Paulus Hochgatterer Die Süße des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Die Süße des Lebens“ von Paulus Hochgatterer

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2007»Jetzt sind wir zu dritt«, sagt das Mädchen. Es dreht sich herum und herum und fühlt sich zufrieden, so als würde die ganze Welt es betrachten. Dann weiß es plötzlich, dass es noch ein Stück gehen muss. Vor ihm, auf der sanft geneigten Auffahrtsrampe zum Scheunentor, befindet sich etwas. Es ist kein Schneemann. Es liegt da wie jemand, der im Schnee den Adler macht, die Arme breit wie Flügel. Es schluckt das Mondlicht. Das Kind stellt einen Fuß neben den anderen. Dann bückt es sich.
Das Buch ist nicht einfach nur ein Krimi, es ist eine Geschichte über das Leben und darüber, zu welchen Abgründen man gelangt, wenn man den richtigen Weg verpasst.« Christine Westermann, WDR

Tod im Schnee, passt genau zum Jahreswechsel, sehr spannend.

— Moni

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    Die Süße des Lebens

    PaulTemple

    Der Kinderpsychologe Horn und der Ermittler Kovacs werden mit einem brutalen Mord an einem Rentner konfrontiert. Während die Polizei den Mörder aufzuspüren versucht, betreut Horn die Enkelin des Rentners, die seine Leiche zuerst entdeckte. Die simple Gattung "Krimi" halte ich für diesen Roman für stark untertrieben, gibt Hochgatterer in seinem Werk doch zahlreiche Einblicke in die dunklen gesellschaftlichen Seiten der menschlichen Psyche. So muss sich der Leser im Laufe der Geschichte mit zerstörten Lebensläufen und psychisch labilen Menschen der Kleinstadt auseinandersetzen , die allesamt ihre Probleme und Schwächen mit sich herumtragen und oftmals unfähig sind, diese zu lösen, unabhängig vom sozialen Status.  Ein düsterer, sehr intensiver Roman mit viel Tiefgang, der auch sprachlich zu überzeugen weiß.

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    • 3
  • Die Süße des Lebens - Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    SonnenBlume

    18. December 2014 um 12:28

    In dem 2006 erschienen Roman geht es um den Mord an einem alten Mann, an einem Abend zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Enkeltochter des Pensionisten findet den Großvater anschließend, und spricht nach dem Anblick des zertrümmerten Kopf kein Wort mehr. Die Suche nach dem Mörder beginnt und durch den Wechsel zwischen sieben verschiedenen Perspektiven bekommt man Einblick in die Leben des Psychiaters Horn, des Ermittlers Kovacs, eines Jungen, der sich von seinem gewalttätigen Bruder unterdrücken lässt und noch vielen anderen. Es wird schon früh klar, dass die Lösung des Falls nicht nur Kovacs betrifft, sondern auch Horn, der das Mädchen behandelt, das nach der grausamen Entdeckung die Sprache verloren hat. Bereits in den ersten Kapitel trifft man auf viele Menschen, die alle etwas gemeinsam haben: die gestörte Schein-Kleinstadtidylle, in der sie leben. Die Charaktere sind alle sehr gut charakterisiert und weisen eine Tiefe auf, die sie lebendig macht. Sie alle haben ihre Fehler und Präferenzen. Horn denkt viel über sich selbst nach, was ihn zutiefst menschlich macht. Zudem hat er, obwohl er Psychiater ist, genauso gegen bestimmte Menschen Abneigungen, wie jeder andere auch. Kovacs ist alleinstehend, liebt die Sterne, sehnt sich aber doch nach Zuneigung. Obwohl er eine Langzeitaffäre hat, fühlt er sich nicht glücklich. Er ist innerlich zerrissen und man weiß nicht genau, was er nun wirklich möchte. Eine feste Beziehung oder will er doch alleine bleiben? Das Buch bietet in jedem Fall eine spannende und angstgetränkte Atmosphäre, die perfekt vom Autor konstruiert wird. Die Geschichte ist gewaltvoll, sowohl psychisch als auch körperlich. Durch die detaillierten Beschreibungen der Gefühlswelt der Charaktere und der Umgebung des fiktiven Orts wirkt das Buch sehr realistisch. Die variierende „Tonlage“ macht es für den Leser einfach, den Perspektiven zu folgen, sodass kaum Verwirrungen entstehen, sobald man das System durchschaut hat.

