Zeit und das Geld zu sparen, denn das ist es absolut nicht Wert. Der Schreibstil von Coelho ist immer schon sehr flach und wenig anspruchsvoll gewesen, keine höher strebende Literatur. Allerdings war ich von seinen Büchern durch den philosophischen Einschlag und der vielen Weisheiten, die zum Denken anregen immer sehr angetan. Ich habe mir von dem Buch neue Sichtweisen auf das Thema Liebe, Beziehung, Leidenschaft erhofft. Nichts von dem war der Fall. Die Story ist total langatmig, ich musste mich regelrecht zum lesen zwingen. Die gedanklichen Ansätze zum Thema Liebe sind flach, überhaupt nicht tiefgreifend oder erfassend. Die Protagonisten alle einfallslos und klischeehaft. Besonders erbärmlich fand ich, dass er auf einmal versucht hat durch immer wieder eingeschobene obszön beschriebene Sexszenen, mit denen man so nicht gerechnet hätte die Aufmerksamkeit des Lesers wieder zu bekommen, was mich mehr abgeschreckt als gefesselt hat. Auch die Verbindung die Linda zu ihrem Geliebten haben soll, ist viel zu wenig beleuchtet, viel zu bedeutungslos, als das man eine Geschichte daraus machen kann. Manche bezeichnen diesen Roman als provokativ, ich würde ihn billig nennen, stilistisch eine absolute Null.

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