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  • Kein typischer Krimi

    Die Süße des Lebens

    kleinechaotin

    22. February 2014 um 18:02

    Das Buch "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer ist kein typischer Kriminalroman und wird daher sicherlich nicht jeden ansprechen.  Der Roman beginnt mit dem Kapitel Null - ein Mädchen namens Katharina spielt mit seinem Großvater "Mensch ärgere dich nicht" als es an der Tür läutet. Ihr Großvater verlässt das Haus - als er nicht zurückkehrt, verlässt auch das Kind das Haus um ihn zu suchen. Sie findet ihn tot im Schnee liegend. Dieses Erlebnis versiegelt ihre Lippen und niemand weiß, wie man sie wieder zum Sprechen bringen kann und ob sie etwas zur Aufklärung des Falles, der erst ungefähr nach der Hälfte wirklich als Mordfall betrachtet wird, beitragen kann... Mein Fazit: Ich fand das Buch spannend, facettenreich und fesselnd. Besonders faszinierend finde ich die Art und Weise wie der Autor unzählige Personen und Charaktere in das Buch einfließen lässt und ihnen Persönlichkeit verleiht - und dies ohne seitenlange Schilderungen. Die Sprache passt sich den Perspektiven und den Personen an - ich konnte das Buch flüssig durchlesen ohne wirklich zu Stocken. Mir gefiel der Schreibstil des Autors sehr gut und die verschiedenen Facetten sprachen mich sehr an.   Einen Stern habe ich abgezogen, da mich andere Bücher einfach noch mehr in ihren Bann ziehen bzw. mir einfach noch besser gefallen.

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  • es lohnt sich bestimmt, leider nicht für mich

    Die Süße des Lebens

    Leselampe

    20. September 2013 um 13:03

    Mit der Sprache komme ich nicht klar. Sätze wirken auf mich sehr abgehakt und kurz gehalten. Mitunter auch etwas wirr, daß ich den roten Faden verliere. Auch eine Rahmenhandlung kann ich nicht erkennen. Es scheint kein klassischer Kriminalroman zu sein. Als ich ca Seite 14 erreichte, klappte ich es zu und verschenkte es. Es ist eine Frage des Geschmacks und nicht der Kompetenz des Autors. Daher würde ich es weiter empfehlen.... und den Leser neugierig nach der Handlung fragen.

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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    • 24
  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    Gruenente

    02. January 2011 um 16:54

    Ein netter Großvater wird ermordet, die Enkelin findet ihn und ist traumatisiert. Tieren wird die Kehle durchgeschnitten, Kinder werden misshandelt. Etwas steif geschrieben, aber sehr interessant, wie eine der Hauptpersonen aus dem Alltag eines klinischen Psychologen erzählt. Häufiger Perspektivwechsel, zum Teil etwas altmodische Sprache (österreichisch?). Irgendwie alles auch recht hoffnungslos, diese vielfältige Familiengewalt. Hoffentlich übertrieben...

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  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    claudiaausgrone

    07. October 2010 um 19:42

    "Einem alten Mann wird in einer Winternacht der Kopf zermalmt. Die siebenjährige Katharina, seine Enkelin, findet ihn und spricht ab diesem Augenblick kein Wort mehr. Raffael Horn, der Psychiater, der die Therapie des KIndes übernimmt, wird gegen seinen Willen in die Aufklärung des Todesfalls involviert.""...Hinter der Kriminalhandlung geht es ein neues Mal um die beunruhigende Frage, wie viel Wirklichkeit wir teilen." (Lars Brandt)Der Autor lässt verschiedene Personen kapitellang zu Wort kommen, turnusmäßig immer wiederkehrend. So lernt der Leser/ die Leserin verschiedenste brutale oder gestörte Figuren kennen. Aber ist einer davon der Täter? Sehr gut geschrieben, psychologisch souverän (Autor ist Kinderpsychiater)und wir Leser wissen nicht von Anfang an schon, wer der Täter ist .Mit einem Vorwort von Lars Brandt

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  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    mehrsonntag

    21. July 2010 um 14:12

    Ein Schädel ist ein Schädel ist platt und kaputt. Ist platt und kaputt und tot und das Mädchen sah den Kopf von dem Großvater. ..ist ein Schädel ist kaputt, und das Mädchen hält die Figuren des Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiels fest in der Hand, der kleinen Faust, umschlossen und lässt sie nicht mehr los und das alles ist zuviel für das Mädchen und kein Wunder, dass es nichts mehr sagt. Wer macht denn sowas? Wie mit einem, ja, mit einem Amboss, drauf, kaputt. Und - er ist erst über ihn drüber? Ich mein, erst umgefahren und dann mit dem Reifen über den Kopf? Und wer zertrümmert seiner Tochter die Schienbeine und sagt dann, es war ein Unfall, ein Autounfall, ein dummer dummer Unfall? Und wer ist er, der kleine Bruder, der Darth Vader und hat er die Schläge wirklich verdient? Man rechnet nicht damit, dass das Messer nicht so leicht durch das Fell dringt, nicht so, wie bei einem Menschen, die Kehle, von links, bei Hunden geht das nicht so leicht wie man denkt und jetzt steckt das Messer drin, in dem Hund sozusagen. Ein Roman mit einigen Momenten, die einen stocken lassen, innehalten und Nachdenken, große Worte, tolle Sätze, es macht Spaß, dem Herrn Hochgatterer zu folgen, der Psychologe Horn, der ist schon cool, seine Gedanken, seine Ironie (..wird man als Arzt Psychiater, weil man den Geruch von Schweißfüßen nicht ertragen kann?) und dann der Herr Kovacs, der Kommissar, der zwar eigenbrötlerisch scheint, aber viele liebenswerte Eigenschaften hat und Ideen, die ihn einfach sympathisch erscheinen lassen. Ich fühlte mich ab und an an Herrn Kluftinger erinnert, entfernt zwar aber durchaus erinnert. Ein sehr hintergründiges, spannendes Werk mit Wortwitz, nicht einfach aber überaus gelungen.

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  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    LEXI

    07. July 2010 um 08:21

    Hochgelobt, den Deutschen Krimipreis 2007 verliehen - für mich persönlich jedoch eine absolute Enttäuschung. Karge Handlung, wirre Gedankengänge psychisch erkrankter Protagonisten, eine regelrechte Überflutung mit Namen (etwa 200 verschiedene Personen kommen auf knappen 300 Seiten vor) und schlimmste Gossensprache (in die Fresse hauen, Wichser, Schwulen-, Lesben- und Kanakenpack, perverses Arschloch, Kanakensau, in den Arsch ficken ... ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, eine unterprivilegierte und verrohte soziale Gesellschaftsschicht darzustellen. Ich war angewidert von diesem Fäkaljargon, kämpfte mich aber trotzdem durch alle Seiten. Der Kriminalfall ist eher eine Randerscheinung, kaum Spannung und dessen Lösung unglaubwürdig und dürftig.

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  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    fima

    05. July 2010 um 10:05

    Dieses, Buch, ein Krimi war es ja eigentlich nicht, hat mich doch etwas verstört. Es war ja zeitweise ziemlich lesenswert, aber ich hoffe, da ich selber in einer österreichischen Kleinstadt lebe, dass die Sicht des Herrn Hochgatterer, die selektive Sicht eines Psychiaters ist. Wer aus beruflichen Gründen dauernd mit durchgeknallten Typen zu tun hat, glaubt vielleicht, dass der grossteil der Menschen durchgeknallt ist. So hoffe ich es jedenfalls!

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  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    Rotkäppchen

    12. May 2009 um 19:26

    Dieses Werk ist mehr als ein Krimi. Es ist ein Buch über die Abgründe des Menschen.

  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    Moni

    31. December 2008 um 19:53

    Genialer Österreich-Krimi.

  • Rezension zu "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

    Wolkenatlas

    04. September 2008 um 14:48

    Viel mehr als ein Krimi... Über die Handlung von "Die Süße des Lebens" ist schon sehr viel und ausführlich geschrieben worden, ich denke, zu ausführlich. "Die Süße des Lebens" als Krimi (bzw. Kriminalroman) zu bezeichnen, wäre eigentlich schade, da dieses Buch viel mehr ist. Ja, es passiert ein (bestialischer) Mord, es passiert einiges in diesem Buch. Ja, es gibt einen Kommissar und ja, der Mörder wird entlarvt (ganz am Schluß). Paulus Hochgatterer lässt seine Protagonisten kapitelweise (jeder Protagonist ist auch an einer ganz bestimmten Erzählweise deutlich zu erkennen) erzählen und löst das Rätsel (bzw. die Frage nach dem Mörder) erst am Ende. Die Lösung der "who-did-it" Frage ist aber eigentlich der Punkt, der den Leser verstört zurücklässt, den dadurch bleiben die schwarzen Felder (bzw. Probleme) schwarz, bzw. ungelöst. Die Auklärung des Mordes ist nur ein ganz kleiner Teil des Bildes, das hier in 296 Seiten ensteht und das ist auch der Unterschied zu einem (herkömmlichen) Kriminalroman. "Die Süße des Lebens" ist (von der psychologischen Tiefenstruktur, nicht dem Erzählstil) am ehesten mit den Romanen von Patricia Highsmith oder Georges Simenon vergleichbar. Paulus Hochgatterer hat jedoch eine ganz eigenständige Stimme, die winterliche Stimmung und das österreichische Lokalkolorit ist großartig. Ein düsteres, faszinierendes Buch, das zum Denken anregt und viel mehr ist als was es will.

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